Beiträge von Mc Fly

    Wenn ich zeichne heb ich die Königin auf der Wabe fest, tauche den Zahnstocher in den zuvor gemachten tropfen Ponal Express, mach den vorsichtig drauf, Plättchen mit der anderen angefeuchteten Zahnstocherseite aufnehmen und drauf. Dann direkt laufen lassen und gut. Noch nie eine Königin dadurch verloren.


    Wenn man derzeit die Beute offen stehen hat kommen laufend Räuber und Wespen, die Bienen sind auf abwehr eingestellt und wenn nun da von aussen eine Königin auf die Oberträger kommt und dazu noch etwas anders riecht, dann wars das schnell, besonders wenn noch keine eigene Brut und nur Stifte vorhanden sind.

    Warum denn nur im engsten Kreis

    Weil es keiner liest.

    Und nur Fragen kommen die keiner Beantworten kann oder die Antworten in Frage gestellt werden. Zudem stehen weitere Versuche aus um das Wissen aus alter Literatur zu bestätigen um den letzten Baustein abzusichern.

    Sollten wir das jetzt alle so tun, Dinge, die zu 99% funktionieren, nur im engsten Kreis bekannt geben? Da habe ich bisher wohl vieles falsch gemacht. Darüber muss ich nachdenken.

    Ist manchmal aber besser um es bestätigt zu bekommen bevor man es streut.

    Wenn das Imkerforum engster Kreis ist... gerne.

    ;)

    Ich wünschte, die Guten würden öfters mal so etwas wie ein Buch schreiben mit ihren gesammelten Erfahrungen. Ich würde dafür auch Geld zahlen.

    Würde ich mir auch wünschen, aber dann immer mit Blick über den Tellerrand, damit es keine einseitige Lektüre wird die nur eine Sache als Gesetz hinstellt.

    Das Problem dabei ist, dass es eh nicht gelesen wird. Und wenn doch, dann wird es nicht verinnerlicht. Ich kann das sehr häufig feststellen, dass kläre eindeutige Anweisungen nicht beachtet werden. Der Mensch ist von Natur aus bequem. Wieso sollte der Imker anders sein?

    Da erzählst jemand er soll es so und so machen, danach kommt er und löchert dich weiter und erzählt dabei er hat es eh ganz anders gemacht weil der oder der es auch so macht und und und.

    Da wirst dann zum Hirsch.

    Aber Schwänzeltanz beherrschen halt die wenigsten...

    Herumschwänzeln können viele, nur ob sie die Richtung dabei richtig angeben oder einfach nur was nachtanzen weil sie es mal gesehen haben ist immer die Frage.

    In den letzten Monaten störe ich mich auch immer mehr an einigen Usern die mit 5, 10 oder 20 Völkern imkern und sich dazu berufen fühlen, unumstössliche Weisheiten mitzuteilen und weitaus erfahreneren Kollegen, teils Nebenerwerbs- oder Erwerbsimkern (und damit per Definiton Profis) über den Mund fahren.

    Genau solche User, die irgendwo paar Bienen stehen sehen oder der Kumpel vom Schwiegervater Bienen hat, zerpflücken dann solche Tipps als eigenes Wissen und machen daraus dann ihr eigenes Wissen und geben es noch falsch weiter. Sobald mal nicht was nach Schema F funktioniert und Rückfragen da sind, gibt es plötzlich neue Erfindungen die dann als die Lösung angeboten werden, aber überhaut nix bringen.

    Auch ein Erwerbsimker muss die Weisheit nicht mit Löffeln gefuttert haben und oft lebt sichs unwissend leichter ^^ Da gibt es sicher etliche Hobbyimker die manchem Erwerbsimker weit überlegen sind.

    Wenn man so viele Völker hat, dass man eine Weisellosigkeit nicht rechtzeitig erkennt, hat man dann die Zeit, drohnenbrütige Völker zu sanieren? Und wie lange wird es dauern bis das sanierte Volk den Rückstand wieder eingeholt hat? Da stehe ich auf dem Schlauch..

    Lieber Joew, ich merke du verstehst hier die Problematik nicht.

    Als normaler Imker hat man bei 10 Völkern vielleiht alle 3-5 Jahre mal so einen Fall. Auf die Masse der Imker gesehen ist es dann doch eine schöne Menge die meist zig Königinnen das Leben kostet. Diese davor zu bewahren ist es doch schon wert.

