Beiträge von kaktusland

    Danke für Eure Hinweise. Man kann wohl die Königin auch mit einer leeren ausgebauten Wabe in eine Wabentasche stecken und das nach 4 bis 4,5 Tagen verwerten. Das wollte ich als nächstes probieren. Vielleicht hab ich das mit der Umlarvtechnik noch nicht so ganz raus und die Larven beschädigt. Mein chinesischer Umlarvlöffel (ich hatte im Züchterkurs letztes Jahr einen probiert, der ging super) zerstippt die Larven nur und die Schweizer Umlarvnadel ist gar nicht so leicht zu handhaben, ich habe dann immer oben die Waben gekürzt (waren aber Naturwaben, vielleicht waren die tiefer). Aber die Larven gingen nicht immer sofort raus und ich hab sie dann auch mehrfach versucht, auf den Löffel zu bekommen.

    Swissmix, wie befestigst Du die ausgeschnittenen Streifen? Und nimmst Du einen geschlossenen Anbrüter? Mein geschlossener Anbrüter erfüllt auf den ersten Blick alle Bedingungen, die Alex beschrieben hat, ordentlich geheult hat er auch. Hatte bei der Honigernte gleich die Bienen eingefegt und noch Bienen von Brutwaben dazugegeben und bei der ganzen Aktion zwei abgeschwärmt geglaubte Königinnen wiedergefunden, die sich vor zwei Wochen gut getarnt hatten.

    Der Züchter, bei dem ich im Kurs war, hat immer über 50% oder mehr Annahme mit seinem Nicotsystem, sagt er jedenfalls. Deswegen dachte ich, es sei super einfach.

    Ich habe die Königinnenlarven immer oben im Honigraum. Mal sehen, ob heute was zu käfigen ist. Letztes Jahr mit dem Material vom Züchter hat das gut funktioniert. Ich habe sie dieses Mal in ein Volk mit einer "no name Kö" gehängt, nicht in das Volk der Insel-Mutter.

    Alex, wenn Du den Honigraum runter stellst, machst Du dann einen Zwischenboden rein oder legst Du nur das Absperrgitter drauf und stellst die Bruträume oben hin?


    Viele Grüße

    Hab noch einen weiteren Versuch gestartet. Ich glaube, beim ersten Mal habe ich zu früh umgesteckt. Doch obwohl ich dieses Mal länger gewartet habe, hatte ich wieder nur 2 Königinnen, dabei habe ich auch noch mal einen frischen Starter gemacht (wie lange kann man den eigentlich benutzen?). Habe zwischendurch noch Umlarven per Hand versucht. Mal sehen, ob es das erste Mal 6 oder 8 Kös geworden sind, beim zweiten Mal waren es wieder bloß zwei. Ich frage mich gerade verzweifelt, wo mein Fehler liegt. Vielleicht, weil die Näpfchen beim zweiten Mal Nicot noch etwa zwei Stunden außerhalb des Volkes waren (aber mit feuchten Tuch abgedeckt). Ist mein erster Versuch einer eigenen Zuchtserie und ich bin ziemlich frustriert, weil es nicht richtig funktioniert. Meine ersten 3 Königinnen (s. oben) haben sie mir übrigens gleich wieder augeräumt.

    Hm, bei mir hat das mit der Nicot Kassette und dem Anbrüter schlecht funktioniert. Habe die Kö am 29.5. früh reingehängt, am 31.5. früh wieder rausgealssen, am 2. 6. nachmittags den Anbrüter voll gemacht (etwa 3h nach dem Befüllen mit Bienen), natürlich mit vollen Näpfchen. Es sind vielleicht 3 verwertbare Larven dabei rausgekommen. Warum war die Quote so schlecht? Hätte ich die Kassette auch länger im Volk lassen können?

    Na ja, ich habe in meinen beiden ersten Imkerjahren auch immer eine Zelle stehen lassen, und jedes Mal sind sie abgeschwärmt. Und dann hab ich letztendlich manchmal neue begattete Königinnen zukaufen müssen, weil irgendwann dann trotzdem keine Kö mehr da war. Ich breche jetzt konsequent alle aus und weisele dann im Sommer um, wenn mir die Kö nicht gefällt oder sie zu alt ist. Für den Notfall habe ich Ableger zum Vereinigen und jetzt auch genug Brutwaben, um Drohnenbrütigkeit zu verhindern, falls doch unvorhergesehenerweise die Kö abhanden gekommen ist, bevor die begattete Nachzucht da ist.

