Beiträge von AndreasH

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    Gefühlt gibt es hundert Mal im Jahr die selben alten Artikel und Vorträge und Schulungen über Beutensysteme, Kerzengießen Ablegerbildung wie in den 100 Jahren zuvor, aber praktisch nie Schulungen zu Verkauf, Marketing. Und wenn doch, dann nur immer auf der Unterseite, bei den Mindestpreisen auf Kostenbasis. Nie an der Oberseite der Möglichkeiten. Die Titel lauten dann regelmäßig "was muss ich mindestens verlangen" aber nicht "wie kann ich möglichst viel verlangen".


    Es werden blind Imker produziert ohne auch dafür zu sorgen, dass sie danach auch wirtschaftlich weiter kommen und sich nicht gegenseitig parasitieren.

    Im ersten Absatz finde ich einen Gedanken wieder, den ich etwas abgewandelt auch mittlerweile hatte. Was hat der Referent ebenfalls nicht erwähnt oder gesagt?

    Er hat kein Wort darüber verloren, womit die Imkerschaft sich in Nebenschauplätzen verläuft und verirrt. Das war vermutlich auch ganz bewusst nicht im Konzept vorgesehen, ist aber ein Teil des Problems, worüber ich mit meinen "zu schweigsamen Imkern" selbst gestolpert bin.

    Konkret:

    Da wären im Gegensatz zu schweigsamen "preispolitischen" Imkern regelrecht "detailtechnisch" geschwätzige Imker, wenn es um Dinge geht wie z.B.

    - welche Bienenlinie C oder B

    - welche Behandlungsmethode

    - beste Standplätze

    - bestes Beutensystem

    - Schwarmvermeidung/Schwarmfang

    - ...

    - ...

    Kurz: interne Dinge, die unter reines Fachwissen, Fachsimpelei oder individuelle Praxis unter Praktikern fallen, werden deutlich intensiver und emotionaler behandelt, als eine externe (= mit Aussenwirkung) Diskussion oder Festlegung.


    Wobei ich für mich sage, dass ich mich aus Gründen auch nicht mehr gern von anderen festlegen oder bestimmen lassen will, wenn es in anderen Aspekten keine gemeinsamen Nenner gibt. Das gilt auch für meinen Preis je Glas, auch wenn ich weder übertreibe noch verschleudere...


    Zum zweiten zitierten Satz möchte ich mit Bezug auf Guido Eichs Honigschulung begründet widersprechen :

    Er hat deutlich, wenn auch blumig gesagt (sinngemäß): "liebt eure Kunden/Käufer/Abnehmer, genau wie euren Honig und verkauft ihn nicht unter Preis! Erklärt ihnen, was drin steckt und sie werden es verstehen und akzeptieren! Und wenn jemand kommt und sich über Luftblasen im Honig beschwert, sagt ihnen "die Luft wird nicht mitgewogen oder berechnet!"

    Das malt auch der Referent detaillierter aus.


    Bogen zurück zu Vortrag:

    Alles schön und gut, er hat prinzipiell Recht mit seiner Idealvorstellung. Nur ein Detail hat er auch nicht erwähnt:

    Man steht da nicht allein mit seinem "Plan" oder Konzept, es gibt auch ein Gegenüber mit eigenen Vorstellungen. Er geht davon aus, dass man "nur" überzeugend und raffiniert genug die psychologischen Verkaufstricks anwenden muss. So läuft es letztlich darauf hinaus, seinen Plan dahin umzustricken, es zu versuchen und sich mit dem Gegenüber auf bessere Wertakzeptanz zu einigen.

    Als "Plausibilitätsmodell" taugt die in der Realität nicht vorhandene Analogie zu Apple auf jeden Fall.

    Andere Beispiele wären Leica, Rolex, Rolls-Royce, Montblanc etc. Die wissen, sie ein Bedürfnis wecken.

    Nur bezweifle ich, dass das in der gesamten Imkerschaft - rein von der täglichen Praxis - so machbar ist. Es ist nicht jeder ein Feingeist, begnadeter Schönredner und Alleinunterhalter, um dieses Bedürfnis reibungslos wecken zu können.


