Beiträge von Cuximker

    Wobei die Beute im Bild zumindest nicht von einem Bausatz aus Österreich ist. Der Schaden muss zusammengebaut entstanden sein ;) .

    Richtig, diese Beute stammt von einem in Deutschland ansässigen Imkereibedarf.
    Aber auch hier werden die Astlöcher nach der Durchtrocknungszeit herausfallen und es fängt die Flickerei für den Imker an. Hier geht es um das minderwertige Material.

    Das diese Beute mit der Beschädigung überhaupt zur Auslieferung gekommen ist, kann man nur mit Schlamperei bezeichnen.

    Ich vertrete die Ansicht, wenn ich Beuten nachkaufen muß/möchte, dann immer beim gleichen Lieferanten. Alles andere kann zu Kompatibilitätsproblemen führen.
    Ob man sich daran macht und seine Beuten selber zusammenbaut, oder auch qualitativ hochwertige Beuten fertig kauft ist dabei egal.

    Grundsätzlich wird man immer die Qualität bekommen, die man bereit ist zu bezahlen.

    Ich habe Beuten von diesem Anbieter in Österreich gesehen. Sie erreichen bei weitem nicht eine Tischlerqualität wie sie aus Weymouthkiefer u. a. auch im Handel zu bekommen ist.
    Dennoch haben sie auch irgendwo ihre Berechtigung. Mit dem anderen muß man dann halt leben.
    So etwas kann dann auch mal dabei zum Versand kommen. ;(

    Beute Fichte defekt.jpgBeute Fichte defekt.jpg

    So, nu isser wech! ;(

    Neue, an der Hobbyimkerei interessierte Probanten, sind mit der Flut vieler Detailinformationen oft überfordert, weil sie für sich noch nichts herausfiltern können.

    Sicherlich sind Stückkosten von ca. 1000,00€ pro Volk als Einstiegsinvestition in die Imkerei durchaus realistisch. Mit jedem weiterem Volk sinken jedoch die Stückkosten/Volk deutlich.

    Ich denke, dieses ist aber bei jedem Hobby so ähnlich, welches man mit zunehmenden Lebensjahren irgendwo neu beginnen will.

    Nordler hat aber in keinem seiner Beiträge danach gefragt was an Kosten auf ihn zukommen. Dieses wurde ihm als Negativpunkt einfach mal so vorgehalten. Ich denke, wenn man sich in dem Alter mit den entsprechenden Lebenserfahrungen damit beschäftigt in ein neues Hobby ein zu steigen, ist man sich darüber durchaus im Klaren, dass es nicht ohne Kostenaufwand gehen wird.

    Bei einer Mitgliedschaft in einem gutem Imkerverein, werden auch Wege und Hilfestellungen für einen Start in die Imkerei aufgezeigt. Von dem Weg einer möglichen finanziellen Förderung bis hin zur Ausleihung über Vereinsequipment. Das i-Tüpfelchen ist aber auch eine gute Vernetzung mit Imkerkollegen - auch wenn die hier gegebenen Tipps dann auch schon mal hinterfragt werden sollten und nicht alle einfach geschluckt bzw. 1:1 unbedacht übernommen werden müssen. :D
    Ich halte es für immens Wichtig sich für eine passende Beute und Betriebsweise zu entscheiden und diese dann auch durch zu halten und sich nicht von jedem kirre machen zu lassen.

    Nordler wo ist denn Dein Standort? Konnte ihn im Profil nicht finden.