    Da muss man niemandem vorhalten er würde nicht genug nach den Bienen schauen, denn es trifft jeden irgendwann.

    Ein drohnenbrütiges Begattungsvölkchen von der Belegstelle sanieren? Wie viele Bienen sind denn da drin und wie alt sind die? Will man da eine wertvolle Jungfer reintun? Da stehe ich auf dem Schlauch..

    So, nimm mal an Imker Bert geht mit 100 Begattungseinheiten auf die Belegstelle. Je nach Bienenzusammensetzung können die bereits nach dem zurückholen drohnenbrütig sein, wenn beim einweiseln was nicht geklappt hat und die Kontrolle dies vor dem Anliefern nicht gezeigt hat.

    Soll er nun 10 Einheiten auflösen nur weil die drohnenbrütig sind? Bei mir werden z.b. 3er Minis eingesetzt. Wenn da eine Einheit drohnenbrütig wird, musste ich bisher immer abkehren und bekam viele Bienen gar nicht raus, da die beiden anderen Abteile ja belegt waren.

    Jede Jungfer ist wertvoll, da man diese ja von einer Zuchtmutter gezogen hat und selbst wenn es eine Nachschaffung wäre, ist sie doch so wertvoll, dass sie ein ganzes Volk aufbauen kann.

    Ein drohnenbrütiges Volk hat ja schon seit einer geraumen Zeit keine Königin mehr. Demzufolge auch keine Arbeiterinnenbrut. Was will man da retten? Die Gene der Afterweisel? Da stehe ich auf dem Schlauch..

    Dazu müsstes du wissen wer zur Afterweisel wird, wie schnell und dann mir erklären weshalb ein Volk mit ausgelaufener Arbeiterinnenbrut nicht mehr Rettungswürdig ist.

    Dass man ein drohnenbrütiges Volk sanieren kann, zweifle ich nicht an. Ich verstehe aber nicht warum man das will. Verraten will es hier wohl niemand.. Bislang konnte ich noch keine überzeugende Erklärung finden.

    Was ist an einem drohnenbrütigen Volk schlecht?

    Altkönigin geht warum auch immer verloren, Bienen schaffen nach, neue schlüpft und geht beim Ausflug verloren. Der Imker wartet 19-21 Tage um erste Stifte zu sehen und zu wissen es ist alles ok. Dabei kann er dann Stifte sehen obwohl die Königin gar nicht da ist. So schnell gibt es Drohnenmütterchen. Das dauert keine 21 Tage. Warum soll so ein Volk nicht zu retten sein? Was willst sonst mit vielleicht 30.000 Bienen eines WV machen? Abkehren/abschwefeln?

    Es sind Lebewesen und daher hat der Imker hier was zu tun. Meist ist er ja auch schuld am Königinnenverlust.


    Ich bin auch postiv von der Beweiselung von drohnenbrütigen Kisten mit schlupfreifen Zellen überrascht! Die nehmen die neue schlüpfende Königin wirklich gut an (evtl ist es mit ganz frisch geschlüpften ähnlich) und gehen ab wie die Luzi!

    Hier ist die Lösung für die Rettung aller drohnenbrütigen Einheiten/Völkern.

    Dieses Jahr zigfach geprüft und von einigen im engsten Kreis bestätigt bekommen.

    Jedoch ist es noch in der Erprobung und ich bin noch daran zu prüfen ob man es mit dem Einweiseln einer begatteten auch hinbekommt. Kann ich aber erst nächstes Jahr beenden und muss natürlich auch gegengeprüft werden. Ist jedoch altes Wissen welches noch überprüft werden muss. Der Drohn hatte ja immer zum aufsetzen einer MiniPlus Zarge geraten, im Grunde ist das alte Lehrbuchwissen ähnlich, jedoch anders aufgebaut, da es keiner Wabe bedarf und man damit dann auch Königinnen ohne ihre eigenen Bienen in drohnenbrütige einweiseln kann.

    Frisch geschlüpfte die nicht älter als 1-2h sind gehen auch, aber mit höherem Risiko.


    Zu beobachten ist, bei Gabe einer schlupfreifen Zelle wird man weiterhin frische Stifte der Drohnenmütterchen finden, das erledigt sich dann sobald die Königin die ersten eigenen Larven hat. Was zumindest im Ansatz bereits die weitere Theorie zur Beseitigung der Drohnenmütterchen und dazu das sichere einweiseln einer begatteten Königin bestätigen würde.

