Beiträge von AndreasH

    Nee, für Maikäfer waren sie auch zu klein. Die sind zwar mittlerweile eher selten, aber ich habe schon welche gesehen, das waren keine. Aber möglicherweise eine andere Käferart, die etwa so groß ist, eine eher schlanke Form hat und schwarmähnlich fliegt, wie Bienen. Es war auch keine "schwarze Wolke", wie ein Schwarm, man konnte in der Schnelle aber deutlich erkennen, dass es eine größere Gruppe gemeinsam fliegender, zusammengehörender, gleicher Insekten ist

    Mal eine ganz andere Frage rund um "Schwarmverhalten" - Erklärung folgt:

    Sind Unterschiede in den Reiseflughöhen von

    a) echten Schwärmen, also ausgebüxten Teilvölkern

    und

    b) "Begattungsfluggruppen" bekannt?

    Sammlerinnen fliegen ja nicht buchstäblich in Schwarmformation zum Sammeln, daher würde ich sie nicht dazuzählen.


    Vorgestern fuhr ich kurz nach Mittag bei bestem Sonnenschein nach Hause und in ca. 1km Luftlinie vom Grundstück sah ich plötzlich die schwarzen Punkte in ca. 1,5 bis 2m Höhe auf der Bundesstraße und schon folgten die Einschläge. Größe/Anzahl kann ich schlecht schätzen, weil bei ca. 110km/h auf der Straße eher nebensächlich ist, was sich nicht auf der Straße bewegt...

    Für Käfer waren sie zu groß und schlank, für Hummeln zu klein und zu viele, für andere Insekten waren die Einschläge zu hart. Soviel konnte ich in dem Augenblick wahrnehmen. Kann ich da evtl. mit einem Begattungsschwarm auf dem Weg vom/zum Drohnensammelplatz kollidiert sein?


    Bei mir fehlen momentan noch keine Bienen, aber es kam mir merkwürdig vor, weil mir sowas noch nie passiert ist. Ob die eingefangenen kleineren Schwärme Lücken haben, habe ich noch nicht kontrolliert, weil es gerade wieder sehr frisch ist. Der Flugbetrieb im Garten hat jedenfalls nicht darunter gelitten.


    Falls es zu speziell ist, kann gern abgetrennt und verschoben werden.


    Gruß Andreas

    Warum nicht sofort nach Abschlagen oder wegen letztes Jahr?

    Das war am Samstag etwas umständlich, auch wenn es ohne Leiter ging. Der erste Teilschwarm war sich irgendwie nicht einig, wohin er will. Der zweite ist direkt in eine 5W-Ablegerkiste eingezogen, da war die Königin offenbar im ersten Zugriff dabei.

    Der erste war bereits eingezogen, bzw. dabei einzuziehen. Nach etwa 1,5h war der Kasten wieder leer und sie hatten sich dort neu gesammelt, wo der zweite vorher hing (im Brombeerstrauch :evil:), so musste ich neu anfangen. Sie haben im Prinzip ihren Sammelast über Kreuz gewechselt, vllt. hatte die Königin vom anderen Teilschwarm dort besseren Duft hinterlassen. Ich weiß es nicht.


    Das hat vermutlich Unruhe im ersten Teilschwarm verursacht. Ich war aber im zweiten Anlauf dank kleiner Astschere erfolgreich - Traube am Ast hängend am Stück in die Kiste abgeschlagen. Ich wollte abwarten, bis sie geordnet auf den MW sitzen, so war das Benetzen mit MS überschaubarer, darum erst am nächsten Tag. Vorgestern war es windiger, das war auch ein Grund, wegen der MS-Besprühung abzuwarten. Aber ich habe es diesmal gemacht, bevor sie sich neu formieren, damit sollte die Prophylaxe korrekt erledigt sein.


    Letztes Jahr - das muss ich abhaken, soviel läuft normalerweise in sieben Jahren nicht schief...