    Nicht weil man das Bedürfnis nicht mit überzeugendem Fachwissen übermitteln oder wecken könnte, sondern weil die meisten Imker eher schweigsam sind. Zumindest die, die ich bisher kennengelernt habe. Die fühlen sich eher belästigt und gestört, wenn sie zu viel reden müssen...


    Auch wenn der Vortrag evtl. nicht in allen Details nachweislich korrekt gewesen sein sollte, darum ging es auch gar nicht. Es ging einfach darum, das Prinzip der falschen Vermarktung oder die prinzipiell falsche Vermarktung in der Gegenüberstellung deutlich zu machen.


    Kurz: *prinzipiell* hat der Referent mit allem Recht!

    Hallo Zusammen,


    wenn ich mir eine Scheune kaufe und da einen Schleuderraum und ein Imkerei-Lager reinbauen möchte,

    Nur mal so als Denkanstoß, vllt. hilft es für das Szenario weiter:

    Es gibt den Begriff "Nebenerwerbslandstelle", das sind die kleinen Höfe, die früher (Vorkriegszeit) eingerichtet worden sind, um nebenher Landwirtschaft zur Eigenversorgung zu betreiben. Wenn du schon eine Scheune (einzeln oder freistehend?) ohne Wohnteil anschaffen kannst, warum nicht gleich so eine kleine Nebenerwerbslandstelle, dann könntest du auch darin wohnen und einige rechtliche Fragen lösen sich dadurch evtl. oder hoffentlich in Luft auf oder werden überschaubarer.


    Die Scheunen im Hinterhaus sind dann ebenfalls überschaubar groß und zu bearbeiten... Ich wohne selbst in so einer früheren Schmiede und Nebenerwerblandstelle, allerdings mitten im Dorf.

    Zumindest wären dann die baulichen Fragen nach Strom, Wasser, Vorratsraum schonmal geklärt.

    In Norddeutschland sind diese "Minihöfe" oder "Kolonistenhöfe" weitverbreitet, zum Teil sogar landschaftsprägend und zum Teil mitten in Ortschaften, manchmal sogar mehrere in einer Ortschaft nebeneinander.


    Ist nur eine Idee, ob das wirklich so laufen kann, weiß ich nicht.

    Das alles sicherlich, weil Naturschützer in den 70/80er Jahren die Bürger alarmiert und sensibilisiert haben.

    Das dürfte der wichtigste Satz in deinem Beitrag sein. Und was haben die gemacht? Überzogene Forderungen gestellt, damit wenigstens ein Teil verwirklicht wird.

    Dabei sind weder heute noch gestern alle Forderungen gut durchdacht oder begründet. Im Zusammenspiel mit anderen Interessen, die oft sehr vehement verteidigt werden, kommen aber oft gangbare Wege dabei heraus.

    Maximalforderung stellen, um einen Kompromiss zu finden, wäre der alltägliche Ansatz. Wenn dabei ein vernünftiges maß behalten wird, könnten die Meisten damit auch klarkommen.

    Nur mal angenommen, der rot markierte Satz würde gegenwärtig auch nach diesem Prinzip "abgekaspert", was käme erwartungsgemäß dabei heraus?

    Alle Imker, egal, ob Haupt-, Nebenerwerbsimker oder Hobbyist würden aus diesem beispielhaften Flugkreis von 1,5 bis 2km verbannt und müssten sich Standorte suchen, die ausserhalb lägen.

    Und dann?

    Käme irgendwer und böte Ersatzstandorte und Zuschüsse an, um den Ersatz auch nutzen zu können? Ganz sicher nicht. Dann hiesse es "seht zu wie ihr klarkommt, konntet ihr ja vorher auch!" Dann freuen sich die Wanderwarte, weil an den interessanten Standorten plötzlich Gedrängel aufkommt und die Behörden sich offiziell aus der Standortverteilung heraushalten.

    Man hielte sich an den schwächsten Gliedern der Kette schadlos und würde auch keine Bestandswahrung auf eigenen Grundstücken dulden. Es würde untersagt und unter irgendeine OWi fallen, sollte man sich nicht daran halten. Selbst für popelige Kartoffelfeuer wird man bereits angezeigt und durch Feuerwehralarmierung blosgestellt.