    Zuviel will ich noch nicht behauten, ansonsten kommt wieder jeder mit seiner eigenen Theorie um die Ecke oder sucht die alten Literaturen und setzt diese wieder direkt als gegeben und wahr an.

    Vieles ist in Vergessenheit geraten was gut funktioniert hat, es gilt nur heraus zu finden was davon wirklich funktioniert und was nicht.


    Kleines Beispiel zu altem Wissen das vergessen wurde oder mangels Funktion keine Anwendung mehr findet. Umweiseln mit nem Schuß Obstler ist ein altes Imkerrezept und da ist was dran. Nur früher gab es geschlossene Böden und daher funktionierte es, mit den Gitterböden von heute geht es nicht mehr -aber es funktioniert. Um im laufenden Betrieb umzuweiseln (nicht erst in den Herbst- oder Fruhjahrsmonaten wo es eh fast eine sichere Sache ist.) war dies ideal.

    Hab auch eine Standimkerei und versteh nicht was das mit dem Besuch von Belegstellen zu tun haben soll...


    Es geht nicht um die Bienenmasse sondern um den Aufwand und die ggf vorhandene Menge.


    Aber nun klinke ich mich aus, bevor du dich noch weiter ins Aus katapultierst.

    Das zeigt mir erneut, dass da leider null Wissen über den Bienen Organismus vorhanden zu sein scheint.

    Kann mir schwer vorstellen alles so schnell aufzulösen wie du es anscheinend zu tun scheinst wenn du noch nie drohnenbrütige Bienen hattest.

    Würde gern sehen wie du auf die Belegstelle fährst um dort schnell aufzulösen damit ja keine Einheit drohnenbrütig wird. Vor allem was da die anderen/der Belegstellenleiter dazu sagt...

    Manchmal würde es ja schon reichen wenn man rechtzeitig anfängt zu denken. Bei gewissen Themen muss man gerade bei den Bienen genau rechnen und planen.

    Ich hab eine 99%ige Methode. Im engsten Kreis auch bekannt gegeben.


    Hat aber nichts damit zu tun, dass hier Aussagen getroffen werden die überhaupt nicht mit den Tatsachen übereinstimmen.

    Auch beim Abkehren kommen nachweislich, von Studien belegt, genug Legende Arbeiterinnen zurück. Die sind ja nicht doof und fliegen den anderen einfach nach.

    Es gibt nur 2 Methoden die funktionieren. Alles andere ist wie Russisch Roulette.

    Zu legenden Arbeiterinnen werden prinzipiell nur die aller jüngsten Bienen, dir alten sind da ungefährlicher und es dauert sehr lange bis die dann doch mal anfangen zu legen.

    Ich habe das Volk gründlichst diese Woche mehrere Male durchgesehen. Es sind weder Stifte noch sonstige Brut feststellbar. Auch eine Königin/Prinzessin konnten wir nicht entdecken. So gehe ich davon aus, dass in diesem Volk keine Königin/Prinzessin anwesend ist.

    Würde eine Weiselprobe aussagekräftiger sein?

    In so einem Brutsammler eine unbegattete finden, Respekt!

    Klar wenn man Glück hat und sie sich wie so oft auf den ruhigeren Randwaben aufhält, dann sieht man sie vielleicht sofern sie sich nicht irgendwo zwischen Wabe und Rähmchen versteckt oder einfach im Gewussel der tausenden von Bienen untergeht.


    Eine Weiselprobe zeigt dir morgen schon was Sache ist.

    Und ja, auch mit unbegatteter heulen so große Einheiten gerne weiter.

    Werde sie heute abend abklopfen damit sie sich bei den anderen Völkern einbetteln können.

    Einbetteln geht nur wenn sie was mitbringen. Wie daheim wenn Besuch kommt und ein Gastgeschenk mitbringt ^^ Also davor noch etwas Leben in die Damen bringen und dann weiter machen!

    mich würde mal interessieren ob Königinnen auch mal entführt werden, da ich sie nicht mehr finden kann.

    Entführt in den königlichen Bienenhimmel!

    Die Räuberbienen greifen gezielt die Königin an, wenn diese erledigt ist gibt das Opfer direkt auf und kann ohne weitere Verluste für die Angreifer geplündert werden.

