Beiträge von AndreasH

    ...

    Die Aussagekraft/Sicherheit der Statistik aus der Mayener Umfrage ist sicherlich begrenzt, da diese nicht repräsentativ im strengen Sinne sein kann. Gerade auf Grund der Anonymität der Umfrage sehe ich aber eine Chance auf ehrliche Antworten und hoffe, dass diese den Druck auf DIB und Bieneninstitute erhöht, sich massiv und koordiniert für eine Zulassung der OS-Verdampfung einzusetzen,

    Das sehe ich ähnlich. Vllt. ist dieser Punkt mit hohem Druck jetzt nach einigen Jahren erreicht. Wenn man bedenkt, dass OS-Verdampfung im vorletzten DBJ ein großes Thema war, unübersehbar das Bußgeld angegeben worden ist, aber niemand exakt weiß, wieviele sich für OSV/als Anwender bekannt haben, würde ich davon ausgehen, dass der vermeintliche Druck auf die entscheidenden Gremien oder Personen schon vorhanden, wenn nicht sogar deutlich spürbar ist. Das ist ein Verdienst dieser Umfragen, denn von nichts kommt nichts oder der Tropfen und der Stein...


    Wenn alle, die sich anonym dazu bekennen, entsprechend der Papierlage auch juristisch dafür belangt werden müssten, dann wäre die Imkerei in D in der Breite oder "in der Fläche" vermutlich kurz vor dem Zusammenbruch, ohne das Parasiten oder Bienenkrankheiten dafür verantwortlich gemacht werden könnten... Das wird sich niemand auf den Deckel schreiben lassen wollen, darum sieht man jetzt wohl auch offiziellen Handlungsbedarf.


    Gruß Andreas

    Ja, die Masken... Das wird auch wieder besser mit der Verfügbarkeit. Wer bastelt, und das machen ja einige hier anwesende Imker, sollte auch Staubschutzmasken besserer Qualität in der Werkbank liegen haben. Wer noch mehr bastelt, sollte dann auch stabilere Einmalhandschuhe vorrätig haben.


    Gut, dass das Nachbohren bei den Umfragen der Vorjahre vllt. doch etwas bewirkt haben könnte. Dann werde ich gleich oder später auch noch an der Umfrage teilnehmen.


    Gruß Andreas

    Problematisch wird es in dem Fall, wenn man wandert, und dann kommt eine Allgemeinverfügung


    wo Ausgangssperren usw. ausgesprochen werden.


    Theoretisch müssten die Wanderungen unterbleiben, was aber auch nicht richtig wäre, da dann

    Darum auch der Hinweis auf unterschiedliche Verfügungen in den verschiedenen Landkreisen. Ich habe für Leer, AUR und WTM in der OZ nachlesen können. Für WHV/FRI/OL kann es schon wieder anders festgelegt sein.

    Zum Wandern muss man ja nicht zwangsläufig den eigenen LK verlassen, daher sind die Festlegungen/Anordnungen auch genau zu unterscheiden. Mit Quarantäne ist man so oder so vorerst off, Aufenthalts- oder Gruppenverbote sind etwas anderes, die gelten für alle im jeweiligen LK.

    Abgesehen vom Unterschied zwischen individueller Quarantäne und allgemeinen Versammlungsverboten/Verhaltensanweisungen wird wohl in den heutigen Tageszeitungen regional und bundesweit sehr genau nachzulesen sein, was ab heute (oder auch schon seit gestern) in den einzelnen Landkreisen der Bundesländer generell angeordnet worden ist.


    Es sind in Details durchaus unterschiedliche Vorgaben, speziell was die Gruppengröße oder die einzelnen Ausnahmen betrifft, erkennbar. Daraus ergeben sich weitere Handlungsfreiräume oder -einschränkungen.


    Gruß Andreas

    Momentan scheint eine neue oder "recycelte" Welle von "scam-bots" durchs Netz zu streunen. Der oben zitierte Mailverkehr deutet zu 99,9% darauf hin.


    Auf keinen Fall "offizielle" eigene Emailadressen oder sogar auf Paypal oder andere Bezahldienste hinweisen! Ich bin gerade letzte Woche selbst beinahe auf so einen Bot reingefallen, weil die Dinger selbstlernend/lernfähig sind und ihre Kommunikation mit jedem Folgekontakt verbessern und verfeinern, so dass man nicht direkt darauf kommt, was da gerade gespielt wird!


    Als Tip gab man mir, nach "Kleinanzeigen bots" zu googeln, dort findet man fast alle gängigen Muster und Varianten, die einem unter die Augen kommen können.

    e:

    Obwohl jetzt, zu Ende gelesen, ist das oben nur eine Variation der "Nigeria-Connection", habe die Summen, die dort ausgerufen werden, zuerst gar nicht beachtet... Bevor jetzt jemand mit irgendwelchen dummen Bemerkungen ums Eck kommt: "Nigeria-Connection" ist der gängige Begriff für diese Art der Abzocke und des Dummenfangs! Nur das diesmal der Krieg in Syrien dafür herhalten muss... :thumbdown::rolleyes:


    Gruß Andreas

    Man könnte Böses bei mancher Äußerung von "Wildbienenexperten" denken.