    Die Halter sind beim lokalen KVA gelistet, so ist auch jeder in Frage kommende Kandidat schnell greifbar. NABU, BUND und unter Naturschutzbehörden arbeiten eng zusammen... Ruft man dort aber wegen einer großen öffentlichen Fläche mit drüsigem Springkraut an, interessiert es niemanden - neulich selbst erlebt. Nächstes Jahr wird die Fläche mindestens doppelt so große sein, und dass direkt neben einem offiziellem Biotop, einer ehemaligen Ausgleichsfläche...


    Es ist doch nicht so, dass Honigbienen lediglich als Nahrungskonkurrenz dargestellt werden, sie werden sogar als Feind hingestellt. Ich will das mit Blick auf die Velutina gar nicht weiter ausmalen...

    Damit wirst du bei denen nicht punkten, weil sie gebrieft sind. Die werden dich eher damit aufs Kreuz legen, als du sie. Über einen weiteren "Auftrag", um die eigene Existenz zu rechtfertigen, werden sie nicht verlegen sein, aber den Inhalt musst du ohne Gewähr auf authentische Veröffentlichung selbst besorgen...

    Nach Ansicht des NABU darf es daher in Schutzgebieten keine domestizierten Honigbienen geben. (…)

    Damit sie nicht von außen in diese Schutzgebiete einfliegen, sollten Bienenstöcke einen Abstand von mindestens 1,5 – 2 km zu Naturschutzgebieten einhalten. (…)"


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    Noch Fragen?

    Ha... das würde für mein Revier hier bedeuten, dass hier niemand mehr imkern dürfte, denn NABU mit dem BUND haben in den vergangenen 20 Jahren dafür gesorgt, das immer mehr Wiesen und Ackerflächen zu LSG/NSG erklärt werden, weil hier Vogelrastgebiete sind... Es gibt hier keinen Radius von mindesten 1,5 bis 2km, aus dem nicht von einem der hiesigen Imkern gehaltene Bienen in ein solches Gebiet einfliegen könnten.


    Sollen sie das mal publik machen, dann werden sie die hiesigen Rapsbauern auch direkt wieder gegen sich haben, weil hier zufällig auch ein weitbekanntes Rapsrevier ist, d.h. wenn die Zugvögel die Saat nicht über Winter vernichten oder an anderer Stelle die Anbauflächen zerstören...

    Hm... man könnte jetzt auch sagen "geschickt eingefädelt..."


    Aber jeden Winter Bustouren durch die Rastgebiete veranstalten, damit Städter aus anderen Gegenden Deutschlands sehen, wie der nicht umzäunte Zoo "plattes Land" aussieht und sich dafür auf die Schultern klopfen, was man da vollbracht hat... <X


    Meine Frage zu "noch Fragen?" wäre:

    Was rauchen diese Masterbrains von NABU und BUND?

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    Hat man den Ökovereinen nicht vorgeworfen zu einseitiges Bauernbashing zu betreiben?

    "Ökovereine" bashen gegen jeden und alles, der und was nicht deren speziellen Vorstellungen entspricht. Wenn der "Gegner" mit seinen Druckmitteln groß genug ist, knicken sie ein und andere müssen sich ersatzweise dem Vertragsdiktat von "Ökovereinen" und Wirtschaft beugen.

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    Man könnte hier zuweilen den Eindruck gewinnen, dass die Gesellschaft bzw. die deutsche Wirtschaft die Retterin der abendländischen Umwelt ist, während NABU, Demeter und Co. aus reiner Geltungssucht alles dem Erdboden gleichmachen wollen - als ob es in den letzten Jahrzehnten kein Korrektiv benötigt hätte.

    Liest du das aus meinem Beitrag?

    Es ging um den Begriff "Ökovereine und einseitiges Bashing" im Gegensatz zu dem, was wegen mancher dieser "Ökovereine" verboten wird, und dass sie eben nicht nur einseitig bashen, sondern quer.

