Beiträge von Mc Fly

    Der Beespace wird in seiner Bedeutung überbewertet. Wenn Tracht ist und man nicht hinterher kommt mit dem Aufsetzen dann wird verbaut, selbst bei passenendem Beespace. Will sogar nicht ausschliessen, dass das auch passieren kann wenn noch Platz im HR ist.

    Dann hast du auch keine 7mm oder Abweichungen in den Rähmchen (Verbogen/Verzogen/unterschiedliche Hersteller usw.)

    Das Schlimme sind doch die Bauanleitungen die meist von irgendwelchen Halbimkern von einem anderen Plan kopiert wurden und dann stolz im Netz als ihre Bauanleitung präsentiert werden.

    Ist ja nicht nur mit den Bauplänen so sondern allgemein mit dem Plan den viele nur durch anlesen, Hörensagen vom Schwiegervater der einen kennt der Bienen hat, irgendwelche Facebookgruppen oder anderen Anfängern haben die nach 1-2 Jahren schon meinen sie können anderen das Imkern beibringen oder es gar direkt neu erfinden.


    Man verlässt sich dann eben darauf und dann passiert sowas. Normal solltest deine Kisten schnappen und dem Planspender um die Ohren hauen ^^


    Ebenso wenn man sich alles vorkauen lässt, da steh ich besonders drauf. Wenn man sagt 7mm basta, dann kommt direkt warum wieso weshalb. Man kann eben in der virtuellen Welt nicht sehen ob da einer sitzt der Ahnung hat oder es nur vortäuscht. Der der Ahnung hat merkt dafür schnell ob ein anderer auch das hält was er verspricht.

    Viele Dinge sind einfach Erfahrung, teils mit viel Zeit und Versuchen behaftet.


    Also Manu, mess mal nach wieviel mm du da hast, sind es 11 oder gar 12? Wenn du jemals auf Dadant umsteigen willst, dann stell ja nie 2 Bruträume aufeinander ^^


    Der Mehrwert ist, das man vorher lesen kann, worauf es ankommt.

    Aber wo? überall gibt es eine andere Meinung. Die einen sagen 7mm und um sich abzuheben kommt der nächste mit 6 und der übernächste mit 8 daher. In mancher Lektüre steht was von 6-10mm. Was soll denn nun richtig sein?

    Was würdet ihr gegen den Wildbau unternehmen?

    Schauen wo man mit der Kreissäge ansetzen muss und die mindestens 3-5 mm zuviel Holz entfernen. 7mm ist ideal, alles darüber gibt Sauerei, damit kann man nicht arbeiten, ist eher wie im Sandkasten ein matschen. Funktioniert solange bis Tracht kommt oder der Winter naht, dann zeigen dir die Bienen klar wo dein Konstruktionsfehler liegt.

    Aber ist Futter in der HW kein Fütter?

    Futter in der FW ist einglagerter Vorrat, also nicht als Füttern zu sehen

    Was ist anders am Fütterteig gegenüber der Futterwabe?

    Das eine ist wie die eingelagerten Kartoffeln im Keller und das andere wie die Kartoffeln die noch vor der Haustür liegen und warten eingelagert zu werden.

    Warum sollten sie mit Futterteig ausbauen und bei einer Futterwabe nicht?

    Hast du schon mal gesehen, dass sie das Futter aus der FW großartig umtragen udn dafür neuen Platz erbauen?

    OK ich könnte auch Futterteig geben aber bringt das dann wirklich mehr als nur eine Futterwabe.

    Probieren geht über studieren.

    In Ablegervölker gebe ich ja auch kein Futterteig sondern eben eine Futterwabe

    Und da bauen sie dann? Bei Ableger gibt man die Futterwabe damit sie was haben bis die Königin legt und dann ausreichend Platz fürs Brutnest vorhanden ist. Erst dann fängt man an zu füttern und sie bauen.

    Ich will mich nicht in eure Diskussion einmischen, aber Studien haben gezeigt, dass Bienen tatsächlich nur bei frischem Futterstrom (durch Tracht oder Fütterung) nennenswert bauen. Eingelagertes Futter wird dagegen nicht zum Bauen verwendet. Insofern scheint es schon sinnvoll, Begattungseinheiten mit ordentlich Futterteig zu versehen.

    Danke, alles andere zeigt sich in der Praxis als nicht zielführend!

    Das Thema war ja nicht "Futterwabe ja oder nein", sondern Honigwabe - seit AFB sind mache ekelig mit Honig, manche verbieten sogar Honigfutterteig....

    Ist eine Honigwabe keine Futterwabe?


    Für mich erübrigt sich die Wortklauberei da dies doch eh nur die Buckfastinseln betreffen dürfte. In ein Einwabenkästchen bekomm ich schlecht irgendwelche Futterwaben ^^

    Das zweifle ich an

    Was für Zweifel hast du denn? Kann nur aus Erfahrung sprechen und die zeigt es eben immer wieder, dass dies im Vergleich die beste Lösung darstellt. Selbst Apideas werden bei mir mit einer Brutwabe erstellt, alles andere ist Lotterie und für mich keine vernünftige Einheit. Für mich sind 3 Miniplus Waben das Minimum für einen vernünftigen Start, alles andere ist immer ein herumgegeigel.

    Eine Frage an die, die Miniplus als Inselbegattungskasten nutzen. Muss es Futterteig sein oder kann, können es auch Honigwaben sein?

    Es gibt hier ja viele spannende Meinungen. Letztlich bleibt natürlich nur meine die einzig Richtige ^^


    Also,

    -eine Insel bietet meist wenig Möglichkeiten für die Bienen, an etwas Nahrung zu kommen.

    -Die 200 Bienen in der Kiste sind kaum in der Lage genug bei zu bringen und wenn die Königin früh begattet wird und direkt loslegt, dann ist erstmal Futter wichtig.

    -Anfangsstreifen/Mittelwände bauen sich nicht von allein aus. Tracht oder Futter sind erforderlich, da helfen keine Futterwaben.

    -Bienen brauchen Beschäftigung, ohne Futterteig hängen die dann nur faul herum und bauen bescheiden, wirkt sich dann auch auf die Königin aus und sie wird ausgebremst.

    -Eine Begattungseinheit muss zusammen wachsen und dazu gehört eben der Bautrieb, den bekommt man durch Futter was noch nicht in der Wabe ist, das erzeugt Bewegung und somit Wärme.


    Da man solche Einheiten meist fast 14 Tage vor dem Inselbesuch erstellt, dann Zellen bricht, Neue Königin dazu gibt, dann 14 Tage auf eine Insel stellt usw., empfiehlt es sich neben der vollen Futtertasche mit Futterteig auch noch eine volle Futterwabe dazu zu packen. Entweder an den Beutenrand oder direkt neben die Futterwabe.

    Aber jetzt habe ich zumindest Gewissheit und kann aufhören mir wie eine Glucke Gedanken zu machen.

    Aha, Bienen werden vergiftet durch vermuuuutlich zur falschen Zeit ausgebrachte PSM und nun musst dir keine Gedanken mehr machen?

    Ich hab solche Bilder jedes Jahr an einzelnen oder mehreren Völkern.

    Erst vor etwa 18 Tagen als sogar der BSV anwesend war und der meinte auch Paralyse... Im Volk war jedoch nichts zu sehen, lediglich am Flugloch und im Gras waren die betroffenen Bienen die für mich geduscht aussahen und dann nicht mehr hinein gelassen wurden.

    Am nächsten Tag war es wieder vorbei.

    Wenn man also nur einmal die Woche bei den Bienen ist, kann eine Vergiftung erfolgt sein und man sieht schon wieder nichts mehr. Bei starken Vergiftungen denkt man dann nur, dass Volk kommt nicht aus dem Knick etc.


