Beiträge von AKM

    ...kannst Du auch durchaus nach Bedarf (Schadbild) behandeln, ...
    ...die Milbenzählerei spare ich mir dieses Jahr komplett, ...Gruß Sven


    Ja Sven, das ist mal ein unkomplizierter praktischer Ansatz! Als Anfänger habe ich allerdings noch nicht die Coolness Schadbilder abzuwarten. Ganz sicher wird die OS-Verdampfung ein Hauptbestandteil meines Varroakonzeptes sein, ich werde aber wohl im Juli nach Entnahme der HR und der ersten Auffütterung sowie im Dezember auch fixe Behandlungstermine vorsehen, unabhängig vom Schadbild. Denke auch, bei Befund von Krüppelbienen ist's schon reichlich spät und bis zum Wirken der OS Behandlung dürfte das Volk dann schon erheblich geschwächt sein, oder?
    Milben zählen auf der Windel werde ich auch nicht (habe deshalb auch Lochblechböden bestellt), beabsichtige aber möglichst repräsentative Proben mit der Puderzuckermethose auf Varroa zu untersuchen, um zumindest die ersten Jahre ein ungefähres Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die Population entwickelt und auf die Behandlung reagiert.
    Ich habe mir über die letzten Monate zu diesem Thema (Varroa - Behandlungsstrategien) vieles zu Gemüte geführt - national und international, in Foren, Videos und Literatur sowie persönlichen Gesprächen mit erfahrenen Imkern. Mit der OS-Verdampfung, vielleicht unterstützt durch ALV und AS nur für den unvorhergesehenen Notstand im Juli / August glaube ich einen angemessenen Ansatz gefunden zu haben - die Zukunft wird's zeigen. Zusätzlich werden Drohnenrahmen im Frühjahr thermisch behandelt.


    Danke Dir und allen anderen "open minded" beekeepers.


    Gruß, Andreas

    ...Irgendwie nicht so konstruktiv...
    Das meinte ich weiter oben mit der notwendigen Auswahl von qualifizierten Beiträgen und Beiträgern.



    Übrigens: Seit 1. Januar sind folgende Varroamedikamente nicht mehr apothekenpflichtig:
    ALV, Thymovar, Apiguard. 60%ige AS ad.us.Vet. sowieso nicht.
    Es besteht auch keine Aufzeichnungspflicht mehr dafür.


    Danke für den Hinweis!


    Andreas

    Wie jetzt? Blockbehandlung träufeln oder bedampfen? ...da gibt es Unterschiede!

    Es geht hier zur Zeit ausschließlich ums verdampfen.Außerhalb / Innerhalb und legal / illegal sind sekundär wenn es um Ethik, Gewissen, Verantwortung gegenüber Mitlebewesen und Überzeugung geht.Meine Überzeugung - und da bin ich wohl nicht allein, wie ich hier erfahren durfte. Gruß, Andreas

    ..., dass ich komplett nur noch verdampfen möchte. Ergänzt allenfalls durch ALV.

    Das hilft mir sehr, genau diese Kombination hatte ich auch im Kopf. Aber eben nur theoretisch und völlig unerfahren. Ist schwer, etwas Umsetzbares aus den sehr kontroversen Meinungen im IF herauszulesen. Nach meiner Erfahrung hilft es, sich einige Schreiber im IF heraus zu suchen, denen man sich etwas mehr zugewandt fühlt als anderen und deren Meinung eben deutlicher zu gewichten; sonst dreht man sich ewig im Kreis.Gruß, Andreas

    Interessant Wolfgang.Also hast Du wohl keine auffälligen Begleiterscheinungen festgestellt. Mal hört man höchstens eine Behandlung pro Jahr akzeptabel, sonst geht's schief ... bis hin zu Erfahrungsberichten mit bis zu 4 Blockbehandlungen angeblich ohne Beeinträchtigungen. So sind 'se halt die Imkers. Mit AS als Hauptkomponente des Varroa-Konzeptes kommen wohl auch viele Völker über die Runden, allerdings für einen noch höheren Preis was grenzwertige Beeinträchtigungen anbelangt (schädigt Individuen durch Verätzungen oder sensorische Belästigung doch sehr, was ich so höre). Von der ausstehenden Zulassung von Hopguard (II) hat man ja auch nicht mehr viel gehört.Ich bekomme in 2 Monaten mein erstes Volk und habe noch kein schlüssiges Konzept; aber das haben wohl die wenigsten, was ich im IF so herauslese.Danke erstmal, OS Verdampfung bleibt zumindest für die Winterbehandlung eine Option für mich.Gruß, Andreas

