Beiträge von Mc Fly

    Ich glaub eher, dein Mann möchte dich von seinem neuen Reich fernhalten :Biene:


    Bei einem Bienenhaus werden die Beuten so an einer der Aussenwände platziert, dass das Flugloch direkt ins Freie zeigt. Im Normalfall gibt es dann noch große Fenster über die die Bienen, die bei den Kontrollen aus der Kiste ins Haus entweichen, wieder hinaus können. Im Regelfall wird ja so ein Haus auch als Lagerplatz genutzt und sollte daher weitgehenst Bienenfrei sein.


    Also daher, Beuten mit Flugloch direkt bündig an die ausgesägten Fluglöcher des Gartenhauses Stellen und sollte dann noch ein Spalt vorhanden sein, kann man diesen mit Schaumstoff sehr gut abdichten.


    Gruß
    Markus

    So. Eben nachgesehen und die Queen saß noch immer gekäfigt hinter weichem unangerüsseltem Futterteig, schön luftig zwischen 2 Waben hängend. Das kann ja nix werden. Die Dame ist nicht erwünscht.


    Trotzdem Wabe gezogen, Käfig auf und Madam darauf laufen lassen. Käfig kurz zur Seite gelegt und nochmal kurz vorm zurück hängen der Wabe schauen wollen, da erledigt sich das Problem doch wie aus heiterem Himmel -wenn auch anders als erwartet.


    Urplötzlich höre ich noch von rechts ein lautes Brummen und kann im nächsten Moment nur noch mit offenem Mund zusehen wie das schwarzgelbe Monster mit einem grün bepunkteten Passagier zwischen den Klauen davonflog. Konnte ihr geistesgegenwärtig noch eine mit dem Stockmeisel mitgeben, aber bis ich dann an der Stelle ihres Absturzes war, flog sie schon wieder mit ihrer Beute auf.


    Ich mag ja Hornissen und gönnen ihnen auch ihren täglichen Sack der anhand Beobachtungen aus +-4 Bienen je Stunde besteht und das bei ca. 5-6 Hornissen die da laufend erscheinen, aber das geht doch nun wahrlich zu weit. Ich schüttel jetzt noch den Kopf beim Gedanke daran.


    Lediglich beim füttern des Nachbarvolkes wurde es dann fast schon wieder normal. Normal mach ich den Deckel auf und kipp die Ladung Mampf in die Plastikwanne. Irgendwas hielt mich jedoch davon ab und veranlasste mich doch noch einen Blick in den Pott zu werfen. Nach dem ersten komischen Gefühl hab ich dann schnell den Deckel zugemacht, das Handy zur Beweissicherung geholt, nach den Hornissen geschaut und dann schnell den Deckel auf und Bilder gemacht.




    Mal ehrlich, meine Damen haben doch einen gewaltigen Schuß. Stifte gab es keine mehr und die Maden waren auch schon mindesten 3 Tage alt, also muss die da schon eine Woche gehaust haben. Normal wollte ich erst Ende nächste Woche nochmal füttern. Wer weiss was bis dahin mit ihr passiert wäre.


    So für heute habe ich echt genug.
    Gruß
    Markus

    Bei mir ist es da zum Glück wie immer ruhig. Hatte über 14 Tage +- 2-3 Fallmilben gezählt und auch beim ST lagen dann zwischen 20 und 30 auf dem Einschub.
    Lediglich 1 Volk hatte Anfang August vermehrten Fall und wurde daher schon dort behandelt, wobei nur 45 auf dem Einschub lagen und letzte Woche rieselte es dann über 800 nach ST 60%. Ist jedoch auch Kalkbrutbehaftet und die Bienenzahl hat die letzten 14 Tage stark abgenommen. Ohne erneute Kontrolle und Behandlung wäre es in 2-3 Wochen sicher das von Henry angesprochene Bild gewesen.


    Gruß
    Markus

    Leider nein. Das Volk ist nicht sehr stark und könnte auf einer Zarge Überwintern. Auf der Wabe wo sie herumliefen War auch nichts los, vielleicht 50 Bienen auf beiden Seiten. Lediglich die Königin mit etwa 10 bedrängenden Bienen War da aktiv und durfte wohl nicht hinab.


    Nun sitzt sie zum ausfressen im Käfig. Mal schauen was passiert. Nachschaffungszellen waren auch schon 4 angezogen.


    danke fürs Teilen deiner Infos. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit dem Gerät machst. Speziell die Frage der Kommunikation via Arduino finde ich sehr interessant! Berichte bitte weiter! Danke!


