Beiträge von Mc Fly

    Was die Buckfastzucht betrifft, plane ich, mir umgehend eine belegstellenbegattete Königin zu kaufen, von ihren Nachkommen 32 umzularven und die Jungköniginnen auf der Belegstelle begatten zu lassen.

    Es bringt nix mal eine Königin zu kaufen und die muss dann die neue Zuchtmutter sein. Dazu legt man erstmal Geld hin um mehrere potentielle Zuchtmütter zu kaufen, davon dann zu selektieren um 1-2 Jahre später zu wissen welche das hat was man sucht.

    Man kann da schnell irgendwo rein rennen und hat dann aus heiterem Himmel 50 Völker mit Kalkbrut an der Backe.

    dabei waren einige Waben so dermaßen mit einander verbaut, dass ich große Mühe hatte die auseinander zu bekommen!

    Bitte präzisieren. Zwischen Ober- und Unterträger = falscher Beespace. Zwischen den Waben in der Wabengasse = Problem der Genetik.



    bei einräumiger Führung wird ja immer geschrieben, der erste aufgesetzte Kasten gehört den Bienen - lasst ihr dann da den ganzen Honig drin? Oder nehmt ihr die Randwaben trotzdem weg??

    Gerade kommt ja nix rein, also brauchen sie Futter oder müssen gefüttert werden. In Hoffnung auf Lindenhonig fällt Füttern erstmal aus.

    Zadant angepasst oder mit 10 Waben befüllt? Angepasst = 1. HR drauf lassen und nix klauen. 10 Waben im BR = Je nach Bienengenetik sind da mind. 3 Waben mit Futter, gibt aber auch Bienen die unten trocken sind und alles hoch schleppen. Daher keine Pauschale Aussage möglich!

    Gibt es da einen Trick?

    Die Königin hat grad zum legen angefangen und ist noch nicht so groß oder?

    Unbegattete Königinnen findet man meist auf den ruhigen und kaum besetzten Randwaben. Da muss man schon etwas genauer schauen aufgrund der Größe und dem Verhalten.

    Begattete sieht man auch recht gut, wenn man schräg auf die Wabe schaut, dann fallen einem schnell die helleren Beine und ihr Dahinschreiten auf. Häufig auf der Wabe wo gerade Bienen schlüpfen.

    Alternativ könnte ich auch je 2 MiniPlus-Waben zusammenstecken, in meinen Dadantbeuten bebrüten lassen und dann rechtzeitig wieder auseinandernehmen und in die MiniPlus-Beuten einhängen. Kommt mir aber auch relativ kompliziert vor.

    Ob nun mit Brutwaben und selbst nachschaffen lassen um dann nächstes Jahr Material zu haben oder mit kleinem KS und unbegatteter oder begatteter Königin bleibt dir überlassen.

    Innerhalb wie viel Tagen sollte der Schwarm wiedervereinigt werden? Sollte man den Schwarm einfach auf das alte Volk aufgesetzt werden unterhalb der Honigraumes? Natürlich nach dem entfernen der Weiselzellen.

    Nicht soviel Kopf machen, die gehören immer noch irgendwie zusammen.

    Wenn die Traube am Baum hängt, dann ab in Eimer und rein in die alte Kiste.

    Es soll Imker geben die so mit Kunstschwärmen ihre Völker vor gewissen Trachten etwas aufmotzen ^^

    Dann hat man so die Alte wieder im Kasten und wenn die Junge schon da ist ?

    Wann geht der Schwarm normal ab? Da ist die Zelle gerade verdeckelt. Also hat man genug Luft zum Zellen brechen. Findet man dabei bereits eine geschlüpfte kann man es immer noch bleiben lassen.

    Abgeschwärmte Völker lassen sich problemlos wiedervereinigen. Solche Völker sind danach meist sehr stark und bringen auch richtig Honig (sofern eine Tracht vorhanden ist).

    Wichtig ist dabei nur alle Zellen zu brechen. Der Schwarm selbst hat seinen Schwarmtrieb ausgelebt und durch die vorhandenen Brutwaben wird er an die Beute gehalten.

    Kann es nur empfehlen wenn jemand seine Trachtvölker nicht schwächen will oder seine Völkerzahl beibehalten möchte.

    Ansonsten sollte man einen Schwarm nutzen und ihn bauen lassen, was gibt es schöneres und natürlicheres?

    Die Diskussion insgesamt über Varroatoleranz oder Varroarestistenz muss sachlicher und nicht so überheblich geführt werden. Ich denke, dass "der Bien" oft intelligenter und effektiver auf seine Umwelt reagiert als wir Imker das jemals könnten.

    Nicht nur da, auch beim Thema "PSM","Wachs" etc. haben wir das selbe Problem.

    Solange da nicht alle Parameter zusammen passen und noch dazu aus eigenen Reihen Gegenwind kommt, solange führt man einen Kampf gegen Windmühlen.

    Eine Alternative zum Zellenbrechen muss ich jetzt ernsthaft überdenken, denn die Saison hat ja erst begonnen und wochenlanges zellenbrechen ist auf die Dauer eine echte Zumutung!

    Muss dir wohl doch mal eine angenehmere Genetik aufzwingen ^^