Beiträge von Cuximker

    Es gibt keine geeigneten Gegenmittel! Es gibt ein Notfallset mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln UND(!) dem Hinweis bei Kreislaufbeschwerden, Atemproblemen etc. sofort die 112 zu wählen. Für Imker kann das nur bedeuten: Hobby aufgeben oder Hyposensibilisierung. Dauerhaft und regelmäßig die 112 zu rufen kommt vermutlich nicht so gut 8)

    Genau das mit dem Notfallset meinte ich. Die Bezeichnung ist mir spontan nur nicht eingefallen.

    Ob man deswegen die Imkerei vollständig aufgeben muß, kann ich nicht beurteilen. Das muß dann wohl jeder selber wissen.

    Kommt auch darauf an, in wieweit das "Imkervierus" von Geist und Körper des Probanten bereits Besitz genommen hat.
    Oder gar die Imkersucht gegriffen hat. Soll ja man ja nur sehr schwer von loskommen. ;(

    Moin,
    auch wenn die Anzahl in der Bevölkerung mit allergische Reaktionen auf alles Mögliche zunimmt, halte ich den Prozentsatz der beteiligten Menschen mit wirklichen Problemen nach Bienenstichen, für relativ gering.
    Gelegentlich habe ich auch den Eindruck, es wird eine Bienengiftallergie auch schon mal als Schutzbehauptung für alles mögliche, meist aus Angst vor Bienen angeführt.

    Wer tatsächlich heftig auf Bienenstiche reagiert, sollte sich entsprechend schützen und geeignete Gegenmittel immer mit führen, denn vor einem Bienenstich/Wespenstich ist man im Alltag nie ganz geschützt.
    Es ist aber auch für nicht Allergiker keine Schande, im Umgang mit den Bienen direkt, einen adäquaten Stichschutz zu tragen. ;)

    Grüsse von der Nordsee, aus Cuxhaven
    Bernhard

    Moin Axel,
    ähnliches habe ich bei mir auch bei einem Volk feststellen müssen.


    Nachdem ich hierfür keine Erklärung hatte, habe ich es erstmal für mich unter Wiegefehler eingestuft.


    Um den 10 Feb. 2019 steht der nächste Wiegetermin bei mir an und wird hoffentlich Klärung bringen. Es war jedenfalls noch soviel Futter vorhanden, dass ich mir da keine großen Sorgen machen müsste.
    Schnee und soetwas kommt für unsere Region in diesem Jahr nicht in Frage.

    Grüsse von der Nordseeküste aus Cuxhaven
    Bernhard

    Mit Kindern ohne Schutz an die Bienen zu gehen halte ich für grob Fahrlässig und hat in keiner Weise etwas mit "Eingewöhnen" im weitesten Sinne etwas zu tun.

    Überall wird an Gefahrenstellen "Schutzausrüstung" vorgeschrieben. Bei den Bienen, solange sich diese in privater Obhut befinden, wird dieses Freigestellt. Sinn macht es aber trotzdem, weil bei den Bienen die Gefahr gestochen zu werden immer gegeben ist. Sei es aus unüberlegtem Handeln des Besuchers oder weil die Bienen auf Grund von was auch immer mal schlecht drauf sind.

    Ein empfangener Wespenstich im Alltagsleben wo auch immer, oder auch ein Bienenstich am Fuß, weil jemand Barfuß über die Wiese gegangen ist und eine Biene gequetscht hat, steht in keinem Vergleich wie von Gronauimker geschilderten 4 Stiche am Kopf des Kindes. Diese Schmerzen für das Kind hätten von Erwachsenen verhindert werden können.

    Ich kann sowieso nicht verstehen, was Imker daran so cool finden, wenn sie ohne jeden Schutz an die Bienen gehen. Sicherlich können sie es machen, aber wem oder was wollen sie damit beweisen?

    Ich wünsche jedem Imker ruhige Bienen. dennoch können und gelegentlich werden diese auch stechen. Diese Erfahrung wird jeder Mensch, früher oder später selber machen und ist auch eine Lebenserfahrung allgemeiner Art.
    Dennoch muss dieses nicht provoziert werden und schon garnicht bei Kindern.

