Beiträge von AndreasH

    Nicht zu glauben sowas...
    Da wollte wohl jemand auf Nummer sicher gehen, "einfaches" Umkippen kommt ja wohl oft vor, aber auch alles noch mit Diesel oder anderen Stoffen überschütten ist eine andere Hausnummer.
    Der arme Kerl mit seinem Trümmerhaufen, hoffentlich lässt er sich deswegen jetzt nicht vom Imkern abbringen.


    ...
    was droht so einem?
    Sachbeschädigung, ev. noch Umweltverschmutzung, und was noch?


    Hoffentlich die "gemeinschädigende Sachbeschädigung" sofern die Person gefasst wird, weil die etwa strenger bestraft wird, als die "einfache".
    Der ehemalige, jetzt vernichtete Nutzen für die Allgemeinheit sollte *eigentlich* höher bewertet werden, als das Privateigentum in Form der Bienen und Beuten...


    Gruß Andreas

    PE-Folie würde ich nicht als Isolation nehmen, dadurch macht man sich wegen des Kondenswassers u.U die gesamte Füllung nass, wenns ganz dumm läuft...
    Alternativ könnte ich mir die Windsperrfolie vorstellen, die beim Dachbau als Zwischenlage zwischen Sparren und Verlattung angebracht wird ("rofatop" beispielsweise).


    Diese Membranfolie lässt Luftfeuchte nach oben durch, Wasser aber nicht nach unten und hat geringes Isolationsvermögen. Mit etwas Luftspalt zum Holz könnte ich mir das Wetterschutz und zugleich Minimalisolierung recht gut vorstellen. Recht stabil ist es auch. Beim Dachdecker des Vertrauens könnte man sicher für die Kaffeekasse oder für lau ausreichend große Reststücke zum Testen bekommen.


    Gruß Andreas


    ...
    Und meinen gelegentlich wir machten durch ihre Kulturen das große Geld.


    Sie meinen das, weil sie in ihrem Glauben bestärkt werden, worauf es irgendwann als Tatsache dargestellt wird...
    Hier, im Bezirk Weser-Ems steht sehr viel Raps, es gibt kaum rapsfreie Gemeinden. Aber es gibt hier auch eine große Rapsdiesel-Raffinerie, nicht neu, schon seit vielen Jahren. War vorher eine normale Ölmühle.


    Aus der Luft ist das wirlich beeindruckend anzusehen, wenn beinahe halb Ostfriesland gelb leuchtet. Was ich bisher mitbekommen habe, klingt da trotzdem anders.
    Nämlich eher so, als wenn die Imker dem Raps buchstäblich hinterherrennen. Auch wenn sie dann der Arbeit kaum nachkommen, weil der Honig mitunter überquillt - so wie es dieses Jahr öfter vorgekommen sein soll. Kein spezieller Imker, sondern quer durch die Gruppe, die ich dieses Jahr näher kennenlernen konnte.


    Was auch dabei rauskommt, sind Aussagen wie "...was? nur vier Völker?", auch wenn da schon 10 andere Völker stehen. Und logischerweise keine Prämie, sondern das unterschwellige Quengeln nach Honig, weil man den Platz schließlich ohne Pachtgebühr bereitgestellt hat...
    Ich weiß nicht, ob der Begriff "Bauernschläue" da noch passt.


    btw: habe ich gerade in einem anderen Unterforum auch schon gelesen:
    Quasi eine Plantage, in der Standplätze gegen Pachtvorschlag zugesagt werden...


    Gruß Andreas

    Wie hoch über dem Boden befindet sich der Stand, an dem du beobachtet hattest?


    ...
    Kalte Luft wird eingesogen. Dann gibt es eine Pause - und plötzlich strömt warme, angenehm riechende Luft nach draußen. Wieder eine Pause. Dann wieder ein Einatmen. Das ist kein aktives Atmen der Bienen, sondern ein passives Atmen.


    Ich kann Dir mangels jahrelanger Beobachtungsmöglichkeit in vielen Dingen nicht widersprechen, aber sie sind in jedem Fall für mich als Anfänger bemerkenswert und hochinteressant :daumen:
    - mit Wetter, Wolken und Wind kenne ich mich besser aus...