    Nordler
    Hallo Franz,
    ja, Du kannst getrost jetzt und zu jedem anderen Zeitpunkt alles beginnen. Nichts steht diesem im Wege. Ggf. können halt die Methoden etwas anders sein.
    Mit 60 habe ich noch den Jagdschein gemacht. Ist mir nicht leichtgefallen, habe mich mit dem Lehrstoff auch sehr intensiv beschäftigen müssen, ist aber gegangen weil ich es wollte.
    Mit 65 bin ich dann in die Imkerei eingestiegen. Zunächst habe ich ein Jahr lang, bei einem erfahrenem Imker die unterschiedlichen Beutesysteme und deren Betriebsweisen kennen gelernt und habe mich dann für meine eigene Betriebsweise für meine Bienen entschieden und entsprechend los gelegt.
    Du siehst, grundsätzlich gibt es Altersbedingt keinerlei Hinderungsgründe. Einfach machen! Imkerkurs und Imkerpaten und Fachlektüre sind dafür die besten Voraussetzungen.
    Wenn Du Dich für ein Beutensystem und die erforderliche Betriebsweise entschieden hast, konzentriere Dich gezielt darauf und versuche nicht die ganze Bandbreite unterschiedlicher Verfahren zu studieren. Einmal ist dieses vom Umfang zu viel und über Ansprucht gerade den Neueinsteiger. So schleppst Du unnötigen geistigen Ballaststoff mit, welcher Dich u. U. verunsichert.

    Also, nur Mut. Imkern ist eine schöne Freizeitbeschäftigung und eine gute Lebenseinstellung, auch wenn Imkern im hohen Alter noch süchtig machen kann. :D

    Moin,
    ein Bienenschaukasten ist halt keine kleine Beute!
    Was ist bei der Aufstellung eines "Schaukasten" die Zielsetzung?
    Ich möchte die Bienen, für den Betrachter geschützt zur Schau stellen. Das ist nun mal mit Kompromissen verbunden, die mit einer Lebensweise in einer geschlossenen Beute eben nix gemeinsam haben und grundsätzlich für die Bienen immer einen Dauerstress bedeuten. Egal ob es halt nur 2 Rähmchen übereinander oder 2x2 Rähmchen sind.
    Das muß man einfach grundsätzlich wissen, wenn man einen Schaukasten zur Betrachtung aufstellt.
    Alles andere sollen lediglich das möglicherweise schlechte Gewissen für einen selbst beruhigen.

    Ich selber habe an meinem Hauptbienenstand, für das interessierte Publikum am Hauptweg, jedes Jahr einen solchen Schaukasten stehen. Interessant sind die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Besucher am Schaukasten, der ja nicht komplett verschlossen ist, sondern das hier untergebrachte Völkchen immer ein und ausfliegen kann. Mehr Bienenmasse bedeutet somit auch mehr Bienenflug, immer in der Nähe von möglicherweise auch ängstlichem Publikum, welches dann auch noch an die Glasscheibe klopft um etwas mehr "Leben" hinder der Glasscheibe zu erreichen. Das noch insbesondere, wenn die gezeichnete Königin nicht sofort sichtbar erscheint.
    Ich bestücke in den Sommermonaten diesen Schaukasten mit einer Brutwabe und einer Futterwabe aus der Beute mit meiner ältesten Königin, die sowieso vor dem Umweiseln steht. Für immer ausreichend Futter im Futterkasten ist ebenfalls gesorgt.

    Meistens halten die Königinnen mit den auf der Wabe sitzenden Bienen den Sommer über durch. Dann wird im Herbst beim Auflösen die Königin abgedrückt und die Bienen vor einer Beute abgefegt.

    Grundsätzlich gilt, es gibt für mich keinen Bienengerechten Schaukasten. Es ist immer eine Art Vergewaltigung der Biene welches für einer Art Veranschaulichung und für die Öffentlichkeitsarbeit dennoch gemacht werden kann.

    Ja, auch wir haben Ratten in unseren Gartenanlagen in der ich meine Bienenstände habe. Bislang habe ich im Bereich meiner Laube/Schleuderraum zwar noch keine Fraßschäden feststellen müssen aber in der gesamten Gartenanlage die von wasserführenden Zuggräben durchzogen sind, in der im Sommer auch logischerweise Gegrillt wird, einige Hobbyräucherer gibt es auch und es landet nicht immer nur das auf dem Kompost, was da hin gehört.

    So unterhalte ich eine "Ungezieferprophylaxe" welche ich auch dokumentiere, für sinnvoll.

    Ich betrachte die Rattenanwesenheit wie die Varroamilbe. Ich gehe davon aus, dass Ratten immer vorhanden sind, auch wenn ich sie nicht unmittelbar immer sehe und werde regelmäßige Maßnahmen dagegen anwenden um Ausuferungen entgegen zu wirken.

