Beiträge von Cuximker

    Wenn ich mich mit meinem Preis von Mitbewerbern abheben möchte, dann muss ich mich auch mit meinem Angebot abheben.

    Möglichst so darstellen, dass ein direkter Vergleich für den Kunden so leicht nicht möglich ist. Das sehe ich einmal mit einem DIB Glas-Etikett eben so nicht. Die eingedruckte Imkeradresse wird erst auf den zweiten Blick vom Kunden wahrgenommen, wenn überhaupt registriert.


    Mit einem kreativen, personalisiertem Etikette hebe ich mich dagegen schon mal optisch vom Mitbewerber ab.

    Das die Honigqualität gut ist, davon geht der Kunde meistens aus, weil er beim Mitbewerber eben auch gut ist.

    Oft erwarten die Kunden, welche direkt beim Imker kaufen, egal ob an der Haustüre, dem Marktstand oder am Gartenzaun der Imkerei, immer ein paar begleitende Worte in Form von persönlichenr Informationen rund um die Imkerei. Ja hier muß der Imker oder auch bereit sein, den Erklärbär zu machen. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Das ist halt der Preis für eine Direktvermarktung.


    Neukunden gewinnt man als Dauerkunden eben durch das bischen mehr was er bei mir bekommt gegenüber dem Mitbewerber. Das fängt mit einer freundlichen persönlichen Ansprache an und geht über erweiterte Information rund um die Imkerei, bis hin zur Demonstration der Exklusivität des Angebotes.


    Ich will jetzt nicht sagen, dass der Preis zweitrangig ist, aber er verliert mit zunehmend, mit für den Kunden erkennbare Bemühungen des Imkers um sein Produkt, für diesen an Bedeutung und wird gerne akzeptiert.

    Ja, ich fordere meine Kunden direkt auf, beim Imker seines Vertrauens in der Region zu kaufen und auch hier das Angebot zu vergleichen.


    Wenn der Imker für sich selbst Argumente findet, warum gerade sein Honig dem Kunden gerade dieser Preis Wert sein sollte, findet er auch Worte es dem Kunden rüber zu bringen.

    Dem Kunden interessiert dabei nicht was dem Imker alles teurer geworden ist und somit eine Preisanpassung für ihn erforderlich ist. Dem Kunden interessiert ganz alleine seinen persönlichen Mehrwert durch dieses Produkt.


    Es werden viele Fortbildungskurse für die Imkerei angeboten. Diese enden aber leider mit dem Honig in Gläser abfüllen.

    Die Vermarktung ist jedoch ebenfalls gleichwertig zu setzen. Wird aber leider sträflich vernachlässigt. Mit dem Ergebnis eines nicht erreichten Deckungsbeitrages. Es reicht meiner Meinung nach nicht. Per Exceltabellen die Selbstkosten pro Kg Honig dem Imker zu zeigen, sondern viele Imker müssen an die Hand genommen werden um Ihren Honig entsprechend „Preis Wert“ dar zu stellen. Wodurch auch immer! Da sind der Kreativität des Imkers wohl keine Grenzen gesetzt.

    Mir ist schon klar, dieses liegt nicht jedem Imker gleichermaßen. Daher trauen sich, wie hier aus den Beiträgen und auch aus persönlichen Gesprächen mit Imkern heraus zu hören ist, viele nicht entsprechend erforderliche Wege zu gehen. Dann bleibt halt nur die Preisorientierung an dem was der Nachbarimker für seinen Honig nimmt, um dann diesen Preis möglichst noch um 10 Ct. Zu unterbieten.

    Einen erforderlichen Honigpreis zu erzielen ist kein Selbstgänger sondern erfordert ständig eine hohe Aufmerksamkeit und Kreativität des Imkers.
    Viele Bienen und entsprechend viel Honig zu haben ist die eine Seite der Imkerei. Diesen Honig auch in den Markt zu bringen ist die ebenso wichtige, vielleicht auch für manchen schwierigere Seite der Imkerei.


    Glücklich ist der Imker, dem beides ausgewogen gelingt.

    Den Begriff "Maximum" und "guter Preis" regelt dann aber schon der Markt.

    Ich muß die Klaviatur des Marktes dann aber auch beherrschen und spielen.
    So hängt ein guter Preis am Markt zu erzielen, von vielen Faktoren ab und die Honigqualität ist da nur einer der Faktoren.
    Hierfür gibt es aber auch kein Patentrezept.