    Es gibt auch eine stille Räuberei, da gibt es dann keine Gegenwehr und die Königin bleibt mit den restlichen Bienen am Leben, wird dann aber zeitnah verhungern da die nicht mal mehr Futter haben um einen letzten Rettungsversuch zu starten und Nektar einzutragen.

    Die sitzen dann ganz ruhig auf den Waben wie festgeklebt und irgendwann bewegen sie sich immer weniger bis sie dann herunter fallen/auf den Waben verhungert sind.

    Die 400ml sind jetzt auch durch den hihen Alterdurchschnitt der Völker bedingt, im Mai halten die Bienen wesentlich länger

    aha, der ist jetzt anders wie im Mai? Bitte mal für jemanden wie mich erklären!

    Oder nimmst du im Mai die Bienen aus den HR und jetzt was an den Unterträgern im BR hängt bzw. hinterm Schied?

    400ml, sind ne Menge Bienen ohne Arbeit am Anfang. wozu soll das gut sein? Da fliegen nur sehr viele davon ab da sie keine Aufgabe haben.

    Also Käfig raus und neue Königin im Lockenwickler mit Futterteigpfropfen zwischen die Waben klemmen.

    Nach 3-4 Tagen dann bedampfen mit OX.

    Warum nach 3-4 Tagen? Da wird sie vermutlich gerade die ersten Stifte legen.

    Oder wäre es besser erst Oxalsäre Verdampfen und danach Königinnen tauschen?

    Bei solch einer Aktion würde ich immer wieder dazwischen bedampfen um diese Zecken von den Bienen zu bekommen. Ansonsten besteht auch die Gefahr des Verfluges und somit Weiterverteilung dieser Plagegeister an andere Völker am Stand die z.b. ohne gekäfigte Königin sicher anziehender wirken wie die eigene Königin die keinen "Duft" mehr in der Kiste verteilt.

    2. Variante wäre Mini + oben aufsetzen.


    Wäre aber mehr Aufwand, da es länger dauert bis ich die Dinger runterhabe.

    Mit Ox verdampfen (Oxamat) und anschließend füttern wären die Mini + auch blos im Weg.

    Dann kannst dir doch das Käfigen nächstes mal sparen, oder warum willst du in der einen Einheit die Brut auslaufen lassen um dann soviel Milben wie möglich zu erwischen und danach wieder eine kleine Milbenzucht über Kopf aufsetzen?

    Gibt es noch andere Sachen zu beachten?

    Am besten alle Schritte aufschreiben und dann hinterfragen.

    Nach Umweiselungszellen werde ich natürlich zu gegebener Zeit dann auch schauen

    Nach denen solltest du JETZT mit der gekäfigten Königin schauen.

    Warum ist es denn so schwer sich in einen Anfänger/Nichtprofi hineinzudenken?

    Das ist nicht das Problem und auch einfach möglich. Ansonsten würde ich die möglichen Ursachen nicht entsprechend erklären können.

    Was mich hingegen stört ist, man zieht nur Erklärungen in betracht die geläufig sind und in irgendwelchen Büchern stehen. Warum es aber neben einer legenden Königin keine und überlegt nicht weiter.

    Eine junge Königin hat manchmal Startschwierigkeiten.

    Das sind keine Startschwierigkeiten sondern einfach Platzmangel. Genauso ist eine Königin mit 4 Brutwaben mindestens 3 Wochen in Eilage, da hat die dann komplett durchgelegt.

    Es wird ja sogar angegeben, es handelt sich um einen KS von Ende Juni. Folglich wenn man rechnet, bekommt man heraus, dass da aktuell der 2. Brutsatz geschlupft sein muss. Folglich ist die Königin damit beschäftigt gewesen, die frei gewordenen Zellen wieder zu bestiften und vermutlich hat sie diese nun alle gefüllt und entweder ist zuviel Futter drin mit einhergehendem Platzmangel oder die Bienenmasse reicht noch nicht für mehr aus, dann hat sie eben zwischen belegen der letzten freien Zelle und der eingeleiteten Diät noch an die 120 Stifte in einer Stunde zu "entsorgen" gehabt.

    Weil man schnell vergisst, dass man selbst einmal Anfänger war?

    ne, nur musste ich mich anfangs in meinen "Lehrzeiten" auch selbst hinsetzen und überlegen plus natürlich hinterfragen ob manche alten Weisheiten überhaut so stimmen können. Das ist im übrigen bis heute noch so. Man lernt nie aus und erst recht nicht mit den Bienen.