Beiträge von Cuximker

    Ich finde die Darstellung von Imker in den Youtube Kanälen ist nicht besser oder schlechter, wie der Darstellungsdurchschnit der Imker in den einschlägigen Foren oder bei Facebook.
    Es spiegelt sich halt der Gruppendurchschnitt der Bevölkerung wider.

    Die Qualität der Inhalte kann der "Unwissende" erstmal nicht vordergründig beurteilen. Erst mit der Zeit und mit eigener Wissenssteigerung, woher derjenige sie auch immer her hat, wird er die "Spreu vom Weizen" selber trennen können.
    Dann aber braucht er meistens die tatsächliche Unterstützung aus Youtube Beiträgen und Foren nicht mehr, sondern wird im Idealfall, dort Beiträge mit fundierten Inhalten abgeben.

    Für den erfahrenen Imker mögen die einschlägigen Imker Videos auf Youtube ja nicht so interessant sein.

    Für einen Neuimker wie mich, veranschaulichen diese Filme z. T. bei mir noch unverständliche praktische Vorgänge und Handlungsweisen besser als schriftliche Erklärungen.

    Durch Youtube wird man zwar nicht das Imkern lernen, das geht meiner Meinung nach nur in der eigenen Praxis, kann aber über manches Fragezeichen im Verständnis, möglicherweise etwas mehr Klarheit beim Betrachter schaffen.
    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

    Hallo Elk,

    den geschäftlich lukrativen Umgang mit "arabischen Kunden" kann man in keinem Schulbuch/Lehrgang lernen, sondern beruht auf Erfahrungswerte. (Erfahrung ist die Sammlung der gemachten Fehler!)

    Das dein Honig klasse ist, weißt du und das ist gut so. Ob du deinen Honig auch mal "verschenken" kannst, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich verkaufe keine Tonne Honig/Jahr. Ich halte immer meinen Preis und werde nicht billiger, weil der Markt es so will. Jedoch gebe ich, wenn ich es für richtig und förderlich halte auch schon mal ein Glas völlig ohne Geld ab.

    Dein arabischer Kunde hat deinen Honig alleine vom Preisgefüge als nicht so hochwertig eingeschätzt. Zumal wissen Völker aus anderen Kulturkreisen genau, dass Honig gepanscht werden kann und auch wird. Daher ist in diesen Kreisen oft der Wabenhonig als einzig nicht gepanschter Honig angesehen.

    Die Erwartung nach einem Glas Honig ohne Bezahlung war nicht als "schnorren" zu werten sondern eher als eine besondere Aufmerksamkeit für den Käufer, weil dieser Honig so "rar und damit so wertvoll" ist, dass er nicht und zu keinem Preis verkauft werden kann, sondern als das Besondere, ausschließlich nur für "gute Freunde" als Geste der besonderen "Wertschätzung" reserviert ist.

    Mach dir jetzt keinen Kopf darum, ob du die Erwartungen des Botschafters erfüllt hast oder nicht. Ändern oder beeinflussen kannst du das sowieso nicht mehr, diese Leute spielen ihre Spiele in einer anderen Liga.
    Beeindrucken kann man diese Leute lediglich mit einer überzogenen stolzen Haltung aber gleichzeitig mit dargestellter Demut, um diese Verhaltensweisen geschäftlich zu nutzen.

    Ich habe geschrieben, lukrative Geschäfte mit Arabern sind spannend aber für uns auch immer anstrengend.

    Über diese Praktiken könnte ich stundenlang aus dem Nähkästchen plaudern. Dieser Umgang mit diesen Kunden/Gästen liegt nicht jedem, aber wer damit umgehen kann, kann sich damit auch heute noch eine "goldene Nase" verdienen, denn Geld spielt für diese Leute eine völlig untergeordnete Rolle.

    Ich wünsche dir viel Glück, vielleicht gibt es ja doch noch einen Folgeauftrag.
    Gruß
    Bernhard

    Moin Elk,
    solche Kunden braucht man nicht seltsam finden - wenn man sich mit den Kaufgepflogenheiten gewisser orientalischer Kreise mal auseinander gesetzt hat.

    Das ist ein sehr breit gefächertes Gebiet und alle Branchen die arabische Kundschaft haben, könnten Bücher darüber schreiben.
    Sehr oft wird der Wert einer Ware da einfach am Preis festgemacht. Bezahlen kann man ja leicht jede geforderte Summe.
    Versehe deinen Honig mit etwas Blattgold und setze einen Preis an, der den Gesellschaftsschichten "angemessen" ist und du wirst sehen, du hast dankbare Abnehmer und auch Folgeaufträge.

    Meine Erfahrungen damit habe ich aus der Hotelerie wie auch anderen Branchen gewinnen können.
    Kann eine spannend lukrative Angelegenheit sein, ist aber mit Sicherheit für unsere Kulturkreise eine sehr Anstrengende.