    Manchmal aber einfach mal mit offenen Augen und Ohren wie auch mit einer Portion Elan, mal versuchen den Markt zu analysieren. Was bei einem Berufsimker ein Unbedingtes "muss" ist, sollte beim Hobbyimker dann "sportlich-ehrgeizig" angegangen werden, weil ja letztendlich nicht die Existenz davon abhängig ist sondern die eigene Motivation fördern soll.

    Mit großem Interesse verfolge ich hier diese Beiträge zum Thema Honigpreise. Die unterschiedlichen Argumentationen zeigen deutlich auf, wie vielfältig auch die Beweggründe zur Imkerei sind.

    Als Hobbyimker mit 20 WV jongliere ich jedes Jahr mit meinem geernteten Honig. Meistens ist die gesamte Honigernte dann allerdings im November des Erntejahres verkauft, obwohl oder auch wenn mein Glas Honig im Verkauf 8,00 € kostet.


    Hierüber bin ich sehr froh, auch wenn ich als Hobbyimker nicht meinen Unterhalt von diesen Einnahmen bestreiten muss, fühle ich mich durch die Akzeptanz dieses Verkaufspreises in meinem Imkerdasein mit den erforderlichen Aufwendungen bestätigt.

    Ein geringerer VK-Preis würde einen möglichen Honigverkauf auch wohl kaum steigern, denn sonst müssten die Imkerkolleginnen u. Imkerkollegen im Umkreis, mit Verkaufspreisen um 5,00 € pro Glas sich vor Nachfragen kaum retten können.


    Ich denke aber auch, es kommt ganz stark auf das Einzugsgebiet und die jeweilige Lage an, in der ich mein Angebot unterbreite.

    Wenn ich den einfachen oder passiven Weg wähle, mich mit meinem vergleichbarem DIB Glas begnüge und jegliche Präsentation oder Werbung vermeide; ja, wenn ich darauf warte, bis ein Honigkunde bei mir an der Haustüre klingelt und um ein Glas Honig nachfragt, werde ich wohl kaum einen höheren Preis generieren können/wollen, weil der Imkerkollege 500 m weiter es auch nicht anders macht.


    Die meisten Hobbyimker sind ja nicht nur Produzenten des Honigs, sondern auch Direktvermarkter.
    Bis einschl. zur Honigernte ist es ja mehr oder weniger, ja bis zu meiner Völkerzahl mit Sicherheit ein schönes Hobby, welches einen gut ausfüllen kann.

    Bei der Vermarktung allerdings werden dann schon andere Maßstäbe gesetzt, um den Imker immer noch die Laune an seinem Hobby zu erhalten.
    Auch wenn meine Hobbyimkerei nicht gewinnbringend aufgestellt sein muss, erwarte ich für meinen verkauften Honig einen zielführenden- und für mich motivierenden Preis.


    Ebenso gerne gebe ich dann auch ein Glas Honig als Anerkennung für erbrachte Gefälligkeiten an mich persönlich, oder an meine Imkerei ab, ohne einem Geldwert in Erwartung zu stellen.

    Ein Baumwachstum ist im Jahr des Umpflanzvorganges meist etwas "zurückhaltend".

    Wenn dieser Baum jetzt wieder umgepflanzt wird, ist damit dann auch im nächsten Jahr damit zu rechnen. Hier ist Geduld gefragt. Gerade wenn es sich dabei um einen Bienenbaum handelt.

    Durch diesen Beitrag inspiriert, kommt das Problem der Nacheichung meiner eichfähigen Waage wieder zum tragen.

    Was kostet den ca. eine Nacheichung einer solch elektronischen Tischwaage bis 3/6 Kg? Hat da schon jemand Erfahrungswerte?

    Eine neue Tischwaage dieser Größenordnung und vom Hersteller für 2 Jahre geeicht gibt es je nach Ausführung für 150,00 € bis 170,00 €

    Je nach Gebührensatz der Eichämter ist es vielleicht eine Überlegung hin zur Neuanschaffung.

    Moin,
    ich imkere zwar nicht in Berlin, aber ausschließlich in Kleingartenbereiche. Erfahrungsgemäß kann ich feststellen, dass die Frühtrachternte einmal sehr Witterungsabhängig und dennoch auch geringer als die Sommertracht ausfällt. Bei der Sommertracht wird die Linde dann manchmal noch zu einem richtigen Booster.

    Beuten streichen ist reine Geschmackssache und dienen alleine der Optik.
    Ich habe meine Beuten mit Lixum Beutenlasur gestrichen und bin sehr zufrieden damit.

    Wenn Du Deine Beuten neu streichen möchtest, würde ich sie mit einem Schwingschleifer anschleifen, so dass die losen Farbreste weg sind und mit der gleichen Farbe überstreichen.