    "Geh' mal zum Doc und lass' es Dir erklären!"


    Hab es schon längst ergoogelt.

    War heute da. Sie hat mir ein Notfallset verschrieben und mich zum Blutabnehmen in drei Wochen bestellt, weil die Antikörper drei Wochen brauchen, wenn sich welche bilden. Kann ja meine Bienen deshalb nicht im Stich lassen. Sie hat mir jedenfalls nicht die Leviten gelesen und auch nicht gesagt, daß ich die Finger davon lassen soll. Ich imkere also von jetzt an immer mit Vollschutz, Handy und Adrenalinspritze in der Tasche. Nach dem Bluttest könnte man, je nach Ergebnis, eine Desensibilisierung machen.


    Würde statt "abgebrüht" lieber das Wort "optimistisch" verwenden.:)

    Kurzes Update: Habe trotz aller Vorsicht am Sa und So je einen Stich kassiert und jedesmal gebibbert und mich nur mit Handy in der Tasche bewegt. Außer einer normalen Schwellung keine ernsthafte Reaktion. Lasse den Test aber trotzdem machen. Ich hatte am Do keine Ahnung, wie ernst die Situation war, habe ich dann erst durch Googeln rausgefunden. Heißt aber auch, daß man nach so einen Schock weiterimkern kann und jetzt nicht unbedingt immer so eine Reaktion auftritt.

    Na ja, bin schon schlank. Vielleicht hat de Biene auch einen Lymphknoten getroffen. Ans Stachel rausziehen hatte ich in dem Moment auch nicht gedacht, hab dann später zwei gefunden, also die komplette Dosis abgefaßt. Sonst denke ich eigentlich immer dran, weil ich gleich zum Spiegel renne. Hatte aber die Beute offen. Als ich mich hinlegen mußte, konnte ich keine Hilfe mehr holen, weil mein Handy ca. 50m weit weg im Auto war. Konnte nur hoffen, irgendwie wieder auf die Beine zu kommen. Gehört hätte mich auch niemand. Und irgendwie mußte ich ja dann auch noch nach Hause kommen. War mir des Risikos bewußt. Termine beim Hautarzt wegen Allergietest gibts erst am Dienstag früh in der Notfallsprechstunde. Muß aber vorher noch drei Beuten wegen Schwarmzellen durchsehen, aber lieber morgen, fühle mich noch nicht wieder 100% fit. Hoffe drauf, daß die weiterhin schwarmträge sind. Hatte nämlich bewußte mit den gefährdeten Kandidaten angefangen.

    Hallo, ich suche gerade was zu Bienengiftallergie, weil ich wissen muß, was bei mir gestern Abend passiert ist. Bisher habe ich Bienenstiche eigentlich immer ganz gut weggesteckt, sie schwellen zwar an, aber selbst im Gesicht gehen sie nach ein paar Stunden wieder so weit weg, daß ich mich in der Öffentlichkeit sehen lassen kann. Gestern Abend haben nun einige Bienen ein Schlupfloch unter meine Haube gefunden, und ich habe 2 oder 3 Stiche am Kieferknochen und am Hals in der Nähe der Halsschlagader kassiert. Hab erst mal nicht an das Rausziehen der Stachel gedacht, sondern nur die Bienen aus meiner Montur entfernt und bin dann wieder zur Beute gegangen. Dann merkte ich, daß ich schwach wurde und habe eiligst die Beute zusammengesetzt. Habe es dann aber nicht mehr bis zum Gartenhaus geschafft und mußte mich auf den Boden legen. Ich konnte nicht mehr laufen und mir war total schlecht. Nach einer gefühlten halben Stunde habe ich es dann mühsam geschafft, ins Haus zu kommen und ins Bad. Trinken konnte ich nicht, mir war total schlecht und mein Verdauungssystem hat auch total verrückt gespielt. Irgendwann konnte ich dann wider aufstehen, alles wegräumen und zuschließen und vorsichtig mit dem Auto nach Hause fahren. Hab total gezittert und ein Vollbad genommen und bin ins Bett gagngen. Irgendwann konnte ich dann wieder was trinken und heute auch frühstücken und zur Arbeit gehen. Aber ich fühle mich noch immer etwas komisch. War das nun ein anaphylaktischer Schock und muß ich damit jetzt immer rechnen?

