Beiträge von AndreasH

    Die Kennzeichnung ist denkbar einfach, Frankreich macht es vor. Aber wir brauchten dazu erst noch eine teure Extrastudie beim BMEL, deren Ergebnisse den französischen und englischen Vorbildern frappiernd ähneln. Aber bitte, ja keine gesetzliche Vorgabe für Nestle und Co. Alles freiwillig. <X

    BMEL und Bauernverband arbeiten hervorragend zusammen.

    Zum Thema Kennzeichnung steht in der aktuellen WiWo ein passender Artikel. Deinem Schlusssatz stimme ich vollumfänglich zu. Regulierungen werden auf der eine Seite mit der Gieskanne gestreut, während sie auf der eigentlich notwendigen Seite anstandslos, weil einvernehmlich zurückgehalten werden.

    Da fliegen die berühmten KO-Wattebäuschchen als Drohung, in dem an auf "Freiwilligkeit" setzt... Bei der Kennzeichnung scheint es demnach in F/GB bereits geholfen zu haben, weil die Verbraucher sich tatsächlich daran orientieren und die Verweigerer ignorieren.


    Gruß Andreas

    Ja und nein!

    Vor der "Energiepflanzenzeit" sind auch schon Raps und Mais angebaut worden. Und es gab auch schon Rapshonig.

    ...

    Das ist nur ein Teil des Problems, eher nur ein markantes Symptom eines systematischen Fehlers. Die Wahrheit liegt wie so oft, irgendwo zwischen mehreren "Polen" - nicht Polen aus Polen, sondern Pole als Endpunkte.


    Was Beemax vorher zum Punkt Preisschraube als "Problemlöser" geschrieben hatte, ist auch nur ein Pol in diesem weiten Feld, weil allein dieser Aspekt auch wieder Probleme nach sich zieht.

    Über die Preisschraube werden eher noch mehr Ungleichgewichte erzeugt, weil man dadurch noch größere Gruppen ausgrenzt.

    Die "Energiepflanzenbranche" ist auch nur eine fadenscheinige Nebelkerze, mit der sich "ausgegrenzte" Landwirte eine Rettung erhoffen. Auch damit sind bereits neue Probleme geschaffen worden...


    Gruß Andreas

    Oder das Gegenteil tritt ein, dass die Imkerschaft mit haarsträubenden Begründungen mitverantwortlich gemacht wird, was in Ansätzen bereits getan wurde... Nach der Devise "jaja, eure Honigbienen habt ihr gerettet, aber für alle anderen Bienen und Insekten habt ihr nicht genug getan...!" - auch wenn es real genau anders aussieht. Hauptsache es gibt einen greifbaren Sündenbock, hinter dem sich andere verstecken können, weil man sich an die wahren Sündenböcke nicht herantraut...


    Gruß Andreas

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    staatlich und juristisch gedeckt von einem Dritten enteignet werden darf, wenn er vorher kein Schutzgeld an irgendeine Marken-/Patentbehörde bezahlt hat?

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    Ich kann icht anders, das ist für mich eine klare, wenn auch legale Schutzgelderpressung.

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    Mir war das alles irgendwie vorher schon diffus klar, aber dank diesem Faden hier fühle ich mich so richtig wach gerüttelt. Da werde ich jetzt wohl im Eigeninteresse selber auch tätig werden müssen, weil ich einen ähnlich gelagerten Fall wie in meinem Beispiel in einem ganz anderen Bereich bisher wohl zu nachlässig angegangen bin.

    Deinem Schlusswort stimme ich gerne zu, so läuft es nunmal, wenn man kommerzielle Interessen nutzen und schützen will. Man kann auch daran verdienen, in dem man Rechte verkauft Es geht dir ja dem Vernehmen nach gar nicht um den Topseller und ums "im Geld schwimmen" , sondern rein ums Prinzip des Schutzes geistigen Eigentums. Lass es dir doch einmal die Schutzgebühr kosten und plane dann weiter, vllt. kommt tatsächlich was bei rum. Ich kann dich nur dazu ermutigen, man lernt nebenbei manche interessante Dinge dazu :S


    Nur, um sich nicht hinterher zu ärgern, dass Trittbrettfahrer und Laumalocher lediglich den Rahm abschöpfen. Man ist als Hobbyist manchmal einfach zu naiv, wenn es um größere Sachen geht, im Normalfall wird es einen kaum jucken, bis man tatsächlich seiner eigenen geistigen Schöpfung beraubt und einem die Nutzung untersagt wird. Aber dann ist es zu spät.