    Gruß Andreas

    Mit mir waren sie am Samstag gnädig, aber trotzdem hinterhältig. Ein Schwarm im Himbeerstrauch, 2m entfernt 1m über dem Boden, der zweite direkt über dem Boden in einem Brombeerzweig, da passte kaum der Eimer drunter. Sind beide aus demselben Muttervolk geschwärmt, aus dem ich vor drei Wochen den großen Schwarm hatte. Diesmal habe ich sofort das gemacht, was ich im vergangenen Jahr hätte machen müssen: Nachdem der Schwarm sich beruhigt hatte (gestern), direkt mit MS behandelt. Ich ein bis zwei Wochen werden dann beide in Segeberger umquartiert.


    Gruß Andreas

    ...

    Das Problem ist eher, dass zu viele (nicht alle!) Anfänger zu blauäugig an die Sache ran gehen und dann überfordert sind

    Bei Erfahrenen können die Gründe vielfältig sein. Von persönlichen Krisen bis hin zu unbewusster Inkompetenz oder Belehrungsresistenz.

    Dazu kommt, dass viele Anfänger sich blind oder blauäugig auf erfahrene Leute verlassen, selbst nicht mitdenken wollen und zu viele erfahrene Leute den Anfängern im Gegenzug nur ihre eigenen Ansichten vermitteln. Nicht selten nach der Devise "haben wir immer so gemacht..." - egal, ob bei einem Kurs wesentlich mehr Möglichkeiten vermittelt werden, als nur Überlieferung.


    Aus purer Angst, nicht mehr fragen zu dürfen oder sich ggf. im Verein unbeliebt zu machen, werden die Überlieferungen mitsamt der Ansichten , egal wie passend oder unpassend, 1:1 übernommen und fortgeführt. So leben Beratungsresistenz und "Lernbefreiung" weiter. Das ist das, was ich weiter vorn mit "man kann die Uhr zurückdrehen, aber nicht die Zeit" meinte.


    Wobei das bei Hobbyisten untereinander weiter verbreitet ist, als von Erwerbsimkern ggü. Hobbyisten. Aber an dem Punkt treffen zwei Ligen mit verschiedenen Zielsetzungen aufeinander. Ich behaupte mal vorsichtig, dass Erwerbsimker auch in der x-ten Familiengeneration nicht nur aus kaufmännischer Sicht moderner denken, als viele alte Hobbyisten!


    Gruß Andreas

    Und wie viele andere kennst Du, mit denen Du einen spannenden ergiebigen Austausch hast?

    Zum Glück mehr, als die drei aus dem Verein, was die Sache im Sinne des Thementitels prinzipell nicht besser macht.

    Die, die sich an anderen schadlos halten indem, sie andere theoretisch oder praktisch "für sich" imkern lassen, sind der Punkt, um den es geht. Die aus dem realen Leben, mit denen man persönlich zu tun hat. Das ist äusserst demotivierend, wenn man diesen Austausch mit Leuten ausserhalb des eigenen Vereins ergiebiger betreiben kann, als im Verein. Mehr noch als das, was man im Netz zu lesen bekommt.


    Gruß Andreas

    Wie viele davon kennst Du? Und damit meine ich wirklich kennen. Also mit wie vielen hast Du schon gesprochen und Antworten erhalten...

    Ich kenne zwei bis drei aus dem schrumpfenden Verein. Wollen alles wissen, tun, machen, sich am liebsten ständig bespaßen oder berieseln lassen und wenn sie dann selbst mal liefern dürfen und sollen, haben sie keine Zeit. Haben aber auch dann seltsamerweise nie Zeit, wenn andere sich die Zeit für Ausarbeitungen oder gemeinsames Arbeiten am Vereinsplatz stehlen. Fragen stellen sie ständig, warten aber auf andere, dass die im DBJ nachlesen, um auf dem nächsten Stammtisch einen zusammengefassten Bericht zu erstatten.


    Gehen mit ihren tollen Nordwaben hausieren, weil es weniger Arbeit macht und müssen im Nachsatz um Wachs betteln, um die Nordwabe damit zu präparieren und verpassen regelmäßig die Sirupanlieferung weil sie sich auf die lieben Vereinskollegen verlassen, die ihnen dann später hoffentlich gern vereinskollegial aushelfen...