    Gruß
    Bernhard

    Es wandern auch viele Imker auf die Halligen, z.B. Nordstrandischmoor. Ab Ende Juni sind viele Inseln und Halligen fest in Imkerhand.

    Wenn es funktioniert, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Verbirgt aber auf Grund der rel. späten Varroabehandlung ein hohes Risiko. Aufwändig ist diese Wanderung dann nochmal mehr als auf dem Festland. Bleibt zu wünschen dass es sich letztendlich auch rechnet.

    Vielleicht ist ja ein Imker hier im Forum, der selber Völker in den Salzwiesen stehen hat.

    Auf Grund der späten Blüte in den Salzwiesen könnten hier ebenso wie bei der Heide ähnliche Probleme aufkommen. Relativ späte Varroabehandlung dadurch hohe Völkerverluste?

    Moin aus Cuxhaven,

    ich wurde neulich von einem Imker aus dem süddeutschen Raum gefragt, ob es Honig von den deichvorgelagerten Salzwiesen gibt.

    Ich fand diese Frage sehr interessant, konnte sie aber auf Grund meiner geringen Erfahrungen in der Imkerei nicht beantworten. Nun reiche ich diese Frage hier an die erfahrenen Imker aus dem Küstenbereich der Nordsee weiter.

    Kann man von den Salzwiesen Honig gewinnen?

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

    Lass die Mittelwände doch einfach 48 Std. bei Raumtamperatur in der beheizten Wohnung liegen. Dann haben sich die Mittelwände auf das richtige Maß erwärmt und können ohne weitere Bedenken eingelötet werden.

    Von schnellem Erwärmen, egal wie und wodurch kann ich nur abraten.

    Gruß und gutes Gelingen
    Bernhard

    Ich habe letztes Jahr ebenfalls die Erfahrung sammeln müssen, dass ein Stein alleine zur Sicherung der Beutendeckel zuwenig sein kann.

    Daher sichere ich jetzt grundsätzlich mit einem Ratschen Spanngurt zusätzlich. Eigentlich brauchts dann den Stein nicht mehr, aber man hat sich ja auch so an die Steinauflegung bei den Beuten gewöhnt. :D

    Dennoch gehe ich nach jedem Sturm/Starkwind, der hier bei uns öfter mal vorkommen kann, zum Bienenstand um nach dem rechtem zu sehen. Es lebt sich dann einfach ruhiger.

    Allen ein unfallfreies Jahr 2019 mit den Bienen.

    Gruß
    Bernhard

    Zitat von ritterjohannes :

    ...An 2 Beuten ist mir aufgefallen, dass das Holz außen leichte Schimmelfleche aufweisst...


    Moin,
    auch ich habe Stockflecken außen auf meinen Holzbeuten. Dieses hat aber überhaupt nichts mit dem Gitterboden oder sonstige Öffnungen der Beute zu tu´n, sondern die Gründe liegen da eher in der Holzkonservierung/Beutenanstrich.

    Wo sieht da jemand den Zusammenhang mit dem Innenleben der Beute?

    Gruß Bernhard

    Moin,
    ich reinige meinen Oxamaten einmal im Jahr, im Herbst nach der Hauptbehandlungszeit meiner Völker. Im Prinzip so wie von Blütenbiene beschrieben.

    Mangels eines Kompressors für Druckluft entfällt dieses bei mir. So muß die Pinselbehandlung reichen. :)
    Hat bislang gut funktioniert, weil ich keine Beeinträchtigungen bislang feststellen konnte.

    Gruß
    Bernhard

    Moin Peter,
    nach wirklich schrecklichen Erfahrungen mit der Anwendung von Ameisensäure behandle ich auf chemischem Wege, ausschließlich mit der Sublimierung von Oxalsäure mit dem Oxamaten.

    Dennoch nutze ich andere mechanische Methoden wie Drohnenbrut schneiden und Totale Brutentnahme mittels Brutscheunen zur Varroabekämpfung.

    Bislang sehe ich keine Notwendigkeit, andere Präparate neben der Oxalsäureverdampfung an meinen Bienen zu verwenden. Weil es einfach so funktioniert.

    Gruß
    Bernhard

    Anders ist es bei mir und meinem PC. Da gibt´s nur er geht oder er geht eben nicht. Warum er funktioniert, darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn er nicht funktioniert, müssen sich andere dann Gedanken darüber machen und ich muß dafür bezahlen. ;(

    ist genau so bei den Bienen. Nur wenn es nicht funktioniert, müssen die bezahlen, in der Regel mit ihrem Leben.

    Daher war mein Eingangssatz ja auch:

    "ich denke, in der Imkerei ist es schon gut zu Wissen, warum etwas so funktioniert, wie es denn funktioniert. "

    Bei techn. Angelegenheiten ist es mir dann wirklich fast egal.