Beiträge von Cuximker

    Moin,

    ich habe noch einen späten, aber starken Schwarm bekommen. Es hat relativ lange gedauert, bis die erste Brut in der Dadantbeute für mich sichtbar war. Jetzt ist Brut in allen Stadien vorhanden, aber leider auch eine neue Weiselzelle.
    Bis jetzt gehe ich mal davon aus, dass die Bienen still umweiseln wollen, aber ob das dann wirklich von der Jahreszeit und mangels fehlender Drohnen her noch klappt? Eigentlich sollten die Bienen es doch wissen ob soetwas noch möglich ist.


    Kann es gar sein, dass jetzt evtl. auch noch ein Schwarm abgeht?


    Gruß
    Bernhard

    Moin in diese Runde,

    nun möchte ich auch mal eine Sichtweise eines Jungimkers darlegen, der gerade seinen Grundkurs hintersich gebracht hat und nun mit seinen ersten eigenen Bienen da steht.


    Auch wenn ein Grundkurs, soll er noch so gut vorbereitet und didaktisch aufgestellt sein, trifft auf unterschiedlich vorgebildetes Interessenklientel mit unterschiedlichem Auffassungsvermögen. Auf einen absolut unvorbelasteten Jungimker strömen Informationen in einer Fülle ein, die es erstmal zu begreifen gilt. (U. a. unterschiedliche Bienenwohnungen aus unterschiedlichen Materialien, dazu die Vielzahl unterschiedlicher Rähmchenmöglichkeiten)

    Da gibt es aber noch sehr viel andere Beispiele, deren Informationsflut dem geneigten Interessenten den Kopf rauchen lassen um alles zu verarbeiten. Es liegt in der Natur der Sache, dass hier auch vieles vergessen, verwechselt oder einfach nicht verstanden wird.
    Auch hat nicht jeder Schüler die Fähigkeit, vor versammelter Mannschaft, zu erfragen was er nicht verstanden hat. Gründe dafür kann es viele geben und es liegt an den Lehrenden, dieses zu erkennen und wenn möglich behutsam darauf ein zu gehen.


    Oft wird von den erfahrenen Imkern vergessen, dass man vielleicht auch mal bei Nullwissen angefangen hat. Auch kann man als Ausbilder nicht erwarten, dass beim Schüler, nach Erkenntnis der erforderlichen Lernmenge, das Interesse und Motivation uneingeschränkt weiter besteht, bis ja, auch zur völligen Aufgabe sich auswirkt.
    Manche haben halt vorher nicht im Vokus gehabt, soviel lernen zu müssen. Ich kann mir vorstellen, das ein Teil mit völlig falschen oder anderen Vorstellungen an die Sache "Imkern" heran gehen und dann einfach, wenn sie mit der Materie konfrontiert werden innerlich und auch praktisch aufgeben.

    Ich finde es dennoch immer wieder toll, dass sich Leute bereit erklären, dieses schöne Hobby, interessierten Leuten zu vermitteln. Hierfür die Geduld und Zeit aufbringen, Lehrstoff interessant zu gestalten, um denen, die bei der Stange bleiben eine adäquate Grundlage zu vermitteln.


    Dafür sage ich Danke und Grüsse von der Elbmündung aus Cuxhaven


    Bernhard


    Moin hier im Forum,



    seit Montag, den 7. 8. 2017 läuft bei mir die Varroabekämpfung mit Ameisensäure 60% und dem Nassenheider Professional Verdampfersystem bei meinen 4 Buckfast Jungvölkern. Das System wurde nach Betriebsanleitung zusammengebaut und die Säureflasche entsprechend der Vorgabe für ein Dadantsystem gefüllt.


    Heute, nach dem 3. Tag der Beschickung mit der Ameisensäure, das erste mal sehr viele tote Bienen auf dem Anflugbrett und auf dem Gitterboden. (Geschätzt ca. 250 Stück pro Volk) Ich habe festgestellt, das ca. 50 ml zuviel Ameisensäure aus der Flasche raus war, entgegen der Prognose lt. Bedienungsanleitung.


    Ich habe jetzt einen kleineren Docht eingesetzt um eine geringere Beträufelung der Verdunstungsfläche zu erreichen. Jetzt hoffe ich, dass die Königinn das Ganze noch überlebt hat, sonst habe ich ein mächtiges Problem, entsprechend neue Königinnen zu bekommen.


    Ist ein solcher Verlust an Bienen pro Volk bei der Varroabehandlung mit Ameisensäure und diesem System Nassenheider Professional noch im normalen Bereich an zu sehen oder muß ich mir Sorgen machen - die Behandlung vielleicht sofort abbrechen um die Völker nicht nochmehr zu schädigen?


    Grüsse von der Elbmündung


    Bernhard

    Danke für den Hinweis zur Ameisensäure-/Milchsäurebehandlung.:thumbup: Das hatte ich so noch nicht für mich aufgenommen. Leider habe ich keinen Imkerpaten der mich dahingehend unterstützen würde. Werde mich entsprechend danach richten.


    Meine anderen Jungvölker mit aktiven Königinnen (4 Stück prächtig entwickelt) werde ich aber nächsten Monat nach der ersten Futtergabe mit AS 60 ad. vet. us. und Nassenheider Professional behandeln können?

    Dann warte ich mal ab und harre der Dinge, die da kommen werden oder auch nicht.:):)


    Ich hoffe nur, daß die neue Königin es noch schaffen wird, genügend Winterbienen zu produzieren. Die Varoabehandlung mit Ameisensäure steht ja auch noch bevor, was die Königin in der Eiablage zunächst hemmen wird.


    Sollte ich den Schwarm zunächst nur mit Milchsäure gegen die Milbe behandeln?

    Warum sind da eigentlich nur 7 Mittelwände zum Ausbauen angeboten worden?

    Elk

    Weil im Augenblick nicht mehr Mittelwände zur Verfügung standen. Soll gerade bei Neuimkern, die am Anfang lediglich über eine Grundausstattung verfügen und nicht auf einen angesammelten Überhang an Equipment zugreifen können, schon mal vorkommen.

    Da ich in diesem Jahr zum ersten mal mit eigenen Bienen Umgang habe, geht mir halt vieles durch den Kopf, was alles sein könnte, ohne jedoch die Situationen sicher beurteilen zu können.

    Nein ich bin mir nicht sicher, um welche Art Schwarm es sich handelt. Bin halt der Ansicht, dass sich in jedem Schwarm, der vom Baum gepflückt wird, sich eine Königin befindet. Bienen ohne Königin schwärmen nicht.


    Nein ich bin mir keineswegs sicher, daß der Schwarm eine begattete Königin haben muß. Es handelt sich um ein mir völlig fremder Schwarm.


    Bei einem anderem Schwarm im Mai, ist die Königin jedenfalls sofort in Eilage gegangen.

    Grüsse von der Elbmündung
    Bernhard

    Moin liebe Forengemeinde,

    ich habe am Montag, den 17. Juli 2017 noch einen starken Schwarm bekommen und in eine Dadantbeute mit Mittelwänden und einer Futterwabe einlogiert. Die Bienen wurden in dieser Woche mit 4 Kg Zuckerwasser 1:1 gefüttert, welches restlos angenommen wurde. Heute habe ich ca. 1 Kg Futterteig zu gegeben. Alle 7 Mittelwände sind inzwischen ausgebaut. Bienen sitzen auf alle Rähmchen. Pollen wird bei Flugwetter eingetragen.


    Heute, nach ca. 1 Woche habe ich eine Durchsicht der Rähmchen gemacht. Keine Königin erkannt. Keine Stifte, keinerlei Maden zu sehen. Nur eingelagertes Futter, an einigen Stellen auch verdeckelt.


    Ist das normal, dass die Königin noch nicht in Eilage gegangen ist oder sollte ich eine Weiselprobe machen um zu sehen, ob überhaupt eine Königin vorhanden ist. Es besteht ja auch die Gefahr, dass die Königin beim Schwarmfangen oder beim Umlogieren möglicherweise abhanden gekommen oder zu schaden gekommen ist.


    Wie sollte ich nun weiter vorgehen?

    Zur Erklärung:
    Das zentrale Motiv ist das Warzeichen der Stadt und ist das Bezugssymbol für Cuxhaven schlechthin. Es stellt die Assoziation zur Region dar.

    Ich danke allen für ihre offene Betrachtungsweisen und Anmerkungen. Kleine Korrekturen habe ich darauf hin bereits vorgenommen, über andere muß ich halt nochmal eine, oder mehrere Nächte schlafen. :/

    Ich hoffe, es sind alle vorgeschriebenen Merkmale, die an einem Honigetikett vom Gesetzgeber gestellt werden vorhanden, so das ich hier nicht in eine böse Falle tappe.

    Durch den Kontrast schwarz-gold ist mir ein Musteretikett einer Druckerei sofort als "Edel" aufgefallen und hat sich somit von den anderen Musteretiketten deutlich abgehoben. Das hat mich inspiriert, mein Etikett ebenfalls in diesen Grundfarben zu entwerfen.

    Persönlich mag ich die "Bunten Etiketten" im Vierfarbdruck nicht so besonders. Auch weil sie in der Vielzahl bunter Etiketten sich nicht hervorheben, eher in der Masse untergehen.

    Weiter ist dieser Entwurf das Resultat meiner Möglichkeiten ohne hinzuziehen eines Werbegraphikers.


    Das ich meinen Vornamen abgekürzt habe ist ohne besonderen Hintergrund geschehen, eher unbewust.

    Moin, [attach='8194','none','true'][/attach]
    nun habe, so glaube ich, alle Beiträge hier zu diesem Faden gelesen und möchte hier mein künftiges Honigetikett im Entwurf zur Diskussion stellen. Das Etikett ist in schwarz glänzend und was hier gelb zu sehen ist, soll in Goldmetallic erscheinen. Wenn ich dann noch eine Druckerei finde, welche mir das Symbol der Kugelbake im Prägedruck herstellt es dann noch bezahlbar ist, wäre es für micht top.

    Meine Zielgruppe ist der starke Tourismus hier an der Elbmündung/Nordseeküste. Der Verkauf soll über Bäckereien mit ihren Filialbetrieben, Campingplatzkioske, Souvenierläden und ggf. Haustürverkauf stattfinden.

    Auf dem 2 x in der Woche stattfindenden Wochenmarkt sind bereits 4-6 Imker mit Verkaufsständen vorhanden, so dass ich da nicht auch noch mitmischen wollte.


    Ich hoffe, die Etikettdatei kann gut geöffnet werden.