Beiträge von Bienenlude

    Der Deutsche, auch viel deutsche Imker sind vom Technikvirus befallen und machen damit auch vor ihren Honig nicht halt.

    Ich ernte nur einmal im Jahr (Ende Juli), lasse den Honig aus der Schleuder durch ein grobes und ein feines Sieb laufen und fülle ihn danach sofort in die Gläser ab.


    Ob, wann und wie der Honig sich im Glas entwickelt, ist mir egal. Er wird mir in jedem Zustand für 7.50 EUR aus der Hand gerissen.

    Ich habe seit der letzten Winterbehandlung nichts mehr gegen die Varroa gemacht. Nach dem Abschleudern (nur die Honigräume) Ende Juli habe ich erst mal eine AS-Behandlung mit dem Liebig Dispenser gemacht (60% 200 ml, 7 Tage).

    Boah ey, ich war entsetzt wie viele Milben gefallen sind und aus der auslaufenden Brut immer noch fallen. Die Völker sind o.k. und verstümmelte Flügel habe ich keine gesehen. Morgen wird erst mal eingefüttert und dann im September nochmal mit AS behandelt.

    Das ist überhaupt kein Fehler. Die Bezeichnung ist vollkommen korrekt. Diese Überheblichkeit ist erschreckend.

    Da bleibe ich gerne überheblich: Die Honigart "Honigtau" schließt eine Sortenempfehlung "Frühjahrstracht mit Heidelbeere" aus.

    Das ist weder gut noch schlecht, sondern ein Fehler des Analysten. Vermutlich Restalkohol vom Vorabend ;-)

    Habe eine Frage: Ich habe im Frühjahr ein Bienenvolk auf DN Rähmchen bekommen, habe aber Zander-Beuten. Wir haben anfangs ein bisschen gebastelt und nach und nach ausgetauscht, das hat soweit gut geklappt. Einige der ehemals bebrüteten Rähmchen haben sich dadurch zwischenzeitlich im Honigraum befunden und es wurde natürlich nicht nur in die neuen Rähmchen fleissig Honig eingetragen, sondern auch in die alten. Diese Rähmchen benötige ich nicht mehr und schmelze sie nach und nach ein. Da das mit dem Honig darin eine ziemliche Schmiererei war, habe ich die letzten beiden Rähmchen ausgeschleudert (Mitte Juli, im Zuge mit der "normalen" Honigernte, natürlich hinterher, getrennt von dem "sauberen" Honig!). Könnte ich daraus nun Futterteig herstellen? Wie lange würde der Futterteig sich halten? Oder ist es besser den Honig aufzubewahren und bei Bedarf dann den Teig herzustellen? Ich glaube, ich habe mal gehört, dass man keinen Futterteig aus Waldhonig machen sollte, weiß aber nicht mehr warum... Der Wald ist bei mir nicht allzu weit weg, d.h. es können natürlich Waldhoniganteile mit drin sein. Oder sollte ich diesen Honig dann einfach besser entsorgen?

    Auch der aus Brutwaben geschleuderte Honig, ist ein guter Honig und viel zu schade um daraus Futterteig zu machen. Will man das trotzdem tun, ist es zeitsparender und besser dies sofort zu machen, besonders wenn der Honig einen höheren Wassergehalt hat. Futterteig hält sich jahrelang.

    Waldhonig ist ein besonders schmackhafter Honig. Er enthält mehr unverdauliche Mineralstoffe als Blütenhonig. Nutzt man ihn als Winterfutter, sammeln sich diese im Bienendarm. Können bei anhaltenden Kälteperioden die Bienen lange nicht zum abkoten ausfliegen, kann das zu Darmerkrankungen der Bienen führen.


    P.S. Als Imker sollte man sich an Sticheleien gewöhnen. Imkerliche Betriebsweisen ähneln religiösen Glaubensrichtungen und Gläubige sind oft intolerant.

    Deshalb meine Frage, ist es richtig sie nach der Größe zu beurteilen.

    Habe das irgendwo mal gelesen.

    Das ist alles Unsinn. Wie fruchtbar ein weibliches Wesen ist, hängt nicht von seiner Körpergröße ab. Eher schon von vom männlichen Part.

    Die Kunden haben oft keine Ahnung und die Imker sind phantasielos ;-)

    Wie wäre es denn mit dieser Argumentation:

    "Die dünne Schicht aus feinen Schaumbläschen und winzigen Wachspartikeln oben auf dem Honig ist ein Qualitätsmerkmal, wie die Crema auf einem guten Espresso. Diese "Honigcrema" schützt das Aroma des Honigs und lässt Rückschlüsse auf seine schonende Behandlung zu. Fehlt sie, ist das ein Zeichen dafür, dass der Honig maltraitiert wurde."

    Jetzt kommen wieder ein paar schöne Tage. Da besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass Deine Bienen noch schwärmen.

    Wenn Du so einen Schwarm einfängst, hast Du ein neues Volk und dir das Gerödel mit der Ablegerbildung erspart.

    Warum der Schwänzeltanz für die meisten Bienen keine Bedeutung hat, dürfte in erster Linie daran liegen, dass es im Stockinneren stockfinster ist und die Bienen nicht sehen können, was die Suchbiene ihnen vortanzt. Dass die Bienen mit Glühwürmchen in Symbiose leben, habe ich noch nicht gehört.

    Die Schwänzeltänze, welche Forscher und Kameras gesehen bzw. festgehalten haben, erfolgten auf ans Licht gebrachten Waben, also unter Laborbedingungen. Möglicherweise hat bei deren Deutung auch die Phantasie den Forschern und Imkern einen Streich gespielt.

    Den Bienen und ihren Produkten werden ja gerne irgendwelche zauberhaften Eigenschaften angedichtet.