    Hallo alle, möchte nochmal nachhaken. Die Gefahren für den Anwender sind durch die zahlreichen Beiträge in meinen Augen ausreichend geklärt und jeder hat eine entsprechende Entscheidungsgrundlage. Wie jeder Anfänger winde und wende ich mich auf der Suche nach einem möglichst bienenverträglichem Behandlungskonzept. Ich habe vorgestern meinen Imkerpaten in spe danach gefragt, was er von Oxalsäureverdampfung hält. Er äußerte Bedenken und begründete diese mit Aufweichung des Chitinpanzers und schwerwiegenden Störungen des Verdauungstraktes als häufige Nebenwirkungen. Kennt Ihr irgendwelche links, Literaturquellen oder eigene Erfahrungen, die sich mit diesem Thema befassen? Ich habe auf die Schnelle nix gefunden.
    Gruß an alle - endlich wird's bald Frühling, heute war's schon ein herrlicher Tag im Südwesten!!!
    Andreas

    Es liegt doch an jedem selbst...


    Also warum sich darüber aufregen?


    ...weil die meisten Nörgler nie selbstständig waren und den damit verbundenen persönlichen Einsatz, sowie Ängste und Risiken nicht erahnen können?
    ...weil wer auch nur ansatzweise Geld verdient, was man gerne selber hätte, geächtet werden muss?
    ...weil wer sich aus der Allgemeinheit der AS - Behandler herauswagt, grundsätzlich verdächtig erscheint?


    Danke Petra, der erste schmerzfrei lesbare Beitrag seid langem in diesem Thread.
    Gruß, Andreas

    Leben und Leben lassen. Es ist nicht an uns, die Finanzierung zu bewerten und zu beurteilen. Auch wenn es € 100K sind, wäre das wenig für jahrelange Entwicklung und Einnahmequelle für 2 Personen. Und die können auch nur eingetrieben werden, wenn das Konzept Investoren überzeugt. Florian, danke für die Initiative und das wirtschaftliche Risiko, welches Ihr auf Euch nehmt. Weiter so, werde diesen methodischen Hoffnungsträger wie auch einige andere mit Interesse verfolgen.
    Gruß, Andreas

    Hallo Alle!
    Ich grabe diesen gealterten Thread noch mal aus. Da ich auf der Suche nach Dadant 12 Anbietern bin, wäre ich interessiert und hoch erfreut, eine aktualisierte Einschätzung dieses Anbieters zu erhalten. Es gab wohl zeitweise Lieferprobleme, aber nobody is perfect. Haben sich weitere Probleme mit der Formtreue mit den Beuten ergeben oder kann man da inzwischen zugreifen? Die Rähmchen sind zwar derzeit nicht lieferbar, haben aber nach Auskunft des Beutenbauers die Breite von 25 mm, was ich bevorzugen würde, um Naturbau und 32 mm Abstand der Waben zu ermöglichen. Um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, möchte ich Beuten und Rähmchen von einem Anbieter kombinieren.
    Mit Gruß und Dank, Andreas

    Klar bewegt man sich da auf dünnem Eis, eine Gratwanderung zwischen Brut-Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen Varroa, aber diese Spanne von 1-2°C gibt es und man kann mit exakt steuerbaren Geräten diese Diskrepanz in den Verträglichkeiten nutzen. Meine Frau hat eine Hühner-Brutmaschine, der ich diesbezüglich vertraue. Sogar für Dadant-Brutwaben ausgelegt, braucht man nur einhängen wie in eine Zarge.
    Schönen Abend Euch allen, Andreas

    Damit wird die gesamte Brut abgetötet.
    Gruß Ralph


    Dann weißt Du scheinbar mehr als Wolfgang Ritter, der sich ausgiebig mit diesem Thema befasst hat.


    "Eine weitere Möglichkeit ist es, Brutwaben im Wärmeschrank oder -box zu behandeln. Bei einer Temperatur von 45° C und einer Behandlungsdauer von zwei bis drei Stunden werden die meisten Milben und ihre Nachkommen abgetötet oder zumindest so geschädigt, dass sie sich nicht weiter fortpflanzen." Aus: Bienen gesund erhalten, Ulmer Verlag 2012, Seite 116.


    Gruß, Andreas