Beiträge von f_kevin

    Hallo alle miteinander!

    Es scheint, als würde die Diskussion nun zum Mediakament "VarroMed" überzugehen. Das ist nicht schlimm, sollte aber mE einen eigenen Thread (auch unter diesem Titel) erhalten, da dieses Mittel bzw die Behandlung wie schon angeklungen, durchaus diskussionsbedürftig ist.




    Zu meiner "Problematik":
    Ich habe kürzlich wieder eine Gemülldiagnose gemacht und muss zugeben: Alle Völker liegen nunmehr bei unter 1 Milbe pro Tag.

    Gleichzeitig habe ich die Beuten gewogen und musste einen unterschiedlichen Futterverbrauch von etwa 6 kg bis hin zu 17 kg bisher feststellen. Erstaunlicherweise korreliert dies mE mit der vermeintlichen Milbenbelastung: also das stark befallene Volk hat deutlich mehr Futter verbraucht, als das schwächere. (Ich würde daraus den Schluss ziehen, dass aufgrund der deutlcih größeren Volksstärke einfach an sich mehr Milben im Stock waren ...?)



    Außerdem konnte ich in einer Diskussion im Verein noch einen weiteren Ansatz mitnehmen: Nicht jede Milbe muss für die Biene schädlich sein; vielmehr kommt es auf den gesamten Gesundheitszustand des Biens an und wie "verseucht" die Milben sind, denn die Milben allein - ohne Viren und Erreger - könnten (so einzelne Ansichten) den Bienen gar nich so sehr schaden, was die Wirt-Parasit-Beziehung aus anderen Ländern zeigt.




    Von meiner Seite her, wäre diese Debatte damit durch und kann gerne von einem Moderator geschlossen werden.:?::!:

    Möchte mich aber auch nochmal für die vielen Rückmeldungen und Anregungen bedanken!:thumbup:


    Was ich für mich mitnehme ist neben einer noch engmaschigeren Kontrolle und Aufzeichnung des Milbenfalls auch die stärkere Berücksichtigung von Bienensitz, Temperaturverlauf während der Kontrolle und weitere äußere Umstände.



    Vielen Dank und eine erfolgreiche Auswinterung!! :thumbup:

    Darf ich fragen, ob du im Juni vor der Behandlung auch den Milbenfall kontrolliert hast? Wenn ja, hat die AS Behandlung ausreichend Milben gezeigt? Wie viele Milben fallen jetzt?

    Ja, hatte ich, war im Rahmen, also unter der Hemmschwelle (genaue Milbenzahl kann ich leider nicht sagen, da ich im Sommer noch keine so detaillierte Aufzeichnung führte).

    Seit der Winterbehandlung hat sich dies nun geändert.

    Milben sind bei der Behandlung mE ausreichend gefallen. Musste AS sogar bei einem Volk nachfüllen und Docht anpassen, da die Menge sonst für die Behandlungszeit nicht durchgängig gereicht hätte.


    Habe heute kontrolliert, da die letzten Tage halbwegs einheitlicher Temperaturverlauf war. Nach 4 Tagen fielen nun 11 Milben = ca. 3 pro Tag.




    Vielen Dank für Deinen Beitrag!

    Eben weil ich nicht überstürzt handeln wollte, schrieb ich diesen Beitrag. Und vielleicht bin ich ja auch hier nicht der einzige mit dem Problem. (Von der stillen Dunkelziffer ganz zu schweigen).




    Ich habe mir auch einen eigenen Leitfaden aus verschiedenen Lehrbüchern, Fachartikeln und aus Lehrstunden mit anderen Imkern zusammen geschrieben.

    Dennoch schaffen es die Bienen immer wieder auf's Neue, mich vor die Wand zu stellen.



    Hast mal geschaut wieviel Bienentotenfall da am Boden liegt? Fallen die Milben durch den "Bienen-Teppich" durch oder bleiben die da drauf liegen? Bleiben die Milben eventuell auch in sehr dichten Wintertrauben hängen und fallen erst später ab?


    Das Milbenzählen nach der OS-Behandlung im Winter - da kannst auch würfeln. Dein Volk wird das Frühjahr erleben, wenn es jetzt auf 6 Gassen sitzt und nicht mehr verhungert. Mit 50 ml hast du trotzdem ordentlich überdosiert, hätte höchstens 35 gegeben.


    Kein Volk das jetzt noch so dasteht, geht vor Juli/August an der Milbe ein.

    Vielen Dank für den Beitrag!
    Bienentotenfall hatte ich nun vor der jüngsten Kontrolle über die letzten 3 Tage entfernt. Da lagen einige, aber nicht bodenbedeckend.

    Danke auch für Deine Einschätzung hinsichtlich des Milbenzählens im Winter!

    Wie bestimmst Du dann deine Milbenbelastung während des Winters?



    Erste AS-Behandlung im Sommer erfolgte natürlich im Juli, nach der Ernte der Sommertracht. Vertippt, sorry.


    Den Aspekt, dass der Milbenfall bei/nach der Behandlung je nach Bienensitz in der Traube variiert, hatte ich bisher so noch nicht bedacht. Wird bei den Erfolgskontroll-geschichten so auch nie, als zu berücksichtigender Faktor angemerkt.

    Zukünftig, wie bei der letzten Windeleinlage (wie bis heute), werde ich dies zu berücksichtigen versuchen, danke.


    Wieso vermutest Du, dass "gerade wegen" TBE die Belastung dieses jahr höher war?

    Dass es dir mit dem "ersten Schreckmoment" scheinbra ja genauso ging, ist schonmal eine der Rückmeldungen, die ich hier als Anstoß zu einer möglichen Diskussion über die Ursachen/Faktoren haben wollte, danke.

    Und wie das heutige Ergebnis zeigt, ist der Milbenfall jetzt auch nochmal um ein Drittel gesunken im Vergleich zu jenem vor gut 2 Wochen.



    3 Tage Zähldauer im Winter halte ich für eine zu kurze Augenblicksaufnahme, um allein daraus den natürlichen Milbenfall bzw. die Zahl der im Volk verbliebenen Milben abzuschätzen.

    Die Aktivität des Bienenvolkes schwankt bes. im Winter: feste Traube -> gelegentliches Aufheizen, Putzaktivitäten, beginnendes Brutgeschäft etc. Prof. Tautz hat seine dataillierten Beobachtungen bspw. in "Phänomen Honigbiene" beschrieben bzw. Meßwerte im HOBOS-Projekt online gestellt.

    Welche Waartezeit/Zähldauer würdest Du empfehlen?

    Ja, dieses "Traubenverhalten" scheint ein beachtlicher Faktor zu sein, der vll aufgrund halbwegs beständiger Witterung in den letzten Jahren nicht so nachdrücklich zu Buche schlug. Dieses Jahr ist die Witterung deutlich unbeständiger und schwankt stark.

    Tja, dann kann man dir keine Vorwürfe machen, alles nach Lehrbuch, Tip Top!

    Kann man also nur dem deutschen Lehrbuch Vorwürfe machen, aber was sollen die auch anderes empfehlen?

    Las dich am besten mal von unabhängigen Quellen inspirieren (z.B. hier im Forum), dann klappt`s auch mit den Bienen.

    Vielen Dank für diesen vielschichtigen Beitrag, der nicht nur durch seine Konstruktivität zu überzeugen weiß!

    Ja, mit Zucker.
    Der Apotheker hat das auch nicht das erste Mal gemacht, sondern stellt das für viele Imker alljährlich her.


    Die ersten Tage war der Totenfall im normalen, zu erwartenden Bereich.




    Hast Du erst drei Wochen nach dem Träufeln kontrolliert? Und da war nichts auf der Windel? Das passt doch alles irgendwie nicht. Schildere bitte mal genau, wie Du die Winterbehandlung gemacht hast und die Erfolgskontrolle derselben. Und was heisst angestiegen? Dann müssten doch Milben gefallen sein oder wie hast Du diesen Anstieg ermittelt?


    M.

    Bitte meinen Beitrag nochmal langsam lesen; da steht das meiste schon.

    Bei der Erfolgskontrolle (= Kontrolle, ob die Behandlung erfolgreich war), die nach dem regulären Milbenfall durchzuführen ist, also 3-4 Wochen nach der Behandlung, ja, war eben ein besonders hoher, so nicht erwarteter Milbenfall.


    Ermittelt wurde der Milbenfall jeweils durch Gemülldiagnose: Windel über 3 Tage eingeschoben und dann auf tägliche Fallquote reduziert.



    [...]

    Angestiegen = immer mehr tote Varroa auf der Windel ???