    Ach ja, die Schwellung im Gesicht war fast nicht zu sehen im Gegensatz zu sonst.

    Am Ende hab ich den Ableger Ende September an einen netten Kollegen abgegeben, der im letzten Winter seine zwei Völker verloren hat (er hat mir schon manchmal anderweitig geholfen). Vielleicht ist er da am besten aufgehoben. Ich habe für ihn im Frühjahr schon mal einen Ableger gemacht. Ich werde sehen, ob im März noch zwei Völker da sind.

    Gruß,

    Annette

    Ich habe natürlich die vorigen Monate zur Varroabekämpfung genutzt. Den Liebig hab ich im Oktober noch mal reingestellt, aber da ich da nicht täglich gucken gehe, hab ich nicht gemerkt, daß da fast nix rausgelaufen ist, warum auch immer. Wegen Oxuvar - ich bin generell gegen jede Verschwendung, wenn sie sich vermeiden lässt und geb meine Reste auch mal an andere mit wenig Völkern weiter. Aber meine Bedenken sind auch, dass ich jetzt mein Pulver verschieße und dann im Ernstfall keine Möglichkeit mehr habe. Zum Verdampfen habe ich keine Geräte (und auch Angst davor).

    Der Varroawetter-Link ging übrigens letzte Woche nicht, er akzeptiert meine Postleitzahl nicht. Ging mir schon mal so.


    Fazit also: auf den guten Zeitpunkt warten.


    Danke,

    Annette

    Habe im Thread vom letzten Jahr gesehen, daß man auch jetzt mit Milchsäure sprühen könnte. Habe gestern an meiner einzelnen Beute am Außenstand viel zu viele Milben enteckt, die Bienen waren ansonsten aber ziemlich aktiv auf den Oberträgern (meine im Garten lassen sich dagegen nicht wirklich sehen, nur hören). Die zweite AS-Behandlung mit dem Liebigverdampfer war in die Hose gegangen, nehme den nie wieder. Alle anderen hatten Nassenheider drin. Soll ich nun lieber Milchsäure sprühen, damit ich noch die Option für die Oxalsäure im Dezember offen habe (man soll ja nur ein Mal), oder gleich träufeln? Dann muß ich aber die gesamte Packung Oxuvar anmischen und vielleicht die anderen Völker gleich mitbehandeln, damit mir das teure Zeug nicht verdirbt. Die Völker sind aber wahrscheinlich bis auf eins noch nicht brutfrei, die hatten noch ganz schön viel Kondensat an den Abdeckfolien. In der letzten Bienenzeitung stand, daß man Oxalsäure auch mit einer Kerze verdampfen könnte, könnte mir so ein Ding für Duftöl vorstellen. dann könnte ich das Oxuvar zu lassen. Auf alle Fälle muß ich sofort was unternehmen und nicht erst vor Weihnachten. Hab das Volk aber erst mal nicht auseinandergenommen und auf Brutfreiheit untersucht, es war gestern ziemlich kalter Wind.

    Annette

    Danke, das mit dem "kurz vor dem Reinigungsflug" finde ich, ist eine gute Idee. Mal sehen, ob sie sich drauf einlässt. Und eine Kombination beider Methoden.

    Ich würde zwei an einen anderen Standort bringen können, für mehr ist der aber nicht geeignet, da stehen auch schon die Aggressivlinge, die übrig geblieben sind, und meine Zuchtköniginnen will ich gerne diebstahlssicher im Garten behalten. Ist ein Privatgrundstück, Mischgebiet zwischen Wohnbebauung und Außenbereich, der nicht bebaut werden darf. Letzteres gilt für den Garten. "Böse" Nachbarin wohnt da, nutzt den Bereich aber kaum. Anderer Nachbar hat WE-Grundstück, fährt aber Rasentraktor. Wie der Honig vom anderen Standort wird, weiß ich nicht, den aus meinem Garten finden alle äußerst schmackhaft. Außerdem hat sie sich nicht über die Menge der Beuten aufgeregt. Die hat gar nicht gemerkt, dass ein paar davon eine ganze Weile leer waren.


    Gruß,

    Annette