Beiträge von AKM

    Hoffe so Medikamenten frei wie möglich arbeiten zu können.


    Ja Markus, das hoffe wir alle. Ich habe ähnliche Ziele, beabsichtige allerdings zusätzlich eine Wärmebehandlung der Brut im Mai bei 45°C für 2-3 Stunden durchzuführen, um den ersten Varroa-Zyklus zu schwächen. Während dieser Zeit der Brut im Wärmeschrank möchte parallel ich die verbleibenden Völker mit Puderzucker behandeln. Dieser Tag wird sehr stressig für die armen Bienchen, ich hoffe aber im Spätsommer und Herbst auf eine günstigere Ausgangssituation für die Restbehandlung per Ox-Dampf.
    Gruß von Andreas

    Stimmt, weder neu noch besonders vertrauenserweckend. Habe gerade gegoogelt. Dann sollte man wohl besser auf die züchterischen Erfolge in Sachen Hygieneverhalten hoffen, als noch mehr Chemie einzusetzen.

    Die Bienenschleuse nach dem Prinzip des Hunde-Floh-Halsbandes. Was haltet Ihr davon?


    In meinen Augen ein innovativer Ansatz, wenn man davon absieht, dass Bayer durch die Hintertür wieder einen (neuen?) Wirkstoff: Akarizid vermarkten will. Dessen Nebenwirkungen und Rückstandsproblematik müssen natürlich genauestens unter die Lupe genommen werden.


    http://www.research.bayer.de/d…oa-milbe.pdfx?forced=true


    So, jetzt habe ich mich getraut, das verschmähte B-Wort einzustellen.


    Schönen Abend noch, Andreas

    Da bin ich mal zurückhaltend und gespannt auf Bewertungen/ Berichte.


    Meine Vermutung ist, bei aller Qualität und sehr schönen Fotos,
    dass es nicht so viel Neues gibt im Vergleich zu den Bisherigen.


    Bist Du wirklich Imkerin? Jetzt muss ich doch zweifeln... Für'n umme und Du behältst die Nerven - sehr sympathisch. Hast anscheinend als erste die Inhaltsangabe gelesen. :liebe002:

    Na ja Wolfgang,
    in meiner langjährigen Selbstständigkeit habe ich bei manchen (eher lästigen) Kunden schon Unterschiede gemacht, die Preise waren dann schon mal plötzlich bis zu 40% höher. Das traf beispielsweise besonders bürokratische Konzerne mit vielen verschiedenen Ansprechpartnern und starrem Procedere. Warum auch nicht, wenn der Arbeitsaufwand tatsächlich höher ist. Vergraulen würde ich das nicht nennen. Wenn der Markt es hergibt, warum sollte man dann nicht angenehmere Kunden bevorzugen? Spielchen, wie Du sie genannt hast gehen natürlich gar nicht, weil rufschädigend:
    "Den Einen holt ihr zum Einkauf mit dem Firmenbus ab und gebt Rabatt, dem Anderen schlagt ihr Verpackungskosten und eine längere Bearbeitung des Auftrags drauf?"
    Aber schwierige Kunden über den Preis steuern, Schmerzensgeld quasi, ist doch ok.


    Hier noch eine Bildergeschichte, die auch nach einigem Zuspruch an die Brause der Lieblingsbrauerei gut zu konsumieren ist:


    http://www.apis-ev.de/fileadmi…vermarktung_Honigland.pdf


    Gruß, Andreas

    Es ist das offensichtlichste Problem. Und dasjenige, welches wohl noch mit überschaubaren Mitteln in den Griff zu bekommen ist. Es geht ja nicht allein um die Milbe an sich, sondern deren Fracht an viralen und anderen Schädlingen, die das Volk schwächen. Gegen PSM hilft Politik, gegen die Milbe einfachere Dinge. Wir müssen an allen erkannten Problemen gleichzeitig schrauben und nicht eines ausklammern, weil uns ein anderes wichtiger erscheint...
    Andreas

    Ja Gerhard,
    ich habe auch so meine Bedenken wegen des Aufwands und der ungeklärten Frage, wie die Bienen darauf reagieren. Andererseits ist mir die Ameisensäurebehandlung mehr als suspekt in Bezug auf Verträglichkeit und Störung des Volkes. Jeder andere weniger offensive Ansatz ist erst einmal ein Hoffnungsschimmer in meinen Augen. Und wenn es nachher vielleicht auch nur eine hilfreiche Ergänzung der Varroa- Bekämpfungsstrategie darstellt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Bin gespannt auf weitere Wortmeldungen.
    Gruß, Andreas