    Ich mach mir dazu Gedanken und sobald ich mal heraus finde wo/wer da herum spritzt, dann werde ich das Gespräch suchen.

    Hatte mal eine Linie, wenn man da die geschlüpfte Jungkönigin zu den Bienen ins Versandkäfig gepackt hat, dann ging es ab. Es kommt zwar immer wieder mal vor, dass die Jungfer eine Arbeiterin killt, aber die waren extrem unterwegs und haben erst aufgehört, wenn sämtliche Begleitbienen abgestochen waren oder das Gift ausging.

    Besonders wenn die noch das Tuten von anderen Königinnen wahr nehmen, sind sie auf 180 und sobald sie was sehen was bienenartig aussieht gehen sie darauf los. Die sind da wie in einem Blutrausch und bekommen nix anderes mehr mit.

    Vielleicht war ja in einer anderen Zelle noch so eine bereits tutende und daher war sie so auf Angriff gestellt.

    Schön wäre es, wenn du besser erklärst, warum die Larve erst unempfindlich ist und dann sehr empfindlich und dann wieder nicht empfindlich? Uns wurde das beim Zuchtkurs so erklärt

    Sorry, ich bin nur ein kleiner Hobbyimker der versucht sich gewisse Dinge selbst zu erklären, gegen Zuchtkurse, Youtubewissen und andere Experten komme ich nicht an, da ziehe ich meinen Hut und überlass die Fachliche Erklärung denjenigen die wirklich Ahnung haben.

    Manche Dinge muss man einfach selbst erleben und erfahren um zu verstehen, dass viel über Jahrzehnte verbreitetes Wissen nur bedingt richtig ist und meist einen ganz anderen Hintergrund hat -dennoch dann aus falscher Deutung heraus als was anderes angenommen wird.


    Bestes Beispiel: Eine junge Königin fängt erst zu legen an wenn die letzte Brut der Vorgängerin geschlüpft ist, solang wartet sie bevor sie loslegt. Es wird einem Vermittelt, dass die Brut eine hemmende Wirkung auf das Legeverhalten hätte. Wer hingegen rechnen kann wird schnell den wahren Grund heraus finden, wobei die Aussage natürlich einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt, jedoch nicht so wie es mittlerweile verkauft wird -selbst hier!

    Hatte auch schon überlegt mit dem Wasser, war aber etwas skeptisch (wegen Gärung od so).

    Gärt Marmelade? Das ist och Zucker pur, da machen paar Tropfen Wasser wenig aus.

    Ich stell den Futterteig im Eimer in die Badewanne mit heißem Wasser, dann kann man den schnell nachjustieren.

    Mir ist Futterteig im Apidea Kasten festgeklebt. Kann ich das Problem auch irgendwie lösen?

    Was ist mit festgeklebt gemeint? Hart geworden oder der Teig zu flüssig?

    Zwischen Futterteig für Versandkäfige und Apidea/Kieler und co ist ein gewaltiger Unterschied.

    Der fertige Futterteig den man kaufen kann ist feuchter und trocknet daher in der Begattungseinheit kaum aus. Wenn doch, dann haben Bienen gefehlt oder die Königin.

    Erstmal erwärmen, dann wird er von allein weich, und dann etwas Wasser dazu geben und durchkneten.

    Warmer Futterteig darf leicht kleben, wenn er kalt wird, ist er dann passend.

    Für Versandkäfige etc. den Futterteig ruhig auf 40 Grad erwärmen, dann kennt man seine Konsistenz und Fließverhalten falls es mal beim Transport wärmer werden sollte. So verpappt dann nix durch auslaufenden Futterteig der kalt angemacht wurde und dann bei wärme viel zu flüssig wird.

    Fertig kaufbarer Futterteig im Karton ist z.b. viel zu weich für sowas.