    Aber das ^ dürfte so nicht ganz korrekt umschrieben sein, deinen Gedanken anhand der Beobachtung kann ich jedoch nachvollziehen. Aber die Erklärung erscheint mir nicht ganz rund. Das ist entweder aktives (kollektives) Einatmen oder schlichte Zirkulation durch Druckunterschiede infolge von Strömung durch unterschiedliche Querschnitte -> Venturiprinzip. Dass es wie passiv erscheint, liegt wohl daran, dass sich erst ein gewisses Luftvolumen einer bestimmten Temperatur und Dichte gebildet haben muss, bevor es das Gehäuse wieder als "eins", bzw. als Luftstoß verlässt,
    denn auch hier

    Zitat


    Die kalte Luft strömt in den Bienenstock, erwärmt sich, dadurch dehnt sie sich aus, was einen Überdruck erzeugt, die Luft strömt heraus, es entsteht ein Unterdruck und die Luft wird wieder angesogen. Ziemlich faszinierend!


    Kaltluft kann von selbst nicht in den Stock strömen. Da sie kalt und schwerer ist, sie muss also aktiv angesogen werden. Es sei denn, der Deckel wäre offen und ein Trichter drauf, durch den die Kaltluft oben reinsinkt. Oder der Stand steht in einer Grube, die vom Gelände überragt wird. Kalte Luft kann nur durch noch kältere Luft nach oben angehoben werden. Warmluft dagegen steigt auf, kühlt ab und sinkt als kältere Luft ganz von allein ab. Je nach dem, ob es feucht- oder trockenadiabatisch geschieht, mit größeren oder kleineren Temperaturdifferenzen auf eine Ausgangshöhe bezogen. Die Erwärmung muss schon irgendwie aktiv geschehen und dafür können wohl nur die Bienen verantwortlich sein. Was zusätzlich noch die Beobachtung verfälschen könnte, ist die Art der Winternacht selbst:
    War es über Tag sonnenklar und nachts sternenklar? Dann kann die Rückstrahlung vom Boden aus die Luftbewegung beinflusst haben. Ist Korinthenkackerei, ich weiß. Aber auf der Suche nach der richtigen Erklärung muss man viele Möglichkeiten berücksichtigen.


    Ein kompakter Unter- oder Überdruck kann sich auch nicht bilden, da der Stock oder die Beute kein geschlossener Hohlkörper ist und damit nicht luftdicht. Wohl aber können dort wegen der teils verschlungenen Wege, Winkel und auch wegen der Bienen selbst Wirbel entstehen, die für eine stoßweise Zirkulation sorgen. Ebenso geringfügige Druckdifferenzen von Druck- zur Sogseite, also von einfließender zur abfließenden Luft. Es hat wohl eher mit dem Venturiprinzip zu tun.


    Wie eingangs gesagt, ich kann und will Dir in der Sache gar nicht widersprechen, aber die Erklärung bereitet mir - trotz dass ich kein Physiker bin - ansatzweise Kopfschmerzen. Das Wetter funktioniert im Prinzip nicht anders, diese oder jene Wettererscheinung lässt sich oft mit zusammenhängenden Mechanismen erklären. Ich habe hier von einem Forumiten gelesen, der Physiker ist, vllt. kann der das beobachtete Phänomen besser erklären, von mir ist es auch nur ein naja, stümperhafter Versuch gewesen... :roll:
    Deine Versuche und Beobachtungen werden für mich jedenfalls immer interessanter, auch wenn es teilweise sehr viel Input ist... :cool:


    Gruß Andreas

    Mal eine bescheidene Frage zwischendurch:
    1. Wie lang hält die Wirkung der OS-Beträufelung als Kontaktgift denn nach euren Beobachtungen und Erfahrungen eigentlich an?
    Ich habe hier von 2-3Wochen gelesen, in denen die Milben nach Verabreichung fallen.


    2. Wie wirken sich die zur Zeit noch nicht stabilen Aussentemperaturen auf die Behandlung aus?
    Gelesen habe ich auch darüber und bin mir auch bewusst, dass es selbstverständlich regionale Unterschiede gibt.