    Nein, das nicht, da habe ich mich wohl falsch asugedrückt. Aber die Milbenzahl nach der Behandlung war nicht bei <1, wie es hätte nach der Behandlung sein sollen, aber auch nicht mehr so hoch, wie vor der Behandlung.

    Trotz den ordnungsgemäßigen Spätsommer-Behandlungen mit Ameisensäure

    Wann ?

    Unmittelbar nach der Honigernte im Juni sowie September, je mit Nassenheider-Verdunster-Professional.

    I.Ü. alles ohne Auffälligkeiten.

    Vielen Dank für diese auskunftsreiche Antwort!

    Die Brutfreiheit konnte ich nicht abschließend feststellen, da ich das Volk im Winter nicht unnötig durch Auseinanderreißen stören möchte.

    In den Vorjahren verlief dies aber jeweils ohne solche Auffälligkeiten.


    Danke für die Vorschläge!

    Bitte meinen Eingangspost nochmals lesen.

    Ja, der Milbenfall wurde im Wege der Erfolgskontrolle geprüft. So komme ich ja nun zu dieser fatalen Lageanalyse.


    TBE hatte ich auch im Auge, ja. Danke.

    Hallo liebe Imkerkollegen!


    Trotz den ordnungsgemäßigen Spätsommer-Behandlungen mit Ameisensäure und der Winterbehandlung kurz vor Weihnachten mit Oxalsäure (je nach den Anweisungen von Liebig und im Einklang mit der Vorgaben der LWG Bayern) habe ich ein Volk, das unter extrem hohem Varroadruck leidet.


    Im Sommer zeigte sich das Volk durchschnittlich.

    Eingewintert wurde es zweizargig mit 18 kg Futter und einem Milbenfall von 1-1,5 Milben/Tag.


    Die OS-Winterbehandlung wurde nach Liebig 22 Tage nach dem ersten andauernden Frost und früh morgens bei leichten Minusgraden durchgeführt.

    Eine vorherige Gemülldiagnose ergab, dass das Volk auf 6-7 Waben sitzt, also recht stark ist und erhöhten Milbenfall hat (ca 5 pro Tag).


    Entsprechend wurde das Volk mit 8ml je Wabengasse, also insg. 56 ml Oxalsäure aus der Apotheke behandelt.


    Sowohl nach 3 als auch 5 Wochen nach der Behandlung ergab die Nachkontrolle keinen Erfolg. Die Milbenbelastung ist eher noch angestiegen!



    Meine Fragen:


    1. Wie kann es sein, dass die OS-Behandlung faktisch keinerlei Wirkung zeigt und trotz der Behandlung nach Vorgabe keine Milbenreduzierung erkennbar ist.


    2. Was kann man jetzt machen? Wie dem Volk helfen?


    3. Wie stehen all demnach die Chancen das Volk noch lebendig auszuwintern?


    4. Was wären dann die richtigen Folgemaßnahmen im Frühjahr? Königin käfigen und Brutentnahme (ggf MS Behandlung - mit der Folge dann keinen Honig ernten zu können)?




    Vielen Dank für Eure konstruktiven Antworten!

    LG.

    Hallo liebe Imkergemeinde,


    Arbeiterinnen- und Drohnenbrut unterscheidet sich rein optisch - also äußerlich betrachtet - ja nur anhand der Größe und Verdeckelungszeit, wobei letzteres nicht immer so einfach zu bestimmen ist.


    Mich würde interessieren, ob hier jemand, wenn möglich ein paar Bilder hat, auf welchen man die optischen Unterschiede erkennt. Es soll sich ja immerhin nur um Millimeter in der Wabengröße handeln.
    Welche Tipps gibt's für den Anfänger, zu erkennen, wie große der Drohnenbrut-Anteil im Brutnest ist?



    Danke für die Antworten! ;-)

    Hallo!


    Ich versuche mich gerade in den Tiefen der Imker-Schutzbekleidung zurecht zu finden. Am liebsten wäre mir ein Hemd mit einem Hut + Schleier, wobei man sowohl Hemd als solches alleine wie auch nur den Schleier alleine tragen kann.


    Bei meinem Imkerpaten habe ich bereits gesehen, dass es Hemden gibt, die einen Schleier dabei haben, wo man zwar das Hemd alleine tragen kann, nicht aber den Schleier, weil dieser nach unten zu weit offen wäre.


