Beiträge von AndreasH

    An IR hatte ich nicht gedacht, obwohl ich selbst oft und gern IR-Fotos in verschiedenen Farbspektren mache. Was ich als Foto zu sehen bekam, war im sichtbaren Tageslicht-Normalspektrum, was nicht bedeutet, dass zusätzlich nicht auch Wärmebild oder IR im unteren IR-Bereich verwendet wird. Diese Luftbilder werden primär dazu benutzt, um Grundstücke und evtl. zwischenzeitlich angefertigte Gebäude ohne Baugenehmigung zu lokalisieren oder schlicht, um Baugebiete zu kartografieren, wenn sie geplant oder abgeschlossen werden. Das weiß ich aus erster Hand von einem dieser Piloten.


    Das mit Google-maps möchte ich begründet bezweifeln, weil die Auflösung mitunter ziemlich grottig ist, sie ist sogar bereichsweise aufgeblasen = verschlechtert worden. Mein Haus konnte ich vor einigen Jahren im selben Bild besser aufgelöst sehen, als heute und teilweise sind die Aufnahmen ebenfalls bereichsweise schon 10 Jahre alt oder älter! Autos an meinem Arbeitsplatz konnte ich vor Jahren als Typ oder Marke erkennen, mittlerweile geht das nur noch grob nach Farbe oder Bauart, ebenfalls im selben Foto. Google-maps in Satellitenansicht wird nicht regelmäßig für alle Landstriche aktualisiert.


    Das war auch gar nicht der springende Punkt, um es überhaupt zu erwähnen. Es ging darum, dass auch ein Kreisveterinär seine Infos aus ganz anderen behördlich beauftragten Quellen bekommt, die man als Imker gar nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Man könnte auch boshaft sagen, dass Imker oder Bienenstände auch von anderen Behörden "überwacht", wenigstens aber nicht als völlig belanglos durch die Maschen einer Kontrolle für ganz andere Zwecke fallen.


    Gruß Andreas

    Bei uns ist es andersrum passiert:

    Das KVA hat beim Verein um Mithilfe zur Identifizierung eines unbekannten Bienenhalters gebeten, dessen Stand durch Luftbilder aufgefallen war/ist. Weder der Standort war gemeldet, noch ein Imker...

    War wohl eher beiläufig, weil der Standort von oben sehr gut einsehbar ist. Mit Bäumen direkt drumherum oder darüber wäre das im Sommer nicht aufgefallen. Um es kurz zu machen:

    Offenbar werden auch Luftbilder von Landesvermessungsämtern aus ca. 4000m Höhe regulär oder sporadisch in die Überprüfung der Standorte einbezogen oder dieser eine nicht gemeldete Standort ist einem kundigen MA bei der Bildauswertung aufgefallen. Die Aufgabe der Luftbildflieger ist nämlich eine ganz andere.


    Muss man sich mal vorstellen:

    Da entdeckt ein Luftbildauswerter grün angestrichene Beuten auf fast gleichfarbiger grüner Wieser bei kaum vorhandenem Schattenwurf! :huh:


    Gruß Andreas

    So eine Kartierung bringt nur demjenigen etwas, der z.B. als Wanderwart die Verteilung der interessierten auswärtigen Wanderimker im "eigenen Revier", für Mitglieder im eigenen Verein zu organisieren hat oder für den KV und die bestellten BSV im Seuchenfall zur Festlegung von Sperrbezirken.

    Alle Anderen geht es nichts an. Gründe wurden bereits genannt und durch die regelmäßigen Bestandsmeldungen beim zuständigen KVA sollten alle gemeldeten Standorte regulär sowieso zentral registriert sein. Transparenz ist zwar gut, aber man muss sie auch nicht mit der Gieskanne verschütten...


    Gruß Andreas

    Auch zu diesem Thema wird wohl gelten, dass man sich das raussuchen sollte, was einem für die eigene Praxis am eigenen Stand sinnvoll und praktikabel erscheint. Ist niemand gezwungen, alles so zu machen, wie eine "Koryphäe" oder sonstige prominente Person aus der überregionalen Imkerszene es empfiehlt - Titel hin, Abonennten im Netz her...