    Ich sitze hier auch schon seit Tagen auf heissen Kohlen, habe das Mittel bereitliegen, sehe täglich in die Seite "Varroawetter" rein, vergleiche mein tatsächliches Wetter, bin mir aber nicht sicher, wann ich wettermäßig loslegen soll. Denn auch hier fliegen die Bienen, sobald die Sonne den Nebel durchsticht, auch bei Temperaturen von unter 9°C...
    Viel länger warten will ich eigentlich nicht, die Zargen zur letzten Brutnachschau will ich aber auch nicht unbedingt öffnen, weil sich auch schon eine stetig verdichtende Wintertraube gebildet hat. Kann man vom aktuellen Flugbetrieb und der dichter werdenden Traube auf die Stimmung im Volk Rückschlüsse ziehen?
    Das ist alles ziemlich verwirrend... :roll:


    e:
    hat sich wohl mit dem vorherigen Beitrag etwas überschnitten, damit wäre ein Teil schon etwas konkreter beantwortet...


    Gruß Andreas

    Langnese einkochen? (SCNR!)


    Hehe, wie gesagt, man kann es ja nicht dauerhaft verhindern und der Ruf vom "good day sunshine"-Honig als abschreckendes Beispiel ist mir sehr wohl bewusst. Ich halte auch nichts von solchen Methoden, abgesehen davon, dass es so oder so nicht richtig funzt.

    Zitat


    Du achtest aber schon noch darauf, dass die Gläser richtig trocken sind, ja?


    Selbstverständlich, in Ermangelung einer Spülmaschine spüle ich meine Gläser (soviel sind es bei mir bisher ja nicht) von Hand und trockne sie im Backofen, danach stehen sie über Kopf zum Abtropfen und werden dann noch mit fusselfreien Tüchern "end"getrocknet. Das passiert aber wegen der überschaubaren Anzahl recht flott, so dass die Gläser nie ganz auf Raumtemperatur abkühlen, bevor der Honig eingefüllt ist. So kann die nachlassende Restwärme den Aufstieg der Luftblasen im Randbereich erleichtern.


    Zitat


    Wie kann die Wärme der Hand die Erstarrung in einem Handwarmem Glas stören? Da haben doch Hand und Glas die gleiche Temperatur? :confused:
    Und wieso erstarrt der Honig bei Dir innerhalb der wenigen Sekunden, die er benötigt, um in das Glas zu fliessen? Bei mir dauert das Tage, wenn nicht sogar Wochen/Monate... :confused:


    Nee, das war missverständlich. Das bezog sich allgemein auf kalte Gläser, die in der Hand gehalten befüllt werden und das Glas teilweise erwärmen. Eben deshalb fülle ich möglichst in freistehende, handwarme Gläser ab. Das war der Tip, den Guido beim Honiglehrgang gab, nachdem einige Kursteilnehmer ihre ersten Honige als Anschauungsmaterial, zur Fehleransprache und Verköstigung mitgebracht hatten. Also nicht unbedingt freistehend, sondern mehr auf handwarm bezogen.


    Falls die Frage nach dem Wärmegürtel kommen sollte:
    Es ist ein 60W Rückengürtel von Bosch, der passt zu 3/4 u einen 12,5kg Eimer herum. Auf Stufe 3 heizt er auf ca. 36°C auf, die Temperatur am Eimer ist dann allerdings schon geringer, der Honig wird damit also nicht überhitzt.


    Gruß Andreas

    Als Anfänger habe ich leider gar keine Erfahrungswerte und muss deshalb erst einige empfohlene oder auch angelesene Methoden versuchen, mit denen ich den Honig so hinbekomme, wie ich ihn mir im Glas vorstelle. Ehrlich gesagt hat cremiger oder fester Honig absolut gar nichts mit dem zu tun, was ich mir für mich unter Honig vorstelle. Mein Idealhonig muss für mich etwa goldgelb und zähflüssig sein, aber die Physik oder Chemie kann man leider nicht dauerhaft austricksen.


    Nun habe ich zeitgleich zwei Wege versucht, weil es gerade gut passte. Hat meiner Beobachtung nach beides nicht richtig funktioniert. Einen Honig zu Beginn der Kristallisation für drei Tage tiefgefroren (hier im Forum gelesen), nach dem Auftauen gerührt bis die Masse cremig wurde. Den anderen Eimer (bereits fest) mit elektr. Wärmegürtel aufgewärmt, zähfließend gemacht und dann gerührt. Beide Eimerinhalte sind jetzt fast wieder fest, der TK-Honig mehr als der vorher kristallisierte. Es sind beides stark lindenhaltige Honige (nicht geprüft - recherchiert und passt vom Standort). Gerührt habe ich sie mit dem Einhellmischer und einem zweiflügeligem Rührstab, der 6-kant mit abgewinkelten Schlitz-Rotorscheiben.


