Beiträge von AndreasH

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    Lücken im Nachhinein mit theoretischen Hochrechnungen ersetzt,

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    Was ist daran so verwerflich?

    Mit diesen hypothetischen Rückrechnungen in die Vergangenheit versucht man, die Gegenwart umzuschreiben oder sie in Teilen passend zu machen. Die Vergangenheit ist wie sie ist, es gibt nunmal keine Belege dafür, dass die Berechnungen in der Vergangenheit zutreffend sind.


    Es ist ein hypothetisches Vergangenheitsmodell, keine Tatsache! Es wird aber trotz Lücken und fragwürdigen Details als Tatsache akzeptiert, wie man hier nachlesen kann. Die Studie ist für eine bestimmte Interessensgruppe gedacht und dort wird sie sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen.


    Unter anderen Vorzeichen würde diese Studie hier im Forum ziemlich sicher in den Bereich "VT" einsortiert.



    Bevor ich hier wieder selektiv missverstanden werde:

    Dieser Artikel mit der Studie ist genau das, was ich in einem anderen fred mit "generell überbewerteter Presseartikel" meinte. Das ist in meinen Augen ein Musterbeispiel für "wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing".


    Es gibt genug Gründe, auch Windenergie kritisch zu hinterfragen, dann aber bitte auch mit handfesten Ansätzen und nicht mit dem Vorgehen, dass man erkannte und zugestandene Lücken im Nachhinein mit theoretischen Hochrechnungen ersetzt, die von vornherein hinfällig sind, wie z.B. den nur theoretisch vorhandenen Insektenmassen, die in der Realität (in der Vergangenheit) nie erfasst worden sind.

    ...Scheinbar ist es auch verboten, den eigenen Gedanken zu Ende zu bringen ;)


    daher fordere ich nur auf nach "Barotrauma" und Windrädern zu googlen.

    Ich gebe zu, diese "Studie" mitsamt dem darin angehängten PDF erst später gelesen zu haben. Und Nein, selbstverständlich muss man sich eigene Gedanken machen. Von Luftdruck steht darin nichts, warum wird das dann daraus oder dazu als Schlagwort genommen?


    Ich fordere dagegen auf, die verfügbaren technischen Informationen zu modernen Windgeneratoren und den direkten Vorgängergenerationen nachzulesen, das sind keine Staatsgeheimnisse. Auch etwas Aerodynamik oder Strömungstechnik sind dazu empfehlenswert. Die mit den Wetteraufzeichnungen der letzten 30 Jahre vergleichen und das mit den vielen Einschränkungen in dieser Studie "abzugleichen", bzw. mal darüber nachzudenken!


    Und nicht davon beirren lassen, dass diese Studie von vier bis fünf promovierten Ingenieuren geschrieben wurde! Die haben da einige Klopfer drin, da muss man sich wundern, dass das von solch renommierten Leuten verfasst wurde. Aber da es ins allgemeine Bild passt, wird auch diese Sau gern durchs Dorf getrieben, es geht ja immerhin ums Insektensterben...


    Noch besser wäre es, an einem windigen Tag mal einen Windpark zu beobachten, wie sich die Mühlen darin drehen und evtl. mal selbst nachzurechnen, ob die eine oder andere Angabe in der Studie wohl korrekt sein kann. Leider bleibt es einem ja kaum noch erspart, irgendwo mal nicht auf einen Windpark zu treffen, da kaum noch ein Kuhdorf oder Landstrich ohne WP gibt.


    Ich bin aus vielen Gründen ein Befürworter der Windenergie, ich habe selbst noch Windgeneratoren von hand mitgebaut und in den letzten 10-12 Jahren ein Teil meines Lebensunterhalts indirekt mit Windenergie verdient. Aber mittlerweile ist das völlig aus dem Ruder gelaufen, weil Planer und Betreiber jegliches Maß und Ausgewogenheit zwischen Nutzen und Schaden verloren haben. Dem Treiben hat man mittlerweile zum Glück andere Riegel vorgeschoben. So lang, bis man auch diese Regeln ausgehebelt hat.

    Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was da für ein Geld reingepulvert und verbrannt wird, obwohl der Boom mittlerweile eine flachere Kurve annimmt...


    Trotzdem ist diese Studie ein Papier, was die Welt in dieser Form nicht braucht. Ich bilde mir ein, dass die Autoren zwischen den Zeilen haben durchblicken lassen, diese Studie in dieser Form gar nicht gewollt zu haben, weil sie ihre eigene Arbeit zu oft einschränken und unbekannte und unsichere Faktoren benennen, die sie erst gar nicht berücksichtigt haben. Gut, dass es diese Studie jetzt nach 30 Jahren gibt, damit wäre dieses Feld auch beackert. Nun kann man das Papier beruhigt zu den Akten legen!


    Gruß Andreas

    Wenn der "Luftdruck", mit dem wohl die durch den induzierten Widerstand entstehenden Wirbelscheppen gemeint sein dürften, Insekten umbrächten, dann müssen wir wohl auch zur Kenntnis nehmen, dass das nach der Logik Stürme und böige Winde auch tun. Und die entstehen tatsächlich u.a. durch Luftdruckunterschiede... Wetter und Wind verbieten!

    ... Trump. Weil: Ich kann mir aufgrund der Presseartikel, die ja nun wirklich gerade in Bezug auf ihn besonders reisserisch daher kommen, wirklich kein fundiertes Urteil bilden.

    Über den sind nicht unbedingt Presseartikel nötig, er steht ja selbst oft genug vor Kameras und Mikros, um seine Sicht der Dinge kundzutun... Allerdings sollte man etwas mehr als nur Basisenglisch können, denn mit Übersetzungen könnte man ja auch wieder... :S

    Presseartikel sollte man grundsätzlich nur unter Vorbehalt bewerten.

    Zitat

    Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.

    Das Zitat steht als Signatur eines Forumiten in einem anderen Forum. Die schreiben manchmal auch ganz gern oder nur das, was sie gehört oder wie sie es gern verstanden haben wollen.

    Keiner kennt die Situation und die vorangegangenen Einflüsse besser als Du man selbst.

    Eben. Nur ist sich darüber scheinbar immer noch nicht jeder vollumfänglich bewusst. Weder auf Fragestellerseite, noch auf "Ratgeberseite"...

    Die Bienenbiologie mit allen Begleiterscheinungen dagegen ist für alle gleich, darum sollte der erste Tip immer sein "Grundkurs besuchen, um die allgemeinen Grundkenntnisse zu erwerben"

    Zusammengefasst auf das Nötigste:

    1. Flugbetrieb am Stand falsch interpretiert, zu lang gewartet.

    2. OS-Verdampfung hat direkt und überzeugend gewirkt, leider zu spät.

    3. Was im Vorfeld/Umfeld dazu geführt hat, tut hier nichts zur Sache. Für mich ist letztes Jahr zuviel aus dem Ruder gelaufen.

    4. Alles, was hier im Forum und anderswo geschrieben wird, sollte erst nach sorgfältiger Abwägung mit den eigenen Erfahrungen und Beobachtungen nur unter Vorbehalt auf eigene Völker übertragen werden. Im Zweifel sollte man es sein lassen, seinem Instinkt folgen und sich an den eigenen Völkern am eigenen Standort orientieren.


    Gruß Andreas

    Es hat in diesem Winter zum ersten Mal nicht gepasst, weil ich von meiner bisherigen Linie abgewichen bin. Das war einer der Fehler, die ich aktiv zu verantworten habe. Was noch schiefgegangen ist, weiß ich. Dazu werde ich mich aber nicht weiter auslassen. Ist insgesamt ärgerlich genug, denn ich würde am Liebsten das gesamte letzte Jahr aus meinem Kalender streichen. Wird mir nicht wieder passieren.


    Gruß Andreas

    Sie waren schon in Brut, der normale Totenfall hat die Verengung mit dem abtropfenden Kondenswasser verstopft, sie konnten nicht zum Reinigungsflug raus und sind verreckt, obwohl sie schon recht gut durch zu sein schienen. Bei den Temperaturen vor zwei Wochen erschien es mir noch zu früh, den Fluglochkeil schon zu entfernen. Aber da man sie ja nicht stören soll, habe ich nur von oben aber nicht vorn reingesehen, dazu noch Schimmel ohne Ende über dem Flugloch trotz Luftspalt an der Windel. Den habe ich aber erst reell erkannt, als es schon zu spät war. Das ist alles.

    Habt Ihr etwa noch Schieber drin/Boden zu, dass ihr noch täglich Milben zählen könnt?

    Ich habe wegen "Schieber auf jeden Fall drin lassen" zwei Völker verspielt. Das wird mir nicht nochmal passieren - war auf guten Glauben, dass man damit etwas besser machen könnte. Entweder sie fliegen jetzt oder sind eingegangen.


    Neben den anderen Gründen für Verluste, bei denen ich diesmal wohl mit bei den Negativrekordhaltern sein werde, scheint sich das letzte verbliebene Volk momentan sehr gut zu erholen und zu gedeihen. Pollen sind offenbar sehr viel verfügbar gut und für den Februar recht bunt.

    Und auch das ist keine Theorie, sondern passiert bereits.

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    Jo, auf YT ist das schon länger Praxis.

