Beiträge von AndreasH

    Wie? Kein Wunder?

    Also ich rede von Hochdruckreinigern!

    ...

    Ja, was Hochdruckreiniger sind, dürfte wohl jedem schon vor Beginn des Themas bekannt gewesen sein. Es gibt auch welche, die Wasser aufheizen, aber die kosten etwas mehr und benötigen evtl. Diesel für die Heizung. Man kann einfach die Mischdüse absperren oder nur Wasser erhitzen und mit Druck verteilen... "Dampfenten" sind nichts anderes, nur kleiner für "kleinere" Anwendungen :S


    Gruß Andreas

    ...

    Nachdem bei Hochdruckreinigern gerne mal mehr abgeht als man eigentlich will,

    Wenn er ohne Heißdampf oder heißes Wasser arbeitet, ist das kein Wunder. Man bekommt Wachs und Propolis schon mit einer kleinen Dampfente entfernt. Die hat aber nicht genug Wasservorrat und nicht genug Dauerleistung, weil jeder Druck- oder Dampfverlust direkt durch Nachheizen ausgeglichen werden muss. Für einen Schmelzer sollte sie dennoch reichen. Damit bekommt man auch Rähmchen sauber, nicht perfekt rein, aber sauber.


    Gruß Andreas


    Von Polsternägeln, die nach Behandlung durch Ameisensäure kaputtgegangen sind, habe ich noch nie gehört...

    Das kann durchaus mal passieren, das bei der Galvanisierung irgendwas nicht planmäßig läuft und eine der vielen Schichten nicht ganz sauber aufgetragen = auf-galvanisiert worden ist oder durch etwas zuviel Säure an der falschen Stelle die Schichten einfach von innen nach aussen abgestrippt werden. Dann halten die Schichten auch nicht so lang.

    Im imkerlichen Einsatz werden sie ja aus diesem Material auch nicht wirklich Zweckgemäß eingesetzt und über ihre normale Belastbarkeit hinaus (3 Säuren und klimatisch relativ aggressive Atmosphäre) belastet. Die einzelnen Schichten sind nur einige µ dick. Das ist ja nur eine optische Beschichtung, keine technische zur Verschleißminderung.

    Selbst hartverchromte Sägeblätter und andere Werkzeuge mit deutlich dickeren Schichten rosten und lassen ihre Chromschicht bei dauerfeuchtwarmer Umgebung früher oder später abblättern.

    Das nur als technische Erklärung dafür, dass das nicht ungewöhnlich ist 8)


    Gruß Andreas

    Ob man dann hinterher den Titel BSV tragen darf, weiß ich nicht. Aber darum geht es ja auch offenbar nicht, oder doch? Allerdings fragte ich mich dann, wozu?

    In Niedersachsen ist es wohl so (lt. Auskunft einiger amtlich bestätigter/bestellter BSV im Verein), dass man den Lehrgang vom Verein heraus über LV macht, vom Verein beim KVA gemeldet und von dort bestätigt/bestellt wird. Das ist man dann auch mit "Dienstausweis" und Gültigkeit.


    Zum Rest teile ich deine Gedanken. Man darf sich seine eigenen Gedanken machen, wie und ob man sich einbringen kann, aber in diesem Fall erscheint mir hier unterschwellig der Wunsch durchzuklingen, sich als BSV quasi als "externer Dienstleister" bei den lokalen Imkern oder Vereinen anbieten zu können, bzw. primär unabhängig von anderen sein eigenes Süppchen kochen zu können, was ich durchaus nachvollziehen kann.

    Denn eine Vereinsmitgliedschaft ist hier ja nicht Teil der Überlegung, sonst würde die Frage gar nicht erst aufkommen. Über den Verein würde das bekanntgegeben, bzw. man würde es auch oder speziell im Verein erfahren, wenn wieder Lehrgänge stattfinden, für die Teilnehmer oder Bereitwillige gesucht werden.


