Beiträge von AndreasH

    Aah OK, also nur zum Selbstschutz das aggressive Tarnmuster 8)

    Muss ich mal die Augen aufhalten, die Umgebungsbedingungen treffen hier auch weitgehend zu. Mal was anders vor die Linse bekommen, als immer nur die üblichen Verdächtigen.

    Reicht es, so einen Brummer aus Seltenheitsgründen mal gesehen zu haben, um ihn wiederzuerkennen oder muss man die aus anderen Gründen im Auge behalten - sind sie Fressfeinde der Bienen oder schaden sie ihnen bei gehäuftem Auftreten?

    Das muss etwas aufwändiger vorbereitet werden.


    Da sind noch einige andere Schritte nötig, die ich hier nicht weitergeben werde, weil man sonst mehr kaputt macht, als man hilft... Es hängt ja auch nicht nur von der speziellen Wespenart, sondern auch von der Größe des Nests ab. Ein Vereinskollege ist Hautflügel-Beauftragter des KVA, den habe ich schon mehrmals begleitet, um seine Umsiedelungen mit Video zu dokumentieren und ihm zur Hand zu gehen. Das ist auch nicht immer mal eben in 10min erledigt.

    Es geht ums Bekritteln und Bemoppern von solchen Tüfteleien an sich, hier konkret zum prinzipiell unwichtigsten Teil der Imkerei, dem Wachsschmelzen. Das steht auch so im letzten Absatz, der wie der gesamte Beitrag nicht ironisch gemeint war... Bei mir musst du dich nicht rechtfertigen oder entschuldigen.


    War die technische Tüftelei auch nur ein kurzfristiger Erfolg, so war es dennoch ein Erfolg im Rahmen der eigenen Imkertätigkeit. Was Zeit oder eine Investition wert ist, muss jeder für sich selbst erkennen.

    Und? Was ist daran falsch?

    Wenn ich das so lese, kommt mir der Verdacht, dass du nur ein erfolgloser Bastler mit zwei linken Daumen bist. Manchen Menschen macht es einfach Spaß, sich eigenes Equipment herzustellen, weil es das so eben nicht zu kaufen gibt oder in der käuflichen Version nicht optimal ist.

    Dazu muss man aber auch ein gewisses technisches Verständnis haben, um das überhaupt zu erkennen. ....


    Ich könnte eine Optimierung des Dampfschmelzens hier in Bildern dokumentieren, von denen einige Imker profitierten, weil kein käufliches Gerät das so anbietet. Wenn ich aber solche herablassenden und zugleich dumme Kommentare lese, verkneife ich mir das und zeige es nur anderen handwerklich begabten Kollegen vor Ort, die das verbesserte (ergänzte) Gerät und ihre einfache, günstige Verbesserung zu schätzen wissen.


    Es auf den kegeligen Edelstahltopf zu reduzieren, und ihn als "must have" über den grünen Klee zu loben, zeigt, dass du dir noch nicht allzuviele Gedanken um echte Optimierung beim Wachsschmelzen gemacht hast.

    ...

    Was mir weiterhin unklar ist: warum liest man häufig, man solle das Wachs langsam abkühlen, um Risse zu vermeiden?

    Es geht nicht primär nur darum, Risse zu vermeiden, sondern um beruhigtes Abkühlen, durch das sich Verschmutzungen (Schwebstoffe, Pollenreste, Zuckerreste, etc. ) unter dem abkühlenden Block sammeln können. Risse allein könnte man durch nachträgliches Erwärmen wieder schließen, Fremdstoffe blieben trotzdem drin.

    Die kann man später einfacher vom unteren Block abkratzen oder abbürsten. Wachs ist leichter und schwimmt erstarrend oben auf. Während es abkühlt und dichter wird (im Sinne von homogenisieren, nicht verdichten!), werden dieses Fremdstoffe langsam nach unten durchgedrückt, bzw. sinken nach unten ab

    Letzte Woche ist mir einer in Kopfhöhe beim Rasenmähen abgehauen, der mich einen Tag vorher aus einem toten Winkel im Baum hängend fast senkrecht über mir beim Ablegerbau beobachtet hat...


