Beiträge von Buckfast Imker

    Finde ich auch gut. Ich bin zwar in der Nähe von Frankfurt, werde aber nicht müde, Dieter immer anzuschubbsen :-)


    Für die Fahrt nach Hausen regele ich das selbst, aber wir müssen in Hessen mal Flagge zeigen und wo sich viele verbinden, gibt es auch Zulauf.

    Ja was bei dem einen Imker flutscht, muss leider nicht unbedingt beim nächsten Imker auch so sein. Beim Dirk ist die Betriebsweise auch zu beachten. Er imkerte immer ohne ASG und daher gab es hier auch eine andere Annahme der Waben. Weiterhin muss jeder selbst entscheiden, was sauber ist, oder als Rückstände auf den Nordwaben geduldet wird. Ich stelle ausschliesslich gepressten Honig her und muss dafür die Nordwabe komplett abschaben. Daher möchte ich keine verseiften Wachsreste mit in das Produkt einbringen.


    Man kann auch einen einfachen Test vollführen und zuschauen. Man nehme Nordwaben und Holzrähmchen gemischt. Man wird schnell erkennen, dass sie lieber auf dem Holzrähmchen ihr Werk vollbringen, als auf der Nordwabe. Insoweit ist das auch schon einmal ein kleiner Hinweis.


    Soll jeder seine Erfahrungen damit machen.

    Meine Erfahrung damit war im ersten Jahr gut, was den HR anging. Wurde ausgebaut und vollgetragen. Allerdings war die Tracht auch in dem betreffenden Jahr üppig gewesen.
    Das Absperrgitter hatte ich erst einmal weggelassen gehabt, damit sie auf jeden Fall ohne viel nachdenken in die HR marschieren konnten. Natürlich gab es auch Brut drinnen, aber das war dann mit Einsatz des Absperrgitters vorbei gewesen.


    Im Dampfwachsschmelzer verformen sich auch die kochechten Versionen davon, also muss man vorsichtig damit sein.


    Beim Beschichten mit Heisswachs gibt es ebenfalls leichte Dellen, die sich nicht immer zurückbilden. So entstehen Bäuche auf der einen oder anderen Seite.


    Gereinigt habe ich sie in einem unbenutzten Ölfass und einem Gasbrenner drunter. Dazu kam noch Waschmittel, oder Natronlauge. Beides hinterliess verseifte Wachsrückstände auf der Nordwabe, was auch beim Spülen mit klarem Wasser nicht abging. Insbesondere in den Ecken.


    Häutchen und andere Fremdstoffe gingen gut ab.


    Da ich aber im folgenden Jahr, mit mässiger Tracht feststellen musste, dass sie nicht mehr ausgebaut wurden, oder kaum und die Rückstände nicht mehr vollends von der Wabe zu entfernen waren, habe ich mich schweren Herzens wieder davon verabschiedet. Es tat mir nicht einmal um die Investition leid, sondern um die noch immer ungelöste Reinigungsproblematik.


    Es gibt hier zig Varianten und keine schien mir einen wirklichen Vorteil gegenüber einem Holzrähmchen zu besitzen. Ich stehe persönlich nicht so auf die Wegwerfvarianten im Leben, aber mit den Holzrähmchen habe ich definitiv ein besseres Auskommen. An das Drahten beschädigter Rähmchen werde ich mich irgendwann auch mal gewöhnt haben.


    Soweit.

    Ich hatte mal mit der Müller KG telefoniert gehabt. Mir ging es um das Filterverfahren mit Aktivkohle von Bayer. Auf meine Frage hin, welches Wachs man denn bekommt, wenn man so um die 30 kg (also die Menge, bei denen viele erst den kleinen Kessel der Anlage anschmeissen) abgibt, teilte man mir mit, nicht das eigene Wachs. Dass würde sich nicht lohnen mit der Menge.


    Kann sich jeder selbst ausrechnen, was man nun bekommt. Muss ja nicht schlecht sein, aber das eigene Wachs bekommt man erst in weit grösseren Mengen zurück, denke ich.

    Hallo Hartmut,


    aus eigener Erfahrung empfehle ich die etwas teurere Spindelobstpresse aus komplett Edelstahl. Die Waben sollte man mit einem Presstuch in den Korb geben, da es doch enorm die Entfernung des Klumpens erleichtert. Ich bin auch der Meinung, dass man hier lieber eine 10kg Version nehmen sollte, da der Wachsklumpen nach einer Pressung richtig fest im Korb sitzt und es schon einiges an Kraft benötigt, diesen da wieder rauszuholen.


    Meine Erfahrung mit einer Holzversion war nicht so dolle. Das Holz verfärbt sich und die Holzscheiben als Andruck können sich verformen. Die sind zwar billiger in der Anschaffung, aber in Sachen Hygiene und Langlebigkeit, würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen.


    Ein zweimaliges Pressen des Wachsklumpens ist wichtig, da nach einer Pressung noch genügend Honig darin ist. Einfach auf die Seite legen und erneut pressen.


    Danach ist der Klumpen noch feucht, aber es fliesst nichts mehr heraus.


    Soweit

    Ralf was ist, wenn die Spermatheka der Königinnen einfach nicht ausreichend gefüllt gewesen ist, etc.? Die Bienen schmeissen die neuen Königinnen sicherlich nicht einfach so raus. Ich hatte auch Einheiten, die sich toll entwickelt haben und dann eine Woche später Weiselzellen und keine Madame mehr drinnen.


    Die Bienen wissen das besser. Die kann man nicht so einfach täuschen.

    Wollte mich auch noch einmal beim Bernhard für die Ausführungen bedanken. Sehr viel Aufwand, aber da muss man schon einfach gestehen, dass es eben auch die innere Einstellung zur Zucht und Vermehrung sein muss. Viele von uns nutzen die üblichen Begattungskästchen und viele leider noch die ganz kleinen Ausgaben. Minimaler Aufwand für maximalen Erfolg, ist dieses Jahr falsch angebracht.


    Ansonsten kann man vieles verantwortlich machen und kommendes Jahr kann es wieder prima sein. Auch hier zählt die langfristige Beobachtung. Wir lernen doch alle dazu, jedes Jahr neu.