Beiträge von Cuximker

    WFLP


    Moin
    So wie von Dir beschrieben habe ich mein Varroa Behandlungskonzept aufgebaut. Zusätzlich schneide ich im Frühsommer noch Drohnenbrut.

    Ich praktiziere dieses System seit Sommer 2018, nachdem ich 2017 mit der Ameisensäurebehandlung sehr schlechte Erfahrungen machen musste und habe bis jetzt gute Erfolge damit erziehlt, d. h. kein Volk durch Varroa komplett verloren.

    Dennoch ist eine Varroafreiheit nur für einen begrenzten Zeitraum zu erreichen, denn bei der Restentmilbung im Dezember fallen dann doch noch immer welche.

    Wann jetzt eine Reinvasion wieder eintritt hängt wahrscheinlich von mehreren Faktoren ab und ist sicherlich jedes Jahr anders. Auch ich habe meine nächsten Nachbarimker im Radius von 2-3 Km die alle unterschiedlich und auch zu unterschiedlichen Zeiten behandeln. TBE macht davon aber keiner.

    Pro. Polis  

    Ja, so ist es leider, weil auch die alten Imker aus der Region an ihren Systemen festhalten, auch wenn sie auf Grund ihrer Erfahrungen manchmal erkennen, dass andere Betriebsweisen auch i. O. sein können, aber aus unterschiedlichsten Gründen (meist sind es die Kosten) sich nicht mehr umorientieren wollen.
    Trotz besseres Wissen wird dann das einmal angeschaffte System gegen jede Bedenken verteidigt. Da fehlt es dann an Aufgeschlossenheit für Neues.:D

    Das gilt übrigens für alle Betriebssysteme. Selbst die Bienenkiste kann für einen i. O. sein, wenn es den Ansprüchen genügt und derjenige damit zurecht kommt.

    ... Lokalität und Kollegialität in der Region hingegen sehr viel.

    Man sollte Neuimkern nicht immer Dadant aufquatschen!! Cosí sia!

    Man sollte Neuimkern überhaupt nicht´s aufquatschen, denn jeder sollte "seine Betriebsweise" welches für ihn selber am geeignetsten erscheint, wählen und damit imkern.

    Es hilft einem Neuimker genau so wenig, auch wenn der Rest im Verein mit einer bestimmten Betriebsweise imkern, wenn er persönlich damit nicht zurecht kommt. Egal um welches System es sich handelt.

    Leider und aus Erfahrung weiß ich, dass die "Alten Imker" überwiegend "ihr System" als das einzig Wahre ansehen und glauben alles andere taugt nichts und versuchen den Neuimker auf ihr System zu Impfen.

    Macht soetwas Sinn?

    Ich wundere mich immer wieder aufs neue, wie viele Zeitgenossen hier, inszenierte Filmhandlungen und Darstellungen aus dem TV Vorabendprogramm mit realistischen Maßstäben aus dem realem Leben vergleichen. :D

    SOKO Wismar ist ein Spielfilm der einer breiten Masse zur Unterhaltung dienen soll und einen Teil der Sendezeit ausfüllen muß. Diese Sendung erhebt keinesfalls den Anspruch einer Dokumentation.

    Wenn dieser Film nur einigen ein schmunzeln abgerungen hat, war der Film doch schon ein Erfolg im Sinne der Produktion.
    Dass das Thema nicht wilkürlich, sondern durchaus real seinen Ursprung hat, machen Handlungen dann doch schon viel leichter Verständlich, auch wenn manche dabei dramaturgisch überzogen schienen.

    Da gab es schon schlechtere Filme, mit und über die Imkerei.

    Moin,
    das Problem mit den "Reservebeuten" u. "Notbeuten" hatte ich im letztem Jahr ebenfalls um kurzfristig Schwärme unter zubringen, Ableger zu erstellen, Königinnen zu parken usw. Dieses möglichst im Standmaß und auch Witterungsbeständig.

    Mit einem Imkerkollegen zusammen haben wir uns Beuten im Standmaß aus Styrodurplatten 30 mm zusammengeklebt.
    Diese fassen 6 DD US Waben und eine schmale Futtertasche. Zur Zeit überwintern darin 3 Jungvölker aus dem letztem Jahr.

