Beiträge von Cuximker

    Eine Frage an die Nachbauer: Gerät öffnen und neues und längeres Kabel anlöten oder Stecker kappen und neuen anbringen, da eh mit einer Verlängerungsschnur gearbeitet werden muss...

    Ich denke, für ein bequemes Arbeiten ist die vorhandene Kabelverbinung zu Stecker sowieso etwas kurz. Ob man jetzt das Gerät auf macht und ein komplett neues Kabel anbringt oder eine Verlängerungschnur nutzt, ist egal.

    Marcus Göbel  
    Genau das waren meine Gründe für die Entscheidung eines elektr. Oxamaten Jumbo. Nach dem Aufsetzen und Einspeisung der OS-Tablette trete ich von der Beute zurück. Stelle meinen Timer vom Handy auf 6 min.

    Leider sind diese 6 min. auch zu kurz um in dieser Zeit wirklich was sinnvolles anderes außer zu warten, zu machen.

    Bei meinen jetzt 20 WV plus Ableger kommt da schon ein gewaltiges Zeitvoulumen zusammen. Ich stand nun vor der Entscheidung, einen 2. Oxamaten anschaffen, oder eine Alternative zu suchen.

    Mit der Variante, in der ich in meinem Beitrag #26 hingewiesen habe, komme ich wohl an meinem Hauptstand mit 12 WV und entsprechender Ablegerzahl wohl gut zurecht. Hier kann ich dann auch mein Stromaggregat als Energiequelle nutzen.

    Für die 2 Aussenstände nutze ich weiter den elektr. Oxamaten Jumbo, gespeist mit der Batterie 100 Ah. weil ich dort keinen Wechselstrom zur Verfügung habe.

    Den Gas Oxamaten lehne ich wegen der erzeugten Gasflamme ab. Ob diese, meine Bedenken nun berechtigt sind oder nicht, ich kann da nicht anders.

    Gruß
    Bernhard

    Wie in meinem Beitrag #26 angekündigt, habe ich mir diesen Löttopf bestellt und mein Schwiegersohn (Klemptner) hat mir die entsprechenden Teile wie im Video dargestellt zusammengeschraubt.

    2 Testläufe habe ich durchgeführt um zu sehen was die Realität ist.


    1. Versuch:
    Zunächst war das Austrittsrohr ca. 20 cm lang. (Kürzen geht ja immer noch)
    Die im Video angegebene Vorheizzeit von 5 min wurde eingestellt.
    1 g OS-Tablette nach der Vorheizzeit einfallen lassen.
    Ergebnis:

    Kaum bis leichter Rauchaustritt aus dem Austrittsrohr!


    2. Versuch:

    Gleiche Anordnung. Vorheizzeit auf 20 min. eingehalten.

    2 Stück 1g OS Tabletten einfallen lassen.
    Unmittelbarer kräftiger Rauchaustritt aus dem Austrittsrohr von ca. 20 sec.
    Kristallistionsansammlungen am Rohraustritt


    Weitere Test´s konnten aus zeitlichen Gründen bislang noch nicht umgesetzt werden. Ich bin aber davon überzeugt, wenn das Austrittsrohr entsprechend verkürzt wird, (max. 5-10 cm) wird die Kristallisierung der OS nicht auftreten, weil die Wärmeleitung entsprechend bis zur Röhrchenspitze dieses verhindert.
    Ich denke dieses System wird funktionieren.

    Besorgt bin ich lediglich über den richtigen Einspreisungsort innerhalb der Beute. Der austretende OS-Dampf hat ja eine entsprechende Wärme, welche beim Eintritt in die Beute die nächst sitzenden Bienen verschmoren können.
    Hier experimentiere ich noch an eine Lösung, die eine optimale Dampfverteilung innerhalb der Beute zuläßt ohne die Bienen direkt durch wärme zu schädigen.

    Gruß

    Bernhard

    Ich habe 20 WV an 3 Standplätzen in DD US Beuten. Zusätzlich 6 Ableger in Styropor Ablegerkästen und 1 Königin im Mini Plus, derzeit 2 Zargen.

    Alle Bienenvölker sind und reagieren auf Witterung unterschiedlich, obwohl die Stärke, optisch beurteilt in etwa gleich sind.

    Es sind Völker dabei, welche spontan auf jeden Sonnenstrahl, der die Beute trifft, mit Ausflug reagiert, andere Völker halt eben weniger.