    Wir haben demnach die gleichen Infos und sehen es ähnlich, in Details evtl. verschieden. Das Recht, Inhalte hochzuladen besteht ja weiterhin, nur dass diese Inhalte nirgends ohne diesen Scandurchlauf noch veröffentlicht oder "abgelegt" werden können. Die Betreiber sollen ja durch diesen Filter quasi schon im Vorgriff auf den Inhalt oder Upload nachweisen, dass mit X oder Y eben kein Verstoß vorliegt - mussten sie bisher zwar auch, aber da hat eine Durchsicht und ein Klick für Löschen ausgereicht, sobald man Kenntnis erlangte. Dieser "Filter" ist nur eine Nebelkerze.


    Einigkeit besteht darüber, dass das so, wie geplant, nicht akzeptabel ist. Profitieren werden wie auch in anderen Fällen weniger die eigentlichen Urheber, sondern die Verwerter, die die Lizenzen verkaufen, denn denen kann es offenbar egal sein, wer welche Inhalte für sich deklariert...

    Es haben wohl schon etliche Unternehmer bsp. aus der Fotobranche bereits länger schon keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen älteren Werke, weil die bereits geklaut und vereinnahmt worden sind... Das sollte eigentlich allgemein stutzig machen... <X


    Gruß Andreas

    Ich glaube kaum, das der Filter Fotos oder Musikstücke etc als solches vorhält.

    ... Der Uploadfilter wird dann nach diesem Algorithmus das Uploadfile begutachten und freigeben oder sperren.


    Liebe Grüße Bernd

    Selbstverständlich enthält dieser "Filter" nicht Fotos und andere Werke. Das wäre anhand der Datenmengen (allein Handyfotos...) kaum realisierbar. Er filtert anhand vorhandener, bzw. extra dafür erzeugter Daten. Es ist ja eine Software, um die es primär geht.


    Es geht nicht um die rein technische Funktion, sondern um die gesamte prinzipielle Verfahrensweise. Wer als erster alle möglichen Fotos dort einpflegt und als seine Werke deklariert, kann alle anderen mit Hilfe der Filterung blocken, weil Plattformbetreiber ständig "Schutzrechtsverletzung" gemeldet bekämen und nichts mehr annehmen dürfen oder können...


    Theoretisch kann der Plattformbetreiber als Augenzeuge daneben stehen und sehen, wie ein Werk erstellt wird, er dürfte es dann erst akzeptieren, wenn das gerade erzeugte Werk in die DB geladen und dort bestätigt wurde. Er als Betreiber ist dann in seiner eigenen Plattform aussen vor.


    Gruß Andreas

    ... Ich lade ein Bild einer Wabe hoch, das noch nicht im Internet zu finden ist. Woran erkennst du, woran erkennt ein automatisierter Filter, ob ich das Recht dazu habe?

    Das du das Recht hast, es hochzuladen, ist nicht in Frage gestellt. Das reelle und rechtliche Problem daran ist das Bild der Wabe selbst. Es wird in verschiedenen Fachbereichen passieren, dass irgendwelche Leute oder Unternehmen alle möglichen (Filter)Server mit Bildern füttern, die sie als ihre Urheberschaft deklarieren und glaubwürdig machen werden.


    Wer also zuerst Wabenfotos als sein urheberrechtliches Eigentum dort hinterlegt und die Software anlernt, hat gute Karten. Es wird auch passieren, was schon seit Jahren passiert, dass bereits irgendwo lange Zeit über vorhandene Fotos geklaut werden, um sie als eigene Urheberschaft auszugeben. Wer dann zu spät kommt, hat Pech gehabt, denn der Plattformbetreiber muss mittels Filter dafür sorgen, dass die Urheberschaft nachgewiesen wird, nicht der Einreicher.


    Mit dieser EU-Verordnung ist nämlich auch die Beweislast umgekehrt worden... Selbst Exif-Dateien als ergänzender Anhang gelten dann nicht, sondern nur noch das, was in den großen Datenbanken hinterlegt ist... Ob Wasserzeichen oder das Copyright Symbol mit Namen im Foto noch akzeptiert werden, weiß ich nicht...


    Ein kleiner Schritt hier im Forum wäre dann u.U., die Galerie und links dorthin für die Öffentlichkeit zu deaktivieren, damit von hier keine Wabenfotos (um beim Beispiel zu bleiben) geklaut werden, um sie anderswo als eigene Urheberschaft hinterlegen und glaubhaft machen zu können. Ebenso wäre es wohl angebracht, die Zugriffe auf die Galerie im Auge zu behalten, vllt. lässt sich da unter den neuen, bzw. künftigen Bedingungen etwas mehr traffic feststellen...


    Mal am Rande:

    Lizenzwesen ist eine zunehmend beliebte und angesagte Gelddruckmaschine...


    Gruß Andreas