Beiträge von Cuximker

    Moin,


    es ist zwar noch relativ lange hin, andererseits auch noch nicht so lange her – die Winterauffütterung!


    Ich habe nach der TBE und Abschleudern , meine Völker mit Ambrosia Sirup aufgefüttert. Über einen längeren Zeitraum, in Futterschalen, jeweils 2 Liter und Glasschaumsteine als Schwimmhilfe.


    Trotz der relativ kleinen Futtermengen kam es teilweise bis zum vollständigen Eintragen der Sirupmengen bis ins Brutnest.


    Nun hat man mir empfohlen, mit Futterteig die Auffütterung zu starten. Jeweils einen ganzen Block (15 Kg) auflegen und 4 Wochen zum Umtragen Ruhe geben. Dann wiegen und die noch Fehlmenge bis zum Wunschgewicht mit Sirup nachfüttern.


    Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Auffütterungsmethode und kann mir dazu etwas sagen?

    Für mich wäre die Auffütterung so mit Futterteig völlig entspannter als jede Woche 2 l Futtersirup in die Futterschale zu geben.


    Grüsse aus Cuxhaven

    Bernhard

    Ich nutze eine 100 Ah Gelbatterie und sublimiere ausschließlich alle Bienen, im Frühjahr die Ableger, im Sommer die Schwärme/Kunstschwärme, nach der Honigernte die WV und im Dezember nochmals alle zur Restentmilbung.
    So ist meine Batterie max. 4-5 Monate im Ruhemodus, wenn ich nicht nochmal eine kleine Tauchpumpe im Winter anschließe. So nutze ich dann diese Batterie quasi mit Abständen das ganze Jahr über.

    WFLP


    Moin
    So wie von Dir beschrieben habe ich mein Varroa Behandlungskonzept aufgebaut. Zusätzlich schneide ich im Frühsommer noch Drohnenbrut.

    Ich praktiziere dieses System seit Sommer 2018, nachdem ich 2017 mit der Ameisensäurebehandlung sehr schlechte Erfahrungen machen musste und habe bis jetzt gute Erfolge damit erziehlt, d. h. kein Volk durch Varroa komplett verloren.

    Dennoch ist eine Varroafreiheit nur für einen begrenzten Zeitraum zu erreichen, denn bei der Restentmilbung im Dezember fallen dann doch noch immer welche.

    Wann jetzt eine Reinvasion wieder eintritt hängt wahrscheinlich von mehreren Faktoren ab und ist sicherlich jedes Jahr anders. Auch ich habe meine nächsten Nachbarimker im Radius von 2-3 Km die alle unterschiedlich und auch zu unterschiedlichen Zeiten behandeln. TBE macht davon aber keiner.

    Pro. Polis  

    Ja, so ist es leider, weil auch die alten Imker aus der Region an ihren Systemen festhalten, auch wenn sie auf Grund ihrer Erfahrungen manchmal erkennen, dass andere Betriebsweisen auch i. O. sein können, aber aus unterschiedlichsten Gründen (meist sind es die Kosten) sich nicht mehr umorientieren wollen.
    Trotz besseres Wissen wird dann das einmal angeschaffte System gegen jede Bedenken verteidigt. Da fehlt es dann an Aufgeschlossenheit für Neues.:D

    Das gilt übrigens für alle Betriebssysteme. Selbst die Bienenkiste kann für einen i. O. sein, wenn es den Ansprüchen genügt und derjenige damit zurecht kommt.

    ... Lokalität und Kollegialität in der Region hingegen sehr viel.

    Man sollte Neuimkern nicht immer Dadant aufquatschen!! Cosí sia!

    Man sollte Neuimkern überhaupt nicht´s aufquatschen, denn jeder sollte "seine Betriebsweise" welches für ihn selber am geeignetsten erscheint, wählen und damit imkern.

    Es hilft einem Neuimker genau so wenig, auch wenn der Rest im Verein mit einer bestimmten Betriebsweise imkern, wenn er persönlich damit nicht zurecht kommt. Egal um welches System es sich handelt.

    Leider und aus Erfahrung weiß ich, dass die "Alten Imker" überwiegend "ihr System" als das einzig Wahre ansehen und glauben alles andere taugt nichts und versuchen den Neuimker auf ihr System zu Impfen.