    Erschwerend kommt hinzu, dass Imkerei von den Wildbienenfreunden so oder so schon länger als "Feindbild" auf dem Schirm steht. Da kommen dann dümmliche Aussagen wie "die nehmen den Wildbienen das Futter weg und Bestäubungsleistung ist geringer, als die der Wildbienen"


    Kann man hier im Forum vereinzelt nachlesen, dass es wesentlich mehr öffentliche Kommentare à la "Honigbiene Gefahr für Wildbiene" gibt, als öffentliche Äusserungen zur Gefahr für die gesamte Bienenwelt durch die Vv. In deren Augen ist die Honigbiene doch sowieso eher ein Schädling als Nutztier. Die selbstenannten Naturschützer sind selbst nicht davon betroffen, also können sie schadlos und ungestraft über andere urteilen und negative Empfehlungen (= keine Anti-Vv-Maßnahmen) aussprechen.


    Die Vv könnte Wasser auf die Mühlen der Imkereigegner sein und als Argument pro Vv wird das "natürliche Gleichgewicht" aus dem Ärmel gezaubert. Passt das nicht mit dem offiziellen Vermerk "invasiv", wird es anders zurechtgetrickst. Klingt im Augenblick ziemlich abgefahren und nach VT, aber nach dem, wie man allgemein und offiziell mit solchen Entwicklungen umgeht, sollte es niemanden wundern, wenn es genau so laufen wird. Dann wird bestenfalls noch nachgetreten mit "Ist euer Problem, damit müsst Ihr euch jetzt arrangieren!"


    Das Melde- und Kartierungssystem ist in meinen Augen nur eine Nebelkerze, die später als ausreichend verkündet wird...


    Gruß Andreas

    Ähm... Dass die Grenzen zwischen den Klimazonen sich allmählich verschieben, verwässern, verschwimmen, bzw. dass sich da gerade aktuell viel ändert ist aber schon irgendwie durchgesickert, oder?

    Wann hatten wird den letzten strengen Winter und wann einen typisch mitteleuropäischen Sommer?


    Auch das "Zumindest nicht langfristig" erscheint mir im Zusammenhang ziemlich fadenscheinig und naiv, weil wir gerade zwei extreme Sommer hinter uns haben und auch für den kommenden Sommer bereits wieder dauerhaft heiße Temperaturen in Aussicht gestellt worden sind.

    In Südwestengland Kent, Devon, Cornwall etc. herrscht mediterranes Klima. Dort haben die Einwohner Palmen in den Vorgärten, man hat also für GB schon vorab wichtige Hinweise missachtet...


    Aus dem Kontext sagt mir das, dass auch diese Mal von den "Experten" nichts hilfreiches kommen wird, solang, bis das Problem nicht mehr verleugnet werden kann oder sie selbst von den Viechern in den Hintern gestochen werden. Erst wenn niemand mehr hingehalten und von Eigeninitiative abgehalten werden kann, wird wieder wie üblich etwas übers Knie gebrochen, obwohl man lang genug informiert war...


    Es ist doch offenbar trotz der Kenntnisnahme bisher noch kein Personal aufgestockt worden, um sich etwas genauer damit zu befassen, oder? Ich lese immer nur von Meldestellen und -systemen, aber nicht von Fachleuten vor Ort. Damit wird die Verantwortung schon vorab auf die Betroffenen abgeschoben um hinterher sagen zu können, "die haben nicht aufgepasst" oder "zu unkonkrete Hinweise" - das übliche Bla bla eben. Alles nur, weil man es nicht wirklich seriös ernst nimmt.

    ... Unterscheidungsmerkmal die Einflugöffnung.

    IdentMerkmale VV

    Das ist auf jeden Fall eine Hilfe, falls man völlig unsicher sein sollte. Allein schon das Nest und die Unterscheidung über das Einflugloch sind gut Hinweise.


    Was mir schon häufiger negativ aufgefallen ist, anderen scheinbar nicht, ist die Größenangabe zur zur Crabro:

    Auch auf diesem Infoblatt ist sie wesentlich kleiner angegeben, als sie in der Natur tatsächlich vorkommt. Dadurch können wiederum Unsicherheiten und ggf. "Panikanfragen" verursacht werden, wenn denn mal so ein richtiger Brummer ins Sichtfeld kommt. Die Größenangabe stimmt einfach nicht, die Cabro ist fast doppelt so groß, wie auf dem Infoblatt!

    Es sei denn, dass ich bei mir noch eine andere Unterart im Revier habe, die sind ohne Übertreibung mindestens 30-40mm lang mit 7-9mm Rumpfdurchmesser - es werden wohl kaum nur Königinnen unterwegs sein. Oder wird als Körperlänge nur der Hinterleib angegeben?


    Gruß Andreas

    Andreas, die Biene nutzt pflanzliches Eiweiss für die Herstellung des Larvenfutters, die Wespen tierisches Eiweiss. Die ausgewachsenen Tiere decken ihren Energieverbrauch auch mit pflanzlicher Kost.

    ...

    Hi Andreas,


    Eiweiß ist für die Brut. Im Frühjahr braucht die Königin Zucker, kein Eiweiß, genau wie der erwachsene Vv.

    ...

    Vv verwendet meistens nur den Flugmuskel und der Rest wird verworfen.

    Ist beides bekannt, war auch nicht der Punkt. Der Punkt zielte auf den Standort, der einige Seiten vorher auch schon in den Fokus kam.