    Gruß Andreas

    Wenn die Ausstattung griffbereit und ausreichend verfügbar ist, ist die TBE zeitgleich oder direkt im Anschluß nach der Entnahme der HR machbar. Es dauert ohne Hilfe zwar insgesamt länger, als beides separat, aber es ist machbar und im Endeffekt sogar eine Zeitersparnis.


    Man benötigt im Prinzip nichtmal Bienenfluchten, die ein zusätzliches Öffnen der Beuten erfordern, deshalb wäre eine Hilfe nicht verkehrt. Nach Guido Eich ginge das als Alternative, ich hatte mal eine Zusammenfassung hier als PDF hochgeladen. "Griffekloppen", also vorherige Trockenübungen für das bessere Verständnis des Ablaufs sind nicht verkehrt.


    Gruß Andreas

    Manchmal muss man wirklich ernsthaft fragen, was die dort rauchen oder ob manche hochbezahlte EU-Bürokraten nur dort sind, um zu Saufen...

    Etwas OT: Das ist billiger Populismus.

    ...

    Die Ergebnisse passen deswegen immer mal nicht, mal den einem oder mal dem anderen.

    Das ist meine Meinung nach dem, was ich in den vergangenen Jahren miterleben durfte oder musste, zu wessen Gunsten/Ungunsten/Lasten welche Entscheidungen gefällt worden sind.

    Dass die sich in Brüssel damit befassen müssen, versteht sich wohl von selbst. Man kann genauso gut fragen "mit welchem Schwachsinn müssen die sich eigentlich wirklich ernsthaft befassen, gibt es da überhaupt keinen Sachverstand und gibt es dort in Brüssel noch so etwas wie einen deutschen Sachverstand, der auch mal gehört und akzeptiert wird? Dagegen war die "Chlorhuhnkampagne" vor drei Jahren echter Kindergarten...

    Denn:

    Wenn man sinnvolle und bewährte Regelungen, selbst aus suboptimalen, national begrenzten Systemen kippen will, um zugunsten einiger Weniger, lästige Pflichten aus noch schlechter oder gar nicht organisierten nationalen Systeme für alle Anderen zu beseitigen, die prinzipiell zum Nutzen der Allgemeinheit (nicht nur bei uns!) sind, dann darf man das durchaus so formulieren.


    Der Ausspruch "passt mal hier nicht, mal da nicht" ist vom anderen Standpunkt nichts besser, das ist blindes, kritikloses Vertrauen in der Hoffnung, dass irgendein Kelch an einem selbst vorbeigeht. Wird er aber nicht. Es geht auch nicht um die Akzeptanz bei einigen Wenigen, sondern um die Auswirkung auf eine große Masse an Adressaten nicht nur bei uns. "Schwarzimker" werden sicher begeistert sein...

    Warum sollte die EU ein Interesse daran haben, dass Mitgliedsländer eine Tierseuche ignorieren? Allenfalls könnte ich mir vorstellen, dass man es den Mitgliedsländern freistellt selbst zu entscheiden wie diese mit der AFB umgehen wollen.

    ...

    Nun, man könnte da jetzt Antworten hineininterpretieren, warum das gewünscht oder gewollt sein könnte... Wem nutzte es, wenn da einige wichtige Schrauben gelockert würden? :!:

    Dem Imker primär ganz sicher nicht, ausser dass er dann eigenverantwortlicher wäre, was aber auch wieder Pflichten mit sich bringt... Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass es so eine "Erleichterung" oder "Befreiung" umsonst gäbe?


    Ich male das mal aus:

    - AFB wird EU-weit herausgenommen und damit zur Lappalie oder Bagatelle herabgestuft

    - Imkers aller Länder dürften nach ihrer Hoffnung verfahren, wie ihnen in den Sinn kommt. Keine Meldung, keine Hausbesuche, keine Sanierung, keine Feuer... - der Wunschtraum!


    - Antibiotika werden damit wieder salonfähig gemacht - wer verdient daran?

    - Medikamente sind ab bestimmter Zusammensetzung und Wirkung verschreibungs- und dokumentationspflichtig - wer verdient daran?

