Beiträge von AKM

    Guten Morgen,
    wegen des Standortes habe ich mir ziemlich lang einen Kopf gemacht. Er stellt sich nun so dar:


    Garten etwa 750 m² groß, mit angrenzendem Hof etwa 800 m². Der Garten ist von eigenen Nebengebäuden und Rückseiten der Nachbarhäuser umgeben, welche wiederum in Grünland eigebettet sind. Keine aktive Gartennutzung der Nachbarn im 15 m Radius der Beuten. Die Beuten werden auf dem Plateau eines steilen, langestreckten Südhanges in unserem Garten stehen, der etwa 3 m über Gelände hoch ist. Die Beuten werde ich nach Südosten ausrichten. Sie werden im April von 8 Uhr morgens bis 4 Uhr nachmittags von der Sonne beschienen, Ende Juni von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr nachmittags. Wenn ich etwas kompensieren muss, dann die pralle Mittagssonne. Dies wird durch 2 Bäume / Büsche geschehen, die mit 2-3 m Abstand genau südlich der Beuten positioniert und etwa 10 m hoch werden und dabei nicht allzu sehr in die Breite gehen. Dadurch erhoffe ich mir eine Unterbrechung der prallen Sonne von etwa einer Stunde zur Mittagszeit.
    Die Trachtsituation sollte sehr gut sein, von vielen Haselnüssen und Weiden angefangen über Rapsfelder, Obststreuwiesen und liebevoll angelegten Blütengärten (besonders unserer :) ist alles reichlich vorhanden. In der näheren Umgebung sind mir keine weiteren Imker bekannt, der einzige mir bekannte sitzt etwa 2-3 Kilometer weiter. Carnicas haben wir bei uns diesen Sommer erst nach Ende der Rapstracht beobachtet, vorher waren ausschließlich Hummeln und Wildbienen unterwegs.


    Danke auch Dir, Namensvetter, für die Hinweise zu Herstellern, werde mich nochmal auf dem Anbietermarkt umtun.
    Gruß, Andreas

    Hallo Marion, den Braten mit der Kompatibilität habe ich bereits geschluckt; siehe mein Beitrag an Wolfgang: "Damit ist dank Eures Erfahrungsinputs schon einmal die Entscheidung zur durchgängigen Komptabilität gefallen, danke."
    Das Argument mit den Aluschienen nehme ich ebenfalls dankend an.
    Von den mehrfach geäußerten Statements, dass größere Wanddicken nichts bringen, bin ich noch nicht vollends überzeugt. Meiner intuitiven Meinung nach kann dem Volk damit sowohl im Sommer als auch im Winter einiges an Energie gespart werden. Und dies meine ich nicht nur in ökologischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht. Werde versuchen, das noch ein wenig schlüssiger zu ergründen.


    Ich habe heute, am ersten Tag meiner Teilhabe im Forum, durch Eure Beiträge viel gelernt - weit mehr, als ich erwartet hätte.
    Gruß, Andreas

    Hallo Wolfgang,
    den Honig kann ich Dich leider wohl erst im Sommer 2016 kosten lassen, da ich wohl 2015 erst mit Ablegern einsteige, aber wer weiß.
    Ich stelle mir schon vor, dass die Isolation um die Wintertraube herum was bringt, da Wärme nach oben steigt und sich dort auch "aufstaut", wenn es nicht allzu sehr zieht. Besonders interessiert mich aber der Effekt im Sommer, wenn im Stock aktiv gekühlt werden muss. Da muss die größere Wandstärke einfach ein Vorteil sein.
    Also sprichst auch Du Dich gegen verschiedene Systeme bzgl. Wandstärken aus. Damit ist dank Eures Erfahrungsinputs schon einmal die Entscheidung zur durchgängigen Komptabilität gefallen, danke.
    Gruß, Andreas

    Marion & Molle
    Danke Euch, in der Kombination Eurer Aussagen heißt das für mich, ich kann ziemlich frei nach meiner Einschätzung entscheiden, sollte dann aber bei dem gewählten System bleiben. Auf einige Kg Leergewicht mehr pro Beute kommt es mir einfach nicht an, zumindest so lange ich hier am Computer sitze und tippe :lol:
    Kann ja auch erst mal Winterschlaf halten und mich endgültig bis Februar entscheiden. Bis dahin habe ich mit den anderen Vorbereitungen eh' genug zu tun: Gartenhaus inklusive Fundament bauen, Stände vorbereiten, Brutablegerkasten bauen,...


    Werde mir natürlich auch einmal die Historie zum Thema Wandstärken anschauen, auf die Marion hingewiesen hat.


