Beiträge von Cuximker

    Moin,
    ich reinige meinen Oxamaten einmal im Jahr, im Herbst nach der Hauptbehandlungszeit meiner Völker. Im Prinzip so wie von Blütenbiene beschrieben.

    Mangels eines Kompressors für Druckluft entfällt dieses bei mir. So muß die Pinselbehandlung reichen. :)
    Hat bislang gut funktioniert, weil ich keine Beeinträchtigungen bislang feststellen konnte.

    Gruß
    Bernhard

    Moin Peter,
    nach wirklich schrecklichen Erfahrungen mit der Anwendung von Ameisensäure behandle ich auf chemischem Wege, ausschließlich mit der Sublimierung von Oxalsäure mit dem Oxamaten.

    Dennoch nutze ich andere mechanische Methoden wie Drohnenbrut schneiden und Totale Brutentnahme mittels Brutscheunen zur Varroabekämpfung.

    Bislang sehe ich keine Notwendigkeit, andere Präparate neben der Oxalsäureverdampfung an meinen Bienen zu verwenden. Weil es einfach so funktioniert.

    Gruß
    Bernhard

    Anders ist es bei mir und meinem PC. Da gibt´s nur er geht oder er geht eben nicht. Warum er funktioniert, darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn er nicht funktioniert, müssen sich andere dann Gedanken darüber machen und ich muß dafür bezahlen. ;(

    ist genau so bei den Bienen. Nur wenn es nicht funktioniert, müssen die bezahlen, in der Regel mit ihrem Leben.

    Daher war mein Eingangssatz ja auch:

    "ich denke, in der Imkerei ist es schon gut zu Wissen, warum etwas so funktioniert, wie es denn funktioniert. "

    Bei techn. Angelegenheiten ist es mir dann wirklich fast egal.

    Moin,
    ich denke, in der Imkerei ist es schon gut zu Wissen, warum etwas so funktioniert, wie es denn funktioniert.
    Ich habe mal irgendwo den Spruch gelesen: "In der Natur gibt es kein richtig oder falsch, aber es gibt Folgen! Diese Folgen erlebe ich in der Imkerei öfters. ;)

    So denke ich ist es in der Imkerei auch. Gerne möchte ich hier wissen, warum es auf mein Handeln diese oder jene Folgen gibt oder geben kann. Das bringt mich persönlich doch ein ganzes Stück weiter, als wenn ich Handlungen einfach durchführe, nur weil ich den einen oder anderen Tipp, auch hier aus diesem Forum erhalten habe.

    Anders ist es bei mir und meinem PC. Da gibt´s nur er geht oder er geht eben nicht. Warum er funktioniert, darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn er nicht funktioniert, müssen sich andere dann Gedanken darüber machen und ich muß dafür bezahlen. ;(

    Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Ging uns ähnlich. Wir hätten noch Unmengen zukaufen können, aber auch wir werben lokal mit "Kesselheimer Gartenhonig". Witzig war vor allem, dass die Leute über den Preis (6€) überrascht waren. Sie fanden den Preis zu niedrig...

    Das ist nicht Witzig, sondern die Realität, die ich bestätigen kann. Ich neheme für meinen Stadt Honig, aus dem Cuxhavener Musikerviertel 7,50 € an der Haustüre/Bienenstand in der Kleingartenanlage. Dieser Preis wurde auch von allen Kunden akzeptiert. Wie schon gesagt, hätte mehr Honig brauchen können aber wenn alle, dann alle.
    Meine Erklärungen, keinen Honig zukaufen zu wollen, um die Regionalität zu behalten wurde lobend und wohlwollend aufgenommen. Ich denke so schafft das auch Vertrauen. Ich muß aber auch nicht vom Honigverkauf leben. Bei Berufsimker sieht das natürlich anders aus. Der kann dann nicht mit "nein, ich hab nix mehr" verkaufen. ;)

    Das ist dann wohl die "Kröte" die man dabei schlucken muß.

    Wenn ich meine Adresse und Kontaktdaten irgendwo veröffentliche, muß ich damit rechnen, dass ich darüber auch kontaktiert werde. Vielleicht auch von einer Zielgruppe, die ich vorrangig nicht direkt angestrebt habe. Das ist dann aber wohl so und trift auch überall da zu, wenn ich meine Kontaktdaten streue. Egal ob Zeitungsinserat, Adresse auf dem Honigglas oder Werbebanner im www.

    Wenn ich am Markt mitmischen will, muß ich auch deren Spiel spielen, sonst funktioniert dieses System nicht.

    Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Jetzt hoffen wir auf die nächste Honigernte.

    Gruß
    Bernhard

    Moin,

    ja, ich habe seit diesem Honigjahr meine Erfahrungen mit dieser Nachbarschaftsplattform. :D
    Man sollte die Erwartungen hier nicht zu hoch ansetzen, kann aber auch regional unterschiedlich sein.
    Direkt auf Grund meiner Einträge auf dieser Plattform, haben sich 2 Kunden geoutet. Hängt im wesentlichen aber auch von der Nachbarschafts-Mitgliederzahl ab.

    Ich habe mich allerdings nicht als "Gewerbe in der Nachbarschaft" eingetragen sondern als Hobbyimkerei in der Region. Also kein Gewerbe!

    Für mich ist es noch zu früh, hier eine Wertung ab zu geben. Die Idee ist meiner Meinung jedenfalls nicht so schlecht.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Dr. Harper  

    Moin,
    für mich stellt sich die Frage einer Marktbeschickung nicht, daher sehe ich die administrativen Belange hierfür auch eher zweitrangig. Notwendige Formularitäten sind entsprechend den Vorgaben zu beschaffen und stellen im allgemeinen keine Hürden da.

