Beiträge von Bienenlude

    Das einfachste wäre eine sofortige Langzeitbehandlung mit 60%iger Ameisensäure (Liebig-Dispenser oder Nassenheider). Die wirkt auch auf die Milben in den verdeckelten Brutzellen.

    Verwunderlich, dass bis jetzt hier noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Oder habe ich das übersehen.

    Das ist Unsinn. Je nach Honig bricht man eher das Messer ab.


    Was das Geschreibsel mit dem rühren und aufwärmen angeht, das kommt sehr drauf an, wie man das macht. Es kann Honig verbessern, oder aber auch ruinieren. So als pauschale Behauptung isses schlichtweg Blödsinn.

    Statt mit dem Messer im harten Honig herumzustochern, sollte man mit einem Löffel den Honig abschaben. Geht ganz leicht und dann ist er auch streichfähig.

    Ein Hobbyimker, der nur für den Bedarf von Familie und Freunden imkert, legt Wert auf ein intensives Honig-Aroma. Das geht beim Aufwärmen und stundenlangem Rühren aber flöten.

    Je nachdem woraus der Honig besteht, kann er/wird er früher oder später steinhart, wenn man ihn ungerührt abfüll.

    Auch den "steinharten" Honig kriegt man leicht aus dem Glas und schmeckt hervorragend. Jedenfalls besser als der wieder aufgewärmte und stundenlang gerührte.

    Über die Trachtsituation kann ich mich allerdings nicht beschweren, 380 kg Honig gabs dieses Jahr schon von den 9 Wirtschafts-Völkern und den paar Ablegern.

    Und ich habe heute einen 2m langen Hecht geangelt ;-)

    Zu Zeit ist vielerorts die Trachtlücke zwischen Frühjahr und Sommer. Zudem gibt es viele Imker, die schon den Frühjahrshonig geschleudert haben. Da ist es kein Wunder, dass die Bienen wegen Futtermangel unnütze Esser aussondern.

    Ok du hast Recht, die Frage des Threaderstellers war:
    Wie würdet ihr nun weiter vorgehen, wenn in 7 Tagen der Schwarmtrieb nicht vorbei ist ?


    ICH würde es nicht tun, die Gründe dafür habe ich genannt. Mit einer der stärksten ist, dass ich eine Verantwortung für das Wohl der Tiere habe und der werde ich aus MEINER SICHT nicht gerecht, wenn ich die einfach schwärmen lasse.

    Wer im Zusammenhang mit dem Schwärmenlassen auf der "Verantwortung für das Wohl der Tiere" herumreitet, sollte besser auf Drohnenschneiden, Zellenbrechen, Königinnen abdrücken, Ablegerbildung und auf Störungen des Lebensrythmus der Bienen durch ständiges Aufreißen der Völker verzichten, wenn er sich nicht unglaubwürdig machen will.

    Wer seinen Honig verschenkt, der sollte in der Tat einen Imkerführerschein machen, denn dem fehlt gabz offensichtlich der Respekt vor der Leistung seiner Bienen

    Respekt vor den Bienen beweist man dadurch, dass man sie artgemäß behandelt und nicht durch die Höhe des Profits beim Honigverkauf.

    Mit solchen Schnapsideen versuchen die Politiker von CDU und SPD nur davon abzulenken, dass sie in der Coronakrise auf ganzer Linie ihre Unfähigkeit bewiesen haben.

    Bitte löschen, hat nichts mit Bienen zu tun!

    Natürlich hat diese Schnapsidee (der unsinnige Gesetzesvorschlag) etwas mit Bienen zu tun. Allerdings dürften die Regierungspolitiker in NS nicht selbst auf die Idee gekommen sein.

    Berufsimker als Teil der industriellen Landwirtschaft waren vermutlich die ideengebenden Lobbyisten. Diese ärgern sich über die Konkurrenz der vielen Hobbyimker, weil letztere ihren Honig nicht nur oft verschenken, sondern nicht selten den Rest auch noch zu besseren Preisen verkaufen können.

    Mit solchen Schnapsideen versuchen die Politiker von CDU und SPD nur davon abzulenken, dass sie in der Coronakrise auf ganzer Linie ihre Unfähigkeit bewiesen haben.

    Diese Krümel sehen weder nach Durchfall (Nosemose), noch nach Räuberei aus. Räuber schleppen aufgerissene Wabenteile nicht nach außen. Auch mit der Varroa dürfte das nichts zu tun haben.

    Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass die Bienen dunkle Wachsdeckel oder alte Wabenteile geschrotet haben. Vielleicht von einer alten Futterwabe im Warmbau, nahe am Flugloch.

    Und ich in meiner Einfalt habe bisher immer geglaubt, Bienenwachs wäre auch eine Kohlenwasserstoffverbindung ;-)