    Grüße Tobi


    Hi gerne. Imker wollen immer sparen. Da es darauf sicher schon patente gibt werde ich natürlich nur Infos weitergeben und kein fertiges Produkt anbieten wollen.
    Vielleicht findet sich in unserer Reihe noch jemand mit Guten programmier Kenntnissen.



    habe solche Waagen aber wegen der Auto-Nullung erst mal wieder verworfen. Will ja nicht jedesmal die Beuten auf die genullte Waage heben müssen;-)


    Hat die Plattformwaage keine Autonullung oder wie liest du die Daten ab? Ist die Waage quasi dauerhaft an?


    Was bedeutet darf nicht nass werden? Wenn du die Waage draußen einsetzt, wird es immer Feuchtigkeit geben, selbst wenn due die Teile in einer unbeheizten Hütte oder unterm Dach in einer Box aufbewahrst.


    Diese Waage hat eine Autonullung die man jedoch deaktivieren kann. Man kann sie daher auch als Fass waage einsetzen. Da steht z.b. immer ein Fass darauf aus dem eine Masse x entnommen wird oder hinzukommt.
    Das Bedienteil ist abnehmbar. Somit belasse ich die Waage und das Anschlusskabel an Ort und Stelle und steckt dann derzeit noch kurz das Bedienteil an sobald ich vor Ort bin.
    Anschalten, kurz warten und das Gewicht erscheint. Danach einfach aus machen, abstecken und gut.


    Wegen der Feuchtigkeit muss ich mal eine Waage öffnen und mir den Aufbau anschauen. Da jedoch keine IP Zertifizierung vorlieg, ist direkte Nässe durch Regen oder Kondensation sowie hohe Luftfeuchtigkeit schlecht für die Elektronik.


    Daher hab ich alles in eine Folie gepackt und noch eine Packung Silikatkugeln dazu. Wenn alles klappt kann man die Elektronik auch mit einem Harz eingiessen.
    Werde nun 3 Waagen testen. 1 bleibt komplett bis zum Frühjahr draußen unterm Volk, die andere kommt in die Garage und wird belastet um zu sehen was sie außerhalb der Arbeitstemperatur macht und wie sich die Dauerbelastung auswirkt. Die letzte bleibt in der Wohnung für die Vergleichsmessung und zum Basteln mit dem Arduino. Wenn es wirklich gehen sollte, kann man für vermutlich 250 € eine Hightechwaage mit Funktionen wie die 1000+ € teuren bauen. Logisch kann die Waage nicht von gleicher Qualität sein aber dafür bezahlbar.


    Gruß
    Markus

    Also zuerstmal möchte ich sagen, dass ich in all meinen Jahren noch keine Königin durch "abstechen" verloren habe, es sei denn es war mein Fehler und ich hab die 2. Königin im Volk übersehen.
    Normalerweise bei Ablegern kommt nach 8 Tagen die Königin mit Käfig und Begleitbienen direkt zum ausfressen rein und das ging noch immer gut. Auch bei unterjährigen Königinnenverlusten sehe ich das meist eh in der Woche darauf und da sind dann die Zellen schon alle verdeckelt und die neue kann direkt zum ausfressen gegeben werden.


    Im September/Oktober entnehme ich normal die alte Königin und setz die neue direkt und ohne Käfig auf die Wabe. Schau dann noch kurz zu wie sich die Hofdamen verhalten und dann wars das. Im Normalfall sind dann direkt einige Bienchen um sie herum und fangen an sie abzutasten, abzulecken und oft sitzt auch eine regelrecht auf das Hinterteil auf und bugsiert es in eine Zelle, was aber meist von der gestressten Königin mit erstarren quittiert wird und erst danach läuft sie weiter.


    Vorgestern wars das selbe, die Alte raus, die Neue rein und sah alles sehr gut aus. Kiste zu und fertig. Gestern war ich wegen Füttern von daneben stehenden Völkern wieder vor Ort und hab schon gehört wie die Turbine lief und sie nach ihrer Königin am schreien waren. Toll dachte ich, nun hat es mich auch erwischt und ich hätte die erste von sicher 100 und mehr zugesetzten Königinnen auf dem Gewissen.
    Also Kiste auf, (sitzen auf 2 Zander normal) Futterzarge runter und schon kamen die Heuler mit Stachel voran. Waben durchgesehen, keine Königin aber auch keine Nachschaffungszellen, heulen konnten sie jedoch für 2.
    Also Futterzarge drauf und mal schnell noch 2 Waben gezogen und tatsächlich da spazierte die neue herum, umringt von einem Schwung Bienen die immer noch an ihr herumschlappern mussten und sie regelrecht bedrängt haben.
    Zur Sicherheit wurde sie nun zurück in ihr Miniplus, wo sie wieder herzlich willkommen geheissen wurde und das Volk darf erstmal richtig Weissellos sein.
    Hat hier schonmal jemand solch ein komisches Verhalten erlebt? Also die Königin versuchte aus dem BR zu entkommen bzw. wurde von den Schnüfflerinnen nach oben gedrängt und der Rest heult der alten Königin hinterher?

    Hallo Markus,
    das dürfte -zumindest im Spätherbst bis Frühjahr zu technischen Problemen führen, das Datenblatt der Waage postuliert nämlich folgendes:
    Arbeitstemperatur: +5 °C ... +35 °C / max. 85% r.F.
    Gruß, Andreas


    Das ist auch meine Befürchtung, jedoch wurde mir zumindest telefonisch gesagt, es dürfte zu keinen Problemen kommen -solange die Waage nicht feucht/nass wird und irgendwelche Bauteile oxidieren können. Ich geh natürlich von gewissen Gewichtsabweichungen bei unter 5 und über 35° aus, aber im Grunde geht es mir ja auch nur darum zu sehen, was los ist. Gibt es eine Tracht und damit eine Gewichtszunahme oder eben eine Abnahme. Wie genau das dann erfolgt, solange es einigermaßen linearisch verläuft, dürfte dann zweitrangig sein. Werde weiter testen und berichten!



    und die Waage ist auf Dauerbelastung ausgelegt?


    Wurde mir telefonisch zugesichert, da dies auch eine der Funktionen der Waage voraussetzt. Werde wohl über den Winter eine abbauen und bei Aussentemperatur lagern. Dann kann ich Vergleichswerte ermitteln ob es abweichende Waagergebnisse zu einer neuen und unbenutzten Waage gibt und zu welchen Abweichungen es bei Minustemperatur gibt. Werde hierzu berichten!



    Die Waage hat auch eine USB Schnittstelle und sendet je Sekunde 2 Werte. Dürfte daher auch kein Problem sein die Daten auszulesen und mittels GSM Shield zu versenden.


    Es ist keine Highend Waage, jedoch ist das Preis Leistungsverhältnis unschlagbar, sofern die Werte bei Minustemperaturen auch noch was taugen.

    Hallo zusammen,


    da hier sicherlich der ein oder andere auf der Suche nach einer preiswerten Stockwaage ist, möchte ich mal meine Erkenntnisse aus langen Recherchen unter das Volk bringen :lol:


    Nach Tage-/Wochenlangem Suchen hatte ich einfach nicht das gefunden, was ich benötige bzw. was ich auch zu zahlen bereit war.
    Dann folgten etliche Telefonate mit zig Händlern, Herstellern und sonstigen Fachleuten und entweder erhielt ich die Antwort "Haben wir nicht" oder mir wurde ein Modell vorgeschlagen, welches preislich bei 300-400 Euro lag. Dafür hätte ich dann auch gleich so ne Hightech Bienenstockwaage kaufen können. Aber ich bin da eher der Typ, der alles selbst und möglichst preiswert möchte. Im Freundeskreis arbeitet jemand bei einem Waagenhersteller und dort hätte mich der Spaß an die 1.000 Euro gekostet.
    Dann wollte ich schon aufgeben und hatte eh nur noch einen Anbieter auf meiner Liste. Nachdem ich es schon fast verdrängt hatte und es mir dann beim Kofferwaage wiegen wieder in den Sinn kam, hab ich dann direkt am nächsten Tag meine letzte Nummer angerufen und dem Herrn von der technischen Hotline meine Anforderungen an den Kopf geworfen. Da meinte er nur "Sie sind sicherlich Imker und suchen eine Waage für ihre Bienenvölker". Hab es dann voller Zuversicht bejaht und er meinte, da hätte er 2 Modelle im Angebot die Dafür in Frage kommen und auch immer wieder von Imkern gekauft würden:


    PCE PB 60N
    PCE PB 150N


    Diese Waage bekommt man für +- 89 Euro, über den Winter will ich mal schauen, was man aus ihr heraus holen kann und ob eine Kommunikation mittels einem Arduino möglich ist. Dann kann das gute Stück bald alles was die 1.000+ Waagen auch können.


