Beiträge von AndreasH

    Das gleiche gilt umso mehr für Futterzargen! Nur mit dem speziellen Anstrich, wobei ich vermute, dass der sog. "Bottichlack" nichts anderes ist, als abwaschbare Latexfarbe für Küchen... Ist auch egal, bei Futterzargen sollte es noch sauberer geamcht werden, da bildet sich ganz schnell Schimmel, der später kaum zu entfernen ist, wenn dort keine ordentliche Farbschichtung vorhanden ist.

    ...

    Blöde Frage aber: reicht das so? Geht ja nur um UV-Schutz, oder?

    Prinzipiell ja, aber der Anstrich, das Anstreichen selbst sollte dann auch halbwegs formalmäßig gemacht werden. D.h.

    1. die neuen Styropor-Körper sollten angerauht werden, um die Oberflächen zu entspannen und offenporig zu bekommen und das Finish aus der Spritz- oder Druckform zu entfernen. Das ist glatt bis antistatisch, darauf hält keine Farbe besonders gut. Danach mit feuchtem Schwamm oder Tuch entstauben, sonst bröselt oder perlt die Grundierung ab, anstatt einzuziehen.


    2. Acrylfarbe oder -lack ist wasserlöslich! darum kann man es für Styropor auch problemlos verwenden, weil das Styropor dadurch nicht angelöst wird.


    3. Was heißt Grundierung in deinem Fall? Zum Grundieren verdünnt man einfach einen Teil aus der Farbe mit Wasser. Manche nehmen 1:1, andere bis zu 1:5 Farbe zu Wasser. Das macht man nur, um den oberen Hauptschichten bessere Haftung zu ermöglichen und um die feinen Zwischenräume zwischen dem Styropor zu schließen. Denn auf demselben Weg dringen später Wasser und andere Partikel ein und zermürben und verunreinigen das Material auf Dauer. Zusammen mit dem Anrauhen/Anschleifen ergibt das erst eine "sichere", auf jeden Fall haltbarere Farbschichtung.


    4. Ob gespritzt, gepinselt oder gerollt ist egal, es muss ordentlich gemacht sein. Für die Deckelfalzen reicht Grundierung an der Auflageseite, aussen komplett anstreichen. Also unten mit einer normalen Farbschicht, an den Zargenfalzen sollte man schon normale = mehrfache Schichtung machen, weil dort auch das Wasser später steht und auch wieder Verunreingungen eindringen können. Falzen innen ist sinnfrei, da wird später verkittet. Zudem tragen die Falzen dort, daher ist eine Farbschicht auch mechanischer Verschleißschutz gegen das Hebeln mit Stockmeissel. Verhindert zwar keine Abdrücke, aber reduziert sie und verhindert Ausbrüche.


    Je sauberer der Anstrich, desto besser kann man später Belag abwaschen und die Beuten wieder reinigen. Kommt auch auf den Standort an, wie strak und hartnäckig der Belag auf Dauer sein wird. Bei gut gemachtem Anstrich geht das sogar mit Kärcher ohne den Anstrich zu zerstören - das erfordert aber Fingerspitzengefühl, das kann nicht jeder.


    Gruß Andreas

    Das trifft es!

    Und deshalb kann jeder kleine Schritt ein Schritt in Richtung des Zieles sein: Schutz der Arten (und deren Unterarten).

    Damit wäre diese Petition dann eindeutig sinnfrei. Wenn die Hautflügler insgesamt geschützt sind, muss man nicht eine speizelle Unterart aus der Gesamtheit gesondert schützen und nebenher andere Unterarten durch die Hintertür gezielt rauskanten und mittels Sonderbedingungen ausgrenzen.


    Haben die Einreicher der Petition nicht gewusst, dass ihr Wunschtier bereits geschützt ist, negieren oder ignorieren sie es oder bezwecken sie etwas anderes?

    Wenn die dunkle Biene bereits als ausgestorben dokumentiert ist, kann das, was man heute als dunkle Biene verstanden haben will, nicht mehr die dunkle Biene sein, sondern bestenfalls ein Abbild. Dafür gibt es einen Fachausdruck, er heißt Abbildzüchtung.