    Ich hatte aus ihren Vorträgen nie den Eindruck, dass sie ihre Vorgehensweise als den Stein der Weisen predigt, im Gegenteil, sie erklärt das, was sie selbst erfogreich praktiziert, verteufelt aber nicht das, was andere mit deren Mitteln machen. Anscheinend besteht auch hier ein Unterschied zwischen ihren Textbeiträgen und live-Vorträgen. Humorvoll ist sie auf jeden Fall und nimmt sich dabei selbst auch nicht unbedingt bier- oder todernst.


    Wenn sie eines kann, dann ihr Publikum mitreißen, sowohl positiv, als auch negativ. Ich habe schon zwei live-Vorträge von ihr angehört und teils völlig unterschiedliche Reaktionen darauf mitbekommen. Diskussionsstoff liefert sie immer, das ist gut. Wer will, baut neue "Erkenntnisse" ein, wer nicht, lässt es. Nur auf den Vortrag von Dr. L waren die Reaktionen aus meinem Umfeld wirklich negatv, aber das weiß ich nur vom Hörensagen, den habe ich mir verkniffen...


    Alles ist und bleibt relativ!


    Gruß Andreas

    ... Eben das Werkzueg sinnvoll anzuwenden. Verbieten wir etwa Messer, wenn wieder ein [...] damit Attentate verübt hat?

    Da muss ich dir leider antworten JA - nicht wir, aber "die". Auch nicht wegen eines, sondern wegen vieler für sich unscheinbarer und unspektakulärer Täter und Taten, die dann pauschal zur allgemeinen Kriminalisierung genutzt werden. Ist zwar OT, aber leider seit 2003 die Realität, die ich aus erster Hand als Messermacher kenne.


    Gruß Andreas

    ... Leider ist viel Wissen über eine chemiefreie Unkrautbekämpfung verloren gegangen und wird in der Biolandwirtschaft wiederentdeckt oder neu entwickelt.

    Z.B. kann man die Vorauflaufbehandlung statt mit Glyphosat auch mechanisch machen.

    ...

    Kosten, die wir nachher alle zahlen (z.B. durch Mehrkosten bei der Grundwasseraufbereitung) oder mit Folgen, die gar nicht bezifferbar sind - unwiederbringliche Verluste an Flora und Fauna und Bodenfruchtbarkeit.

    Den Ansatz könnte man bequem weiterverfolgen, wenn da nicht ganz simples altes Wissen und alte Praxis einfach ignoriert und ziemlich platt und pauschal ignoriert würde.
    Es besteht immer noch das Anbauverbot für Hanf - Nutzhanf wohlgemerkt. In früheren Zeiten - bis in die 1950er Jahre - wurde Hanf für alle denkbaren Zwecke angebaut, nur nicht um ihn zu rauchen, denn dafür war er nicht wirklich primär geeignet... Ein Grund war die insektizide Wirkung als Schutz für angebaute Kulturen.


    Leider wird das Thema überhaupt nicht ansatzweise offen behandelt. Nutzhanf würde diverse Kräuter absterben lassen und zugleich Boden und auch Wasser verbessern. Neben den primären Produkten daraus wäre das mal einen verlustfreien Versuch wert, der aber politisch offenbar nicht gewollt ist. Warum das u.a. nicht gewollt ist, kann an sich an einer Hand abzählen...


    Gruß Andreas

    Die Wildbienen, um die es vor allem geht, wenn vom Aussterben die Rede ist, die bekommt man auch als Imker in der Regel gar nicht zu Gesicht, geschweige denn, dass man die überhaupt erkennen und die Art bestimmen kann.

    ...

    Und weil Honigbienen effizient auf Massentrachten losgehen, nicht aber auf einsame, versteckte, eher schütter mit Blüten ausgestattete Sonderbiotope mit diesen seltenen Pflanzen, kann auch kaum von einer direkten Nahrungskonkurrenz gesprochen werden. Honigbienen und diese gefährdeten Wildbienenarten dürften sich kaum begegnen, weil komplett unterschiedliche Lebens- und Nahrungsräume.

    Da möchte ich vom Ansatz her widersprechen, auch wenn ich es prinzipiell ähnlich sehe:

    1. Vllt. fällt Imkern es nur nicht speziell auf, dass ihre "Leistungsbienen" andere Bienen "anziehen", weil sie zu sehr auf die erwartete Leistung ihrer Honigbienen fokussiert sind. Seit bei mir Bienen im Garten sind, fällt es mir sehr wohl auf, eben weil ich vorher nie darauf geachtet habe. Es sind ja auch nicht nur Bienen, sondern auch diverse Wespen, Hummeln und auch Hornissen, die sich dazu gesellt haben.

    2. Genau was du schreibst: es besteht im Grunde keine Konkurrenz, weil die bevorzugten Pflanzen/Trachten unterschiedlich sind. Von daher müssten die Leute oder Kreise, die diese Behauptungen aufstellen, zur Strafe an allen imkerlichen Bienenständen nachsitzen, um ihre Wissenslücken aufzufüllen, indem sie Identifizierungslisten anfertigen sollten, in denen alle Insekten ausser Honigbienen katalogisiert werden.


    Was ist nicht weiß ist, wie die Umgebung gestaltet ist, für die diese Behauptungen der für Wildbienen schädigenden Imkerei aufgestellt und für alle anderen verallgemeinert worden ist. Das ist in meinen Augen nichts anderes, als Bullshitbingo, um die Imkerei in die Ecke zu quetschen.


    Nur bleibt eine Frage: wem nutzt das Bashing oder nutzt man nur die algemeine Bequemlichkeit, sich selbst zu informieren einfach nur aus, um irgendwelche Kampfthesen reibungsfrei verbreiten zu können? Dann nochmal gefragt: wem und wozu nutzt das?


    Gruß Andreas

    Die Kennzeichnung ist denkbar einfach, Frankreich macht es vor. Aber wir brauchten dazu erst noch eine teure Extrastudie beim BMEL, deren Ergebnisse den französischen und englischen Vorbildern frappiernd ähneln. Aber bitte, ja keine gesetzliche Vorgabe für Nestle und Co. Alles freiwillig. <X

    BMEL und Bauernverband arbeiten hervorragend zusammen.

    Zum Thema Kennzeichnung steht in der aktuellen WiWo ein passender Artikel. Deinem Schlusssatz stimme ich vollumfänglich zu. Regulierungen werden auf der eine Seite mit der Gieskanne gestreut, während sie auf der eigentlich notwendigen Seite anstandslos, weil einvernehmlich zurückgehalten werden.

    Da fliegen die berühmten KO-Wattebäuschchen als Drohung, in dem an auf "Freiwilligkeit" setzt... Bei der Kennzeichnung scheint es demnach in F/GB bereits geholfen zu haben, weil die Verbraucher sich tatsächlich daran orientieren und die Verweigerer ignorieren.


    Gruß Andreas

    Ja und nein!

    Vor der "Energiepflanzenzeit" sind auch schon Raps und Mais angebaut worden. Und es gab auch schon Rapshonig.

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    Das ist nur ein Teil des Problems, eher nur ein markantes Symptom eines systematischen Fehlers. Die Wahrheit liegt wie so oft, irgendwo zwischen mehreren "Polen" - nicht Polen aus Polen, sondern Pole als Endpunkte.


    Was Beemax vorher zum Punkt Preisschraube als "Problemlöser" geschrieben hatte, ist auch nur ein Pol in diesem weiten Feld, weil allein dieser Aspekt auch wieder Probleme nach sich zieht.

    Über die Preisschraube werden eher noch mehr Ungleichgewichte erzeugt, weil man dadurch noch größere Gruppen ausgrenzt.

    Die "Energiepflanzenbranche" ist auch nur eine fadenscheinige Nebelkerze, mit der sich "ausgegrenzte" Landwirte eine Rettung erhoffen. Auch damit sind bereits neue Probleme geschaffen worden...


    Gruß Andreas

    Oder das Gegenteil tritt ein, dass die Imkerschaft mit haarsträubenden Begründungen mitverantwortlich gemacht wird, was in Ansätzen bereits getan wurde... Nach der Devise "jaja, eure Honigbienen habt ihr gerettet, aber für alle anderen Bienen und Insekten habt ihr nicht genug getan...!" - auch wenn es real genau anders aussieht. Hauptsache es gibt einen greifbaren Sündenbock, hinter dem sich andere verstecken können, weil man sich an die wahren Sündenböcke nicht herantraut...


    Gruß Andreas

    ...

    staatlich und juristisch gedeckt von einem Dritten enteignet werden darf, wenn er vorher kein Schutzgeld an irgendeine Marken-/Patentbehörde bezahlt hat?

    ...
    Ich kann icht anders, das ist für mich eine klare, wenn auch legale Schutzgelderpressung.

    ...

    Mir war das alles irgendwie vorher schon diffus klar, aber dank diesem Faden hier fühle ich mich so richtig wach gerüttelt. Da werde ich jetzt wohl im Eigeninteresse selber auch tätig werden müssen, weil ich einen ähnlich gelagerten Fall wie in meinem Beispiel in einem ganz anderen Bereich bisher wohl zu nachlässig angegangen bin.

    Deinem Schlusswort stimme ich gerne zu, so läuft es nunmal, wenn man kommerzielle Interessen nutzen und schützen will. Man kann auch daran verdienen, in dem man Rechte verkauft Es geht dir ja dem Vernehmen nach gar nicht um den Topseller und ums "im Geld schwimmen" , sondern rein ums Prinzip des Schutzes geistigen Eigentums. Lass es dir doch einmal die Schutzgebühr kosten und plane dann weiter, vllt. kommt tatsächlich was bei rum. Ich kann dich nur dazu ermutigen, man lernt nebenbei manche interessante Dinge dazu :S


    Nur, um sich nicht hinterher zu ärgern, dass Trittbrettfahrer und Laumalocher lediglich den Rahm abschöpfen. Man ist als Hobbyist manchmal einfach zu naiv, wenn es um größere Sachen geht, im Normalfall wird es einen kaum jucken, bis man tatsächlich seiner eigenen geistigen Schöpfung beraubt und einem die Nutzung untersagt wird. Aber dann ist es zu spät.


    Dafür gibt das, nicht irgendein Patent und Markenamt....

    Informiere dich dort, so hoch sind die primären Kosten gar nicht. Es wird erst deutlich teurer, wenn die Fristverlängerungen anstehen. Ich habe alle meine Muster jeweils auslaufen lassen, nachdem ich bis zur Serienreife weiterentwickelt hatte. Ergebnis: geringe Kosten, bis der Eintrag überholt war und letztlich weltweiter Verkauf mit Lizenzgebühr.


    Nicht zum Strunzen, sondern um eigene gute Erfahrung beim Schwimmen durch ein anderes Haifischbecken beizusteuern 8)


    Gruß Andreas


    Ausnahmsweise als Vollzitat. Prinzipiell siehst du es richtig, denn er könnte es unter Umständen und das evtl. sogar erfolgreich. Vermutlich wird es aber auch wieder darauf hinauslaufen, dass der Nachahmer es ebenfalls nicht eintragen lassen können wird oder der Schutz wegen des berechtigten Einwands nachträglich/rückwirkend aufgehoben wird. Erstens, wenn/weil der Nachweis in deinem Sinne erbracht werden kann und zweitens wenn/weil dieses Kunstwort u.U. überhaupt nicht eintragungs- bzw. schutzfähig ist, was aber erst durch spätere Beschwerde auffällt.


    Was dem auch schwerwiegend entgegen steht, ist die Tatsache, dass man meist nie die Fristen kennt, innerhalb der man Einspruch gegen einen Eintrag durch Andere diese "geklaute Idee" als solche geltend oder streitig machen kann. Vor allem gelten manche Schutzrechtsansprüche ab dem Augenblick der Einreichung, bzw. ab dem Moment, ab dem ein Eingangsstempel auf der Einreichung ist. Man kann Schutzrechte auch seit Jahren schon online einreichen, die gelten dann ohne Prüfung sofort ab "Enter" oder "Absenden".

    Geprüft wird z.B. "Stand der Technik" oder "Stand der Neuigkeit" eigentlich nur bei Patenten, die umfangreich und langwierig überprüft werden. Bei Gebrauchsmustern wird eher nur die Formulierung geprüft und bemängelt. Darum wirken manche Bastler oder Tüftler auch zu Unrecht als Wichtigtuer oder Geheimniskrämer, weil sie nichts verraten, bevor es eingereicht oder beurkundet ist. Das hat handfeste Gründe.


    Zudem müsstest du in dem Fall nachweisen, dass du tatsächlich der erste warst, und das dann mit dem unwiderlegbaren Nachweis der Erstveröffentlichung dieses Namens oder dieser Marke. Dann wird darauf rumgeritten, inwiefern sich dein vermeintlicher Entwurf mit dem des Nachahmers gleicht, um da evtl. noch etwas retten zu können. Das wird bestenfalls auf einen kleinen Vergleich hinauslaufen, der dir mit Glück vllt. deine nachweisbaren Kosten rückwirkend teilweise ersetzt.


    Es ist überhaupt ziemlich interessant, aus Neugier beim DPMA zu stöbern, um sich die Formulierungen dort zu verabreichen, zu verstehen zu versuchen und vielleicht sogar genießen zu können. Auch die Frage nach der "Schutzfähigkeit" wird dort erläutert, nicht nur für Patente, Gebrauchsmuster- oder Designrechte 8)


    Es gab vor Jahren das bekannte Beispiel mit der "E-Klasse" von Mercedes. Ein Franzose hatte Jahre vorher "Classe E" schützen lassen und dann gegen Mercedes verloren. Wohl nicht, weil es eben Meredes war, sondern weil er niht festgelegt hatte, für welches Produkt sein geschützter Markenbegriff stehen sollte. Dann kamen wohl noch einige begriffliche und "zeitliche" Mängel (Stand der Neuigkeit) dazu, wegen der die Klage abgewiesen wurde... - so habe ich den Fall in Erinnerung.


    Gruß Andreas

    Wenn deine "Marke", bzw. dein Namens"entwurf" oder das gesamte Etikett/Logo nicht eintragbar ist, sollte es für den Beschwerdeführer/Kläger logischerweise auch nicht möglich sein, sonst wäre er sicher schon mal irgendwo aufgetaucht oder in deiner Nähe bekannt. Ziemlich dubiose Sache. Es kann ja nur jemand aus deiner näheren Umgebung, bzw. aus deinem Einzugsbreich sein, sonst wäre ihm dein Entwurf nicht aufgestoßen.


    Sollte der andere Imker den Namen tatsächlich erfolgreich unter Markenschutz gestellt haben, ist die Wortmarke beim DPMA/EPMA eingetragen und im dortigen Register enthalten. Solche Wort-, Bild- oder Wortbildmarken oder Designrechte gelten nach Erteilung nicht automatisch ein Leben lang, sie müssen regelmäßig gegen Schutzgebühr erneuert, bzw. aufrecht erhalten werden, denn sonst könnte man sie nicht juristisch vertreten lassen. 15 Jahre sind ein weiterer Grund, es anzuzweifeln.


    Mit Markenrechten/Wortmarken habe ich keine Erfahrung, dafür aber mit Gebrauchsmuster- und Designschutzeinträgen, von denen ich breits mehrere bestätigt bekommen und aufrecht erhalten hatte. Das Verfahren ist ähnlich. Nutzt aber nichts, ich würde rein aus Prinzip auch einen Anwalt zumindest um Beratung dazu bitten.

    Mit Marken und Designs wird viel Schmuh getrieben. Gerade dann, wenn jemand seine geltend gemachten "Ansprüche" selbst nicht hieb- und stichfest nachweisen kann. Da geht es oft nur um den "mimimi-Faktor" dass jemand selbst zu geizig war, einen langfristig relativ kostenintensiven Eintrag auch offiziell beantragt, genehmigt und aufrecht erhalten zu haben. Hat dann noch jemand die gleiche Idee, geht das Hauen und Stechen los...


    Viel Erfolg - Glück Auf!


    Gruß Andreas