    Später im Glas waren sie beide fast gleich, nur konnten die Luftblasen leider im festeren oder zäherem Honig nicht komplett aufsteigen und erstarren teilweise am Glasrand, der Rest erstarrt oben auf der Stirnseite. Den Rest im Eimer konnte ich später leicht abschaben. An den Rändern hatte ich bisher noch keine Ausblühungen oder weisse Spuren, da ich die Gläser nach dem Spülen und Abtropfen nie ganz kalt werden lasse, so fülle ich den Honig in handwarme Gläser und die Luftblasen können noch aufsteigen. Zum Abfüllen verwende ich auch einen Eimer mit Quetschhahn im Deckel, der in einer Vorrichtung steht. So kann ich die Gläser freistehend auffüllen, ohne durch Handwärme noch die Erstarrung im Glas zu stören. Kann lt. Guido Eich auch ein Grund sein, warum am Glasrand ungleichmäßige Musterung auftritt.


    Gruß Andreas

    Der Zuckerpreis ist schon seit einigen Wochen auf dem Niveau, steht auch im Regal dran "dauerhaft gesenkt". Erst nur bei Aldi, dann auch bei allen anderen Discountern und Filialketten. Hat mit dem gegenseitigen Boykott EU <-> Russland zu tun, weil große Mengen nicht dorthin geliefert werden können - so zumindest die offizielle Version. Ob es eine inoffizielle gibt, weiß ich nicht.


    Aber bei uns gab es diese Woche wirklich Schnäppchenpreise in einem lokalen Einkaufszentrum, was nicht zu einer Handelskette gehört:
    1kg Zucker für 49ct!! - "nur solang der Vorrat reicht, max. Abgabe 20kg je Einkauf" - gestern am Ende der Woche standen in den zwei Läden der Stadt immer noch Paletten damit. Wundert mich, dass da wohl doch nicht so viele örtliche Imker gekauft haben... Egal, ich habe meine 20kg Reserve. Wenn morgen wider Erwarten immer noch zu dem Preis verkauft wird, schlage ich nochmal zu :cool:


    Gruß Andreas

    ... wenn kein Gitter (oder wie bei mir sehr niedriges Flugloch) vorhanden ist.


    Stefan


    Reichen dazu schon die Vorsatzkeile, die man bei Segeberger/Frankenbeute in das "normale" Flugloch schiebt? Die haben eine Durchlasshöhe von ca. 6-7mm, solang sie sich nicht durch Feuchtigkeit verziehen oder abgenutzt sind.
    Meine Holzbeute hat scheinbar standardmäßig einen sehr niedrigen Eingang, den ich mit einem Keil nochmals verschmälert hatte.


    Mäuse springen bis zu 20cm hoch...


    Gibt es auch Erfahrungen zu Ständen, bei denen die Auflagehöhe, bzw. das Bodenstück etwa in Kniehöhe (40-50cm über Grund) ist?
    Ich weiß zwar, dass Mäuse auch gern klettern, aber ob sie auch Akrobatik betreiben, um an den guten Stoff zu kommen, weiß ich wiederum nicht. Ich weiß auch, dass Mäuse im Herbst ggf. auch in Autos reinschleichen, ich hatte mal welche im Handschuhfach, die haben in Folie verschweißte Zigarillos angefressen ... :evil:


    Oder sollte man besser beides benutzen, egal in welcher Höhe über Grund, egal wie niedrig der Einlaß ist?
    Gegen Spechte und Meisen sollen ja angeblich grobmaschige Netze um den Stand im Abstand von etwa 20cm zur Beute helfen. Nicht die billigen Netze, sondern reell aus Nylonschnur geflochten, mit Maschenweite um 20mm. Das müsste die Art Netz sein, die man auch zur Ladungssicherung auf Anhängern verwendet.


    Gruß Andreas

    Die individuelle Wirkung hängt auch davon ab, welcher Allergikertyp man selber ist, da wird unterschieden. Allergiker ist nicht gleich Allergiker. Zum Glück gehöre ich zu der Kategorie, die nur lokale Störungen hat, d.h. rund um den Einstich ohne weitere Nebenwirkungen, dafür bislang aber über mehrere Tage.


