Beiträge von Bienenlude

    Bienenfluchten sind nur sinnvoll für Imker, welche ihre Bienen nahe am Wohnhaus und halbhohe Honigräume oder eine schlechte Ernte haben.

    Man braucht zwei Anfahrten und zwei Tage. Auch das Abheben und wieder aufsetzen eines randvollen Honigraums (36 kg bei Zander) um die Bienenflucht einzulegen ist nicht vergnügungssteuerpflichtig.

    Ok. Danke!

    Ich habe nämlich einen Gammelstand in meinem Flugkreis gefunden und würde den Burschen gern mal "ansprechen". Dann werde ich wohl den Umweg über das VetAmt nehmen.


    Gruß Jörg

    Was ist denn ein Gammelstand? Beuten nicht lackiert, nicht in Reih und Glied und ein Rostfleck auf dem Blechdeckel? Oder machst Du fremde Völker auf, entnimmst Bienenproben und zählst die Varroen?

    Eine Denunziation bei den Behörden wäre allenfalls angebracht wenn der Halter unbekannt ist und wegen AFB am Stand schnelles Handeln erforderlich ist.

    Man sollte es nur beachten, gegen das "mal" sage ich nichts, aber ich habe schon Dunkelbraune "Ehemals-uralt-Brut-jetzt-Honigwaben" gesehen - einfach nur Igitt

    Mal grob ausgedrückt, ist der von allen sehr geschätzte Waldhonig nichts anderes ist, als von den Bienen eingesammelte Läusescheiße. Warum sollte dann der Honig aus schon bebrüteten Waben "igitt" sein.

    Auch wer in ein Feinschmeckerlokal geht, tut sich oft einen Gefallen, wenn er nicht wissen will, was in der Küche so alles geschieht.

    AnkeO schrieb:

    Nun meine Frage, kann es sein, dass die Königin immer nochmal auf Hochzeitsflug geht, obwohl sie schon mit Eiablage begonnen hat.

    Bis die Samenblase richtig voll ist?

    Warum nicht? Vielleicht ist die Königin auf den Geschmack gekommen.

    In der Natur gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Nur vieles hat noch niemand gesehen.

    Im letzten Spätsommer habe ich zweimal mit Ameisensäure (erst 60%, dann 85%) behandelt. Da ich im November fast keinen Milbenfall mehr feststellen konnte, habe ich auf die Winterbehandlung mit Oxalsäure verzichtet.

    Ich imkere jetzt seit 3 Jahren und habe im Vergleich zu den Vorjahren, in diesem Frühjahr noch nie so wenige Varroen gehabt wie jetzt.

    Der Milbenfall in den Monaten März, April und zuletzt vorgestern beträgt bei allen Völkern 0 Milben pro Tag. Anders als früher, habe ich jedoch auf allen Windeln eine Menge Bücherskorpione gefunden.

    Jetzt frage ich mich und Euch, ob die Bücherskorpione den Milben doch erfolgreicher den Garaus machen, als bisher angenommen.

    Da ich die Bücherskorpione erstmals in allen Völkern gefunden habe, nachdem ich im vergangenen Winter erstmals keine Oxalsäurebehandlung vorgenommen habe, vermute ich dass dies eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Bücherskorpions ist.

    Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht und gibt es eine Methode gibt, die Bücherskorpione dauerhaft in den Völkern zu halten?

    1. Befüllte Randwaben da? sollten welche unten sein, mit nach oben hängen.

    2. Honigkranz im Brutnest? Verdeckelt? => sorgfältig zumindest über den gesamten mittigen überkopfbereich anritzen, Zellen öffnen, damit die das umtragen, idealerweise in leere Honigwaben direkt darüber, s.o.

    Sind das nicht die Methoden, mit denen man die Honigernte durch Beimischung von Winterfutter maximiert?

    Berggeist schrieb: Du musst jetzt noch dabei schreiben, dass ich Dir das genau so geraten habe...

    Ja, Du hast mir so geraten und Bocholter hat auch noch gute Tips gegeben. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Bande morgen nicht wieder ausfliegt um ihre alte Wohnung zu suchen und sich nicht mit den Einwohnern des aufnehmenden Volkes zerstreitet. Zu mir waren sie bei der Vereinigung heute abend extrem unfreundlich.

    Es ist ausschließlich Drohnenbrut im Volk? Hast du noch eine Königin gefunden, oder vermutest Du nur, dass eine da ist?

    Vier Waben mit verdeckelter und auslaufender Drohnenbrut. Wenige Zellen mit Drohnenmaden. Vier (!) Zellen (!), welche wie verdeckelte Arbeiterbrut aussahen. Keine Königin gefunden. Keine Stifte oder junge Brut gesehen. An Drohnenmütterchen glaube ich nicht, weil die Drohnenbrutbretter so geschlossen und gut aussehen und nirgends Stifte waren.

    Habe jetzt vorsichtshalber alles abgekehrt und vorher eine Beute mit zwei Futterwaben und Leerwaben an den alten Platz gestellt. Vor dem Flugloch dieser Beute knubbeln sich jetzt die Bienen.

    Werde diese Beute noch heute Abend einem anderen einräumigen Volk aufsetzen. Mit Zeitungspapier.

    Bin gespannt was passiert. Danke für Eure Antworten.

    Rainer