    Ich bin jetzt nochmal für eine Zeit bis zum 18. 03. 2020 Ortsabwesend. Je nach Witterung und Entwicklung der Völker am Flugloch eingeschätzt, werde ich dann eine Durchsicht machen. Insbesondere bei den Völkern bei denen sich am Flugloch dann noch garnichts getan hat.

    Es hilft vielleicht den Bienen nicht direkt, bringt für mich jedoch die "Wirklichkeit" ans Licht.

    Lt. durchgeführter "Hörprobe" leben bis jetzt alle Völker noch, auch wenn kein Ausflugsbetrieb feststellbar ist.

    Ablegerkästen können eine bequeme, praktische Variante für Ableger und befristeter Dauer sein. In jedem Fall sollten Ablegerkästen aber im "Standmaß" ausgerichtet sein. Sonst wird es eine Imkerei in einer Imkerei. (Ähnlich wie bei Mini Plus)

    Ich habe erstmal Ableger in Dadant US Maß (6 Waben + Futtertasche) im vergangenen Winter überwintern lassen. Hat bis jetzt gut funktioniert.

    Die Ablegerkästen habe ich aus Styrodur selbst mit einem Imkerkollegen zusammen geklebt und stellen eine kostengünstige Alternative, für einen befristeten Zeitraum, zu Komplettbeuten oder gekauften Ablegerkästen dar.

    Hallo Axel,
    richtig, ich fege die Honigbienen in die Sammelbrutableger. Je nach Volk kann es aber auch schon mal zuwenig sein. dann lasse ich auch schon mal Bienen auf den Brutwaben.

    Hier aber aufpassen, dass die Königin nicht mit in die Brutscheune wandert!

    Beehulk  
    Ich habe meine Völker auch alle in Kleingartenkolonien stehen. Es funktioniert auch am Standplatz. Die Bienen auf den entnommenen Brutwaben sind weitgehenst Wabensteht und mit der Brutpflege beschäftigt. Bei genügender Zugabe von Futterwaben u. Pollenwaben werden hier vorerst auch keine Flugbienen benötigt die der Brutscheune Futternachschub bringen. Ein Teil der da noch vorhandenen Flugbienen werden sowieso wieder zum alten Volk am Platz zurückfliegen.

    Diese Methode funktioniert also sehr gut!

    Wäre es verbunden mit dieser Vorgehensweise ( wie von Cuximker beschrieben) sinnvoll oder NOCH möglich ,

    eine KÖ in der Brutscheune ziehen zu lassen und das gleich als Volk komplett mit über den Winter zu bringen ? Als normale Standbegattung gedacht.

    Oder wäre das schon zu spät für das Volk ? August/September , wäre evtl. knapp oder ?

    LG

    Die Brutscheunen ziehen sich alle eine neue Königin, wenn man da nicht regulierend einschreitet. Ist auch nötig, wenn man diese Bienen als selbständiges Volk überwintern will. Ja es ist also auch im August/September, jedenfalls bei uns an der Nordseeküste, gut möglich.


    Ich habe so 6 Ablegervölker aus Brutscheunen als Reserve, bis jetzt über den Winter gebracht.

    Genau...

    Aber...

    TBE bedeutet ja nicht automatisch abschleudern.

    Idealer Zeitpunkt ist meines Wissens ca. 2 Wochen vor Trachtende.

    Nun praktiziere ich ja die TBE mit dem Abschleudern. Was ich jetzt nicht sehe, wo die Vorteile bestehen sollen, wenn ich "ca. 2 Wochen vor Trachtende" den Bienen die Streßsituation mit der TBE und möglicherweise noch mit Fangwabe zumute, um dann 14 Tage später nochmals die kompl. Honigentnahme durchführe. Zumal kann ich jedenfalls noch nicht ein Trachtende bei uns, für 14 Tage vorher sehen. Mag ja anderswo, auch anders sein.

    Ich halte es jedenfalls so bei meinem DD US System und meinen Bienen:

    Termin Abschleudern;

    • komplette Wabenentnahme aus dem Brutraum - separate Brutscheunenbildung.
    • entnahme der Honigwaben
    • aufsetzen der Futtergeschirre mit dünnem Flüssigfutter

    ca. 3 Tage später:

    • Oxalsäureverdampfung der WV
    • Aufsetzen der Blöcke von Futterteig
    • je nach Aufnahme des Futterteig 3-4 Wochen Bienenruhe, ohne öffnen der Beuten

    Nach dieser Zeit:

    • Blockbehandlung mit Oxalsäureverdampfung um Reinvasion zu eliminieren.
    • Differenzauffütterung bis zum Sollgewicht mit Futtersirup

    Nach auslaufen der Brutscheunen:

    • TBE in den Brutscheunen und Auffüttern mit Sirup bis zum Sollgewicht für mögl. Überwinterung.
    • Behandlung der Brutscheunen mit OS Verdampfung.