    Mittlerweile bin ich in der Hyposensibilisierung und meine, dass der durch das Bienengift verursachte Effekt zunehmend weniger stark spürbar wird. In der UK Münster und beim UKE in HH wird das als Einleitungsmaßnahme auch durchgeführt, vermutlich auch in jeder anderen Uniklinik mit Allergologie. Fortgesetzt wird es dann vor Ort.
    Aktuell gibt es aber ein Versorgungsproblem, da beim größten und bevorzugten Hersteller (von einigen ganz wenigen) eine ganze Charge med. Bienengift wegen irgendwelcher technischer oder qualitativer Probleme vernichtet werden musste - Aussage UKM und behandelnder Arzt.


    Der Fastinjekt ist bei mir sogar extra bestellt worden, da er lt. Beipackzettel herstellermäßig mit nur einem Jahr Haltbarkeit ausgeliefert wird, darum in vielen Apotheken nicht bevorratet wird.


    Gruß Andreas

    Nachdem das nun auch per PN nochmal klargestellt wurde, nochmal:
    Es ist kein Gerücht und es war auch nicht meine Absicht, hier Ferndiagnosen zu einem Schaden einzuholen, den ich selbst nicht miterlebt oder erlitten habe. Ich kenne nur das Resultat. Ich weiß nicht, was exakt bei meinem Kollegen schiefgelaufen ist. Ich war weder dabei, noch kenne die Entstehung bis zum letztlichen Schaden. Den Finger werde ich nicht in die Wunde legen und nachfragen, weil ihn der Schaden schon genug gequält hat. Ich habe jedenfalls keine Zweifel an seiner Sorgfalt beim Umgang mit seinen Tieren. Er hat versucht, den Ablauf zu rekonstruieren, um den Fehler einzugrenzen und nächstes Mal zu vermeiden. Seine Folgerung war eine Kombination/Verkettung mehrerer Faktoren. Sowas soll vorkommen und kann korrigiert werden.


    Das Beispiel sollte dem TO bei seiner Entscheidungsfindung helfen, ob der Wunsch, ohne vorherige Aktivität direkt hauptberuflich imkern zu wollen, nicht evtl. zu hoch für den Anfang ist. Denn selbst länger praktizierende Nebenerwerbsimker wie mein Kollege oder ich als vor Monaten noch Kursteilnehmer, zeitgleich aktiver Beginner, sind nicht vor Fehlern abgesichert.


    Gruß Andreas

    Das hört sich trotz des wiederholten "asozial" als abgeschwächtes "unsozial" schon mimimal besser an. Und NEIN, man muss nicht mit solchen Antworten rechnen, wenn nicht nachgefragt wurde, sondern irgendwelche Unterstellungen oder Vorwürfe einfach ins Blaue rausgehauen werden. Das ist Rabulistik.
    Was konkret passiert ist, weiß ich nicht, weil ich nicht dabei war. Erfahren habe ich es zwei Wochen später, als wir mal einige ruhige Minuten Zeit für smalltalk auf Arbeit hatten - wir arbeiten nicht immer zeitgleich, nur um dem Einwand der Salamitaktik vorwegzugreifen. Ich wohne etwa 40km Luftlinie entfernt und kann sein "Revier" nicht beurteilen auch wenn ich die räumliche Ausdehnung kenne. Es tut zum Titelthema auch nichts zur Sache, aber es war wohl so, dass er die Stände reihum kontrolliert hatte und soweit alles ordnungsgemäß hinterlassen hatte.


    Trotz des positiven Kontrollergebnisses war er innerhalb einiger Tage wieder vor Ort und musste feststellen, dass die Bienen tot unten drin lagen. Ob das alles an einem oder über mehrere Standorte verteilt passierte, weiß ich nicht. Es war wohl eine äusserst suboptimale Kombination aus Wetter, Räuberei, landwirtschaftlicher Ernte und Zeitdruck. Ich weiß ebenfalls nicht, was dort angebaut war, wo die Bienen eingegangen sind. Um den Bogen zum TO zurückzuschlagen war das Beispiel dafür gedacht, Unsicherheitsfaktoren ins Spiel zu bringen, die man selbst nicht unbedingt unter Kontrolle, geschweigedenn auffem Schirm hat.


    Manchmal sterben Leute an Herzversagen, obwohl sie Tage vorher noch ein einwandfreies EKG beim Arzt ihres Vertrauens bekommen haben...


    Gruß Andreas