    Heute hat es bei mir auch mal wieder geklappt. Ich konnte einen aus Kopfhöhe aus einem Baum pflücken. Königin lief über die Traube, so war die Aktion heute so schnell wie nie vorher erledigt. Mein Sohn hat ihn wieder mal entdeckt, und das, obwohl ich jeden Tag an diesem Baum vorbeigehe.


    Wie es mir aussieht, habe ich den Ableger zu großzügig mit Bienen befüllt, so dass es dort zu voll war, denn dort war heute mehr oder weniger Ruhetag. Die eine WZ aus dem Volk letzte Woche und die Wabe drumherum scheint jetzt leer zu sein. Würde vom Baum, vom Standort und Zustand der Ablegerkiste passen...

    *zunächst habe ich mit einem selbstgebastelten Holzkasten mit Plexiglasscheibe gespielt. Hat durchaus Wachs geschmolzen, aber war eine echte Sauerei. Die Scheibe ist dann gebrochen.

    ...

    Besorg dir ein Reststück Doppelstegplatte in der passenden Größe oder schneide ein Reststück entsprechend zu. DSp sind stabiler als einfache Scheiben. Spröde werden sie auch nach einigen Jahren, brechen aber nicht bei jedem Stoßen oder unvorsichtigem Absetzen gleich komplett kaputt. Mein SWS ist noch immer der erste mit der ersten Doppelstegplatte, ist nun 6 jahre alt und schon einige Male überarbeitet und stückweise verbessert worden aber im Gegenzug auch erkennbar gealtert und "undicht" geworden, was der Funktion keinen Abbruch tut.


    Im Gehäuse ist ein Backblech montiert, darauf kommt Backpapier, darauf eine Lage Vliess, so wie das schon im Foto gezeigt wurde. Nur das Gitter darunter fehlt mir noch, um das Gewicht des Rohwachses im Vliess abzustützen. Folie und Backpapier werden ganz simpel mit Neodymen aus festplatten am Backblech gehalten. Sind Papier und Vliess voll oder verstopft, kommt es mit den verbrannten Resten in den Müll. Backpapier dient nur dazu, das Backblech vor Korrosion zu schützen.


    Darunter ist eine Edelstahlschale auf Leisten beweglich angebracht, in die das Wachs auf Wasser abtropft. Schale kann nach hintzen raus entnommen werden.


    Gruß Andreas

    Dir schreibe ich es auch nicht zu. Trotzdem wird es seit Jahren immer wieder gern genommen, was es weder besser noch lustiger macht. Ich kenne den Spruch, seit ich hier registriert bin. Erst gestern, bevor ich meinen letzten Beitrag geschrieben hatte, kam wieder jemand damit an jemand anderen gerichtet ums Eck... :rolleyes:


    Da jetzt der erste verurteilt wurde, wird wohl kaum noch jemand offen etwas dazu sagen. So kann man Leute auch mundtot machen. Die einzige Möglichkeit besteht dann vorerst nun noch rein informativ in den alljährlichen anonymisierten Umfragen. Aber die Teilnahme wird ja schon bei formalmäßiger Imkerei mit Verweis auf Datenschutz und "sachliche" Lücken verweigert und wenn es das nicht ist, wird was anderes als Ablehnungsgrund vorgeschoben... So dreht man sich dann immer weiter in vielen Kreisen...


    Im DBJ 2/20 stand der Artikel zur OSV, darin ist zusammengefasst, was bisher im Laufe der vergangenen knapp 20 Jahre (!!!) in der Sache zustande kam. Muss man sich dann irgendwie besorgen oder leihen. Ich werde hier mit Hinweis auf Urheberrecht nichts daraus zitieren oder wiedergeben.