    Das kann u. U. so klappen. Es kommt da auf die Materialstärke der GN-Behälter an. Da gibt es große Unterschiede, die sich auch im Preis bemerkbar machen.
    Ich verwende Hockerkocher und großen, alten Aluminiumtopf ca. 60 l Inhalt. ( Großer Alutopf bei e-bay Kleinanzeigen)

    Eine Idee wäre es, die Schleuder dem Imkerverein zur Verfügung zu stellen. Dann können sich Neuimker die Schleuder kostenlos ausleihen oder du nimmst eine Gebühr für das Ausleihen.

    Dann steht diese Schleuder trotzdem noch bei Dir die meiste Zeit irgendwo rum und benötigt den bei Imkern immer zu knappen Platz.
    Imkern bei knappen Platz Ressourcen erfordert eiserne Disziplin.
    Ich trenne mich als Stadtimker eher leicht von Gegenständen die nicht ständig oder regelmäßig zur Anwendung kommen. Als Stadtimker mit einer Stadtwohnung ohne Garage, ohne Keller bekommt man sehr schnell zu dieser Einstellung und findet und pflegt Alternativen. :)

    Für Euch ein gutes Bienenjahr 2022

    Aber danke, am besten man schaut bis Mitte März nicht mehr hin.

    Richtig!
    Wenn Du Deine "Schularbeiten" mit der Winterbehandlung gemacht hast, (selbst wenn auch nicht X( ) mal einfach nicht an die Bienen herantreten. Ob die Beuten noch vollzählig da stehen kann man auch aus der Ferne betrachten. Im Augenblick und bis Mitte März kannst Du wirklich nichts mit oder für deine Bienen machen - als nur hoffen, alles gut gemacht zu haben, dass sie diese Zeit durchstehen.
    Geniesse diese Zeit anderweitig. Für die Bienen ist absolute Ruhe :sleeping: die beste Unterstützung.

    Gibt es außer den Einsatz von "Schlesinger" oder den Trick mit der Frischhaltefolie noch andere Tricks wie man den Schaum gut von der Oberfläche bekommt.

    Warum sollte man, wenn ein System gut funktioniert, noch weiter Rumgeigeln?
    Ein bisschen Übung gehört halt auch dazu. Es ist wie bei allen Werkzeugen: Man muss sie nicht nur haben, man muss auch damit umgehen können. Dieses Geschick erreicht man am ehesten durch permanentes praktiziertes Anwenden von Schlesinger oder/und Folie.

    Scheinbar erfülle ich sämtliche Interessengebiete neben dem Imkern.

    • habe die Jagd bis 2017 in Passion gelebt.
    • gehe gerne zum Angeln. Auf See, in Teiche und Flüsse,
    • räuchere und wurstle im Winter meine Hausspezialitäten für den Eigenverbrauch
    • Mein eigenes Brot kann ich auch ohne Fertigmischungen sehr schmackhaft backen.
    • Gut, mit Hühner und Schafe habe ich es jetzt noch nicht versucht.

    Dennoch fühle ich mich hier im Forum mit meiner Imkerei gut aufgehoben. Bei Themen die mich nicht wirklich interessieren, kann ich ja weiter scrollen.

    Nachdem ich meinen Wohnsitzwechsel in 2017, vom Berchtesgadener Land nach Cuxhaven an die Nordseeküste vollzogen hatte, habe ich hier leider keinen jagdlichen Anschluß mehr gefunden. Vielleicht hätte ich mich auch intensiver darum bemühen müssen.
    So besann ich mich auf mein Imkerpraktikum bei einem Jagdkollegen in Bayern und bin mit eigenen Bienen angefangen zu Imkern.

    Jetzt werde ich von Jägern mit Wildbret versorgt und habe in der ruhigeren Bienenzeit genug mit der Wildbretveredelung zu Schinken, Salami, Bratwurst zu tun. Derzeit habe ich 40 Salami von der Sau, zum Umröten in der Reifekammer. Ein Hirschschinken und zwei Saunacken liegen ebenfalls zum Pökeln.

    So wird es auch in der ruhigeren Bienenzeit nicht langweilig.