    @ alle
    Scheinbar hat der Beutenjäger den Vertrieb erst vor kurzem angefangen, oder findet sich doch noch jemand mit einschlägiger Erfahrung mit diesem Anbieter?
    Gruß, Andreas

    Danke Marion für Dein Willkommen und Deine Anregungen!
    So ähnlich wie Du sehe ich das auch mit den 25 mm Wänden. Nur: einmal 25 mm immer 25 mm unterschreibe ich nicht, vielleicht aus Unkenntnis... Ich stelle mir vor, die ersten 3-5 Beuten standorttreu (im Garten) zu erhalten und notwendigenfalls zu ergänzen. Falls ich doch einmal das Wandern anfange (oder unerwartetermaßen älter werde), kommt eben eine 20 mm Beutenserie hinzu. Die im Garten bleiben stehen und sind untereinander kompatibel. Zwar nicht vollständig kompatibel, aber letztlich kommt es ja aus praktischen Gründen eher auf die gleichen Rähmchengrößen als auf Wanddicken an, denke ich.
    Gruß, Andreas

    Danke Frank für den Hinweis zum Boden. Die betreffende Bodengruppe (sichtbar in der Rubrik "Hintergrundinfo" auf der Seite des Herstellers, 3. Bild) ist nach außen abgeschrägt und ist erst unter der Zarge horizontal. Klar, wenn der Regen von vorne kommt, kommt trotzdem was rein... vielleicht spielst Du darauf an.
    Gruß, Andreas

    Hallo Mexikaner und Chris,
    danke auch Euch für die schnellen Antworten.
    Mag sein, dass die Handhabung darunter leidet. Ich denke halt daran, dass irgendwann einmal die Temperaturen unter -20° C fallen könnten und ich dann ruhiger schlafen kann, da ich von einem offenen Gitterboden ausgehe, um Schimmel und andere Sauereien zu vermeiden. Ich denke, auch bei großer Sommerhitze wird es in dem Kasten erträglicher. Ihr wisst, als Anfänger ist man vielleicht etwas übertrieben vorsichtig.
    Bei meinem Imkerfreund (Billigbeuten 18 mm Fichte) kam es wiederholt dazu, dass die Bienen bei großer Sommerhitze außerhalb des Kastens abhingen, was dem Volk und der Honigproduktion nicht zuträglich sein kann. Allerdings hat er für keinerlei Schattenwurf gesorgt, die Beuten stehen den ganzen Tag in praller Sonne. Er will dies jetzt ändern.
    Gruß, Andreas

    Danke Marcus,
    nach 5 Minuten eine Antwort - dieses Forum ist wirklich sehr lebendig, habe mich auf einige Tage warten eingestellt...
    Schön auch, dass Du schneller nach dem Außenmaßen geschaut hast, als ich das konnte.
    Das mit dem Wasserlauf über den Innendeckel habe ich nicht verstanden, die Kanten der Blechabdeckung sind doch (hoffentlich) gelötet. Wie soll das Regenwasser da eindringen?
    Gruß, Andreas

    Guten Tag liebe Imker-Kollegen in spe!
    Ich plane mein Imkerdebut für nächstes Frühjahr und interessiere mich – nach einigem Hin- und Her – für die Zanderbeute nach AG Magazin-Imkerei e.V.
    Favorit für die Bestellung von 3 Komplettbeuten ist bisher der „Beutenjäger“ in Würzburg. Trotz intensiver Suche hier im Imkerforum und im Internet konnte ich aber keinerlei Erfahrungsberichte ausfindig machen,was mich etwas irritiert.
    Warum dieser Hersteller?
    1. Er fertigt in 25 mm Weymouthskiefer mit entsprechend tieferen Griffmulden/leisten und besserer Isolierwirkung.
    2. Mir gefällt die Lösung mit dem tiefen Überstülpdeckel und zusätzlicher Metallkappe (einigermaßen regen- und windsicher).
    3. Ich halte den Gitterboden aus Lerche mit integriertem schrägem Anflugsockel für eine bessere Lösung als ein Ansteck - Anflugbrett.
    Auf Transportfähigkeit (Handlichkeit) und Gewicht brauche ich nicht vorrangig zu achten, da ich lang + fit bin und einen großzügigen Gartenstandort für die geplanten drei Beuten vorbereite. Ein Garten- bzw. Gerätehaus baue ich gerade wenige Meter neben den geplanten Beutenstandorten. Der Standort ist für weitere 2-3 Beuten ausbaufähig, falls mich später das Bienenfieber packt. Erst dann würde ich eventuell ans Wandern denken.
    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Hat schon jemand Erfahrung sammeln können mit diesem Anbieter?
    Mit Einstiegergruß, Andreas