Beiträge von Bienenlude

    Über das Ergebnis einer Petition entscheiden die, welche für das beanstandete Problem verantwortlich sind. Petitionen dienen nur dazu, Dampf aus dem Kessel des bürgerlichen Unmuts zu lassen. In Zeiten des Absolutismus gab es dafür den Hofnarren.

    Wirksamer wäre es, den Honigverbraucher direkt anzusprechen. Das kostet die Verantwortlichen dann viel mehr Wählerstimmen als eine im Sande verlaufende Petition, von der ohnehin nur wenige etwas erfahren haben.

    Ich überlege mir, meine Honiggläsern mit einen Aufkleber folgenden Inhalts (Entwurf) zu versehen:

    Lieber Honigfreund,

    dieser Honig wurde nach bestem imkerlichen Wissen und Gewissen in Deutschland hergestellt. Sollte er dennoch Spuren von Pflanzenschutzmitteln enthalten, beschweren Sie sich bitte bei der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner von der CDU und ihrem Vorgänger Christian Schmidt von der CSU.

    Warum willst du die denn reinigen?
    Noch heiss sauber auskratzen reicht mir völlig.

    Richtig! Das rumrödeln mit ätzender Natronlauge oder ähnlichem Zeug in einer Waschmaschine lohnt sich nicht. Ein neues Rähmchen kostet noch nicht mal einen Euro und ist sauberer und hygienischer als das alte Gelump.

    Ich würde immer die Bienenrasse nehmen, welche in der Region am stärksten vertreten ist. Das herumprobieren ob Carnica oder Buckfast besser ist, weiß sowieso kein Mensch, ist also Glaubenssache. Auch innerhalb einer Rasse ist ohnehin jedes Volk anders bzw. reagiert unterschiedlich auch das jeweilige Wetter.

    Von Berufsimkern sollte man als Hobbyimker auch nicht unbedingt lernen wollen. Die wollen nicht den besten Honig, sondern den größten Gewinn. Dem wird alles untergeordnet. Auch die Behandlung der Bienen und des Honigs :-((

    Einleuchtender finde ich da z.B. die Forderung nach pauschalen Bestäubungsprämien. Da gibt es nämlich wirklich einen public benefit.

    Die Imker sollten gründlicher darüber nachdenken, was sie von der Gesellschaft fordern. Dann wird das auch weniger peinlich und vielleicht fänden sie auch mehr Unterstützung.

    Abgesehen davon, dass niemand den genauen Bestäubungsanteil der Honigbienen und den der anderen Insekten und des Windes ermitteln kann, sollten die Bestäubungsprämien nicht von der Gesellschaft gefordert werden. Jedem Imker bleibt es unbenommen mit den Landwirten, Obst- und Gemüsebauern im Flugkreis seiner Bienen Bestäubungsprämien auszuhandeln.

    Der Deutsche allgemein, also auch die meisten deutschen Imker, haben einen Hang zur Geigelei und zu komplizierter Technik. Dazu kommt, dass sie offensichtlich zu viel Geld haben und nicht wissen, wie sie ihre Zeit totschlagen können.


    Sicher ist, dass einmaliges Verdampfen oder Vernebeln nicht so schädlich für die Bienen ist, wie das einmalige direkte beträufeln mit Oxalsäure.

    Dafür müssen die alternativen Behandlungen mehrfach ausgeführt werden, was ihren kleinen Verträglichkeitsvorteil schnell ins Gegenteil umkehrt. Dazu kommt der wesentlich höhere Zeitaufwand, die hohen Kosten der erforderlichen Gerätschaften und den Anwenderschutz sowie die mehrfache Störung des Biens.


    Das einzig positive dieser Behandlungen ist die Haltung der technikaffinen Imker, die sich den Teufel um behördliche Zulassungen kümmern.

    Zitat von Beetic: "Wie man bei Dadant in der Umgebung tatsächlich noch mit 22er DNM-Quetsche beginnen will... tse tse 8o

    Lies Dich mal in Einraumbeuten ein. Es gibt auch DNM 1,5

    Aber das ist Nonsens in diesem Fall, weil da machst Du besser gleich Dadant"

    Immer dieses lästige Missionarsgebaren der Dadantisten! Wirklich wie eine Sekte.