    Nun habe ich im Netz gegoogelt und zudem noch diese "Wulstkragenhemden" (zB bei holtermann-shop) gefunden.
    Nun meine Fragen:


    • Wo ist der Unterschied zwischen Wulstkragenhemd und normalem Imkerhemd? (Vor- & Nachteile?)


    • Ist bei einem Wulstkragenhemd auch immer ein Schleier mit dabei? (Falls nicht: Welchen Hut + Schleier muss man dazu nehmen?)


    • Kann man den Schleier vom Wulstkragenhemd (falls dabei?) auch allein tragen?




    Danke für Euere Hilfe!

    Liebe Forianer,



    beim Durchstöbern von verschiedener Literatur und diverser Internetforen bin ich nun auf ein wahrscheinlich ähnlich umstrittenes Thema, wie das der "richtigen" Betriebsweise gestoßen:


    Der Bienen-Abkehrbesen: mit Borsten aus Nylon/Perlon oder echtem Rosshaar? :confused:



    Klar möchte ich die dritte hochumjubelte Alternative einer Feder nicht vorenthalten, aber darum bitten, in diesem Thread nur darüber zu diskutieren, welche Borsten "besser" oder sinnvoller sind: Nylon oder Rosshaar?


    Bisher konnte ich herauslesen, dass Rosshaar natürlicher ist und damit grds. vorzugswürdig, aber eben diese Naturhaare dazu führen können, dass die Bienen sich nicht problemlos abkehren lassen, sich möglicherweise in den Haaren verfangen und folglich aggressiver werden. :Biene:


    Gibt es dazu Erfahrungen? Bestätigungen oder Dementi? Empfehlungen? Tipps? ...?



    Ich freue mich auf einen regen Austausch... und los! :wink::daumen:

    Super vielen Dank für die zahlreichen interessanten Antworten! Echt spitze!! :daumen:



    Könnt Ihr mir jetzt noch verraten, was das mit dem Smoker(durchmesser) auf sich hat?!


    Eigentlich wollte ich mir diesen "Api Smoker Classic 8cm Edelstahl" (zB bei Holtermann http://www.holtermann-shop.de/…1_60/category/smoker.html ) bestellen. Habe schon versucht herauszufinden, wie relevant der Durchmesser (8 oder 10 cm) ist, habe aber noch immer keine verlässliche Aussage gefunden, gerade weil ich nicht beabsichtige mehr als 4 Völker zu halten.


    Könnt ihr mir helfen, ob das so wesentlich ist, ob 8 oder 10 cm?

    Ohje, vielen, vielen DANK für die vielen und interessanten Antworten!!! :daumen:



    Dass mit dem lavendelgetränkten Tuch zum Abdecken der nicht bearbeitenden Waben/Zargen/... habe ich auch schon oft gelesen.
    Frage: Wo bekommt ihr Eueren Lavendel her? Als ätherische Öle? (diese sind aber meist recht teuer...) Die Tücher nur etwas beträufeln, oder richtig tränken - natürlich nicht tropfnass :lol:



    Und noch eine Frage bezüglich der "Thermik" des Smokers. Als Segelflieger ist mir die Thermiksache natürlich nicht fremd, aber ich frage mich gerade, wie erheblich der Unterschied zwischen 8cm und 10cm Durchmesser ist..?!
    Ich beabsichtige nicht, in den nächsten Jahren mehr als 3, 4 Völker zu besitzen. Da sollte also durchaus der kleinere ausreichen - oder?



    Nochmals DANKE für die Antworten auf meine Folgefragen! :wink:

    Liebe Community,


    mich würde interessieren, mit was Ihr Eueren Smoker "füttert".. :wink:



    Habe mich nun mal im WWW durch verschiedene Shops geklickt und habe immer wieder "Duus Rauchkräuter" und beliebige Kräutertabak-Mischungen verschiedener Hersteller gefunden. Hat jemand hiermit Erfahrungen und kann darüber berichten bzw. etwas empfehlen?


    Zudem habe ich überraschend oft sog. Hanf Rauchstoff gesehen (zB auch bei Holtermann: http://www.holtermann-shop.de/index.php/cPath/261_62 ). Hat hiermit schon jemand Erfahrungen gemacht??



    Wo ist der Unterschied zwischen diesen verschiedenen Räuchermaterialien?
    Mit was habt Ihr den größten Erfolg (besänftigend, ...)? :Biene:



    Ich bin gespannt auf Euere Erfahrungen und freue mich auf Empfehlungen!