    Gruß
    Bernhard

    😂😂😂


    Mal so, mal so. So'n Schwarm, der Hunger hat.... Das sind so Aussagen, da würde ich keine drei Cent drauf wetten. Oft ja, aber dann kommt der eine andere. Und Du im T-Shirt auf der hohen Leiter....

    Wenn das jemand macht um irgend jemanden zu zeigen was man für ein "Held" ist, ist das einem selbst überlassen. Als verantwortlicher Imker einem anderen so etwas abverlangen geht garnicht.

    Moin Manuel,
    ich glaube, es kommt nicht nur auf das Schild an, sondern auch auf die Lage, d. h. wieviel Publikumsfrequenzen vorherrschen.

    Ich wohne direkt am Weg zum Wochenmarkt, in einer dicht besiedelten Wohnsiedlung. Wenn dann kein Schild auf deinen Honigverkauf hängt, woher will der geneigte Passant wissen, was du anbietest.

    Wieviel Kunden jetzt mehr durch mein Werbeschild meinen Honig gekauft haben, kann ich nicht sagen.

    Dennoch bin ich davon überzeugt, ohne Schild würde an der Haustüre wesentlich weniger Gläser abgegeben.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Solche Verfahren, wenn sie denn auch so stattfinden sollten, sind vorsätzliche Körperverletzung an Schutzbefohlenen! Alleine einem Jugendlichen soetwas in seinem Thread zu schreiben ist miserabel!

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es so von keinimker gemeint war. Auf solche Imkerpaten kann man ersatzlos verzichten. :cursing:

    Würde man das bei den eigenen Kindern auch so praktizieren?

    Schönes Angebot!

    Man kann zum Einstieg mal ohne ausreichenden Schutz einen Schwarm aus einer dichten Hecke pflücken. Das kann ein Härtetest werden!

    Warum sollte man so etwas tun? Macht für mich keinerlei Sinn.

    Ist ein Imkerverein nicht aber erst ab 18?! Und wenn nicht dann werde ich doch wahrscheinlich da garnicht Akzeptiert

    Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden. Da du aber noch nicht geschäftstüchtig im Sinne des Gesetzes bist, werden deine Eltern dem immer zustimmen müssen.

    Ob du in einem Verein akzeptiert wirst oder nicht, liegt ganz alleine bei dir, deinem Verhalten und deinem Auftreten in der Vereinsgemeinschaft. In deinem Alter genießt man im allgemeinen auch noch den "Welpenschutz"!

    Moin Junior Imker (Hast du auch einen richtigen Namen, außerhalb deines Nikname?)


    sich mit Bienenrassen zu beschäftigen sollte für einen Beginner in der Bienenhaltung nicht die oberste Priorität sein. Das ist dann vielleicht etwas für den fortgeschrittenen Imker der sich die Vorzüge und vielleicht Besonderheiten der jeweiligen Rasse auf die Fahne schreiben will.
    Dieses erfordert zumindest detailliertere Kenntnisse um die jeweilige Rasse. Eine Rassebiene zu halten erfordert zunächst mal umfangreiches Wissen in der Imkerei und zuweilen auch neben dem üblichen Kostenfaktor finanzielle Mittel für die Grundsteinlegung der Rassehaltung.


    Damit solltest du dich aber jetzt zu diesem Zeitpunkt wirklich noch nicht beschäftigen, sondern eher mit der guten Hausbiene, vielleicht aus einem Schwarmfang heraus.


    Ich kann deinen ungehaltenen Tatendrang nach Wissen ja gut verstehen, aber wenn du es nicht schaffst, Informationen in geortneter Weise für dich auf zunehmen, wirst du am Ende nur sehr wenig behalten und noch weniger umsetzen können.

    In einem anderen Beitrag habe ich dir einen Weg, so wie ich es für gut halte, aufgezeigt und kann dir hier und jetzt nochmals die Empfehlung geben, dich an den örtlichen Imkerverein zu wenden. Ich bin überzeugt davon, da wird dir geholfen.

