Beiträge von Cuximker

    Moin Manuel,

    Beuten in gewissem Maße über den geschätzt Bedarf zu haben, kann nicht verkehrt sein. Ich habe es dieses Jahr selbst erleben können. Mein Start war mit 4 gekauften Jungvölkern geplant. Zusätzlich sind dann noch 2 eingefangene Fremdschwärme dazu gekommen. Gut das ich da noch meine zwei Beuten im Überhang hatte.
    Für das kommende Frühjahr gebe ich meinem Beutenbauer im Januar den Auftrag für meinen Bedarf. Die Beuten werde ich dann im März abrufen, um mir nicht meinen beschränkten Platz mit leeren Beuten zu verstellen. Im Frühjar kommen dann die neuen Ableger gleich in die Beuten mit Schied und werden am neuen Platz aufgestellt.

    Gruß
    Bernhard

    Danke für die zielführenden Beiträge und verweise. Die Beiträge haben mir geholfen und ich denke, ich habe dadurch jetzt etwas mehr Wissen und kann die Situation für mich besser einschätzen.

    Meine Vorauswahl liegt jetzt bei einer Motorbetriebenen Radialschleuder der Firma CFM mit einem Kesseldurchmesser von 69 cm. Artikel-Nr.: 5038020
    Lt. Artikelbeschreibung kommt sie meinen Vorstellungen, auch im Preisgefüge, weitgehenst entgegen. Ich werde jetzt noch nach einer Gelegenheit suchen, mir die Verarbeitung der Schleuder etwas näher an zu schauen um mir endgültig ein Bild zu machen.

    Hallo Alex,
    nun mach erst mal Deinen Imkerlehrgang zuende. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei.
    Auch für Ablegerumstellung auf kurze Distanzen gibt es Möglichkeiten, die Dir die Lehrgangsdozenten vermitteln werden.

    Sprech Deine Situation einfach mal offen an und es wird eine Lösung gefunden werden.

    Gruß
    Bernhard

    Hallo liebe Forenimkergemeinde!

    Für die nächste Honigernteperiode bin ich auf der Suche nach einer für meine Bedürfnisse geeignete Honigschleuder. Leider bin ich ich auf Grund fehlenden praktischer Erfahrungen der einzelnen Schleudersysteme: Radial, Tangential, Selbstwendeschleuder usw. völlig verunsichert, welches Schleudersystem nun für mich und meine Bedürfnisse geeignet sind. Hinzu kommt noch eine Budgetbegrenzung die so bei ca. 2000,00 € liegen sollte.


    Derzeit verfüge ich über 5 Bienenvölker, welche ich in Dadant US mit Halbzargen Honigräume halte, möchte mich jedoch mittelfristig bis auf 20 Wirtschaftsvölker erweitern. Da ich nicht Wandere, können so lediglich von Raps- bis Sommerblütentracht zum Schleudern kommen.


    Ich würde mich über ein Für- oder Wider der einzelnen Systeme in der Praxis, für mich als Entscheidungshilfe freuen. Sollte zu diesem Thema bereits Beiträge existieren, bitte ich um einen Hinweis. Mit der Suchfunktion habe ich hier für mich nichts gefunden..

    Grüße von der Elbmündung
    Bernhard

    Danke für die Beiträge. :)

    War halt von mir noch so ein Gedankengang zu diesem Thema, welches mich beschäftigt. Gerade an Erfahrungen von langjährigen Imkern ist mir sehr gelegen, weil ich das Rad nicht neu erfinden möchte.


    Im jagdlichen Bereichen arbeitet man ja schon mal mit Ablenkungsfütterungen (Kirrung)

    Moin liebe Imkergemeinde,


    vielfach wird hier über Räuberei durch Wespen und andere Bienen geklagt. Teilweise bis zu Verlusten von ganzen Völkern. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen beim Auffüttern sorgfältig zu arbeiten und nichts zu verschütten, um so keine Räuber an zu locken.


    Würde es funktionieren, eine Ablenkungsfütterung, offen und in der Nähe zu den Beuten in Position zu bringen, um so die Räuberbienen/Wespen von den Beuten ab zulenken und an die Ablenkungsfütterung zu binden?


    Wie seht ihr das?

    Ich denke, auch mit Spaß dabei rechnet sich sowas nicht.
    Der Eigenaufwand ist dann doch relativ sehr groß, zumal das entsprechende Equipment, Räumlichkeiten, Holz, Ösen, Draht usw. beschafft, bzw. vorgehalten werden muß. Zudem muß man auch ein gewisses Talent hierfür mitbringen.

    Wenn ich meine Rähmchen selber bauen würde/müßte, würde man das sofort sehen. ||:evil:


    Fazit: Es lohnt nicht!