    - Dokumentation muss dann jeder Einzelne führen. Was passiert, wenn Dokumentation lückenhaft oder unvollständig ist? Prinzipiell müsste nach "Befreiung" jeder Imker TAM kaufen dürfen, was dann auch wieder dokumentiert wird, es entstünden nicht weniger Kontrolllücken, sondern eine höhere Kontrolldichte - wer kontrolliert das, was kostet es und was geschieht bei Missachtung?

    - Antibiotika - im Zeitalter der MRSA und allgemeiner, versteckter Übersättigung mit Antibiotika ist es ein ganz böser Witz, die Hintertüren dafür wieder auf anderen Gebieten zu öffnen.

    Das soll erst reichen, sonst bekomme ich direkt wieder einen dicken Hals... :cursing:


    Auch in diesem Fall wird unsere EU-Vertretung zustimmen, da bin ich sicher. Wer erst 4 oder 5 Mittel aus der Zulassung herausnimmt, um dann 15-18 hineinzunehmen, wird sich auch auf diesem krummen Deal einlassen. Ich möchte zu gern wissen, was die Gegenleistung dafür sein wird...


    Gruß Andreas

    ...

    Endlich mal Bürokratieabbau anstatt Imkerführerschein oder vielleicht eine einheitliche vernünftige Lösung ohne ....

    Das ist Bürokratieabbau am falschen Ende. Da gibt es mal sinnvolle nationale Regelungen und die beabsichtigt man wegen einiger "Ausnahmestaaten" zu kippen? Kann man auch nicht damit rechtfertigen, dass diese suspekte Praxis in diesen Staaten/Ländern jahre- und jahrzehntelang praktiziert wird. Nur könnte man dann nicht mehr über importierte Krankheitsschleudern aus anderen europäischen Ländern schimpfen. Und obendrauf kommt dann vllt. doch noch der "Imkerführerschein" im Rahmen des allgemeinen Lizensierungswahns als fauler Kompromiss konsensfähige Ausgleichsmaßnahme für die dann abgeschaffte semi-zentralisierte Bürokratie?


    Nein Danke, ich ahne, was danach als nächstes kommt, auch wenn ich noch nicht befürchte, nochmal eine anerkannte "Imkerschule" "EU-zertifizierte Bienenhalterschule" besuchen zu müssen, denn den Grundkurs mit Honigschulung habe ich ja wie viele Andere schon - aber wer weiß, was die Masterbrains sich da schon wieder ausgedacht haben...


    Manchmal muss man wirklich ernsthaft fragen, was die dort rauchen oder ob manche hochbezahlte EU-Bürokraten nur dort sind, um zu Saufen...


    Gruß Andreas

    Mal eine ganz andere Frage dazu:

    Wie lang sitzt eine Schwarmtraube im Sammelbaum, bis begonnen wird, dort Waben zu bauen? :/

    Ich habe vorhin wieder erfolgreich einen gepflückt, und weiß, aus welchem Volk er stammt. War relativ günstig von Höhe und Lage im Baum, bis ich dann mit Wachs verklebte Äste entdeckte und auch eine angefangene Wabe. Diese bereits angefangenen Bauarbeiten haben die Aktion minimal erschwert. Daher vermute ich, dass er nicht erst seit heute Mittag dort hing.


    Gruß Andreas

    Solang niemand versucht, den heißbegehrten Raps oder Waldhonig mittels Strahlung zu höheren Erträgen zu animieren, wird das für die breite Fläche vermutlich überbewertet...

    Aber sollen sie meinetwegen 5G als neue Sau durchs Dorf treiben, ich brauche das nicht und viele Andere brauchen es auch nicht. Es hat nur kaum jemand bemerkt, dass es den Normalos kaum echten Fortschritt bringt, ausser dass ihre Autos damit besser mit ihnen fahren können, als jetzt. Das ist eine gehypte Nebelkerze. Landbewohnende Imker können dem wohl relativ entspannt entgegen sehen, was ihre Imkerei, ebenso Nichtimker, was die Strahlung betrifft...