    ... Dann stöbert man weiter, va im Netz, da Fachliteratur recht teuer ist und findet eben diese und jene Meinung. Durch den Austausch mit dem hiesigen Kreisvorsitzenden wurde mir dann ein lokaler Beutenhersteller - selbst Imker - empfohlen bei dem ich ebenfalls die Produktpalette durchstöberte und abwägte.
    Ich persönlich denke nicht, dass gerade Anfänger, die nicht unnötig doppelt investieren wollen, Hals über Kopf das Nächstbeste anschaffen.
    ...Schließlich möchte ich noch am Rande anmerken, dass es für einen Anfänger wirklich schwierig ist, eine passende Anlaufstelle jenseits der Imkervereine zu finden, wo man unvoreingenommen Lösungen und Ratschläge erhält. In Vereinen trifft man fast nur alteingesessene die ebenso vernarrt auf "ihren richtigen" Standpunkten sitzen. Dies macht es so kompliziert, dass man - ich jedenfalls - wirklich hin- und hergerissen ist, mit der Imkerei zu beginnen: Trifft man sich mit einem Imker wird alles relativiert und hört nur "fang erst mal an!" Sucht man ziellos im Netz oder fragt in einem Forum (aus der Vielzahl erschien mir dieses tatsächlich am hilfreichsten), so ist man von der Fülle an teils recht forschen Antworten förmlich erschlagen und denkt sich "lass' ich es doch (erstmal?) bleiben".



    Tja, Kevin, da musst Du jetzt wohl durch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Je verwirrter Du auf der Suche nach einer geeigneten Beute und - noch wichtiger - dazugehöriger optimalen Betriebsweise bist, desto sicherer bist Du am Ende, die richtige Entscheidung für den Einstieg getroffen zu haben. So ging es mir jedenfalls. Nach langem hin- und her und vielen Zweifeln ist mein Entschluss, im kommenden Januar 4 Beuten (Dadant 12) zu erstehen. Dazu ein starkes Buckfast Volk, aus dem ich gleich 2-3 Ableger generieren möchte; also im ersten Jahr kein oder wenig Honig, sondern Vermehrung.
    Einen Verein mit fortschrittlichen und toleranten Ansichten - auch gegenüber unüblichen Betriebsweisen habe ich auch erst nach einigen Fehlversuchen aufgetan, gar nicht so leicht hier auf dem Land, wo Landbiene, Hinterbehandlungsbeuten und DNM als ausschließliches Maß der Dinge gelten und andere Entwicklungen oft als überflüssige Modetrends abgetan werden. Nun habe ich diesen Verein im dritten Anlauf gefunden, dort wird auf DNM, Zander, Dadant und Hinterbehandlungsbeuten geimkert mit Carnica und Buckfast und es herrscht ein offenes Klima gegenüber Neuem. Solch ein Klima brauchst Du als Anfänger, um Dich grundlegend zu orientieren. Dann hast Du auch Gelegenheit, Dich mit verschiedenen Imkern und deren Beuten und Betriebsweisen auseinander zu setzen. Dies auch vor Ort, denn Du wirst schnell mal zur Besichtigung eingeladen, wenn Du als Gast an einem Stammtisch eines Vereines teil nimmst.


    Dabei ist es meines Erachtens wichtiger, dass Du Dich gut aufgehoben fühlst, als alles "um die Ecke" zu haben. Einfach zu kopieren was in Deiner Umgebung üblich ist, macht Dich nicht zwangsläufig glücklich, erst mal mit irgendwas anfangen auch nicht. Aber das hast Du ja schon erkannt.


    Wenn Du Dich aus der Anschauung heraus dann besonders für ein Beutesystem interessierst, ist es Zeit, die entsprechende Fachliteratur zu studieren - im Netz und Bücher.


    Und irgend wann lichten sich dann die Nebel - versprochen.


    Der Tipp mit der schnellen Schneeschmelze ist gut, musst aber nicht so lange warten, denn der Reif, der sich in den nächsten Nächten bildet tut's auch. Einfach morgens schauen, wo er zuerst verschwindet. Wenn er in der Umgebung Deines Gartens schneller verschwindet, sitzt Dein geplanter Standort möglicherweise in einem Kaltluftsee - das kann passieren, wenn rundum Hecken und Mauern das abfließen der Kaltluft verhindern.


    Viel Spaß und Durchhaltevermögen auf Deinem weiteren Weg als Neuimker wünscht
    Andreas.

    Also, wenn ich vielleicht zur Ehrenrettung der Großraumimker beitragen kann, tue ich das hiermit gerne. Ich habe seinerzeit in meinem Eröffnungsthread vor einigen Monaten viele Beuten-relevante Fragen gestellt, die meist kompetent beantwortet wurden http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=41761 . Damals wies ich gleich zu Beginn darauf hin, dass ich vorhabe, mit Zanderbeuten nach AG Magazinimker e.V. zu beginnen und niemand versuchte mich zu bekehren, auch die bekannten Großraumbeuten - Betreiber verhielten sich in diesem Punkt völlig neutral. Von einer prinzipiellen Missionstätigkeit kann also kaum die Rede sein, eher davon, dass unsicher erscheinenden Anfängern die Optionen aufgezeigt werden, die sie vielleicht aufgrund der leiseren Töne in den Medien noch nicht wahr genommen haben.


    @ Kevin: Für Deine Eingangsfrage nach der Eignung des Standortes wäre es natürlich für alle sicher hilfreich, einige Fotos von dem betreffenden Gelände zu sehen, mit Person o.ä. als Maßstab und zur Mittagszeit aufgenommen, wenn das Anhängen hier geht, kenne die Möglichkeiten dazu noch nicht und habe jetzt leider auch keine Zeit, in den Forumsregeln nach zu sehen.


    Gruß, Andreas