    Dafür gibt das, nicht irgendein Patent und Markenamt....

    Informiere dich dort, so hoch sind die primären Kosten gar nicht. Es wird erst deutlich teurer, wenn die Fristverlängerungen anstehen. Ich habe alle meine Muster jeweils auslaufen lassen, nachdem ich bis zur Serienreife weiterentwickelt hatte. Ergebnis: geringe Kosten, bis der Eintrag überholt war und letztlich weltweiter Verkauf mit Lizenzgebühr.


    Nicht zum Strunzen, sondern um eigene gute Erfahrung beim Schwimmen durch ein anderes Haifischbecken beizusteuern 8)


    Gruß Andreas


    Ausnahmsweise als Vollzitat. Prinzipiell siehst du es richtig, denn er könnte es unter Umständen und das evtl. sogar erfolgreich. Vermutlich wird es aber auch wieder darauf hinauslaufen, dass der Nachahmer es ebenfalls nicht eintragen lassen können wird oder der Schutz wegen des berechtigten Einwands nachträglich/rückwirkend aufgehoben wird. Erstens, wenn/weil der Nachweis in deinem Sinne erbracht werden kann und zweitens wenn/weil dieses Kunstwort u.U. überhaupt nicht eintragungs- bzw. schutzfähig ist, was aber erst durch spätere Beschwerde auffällt.


    Was dem auch schwerwiegend entgegen steht, ist die Tatsache, dass man meist nie die Fristen kennt, innerhalb der man Einspruch gegen einen Eintrag durch Andere diese "geklaute Idee" als solche geltend oder streitig machen kann. Vor allem gelten manche Schutzrechtsansprüche ab dem Augenblick der Einreichung, bzw. ab dem Moment, ab dem ein Eingangsstempel auf der Einreichung ist. Man kann Schutzrechte auch seit Jahren schon online einreichen, die gelten dann ohne Prüfung sofort ab "Enter" oder "Absenden".

    Geprüft wird z.B. "Stand der Technik" oder "Stand der Neuigkeit" eigentlich nur bei Patenten, die umfangreich und langwierig überprüft werden. Bei Gebrauchsmustern wird eher nur die Formulierung geprüft und bemängelt. Darum wirken manche Bastler oder Tüftler auch zu Unrecht als Wichtigtuer oder Geheimniskrämer, weil sie nichts verraten, bevor es eingereicht oder beurkundet ist. Das hat handfeste Gründe.


    Zudem müsstest du in dem Fall nachweisen, dass du tatsächlich der erste warst, und das dann mit dem unwiderlegbaren Nachweis der Erstveröffentlichung dieses Namens oder dieser Marke. Dann wird darauf rumgeritten, inwiefern sich dein vermeintlicher Entwurf mit dem des Nachahmers gleicht, um da evtl. noch etwas retten zu können. Das wird bestenfalls auf einen kleinen Vergleich hinauslaufen, der dir mit Glück vllt. deine nachweisbaren Kosten rückwirkend teilweise ersetzt.


    Es ist überhaupt ziemlich interessant, aus Neugier beim DPMA zu stöbern, um sich die Formulierungen dort zu verabreichen, zu verstehen zu versuchen und vielleicht sogar genießen zu können. Auch die Frage nach der "Schutzfähigkeit" wird dort erläutert, nicht nur für Patente, Gebrauchsmuster- oder Designrechte 8)


    Es gab vor Jahren das bekannte Beispiel mit der "E-Klasse" von Mercedes. Ein Franzose hatte Jahre vorher "Classe E" schützen lassen und dann gegen Mercedes verloren. Wohl nicht, weil es eben Meredes war, sondern weil er niht festgelegt hatte, für welches Produkt sein geschützter Markenbegriff stehen sollte. Dann kamen wohl noch einige begriffliche und "zeitliche" Mängel (Stand der Neuigkeit) dazu, wegen der die Klage abgewiesen wurde... - so habe ich den Fall in Erinnerung.


    Gruß Andreas

    Wenn deine "Marke", bzw. dein Namens"entwurf" oder das gesamte Etikett/Logo nicht eintragbar ist, sollte es für den Beschwerdeführer/Kläger logischerweise auch nicht möglich sein, sonst wäre er sicher schon mal irgendwo aufgetaucht oder in deiner Nähe bekannt. Ziemlich dubiose Sache. Es kann ja nur jemand aus deiner näheren Umgebung, bzw. aus deinem Einzugsbreich sein, sonst wäre ihm dein Entwurf nicht aufgestoßen.


    Sollte der andere Imker den Namen tatsächlich erfolgreich unter Markenschutz gestellt haben, ist die Wortmarke beim DPMA/EPMA eingetragen und im dortigen Register enthalten. Solche Wort-, Bild- oder Wortbildmarken oder Designrechte gelten nach Erteilung nicht automatisch ein Leben lang, sie müssen regelmäßig gegen Schutzgebühr erneuert, bzw. aufrecht erhalten werden, denn sonst könnte man sie nicht juristisch vertreten lassen. 15 Jahre sind ein weiterer Grund, es anzuzweifeln.


    Mit Markenrechten/Wortmarken habe ich keine Erfahrung, dafür aber mit Gebrauchsmuster- und Designschutzeinträgen, von denen ich breits mehrere bestätigt bekommen und aufrecht erhalten hatte. Das Verfahren ist ähnlich. Nutzt aber nichts, ich würde rein aus Prinzip auch einen Anwalt zumindest um Beratung dazu bitten.

    Mit Marken und Designs wird viel Schmuh getrieben. Gerade dann, wenn jemand seine geltend gemachten "Ansprüche" selbst nicht hieb- und stichfest nachweisen kann. Da geht es oft nur um den "mimimi-Faktor" dass jemand selbst zu geizig war, einen langfristig relativ kostenintensiven Eintrag auch offiziell beantragt, genehmigt und aufrecht erhalten zu haben. Hat dann noch jemand die gleiche Idee, geht das Hauen und Stechen los...


    Viel Erfolg - Glück Auf!


    Gruß Andreas

    ...

    Straftat begangen indem sie die Oxalsäurelösung zur Behandlung von Bienen selbst hergestellt haben (Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz nach dem nur der Apotheker Arzneimittel herstellen darf). Ich wurde von Amtswegen beim Staatsanwalt angezeigt mit Vernehmung wie ein Verbrecher.

    ...

    So viel zur Anwendung nicht zugelassener Verfahren.

    Du hast in dem Fall ja auch gegen eine klare und eindeutige Verbotsvorschrift gehandelt, das ist der entscheidende Unterschied. Das geht über den Begriff "Verfahren", wie bei der OSV, über die wir reden, weit hinaus.

    Nutze ich im Garten frei verkäufliches Herbizid, ist alles in Ordnung, egal, ob ich es trocken oder als Lösung einbringe, mische ich es mit Lebens- oder Haushaltsmitteln, verstoße ich ggf. gegen das Sprengstoffgesetz und auch gegen StGB, wenn es knallt... Man riskiert sogar Strafanzeigen, wenn man Essig pur oder verdünnt zur Unkrautbekämpfung nutzt, und das ist nur ein ausgewiesenes Lebensmittel!


    Ist alles schön und gut, beantwortet aber immer noch nicht die Frage nach der Quelle für ein eindeutiges Verbot der OSV. Und selbst wenn man vor 15 Jahren wie oben von W&W beschrieben Ärger bekommen hat, ist oder war dieser Ärger mit der Aussage von noch weiter vorn verknüpft, dass man an einen boshaften und übereifrigen Mitarbeiter geraten ist, der sich gegen die damals noch neue Behandlungsweise OSV aus damaliger Sicht vllt. sogar berechtigt quergestellt hat, eben weil sie noch zu unbekannt war.