    Gruß Andreas

    Ich halte es zwar nicht für komplett abwegig, dass so etwas vorkommt, gehe aber auch davon aus, dass es eigene Bienen sein werden. Dass Schwärme nach längerer Zeit am selben Baum oder sogar am selben Ast hängen, liegt wohl an den starken Duftstoffen, die ein Schwarm oder seine Königin dort hinterlässt. Schneidet man ihn ab, sammeln sie sich nächstes Mal am nächsten Ast, aber oft im mindesten in sehr kurzer Distanz im oder zum selben Baum.


    Hier im Forum wurde mal geschrieben, dass das auch nach gut einem Jahr für andere Bienen (dieselben können es kaum sein) vernehmbar ist. Mag sein, vllt. ist was dran. Da ich bisher keines meiner Bienenjahre ohne Schwarm hatte :rolleyes:, es immer wieder neu erlebe, würde ich sogar behaupten, dass es tatsächlich so ist.


    Ich hatte auch schon mal den Eindruck, dass da ein Schwarm von jemand anders bei mir im Baum hängen müsste, weil auf den ersten und zweiten Blick in das verdächtige Volk nichts darauf hingedeutet hatte, bis ich dann in einer völlig unscheinbaren Wabe doch noch die Beweise entdecken konnte. Auch Wägung und Beobachtung des Flugbetriebs haben mich getäuscht. Wenn im regulären Flugkreis kein weiterer Imker ansässig ist, würde ich auch sofort auf eigenen Schwarm und übersehene Hinweise tippen.


    Mein erster Verdachtsmoment ist jedesmal die Intensität des Flugbetriebs im abgeschwärmten Volk, wenn ich ausnahmsweise mal nicht vorher gewarnt war oder dabeistand, als ein Schwarm ausgeflogen war oder ich den Schwarm nicht selbst direkt in einem der bevorzugten Bäume sehen konnte. Dort herrscht dann plötzlich stark reduzierter, aber sehr geordnetes Ein- und Ausfliegen, schon fast Nachtruhe...


    Gruß Andreas

    Solange der Honig nicht flächig verdeckelt ist oder die Messung mit dem Refraktometer keinen ausreichenden Trocknungsgrad zeigt, wird nicht geerntet. Also erst mal warten.

    ...

    Flächig ist aber sehr relativ. Es kann gut sein, dass auch ein bis zu 2/3, manchmal auch ein nur bis zu lediglich 1/3 der Wabenfläche verdeckelter Honig reif ist, während man unter den Deckeln komplett flächig verdeckelter Waben dünnen, daher scheinbar unreifen Honig findet. Ein erster Hinweis auf den Reifegrad ist die Stoß- oder Spritzprobe. Tropft der Honig überwiegend raus, ist er noch nicht trocken genug. Refraktometer ist natürlich die genaueste Kontrollmethode.


    Ich würde mir die Waben ziehen, Spritzprobe machen und dann noch eine Woche warten. Ändert sich nichts am Erscheinungsbild, wird der Honig wahrscheinlich schon gut sein. Deckelwachs auf der Wabe allein ist kein Garant für reifen Honig.


    Gruß Andreas

    Ich bin überrascht für was ITler so herhalten müssen. Auch wenn ich in meiner Doppelrolle das bessere Image des Imkers gegenüber dem ITler täglich erleben kann.

    Das hat mit IT gar nichts zu tun. Es geht ums Prinzip. Entweder man lehnt den inflationären Gebrauch von Abkürzungen generell ab, oder man akzeptiert ihn und macht sich selber schlau. Das muss dann aber auch für alle Bereiche gelten, in denen man abkürzt, nicht nur für den eigenen Wohlfühlbereich.


    Nutzt man sie für alle denkbaren imkerlichen Ausdrücke, hat man sie auch für den Umgang im Netz zu akzeptieren. Wir kommunizieren hier schließlich nicht per Schneckenpost, sondern digital. Da darf man schon eine gewisse Kenntnis von gebräuchlichen Kürzeln und Akronymen erwarten :S


    btw: ich habe für sncr ganz dunkel eine andere Bedeutung im Hinterkopf, die nichts mit IT zu tun hatte, ähnlich wie iirc, afaik oder inb4


    Gruß Andreas