Beiträge von Robert Freimann

    Jetzt mal ernsthaft:

    Es wäre schon nicht schlecht wenn angehende Bienenhalter/Imker verpflichtend etwas Sachkunde nachweisen müßten:

    Das könnte zum Beispiel über einen Kurs an den Imkerschulen und in den Vereinen, zur Not auch an den Instituten, durchgeführt werden. Inhaltlich stell ich mir Bienengesundheit (AFB und Varroa) und Honighygiene vor.

    Jede Bienenhaltung hat eben auch Einfluß auf die Stände in der Umgebung und wer ein Lebendsmittel erzeugt und in Umlauf bring sollte sich auch schon mal mit Hygiene beschäftigt haben.

    Soweit so gut.

    Der Vorschlag den Begriff des Imkers in irgendeiner Form zu schützen ist nun wirklich ein Witz!

    Nach Aneddes Definition müssten sich dann ja alle Imkervereine und selbst der DIB umbenennen.

    Was für ein Blödsinn!

    Lieber DBIB wir möchten keine Spaltung!

    Nicht von den Landwirten und nicht untereinander!!!!

    Das einzige was ihr so erreicht ist eine Spaltung eures eigenen Ladens. Zunehmend höre ich immer öfter von Kollegen die keine Lust mehr auf das Theater haben.

    2. Der einzig bis jetzt vermutete Schaden ist:

    - die Landwirte sind sauer auf die Berufsimker, weil deren Verband sich für eine Naturschutz-Petition einsetzt; es wird um Standplätze gebangt.

    Der jetzt schon eingetretende Schaden ist das Imker jetzt schon von ihren viele Jahre bestehenden Plätzen zum Abwandern gezwungen werden!

    Und das begründet der Nabu mit der nicht belegten Nahrungskonkurrenz.

    Nur wo sind die Studien die das untermauern?

    Nur mal ein kleines Beispiel damit alle das Problem besser verstehen:

    ich habe gestern eine Lieferung Heu und Stroh vom Bauern meines Vertrauens bekommen.

    Beim Abladen haben wir dann noch nen Schnack gehalten und ich hab ihn nach Rapsstandplätzen fürs Frühjahr gefragt.

    Er meinte nur:

    Dann frag doch mal deine Kumpel vom Nabu nach nem Standplatz!

    !!!

    Wir kennen uns zwar schon ewig und das war nur ein Scherz aber genau das verdeutlicht das Problem. Ich bin massiv von den Landwirten abhängig da meine Bienen 2/3 der Tracht auf landwirtschaftlichen Flächen finden.

    Sicher bin auch ich nicht immer mit denen einer Meinung und das sage ich denen auch zT recht deutlich aber ein gutes Miteinander ist wichtig!

    Und dieses miteinander wird grad massiv geschädigt!

    Walthers Weg der Diskussion auf Augenhöhe mit aufzeigen von Lösungsansetzen gefiehl mir da deutlich besser!

    Der DBIB wirbt doch ständig mit dem Slogan:

    Wir sind die Lobby der erwerbsorientierten Imker!

    Wenn diese angebliche Lobby sich von einem Verband vor den Karren spannen läßt dessen Ziel es ist alle Bienenvölker von ihren Flächen zu verbannen dann hat da irgendjemand nicht verstanden was die Aufgabe eines Lobbyverbandes ist.

    Wenn das große Ziel der Verbandsführung ist sich für die Umwelt einzusetzen (was sicher nötiger denn je ist) dann sollten die mal über einen Wechsel zum Nabu nachdenken, dort können sie dann nach Herzenzlust Lobbyarbeit für den Nabu machen.

    Von Lobbyarbeit meiner Berufsvertretung erwarte ich aber das diese meinem Betrieb nützt und nicht schadet!

    Ich lege eine Holzplatte auf den Rasen und los...

    Also ich leg auch einfach ein paar (wg vernümpftiger Arbeitshöhe) Palletten auf den Rasen. Wachsreste und Co stören da nicht. So reinige ich Böden, Fütterer (falls gammlig) und Absperrgitter (alles von Nicot).

    Geht super schnell und kostet wenig Kraft. Das ganze Gefrickel mit Natron find ich da doch etwas übertrieben und der Umwelt tut`s auch nicht gut.

    Bei den Absperrgittern muß man nur echt aufpassen das nichts kaputt geht.

    Guten Morgen,

    ich bin der Meinung das die ganze Drschmelzerei weder effektiv noch sinnvoll ist.

    Das einzige Argument mag die Entsorgung großer Mengen der Dr sein. Aber das Verhältnis von Aufwand zu Wachsausbeute ist denkbar schlecht.

    Für die Mittelwandproduktion sollte doch eigentlich Dein Deckelwachs ausreichen!?

    Also stellt sich die Frage ob Du das Drwachs tatsächlich brauchst? Oder hauptsächlich die nur loswerden möchtest bzw musst?

    Geht`s nur um die Entsorgung würde ich mir lieber noch einen Schweinebauern etc. suchen.

    Musst Du denn unbedingt die Rahmen schneiden? Oder hast Du mal ausprobiert ganz ohne Dr zuimkern?

    Nur so ein paar Gedanken...

    Die Bauern sollen mehr Subventionen für Landschaftspflege und Naturmassnahmen bekommen. Viele landwirtschaftliche Betriebe bekommen eh schon die Hälfte ihres Einkommens durch Subventionen, ob das in Ordnung ist sei mal dahin gestellt.

    Fakt ist doch das der volkswirtschaftliche Nutzen (Bestäubung etc.) der Imker absolut nicht vergütet wird.

    Stellt Euch doch aber mal vor es würde eine Prämie pro Volk gezahlt werden was dann los wäre. Erstmal würden dann alle Hobbyimker Geld fordern (wo jetzt alle immer behaupten es würde ihnen nicht um`s Geld gehen) und es würden sehr schlechte Nebeneffekte entstehen.

    Schaut Euch doch mal an wie es den Landwirten mit den Subventionen geht.

    Gut geht`s da den Wenigsten und Bürokratie ohne Ende die auch viel kostet. Ferner würden sehr schnell sehr viele ihre Völkerzahlen erhöhen und sich nicht mehr um die Honigerzeugung kümmern. Auch würden dann Etliche die Imkerei als Subventionseinnahmequelle sehen und sich erschließen.

    Außerdem müssten die Subventionen ja irgendwo herkommen und das Geld würde dann wo anders abgezogen werden.

    Dann schaut Euch doch mal im Ortsverein um und überlegt wen man von denen vernümpftig einsetzen könnte.

    Bei uns KEINEN!

    Zum Abfüllen und Etis kleben mag sowas ja noch funktionieren aber alles was richtig mit den Völkern zutun hat klappt nicht. Die Imkerei ist echt ein Knochenjob und gerade in der Saison ist Zeit nun mal Geld. Da wird zumindest bei mir echt ein anderes Tempo gegangen als bei denen im Verein.

    Kleines Beispiel: ein Kollege aus dem Verein muss jetzt von 12 Völkern dringend auf max 8 Verkleinern da er die viele Arbeit nicht mehr schafft.

    Nix gegen ihn aber sowas kann man in einer größeren Imkerei echt nicht brauchen.

    Überlegt doch mal wieviele aus Eurem Ortsverein (fachliches mal vorrausgesetzt) in der körperlichen Verfassung wären mal kurz am Nachmittag bei 50 Völkern Schwarmkontrolle zu machen:

    3 bis 4 Hr runterheben, draufheben und noch die Waben ziehen.

    Das klappt nicht!

    Also ich schmelze seit ein paar Jahren alle Waben des Brutraums im August bei den Völkern ein. Fangwabe find ich zu aufwändig, Brutwaben werden komplett eingeschmolzen.

    Im November-Dezember 1 bis 2 Bedampfungen mit Ox das war`s an Behandlungen. Drohnen schneide ich seit Jahren nicht.

    Verluste dies Jahr etwa 5%, der Rest ist noch wohl auf.

    Bis jetzt klappt`s ganz gut.

    Ich hab aber auch relativ wenige Imker im Flugkreis.

    Widder :

    Das Dir die Grundlagen nicht sehr geläufig sind haben wir ja schon bemerken dürfen.

    Das Problem ist das Leute wie Du das Forum töten.

    Ständiges Gestichel und generve ist hier eigentlich unerwünscht, das führt nämlich dazu das einige der Leute die echt was zu sagen hätten keine Lust mehr auf das Forum haben.

    Setz Dich mal ne Minute ruhig hin und denk mal über Deine Motive nach....

    Und ließ Dich mal ins Thema ein...