Beiträge von Bienenlude

    Der Deutsche allgemein, also auch die meisten deutschen Imker, haben einen Hang zur Geigelei und zu komplizierter Technik. Dazu kommt, dass sie offensichtlich zu viel Geld haben und nicht wissen, wie sie ihre Zeit totschlagen können.


    Sicher ist, dass einmaliges Verdampfen oder Vernebeln nicht so schädlich für die Bienen ist, wie das einmalige direkte beträufeln mit Oxalsäure.

    Dafür müssen die alternativen Behandlungen mehrfach ausgeführt werden, was ihren kleinen Verträglichkeitsvorteil schnell ins Gegenteil umkehrt. Dazu kommt der wesentlich höhere Zeitaufwand, die hohen Kosten der erforderlichen Gerätschaften und den Anwenderschutz sowie die mehrfache Störung des Biens.


    Das einzig positive dieser Behandlungen ist die Haltung der technikaffinen Imker, die sich den Teufel um behördliche Zulassungen kümmern.

    Zitat von Beetic: "Wie man bei Dadant in der Umgebung tatsächlich noch mit 22er DNM-Quetsche beginnen will... tse tse 8o

    Lies Dich mal in Einraumbeuten ein. Es gibt auch DNM 1,5

    Aber das ist Nonsens in diesem Fall, weil da machst Du besser gleich Dadant"

    Immer dieses lästige Missionarsgebaren der Dadantisten! Wirklich wie eine Sekte.

    2. um den Anteil des Futters zu ermitteln ziehe ich ab: das Gewicht der Leerzargen zu dem ich das Gewicht von Leerwaben hinzurechne (250g pro Wabe), das Gewicht des Bodenbretts und des Deckels.

    Das Gewicht der Leerwaben dürfte höher liegen. Bei Zander rechne ich mit knapp 400 gr/Leerwabe.

    Für Bienen und Brut rechne ich jetzt im Oktober nur noch mit 2,0 kg.

    Beutengewicht: Wenn man grundsätzlich alle Beutenteile mal wiegt und das Gewicht mit Filzschreiber draufschreibt, weiß man immer was eine Beute insgesamt leer wiegt.


    Waage: Am besten ist eine el. Kofferwaage. Die sind nicht teuer, das Display ist beleuchtet und immer gut ablesbar. Der gefundene Wert bleibt auf dem Display stehen bis man ihn sich aufgeschrieben hat.


    Wiegevorgang: Hält man seine Völker im Kaltbau (Waben hängen in rechten Winkel zur Fluglochseite der Beute) ermittelt man das Gewicht der Gesamtbeute indem man diese mit der Waage in der Mitte der hinteren Seite um etwa 10 Millimeter anhebt und das gefundene Gewicht verdoppelt.


    Beachten:

    Abrutschen des Waagehakens kann man verhindern, wenn hinten am Beutenboden mittig eine kleine metallische Öse o.ä. befestigt.

    Auflagepunkt der Beute beim hinteren Anheben sollte direkt unter der vorderen Beutenwand liegen. Dies ist bei Beuten zu beachten, die ein festes vorstehendes Anflugbrett haben.

    Vorne und hinten wiegen macht nur Sinn im Warmbau, weil sich die einzelnen Waben, je nach Position der Wabe in der Beute, im Gewicht viel mehr unterscheiden als die vordere von der hinteren Seite der einzelnen Waben. Im Warmbau würde es Arbeit sparen, wenn man die Beute nur rechts oder links anheben würde. Bei der häufigen Reihenaufstellung der Bienenvölker geht das aber kaum.

    Genauigkeit: Kann man auch übertreiben.

    RoWa Bielitz

    " und nicht zuletzt der Lohn der armen Schweine, die unter z.T. wüsten Bedingungen für vermutlich 1,50 die Stunde im Akkord mit den Waben hantieren, damit Kevin-Jamie und Chantalle-Chayenne immer den selben Mix-Geschmack aus der Quetschflasche zum Frühstück kriegen."