    Wie hoch setzt du die Miete an für 12 Monate im Jahr?

    Laß das lieber mit der Miete oder ähnliches es kann Dir u. U. nur Komplikationen bringen.
    Nehm einen vernünftigen Preis für den Honig und freue Dich, dass Du den Ertrag von diesem Volk bereits vermarktet hast, sobald er eingetragen ist.
    Wenn Du sonst Deinen Honig zum Verkauf anbietest, ist doch auch alles mit dem Honigpreis abgedeckt.

    Ob das System, ein Volk zu betreuen, welches mir nicht gehört, für einen selber paßt, wird wohl jeder für sich anders bewerten.

    Ich habe 2 Bienenstandorte (6 und 3 Völker) an denen meine Bienen in meinem Equipment, auf fremden Plätzen stehen, weil die Besitzer mich darum ersucht haben.
    Als Gegenleistung nimmt der Besitzer mir den kompletten dort geernteten Honig, in Gläser mit meinem Etikett abgefüllt und zum üblichen Verkaufspreis ab.

    In einem Dreizeiler haben wir das und auch die uneingeschränkten Zugangsrechte zu diesen Standorten für mich, festgehalten.

    Die Laufzeit für diese Vereinbahrung gelten jeweils für 1 Jahr mit automatischer Verlängerung oder einer Kündigungsfrist von 3 Monaten jeweils zum 1. April eines Jahres.
    Klappt bislang reibungslos, wobei ich auf Grund der guten allg. Honignachfrage immer zu wenig Honig zur Verfügung habe.

    Ich mache nun schon seit Jahren die TBE bei meinen Wirtschaftsvölkern mit Brutscheunen und bilde daraus meine Ableger.

    In diesem Jahr habe ich das erste mal, ca. 14 Tage vor dem Abschleudern, Anfang Juli die TBE gemacht. Die Brutwaben mit gut Bienen, kamen so wie es paßte in die Stehr Ablegerkisten. Egal aus welchen Beuten.

    Nach 21 Tagen wurden die alten Brutwaben in den Ablegerkisten alle entnommen, neue Mittelwände eingesetzt als auch nach 2 Tagen mit OS behandelt. Die Futterzarge mit dünnem Zuckerwasser war während dieser Zeit aufgesetzt.

    Aus 18 Brutscheunen wurden so 16 Ableger mit neuen Königinnen, die in den Stehr Ablegerkisten im DD Maß eingewintert werden. (3-4 Waben mit Brut und fetten Futterkränzen. Zwei volle Futterwaben)

    Im Dezember erfolgt nochmals eine OS Winterbehandlung.

    Im März dann die erste Futterkontrolle und Entscheidung über eine Weiterverwendung der noch vorhandenen Ableger.

    Hat bisher immer geklappt.

    Moin,
    ich hatte das Problem der Einweiselung einer Königin aus MiniPlus in ein weiselloses DD Volk gerade erst.
    Das die Königin aus einer aufgesetzten MiniPlus Zarge so selbstverständlich wie ich es mir vorgestellt hatte umzieht, war da wohl eher ein Wunschdenken.
    Nach 14 Tagen hielt sich die Königin immer noch, fleißig stiftend, zwischen den MiniPlus Rähmchen fest.
    Dann habe ich ein Absperrgitter aufgelegt. Die Königin aus der Mini Plus manuell entnommen und unter das Absperrgitter auf in die Wabengasse der DD Rähmchen gegeben.
    Die Brut in den MiniPlus wurde weiter gepflegt bis sie ausgelaufen war. Die Königin hat nach einiger Zeit die DD Waben angenommen und hier das neue Brutnest angelegt.
    So konnte ich die MiniPlus Zarge aus den Leerzargenaufbau vom DD Volk entfernen.

    Wenn die Räumlichkeiten für die Bienenmasse zu klein ist, werden die Bienen neue Weiselzellen ansetzen und die alte Königin wird mit einem Teil des Volkes schwärmen.
    Das Volk wird zu einem Teil ausziehen, auch wenn die neue Königin noch nicht geschlüpft ist.

    Na ja, von der Position der Weiselzellen ist das eine wie auch das andere möglicherweise gewollt.
    Da die alte Königin jedoch mit Opalit gezeichnet ist und die ganze Zeit über in der Beute sichtbar war/ist, verstehe ich diese Verhaltensweise weder im Augenblick noch rückwirktend seit Mai nicht mehr. Ich finde es einfach nur noch kurios, wie vieles in diesem Jahr in der Imkerei.