    Das gleiche gibt es schon lang für Auerochsen und Wildpferde. Beides schon vor Jahrhunderten ausgestorben und durch experimentelle Zucht wieder als Abbild ins Leben zurückgeholt. Stichwort Heckrind und Heckpferd - wenn man die Geschichte dazu nachliest, weiß man, woher der Wind weht... <X:cursing:

    Ist die Frage an mich gerichtet? :whistling:

    Ich bin kein Elektriker, nur Metaller und Hausbesitzer. Ich habe selbst als Metaller schon Stromzaubereien in meinem Haus entdeckt, da habe ich mir als Ahnungsloser die Haare gerauft und der beauftragte Elektriker hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen... Mir hat mal jemand einen weisen Spruch gesagt:


    Du darfst für Elektrotechnik nicht farbenblind sein, alles, was mehr als drei Farben hat, ist schwarze Magie!

    Und mir hat der lokale Netzbetreiber an der Hotline erzählt' dafür bräuchte ich einen anderen Zähler, weil anderer Anschluss, damit sogar einen anderen ZählerKasten am Übergabepunkt .... usw.8|=O<X

    Nun... Wenn der Netzbetreiber deine Anschlußdaten kennt, kann die Antwort durchaus ernst gemeint gewesen sein. Obwohl ich es mir kaum vorstellen kann, dass man dir dann nicht direkt eine Modernisierung nahelegt... Einerseits sicherer, andererseits nicht kostenlos.


    Ich kenne auch nur Drehstromzähler als Hauszugänge, allein schon weil einzeln installierte Durchlauferhitzer oder eben die schon erwähnten älteren Öfen/Herde früher meist nur mit 380V betrieben werden konnten. Was davon tatsächlich als Drehstrom genutzt wird oder werden kann, liegt am Hausbesitzer oder -eigentümer.


    Im mittlerweile leerstehenden Haus bei mir ggü. ist auch noch eines dieser gefährlichen 1950er Jahre Stromnetze ohne FI in Betrieb gewesen... Wenn man sie nicht an den alten Zählern oder den Keramik-Schraubsicherungen erkennt, dann spätestens an den wie Spaghettitöpfen vollgeproppten Verteilerdosen mit etlichen Verschleifungen, Lüster- oder Wagoklemmen...


    Da würde ich mal einen Elektriker kommen lassen, das kann einem auch böse Überraschungen ersparen - das meine ich ernst! Wegen solcher Pfuschereien der Vorbesitzer sind wir mal knapp einem Unterputz-Schmorbrand (falsch abgesichert, kein FI, zusammengerotzte Leitungen, aber nutzbare 380V...) entgangen, der später erst erkennbar wurde... Ist nicht lustig, wenn man es entdeckt, aber beruhigend, wenn es dann von Grund auf behoben und mit Option auf sicheren Kraftstrom erneuert worden ist...

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    Ne Lösung gibt es, nennt sich Frequenzumformer, macht aus einer drei Phasen.

    Nur dass FU bei bestimmten 220V Motorvarianten als Upgrade auch einen Sinn haben, denn die müssen dafür schon ab Werk tauglich sein, was nicht alle, bzw. die meisten nicht sind. Man kann nämlich nicht alle "Lichtstrommotoren" mit FU zweckmäßig regeln, was der Sinn eines FU ist. Regelbar sind sie alle, aber nicht zugleich auch zweckmäßigerweise. Zudem hat man Leistungsverluste durch den FU, die das Umbauen und Frickeln im Resultat zu einer brotlosen Spielerei verkommen lassen.


    Hat man zufällig einen FU-tauglichen 220V Motor, stellt sich die Frage nicht, weil er dann vermutlich schon den FU verbaut hat. Die andere Frage ist, wieviel Drehmoment man benötigt - das ist der zweite Vorteil von 380V Motoren. Was die kleinen über Drehzahl evtl. mit Untersetzung/Vorgelege/Getriebe schaffen, macht der große allein über Drehmoment, was beim Honigrühren mit niedriger Drehzahl wohl angesagter sein wird.


    Und der keine rote Drehzahlregler am Startknopf der Bohrmaschine ist nicht das gesuchte Teil, ebensowenig taugt ein Bohrmaschinenmotor mit stufenloser Drehzahlregelung zum dauerhaften Honigrühren.

    Aber vorher sollte dann auch die rote Steckdose gesetzt (geht noch im DIY-Modus) und angeschlossen sein, am Besten vom Elektriker. Mit dem roten Stecker auffem Hof und im Keller rumrennen ohne Anschluß ist ziemlich sinnfrei... Den roten Stecker kann man sogar mit zwei linken Händen in die rote Steckdose setzen... :D

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    Dass Hornissen friedlich sind, ist allgemein bekannt. Für einen Stich muss man sich schon Mühe geben.

    Hornissen sind für meine Begriffe sogar extrem träge und zurückhaltend. Die lassen sich noch nichtmal bei ihren Mahlzeiten durch Blitzlicht direkt vor ihrem Gesicht aus der Ruhe bringen...

    Glasetikett steht es aber nicht?

    Doch doch :)

    Auf diesem Foto habe ich auch danach gesucht, vor einigen Jahren habe ich mal ein Handyfoto aus dem hiesigen Edeka davon gemacht und hier gezeigt. Kam nur Schulterzucken als reaktion. Da war es nur eine spezielle "Sorte", wenn ich mich recht erinnere, war es "kaltgeschleudert"... :D

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    Bleibt die Frage: Wie viel Deutscher Honig verbleibt tatsächlich in Deutschland?

    Dazu ergänzend:

    Wieviel kreist zwischen Imkern/Imkereien und wird mit Verlust oder "Subvention" unter Wert weiterverkauft? Der Honig taucht offiziell nirgends auf, ausser vllt. in Inseraten, auch hier. Das gehört eigentlich auch mit auf den Tisch, auch wenn die Preise da anders angesetzt sind.


    Aber das wird dann sicher wieder mit "whataboutismus" gekontert... "Ja, aber wenn ich meinen "Kunden" nichts verkaufen kann, sind sie weg! Darum muss ich zukaufen [und mit Zuzahlung] weiterverkaufen..." Ist das gleiche Spiel, nur in kleinerem Maßstab und wird allgemein toleriert und schöngeredet....

    Die Läden brauchen den Platz, um Geschäfte zu machen. Wenn ein Artikel nicht läuft kommt er weg oder der Preis geht runter.

    Das wissen wir aus dem Beispiel nicht, oder hat Llecter die MHD der Gläser kontrolliert und Gläser gezählt? Worauf ich hinaus wollte, dürfte eigentlich klar geworden sein: Nur weil die Gläser dort ein halbes Jahr stehen oder standen, bedeutet es nicht zwangsläufig, dass immer wieder nachgeliefert worden ist und deshalb immer noch dort angeboten werden kann. Dieser Eindruck kann durch umsortieren aber erweckt werden, genau wie man Angebot über geschickte Präsentation künstlich verknappen oder aufblähen kann :S

    Warum sollte eine Einzelhandelskette über viele Monate hinweg ein Produkt ins Regal stellen, dass entstaubt werden muss, sprich nicht verkauft wird? Natürlich kenne ich keine Zahlen, aber das erscheint mir abwegig. Ich denke schon, dass man sich dort für die Zahlen interessiert und Produkte auch wieder aus dem Regal nimmt, wenn sie nicht laufen. Da wird der "Regionalhype" keine Rolle spielen.

    ...

    Da verstehe ich dich nicht. Es geht im Vortrag darum, dass unser Honig zu einem hohen Preis verkauft werden sollte, nicht um konkrete Zahlen. Das Honig in der Praxis zumindest unter bestimmten Bedingungen auch zu einem hohen Preis verkauft werden kann, soll dieses Beispiel darlegen. Das Rewe eine Marge bekommt und der Umsatz nicht zu 100% an den Imker fließt ist sonnenklar, aber in diesem Kontext irrelevant.

    zu 1:

    weil auch der Filialist dafür bezahlt hat und den Umsatz machen muss. Den Regionalhype habe ich deshalb eingeworfen, weil es heuzutage nicht mehr ohne gemacht wird. Fällt auch unter Marketingstategie. Du hast den Preis evtl. vor einem halben Jahr gesehen, wie ist er nach diesem halben Jahr? Ob der Honig verkauft wurde oder nicht, wissen wir hier nicht und du offenbar auch nicht. Du nimmst es lediglich an. Ob er "gut läuft" wissen wir auch nicht.

    Und ja, es gibt Artikel, die ewig und drei Tage im Regal stehen, nicht nur im "non-food"-Sektor. Und es ist auch nicht die Einzelhandelskette, sondern ein Filialist dieser Kette, die Marktleiter haben gewissen Spielraum und Freiheiten, was ihr örtliches Sortiment angeht.


    zu 2:

    Es geht im Vortrag darum, wie teuer der Imker den Honig verkaufen sollte, könnte und müsste - egal an wen!

    Würde dein Kollege die 10€ + selbst einnehmen, wäre das 100% im Sinne des Vortrags. Da er aber über den lokalen Einzelhandel vermarkten/verkaufen lässt, verzichtet er gezwungenermaßen und subventioniert ebenfalls im Sinne des Vortrags. Somit ist es sehr wohl relevant.


    Will er (oder jeder andere größere Imker) im lokalen Handel vertreten sein, muss er mit dem VKP <-> EK runter, sonst bleibt er draussen. Denn anders würde man selbst vermarkten und nicht über Einzelhandel. Was letztlich wohl noch das geringere Übel ggü. Verkauf an Großabfüllern ist. Im Sinne des Vortrags ist es jedenfalls nicht.


    Dein Beispiel taugt nicht zum Nachweis der Richtigkeit des Vortrags, eher unterwandert es den Vortrag gewisserweise sogar, auch wenn die Zahlen, mit denen dein Kollege arbeitet, hier unbekannt sind. Den Vortrag selbst halte ich inhaltlich für absolut korrekt, trotz des fiktiven Vergleichs mit der Marketingstrategie von Apple.

    Mit der Zahl >10€/500g kann jeder einen groben Preis berechnen, den dein Kollege selbst einnehmen würde. Er wird dann etwa zwischen 6,50 - 7,50€ im VK liegen und damit im ganz normalen Preisrahmen für eure Gegend.


    Hier bei uns wäre er mit 6 - 6,50€/500g bei Eigenvermarktung schon fast Großverdiener. Über den lokalen Handel sähe es schlechter aus, da wird hier auch für "nur" ca. 5 - 5,50€/500g von einem regionalen Erwerbsimker im größten Supermarkt der Region angeboten.

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    Nettes Beispiel dazu: In Heidelberg verkauft ein Kollege seinen Honig in den lokalen Rewe-Märkten für über 10 € / 500 g. Frühjahrblüte & Co, wohlgemerkt. Deutlich teurer als der Honig hier sonst beim Imker kostet, auch bei mir. Da der Honig nach einem halben Jahr immer noch in den Regalen steht, wird er wohl auch tatsächlich für diesen Preis verkauft.

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    Woher weißt du, dass der Honig dort tatsächlich stetig zu dem Preis verkauft wird und nicht einfach nur nach einem halben Jahr lediglich regelmäßig entstaubt immer noch dort steht? Dann wäre die nächste Frage, wieviel er als Erzeuger/Lieferant davon erhält oder daran anhand der allgemeinen Kalkulation verdient. >10€ bezahlt man ggf. bei Rewe an der Kasse, nicht an deinen Kollegen!

    Dieses Beispiel besagt gar nichts im Zusammenhang mit der durch den Vortrag anders aufgerollten Preisermittlungsdiskussion. Auch dafür gilt, dass der ausgeschilderte Verkaufspreis nichts darüber aussagt, dass auch zu dem Preis gekauft wird.


    Es gibt auch noch die kleinen Verkaufstricks und -strategien im Handel wie z.B. Regale regelmäßig umräumen, Sortimente komplett umstellen, verpackte Ware regelmäßig in den Kartons nach vorn oder an die andere Seite des Regals ziehen. Oder einfach den "Regionalhype" praktisch umsetzen, ob effektiv was dabei rumkommt, interessiert niemanden.

    Der besagte Honig wird lediglich für den Preis dort angeboten, mehr ist damit nicht bewiesen. Ich gehe eher davon aus, dass man solche Preise eher im exclsiveren Feinkostsektor oder eigenvermarktet erzielt, aber nicht bei großen Filialisten, die selbst auch ihren Anteil über EK verdienen wollen.