    Ginge es diesen armen Leuten irgendwie besser, wenn sie ihren Honig nicht nach Deutschland verkaufen könnten?? Ganz sicher nicht.

    Aber unsere Autos, Maschinen und Chemieprodukte, die wollen wir natürlich auch in deren Ländern verkaufen.


    Auch Kevin-Jamie und Chantalle-Chayenne haben oft wenig Geld und können sich Honig nur kaufen, wenn er nicht nach deutschen Löhnen und Bürokratiekosten produziert wurde.


    Imker sollten gelegentlich über ihren eigenen Tellerrand schauen.

    Der Film will die bei uns ohnehin schon weit verbreite Meinung verfestigen, dass Waren (hier Honig) aus China schlecht aus EU-Ländern besser und aus Deutschland hervorragend sind.

    Solche Pauschalierungen sind grober Unfug und eine besondere Ausprägung deutscher Überheblichkeit.

    Ab und zu kaufe ich aus Neugier auch mal ein Glas Honig von anderen deutschen Imkern. Auch da habe schon so manches bekommen, was höheren Ansprüchen nicht genügte. Um daraus verallgemeinernd eine Erfahrung zu formulieren: Auch beim Honig deutscher Erwerbsimker kann man oft das Bestreben nach bedingungsloser Ertragsmaximierung herausschmecken.

    ELK

    Ich schaue nie in meine Völker, wenn ich keinen wichtigen Anlass habe oder wenn ich an einem befürchteten Problem ohnehin nichts ändern kann.

    Vielleicht ist das Problem durch die AS Behandlung entstanden. Sie erfolgte nach Vorschrift, es war aber mit bis zu 29°C ziemlich warm.


    StefanH

    Warum wäre es Quälerei, wenn ich das drohnenbrütige Volk mit seinen alten Damen sich selbst überlassen würde. Als Quälerei könnte man wohl eher das Abfegen und Vernichten der Brut bezeichnen. Oder?


    Werra-Meißnerimker

    Es hat 17 kg und 4 Tage gedauert. Wiegst Du beim Füttern jeden Tag die Gewichtsveränderung?


    rase

    Würdest Du mich kennen, würdest du merken, dass ich zu den netten Luden gehöre ;-)

    Nichts mache ich weniger gerne als meinen Mädels zu viel in ihr Geschäft reinzureden oder sie maximal auszubeuten.

    Wenn du 14 kg Sirup einfütterst nimmt das Volk keine 14 kg an Gewicht zu da der Zuckerwert etwa 0,7 der Masse beträgt und Umarbeitungsverluste beim einlagern auftreten.

    Wenig hilfreiches Geschreibe.

    Ob die Gewichtsabnahme von 17 kg zu einem Teil von vielleicht 1,4 kg auf das Eindicken des Sirups von 70 auf 80% durch die Bienen zurückzuführen ist, kann im vorliegenden Fall wirklich niemanden interessieren.

    Wie bereits geschrieben, will ich den Drohnenbrüter solange behalten, wie ich mir vorstellen kann, dass die junge Königin (wenn es die denn gibt) noch Bock auf Männer hat.


    Neue Völker brauche ich derzeit nicht. Wenn überhaupt (wer weiß was der Winter bringt) kaufe ich im Frühjahr. Wahrscheinlich werde ich jedoch von meinem stärksten Volk (dem Räubervolk!) im nächsten Frühjahr Ableger machen.

    Ich habe gestern Abend die beiden Problemvölker nochmal gefüttert. Diesmal mit Weizensirup. Keine Räuberei bei dem Volk von der ich mir noch eine junge Königin erhoffe und nur schwache Räuberversuche beim Drohnenbrüter (einige Bienen sitzen an der Ritze zur Futterzarge. Dort riecht es vermutlich noch nach Apiinvert).

    Ende nächster Woche werde ich nachsehen wie es mit der Königin aussieht und ob sie schon in Brut ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Bis dahin kann die Auflösung des einen oder beider Völker noch warten.