    Für den Einsatz als Stockwaage habe ich mir 2 Siebdruckplatten besorgt und die obere mit einem umlaufenden Holzrahmen von 5cm versehen und die untere mit 4cm. Die Waage habe ich mit 5 mm Leistchen an den Auflageflächen gegen Verrutschen gesichert, hinten einen 5cm Zwischenraum für das Kabel gebastelt. die rückseitigen Stirnseiten fehlen bei der unteren Platte ganz und die bei der oberen wurde mit 2 Nägeln klappbar gemacht. Das Kabel wurde im Kabelzwischenraum fixiert und kann noch 10 cm heraus geholt werden um es dann bei der Gewichtskontrolle mit dem Bedienelement zu verbinden.
    Über die Waage und den unteren Rahmenteilen habe ich noch eine Folie verklebt, die Waage selbst befindet sich nun in einem dichten Fach was mittels Silikon und Folie gegen Wasser geschützt ist.


    Hab leider keine Bilder, aber bei der nächsten denke ich sicher daran.


    Muss nun nur noch testen, wie sich die Sache im Winter macht -sofern ich die Waage nicht doch einwinter.


    Wer mehrere dieser Waagen einsetzt, sollte sich die Bedienteile kennzeichnen. Sonst kann es zu abweichenden Werten kommen falls man das Bedienteil einer anderen Waage einsetzt.


    Gruß
    Markus

    Da kann ich nur zustimmen. Das Argument mit der Standbyzeit ist sehr wichtig.


    Deswegen habe ich mich auch bei mehreren Anbieter erkundigt und es wurden mir für wenige Dollar stärkere Akkus mit dazu geliefert. Die halten an die 14 Tage. Kommt natürlich auch auf die Aussentemperatur an, je kälter je kürzer.


    Zusätzlich hab ich auch noch Solar betriebene Akku Ladegeräte im Einsatz. Meine Wildkamera musste ich dieses Jahr nie laden und bei den TK102B das selbe. Natürlich muss man die Solar Ladegeräte so anbringen können, dass sie nicht auffallen und die Verkabelung im Falle eines Diebstahls unmerklich getrennt wird.


    Die Polizei würde ich wenn auch nur im Nachhinein einschalten. Zuerst wird das von mir unter 4 Augen geregelt.


    Die Funktionen find ich einfach klasse. Rüttelt einer an der Kiste oder hebt den Deckel bekomm ich eine Info und sollte die Kamera nicht bereits ein Bild gesendet haben, kann ich es mir direkt anfordern. Genauso kann ich mal auf mithören umschalten um zu hören was die Bienchen so summen oder der Spion zu berichten hat.


    Ach ja, Polizei kann man schnell anrücken lassen sofern man das richtige sagt. Bei Gefahr für Leib und Leben sind die richtig flott.


    Gruß
    Markus

    Ein GPS-Gerät für Imker:
    http://www.striwa-imkereitechnik.de


    Das bekommt man auch in noch günstiger. Die Teile die ich verwende haben die Bezeichnung TK102B.
    Man findet bei der Bucht genug davon für +-20 Euro oder wer etwas warten kann und noch mehr sparen möchte,
    der ordert direkt in China und ist mit etwa 14 Euronen pro Stück dabei. Vorteil ist, es hat GPS!


    Hab auch noch eine reine GSM Lösung die auch bauartbedingt noch kleiner ausfällt, aber die Ortung kann teils seeeehr ungenau sein und 1-300 Meter Abweichung beinhalten.



    Für die Kamerafreaks kann ich die HC300M empfehlen, ist vergleichbar mit einem in Deutschland unter anderem Namen vertriebenen Produkt und in China für +- 115 USD zu bekommen. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Wildkameras SSL tauglich sind -was die meisten ab diesem Jahr sind (die hc300m sowieso).


    Einfach bei Aliexpress oder Alibaba suchen, Auf Bezahlung per Paypal wert legen und schon ist alles sicher. Zoll kann natürlich anfallen, je nach Wetterlage ^^



    Bei mir hat die Kamera bisher gut funktioniert, allerlei Wildgetier und ein mit Äpfel werfender Knabe aus der Nachbarwiese. Der konnte es gar nicht verstehen warum ich die Woche darauf einen Apfel in seine Richtung (natürlich bewusste weit vorbei) warf und kam dann gleich mit seinem Papa zurück. Nachdem ich es dem Herrn Papa erklärt hatte, gabs direkt eine auf die Mütze und der Jung musste weiter Äpfel auflesen :daumen:



    Hoffe damit etwas geholfen zu haben, hab mich dafür auch extra vom ewig stillen Leser wegbewegt und angemeldet :cool: