Beiträge von Trigona

    Hallo Leute - ich war für lange Zeit abwesend in diesem Forum, komme jetzt aber mit einem Phänomen zurück, welches ich mir schwer erklären kann. Hier die Vorgeschichte:

    Am 25.7. habe ich einen Königinnenableger gemacht, welcher sich prima weiterentwickelte. Die zurückbleibenden Rahmen hatten Brut in allen Stadien, eigentlich perfekt um eine neue Königin zu ziehen.

    Am 1.8. schaute ich nach, ob Weiselzellen gezogen worden sind. Ich habe gegen 10 unverschlossene Weiselzellen gezählt.

    Nach meiner Berechnung sollten ca. am 10 bis 12.8. die neuen Königinnen schlüpfen.

    Am 19.8. war das Flugbrett voller Bienen und am Boden im Gras war ein Knäuel von Arbeiterinnen, welche sich um eine Königin kümmerten. Ich habe den Knäuel Bienen mit der Königin aufgehoben und aufs Flugbrett gelegt. Ich dachte, dass die Königin es auf dem Rückflug nicht bis aufs Flugbrett schaffte.
    Das war eine schlechte Idee von mir. sie wurde innert kurzer Zeit trangsaliert und wieder über das Flugbrett geworfen. Gut ich dachte mir, armes Mädchen aber die wollen dich nicht.

    Am 22.8. wollte ich nachschauen ob eine junge Königin in Eilage gekommen ist. Die Kolonie war sehr unruhig und aufheulend, welches mir schon ein ungutes Gefühl gab. Beim Durchschauen habe ich keine Königin gesehen, jedoch verchiedene offene und eine geschlossene Weiselzellen. Ich war perblext weil ich mir sagte, dass dies mit dem Zeitrahmen nicht möglich sei und entschloss ein paar Tage später noch einmal nachzusehen.
    Heute am 25.8. habe ich noch einmal nachgeschaut und es bot mir das selbe Bild, mit vielen noch offenen Weiselzellen und einer grossen geschlossenen. Ich habe die grosse, geschlossene Weiselzelle aufgebrochen und es kam mir eine winzige kleine Weisel, nicht grösser als eine Arbeiterbiene entgegen!! In einzellne Zellen habe ich einzelne aufrecht stehender Eier gesehen, aus welchen sofort wieder Weiselzellen gezogen werden.


    Wie kann das sein?? Was ist hier geschehen?

    Seit dem 25. Juli war hier keine eierlegende Weisel mehr im Stock. Ich habe angenommen, dass die junge Königin auf dem Hochzeitsflug verloren ging. Ich habe damit gerechnet, dass zwischenzeitlich Drohnenmütterchen an der Arbeit waren, vermisste aber die typische Eilage.


    Ich bin euch sehr dankbar um eure Einschätzungen. Herzlichst Stephan

    Ein Kälteeinbruch ist immer dazu zu nutzen, den Bienensitz neu zu richten. Das beschäftigt vor allem die Flugbienen, die sonst die Stockbienen nur in ihrer Bautätigkeit und bei der Brutpflege behindern bzw. stören würden.


    Achte aber bitte unbedingt darauf, wirklich auch jede Wabe zu ziehen und an einen anderen Platz zu hängen.


    Du meine Güte, lass das Brutnest um der Bienen Willen in Ruhe. Wo hast du den sowas gelesen !!

    Hallo Bärentatze


    Es sind sicher Erdhummel-Königinnen, welche auf der Suche nach geeigneten Nistlöcher sind. Die sind natürlich rein vom Volumen her einiges grösser als deine Bienen und ertragen auch mehr. Eine Königin kann sogar eine Feldmaus aus ihrer Höhle vertreiben, wenn es sich die Erdhummel in den Kopf gesetzt hat, dass es gerade dieses Loch sein muss.


    Du sagst, dass es ein schwaches Volk sei, welches angegriffen wird. Nun ein schwaches Volk wie du es beschreibst, hat zu dieser Zeit sicherlich 10'000 Bienen im Stock. Also diese Verluste durch die Angriffe der Hummeln kannst du getrost vernachlässigen. Dies wollten dir die Forumskollegen vorhin darstellen, nur haben sie es ein wenig arrogant formuliert und du reagiertest wie deine Bienen, du hast dich verteidigt. Gut so!


    Übrigens dass deine Bienen die Hummeln angreifen ist ein sehr gutes Zeichen und spricht für deine Zöglinge. In einem Monat wird dieses Volk sehrwahrscheinlich in nichts mehr hinter den anderen anstehen. Übrigens, wenn diese Hummeln dich zu sehr nerven, den Bienen schadets nichts, lege ein paar Ästchen vors Flugloch und erschwere den Hummeln zusätzlich das Leben. Hilft auch deinen Bienen den Einstieg noch effizienter zu verteidigen.


    Ein Imkerlicher Gruss aus der Schweiz -- Stephan

    [quote='Maxikaner','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=505892#post505892']
    Ich Wette das über 50% der Regelmäßigen Drohnenbrutschneider, nicht mal nach gesehen haben ob tatsächlich Milben in den Zellen waren, bzw. wieviele. Es wird halt ausgeschnitten weil das die Institute so sagen und weil man das schon immer so macht.


    Wenn es soweit ist, die Drohnenwabe zu untersuchen und ich beim Öffnen von einer bestimmten Anzahl geschlossener Brutzellen 10% mit mehreren oder einzelnen Milben befallen finde, wie würdest du das einschätzen. Ich würde diese Wabe nicht mehr ins Volk zurück geben und ausschneiden. Was meinst du, wann es %-mässig noch tolerierbar ist und es nicht meh notwendig oder es sogar schade ist der Drohnen wegen, diese auszuschneiden? Im übrigen ich bin ganz deiner Meinung, dass Drohnen ins Volk gehören

    Zum Thema Drohnenrahmen, diesen schneidet man nicht einfach so, aber das ist wieder ein anderes Thema.


    Grüße


    Max


    Was möchtest du dazu sagen Max. Die Jahreszeit ist reif, speziell für uns Greenhorns, deinen Ausführungen zum Thema Drohnenschnitt zu folgen. Danke zum voraus für dein Kommentar dazu.


    ich habe übrigens for 10 Tagen Drohnenrahmen gegeben und die sind ausgebaut und belegt worden. Ich bin kein Fan davon, habs dieses Jahr aber trotzdem gemacht. Ob ich sie dann schlussendlich auch ausschneide, werde ich je nach Varroabefall später entscheiden.

    Was meinst Du?


    Zum 1. Beitrag: Drohnenbrut in diesem Umfang ist in dieser Jahreszeit völlig normal. Gestern, bei der Frühjahrsdurchsicht meiner Völker, hatten einige Völker mehr und andere weniger Drohnenbrut. Und das, obwohl hier weder die Kirsche, noch der Raps blüht (sie dürften aber in den nächsten 3 Tagen mit der Blüte beginnen).
    Dass Drohnen viel Honig verbrauchen halte ich auch für ein Märchen. Habe noch nie gemerkt, dass die Völker denen man konsequent die Drohnenbrut ausschneidet mehr Honig haben, als andere.


    Da stimme ich Dir völlig zu - Danke für Deinen Beitrag

    Grüsse euch


    ein Volk von mir mit einer Königin aus dem Jahr 2014, hat Anfang April schon viel Drohnenbrut gelegt - ungefähr 2 Handteller gross. Daneben Arbeiterinnenbrut in allen Stadien. Was sagt dieses Brutbild über die Königin aus - wenn überhaupt?


    Freundlicher Gruss aus der Schweiz


    Stephan

    Guten Morgen Leute


    gestern Sonntag hatten wir in der Nähe von Bern/Schweiz mehr als 15C und heute geht der Frühling weiter. Die Kornelkirsche ist in voller Blüte, Hasel und Winterlinge gehen schon dem Ende zu. Schneeglöckchen und Krokuse bieten grossflächig Pollen an und meine Bienen kehren schwerbeladen zurück. Die Wasserträger arbeiten Ueberstunden und hunderte Jungbienen fliegen sich vor der Kiste ein.


    Wie siehts bei euch aus? Imkerliche Grüsse aus der Schweiz - Stephan

    N'Abend Leute


    ich imkere seit Juli 14 und von Zeit zu Zeit werde ich gestochen. Ich habe immer gehört, dass alte Imker praktisch immun gegen Stiche werden und sie praktisch keine Reaktion mehr zeigen. Bei mir verhält sich das genau gegenläufig. Vor ca. 6 Wochen stach mich eine durch die Plastikhanschuhe, für Tage hatte ich eine Hand wie Hulk. Vor zwei Tagen stieg mir eine innerhalb der Hose hoch (nicht lachen, es schmerzt) und stach mich in den Unterschenkel, welcher nun bis zum Knöchel runter sehr geschwollen ist und es ist ziemlich schmerzhaft.


    Anfangs hatte ich keine so heftigen Reaktionen, doch anstatt mich daran zu gewöhnen, entwickle ich mehr und mehr schmerzvolle Reaktionen. Wie verhält sich das bei euch?


    Gruss Stephan

    Ich stütze Ralf's These zu 100%. Aufpäppeln kann gut kommen aber nicht um diese Jaheszeit. Schau dir das Brutbild an. Es ist verzerrt, zerrissen und löcherig. Das ist typisch für eine Notkönigin im Stress. Sie hat keine gute Entourage, welche sie beim legen unterstützt, weil schlicht und einfach die Bienenmasse fehlt. Suche ein Bienenkumpel, welcher dir mindestens 3 gut besetzte Brutwaben abgibt und schau nach einer guten Ersatzkönigin. Die Jetzige wird es auch nächsten Frühling nicht schaffen, weil sie schlicht und einfach nicht gut ist.


    Als Neuimker sollte man vorallem Freude an den Bienen entwickeln können und nicht Probleme bewältigen müssen, welche etwas mehr als zwei drei Monate Erfahrung zu deren Bewältigung benötigen. Ich finde der Verkäufer dieses Häufchen Elends hat dir einen ganz schlechten Dienst erwiesen und sollte dies dir gegenüber kollegial und professionel mit zusätzlichen Bienen frei Haus korrigieren. Eine gute Königin würde ich von einem erfahrenen Forumsmitglied in deiner Nähe zu kaufen versuchen. Dafür reicht die Zeit noch.


    Imkerlicher Gruss aus der Schweiz. - Stephan