    WV ggf. Umweiseln, Völker aus Brutscheunen ggf. den WV zurückführen oder Ableger aus den Brutscheunen in den Brutscheunen überwintern lassen.


    Dieses System funktioniert seit 2017.
    Bislang ein lediglich ein Volk durch Futterabris (Winter 2017/2018) verloren. Aktuell leben bei mir alle Völker. 20 WV + 6 Ableger. Wobei 1 WV etwas schwächelt und ich nicht sicher bin ob es bis Ostern durchhält. Wir werden sehen.

    Dieses System ist wirklich mit rel. viel Arbeit und viel Material verbunden. Bislang bin ich aber mit diesem System der Varroabekämpfung und Wabenhygiene im Dadantsystem sehr zufrieden, gemessen an den Bienenverlusten in meinem Imkerumkreis.

    Bienenstichtherapie gibt es tatsächlich. Ich habe aber keine Erfahrungen damit. Gebräuchlich ist die Bienenstichtherapie angeblich heutzutage noch in Osteuropa und in Foren hört man von Imkerkollegen auch immer wieder, dass sie sich gezielt von Bienen stechen lassen um zum Beispiel Arthrose mit Bienengift zu behandeln. Was ich allerdings davon halten soll weiß ich nicht recht. Ich würde auf jeden Fall nicht selber herumexperimentieren. Ich seit drei Jahren auch Arthrose und mir hilft Hylauronsäure-Spritzen gut dagegen.

    Moin,
    mit meiner Arthrose war ich 2017 in ärztlicher Behandlung mit entsprechender Medikamenttherapie.

    Seit Sommer 2017 habe ich eigene Bienen, die mich unregelmäßig dann irgendwie heftig begrüßen.

    Seit Herbst 2017 nehme ich keine Medikamente mehr um die schmerzen meiner Arthrose zu behandeln, weil ich einfach keine Schmerzen mehr verspüre. Gezielt lasse ich mich dabei jedoch nicht stechen, brauche ich auch nicht, weil es mich auch so immer wieder mal trifft.

    Auch die üblichen Körper Abwehrreaktionen wie Schmerzen am Stich, Anschwellen von Gewebe, Hautrötungen usw. haben sehr stark, teilweise bis auf 0 nachgelassen,

    Nur Stiche im Gesicht versuche ich zu vermeiden und trage daher wenn ich an die Bienen gehe, immer einen Schleier.

    Wir kommen ja aus ähnlichen klimatischen Bedingungen. Ich habe Segeberger einzargig Styropor. Hab mit 25kg eringweintert. Am Samstag war riesiger Flugbetrieb. habe zur Sicherheit eine Schalte mit Wasser und Landplätzen aufgestellt.Jetzt wollte ich am Sa. mal wiegen und ggf. Futterteig auflegen. Welches Gewicht wäre da ein Indikator?

    Moin,
    das kann ich Dir so nicht sagen. Das kommt ja auch auf die Beuten und der Füllung (Rähmchen, Bienenmasse usw.) an.

    Ich habe meine Damen auf DD US sitzen. Letzte Woche habe ich dann mal so ca. 1 - 1,5 Kg Futterteig auf die Rähmchen gelegt. Die leeren Waben habe ich entfernt und das Wärmeschied an die Traube gerückt.

    Mal sehen, was sie nach ca. 3 Wochen vom Futter angenommen haben. Entsprechend wird dann nachgefüttert oder eben nicht.

    Ich habe am 20. Juli geschleudert. Dann auch erst die TBE gemacht und in der 1. Augustwoche mit Oxalsäuredampf behandelt.

    Bislang noch keine Winterverluste zu beklagen. Habe aber schon Futterteig bei allen Völkern nachgelegt.

    Besagt aber alles nichts. Ostern wird die Winterbilanz der Völker aufgestellt. Ich hoffe es geht weiterhin gut aus.

    Steinbachimker  

    Ja, ich habe mir einen solchen Löttopf kommen lassen. Mein Schwiegersohn (Klemptner) ist derzeit dabei, die Optimierungsteile zusammen zu schrauben.

    Ich werde dann sehen, ausprobieren und berichten.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard.