Beiträge von Buckfast Imker

    Ihr Lieben, helft mir mal kurz.


    Ich selbst habe 10 Völker, verkaufe im Einwegglas bei einem örtlichen Lebensmittelhändler den Honig, als auch privat.


    Der Händler selbst bezieht Honig aus dem Portfolio seines Franchiseanbieters und eben auch von örtlichen Imkern, also auch mir.


    Muss ich mit dem Händler nun in Kontakt treten und ihn auf das neue Verpackungsgsetz aufmerksam machen (was sicherlich schon die Kette, an der er angeschlossen ist, auf der Tagesordnung hat)?


    Muss ich nun dennoch eine Registrierung vornehmen?


    Nicht bitte gleich zerfleischen, ich bin nur etwas verwirrt, trotz Lesen der über 700 Beiträge.


    Danke im Voraus.

    Habe ein ähnliches Problem.


    Zecken, Stechmücken und Bremsen. Kaum bin ich auf dem Weg zum Stand, oder hantiere herum, sind schon die ersten Stechmücken am Schleier. Bremsen sind eher plump und kündigen ihren schmerzhaften Stich mit dumpfen Anlandungen an, oder sitzen zu lange, um den Schlag noch zu merken.


    Da ich das ganze Jahr aus besagten Gründen einen Anzug trage, mache ich mir keine Gedanken mehr um die Blutsauger. Gummistiefel runden die Mondlandung noch ab.


    Mann kann nun sehr gelassen an die Bienen heran und nimmt die Attacken ruhig hin.


    Die Zecken streichen die Segel ab Hüfthöhe, weil es darüber hinaus noch immer keine Stelle zum Beissen gibt. Das Hüftgold ist ja bekanntlich bei ihnen sehr beliebt.


    In der Regel wandern sie dann wieder herunter und dann schnicke ich sie weg. Eine Zecke hat es ja nicht eilig, da kann man sie dann etwas unterstützen.


    Dieses Jahr hatte ich allerdings keine an mir. Mann wird alt, das merken die wohl auch schon.

    Hallo Andi,


    die kannst Du ruhig aufstellen. Sofern eine gute Futterwabe dabei ist, werden sie diese erst einmal belagern und sich holen, was sie brauchen. Dafür ist sie ja gedacht.


    Sie werden zunächst erst einmal die Brut versorgen und dann langsam die Nachschaffungszellen ausbauen.


    Kleines Flugloch zur abhängigen Beutenwand nicht vergessen.

    Kunstrasse, ähnlich wie Kunstrasen, soll noch einmal verdeutlichen, dass es sich hier um nichts natürliches handelt. Quasi schon einmal für denkende Menschen suggeriert, Hände weg von solchen Vergewaltigungen der Natur. Als habe man Kunststoffbienen in den Kisten, oder ähnliches.


    Es muss ja auch eine markante Abtrennung und Verunglimpfung geben, sonst spräche man von Honigbienen allgemein und deren Unterarten.


    Es wird oftmals ausser Acht gelassen, dass Eigenschaften in die Buckfast eingekreuzt und gefestigt wurden, die erbfest sind. Diese Eigenschaten konnten bei einer Vielzahl bestimmter Unterarten gefunden werden, Adam nahm nicht ohne Grund die ganzen Reisen auf sich.


    Inwieweit erbfeste Honigbienen nun noch immer als Kunstrasse zu sehen sind, die nach Meinung mancher, immer neu erzeugt werden müssen, erschliesst sich mir nicht.


    Aber ich bin froh. Seit Jahren erfährt diese Biene immer mehr Interesse und Halter und daher sehe ich diese ganzen Abgrenzungsdiskussionen als in ein paar Jahren obsolet an.

    Buckfast brütet nicht durch. Dies ist unerwünscht und von den Züchtern so auch nicht gewollt.

    Ich halte die Buckfast in Zander (auf einer Zarge) und das geht genauso gut.


    Bruder Adam hat seiner Zeit die Dadant-Beute dem Englischen Vereinsmass gegenüber bevorzugt. In seinen Büchern hat er die Gründe hierfür beschrieben.


    Ich kann mich dem Dieter (Wasgau Immen) nur anschliessen. Es kommt auf die Betriebsweise an und mit welcher man, nach eigener Einschätzung und Erfahrung her, am besten fährt.


    Die Unterart ist wurscht, es sei denn, man bevorzugt eben die Eigenheit einer bestimmten Art.


    Die Rassediskussionen bei den Bienen sind eher Nebenkriegsschauplätze. Da geht es meist nicht um die Imkerei an sich. Da fühlen sich eher Menschen persönlich angegriffen, aus welchem Grund auch immer. Und natürlich gibt es auch viele Nachplapperer, ohne eigenes Denken.


    Auch bei den Buckfast-Leuten entwickelt sich langsam ein offensives Denken und die verständnisvolle Defensive lässt langsam nach. Beide Unterarten können und dürfen nebeneinander existieren. Wer damit ein Problem hat, sollte noch einmal seine Intoleranz angehen.

    Prima Bernhard, so etwas suche ich schon länger. Hast Du in etwa festgestellt, welche Temperatursummen die Süsskirsche benötigt? Ich weiss, ist off topic, aber so etwas kann man ja gleich mit in einer solchen Liste aufführen.


    Nutzt Du eine private Wetterstation für die Tagestemperatur vor Ort? Online findet man in den Archiven leider nur Min- und Maximalwerte, so dass man schlecht rückblickend jetzt noch eine solche Summenliste erstellen kann.


    Danke im Voraus

    Ich will hier noch einmal betonen, worum es wirklich gehen sollte. Das mit dem Wörtchen Buckfast kann eine Biene sein, es kann den Weg von Bruder Adam (Karl Kehrle) beschreiben, oder eben auch das geballte Wissen von guten Imkern meinen, die man bei den Sitzungen und Veranstaltungen trifft. Persönlich habe ich sehr viel lernen können und bin immer mit sehr interessanten Menschen zusammen getroffen.


    Die Biene ist sicherlich ein Bindeglied, aber die Menge an Wissen und der offene Geist über die Ländergrenzen hinweg, ist allen zu empfehlen, die sich damit identifizieren können.


    In den ganzen Rassediskussionen wird kaum über diesen möglichen Mehrwert gesprochen. Ich denke, es sollte dringend erwähnt werden.

    Halt die Ohren steif, Thomas. Die Biene wird immer vorgeschoben, aber in der Imkerei erfolgreich zu sein, ist und bleibt die grösste Belohnung.


    Wir haben noch keinen Landesverband Hessen, aber ich denke, dass ist nur noch eine Frage der Zeit.