    Moin TobiBee,
    da hast Du Dir ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, eigene Bienen zu halten. Mit dem Imkerkurs bist Du auf dem richtigem Weg und hast in Deiner Lehrerin dann schon einen Imkerpaten. Ich denke, wenn Du von ihr die ersten Bienen bekommt wird sie Dich auch noch ein stück weiter in der Bienenhaltung begleiten, bzw. Du hast darin einen Ansprechpartner die die Verhältnisse bei Dir vor Ort besser kennt, als das jemand aus diesem Forum kann. Dafür ist der Imkerpate der richtige Ansprechpartner für alle Fragen um Deine Bienenhaltung.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und Glück bei Deinem Vorhaben.
    Gruß
    Bernhard

    Danke für die bisher vielen Meinungen. Ja, innerlich tendiere ich schon zu Dadant. Möchte dann aber mit Carnicas starten weil wie gesagt ringsrum alles Carnica. Möchte neben der dann bei uns ungewöhnlichen Betriebsweise nicht noch mit Buckis auffallen. :) Hab halt oft gelesen Carnica ist nicht so super für Dadant weil die das Futter zu Brutnest nah lagern und somit der HR öfters nicht angenommen wird. Dann liest man oft Anfänger kommen mit dem Schied und dem einengen nicht klar usw.

    Mit dem schwärmen muss ich auch höllisch aufpassen starte auch erstmal im Garten mitten in der Wohnsiedlung. Aber da denk ich wenn man nicht aufpasst schwärmen die bei jeder Betriebsweise, Fehler kann man auf DNM oder auch Dadant machen.

    Egal wie Du Dich entscheidest, Du wirst die Praxis erlernen und auch sehen, dass sich die jetzt noch scheinbar existierende Probleme, alle in der Realität händelbar sind.

    Moin morlu975,

    durch Deinen Beitrag fühle ich mich angesprochen.


    Ich habe dieses Jahr mit der eigenen Bienenhaltung begonnen und stand natürlich vor dem gleichem Problem, welche Betriebsweise wohl für mich geeignet sei. Nun habe ich zuvor einem Imker mit ca 50 Völkern und unterschiedliche Beutenarten über die Schulter schauen können. Ebenso habe ich mich wo es nur möglich war belesen und auch im www. informiert.

    Letztendlich bin ich zum entschluß gekommen, mit 4 Jungvölker Buckfast und dem Beutensystem Dadant zu beginnen. Damit gehöre ich in meinem Imkerverein zur Ausnahme mit dieser Betriebsweise.


    Dennoch bin ich bis jetzt mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Ich betrachte es für mich vorteilhaft nur einen Brutraum zu haben. Auch wenn es einfacher mit einem Brutraum ist, ist es nicht automatisch langweiliger. Honig habe ich in diesem Jahr ja noch keinen geerntet und kann daher zur Handhabung der zwei unterschiedlichen Rähmchengrößen auch noch nichts sagen.


    Zwischenzeitlich haben sich zu meinen 4 Buckfastvölkern noch 2 eingefangene Schwärme "Hausbienen" gesellt, die ich ebenfalls in Dadantbeuten halte. Alle Völker entwickeln sich unterschiedlich und ich kann bis jetzt noch nicht sagen, welche Völker sich besser entwickeln. Ich hoffe das es vielleicht beim Honig ertrag evtl. deutlicher ist, weil man der Buckfast einen höheren Honigertrag nachsagt.


    Friedfertig sind alle Völker gleichermaßen oder unter Umständen halt auch nicht so. Da gilt es dann entsprechend zu reagieren.


    Zwischenzeitlich sind alle Völker für den Winter eingefüttert und bleiben bis Dezember, zur letzten Varroabehandlung ungeöffnet, wenn sich nichts besonderes, was ich nicht hoffe, ergibt.


    Ich denke, du solltest bei Deiner Wahl zum Betriebssystem auf Deinen Bauch hören und Dich für das System entscheiden, welches Dir am sympatischsten ist. Im Prinzip es es egal, mit welchem System Du imkern möchtest, es muß Dir Spaß machen, Du mußt davon überzeugt sein, dann geht das auch in Ordnung.
    Auch wenn die Betriebsweisen alle etwas unterschiedlich sind, die Bienen mit allen irgendwo zurecht kommen, mußt Du als Imker gerne und mit Freude und ohne persönliche Zweifel an die Bienen herantreten.
    Egal für was Du Dich entscheidest, wenn Du davon überzeugt bist, ist es immer die Richtige.


    Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinen künftigen Bienen und
    viel Erfolg. Das wird schon.


    Grü0e von der Elbmündung
    Bernhard

    Ich habe ein schwaches Volk, welches kein Sirup über die Futterzarge aufnimmt, nur über die eingehängte Futtertasche. Leider nimmt mir die Futtertasche mir den Platz von 2 Rähmchen in der Ablegerbox mit gesamt Platz für 6 Rähmchen weg.

    Jetzt habe ich ein Problem, wie ich die 2 letzten Rähmchen mit Futter gefüllt bekomme.