Beiträge von Bienenlude

    Ja, wenn ich mir das hier so anschauen,glaube ich nichtmal dass 1% des Honigs über 40grad bekommt. Siehe ab Minute 5!


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    Zum Erwärmen von Honig bedarf es viel weniger Energie als von Wasser, da Honig eine geringere spezifische Wärme hat. Eine Wabenzelle ist ungefähr 10-11mm tief. An dem mit dem heißen EEM abgeschnittenen Entdecklungswachs haften etwa 0,5 mm Honig. Beim Entdeckeln erhitzt sich nicht nur der dem Entdecklungswachs anhaftende Honig, sondern bis zu einer Tiefe von 1 mm auch der in der Wabe.

    Damit dürfte die Menge des erhitzten Honigs in der Größenordnung von 15% liegen.

    Honig verdirbt ab etwa 40°C, Wachs schmilzt ab etwa 62°C, das Messer hat eine Temperatur über 100°C.

    Der Anteil des gewonnenen Honigs, der beim Entdeckeln mit dem el. Messer über 40°C erhitzt wird dürfte bei mindestens 15% liegen.

    Wird das Zeug dann als "echter deutscher Bienenhonig" verkauft?

    Mein Honig ist für mich und meine Freunde. Da bleibe ich lieber bei der Entdeckelungsgabel.

    Ich suche zwar keine Läuse, aber meine Bienen besuchen fast keine Blüten. Sogar die Robinie bleibt unbeachtet. Fliegen alle in Richtung Wald. Der Honigraum (Zander) hat in 14 Tagen 10 kg zugelegt.

    Mit Verlaub, der Wallner hat eine Meise:


    Aussage 1: Der Raps als entscheidende Nahrungsquelle sei für das Überleben der Bienen aber wichtiger, als die drei jetzt verbotenen Neonicotinoide aus dem Ackerbau zu verbannen.

    Der Raps ist nicht für die Bienen wichtig, sondern höchsten für die Imker.


    Aussage 2: Wallmer vermutet, dass die Bauern nun andere Wirkstoffe großflächig auf die Äcker brächten, die neben Schädlingen nützliche Kleinstlebewesen wie Käfer und Spinnen vernichten könnten.

    Als ob Käfer und Spinnen von den verbotenen Neonics nicht ebenso vernichtet würden.


    Aussage 3: Vielen Landwirten könnte das womöglich zu teuer sein und sie würden ihre Produktion von Raps auf Soja umstellen. Für die in diesen Tagen so zauberhaft gelb leuchtenden Landschaften in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mehr als nur ein optischer Verlust.

    Was ist denn an riesigen Monokulturen schön??


    Aussage 4: „Das wäre dann ein dramatischer Bumerang“, sagt Wallner, „die Bienen müssten dann nämlich verhungern.“

    Den besten Honig gibt es da, wo es keinen Raps gibt und verhungern tut dort auch kein Volk.


    Meine Meinung: Wenn ein wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bieneninstituts sich plötzlich mit solchen Argumenten für bienenschädliche PSM einsetzt, darf man ruhig mal den Verdacht seiner Käuflichkeit äußern.

    ich kenne zwei Edekas die 4,2€ pro Glas Zahlen. Der Honig steht dann für 7€ im Regal.

    Darüber solltest Du Dich freuen! Je teurer der Preis im Einzelhandel, desto höher kann der Imker seinen Honig privat verkaufen.

    ... wählte für den Blick hinein mein friedlichstes Volk. Die Beute war kaum auf da quollen sie wirklich aus den Wabengassen hoch. Innerhalb von grob einer halben Minute waren meine Hände fast bedeckt mit stechenden Bienen. Ich habe über zwanzig Stiche durch die Handschuhe an den Händen gezählt.

    Am nächsten Tag öffnete ich das Volk und es war nett wie eh und je. Einfach ein seltsames Verhalten.

    Weiber halt ;-))

    Wie hier wegen eines Diebstahls von 4 Völkern die eigene Gewaltbereitschaft offenbart wird, ist schon verwunderlich.

    Dabei könnte man das Problem leicht lösen, indem man seine degenerierten Carnicas und Buckis durch südamerikanische Killerbienen ersetzen würden.

    Die bringen auch viel mehr Honig.

    Das wäre also eine "Win-Win-Entscheidung" ;-))

    Zu 1. Wenn die Bienen in jeder Stadt überleben und sogar Honig bringen, dann klappt das auch auf dem Land. Schau Dich mal um, was es so im Umkreis von 3 km so alles für die Bienen gibt. auf 27 qkm ist das mehr als man denkt.

    Zu 2. Fang mal erst mit zwei oder drei Völkern an. Denke an den Platz, Du brauchst hinter den Beuten ca. 2 m Platz zum arbeiten.

    Zu 3. Schenke Deinen Nachbarn ein paar Gläser von Deinem Honig, das macht sie Dir und deinen Bienen gewogen. Den Rest besorgt der Regen.

    Zu 4. Da Das Grundstück ums Haus geht, wirst sicher eine Ausflugrichtung finden, wo nicht ständig Kinder spielen.

    Zu 5. Das Garagendach wäre eine Notlösung, wenn es unten nichts besseres gibt. Hast Du schon mal eine 25 kg schwere Kiste die Leiter herunter getragen?


    Hoffentlich hast Du im Haus oder der Garage Platz für den Krempel den man auch als Kleinimker so braucht.

    Lass Dich nicht entmutigen!

    Und Verschenken von Honig als eines der allerersten Ziele der Imkerei - na da werden sich die Imker deiner Umgebung aber sicherlich sehr freuen. Womöglich verringern deswegen dann andere Imker in Summe ihre Völkerzahl stärker als du neu Völker aufbringst. Willst du das?

    Du fragst immer: "Ja, spinn' i oder bien i?" Nach Deiner Aussage zum Verschenken, kann ich Dir diese Frage leicht beantworten ;-)

    Ich habe alle Einzelteile meiner Beuten (Zander, Einfachbeute, Weymouthskiefer) gewogen und das Gewicht draufgeschrieben. Und natürlich habe ich auch 10 ausgebaute Leerwaben gewogen. Den Blechdeckel nehme ich vorher immer ab, Da ist ja noch ein Holzdeckel drunter.

    Ich wiege nur, wenn es nicht regnet und die Beuten abgetrocknet sind. Der Gewichtsunterschied zwischen einer Beute frisch von draußen und einer die schon lange im Lager steht, ist unbedeutend.

    Vor dem Zusetzen der Königin tauche ich den Begattungskasten mit Fluglochseite voran ca. 10cm tief in ein Wasserbad und lasse das Wasser ablaufen.

    Die Bienen sind jetzt gründlich nass, was die Annahme der Königin erleichtert. Jetzt wird die Königin in Honigwasser getaucht und Kopf voran in das Flugloch gesetzt, Flugloch dahinter verschlossen.

    Waterboarding mit Bienen. Bei Dir geht's ja zu wie in Guantamano. Ich dachte Imker wären Tierfreunde.