Beiträge von AndreasH

    Sieht eigentlich ziemlich gut aus, nur dass die Oberflächengüte der Stolperstein sein wird, sofern man es nicht finished oder noch feiner ausgedruckt bekommt. Die Stufen sind weniger kritisch, sondern wirklich die feinen Fäden, die beim Absetzen gezogen werden.

    Die Fäden wirken wie Anker. Welcher Kunststoff wird in dem Drucker verarbeitet? So eine komplette Wabengröße könnte man bei der Vorlage sogar von Hand nacharbeiten und größtenteils glätten.

    So nerven jeden andere Dinge. Mich nervt zum Beispiel, wenn eine Behauptungen aufgestellt wird wie „Naturbau ist nicht komplizierter als Mittelwände“

    Eben genau darum sollte es auch differenziert betrachtet werden und bleiben, dann hat niemand Grund zum Moppern und irgendwelche Bezichtigungen zuzuweisen.

    "...nicht komplizierter als..." ist für sich eine nutzlose Aussage, wenn sie nicht in Bezug auf Völkerzahl und konkrete Gewinnungsquelle (HR, Deckelwachs, ...) oder späterer Verwendung gesetzt wird. Das wird hier von beiden Seiten tunlichst vermieden. Und trotzdem ist sie richtig, nur dass es prinzipiell länger und mit wenigen Völkern erheblich länger dauert, bis man eine nennenswerte eigene Wachsmenge "aus qualitätsgarantiertem Anbau" hat.


    Ich habe die vergangenen viereinhalb Jahre zunehmend nur noch BR mit MW bestückt, die HR dagegen nur mit Anfangsstreifen. Ich hatte in der Zeit zwischen vier bis zehn Völker verfügbar und konnte genug sauberes Wachs aus den HR "ernten", mit dem ich jetzt endlich einen nennenswerten Wachsvorrat angesammelt habe. Ich weis, wie geisttötend einerseits und unkompliziert es andererseits ist.


    Mittlerweile brauche ich für die HR keine Anfangsstreifen mehr, weil ich die Honigwaben nach der Ernte auf etwa zwei Zellenreihen zurückschneide und die Rähmchen damit wieder in die HR einhänge. Das gesammelte Wachs ist nach "Herkunft" BR / HR getrennt und kann zum Umarbeiten gemischt werden. Wenn ich dann endlich soweit sein sollte, werden die neuen MW aus eigener Wachsherkunft selbstverständlich vorzugsweise in die BR gegeben.

    Die Ausgangsfrage ist oder war doch nicht, welche Verwendung in welchem Abteil der Beute sinnvoller, einfacher oder schwieriger ist, sondern woher und wie schnell man sauberes Wachs bekommt, um der Wachsverfälschung aus dem Weg zu gehen. Nur darum ging es.


    Umständlich und langwierig ist es, mit einer relativ geringen Völkerzahl genug sauberes Wachs auf natürlichem Weg in ausreichender Menge zu bekommen. Hat man es dann [...] , wird es nach und nach wieder einfacher. Eigenwachs-MW in den BR, Naturbau und evtl. auch Eigenwachs-MW im HR. Mit mit oder ohne Draht, was man für sinnvoller hält.


    Will oder kann man es nicht ohne verbindliche Nachweise kaufen, muss man es selbst "erzeugen", selbst umarbeiten oder zuverlässig umarbeiten lassen, die Erzeugung dauert nunmal. Irgendwann ist es erledigt und man hat wieder MW wie vorher. Man muss es nur irgendwann anfangen.


    Mir erschließt sich nach wie vor nicht, wie man darüber *wieder mal* bis aufs Blut gegeneinander ankämpfen oder Glaubenskriege führen muss. Trennt und differenziert, anstatt alles in einen Topf zu werfen. Es nervt nur noch im Kreis und bringt niemanden weiter.

    Wow, jetzt wollte ich mich nur schnell einloggen,

    ---Groll an---


    1) Ich habe Dich gestern angeschrieben und um Hilfe gebeten. Erst nachdem ich keine Antwort erhalten habe,

    Hältst du es für möglich, dass jemand nicht 24/7 an PC/Telefon sitzt, um postwendend zu antworten, weil er/sie evtl. anderweitig beschäftigt sein könnte und erst später antworten kann?
    Wir leben zwar im vermeintlichen "jeder ist jederzeit erreichbar-Zeitalter" - so glauben manche wenigstens, aber es ist trotzdem aus Gründen eben nicht jeder jederzeit erreichbar oder kann jederzeit antworten...


    "...nur eben schnell einloggen, um...", "nur mal eben schnell..." oder "nur mal eben..." - ... :thumbdown:

    Leute, dann teilt und verlinkt das Ding in alle Gruppen, Foren und wo es sonst noch auf Interesse stößt! In die WhatsApp Gruppe vom Verein, FB Gruppen, was auch immer.

    Ich hatte vorn gefragt, ob das einfach möglich sei, weil der andere Kommentar vom Reinickendorfer Verein für mich am Handy nicht so einfach greifbar war. Fingertrouble meinerseits oder tatsächlich gut verborgen auf der bereitstellenden Seite - ich weiß es nicht.


    Dieser Kommentar jetzt ist glücklicherweise einfach zu teilen. Liegt wohl daran, dass es kein PDF ist - Danke dafür. Ich habe ihn auch schon geteilt

    Mal eine ganz blöde Frage dazu, nicht zum Thema:

    Ich wollte den älteren Text, der schon vor Wochen auf der Reinickendorfer HP veröffentlicht war, via Handy verlinken, hat aber nicht so richtig funktioniert. Muss ich da auch erst in die Tiefe der HP, um das Dokument aktiv am Schirm zu sehen, bevor es teilbar wird?

    ..... bringt mal Chips und Cola her.......:D:D:D:D

    Was lachst du? Dass es vorkommt und vorgekommen ist, ist kein Geheimnis. Es wird nicht an die große Glocke gehängt, weil man damit den Sinn der Inselbelegstellen in Frage stellen würde. Dass es vorkommt, bedeutet nicht zugleich, dass regelmäßig Schwärme vom Festland über die Inseln herfallen oder jeden Tage zig Bienen rüberfliegen. Der entscheidende Punkt ist, dass es passieren kann, nicht wie oft oder in welcher Anzahl.

    War das jetzt witzig gemeint mit den Inselbelegstellen? Ich denke, ab 2-3km Strecke über Wasser sollte Schluss sein mit dem Flugverkehr.

    Ist kein Witz, das ist Tatsache. Ausser Borkum, weil die Entfernung eindeutig zu weit ist.

    Witzig wäre es zu behaupten, sie flögen nur bei Niedrigwasser über Watt von oder zu den Inseln oder als blinde Passagiere bei Frisia oder LFH eingeschmuggelt mit der Linie, ausser nach Spiekeroog...


    Das Problem das angesprochen wird, ist ein Volk vermehrt wird, das ja schwärmen wollte und somit nicht Schwarmträge ist? Was dem allgemein üblichen Zuchtziel der Schwarmträgheit widerspricht? Ist es das oder war was anderes gemeint?

    Vielleicht ist das "Problem" erst damit geschaffen worden, dass irgendwer die TBE als Mittel zur Schwarmvermeidung erklärt, bzw. für ungeeignet erklärt. Bedeuet für mich, dass der oder diejenigen, die es dafür ungeeignet halten oder runtermachen, den Sinn der TBE gar nicht verstanden haben.

    Sagt man, es kann auch zur Schwarmvermeidung taugen, ist das etwas anderes, als behauptete man, es wird zur Schwarmvermeidung eingesetzt.


    Die meisten kennen die TBE als ergänzende Varroamaßnahme, zur Sanierung kranker Völker oder um wieder eine gewisse Ordnung ins Volk zu bringen, wenn sie keinen Honig bringen. Primär zur Schwarmvermeidung, da ist wohl zwischen den Ohren von irgendwem etwas in die falsche Richtung missverstanden worden...

    ...

    Jedoch besteht kein Recht auf Nutzung, oder gar auf Tracht von diesen Flächen.


    Ich frage mich daher schon, woher sich einige Imker das Recht hernehmen, der Landwirtschaft zu erklären, wie sie ihr Land zu bewirtschaften haben......Da ist schon einiges an Geschirr zerschlagen worden.

    Vllt. liegt es auch daran, dass "die Landwirtschaft" in manchen Regionen immer wieder nach Imkern gerufen hat, die die Anbauflächen von deren Bienenvölkern bestäuben lassen sollte, um nach der Tracht kaputte Völker oder minderwertigen Honig zurückzubekommen?


    Das hat sich wohl mittlerweile zum Glück etwas mehr als nur ein bißschen geändert, aber die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben sich nunmal festgesetzt.

    Die andere Seite ist nämlich genauso wahr: Imker wurden und werden teilweise immer noch als Bitt- oder Antragssteller, wenn nicht sogar als Bedienstete angesehen... "Gutsherrenart" ist immer noch nicht ganz ausgestorben. Kommt hier zwar nur noch selten vor, aber es kommt vor.


    Bei uns höre ich seit einigen Jahren jedes Jahr wieder, dass die regionale Landwirtschaft über mehrere Landkreise sich über zu wenig Bienenvölker beklagt. Trotz riesiger Flächen, obwohl dort mehrere Imker ohne ernste Interessenskonflikte Platz hätten. Das kommt nicht aus heiterem Himmel und liegt auch nicht an schwer zugänglichen Standplätzen. Auch nicht an Imkern, die der Landwirtschaft etwas vorzuschreiben oder zu erklären versuchen. Man nennt das auch Abstimmung mit den Füßen - einfach woanders hingehen...

    ... (Eichen-)Monokulturen will aber sicher niemand anpflanzen.

    Das wird auf natürlichem Wege auch nicht passieren. Dazu müssten einige andere Faktoren passen. Das ist wie bei den Tieren auch: es gibt Kombinationen in den Regionen und deren Revieren, die besser oder schlechter miteinander auskommen. Auch zwischen den Pflanzen oder in der Vegetation herrscht Konkurrenz innerhalb einer Art und zwischen den Arten. Und dann gibt es dort auch noch Spezialisten und Allrounder.