    Dümmliche Witze und wirklich alberne Fragen über Whattsapp verbreiten können sie auch ganz gut. Vor allem immer so wichtige Fragen, wer denn das neue Mitglied in der Gruppe ist, nur weil man die letzten fünf Treffen wegen Zeitmangels oder Urlaub versäumt hat. Achja, sie sind auch schnell eingeschnappt, wenn man nach der x-ten blöden Whattsapp Nachfrage zum nächsten Treffen oder "Thema des Stammtisches" nur noch den facepalm-smilie sendet. Ich habe meine Benachrichtigung mittlerweile deaktiviert, weil nichts bei rum kommt.


    Vergessen:

    Das sind oft die Leute, die sich zwar immer wieder gern und regelmäßig helfen lassen, aber nur dann, wenn es in deren Terminplan passt. Ich nehme an, dass jeder hier diesen Menschentypen kennt. Ich weiß schon, warum ich mir angewöhnt habe, lieber allein zu arbeiten und mich lieber nicht auf andere zu verlassen und im Verein nur noch etwas zu tun, wenn unbedingt nötig.

    Nachdem es im Verein eine Zeit lang etwas bergauf ging, kam durch externe Störfeuer ein abruptes Tief, was diesmal längerfristige Folgen haben wird. Die guten Leute ziehen sich zurück aber die Plinsen und Blindgänger bleiben.


    Gruß Andreas

    Es geht wohl eher darum, dass man Anderen zwar zugesteht, Dinge anders zu machen, man erwartet dafür mit Recht aber auch Überzeugung und Ernsthaftigkeit, es überhaupt machen zu wollen und dahinter zu stehen.


    Anders sieht es bei denen aus, die etwas nur machen, um "mitzumachen", oder die ihre Aktivität zur Profilierung aus aus nutzen, aber nicht von der Aktivität überzeugt sind. Das sieht und hört man ihnen jederzeit an, wenn es um die Tätigkeit geht. Kann zwar auch mal fehleingeschätzt werden, aber manche können es dauerhaft nicht verbergen, noch andere entlarven sich immer aufs Neue.


    Gruß Andreas

    ...

    Und die alle sollen die Imkerei schädigen? Da stimmt doch etwas nicht. Oder? Worüber wird denn in den mehr als 50 Beiträgen geredet?

    ähm... Was da nicht stimmt ist, dass der Titel nicht vom "Schaden an der Imkerei" spricht, sondern von der "Hobby-Imkerei als Schaden für die Bienen" - also genau anders herum. Dabei werden viele Imker sicher wahrheitsgemäß ohne Übertreibung durch Beobachtung bestätigen können, dass ihre Honigbienen auch Wildbienen, Wespen, Hornissen und Hummeln verschiedener Art mit sich ziehen. Ich kann es zumindest für meinen Standplatz so bestätigen.


    Diese Nadelstiche werden seit einiger Zeit regelmäßig aus verschiedenen Richtungen immer wieder neu gesetzt. Kann man im Forum in mehr als 50 Beiträgen aus diesem Thema nachlesen, denn es gibt bereits mehrere Fäden, in denen das beredet wird. Steter Tropfen höhlt den Stein und so...


    Die Frage ist, wem das nutzen soll, dass immer wieder dieselbe Sau durchs Dorf getrieben wird. Die Berufsimkerschaft wird dadurch kein Glas oder Karton deutschen Honig mehr verkaufen. Die wären also primär raus.


    Möglichkeit 1:

    es wird so oft wiederholt, bis es niemanden mehr interessiert - wäre ja schön, dann sollte man es aber auch nicht immer wieder aufgreifen und vor allem nicht immer wieder unüberlegt weiterverbreiten und evtl. ungewollt unterstützen. Erfahrungsgemäß kommt es als Bumerang zurück, wenn man es nicht erwartet...


    Möglichkeit 2:

    es wird so lang wiederholt, dass es allgemein und auch in der Imkerschaft kritiklos akzeptiert wird, ein Spießrutenlauf beginnt und irgendwer wieder mal auf die Idee kommt, etwas neu regeln zu müssen, weil die Masse der "Empörten und Besorgten" lauter wird, Schilder malt oder mit Kissen wirft... Dass die Akzeptanz dieser Thesen zunehmend größer wird, haben hier im Thema schon einige bewiesen, was schlimm genug ist.


    Gruß Andreas

    Da das Wachs beim Erkalten schrumpfen sollte, bilden sich Fugen zwischen Form und Wachsblock. Entweder die Fugen erweitern oder Wasser in die Form, bis der Wachsblock komplett bedeckt ist und dann warten. Oder gleich mit Wasser entformen. Das Wasser trennt das Wachs von der Form.


    Oder den SWS so bauen, dass das Wachs auf dem Backblech schmilzt und dann in einer Auffangwanne mit Wasser gesammelt wird. Wachs schwimmt dann auf und kann am Stück oder stückweise entnommen werden. Ich lege mittlerweile Backpapier auf das Blech, macht das Blech länger nutzbar und manche Reste bleiben auf dem Papier kleben.

    Nun, ich habe nun schon öfter meine Sicht zu solchen Artikeln mitgeteilt. Wenn nicht wenigstens mehr Leser hier aus dem Forum nicht wirklich genau lesen was in solchen Machwerken steht, stattdessen aber tendenziöse Aussagen ohne weitere Anmerkung hier verstreuen oder sich die Rosinen rauspicken, die ihnen am Besten schmecken und dazu noch in Kerben schlagen, die noch Andere markiert haben, dann muss man sich über manche Dinge um uns herum nicht wundern.

    Tote Hasen herumliegen lassen? Wäre das nicht ein Fall für den Veterinär?

    Es ist nicht der Punkt, ob Hase, Igel, Kuh oder Katze.

    Der eine Punkt ist, dass diese Person schon vorher wegen mangelhafter bis schlechter Tierhaltung mehr als nur aktenkundig geworden ist. Das ist nicht eine beliebige, sondern eine ganz konkrete Leiche! Steht so im verlinkten Artikel, aber bis dort hat es scheinbar niemand mehr gelesen...


    Der andere Punkt ist, dass dieser Artikel hier verlinkt, selektiv gelesen und negativ konnotiert verallgemeinert hier in die Runde zurückgegeben wird - von einem anderen Forumsimker oder einer Imkerin hier aus dem Forum! Läuft...

    Im Übrigen produzieren die Hobby-Imker auch aggressive Bienen:


    https://www.br.de/nachrichten/…t-tiere-aggressiv,RPmUAFl

    Hast du den Ironie-smilie vergessen oder meinst du das ernst? Solltest das ernst gemeint sein, muss ich annehmen, dass die Verblödungsmaschinerie die ersten Wirkungstreffer zeigt. Sollte es Ironie sein, dann bitte auch als solche kennzeichnen...

    Im Artikel steht auch folgender Abschnitt (ich gehe davon aus, dass das Zitat mit Quelle zum Pressetext in dieser Form korrekt ist)

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/bienenhype schrieb:

    "Der Bürger hat früher schon mal Hasen gezüchtet, und auch da gab's Probleme, weil tote Hasen einfach auf dem Grundstück liegen gelassen wurden. Wir waren mit dem Bürger auch schon mal vor Gericht. Also ich meine, da kann man sich nicht darauf verlassen, dass der einfach einsichtig wird."


    Der betreffende "Imker" hat also nicht nur mit seiner Bienenhaltung keine neuen Freunde gefunden, sondern war mit anderen Tieren auch schon auffällig, sogar vor Gericht deswegen. Wer aus dem Artikel ist die Person, die von "nicht artgerechter Haltung" spricht? Ein Insektologe, Imker oder nur ein Betroffenheitsrambo, der schon im richtigen Sinne angelernt wurde?


    Die betreffende Person scheint von der Sorte zu sein, die auch nicht davor zurückschreckt, ernsthaft Interessierten die Plätze in Imkerkursen völlig sinnfrei wegzunehmen, nur damit sie dabei waren und eine Teilnahmebescheinigung einrahmen zu können, wenn überhaupt...

    Ich kaufe nicht zu und produziere wie viele andere Hobbyimker trotzdem keine Stecher und Mörderbienen, trotz dass sie in Kunststoff untergebracht sind.