    Gruß
    Bernhard

    Wie seid ihr denn an einen (Sympatischen) Imkerpaten gekommen?Und würdet Ihr Anfängern Dadant oder Zander empfehlen?

    Moin Junior Imker,
    ich habe das Glück gehabt ein gutes Jahr lang, einem Imker mit über 50 Bienenvölker über die Schulter schauen zu dürfen. Mein großes Glück dabei war auch, dass dieser Imker mehrere Beutensysteme mit Bienen bewirtschaftete. Er hat zwar darüber geflucht, weil das Equipmend dafür um so reichhaltiger vorgehalten werden mußt, mir aber mehr übersicht gab, was wohl für mich am besten ist.
    So kam ich recht bald darauf, dass für mich nur Dadant US mod. zum tragen kommen würde. Ich habe es bis jetzt nicht bereut.
    Dann lag für mich ein Umzug von 1000 km an und an meinem neuen Wohnort habe ich mir dann meine ersten eigenen Bienen zugelegt und ohne "Imkerpaten" versucht meine Bienen zu halten.
    Fast gleichzeitig habe ich die vom Imkerverein angebotene Anfängerschulung mit Honiglehrgang besucht.
    Einen direkten Imkerpaten habe ich trotz intensiver Suche nicht gefunden, aber gute Hilfestellung von einzelnen Mitgliedern aus dem Imkerverein heraus. Dafür war ich sehr dankbar, weil es mich über viele eigene Unsicherheiten im Umgang mit meinen Bienen hinweg geholfen hat.


    Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus, kann ich nur dringend zu einem Imkerpaten raten.

    Gruß
    Bernhard

    Hallo Junior_Imker

    jemanden kennen zu lernen, sollte für junge Menschen wohl keine Hürde sein. Erkundige dich in deinem Umfeld/Nachbarschaft ob jemand einen kennt, der einen Imker kennt. Meistens sind Imker dichter in der Nachbarschaft als man es als Außenstehender mitbekommt. Oft steht an des Imkers Wohnstätte auch ein Schild "Honig aus eigener Imkerei" Dann einfach mal klingeln und höflich fragen.


    Ein weiterer Weg kann sein, sich an den örtlichen Imkerverein zu wenden und sein Anliegen vortragen. Diese Imkervereine haben meistens regelmäßige Treffen in ungezwungener Atmosphäre um sich gegenseitig Erfahrungen zu tauschen.
    Oft sind diese Treffen auch abends in Räumen von Lokalitäten anberaumt. Wenn du daran teilnehmen möchtest um dich vorzustellen und dein Anliegen, einem Imker über die Schulter zu schauen vorbringen möchtest, solltest du einen Elternteil mit nehmen. Macht dann immer einen guten Eindruck;):)


    Es kommt auf auf das regionale Umfeld deines Wohnortes an. In der Stadt ist es meiner Meinung nach vielleicht etwas schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Auf dem Lande dagegen etwas weitläufiger aber da "kennt man sich". :D


    Imkern erfordert auch eine gewisse Kreativität und Mut zum Handeln. Vor allem aber auch nicht den Mut aufgeben, wenn es einmal nicht so toll geklappt hat. Rückschläge sind beim Imkern immer gegeben und das fängt manchmal schon beim Start an. Davon darf man sich aber nicht abhalten lassen, wenn man wirklich mal eigene Bienen haben möchte.
    Diese Tugenden setze ich bei dir voraus, denn sonst hättest du nicht den Weg hier ins Forum gefunden. :thumbup:


    Lass von dir hören wie weit du gekommen bist, oder weitergehende Unterstützung brauchst.

    Gruß
    Bernhard

    Ohne eine wohlwollende Unterstützung der Eltern geht es letztendlich in diesem Alter sowieso nicht!

    Wenn die Eltern in der Imkerei jedoch auch unerfahren sind, fällt das fachliche schon mal weg und es bleibt lediglich die persönliche Unterstützung.

    Ich denke, wenn "Junior Imker" es wirklich will, wird er auch einen Weg finden sich in der Imkerei nach seinen Möglichkeiten zu verwirklichen. Dabei gibt es bekanntlich mehrere Wege. Sinnvolle und/oder teuer Bezahlte.