    Und nein, die deutsche Wirtschaft ist garantiert kein Garant für die Umwelt, aber diese Verbände betreiben oft Kampagnen aus reiner Geltungssucht und setzen sich damit auch noch durch, egal ob sie damit Schaden anrichten oder nicht. Denn in diesem Punkt sind sie tatsächlich kompromisslos. denn sie sind ja auch nicht von ihrem eigenen Treiben betroffen. Hier bei uns haben ihre eigenen Ansprüche über Bord geworfen.


    Um mal einen Bogen zurück zu schlagen:

    Wenn der NABU schon wieder oder immer noch gegen Honigbienen/Imkerei quertreibt, dann nutzen und helfen sie genau wem? Steht schon weiter vorn... der Import- und Verarbeitungsindustrie für Honig, die bekanntlich nicht besonders umweltschonend und nachhaltig ist. Sie nutzen oder unterstützen dabei weder Haupterwerbs- noch Nebenerwerbs- oder Hobbyimkern.

    Also müsste man einen echten Ökoverein gründen, der mit Engelszungen spricht, aber in seinen Taten hart und kompromisslos durchgreift.

    Die Frage ist wohl eher, gegen wen oder was man hart und kompromississlos ist, gegenüber wem man mit Engelszungen redet und wo man wie "durchgreift"...

    Denn das ist es, was ich dem NABU anhand einiger Beispiele vor meiner Haustür ganz übel nachtrage und weshalb dieser "Ökoverein" bei mir unten durch ist. Gilt für den BUND übrigens genauso. Anspruch und Wirklichkeit oder Werbung und Wahrheit könnte man es auch umschreiben.


    Auch das, was in einigen Vorbeiträgen dazu geschrieben wurde, passt ins Bild. Die kleinen "Mitläufer" an und aus der Basis machen das, was dieser Verein eigentlich machen will, während die Krawattenträger eher undurchschaubar bis zweigleisig unterwegs sind und gerne mal faule Komprisse eingehen, die dann ungern offen kommuniziert werden.

    Weder mit Engelszungen, noch sachlich begründet. Es wird unterschlagen, weil es nicht zum zur Schau getragenen Selbstverständnis und Weltbild passt, einem Globalplayer nachzugeben um dann durchzugreifen, in dem man vielen kleinen Lokalmatadoren Ketten anlegt - wie gesagt, ich beziehe mich bei meiner Ablehnung auf Beispiele vor meiner Haustür.


    An heiße Eisen, wie die Aufhebung des Verbots für Nutzhanfanbau zum Nutzen der Allgemeinheit und der Landwirtschaft haben sich weder NABU noch BUND bisher rangetraut, obwohl es allmählich nicht mehr zu übersehen oder zu negieren ist, dass es aus vielen Gründen fallen muss.

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    Hat man den Ökovereinen nicht vorgeworfen zu einseitiges Bauernbashing zu betreiben?

    "Ökovereine" bashen gegen jeden und alles, der und was nicht deren speziellen Vorstellungen entspricht. Wenn der "Gegner" mit seinen Druckmitteln groß genug ist, knicken sie ein und andere müssen sich ersatzweise dem Vertragsdiktat von "Ökovereinen" und Wirtschaft beugen.

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    Käuflich ist nicht die Organisation, sondern sind Menschen die auf sie Einfluß nehmen aber eigentlich für die Ziele einer solchen stehen sollten.

    Doch, ist sie. Und seien es nur einzelne Personen, die diese Organsation leiten und führen. Sonst würde "die Organisation" nicht zustimmen, bzw. jahrzehntelang berechtigte Einwände einer ganzen Region unter den Teppich kehren und von eigenen Forderungen oder Argumenten zurückweichen. Oder glaubst du ernsthaft, sie würde sich nur mit Argumenten umstimmen lassen? Da werden dann eher Interessen anderer geopfert, weil die nicht so stark und laut vertreten werden. Das Geld findet seinen Weg...


    Dass der NABU auch viel bewirkt hat, bestreite ich gar nicht. Aber wer sich in Einzelfällen von Einzelinteressen kaufen lässt und weiträumigere dafür fallen lässt, wenn die Ziffern vor dem Komma passen, hat keine klare Linie oder keinen Charakter. Diese "Organisation" hat schon viel zu viel Einfluß erreicht und das Maß verloren.


