Beiträge von Pirschstock

    Moin Marietta,
    auch ich imkere meine Bienen in einer "Kleingartenanlage" Ich kann Deine Situation nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich, dass dem imkernde Paar so wenig daran gelegen ist, mit den Gartennachbarn ein harmonisches "Miteinander" zu suchen. Ist für mich im Augenblick unverständlich.


    Ich empfehle Dir, mit dem Vorstand und dem Imkerpaar ein gemeinsames Gespräch vor Ort zu suchen und eine einvernehmliche Lösung zu suchen, denn die gibt es immer wenn man will. Auch kann evtl. der zuständige Bezirgsverband der Kleingärtner vermittelnd helfen, sollte aus irgendwelchen Gründen auch immer, das Gespräch mit dem Vorstand nichts bringen.


    Ich wünsche viel Erfolg.

    Bernhard

    Ich habe meine Bienen aus dem Honigraum über einen Trichter in die neue Beute abgefegt/abgestoßen.
    Dann sogleich von einem Helfer mit Wasser im Trichter besprüht. Ging relativ gut über die Bühne, weil doch ein Großteil der Bienen dann nicht mehr auffolgen sondern über den Trichter in die darunter gestellte Beute rutschten.
    Bilder kann ich hier nicht einstellen (Bildrechte!) Google mal "Abkehrtrichter"

    Moin,
    ich habe am 23. Juni die TBE gemach. Es hat bei mir gut 10 Tage gebraucht, bis die eingegebenen MW alle ausgebaut waren. Der Futtereintrag war gleichmäßig, nur das Brutnest entwickelte sich zu Anfang noch zögerlich.
    Dann aber legte die Königin richtig los und füllte die Waben unterhalb des Futterkranzes komplett und fast lückenlos.
    Gebt eurer Königin halt noch ein paar Tage. Das wird dann schon noch.
    Mir hat ein Imkerkollege gesagt: "Die sind etwas -mugsch- durch die komplett neuen MW und brauchen etwas länger. :)
    Er hat recht behalten.

    Gruß
    Bernhard

    Im letzten Jahr, habe ich ebenfalls die Futtertaschen mit Aufstiegshilfe von "Bergwiesenimkerei" benutzt.
    Es war schon eine beachtliche Menge an toten Bienen zu verzeichnen. In diesem Jahr habe ich auch Schaumglas-Schotter/Steine als Aufstiegshilfe und keine toten Bienen mehr!

    Ist für mich eindeutig die bessere Alternative.

    SpectrumP


    Hallo Klaus,

    ich habe diese Prozedur bis jetzt auch das erste mal gemacht. Mit der Bienenhaltung habe ich im letzen Jahr/Juni begonnen.

    Ich habe für mich diese Methode gewählt, weil sie für mich:
    1. nachvollziehbar ist
    2. praktikabel ist

    3. ich so meine Ablegerbildung mit der Abnahme der Honigräume zum Abschleudern praktizieren konnte.

    Wer keine Ableger bilden möchte, kann die Bienen aus der Brutscheune (ehemals Bienen aus dem Honigraum) nach auslaufen der alten Brutwaben, auch wieder mit den Bienen auf den neuen Mittelwänden wiedervereinen. Das werden dann extrem starke Völker!

    Meine gebildeten Ableger sitzen mit den bis jetzt ausgelaufenen Bienen der alten Brutwaben schon auf 7 Dadant Brutraumwaben.
    Die Bienen, welche ich auf neue Mittelwände gesetzt habe, besetzen mitlerweile aber auch bis zu 7 Rähmchen.
    Weil ich meine Völkerzahl sowieso aufstocken wollte kommt mir dieses System gerade recht.


    Gruß
    Bernhard

    Schema totale Brutentnahme mit Ablegerbildung.pdf


    Es gibt natürlich mehrere Wege der totalen Brutentnahme. Hier habe ich meinen Weg, so wie ich diesen beschritten habe, im Dadant-System aufgezeigt.


    Dieses Schema habe ich mir nicht ausgedacht, sondern auf einer Fortbildung mit Guido Eich vom LAVES Celle gesehen.


    Sollten noch Fragen hierzu bestehen bitte melden.

    Grüße von der Nordsee, aus Cuxhaven
    Bernhard

    Ich bin wieder glücklich!!!

    Heute habe ich meine Völker mit der TBE, welche ich auf neue Mittelwände gesetzt habe durchgesehen. Welch ein erfreulicher Anblick bei allen Völkern: Auf 3-4 Rähmchen Stifte und Maden in großen, geschlossenen Feldern zu sehen. Schöne weiß verdeckelte Futterränder um die Brutfelder!
    Zusätzlich 3-4 Rähmchen mit Futtereintrag/Pollen. Was will der Imker mehr?

    Habe die Völker mit OS behandelt und eine Windel eingeschoben. Mal sehen, welche Erkenntnis daraus gezogen werden kann.
    Jedenfalls legen die alten Königinnen jetzt wie die Weltmeister und so kann ich hoffen, mit starken Völkern in den Winter zu gehen.


    Danke für alle Kommentare hier zu meinem Thread und
    schöne Grüsse von der Nordsee, aus Cuxhaven


    Bernhard

    rüdiger

    ich habe diese Methode auch schon mal versucht. Konnte aber für mich nicht feststellen ob die Bienen die Königin nun begrüßen und füttern, oder attakierender Weise versuchen diese zu stechen.
    Somit ging es mal gut - mal nicht.

    Ich denke, da gehört auch schon einiges an Erfahrung um diese Verhaltensweisen zu lesen.

    Bienen aus dem Honigraum sind "Pflegebienen" und keine Sammler. Diese werden also einen natürlichen Drang haben, vorerst auf den Waben zu sitzen und nicht nach draußen oder an den alten Platz zu fliegen. Futter haben diese Bienen aus den mitgenommenen Futterwaben, gefüllt mit Nektar u. Pollen genug.
    Die Pflegebienen sind in den Brutscheunen weisellos und werden sich sofort aus der vorhandenen Brut neue Weiselzellen ziehen. Diese Pflegebienen bilden keine Trauben sondern bleiben verteilt auf den Brutwaben sitzen und Pflegen diese ein

    Sammelbienen sind da anders, diese wurden aber auch am alten Platz abgefegt belassen. Die Sammelbienen werden nicht in die Brutscheune drängen. Die Sammelbienen haben zunächst in der leeren Beute eine Traube um Ihre alte Königin gebildet. Nachdem die leeren Mittelwände eingehängt wurden, hat sich diese aufgelöst und die Mittelwände wurden zunächst zaghaft, dann jedoch zügig ausgebaut. Mittlerweile sind diese auch bestiftet und es wird ein neues Brutnest auf neue Mittelwände gebildet.

    Ob und was sinnvoll ist, den Brutling am gleichen Standort zu lassen kann ich noch nicht sagen, weil mir hierzu jede Erfahrung fehlt.

    Ich habe es dennoch auf diese Weise bei der Honigwaben Entnahme mit 5 Völkern gemacht und bin bis jetzt noch sehr zufrieden über den Ablauf:

    • Honigräume mit Bienen von den Bruträumen abgenommen und beiseite gestellt
    • Die Bienen mit Königin, von den Brutwaben in eine neue leere Beute am gleichen Standplatz abgefegt.
    • Die Brutwaben mit Boden an einen neuen Standplatz (ca. 8 m entfernt) aufgestellt.
    • Auf diese Brutwaben habe ich die Bienen aus den Honigräumen abgekehrt, mit Wasser besprüht und die Fluglöcher für 3 Tage dicht gemacht. Gitterboden war offen. (Aus diesen Brutscheunen sollen neue Königinnen gezogen werden)
    • Nach 3 Tagen habe ich die Fluglöcher klein geöffnet und mit Zweigen für ca. 5 Tage schwer passierbar gemacht.
    • bis jetzt: :thumbup::thumbup::thumbup:

    Alle Bienen sind in ihren jeweiligen Behausungen geblieben. Die Bienen aus dem Honigraum wurden durch die Brut in allen Stadien in den umgesetzten Beuten (Brutscheunen) gehalten. Reichlich Nachschaffungszellen wurden gebildet, deren Schlupf ich am 8./9. Juli erwarte.


    Nach dem Leerlaufen der restlichen Brut am 13. Juli werden die alten Waben komplett entnommen und durch neue Mittelwände ersetzt. Dann, so hoffe ich, habe ich 5 neue starke Völker mit neuen Königinnen, die ich entsprechend mit Oxalsäure Milbenfrei machen und für den Winter auffüttern kann.


    Jetzt hoffe ich nur, dass meine Bienen das ebenso sehen und es auch so bis zum Schluß umsetzen.
    Das Umsetzen der Brutscheunen am gleichen Standort hat so bei mir zu keinen Problemen geführt.

    Gruß
    Bernhard

    DA ich dieses und letztes Jahr einiges mit Drohnenbrütigen Völkern durch hatte, kann ich dir sagen, dass zu 99% die Weiselzelle, bzw. die daraus schlüpfende Kö nicht angenommen wird.

    Wie mich Marion belehrt hat;-) ist ein Volk mit Afterweiseln per se nicht Weisellos, sondern es gibt ja Weiseln, die stiften. Nur kommen da halt nur Drohnen bei raus.

    Am besten saniert man zu dieser Jahreszeit über einen Minischwarm.

    Hab es gerade mit einem EWK durchgespielt, so wie von dir beschrieben. Aber das Minivölkchen hatte Brut von der neuen Kö. Ich denke, das hat den Ausschlag gegeben und dass genügend Bienenmasse von der neuen Kö vorhanden war, ist.

    Danke für Deine Erklärung.
    Die Möglichkeit mit EWK habe ich nicht. Auch läuft mir die Zeit einwenig weg, weil ich am 17. 7. Jobmäßig für 3 Wochen nochmals Ortsfern bin, somit muß ich bis dahin in irgend einer Form reagiert haben, dass ich die Bienen für meine Abwesenheit quasi alleine lassen kann. (Außer Fütterung, wird von meine Ehefrau übernommen. :))

    Abfegen

    Ja ist schon klar, aber soll ich es mit oder ohne Weiselzellenwabe machen? Die abgefegten Bienen werden ja zum alten Platz zurückfliegen, an dem die Beute stand.
    Wenn sie hier ankommen, finden sie eine Wabe mit gezogener Weiselzelle und alte Brut aus der Brutscheune.
    Ohne Drohnenmütterchen könnte sich dieses dann doch zu einem neuen Volk entwickeln. Die abgekehrten Dronenmütterchen würden ja abgekehrt im Gras bleiben und nicht zurückfliegen.