    Aus Sicht des Endverbrauchers/Kunden sehe ich allerdings schon deutliche Unterschiede in der Präsentation von Imkerprodukten. Da lädt ein einfach aufgestellter Klapptisch mit 10 trapierten Honiggläser unter einem im Wind wackelndem Sonnenschirm, für den Kunden weniger zum verweilen und kaufen ein, als ein Stand mit entsprechendem Accessoire, evtl. Probiermöglichkeiten, Bienenkörben zur Deko oder auch im Sommer einen Schaubienenkasten.

    Daneben gehören eindeutige, auffällige Hinweise der Regionalen Herkunft, Erhalt der Natur durch Bestäubung wie auch das informative Kundengespräch über die angebotenen Produkte im weitesten Sinne.
    Das die Produkte selbst in einer entsprechenden Aufmachung vom Etikett mit allen rechtlichen Vorgaben bis hin zur zweckmäßigen Transportverpackung dargereicht werden versteht sich von selbst.


    Die am Stand für den Verkauf anwesenden Damen und Herren sollten vermitteln können, dass sie mit Herzblut hinter den Produkten stehen und neben dem Verkaufen, auch Informationen wiedergeben können.

    Leider gibt es für mich zu viele Honigverkaufsstände die dieses nicht beherrschen und somit glauben, wenn "ihr Honig" 50 ct. billiger ist als beim Nachbarstand ist, es für eine Kaufentscheidung beim Kunden ausschlaggebend ist.


    Wenn eine vernünftige Präsentation eines eigenen Verkaufstandes aus welchen Gründen auch immer, nicht umgesetzt werden kann, halte ich es für sinnvoller Imkerartikel/Honig als Portfolioerweiterung einem anderen Händler zum Mitverkauf an zu bieten.

    Grüsse aus Cuxhaven

    Bernhard

    Ist das Behandeln von innen Bienengerecht???

    Wie konnten die Bienen im Naturbau all die Jahre nur überleben, ohne eine vom Menschen renovierte Behausung, einfach so nur in Bäumen und anderen natürlichen Unterkünften?

    Moin Rain,

    sind Deine Bienen Alkoholiker? :D
    Ich habe meine Holzbeuten nicht von innen behandelt und die Bienen in der Fläche bislang auch noch nicht.

    Warum willst Du den Innenraum behandeln?

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Bei den Gittern mit Holzrahmen kommt es darauf an, ob die Gitter solide am Holzrahmen befestigt sind oder mehr mit der "heißen Nadel" angetackert wurden. Auch da habe ich schon Unterschiede gesehen, obwohl meine Gitter alle vom gleichen Händler kommen. Ob er diese auch selber herstellt vermag ich nicht zu sagen.

    Auch für Dadant wird es deshalb beide Gitter geben, weil diese auch beide von Imkern gekauft werden. Der Handel bietet das an, was der Markt verlangt. Ob es dann immer Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.

    Eine Weisheit besagt:
    Mit Bienen kann man kein Geld verdienen, aber mit Imker!;)8)

    hornet  

    Moin,
    ich habe Absperrgitter im Holzrahmen und 2 "nackte Absperrgitter" die ich mitlerweile aber nicht mehr so nutze.
    Meine Absperrgitter sind auf einem Holzrahmen aufgenagelt. D. h. je nachdem wie die Absperrgitter aufliegen, werden diese mal mehr, mal weniger verbaut.

    Wenn die Absperrgitter ohne Rahmen verbaut werden, verbiegen sich diese beim herausnehmen u. U. so stark, dass sie für weitere Nutzungen dann nicht mehr Plan aufliegen. Absperrgitter im Holzrahmen vertragen einfach auch mal eine robustere Handhabungsweise und knicken nicht. :P

    Die Absperrgitter mit Rahmen werden weitgehend in Form gehalten und der Rahmen liegt Plan auf dem Rand meiner Dadant Holzbeuten auf.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Hallo Ralf,

    dieser und auch noch andere Threads im Forum zeigen ja unterschiedliche Methoden der TBE auf.


    Ich habe in diesem Sommer die TBE gemacht. Die Bienen bei der Honigentnahme in neue Beuten abgekehrt und am nächsten Tag die neuen Mittelwände/Anfangsstreifen mit den Rähmchen zugegeben.


    Die alten, bebrüteten Waben habe ich zu Brutscheunen gebildet und die Bienen aus dem Honigraum drauf gefegt. Das hat wunderbar geklappt!!! Erfordert aber auch viel Beutenmaterial. ;)


    Die Völker in den neuen Beuten/Rähmchen/Mittelwände haben nach ca. 1 Woche mit dem Ausbau der MW aber so richtig zugelegt und die Rähmchen vollkommen ausgebaut. Die Königin hat gleich mit dem Stiften der ersten fertigen Zellen angefangen und nach ca. 4 Wochen war die Beute komplett ausgebaut.

    Die noch brut freie Zeit habe ich genutzt um eine Varroabehandlung an den Bienen zu praktizieren.

    Die Brutscheunen haben sich neue Königinnen gezogen. Nach auslaufen dieser Brut, nach 21 Tagen habe ich auch diese alten Waben entnommen und eingeschmolzen, wie auch eine Varroabehandlung durchgeführt.


    Wenn das Equipment (Beutenmaterial) dafür vorhanden ist, würde ich diese Art immer wieder machen, wenn es erforderlich ist.

    Aber es gibt ja verschiedene Methoden der TBE.

    Grüße aus Cuxhaven
    Bernhard