Beiträge von Cuximker

    Das ist dann wohl die "Kröte" die man dabei schlucken muß.

    Wenn ich meine Adresse und Kontaktdaten irgendwo veröffentliche, muß ich damit rechnen, dass ich darüber auch kontaktiert werde. Vielleicht auch von einer Zielgruppe, die ich vorrangig nicht direkt angestrebt habe. Das ist dann aber wohl so und trift auch überall da zu, wenn ich meine Kontaktdaten streue. Egal ob Zeitungsinserat, Adresse auf dem Honigglas oder Werbebanner im www.

    Wenn ich am Markt mitmischen will, muß ich auch deren Spiel spielen, sonst funktioniert dieses System nicht.

    Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Jetzt hoffen wir auf die nächste Honigernte.

    Gruß
    Bernhard

    Moin,

    ja, ich habe seit diesem Honigjahr meine Erfahrungen mit dieser Nachbarschaftsplattform. :D
    Man sollte die Erwartungen hier nicht zu hoch ansetzen, kann aber auch regional unterschiedlich sein.
    Direkt auf Grund meiner Einträge auf dieser Plattform, haben sich 2 Kunden geoutet. Hängt im wesentlichen aber auch von der Nachbarschafts-Mitgliederzahl ab.

    Ich habe mich allerdings nicht als "Gewerbe in der Nachbarschaft" eingetragen sondern als Hobbyimkerei in der Region. Also kein Gewerbe!

    Für mich ist es noch zu früh, hier eine Wertung ab zu geben. Die Idee ist meiner Meinung jedenfalls nicht so schlecht.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Dr. Harper  

    Moin,
    für mich stellt sich die Frage einer Marktbeschickung nicht, daher sehe ich die administrativen Belange hierfür auch eher zweitrangig. Notwendige Formularitäten sind entsprechend den Vorgaben zu beschaffen und stellen im allgemeinen keine Hürden da.

    Aus Sicht des Endverbrauchers/Kunden sehe ich allerdings schon deutliche Unterschiede in der Präsentation von Imkerprodukten. Da lädt ein einfach aufgestellter Klapptisch mit 10 trapierten Honiggläser unter einem im Wind wackelndem Sonnenschirm, für den Kunden weniger zum verweilen und kaufen ein, als ein Stand mit entsprechendem Accessoire, evtl. Probiermöglichkeiten, Bienenkörben zur Deko oder auch im Sommer einen Schaubienenkasten.

    Daneben gehören eindeutige, auffällige Hinweise der Regionalen Herkunft, Erhalt der Natur durch Bestäubung wie auch das informative Kundengespräch über die angebotenen Produkte im weitesten Sinne.
    Das die Produkte selbst in einer entsprechenden Aufmachung vom Etikett mit allen rechtlichen Vorgaben bis hin zur zweckmäßigen Transportverpackung dargereicht werden versteht sich von selbst.


    Die am Stand für den Verkauf anwesenden Damen und Herren sollten vermitteln können, dass sie mit Herzblut hinter den Produkten stehen und neben dem Verkaufen, auch Informationen wiedergeben können.

    Leider gibt es für mich zu viele Honigverkaufsstände die dieses nicht beherrschen und somit glauben, wenn "ihr Honig" 50 ct. billiger ist als beim Nachbarstand ist, es für eine Kaufentscheidung beim Kunden ausschlaggebend ist.


    Wenn eine vernünftige Präsentation eines eigenen Verkaufstandes aus welchen Gründen auch immer, nicht umgesetzt werden kann, halte ich es für sinnvoller Imkerartikel/Honig als Portfolioerweiterung einem anderen Händler zum Mitverkauf an zu bieten.

    Grüsse aus Cuxhaven

    Bernhard

    Ist das Behandeln von innen Bienengerecht???

    Wie konnten die Bienen im Naturbau all die Jahre nur überleben, ohne eine vom Menschen renovierte Behausung, einfach so nur in Bäumen und anderen natürlichen Unterkünften?

    Moin Rain,

    sind Deine Bienen Alkoholiker? :D
    Ich habe meine Holzbeuten nicht von innen behandelt und die Bienen in der Fläche bislang auch noch nicht.

    Warum willst Du den Innenraum behandeln?

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Bei den Gittern mit Holzrahmen kommt es darauf an, ob die Gitter solide am Holzrahmen befestigt sind oder mehr mit der "heißen Nadel" angetackert wurden. Auch da habe ich schon Unterschiede gesehen, obwohl meine Gitter alle vom gleichen Händler kommen. Ob er diese auch selber herstellt vermag ich nicht zu sagen.

    Auch für Dadant wird es deshalb beide Gitter geben, weil diese auch beide von Imkern gekauft werden. Der Handel bietet das an, was der Markt verlangt. Ob es dann immer Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.

    Eine Weisheit besagt:
    Mit Bienen kann man kein Geld verdienen, aber mit Imker!;)8)

    hornet  

    Moin,
    ich habe Absperrgitter im Holzrahmen und 2 "nackte Absperrgitter" die ich mitlerweile aber nicht mehr so nutze.
    Meine Absperrgitter sind auf einem Holzrahmen aufgenagelt. D. h. je nachdem wie die Absperrgitter aufliegen, werden diese mal mehr, mal weniger verbaut.

    Wenn die Absperrgitter ohne Rahmen verbaut werden, verbiegen sich diese beim herausnehmen u. U. so stark, dass sie für weitere Nutzungen dann nicht mehr Plan aufliegen. Absperrgitter im Holzrahmen vertragen einfach auch mal eine robustere Handhabungsweise und knicken nicht. :P

    Die Absperrgitter mit Rahmen werden weitgehend in Form gehalten und der Rahmen liegt Plan auf dem Rand meiner Dadant Holzbeuten auf.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Hallo Ralf,

    dieser und auch noch andere Threads im Forum zeigen ja unterschiedliche Methoden der TBE auf.


    Ich habe in diesem Sommer die TBE gemacht. Die Bienen bei der Honigentnahme in neue Beuten abgekehrt und am nächsten Tag die neuen Mittelwände/Anfangsstreifen mit den Rähmchen zugegeben.


    Die alten, bebrüteten Waben habe ich zu Brutscheunen gebildet und die Bienen aus dem Honigraum drauf gefegt. Das hat wunderbar geklappt!!! Erfordert aber auch viel Beutenmaterial. ;)


    Die Völker in den neuen Beuten/Rähmchen/Mittelwände haben nach ca. 1 Woche mit dem Ausbau der MW aber so richtig zugelegt und die Rähmchen vollkommen ausgebaut. Die Königin hat gleich mit dem Stiften der ersten fertigen Zellen angefangen und nach ca. 4 Wochen war die Beute komplett ausgebaut.

    Die noch brut freie Zeit habe ich genutzt um eine Varroabehandlung an den Bienen zu praktizieren.

    Die Brutscheunen haben sich neue Königinnen gezogen. Nach auslaufen dieser Brut, nach 21 Tagen habe ich auch diese alten Waben entnommen und eingeschmolzen, wie auch eine Varroabehandlung durchgeführt.


    Wenn das Equipment (Beutenmaterial) dafür vorhanden ist, würde ich diese Art immer wieder machen, wenn es erforderlich ist.

    Aber es gibt ja verschiedene Methoden der TBE.

    Grüße aus Cuxhaven
    Bernhard

    ...Der Verkauf ist gar nicht das Problem, wenn der Honig gut und günstig ist,

    Ein Bio-Imkerkollege sagt dazu immer: Der Preis, den Du für deinen Honig verlangen kannst, wird bestimmt durch den Aufwand, den Du bereit bist, ins Marketing zu stecken.

