Beiträge von Mc Fly

    Aber jetzt habe ich zumindest Gewissheit und kann aufhören mir wie eine Glucke Gedanken zu machen.

    Aha, Bienen werden vergiftet durch vermuuuutlich zur falschen Zeit ausgebrachte PSM und nun musst dir keine Gedanken mehr machen?

    Ich hab solche Bilder jedes Jahr an einzelnen oder mehreren Völkern.

    Erst vor etwa 18 Tagen als sogar der BSV anwesend war und der meinte auch Paralyse... Im Volk war jedoch nichts zu sehen, lediglich am Flugloch und im Gras waren die betroffenen Bienen die für mich geduscht aussahen und dann nicht mehr hinein gelassen wurden.

    Am nächsten Tag war es wieder vorbei.

    Wenn man also nur einmal die Woche bei den Bienen ist, kann eine Vergiftung erfolgt sein und man sieht schon wieder nichts mehr. Bei starken Vergiftungen denkt man dann nur, dass Volk kommt nicht aus dem Knick etc.


    Ich mach mir dazu Gedanken und sobald ich mal heraus finde wo/wer da herum spritzt, dann werde ich das Gespräch suchen.

    Hatte mal eine Linie, wenn man da die geschlüpfte Jungkönigin zu den Bienen ins Versandkäfig gepackt hat, dann ging es ab. Es kommt zwar immer wieder mal vor, dass die Jungfer eine Arbeiterin killt, aber die waren extrem unterwegs und haben erst aufgehört, wenn sämtliche Begleitbienen abgestochen waren oder das Gift ausging.

    Besonders wenn die noch das Tuten von anderen Königinnen wahr nehmen, sind sie auf 180 und sobald sie was sehen was bienenartig aussieht gehen sie darauf los. Die sind da wie in einem Blutrausch und bekommen nix anderes mehr mit.

    Vielleicht war ja in einer anderen Zelle noch so eine bereits tutende und daher war sie so auf Angriff gestellt.

    Schön wäre es, wenn du besser erklärst, warum die Larve erst unempfindlich ist und dann sehr empfindlich und dann wieder nicht empfindlich? Uns wurde das beim Zuchtkurs so erklärt

    Sorry, ich bin nur ein kleiner Hobbyimker der versucht sich gewisse Dinge selbst zu erklären, gegen Zuchtkurse, Youtubewissen und andere Experten komme ich nicht an, da ziehe ich meinen Hut und überlass die Fachliche Erklärung denjenigen die wirklich Ahnung haben.

    Manche Dinge muss man einfach selbst erleben und erfahren um zu verstehen, dass viel über Jahrzehnte verbreitetes Wissen nur bedingt richtig ist und meist einen ganz anderen Hintergrund hat -dennoch dann aus falscher Deutung heraus als was anderes angenommen wird.


    Bestes Beispiel: Eine junge Königin fängt erst zu legen an wenn die letzte Brut der Vorgängerin geschlüpft ist, solang wartet sie bevor sie loslegt. Es wird einem Vermittelt, dass die Brut eine hemmende Wirkung auf das Legeverhalten hätte. Wer hingegen rechnen kann wird schnell den wahren Grund heraus finden, wobei die Aussage natürlich einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt, jedoch nicht so wie es mittlerweile verkauft wird -selbst hier!

    Hatte auch schon überlegt mit dem Wasser, war aber etwas skeptisch (wegen Gärung od so).

    Gärt Marmelade? Das ist och Zucker pur, da machen paar Tropfen Wasser wenig aus.

    Ich stell den Futterteig im Eimer in die Badewanne mit heißem Wasser, dann kann man den schnell nachjustieren.

    Mir ist Futterteig im Apidea Kasten festgeklebt. Kann ich das Problem auch irgendwie lösen?

    Was ist mit festgeklebt gemeint? Hart geworden oder der Teig zu flüssig?

    Zwischen Futterteig für Versandkäfige und Apidea/Kieler und co ist ein gewaltiger Unterschied.

    Der fertige Futterteig den man kaufen kann ist feuchter und trocknet daher in der Begattungseinheit kaum aus. Wenn doch, dann haben Bienen gefehlt oder die Königin.

    Erstmal erwärmen, dann wird er von allein weich, und dann etwas Wasser dazu geben und durchkneten.

    Warmer Futterteig darf leicht kleben, wenn er kalt wird, ist er dann passend.

    Für Versandkäfige etc. den Futterteig ruhig auf 40 Grad erwärmen, dann kennt man seine Konsistenz und Fließverhalten falls es mal beim Transport wärmer werden sollte. So verpappt dann nix durch auslaufenden Futterteig der kalt angemacht wurde und dann bei wärme viel zu flüssig wird.

    Fertig kaufbarer Futterteig im Karton ist z.b. viel zu weich für sowas.

    Nach dem ersten begutachten der Lage war klar , der Schwarm hat sich schon häuslich im Holzfass eingerichtet , und man kam auch nicht mehr an ihn ran .

    Wo ist denn da das Problem den heraus zu holen? Der untere Reifen ist ja bereits weg, einfach den nächsten ebenfalls mit Hammer und Holzklotz im Kreis herum nach unten treiben und dann ggf den 2. von oben noch nach oben bewegen. Dann kannst unten die Dauben auseinander ziehen und der Boden fällt heraus. Entweder gehst dann von unten rein oder du löst auch noch den obersten Reifen, machst besser noch einen Spanngurt darum und kannst dann einzelne Dauben entnehmen und seitlich am Deckel arbeiten.

    Ist normal eine Sache von wenigen Minuten!

    Wie macht Ihr Zander-1-Zarger-Profis das, wenn ihr Waben von unten hochhängt?

    Als erstes wirft man die Vollzargen runter, denn die werden durch 2/3 Zargen als Honigraum ersetzt. Und tataaaaaa, dein Problem wird sich wie von selbst in Luft auflösen.


    P.s: die runter geworfenen Zanderzargen musst natürlich nicht entsorgen, sondern damit machst dir ein paar neue Völker und bist dann ganz schnell ebenfalls Profi ^^

    Einfrieren würde ich nicht. Sehr viele Farben sind frostempfindlich und nach Frost nicht mehr zu gebrauchen.

    Genau so ist es auch hier. Wer seinen Stift über den Winter im Auto lässt und dann damit Königinnen zeichnet, kann es auch direkt bleiben lassen da die Farbe dann innerhalb kurzer Zeit wieder runter ist.

    Vor einem Jahr ging das noch mit dem Abstand aber auf den Augen ist die Garantie abgelaufen - grmmpfff.... warte auf den China-Löffel und hoffe auf Besserung...

    Willkommen im Club der "Alten". In den letzten 4 Jahren ging es bei mir auch bergab und darf immer die Brille zum Umlarven runter nehmen.

    Mit dem Chinesen drück ich dir die Daumen, dass der was taugt. 99% davon sind ohne Nachbearbeitung ungeeignet. Am besten gleich ein paar bestellen, dann kannst an einem üben wie es mit dem Abziehen klappt (Cuttermesserklinge) und falls der dabei kaputt geht (man muss ihn sehr dünn runter schaben) dann kannst ja noch weiter testen.

    Gerade finde ich (in einem Beitrag von G. Eich) mal wieder die Auffassung, für die Trocknung des Honigs im Bienenstock wäre es von Vorteil, wenn große Wabenflächen (also ausreichend Honigräume) vorhanden sind. Dem entgegen gibt es auch die Meinung, dass der Honig besser trocknet, wenn die Völker eng gehalten werden.

    So, aus dem anderen Thema wurde ja hier her verwiesen. Hab aber leider nicht die Zeit alles durch zu lesen. Das genannte mit Platz/Fläche für die bessere Trocknung ist m.E. richtig und das eng halten im Grunde der Punkt der dies ermöglicht.

    Logisch macht es 0 Sinn einem Volk 3 HR drauf zu setzen wenn es nicht mal den 1. mangels Masse richtig besetzen kann. Dann läuft man eher Gefahr, dass es nix wird. Wenn aber die Masse da ist, sind m.E. mehr Fläche/Waben von Vorteil und regen zudem die Bienen an mehr ein zu tragen.

    Ist dabei auch irgendwie ein wenig wie im Straßenverkehr. Wenn man ins Parkhaus rein fährt und da stauen sich schon davor die Autos, dann wird es auch innen nicht besser. Es staut sich und die Bienen trampeln sich gegenseitig auf den Füßen herum. Nun sind diese aufgeladenen Bienen (siehe Beiträge vom Fux) da und in der Kiste merken sie da gibt es ein Problem. Daraus resultieren dann einige andere Probleme. Da ist es doch angenehmer wenn die heim kommen und in Ruhe ihren Nektar übergeben können damit die Bienen diesen dann im HR lagern und je mehr Platz da ist, umso besser können sie ihn auch wieder umlagern und dabei trocknen.

    So mal in Kürze zusammen gefasst. Hoffe es ist verständlich.

    Kannst du das belegen?

    belegen nicht, nur aus meiner gefühlten Erfahrung heraus sagen. Wenn gute Tracht ist und die HR voll werden, dann merkt man ein stagnieren je voller diese sind und wenn man dann wieder einen HR untersetzt gibt es einen regelrechten Schub.

    wonach enger Halten im HR trockeneren Honig bringt als weiter halten?

    Enger oder weiter hat damit m.E. wenig zu tun. Wenn die HR von unten komplett mit Bienen versehen sind, dann ist das m.E eher das Trocknungsoptimum und nicht wenn da ein leerer Raum unter dem halben HR ist.

    Was gerade auch im Sommer gut helfen soll, da schwört mein Imkernachbar, ist eine Lüftungsöffnung mit Gitter im Deckel damit die Luft besser zirkulieren kann.

    Das wird man nicht pauschalisieren können.

    Bei den Bienen kann man überhaupt nix pauschalisieren, das macht es ja so spannend und deshalb gibt es so viele verschiedene Vorgehensweise die für den einen passen und für den anderen nicht.

    Ist die Gefahr, dass ich nach Ende der Rapstracht in geschätzt 2 Wochen mehrere halbvolle HR mit zu hohem Wassergehalt habe,

    Was hat ein halbvoller HR mit dem Wassergehalt zu tun?

    oder ist eher anzunehmen, dass die Bienen auch bei dem prognostizierten kühleren Wetter noch etwa 2 HR (ab gestern) weitgehend mit Rapshonig füllen und ausreichend trocknen?

    Gib Ihnen Luft. Leere Zellen fördern den Eintrag. Ob sie die HR füllen hängt von verschiedenen Faktoren ab, jedoch hat auch dies nichts mit dem trocknen zu tun.