    Und Ja, ich schreibe hier über einen Einzelfall, weil der seit jahrzehnten vor meiner Haustür stattfand und -findet. Wer den NABU auch weiterhin als "Bewahrer des Glaubens und Verteidiger der Natur" sehen will, kann das gern machen. Ich kenne auch nicht alle Einzelfälle, in denen sie zweigleisig unterwegs waren. Bei mir hat er aus Gründen verspielt.

    Seit der NABU vor einigen einen Deal mit einem möglicherweise bald ehemaligen Weltmarktführer im Schiffbau geschlossen und nur die halbe Wahrheit zu den Besatztieren ("Heck"rinder und "Heck"pferde) in einem hiesigen Biotop kommuniziert hat, ist dieser Verband für mich nur noch eine Kasperletruppe. Ist käuflich wie jede andere Lobbyorganisation auch und negiert andere Dinge, die eigentlich in deren Kernkompetenz fallen sollte.

    Das Allertraurigste ist, daß das, was man als Verbraucher erhält, in der Qualität, zumindest gefühlt, immer minderwertiger wird.


    Alles nur noch auf schnellen Gewinn gemacht - raus und weg.

    Und woran liegt das?

    Daran, dass auch die Qualität und Seriosität der Kontrollen erheblich nachgelassen hat. Von nichts kommt nichts und auch das liegt an Gewinnmaximierung. Da, wo man tatsächlich Qualität bekommen könnte, wird über Kontrolldruck, der Kostendruck so dermaßen erhöht, dass kleine Erzeuger/Verarbeiter/Hersteller aufgeben müssen, damit Konzerne darüber freie Bahn und eben genau weniger Kostendruck aushalten müssen. das wiederum liegt aber nicht in der Verantwortung der Konzerne, weil die nur ihren Marktgesetzen folgen, sondern an der Politik, die es zulässt.


    Und dieser Kostendruck wird nicht exclusiv über Löhne oder Hygieneanforderung erzeugt, sondern unter anderem auch durch den zunehmenden Zwang, immer mehr immer zeitaufwändiger dokumentieren zu müssen, wodurch für sich schon Kostendruck entsteht. Und selbstverständlich auch neue Branchen, wie Dienstleister, deren Schwerpunkt Dokumentation und eben auch Kontrollen sind... Aber egal, wer sich zertifizieren lässt, macht das gern und ist auf der sicheren Seite, nech...


    Vor Jahren gab es eine Fernsehreportage anlässlich eines der regelmäßigen Lebensmittelskandale. es ging nicht um Gammelfleisch, sondern um Milch-/Käseprodukte aus Südeuropa. Da hat einer der Mitarbeiter sinngemäß in die versteckte Kamera gesagt:

    "Ach, das macht nichts, das, was nach Deutschland geliefert wird, da kommt es nicht so drauf an. Die Deutschen fressen jede Scheiße! ..."

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    Wie bei jeder Kontrolle (Audit), sind erfahrene Kontrolleure meist kein Problem, da sie Praxiserfahrung haben und vernünftige Tips geben. Nicht erfahrene Personen neigen zur Übervorsichtigkeit und möchten sich absichern, um interne Problem zu vermeiden. Das führt zu völlig überzogener Pingeligkeit, die am Risiko vorbeigehen - so meine Erfahrung.

    Was nicht verwunderlich ist, da die heutigen Kontrolleure, Prüfer, Checker und sonstige Aufsichtspersonen quer durch alle Branchen und Fachbereiche ihre Checklisten zur eigenen Tätigkeit und Daseinsberechtigung abarbeiten müssen, warum sollte das in der Imkerei anders sein? ...


    Aber so ist das mit Zertifikaten, Zertifkationen und Berechtigungen. Es gibt eben auch die Auswüchse des Dokumentationswesens. Das, was eigentlich dokumentiert und verbessert werden muss, bleibt irgendwo auf der Strecke und trifft oft die falschen Adressaten...

    Jetzt bringe ich den Klemmenz auch mal als Beispiel... :evil: