Beiträge von AndreasH

    Dann lass es drauf ankommen und biete deinen Honig als Medizin ohne Heilversprechen, ohne den Zusatz "Medikament" an und warte auf die Resonanz. Komm dann aber nicht an "mimimi, ich habe eine Anzeige wegen..."

    Es ist nicht nur ein juristisches Problem, sondern schon ein sprachliches, damit fangen die Probleme an. Weil es gewisse Erwartungen gibt, die zwar nicht explizit versprochen, dafür aber wegen der Ausdrucksweise und Formulierung anzunehmen sind. Nicht weil man das als "BILDungsbürger"unbedingt so will, sondern weil man es so "gewohnt" ist. Da wird jeder, der es drauf ankommen lässt, den Kürzeren ziehen, egal wie fachlich fundiert oder verkrampft man im Internet darüber "diskutiert".

    Mach es einfach und berichte später, wie es gelaufen ist...

    Die Streckmetallgitter sind manchmal durch Lagerung oder Herstellung etwas verbogen, verzogen oder verspannt, weil der Winkel ist nicht 90° ist, so daß der Knick den Unterschenkel hoch zieht. Dann sind am Boden Stellen, durch die die Bienen durchkrabbeln können. Speziell dort, wo Maschen im Gitter "offen" ist. Es reicht schon aus, wenn der Oberschenkel etwas nachgeformt wird, damit der Unterschenkel wieder überall gleichmäßig den Boden abtrennt.


    Gruß Andreas

    und schaden wird es auch niemandem, wenn die Linie von Guido Eich konsequent praktiziert wird.

    Das ist der Punkt: wenn

    In Berlin-Pankow werden es sich Imker jetzt gut überlegen müssen, ob, wann und wie sie in Zukunft Futterkranzproben einschicken.

    Schade, dass das bei euch so kaputtgeregelt und -verwaltet wird. Damit werden auch die Bemühungen von Guido Eich bei Sanierungen und das Vertrauen in ihn und seine Arbeit zerstört. Ich wünsche euch da um Berlin herum, dass sich das nochmal zum Guten ändert. Aber so ist das:
    Ein Guter reißt zehn Schlechte mühsam nicht raus, aber ein Schlechter reißt zehn Gute spielend rein...


    Gruß Andreas

    Nur ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung ein Gebot, bzw. eine Erlaubnis, bzw. eine max. Zulassung, darum nennt man es auch zulässige Höchtsgeschwindigkeit, aber nicht Nicht-Zulassung.

    Da, wo es sie nicht explizit gibt, gibt es die Richtgeschwindigkeit von 130km/h auf Autobahnen, was weder ein Verbot, noch eine Erlaubnis noch eine Zulassung darstellt. Es ist eine Empfehlung, die keine Konsequenzen hat, sofern bei Missachtung/Überschreitung kein Schaden eintritt.


    Du vergleichst gerade Äpfel mit Bananen...


    Gruß Andreas

    ...

    Hamburg versucht auf alle Fälle für die kommenden Jahre ein Monitoring einzurichten. Zumindest soll in 2019 die Beprobung für Völker, die in HH stehen, umsonst sein. Um halt auch Kollegen, denen die Beprobung zu teuer ist, einzufangen.

    Einige Kollegen aus dem Imkerverein sehen das kritisch.

    Das ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung, bei uns wird es seit einigen Jahren auf diesem Wege angeboten, so dass in unserem LK schon darum gefeilscht werden musste, die gebührenfreien Proben anteilig über die Fläche zu verteilen, weil sich sonst immer ein Verein das größte Kontingent unter den Nagel gerissen hatte. Hier wurde das bisher nach meinem Vernehmen immer gern angenommen.

    Mittlerweile wird in meinem Verein darüber nachgedacht, diese Monitoringproben rotierend durchs Vereinsrevier zu vergeben, damit nicht immer dieselben Imker das Angebot nutzen, bzw. sich nicht andere regelmäßig zurückhalten. Im Klartext: es sind schon einige dadurch aufgefallen, FKP für Monitoring trotz Gebührenfreiheit konsequent abzulehnen... Billiger kommt doch gar nicht daran und schaden wird es auch niemandem, wenn die Linie von Guido Eich konsequent praktiziert wird.


    Gruß Andreas

    ...

    Sporensuche ist eh kontraproduktiv, so lange Exporthonig auf dem Markt ist und TierfreundeInnen die armen Bienen die Reste ausschlecken lassen....

    Da hat vor einen Tagen aber jemand hier was ganz anderes zu geschrieben, nämlich dass das ein Ammenmärchen sei - keine Ahnung warum... :rolleyes:

    In Imkerzeitungen wurde schon oder noch vor knapp 50-60 Jahren darüber berichtet, dass genau dass ein Auslöser für AFB ist. Ich meine sogar, dass der bekannte Imker Golz das damals in einem Artikel geschrieben hat.


    Der Titel war "ein halbes Pfund reicht schon...", so habe ich ihn sinngemäß im Hinterkopf. Ich könnte es raussuchen, liegt bei mir irgendwo herum. An der Ursache ändert es auch nichts, wenn man stattdessen die kleinen Frühstücksportionen aus Gastronomie oder Krankenhäusern als unsinnig heranzieht und deshalb mit dem Aluhut winkt...


    Gruß Andreas

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    Der bürgerliche Ungehorsam ist also in Imkerkreisen weit verbreitet. Auf der anderen Seite entsteht dadurch auch ein Zwang zu neuen Wegen bei der Zulassung.

    Wenigstens ein Lebensbereich, in dem Akteure selbstständig denken und sich keine sinnlosen Ketten anlegen lassen, in dem man ihnen "mit Schmerzen" etwas ausreden will.

    Ich spekuliere mal:

    Wären wir mit dieser Situation, also dem Thema der besten technischen Varroabekämpfung/Varroakontrolle als Behandlung nicht in D sondern USA, hätte schon längst jemand ein möglicherweise überteuertes, überhyptes aber funktionierendes Sublimations- oder Verdampferystem für jedermann in verschiedenen Varianten patentieren und zulassen lassen und damit eine Menge Kohle geschaufelt.


    Aber wir sind hier in D, und hier muss alles totdiskutiert und in Zweifel gezogen werden, betreffend Sublimation/Verdampfung nicht unbedingt hier im Forum, sondern allgemein. Sein wir doch froh, dass es noch einen Hauch von Renitenz und begründetem Ungehorsam gibt, wo es angebracht ist. Aber selbst in diesem Spezialfall werden Zweifel gestreut und "Schmerzen" orakelt, anstatt anzuerkennen, dass die Nichtzulassung auch eine Art von Sabotage ist.


    Gruß Andreas

    Ich glaube nicht, dass wenn ich im Landkreis wander

    Wo steht denn sowas? Wenn ich mit dem Grundstückseigentümer einig bin kann mir doch ein sogenannter Wanderwart gar nix. Das war vielleicht früher so.

    Das ich meine Kontaktdaten an die Beuten nagel und das Gesundheitszeugnis, versteht sich von selbst.

    Wenn du natürlich eine Quelle für Sachsen findest, wäre ich dir dankbar.

    Bei mir gibt es vier IV im Landkreis und hier ist es vorgeschrieben, wir haben zwar die Ems als eine natürliche und die A280 als bauliche Reviergrenze, trotzdem verlangt das KVA über die WW diese Informationen. Allerdings wird hier bei und auch kostenfreies Monitoring für das gesamte LK-Gebiet auf freiwilliger Basis angeboten, das erleichtert manches.

    Moin Andreas,


    hier gibt es keine irgendwie befugten Wanderwarte mehr, und die Anschrift an den Wandervölkern ist vom Schreibtisch dessen, der da eine Verdachtsbeprobung plant, nicht zu lesen...

    s.o. Bei uns ist es so, wurde und wird so gehandhabt, die WW sind dazu ermächtigt, solche Verfahren zu veranlassen, auch wenn das in der Vergangenheit hier oder da auf der Kumpelschiene gemacht wurde... Die einzelnen WW können Gesundheitszeugnisse/Seuchenfreiheitsbescheinigungen verlangen und tun das auch in Abstimmung mit dem zuständigen KVA. Auch weil es in der Vergangenheit schon Fälle mit fragwürdigen Völkern hier gab.

    "Revier" meint wirklich nur Geländeabschnitte, nicht ein vermeintliches Recht von Lokalhirschen und deren Reviergehabe ;)


    Gruß Andreas

    Es gibt aber auch Bundesländer, wo man innerhalb des Landkreises wandern darf, ohne irgendjemand zu informieren.

    Das halte ich für ein Gerücht, zumindest in dieser vereinfachten, allgemeinen Form. Innerhalb eines Landkreises kann es mehrere Vereins"reviere" geben, für die jeweils ein Wanderwart benannt und vom KVA bestellt ist. Sollte einer in seinem Revier Völker entdecken, die nicht bei ihm angemeldet oder bekanntgemacht worden sind, kann er die Entfernung dieser Völker veranlassen. Gibt es nur einen Verein, wird es auch nur einen WW geben, der trotzdem informiert werden will. Gekennzeichnet sein müssen gewanderte Völker ebenfalls, und da ist dann auch einiges vermerkt. Komplett ohne jeglichen Informationsfluß geht es nicht.


    Gruß Andreas

    So ganz richtig verstanden wurde ich nicht, oder?

    Ist das unter "großflächig, als geschlossen durchgehend propolisierte Flächen" zu verstehen? Unter durchgehend propolisiert verstehe ich etwas anderes, darum habe ich auch so geschrieben. Das letzte Foto ist mit "...erkennbar mit entsprechend hoher Vergrößerung..." beschriftet. Mit was für einer Lupe erreicht man eine entsprechend hohe Vergrößerung? Ist Haarspalterei, ich weiß. Aber du zeigst nicht das, was ich beschrieben hatte und nicht das, worum es geht. Das, was hier gewünscht wird, ist erst mikroskopisch erkennbar und erheblich kleiner.


    Warum sollten Imker mit der Lupe nach etwas suchen, wofür eine Lupe nicht ausreicht, wenn sie noch nichtmal eins der in Frage kommenden Materialen verwenden, worauf sich die Aussage mit der Offenporigkeit bezieht? Ich könnte jetzt Styropordeckel zeigen, die von unten fast genauso propolisiert aussehen, wie deiner. Und nun?


    Ist nicht gegen dich, Jonas, aber trotzdem Danke für die Fotos. Mein Beitrag #73 geht in eine andere Richtung, siehe einige Beiträge vor #73, die vllt. besser verstanden und akzeptiert werden.


    edit - weil mir das schon seit dem Eröffnen dieses Themas mit diesem trolligem, reisserischen Titel unter den Nägeln brennt:

    Gore-Tex ist der Handelsname für eine mikroporöse Membran...


    Nein, Bienen können das nicht erfunden haben, weil es nur ein Handelsname ist.


    Gruß Andreas

    ...

    Warum nimmst du nicht selbst eine Lupe und siehst selbst nach?

    Das kann ich dir beantworten:

    1. Weil es so eine Lupe nicht gibt, denn diese Löcher sind keine Löcher sondern Poren, dafür braucht man besseres Gerät...

    2. Weil kaum jemand hier eine derart großflächig, als geschlossen zu bezeichnende propolisierte Fläche auf Gitter/Gaze/Tuch über wenigstens einem Volk haben wird.

    Würde jemand so etwas in einem Völkern haben, würde er/sie es garantiert nicht hier an die Große Glocke hängen, weil es direkt heißen würde "Umweiseln! - Königin taugt nichts, deine Bienen sind krank!" :evil:


    Gruß Andreas

    Die keimhemmende Wirkung erscheint mir nach den Beobachtungen an meinen Bäumen eher zweitrangig zu sein, da die Eigenheilung auch bei halbwegs korrektem Schnitt wirklich gut funktioniert. Einen Teil davon übernimmt der Baumharz, der seinerseits auch wieder Bestandteil in der Propolismasse ist. Insektenbefall und -fraß durch Ameisen, Kellerassen oder andere Gartenbewohner (auch Vögel!) erscheint mir durch die gängigen Wundheilmittel besser vermieden werden zu können.


    Noch ein Detail zum Schnitt: die Schnittfächen am Übergang Stirnschnitt/Umfang entgraten/anfasen, damit die nachwachsende Rinde und der sich beim Wachstum ausdehnende Stamm/Ast die Schnittfläche besser um- oder überwachsen kann, bzw. damit die Wundränder mit der Zeit glatt verheilen. Nicht entgratete Schnitte reissen ein und können sich mit der Zeit bis tief in den Hauptstamm fortsetzen... Manche Schnitte braucht man auch gar nicht verarzten, aber auch darüber streiten sich auch die Gelehrten. Manche sagen erst ab D 30mm, andere sagen glätten und entgraten reicht...


    Gruß Andreas

    Man kann wohl bequem davon ausgehen, dass ein Hinterhof-Moonshiner für 30l Schwarzbrand trotz nachgewiesener, einzigartiger Produktqualität und bescheinigter Einhaltung aller Regeln der Brennkunst und Lebensmittelvorschriften ohne große Diskussion einen Prozess nach allen Regeln der Gerichtskunst bekommen hätte.

    Mehr als 40t Betrugsmasse (ohne den daraus resultierenden Schaden und Geldwertvorteil) reichen dagegen offenbar doch noch nicht, solang sich kein FA davon hintergangen fühlt. Aber wer weiß, vllt. steckt ja noch etwas in dieser Richtung in der Pipeline...


    Gruß Andreas

    @ralf2:


    Naa, das kann man so nicht sagen. Manche Staatsanwaltschaften "verpassen" - warum auch immer - ihren Einsatz, auch wenn es um spektakuläre Prozesse geht... Neulich erst in Oldenburg mit dem Krankenpfleger. Es hat geheißen, der STA musste erst "von Oben"auf die Füße getreten werden... :rolleyes:


    Die sind ja nicht als "die Staatsanwaltschaft" pauschal für alles zuständig, sondern nach Gerichtsstatus in Fachbereiche unterteilt. Die Wachspanscherei wird in der praktizierten Größenordnung in den Bereich Wirtschaftskriminalität fallen, auch wenn der ursächliche Betrug ganz normal im Strafgesetzbuch enthalten ist. Für "OK" ist es wohl noch zu überschaubar, aber wer weiß, was da noch alles ans Licht kommt...

    Das Gerichtsgebäude ist evtl. dasselbe, aber die Ermittler und ihre Vorgehensweise sind etwas anders.

    Und wie McFly schrob, hat man vernünftigerweise, aber mühsam einen spezialisierten Gutachter suchen oder finden lassen müssen, anstatt "den kleinen BSV" aus dem Dorf oder Vorstadt-Imkerverein. Das muss man sorgfältig und auch mit Geduld angehen, sonst geht es in die Hose. Manche Dinge dauern leider nunmal so lang, wie sie dauern.


    Gruß Andreas