    Bislang bin ich mit dem Resultat noch sehr zufrieden, zumal von der Kostenseite unschlagbar, wenn man den eigenen Zeitaufwand für die Herstellung als Hobby betrachtet.
    Bei Abgabe von Bienenvölker kann ich diese Kisten als Transprotverpackung bienendicht gestalten und ggf. mitgeben.

    Ein zusammenfassendes Resümee kann aber erst nach der Auswinterung gezogen werden.

    Cuximker
    Toll wenn das Vertrauen innerhalb des Vereins zu groß ist, obwohl mir der Vorteil verschlossen bleibt. Oder weiß nicht nur der Vorsitzende, sondern jeder von jedem? Ansonsten sehe ich gerade in großen Vereinen den Nachteil durch schwarze Schafe (Diebstahl: Honig, Königin oder ganze Beuten; Vandalismus unbeliebter Kollegen).

    Richtig! Sicher weiß auch ich wo meine direkten Imkernachbarn ihre Völker stehen haben. Die von dir geschilderten Probleme hatten wir bei uns im Einzugsgebiet noch nicht.

    Unser Netzwerk kann dennoch schon von Vorteil sein, insbesondere auch während der Schwarmzeit. Ein Restrisiko bleibt jedoch immer irgendwo.

    Bei uns sind die genauen Dauer Aufstellungsorte der einzelnen Bienenstände (ohne Wanderung) der registrierten Imker sowieso dem Kreisveterinär gemeldet.

    Dem örtlichen Imkerverein Vorsitzenden sind diese Positionen von den Vereinsimkern ebenfalls bekannt.

    Eine weitere Datei halte ich für nicht förderlich und lehne diese Positionsangaben ab.

    Moin,

    nun habe ich hier viele Beiträge gelesen und versucht diese Inhaltlich für mich zu verstehen und für meine Praxis nach zu vollziehen.

    Es ist mir nicht gelungen, nicht mal Ansatzweise!

    Dennoch hätte ich von den hier postenden Forumsmitgliedern mit entsprechendem einschlägigem Chemiewissen gerne gewusst, ob das hier vorgestellte System für die Varroabekämpfung einsetzbar ist?


    https://www.youtube.com/watch?v=kyABgT5IfGE

    Jetzt bitte für mich keine Einzelheiten über chemische Reaktionen oder Eventualitäten, denn das würde mich als gewöhnlichen Anwender ohne jedes Hintergrundwissen in Chemie völlig überfordern.
    Bitte wenn es möglich ist die Antwort einfach gestalten. Macht es Sinn, ein solches Konstrukt zu bauen und anzuwenden?

    Danke für Eure Hilfe zur Entscheidungsfindung.

    Gruß
    Bernhard

    Mark-o  

    Hallo, Moin und ein gutes Neues Jahr,

    ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Bei Deinem im Vliesstext geschriebenen Beitrag fällt mir das Lesen schon schwer. Auch reicht mein techn. Vorstellungsvermögen hier leider nicht aus um Deinen Ausführungen zu folgen.
    Dennoch bin ich für alles offen - kann es mir aber so nicht mal vorstellen.

    Gruß
    Bernhard

    Ich gehe auch damit um, mir den Oxamaten zuzulegen. Gibt es ausser der von Vorschreiben genannten Zeit noch gravierende andre Nachteile ?

    Zur Zeit nutze ich mit meinen 7 Völkern den Varrox.

    Allerdings haben meine Styros Metallgitter im Boden und ich stelle das Pfännchen auf einen Kupferblecheinschub unter den Boden. Ähnlich wie die Windel. Ringsum abgedichtet mit Schaumgummistreifen.

    Ins Flugloch geschoben gab es jedes mal angekokelte Bienen ;(

    Wie hoch die Effektivität gegenüber dem Fluglocheinschub ist, kann ich schlecht einschätzen.

    Ich nutze den Oxamaten jetzt ausschließlich im 3. Jahr. Ich sehe keine Nachteile bis zu einer Völkeranzahl bis 15. Darüber hinaus stört mich ausschließlich der erforderliche gesamte Zeitaufwand.
    Im Sommer mag man das ja noch hinnehmen, aber bei der Restentmilbung jetzt im Dezember ist es bei der Kälte schon sehr "sportlich". ;)