    Genau so ist es! Nicht nur beim Honig. ;)

    Moin Martin,

    es kann ja jeder so machen, wie es einfach für einen passt. Das soll auch keinerlei Kritik an ein bestimmtes Verfahren oder gar ein Statement für ein anderes Verfahren sein. Auch ist klar, das Berufsimker oder Imker die mit den Bienen Geld verdienen müssen/wollen, für den benötigten Zeitaufwand andere Maßstäbe anlegen.

    Mir ist nur aufgefallen, dass hier so eine Art der zeitlichen Unterbietung stattfindet und kaum was positives von Anwendungen zu den Bienen eine Rolle spielt, bzw. erwähnt wird.

    Ich bin von der AS weg und hin zur OS Verdampfung, weil es einfach für die Bienen besser und die Wirkung gut ist.

    Gruß
    Bernhard

    Moin,

    wenn ich hier so manche Beiträge lese, habe ich das Gefühl, dass es auch einigen Hobby-Imkern darum geht, wer oder welches System das Schnellste ist. (Berufsimkerei ist etwas anderes!)

    Beim Verdampfen geht es aber doch hauptsächlich darum, welches wirkungsvoll und am bienenverträglichsten ist. Sonst kann ich doch auch bei AS bleiben.


    Ja, ich verdampfe mit dem Oxamaten Jumbo und Autobatterie. Für meine derzeit 15 WV benötige ich mit allem drum und drann auch an die 2 Stunden. Dieses ist für mich (Rentner)

    aber auch kein Problem, da meine Bienen unmittelbar neben meiner Gartenlaube stehen, die als Imker Reservatenkammer genutzt wird. Hier kann ich dann während der reinen Verdampferzeit von ca. 6-7 Min/Volk kleine Arbeiten verrichten. Im Sommer evtl. ein kühles oder im Winter ein wärmendes Getränk zu mir nehmen.

    Ich habe keine offene Flamme in unmittelbarer Nähe der Beuten.

    Eine entsprechend ausgelegte Autobatterie sichert mir die nötige Energiequelle.

    Ich habe keine verschmorten Bienen die sich zu nahe an den Verdampfer gewagt haben.
    Die Bienen genießen es wie eine Art Wellnessdusche sich unter dem warmen Luftstrom zu versammeln.
    Ich brauche keine Atemschutzmaske, weil ich beim unmittelbarem Verdampfungsprozess nicht bei den Beuten bin, sondern mich Abseits aufhalte.
    Ein Timer sagt mir wenn der Verdampfungsprozess bei einer Beute fertig ist und das Equipment auf die nächste Beute umgesetzt werden kann.

    Seit ich mit diesem System OX verdampfe habe ich keine Verluste an Bienen durch die Varroabehandlung gehabt.

    Warum muß es beim Hobbyimker immer schneller gehen?


    Grüße aus Cuxhaven
    Bernhard

    Hallo Alex,

    danke für Deine ausführliche Erklärung an mich! Ja, Du hast recht - erst jetzt habe ich den Sinn dieses Handelns verstanden. :!::D
    Manchmal dauert es bei mir halt ein bischen länger. Davon können auch andere "Hilfegeber" hier aus dem Forum berichten. ;)


    Ich werde diese Methode jedenfalls mal ausprobieren, sollten sich bei mir Schwarmzellen zeigen. In diesem Jahr war es halt nicht so.

    Gruß
    Bernhard

    Moin Chris,
    ich denke das ist mehr eine "Glaubensfrage" oder wie man an die Imkerei herangeführt wurde.

    Ich imkere mit Dadant, somit einzargigem Brutraum und Absperrgitter. Damit komme ich sehr gut zurecht.
    Aber:

    • Ich habe eine reine Standimkerei und wandere nicht.
    • Habe ausschließlich Holzbeuten
    • Habe Honig-Halbzargen

    Meine ersten Eindrücke konnte ich bei einem Imker erlangen der mehrere Systeme in seiner Imkerei bediente. Mir war der einzargige Brutraum am sympatischsten.

    Gruß
    Bernhard