Beiträge von Cuximker

    Ein Hobbyimker, der nicht unbedingt auf Ertrag angewiesen ist, sondern seine Erfüllung am Spaß im Umgang mit den Bienen sieht, sollte keine "Stecher" in seinem Umfeld dauerhaft dulden - weil, sie machen einfach keinen Spaß in der Imkerei.
    Zahme Bienen und guter Honigeintrag muß kein Widerspruch sein.

    Ich habe noch blaue Königinnen im Volk, mit denen ich und die Bienen, in diesem Jahr immer noch zufrieden bin.
    So lange es noch so ist, bleiben die alten Königinnen im Volk.

    Sollte im Winter dann über diese Königinnen vom Volk anders entschieden werden, fülle ich mit einer "Reserve" aus meinen MiniPlus hier nach.
    Nach 3 Jahren ist dann aber meistens Schluß und eine jüngere rückt nach.

    Ich praktiziere die TBE nach Guido Eich seit 2017 mit großem Erfolg.

    Diese Methode ist einfach, unkompliziert und schnell gemacht. Kommenden Dienstag ist es dann wieder so weit. Habe heute meine Durchsicht gemacht, um den Bedarf an neue Mittelwände zu ermitteln und vorher an die Stände zu bringen.
    Eine gute Vorbereitung erlaubt zügiges Arbeiten.
    Es ist immer für mich erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit die Bienen die neuen Mittelwände ausbauen und die Königin zu Stiften beginnt.

    Das ist zwar eine recht umständliche Prozedur, aber wenn Du keine andere Möglichkeit des Schleuderns hast.
    Versuche es einfach mal. Was soll schon groß schief gehen?

    Ich habe dort gekauft, weil sie angaben, schneller liefern zu können, als Klaus und Dagmar. Hat leider auch nicht gestimmt.

    Und weil ich die Idee mit den Holzdübeln ganz nett fand.

    So habe ich letzten Endes mehr bezahlt, länger gewartet und nicht das bekommen, was ich bestellt habe.

    Mein Beitrag soll eine Warnung sein für alle, die dort kaufen wollen.

    Diese Beobachtung habe ich bei einem Jungimker den ich mit betreue, auch gemacht.
    Ich bin froh, dass ich meine DD-Beuten alle von der Bergwiesenimkerei bekommen habe. Ich denke, diese Beuten in den Qualitäten, werden mich bis zur Aufgabe meiner Imkerei und darüber hinaus gut begleiten.

    Andere können es auch.

    Wenn man es nicht kann, darf man es nicht verkaufen. So einfach ist das.

    Das Holz an sich hat einen Materialwert von weniger als 1€. Da kann man schon was erwarten.


    Ich mache auch keine Firma auf, verkaufe Schrott und sage dann "ja stellen Sie sich doch mal vor, was es kosten würde, wenn man das professionell ausführen würde".

    Und jeden morgen steht einer auf, der diesen Mist kauft.
    Kaufmännisches Prinzip: Minimaler Einsatz - maximale Preiserzielung.

    Diese Beuten werden doch nur aus Preisgründen da gekauft. Man bekommt immer das, was man bereit ist zu bezahlen.

    Ich weiß, das hilft Dir jetzt im Augenblick auch nicht weiter.

    Ich gehe heute Abend Futterteig verteilen. Die Völker haben ihre Reserven fast vollständig verbraucht, es ist zwar auch frischer Nektar drin aber das reicht nicht mal für 1 Woche.

    Ich habe letzten Freitag, zuletzt Futterteig aufgelegt.
    Heute, in der Nachschau war dann Nektareintrag im Honigraum direkt über dem Brutnest feststellbar. Ich hoffe die Linde macht sich so bemerkbar, die seit Sonntag hier offen ist.

    Hat schon mal jemand daran gedacht, dem "Weiterverkäufer" lediglich eine "Provision" zu zahlen, dass er im Auftrag des Imkers, dessen Honig verkauft.
    Die Bezahlung der Ware durch den Kunden, erfolgt dann lediglich als Durchlaufender Posten über den Händler, an den Imker.

    Für diese "Bearbeitung" erhält der "Weiterverkäufer" dann eine Provision in Höhe von -x-.

    Nur mal so von mir als Möglichkeit angedacht. Verkaufe so meinen Honig über 2 Kleingartenvereine (dort stehen auch Völker von mir) an dessen Mitglieder.

    Zum ersten mal stand ich ja auch mit 4 Völkern diese Jahr im Raps. Mitten in der Feldmark. Mehrere Rapsschläge in unmittelbarer Nähe. Sonst weit und breit nur Landwirtschaftliche Nutzfläche.
    Eigentlich haben die Völker gut eingetragen, auch wenn ich die Feuchtigkeit lt. Refraktometer laufen kontrollierte, hatte ich zunächst richtig Sorgenfalten.

    Ich konnte aus diesen 4 Völkern etwas über 55 Kg schneeweißen Rapshonig ausschleudern. Der Rest, ca. 40-50% ist in den Waben kristallisiert und war dort nicht mehr zu lösen. Darüber habe ich bereits hier geschrieben.
    Der ausgeschleuderte Honig war in 2 Tagen fertig gerührt und abgefüllt. Geschmack - halt Raps. Konsistenz einmalig streichzart und auf der Zunge schmelzend. Ich denke so sollte Rapshonig sein.

    Der Aufwand der Rapshonig Gewinnung war dann doch schon sehr Aufwändig und ich Augenblick weiß ich noch nicht, ob ich mir dieses nochmal antuen soll.
    Meine Frühtracht war mindestens genau so ergiebig, vom Geschmack hervorragend und gibt mir mit weniger Schleuderaufwendungen zunächst flüssigen und wenn gewollt auch cremigen Honig.

    Die Rapsanwanderung war ja für mich etwas völlig neues in der Imkerei, wobei hier an der Küste, schon reichlich Rapsschläge vor der Haustüre liegen.

    Im Augenblick schlagen noch 2 Herzen in meiner Brust, ob ich mir das mit dem Raps dann künftig noch mal zumuten möchte. Jetzt kommt es auf den Endkunden an, ob er diesen Rapshonig annimmt oder ich darauf sitzen bleibe.


    Rapshoniggewinnung ist aber schon sehr "speziell" :D

    Meine nächste Erfahrung wird meine Anwanderung mit diesen vier Völkern in die Linde sein. Mal sehen, was ich hieraus berichten kann.

    ...

    Ich bereue, nicht aufgeschrieben zu haben, wieviel ich schon für mein "Hobby" ausgegeben habe!

    VG

    Ich kann dir versichern, Du lebst ohne präzise Kostenaufzeichnungen wesentlich ruhiger und grübelst nur darüber nach, warum Du mit der Imkerei nicht reich wirst.

    Würdest Du wirklichlich penible Kostenaufstellungen machen, würdest Du Dein Hobby evtl. ganz anders beurteilen. ;)

    Geschmacklich muß man aber auch für Lindenhonig seinen Käuferkreis finden. ;)

    Da habe ich gar keine Probleme… selbst der Junior hat mit 4 Jahren Linde entdeckt. Immer ein offenes Glas auf dem Tisch vor sich. ;)

    Richtig und alles gut. Meine Erfahrung - der Kunde fragt immer nach dem Produkt, welches man augenblicklich u. z. Zt. gerade nicht hat. :D