    Macht soetwas Sinn?

    Ich wundere mich immer wieder aufs neue, wie viele Zeitgenossen hier, inszenierte Filmhandlungen und Darstellungen aus dem TV Vorabendprogramm mit realistischen Maßstäben aus dem realem Leben vergleichen. :D

    SOKO Wismar ist ein Spielfilm der einer breiten Masse zur Unterhaltung dienen soll und einen Teil der Sendezeit ausfüllen muß. Diese Sendung erhebt keinesfalls den Anspruch einer Dokumentation.

    Wenn dieser Film nur einigen ein schmunzeln abgerungen hat, war der Film doch schon ein Erfolg im Sinne der Produktion.
    Dass das Thema nicht wilkürlich, sondern durchaus real seinen Ursprung hat, machen Handlungen dann doch schon viel leichter Verständlich, auch wenn manche dabei dramaturgisch überzogen schienen.

    Da gab es schon schlechtere Filme, mit und über die Imkerei.

    Moin,
    das Problem mit den "Reservebeuten" u. "Notbeuten" hatte ich im letztem Jahr ebenfalls um kurzfristig Schwärme unter zubringen, Ableger zu erstellen, Königinnen zu parken usw. Dieses möglichst im Standmaß und auch Witterungsbeständig.

    Mit einem Imkerkollegen zusammen haben wir uns Beuten im Standmaß aus Styrodurplatten 30 mm zusammengeklebt.
    Diese fassen 6 DD US Waben und eine schmale Futtertasche. Zur Zeit überwintern darin 3 Jungvölker aus dem letztem Jahr.

    Bislang bin ich mit dem Resultat noch sehr zufrieden, zumal von der Kostenseite unschlagbar, wenn man den eigenen Zeitaufwand für die Herstellung als Hobby betrachtet.
    Bei Abgabe von Bienenvölker kann ich diese Kisten als Transprotverpackung bienendicht gestalten und ggf. mitgeben.

    Ein zusammenfassendes Resümee kann aber erst nach der Auswinterung gezogen werden.

    Cuximker
    Toll wenn das Vertrauen innerhalb des Vereins zu groß ist, obwohl mir der Vorteil verschlossen bleibt. Oder weiß nicht nur der Vorsitzende, sondern jeder von jedem? Ansonsten sehe ich gerade in großen Vereinen den Nachteil durch schwarze Schafe (Diebstahl: Honig, Königin oder ganze Beuten; Vandalismus unbeliebter Kollegen).

    Richtig! Sicher weiß auch ich wo meine direkten Imkernachbarn ihre Völker stehen haben. Die von dir geschilderten Probleme hatten wir bei uns im Einzugsgebiet noch nicht.

    Unser Netzwerk kann dennoch schon von Vorteil sein, insbesondere auch während der Schwarmzeit. Ein Restrisiko bleibt jedoch immer irgendwo.

    Bei uns sind die genauen Dauer Aufstellungsorte der einzelnen Bienenstände (ohne Wanderung) der registrierten Imker sowieso dem Kreisveterinär gemeldet.

    Dem örtlichen Imkerverein Vorsitzenden sind diese Positionen von den Vereinsimkern ebenfalls bekannt.

    Eine weitere Datei halte ich für nicht förderlich und lehne diese Positionsangaben ab.

    Moin,

    nun habe ich hier viele Beiträge gelesen und versucht diese Inhaltlich für mich zu verstehen und für meine Praxis nach zu vollziehen.

    Es ist mir nicht gelungen, nicht mal Ansatzweise!

    Dennoch hätte ich von den hier postenden Forumsmitgliedern mit entsprechendem einschlägigem Chemiewissen gerne gewusst, ob das hier vorgestellte System für die Varroabekämpfung einsetzbar ist?


    https://www.youtube.com/watch?v=kyABgT5IfGE

    Jetzt bitte für mich keine Einzelheiten über chemische Reaktionen oder Eventualitäten, denn das würde mich als gewöhnlichen Anwender ohne jedes Hintergrundwissen in Chemie völlig überfordern.
    Bitte wenn es möglich ist die Antwort einfach gestalten. Macht es Sinn, ein solches Konstrukt zu bauen und anzuwenden?

    Danke für Eure Hilfe zur Entscheidungsfindung.

    Gruß
    Bernhard