Beiträge von Bienenlude

    Ich hab leider keinen Melitherm. Ich hätte zwar gerne einen, aber bei nur drei Völkern ist die Anschaffung leider überdimensioniert.

    Kein Imker braucht einen Melitherm. Rühren und erwärmen verderben den Honig. Ist also nur was für Imker die ihn nicht selbst essen wollen.

    Wolltest du nicht eher ausdrücken, das DU keinen Meliterm brauchts?

    Ich will es präzisieren: Ja, ich brauche keinen Melitherm weil ich den Honig, den ich weder selbst verbrauche noch an Freunde und Mitarbeiter verschenke, locker für 10 €/500 gr verkaufen kann. Auch dann wenn er schon kristallisiert ist. Und viele Abnehmer bestätigen, dass man so einen guten Honig im Handel nicht kaufen kann.

    Ich hab leider keinen Melitherm. Ich hätte zwar gerne einen, aber bei nur drei Völkern ist die Anschaffung leider überdimensioniert.

    Kein Imker braucht einen Melitherm. Rühren und erwärmen verderben den Honig. Ist also nur was für Imker die ihn nicht selbst essen wollen.

    Brutfrei, nein! Aber sehr viel verdeckelte und wenig jüngere Brut.

    Jetzt schlüpfen die (letzten) Winterbienen.

    Futter ist bei 2/3 o.k. Der Rest bekommt noch ein paar Kilo.

    Ich denke, dass in 2-3 Wochen die Brutfreiheit im wesentlichen erreicht wird. Danach mal sehen wie es aussieht.


    Nordbaden: Hier in drei Völkern, die ich heute zwecks Umweiselung geöffnet habe, noch Brut in allen Stadien. Insgesamt je nach Volk zusammengerechnet 1 bis 1,5 DD Waben.

    Nur in meinen ersten Imkerjahren habe ich zweimal geschleudert. Beim Früjahrshonig war dann der Wassergehalt recht hoch, der Honiggeschmack irgendwie langweilig und die Erntemenge zu gering für den Arbeitsaufwand. Raps gibt es hier nicht.

    Seither schleudere nur noch einmal Ende Juli und dieser Ganzjahres-Honig ist in jeder Hinsicht, vor allem im Aroma, sehr viel besser. Er wird auch nicht gerührt oder sonstwie misshandelt und noch am nächsten Tag in die Honiggläser abgefüllt. Darin kristallisiert er etwa ab Dezember.

    Soweit wir den Honig nicht selbst verbrauchen, konnte ich diesen für 7,50 EUR je Glas bisher locker verkaufen. Dieses Jahr wird er mindestens 8,00 EUR kosten.

    Dein Wort in Gottes Gehörgang! Wahrscheinlicher erscheint mir, dass der Hüngler eine große Zukunft hat: Unser Lebensstandard wird in den nächste Jahren stark sinken und damit auch der Wunsch zunehmen, weniger Geld für das Winterfutter auszugeben.

    Was regt Ihr euch denn so auf. Der "Fortschritt" macht auch vor dem Honig nicht halt. Es muss ja niemand diesen Kunsthonig essen!

    Aber die Einstellung der Menschen und der Klimawandel in Verbindung mit einer steigendenden und immer ärmer werdenden Weltbevölkerung, machen neue Verfahren zur Sicherstellung einer ausreichenden Lebensmittelversorgung erforderlich.


    Schon jetzt gibt es Wurst ohne Fleisch und Käse, der nie eine Kuh gesehen hat.


    In den USA ist es auch erlaubt, durch Synthese und Rekombination neue Wein-Kreationen zu schaffen bzw. so Jahrgang für Jahrgang ein geschmacklich identisches Produkt herzustellen. Auch in der EU ist seit 2006 mit Inkrafttreten des "Weinhandelsabkommens" der Verkauf von so genannten Kunstweinen erlaubt. Dies betrifft meist kalifornische, australische und neuseeländische Weine.


    Es kann durchaus sein, dass Berufsimker zum aussterbenden Beruf wird. Nur der Hobbyimker wird uns auf Dauer erhalten bleiben.

    Das Gerödel mit sperrigen und teuren Hebevorrichtungen kann man sich sparen.

    Man kann bei der Honigernte auch Wabe für Wabe aus dem Honigraum nehmen.

    Und man muss auch nicht mit aller Gewalt den Schwarmtrieb unterbinden indem man den Honigraum abhebt um im Brutraum die Weiselzellen zu brechen.

    Ein abgehauener Schwarm und eine etwas kleinere Honigernte ist immer noch besser als ein Bandscheibenvorfall o.ä.