Beiträge von Robert Freimann

    Die Bauern sollen mehr Subventionen für Landschaftspflege und Naturmassnahmen bekommen. Viele landwirtschaftliche Betriebe bekommen eh schon die Hälfte ihres Einkommens durch Subventionen, ob das in Ordnung ist sei mal dahin gestellt.

    Fakt ist doch das der volkswirtschaftliche Nutzen (Bestäubung etc.) der Imker absolut nicht vergütet wird.

    Stellt Euch doch aber mal vor es würde eine Prämie pro Volk gezahlt werden was dann los wäre. Erstmal würden dann alle Hobbyimker Geld fordern (wo jetzt alle immer behaupten es würde ihnen nicht um`s Geld gehen) und es würden sehr schlechte Nebeneffekte entstehen.

    Schaut Euch doch mal an wie es den Landwirten mit den Subventionen geht.

    Gut geht`s da den Wenigsten und Bürokratie ohne Ende die auch viel kostet. Ferner würden sehr schnell sehr viele ihre Völkerzahlen erhöhen und sich nicht mehr um die Honigerzeugung kümmern. Auch würden dann Etliche die Imkerei als Subventionseinnahmequelle sehen und sich erschließen.

    Außerdem müssten die Subventionen ja irgendwo herkommen und das Geld würde dann wo anders abgezogen werden.

    Dann schaut Euch doch mal im Ortsverein um und überlegt wen man von denen vernümpftig einsetzen könnte.

    Bei uns KEINEN!

    Zum Abfüllen und Etis kleben mag sowas ja noch funktionieren aber alles was richtig mit den Völkern zutun hat klappt nicht. Die Imkerei ist echt ein Knochenjob und gerade in der Saison ist Zeit nun mal Geld. Da wird zumindest bei mir echt ein anderes Tempo gegangen als bei denen im Verein.

    Kleines Beispiel: ein Kollege aus dem Verein muss jetzt von 12 Völkern dringend auf max 8 Verkleinern da er die viele Arbeit nicht mehr schafft.

    Nix gegen ihn aber sowas kann man in einer größeren Imkerei echt nicht brauchen.

    Überlegt doch mal wieviele aus Eurem Ortsverein (fachliches mal vorrausgesetzt) in der körperlichen Verfassung wären mal kurz am Nachmittag bei 50 Völkern Schwarmkontrolle zu machen:

    3 bis 4 Hr runterheben, draufheben und noch die Waben ziehen.

    Das klappt nicht!

    Also ich schmelze seit ein paar Jahren alle Waben des Brutraums im August bei den Völkern ein. Fangwabe find ich zu aufwändig, Brutwaben werden komplett eingeschmolzen.

    Im November-Dezember 1 bis 2 Bedampfungen mit Ox das war`s an Behandlungen. Drohnen schneide ich seit Jahren nicht.

    Verluste dies Jahr etwa 5%, der Rest ist noch wohl auf.

    Bis jetzt klappt`s ganz gut.

    Ich hab aber auch relativ wenige Imker im Flugkreis.

    Widder:

    Das Dir die Grundlagen nicht sehr geläufig sind haben wir ja schon bemerken dürfen.

    Das Problem ist das Leute wie Du das Forum töten.

    Ständiges Gestichel und generve ist hier eigentlich unerwünscht, das führt nämlich dazu das einige der Leute die echt was zu sagen hätten keine Lust mehr auf das Forum haben.

    Setz Dich mal ne Minute ruhig hin und denk mal über Deine Motive nach....

    Und ließ Dich mal ins Thema ein...

    Nach meinem Kenntnisstand hat man den Gitterboden eingeführt um Milben zählen zu können.

    In einem Buch von Kieß, welches ich um die Jahrtausendwende gekauft habe, war ein Beiblatt mit dem neuen Varroaboden (Gitterboden) eingefügt. Im Buch selber ist noch der geschlossene Boden beschrieben. Meine ersten Beuten hatte alle geschlossene Böden und kleine Fluglöcher.


    Gruß

    Werner

    Also wenn man mal bei Schundau (Mitentwickler der Segeberger) nachliest ging es da nicht um Milbenzählen oder Behandeln sondern in erster Linie um Belüftung. Da bin ich schon bei Ralf.

    Das Argument kann es also nicht ganz sein. Hat jemand andere Gründe, warum man lieber teures Bienenwachs nimmt als billiges Öl / Fett?

    Die Franzosen nehmen meist nur Paraffin pur. Ich nehm lieber beides da es natürlicher ist und ich mein Brwachs dann los bin.

    Würde das denn bei schon lasierten Beutenteilen auch gehen?

    Ich kann mir vorstellen, das da erst mal der Lack wieder ab muß.


    Liebe Grüße Bernd

    Da ich so meine leeren Bruträume im Frühjahr desinfiziere kann ich nur sagen das der Lack bei mir drauf bleibt und auch danach noch drauf ist.

    Außerdem sind meine Kisten mit Biolasur gestrichen und da geht auch etwas durch.

    Optik find ich nicht wichtig.... Haupsache es hält!

    Ein wesentlicher Aspekt fehlt aber noch in der Betrachtung und zwar ist das die UV Stabilität. Gerade die Weichhölzer werden durch die Sonneneinstrahlung angegriffen.

    Daher sind die ganzen Lasuren meist pigmentiert, damit dss Holz durch eine reflektierende Schicht geschützt ist.

    Zudem find ich persönlich die gestrichene Beuten optisch schöner. Das ist aber Geschmacksache.

    Das Uvlicht ist aber ne optische Sache. Auch schützt das F. nicht vorm Vergrauen aber das ist mir Wurst. Es muß günstig sein, schnell gehen und darf den Bienen nix tun!

    Sicher ist es aus Erdöl aber erstmal braucht man total wenig, ist bestimmt noch umweltfreundlicher als jede Farbe (auch für Leinöl wird ne Menge Benzin verfahren) und außerdem sind die Zeiten in denen ich die Welt retten wollte schon etwas her. Dafür nutzen wir als Genossenschaftsmitglieder nur Strom von Greenpeace und außerdem fahr ich zu den Bienen nur mit dem Bus :).