    Deutschland ist nicht nur bei der OSV der einzige europäische Staat, der hinterherhinkt. Auch zum Thema Nutzhanfanbau ist D ein "Bewahrer des Irrglaubens".


    Man kann die Uhr zurückdrehen, aber nicht die Zeit!


    Gruß Andreas

    ... Aber was ist mit dem zweiten Teil der Aussage, AndreasH , die du unter den Tisch fallen lässt? Der bösartigen Behörde oder Amtsperson [...], die ihre Existenzberechtigung aus dem Gängeln, Angehen, Maßregeln oder Repression zieht? Auch ironisch-süffisant?

    Solche Personen kenne ich persönlich, es gibt sie wirklich. Ich hatte einen Kollegen, der das voll ausgelebt hat. Von der Sorte gibt es leider immer noch mehr als genug - überall und in jedem denkbaren Fachbereich. Es gibt selbstverständlich auch die anderen, die wirklich an schnellen unkomplizierten Lösungen interessiert sind und aktiv unterstützen.


    Auch dazu hat man hier im Forum mehr als nur einmal nachlesen können, was ImkerInnen, zugleich Forumsmitglieder aus mehreren Regionen Deutschlands hier glaubhaft und nachvollziehbar geschildert haben. Das sind Erlebnisberichte, die jeder auf seine Art darstellt, mal mehr und auch mal weniger dramatisch oder boshaft. Das ist keine theoretische Hetze, sondern praktische Realität. Hetze ist geistige Brandstiftung ohne Grundlage.


    Wenn man dann fragt, ob solche Schilderungen der Normalfall seien, kann man beruhigt antworten "NEIN, glücklicherweise nicht und glücklicherweise nicht in der gesamten Breite des Imkerdaseins und glücklicherweise nicht in ganz D!" Es ändert aber nichts daran, dass es so passiert, wie geschildert. Ich habe hier auch schon manche Absonderlichkeit geschildert, die ich vor Ort mitbekommen habe.


    In solchen Schilderungen über Vorkommnisse fließen auch Erfahrungen mit ein, die man in anderen Lebensbereichen im Umgang mit "der Obrigkeit" gemacht hat. Ist es da verwunderlich, dass man allmählich zu einseitig negativen Ansichten kommt und negativ konnotiert darüber berichtet? Und wer solche Erfahrungen gemacht hat, hat keinen Grund zum Relativieren oder Schönreden.


    Gruß Andreas

    Und dennoch: auch hier im IF wird manches Mal gehetzt. Bei solchen Aussagen wie der unten finde ich den Begriff 'hetzen' durchaus zutreffend.

    einem User des IF vor Kurzem schrieb:

    Hinzu kommt, daß man sich mit derlei Aktivität als ach so rechtwidriger, halbkrimineller Gesetzesbrecher

    Nö, das ist keine Hetze sondern lediglich ironisch bis süffisant formuliert, was hier im Forum passiert und im realen Leben passieren kann, wenn man offen und ehrlich ist. Man wird ja schon zum schlechten Imker runtergestuft. Damit fängt es an, um mindestens ein schlechtes Gewissen zu fordern.


    Doch damit nicht genug.

    Man wird man hier im Forum bereits nicht nur mehr oder weniger kriminalisiert, sondern auch mit Kriminiellen verglichen, nur dass man ehrlich und offen ist. Kann man einige Seiten zurück nachlesen.

    Das ist Hetze - auch wenn sie dezent in freundliche Worte verpackt wird!


    Gruß Andreas

    Ich möchte dazu einen weiteren Aspekt nennen, falls es schon passiert ist - ich habe es übersehen:

    Wie wir alle mitbekommen, haben, sind die letzten beiden Sommersaisons ungewöhnlich heiß und trocken verlaufen. Bis jetzt kann man immer noch sagen "OK, das waren echte Ausreißer, noch keine Normalität, es wird auch wieder kühlere Sommer geben - also Ruhe bewahren!"


    Nur wissen wir, die sich mit den verschiedenen Arten der AS-Verdunstung kundig und vertraut gemacht haben, nach den Praxiserfahrungen, dass die Verdunstung erheblich von den klimatischen Randbedingungen abhängt. Nicht nur ob sie erfolgversprechend sein wird, sondern auch, ob man sie überhaupt wegen des Wetters sinnvoll und möglichst schadlos für die zu behandelndenen Völker anwenden können wird.


    Auch das ist ein stichhaltiges Argument, an dem künftig kein Weg dran vorbei führen wird. Die künftigen Sommer oder komplette Saisons werden klimatisch erwartungsgemäß anders verlaufen. Da kann man evtl. mal wieder auf AS zurückgreifen, wenn das Wetter es rein temperaturmäßig erlaubt und es in das Zeitfenster nach Ernte passt. OSV geht immer - die richtigen Gasgemische und Brenner vorausgesetzt, wie ich hier jetzt erfahren habe - aber grundsätzlich wetterunabhängig.


    Wie gesagt, es waren jetzt erst "nur" zwei Sommer in Folge so heiß. Das muss nicht so weitergehen, aber man darf davon ausgehen, dass es annähernd so kommen wird. Die Vegetation hat sich immer noch nicht richtig vom Vorjahr erholt, das geschieht mit zähem Anlauf im Nachgang jetzt erst. Nächstes Jahr startet sie hoffentlich im "Normalzustand"


    Gruß Andreas

    Nein, ich würde dem RTW platz machen. Danke für die Unterstellung!


    Hört also auf euch zurechtfertigen, wenn ihr hier verdampft. Es ist nicht gut, nicht zugelassene Methoden zu nutzen. Egal, ob Imker oder Geflügelwirt.

    Da du ja gesetzestreuer Bürger bist, muss man deinen vorherigen Ausführungen zu verboten, untersagt, strafbewehrt und "nicht zugelassen" vermuten, dass du nicht Platz machst. Als Fakt unterstellt habe ich gar nichts.

    Wenn du selbst im RTW sitzt, hast du diesen Konflikt ja auch nicht, deine Kollegen würdest du sicher nicht an der Arbeit hindern, wenn du privat unterwegs bist. Dann ärgerst du dich bestenfalls über die buchstäblich Gesetzestreuen, die im guten Glauben nicht Platz machen, auch wenn sie dürften. Sonderrechte im Straßenverkehr sind primär nur für BOS von Relevanz. Für jedermann sind sie nicht mehr als nice to know - einmal gehört, in der Prüfung allgemein abgefragt richtig angekreuzt und dann vergessen.


    Du eierst rum, denn die Stelle im Gesetz, die das Sublimieren wörtlich verbietet, untersagt oder als Verstoß definiert, fehlt immer noch. Es wird um die Ecken interpretiert, wie und warum eine Nichtzulassung automatisch mit einem Verbot gleichbedeutend ist.

    Jetzt ist es auf einmal nur "nicht mehr gut" eine nicht zugelassene Methode anzuwenden.


    Wenn mehr Imker dazu stehen würden, besteht auch eine reelle Chance, dass die Methode von "stillschweigend geduldet" auf zugelassen umgewandelt, bzw. der Weg eingeleitet wird. Einfach weil sich die entscheidenden Stellen nicht mehr taubstumm anstellen und aussitzen können. Anarchie ist das noch lange nicht, aber man besteht trotzdem lieber auf vorauseilendem Gehorsam. So wird sich auch nie etwas ändern.


    e: sehe gerade den Vorbeitrag, in dem genau das in Aussicht, bzw. als "in Arbeit" mitgeteilt wird


    Gruß Andreas

    Geht ja schließlich um Lebensmittel, ...



    Erst wenn ihr aufsteht und für eure Überzeugung eintretet, dass die Sublimation von Oxalsäure viel besser ist für die Bienen und ihr um die Zulassung kämpft. Dann ändere ich meine Meinung und lade dann zum Bier ein, dass habt ihr euch dann verdient.


    Ich bringe jetzt selbst provokativ ein mittlerweile durch Medien bekanntgewordenes Beispiel aus dem Straßenverkehr:

    Wenn ich bei Rot über die Ampel fahren und abbiegen muss, weil ein RTW sonst nicht vorbei kann, mache ich das. Du würdest vermutlich stehenbleiben, denn bei Rot hat man stehen zu bleiben - steht so im Gesetz. Das muss nicht extra erlaubt werden, es wird Eigenveratwortlichkeit erwartet!


    Was ich für mich als kleinen Schritt getan habe, ist Dr. Otten vor drei Jahren in seiner jährlichen Verlustabfrage im Anmerkungsfeld darauf hinzuweisen, die Verdampfung ans Licht zu holen. Sie wird mittlerweile dort als Behandlung geduldet, mindestens aber in der Auswahl gelistet - wie gesagt, nur ein kleiner Schritt. Wer denn sonst, ausser Institute sollte denn dafür eine Lanze brechen, wo dort die "geballte Kompetenz" in Lohn und Brot steht, nachdem sie zu Wissenschaftlern geworden ist?

    Als privater oder gewerblicher Imker wird man mit einfachsten Mitteln aufs Kreuz gelegt, wenn man es wagen sollte, sowas offizell anzustoßen. Das ist hier jedem bewusst und war öfter schon Thema.


    Aber gut, macht lieber das mit den Fähnchen...


    Gruß Andreas

    ...

    Normalerweise würde jeder, der die Regeln bricht, darüber schweigen, aus Angst vor Strafe. Ich denke da an, Diebstahl von Völkern.

    Aber bei der Behandlung gibt es keine Strafe, daher wird hier gross erzählt, was man so tut.

    Aber wird es davon erlaubter? Nein

    Du musst da mal einen Strich ziehen. Diebstahl ist ein Delikt von Öffentlichkeitsrelevanz, darum steht es im StGB. Wie alles, was nach aussen wirkt, wenn man jemand anderen schädigt und Rechte anderer mißachtet. OSV ist weder ein Delikt mit Aussenwirkung, externem Schaden noch ist es als OWiG oder Straftat fixiert. Wo und wie schädigt ein sublimierender Imker seine Imkernachbarn, die Öffentlichkeit oder verursacht externe Schäden, wenn er ein besser wirkendes, weniger schädigendes Mittel auf eine praxisnahe Art anwendet?


    Mir reicht die 42! aber nicht, ich will genau wissen, wo steht, dass es verboten ist und nicht die faule Ausrede und ewige Leier, dass es verboten genug sei, indem es nicht wortwörtlich in der Verabreichungsart zugelassen ist! Das habe ich hier schon oft genug gelesen, das ist Bullshitbingo.


    Einfach mal den Verstand nutzen, auch wenn es weh tut - das ist nicht gegen dich, sondern allgemein an die gerichtet, die lieber den Gesetzestext auf Punkt, Komma und Semikolon exakt umzusetzen behaupten, um sich besser zu fühlen, wenn sie Bewahrer des Glaubens mit Deutungshoheit mimen...


    Man könnte aus der Imkerszene mehr als nur ein Gegenbeispiel bringen, wie sehr die imkerliche Doppelmoral verbreitet und gepflegt wird. Kann man hier im Forum oft genug nachlesen. Ich nenne mal als das Paradebeispiel schlechthin die geeichte Waage... - aber da wird dann gegenan gewettert von wegen blablabla, alles nicht nötig, weil 500g Gläser angeblich eine Eichmarkierung haben und die Küchenwaage genauso gut anzeigt und weil es vor allem nicht explizit vorgeschrieben ist und es genug winkeladvokatische Kniffe gibt, sie nicht selbst zu besitzen und nutzen zu müssen...

    Das nächste wäre das Ausschleudern von Brutwaben...


    Hört endlich auf, euch hinter geschrieben und ungeschrieben Gesetzen und dummen Vergleichen aus der Autobranche zu verstecken, wenn ihr nicht bereit seid, sie auf ganzer Breite selbst einzuhalten. Hier wird auch gegen OSV das Pippi Langstrumpf Lied gesungen, immer so, wie es gerade beliebt... Böser Imker - guter Imker.


    War schon wieder zu viel Text aber ich bekomme bei diesem Geseier wegen "alle Verdampfer sind potentielle Verbrecher Gesetzesbrecher" schon wieder einen dicken Hals...