Beiträge von kaktusland

    Hallo,


    habe gestern abgeschleudert und könnte theoretisch mit der Varroabehandlung beginnen. Nehme immer den Nassenheider Verdunster professional. Nun kommen aber am Donnerstag meine Königinnen von der Insel zurück. Die reichen zwar nicht für alle Beuten, die ich eigentlich umweiseln will, aber ich möchte alle gleichzeitig behandeln. Ich denke mal, ich sollte während der Varroabehandlung nicht umweiseln, kann aber die Kös nicht ewig in den EWKs lassen. Ich weiß auch nicht, ob Auffüttern den Umweiselungsprozeß stören kann. Wie würdet Ihr vorgehen, damit die neuen Königinnen nicht beschädigt werden?

    Schleuder ordentlich auskratzen und dann sofort abwaschen. Hab mich gestern höllisch beeilt, weil da nicht nur Bienen sondern auch Wespen sofort auftauchen. Die gehen ja sogar an die zum Trocken rausgestellten abgewaschenen Siebe und Geschirre. Die ausgeschleuderten Waben setze ich in einer Leerzarge oben auf eine Beute zum Ausschlecken. Funktioniert sehr gut. Bin dazu übergegangen, ansonsten alles in ordentlich verschließbare Behälter zu packen, nachdem die Bienen mal meinen Lagerschuppen in Besitz genommen hatten. In neue Müllsäcke kommen sie auch rein, das hilft nicht.

    Mir graut allerdings schon vor dem Dampfwachsschmelzen, das auch noch ansteht, da wird sich wohl wieder eine Wolke ansammeln.

    Die Diskussion ist sehr interessant. Ich fange jetzte erst mit Mini Plus an und will auch vielleicht noch welche dazu kaufen. Hängt davon ab, wieviele Königinnen ich aufheben will. Ich hatte gezielt beim Kurs gefragt, worin man die begatteten Königinnen überwintern kann, wenn man eine Reserve behalten will. Aber stimmt, für Landbelegstellen kann man sie ja außerdem nehmen.

    Okay. Ein Züchter hat mir vor einer Weile gesagt, er nimmt immer die mit der Futterwanne unten, als ich überlegt habe, welche ich kaufen soll. Muß ich ihn wohl mal direkt fragen, wie er füttert. Ich habe gesten versuchsweise unten Futterteig rein gemacht, das war aber nur, um ein königinnenloses EWK umzusiedeln. Da soll noch mehr rein. Aber zur Erstbesiedelung soll man ja wohl Flüssigfutter nehmen.

    Man kann auch Futtertaschen kaufen. Manchmal muß man das Material eben erst vor sich haben.

    Hallo,


    ich habe mir für die Überwinterung von Könginnen Mini Plus Beuten gekauft, und zwar solche, wo der Boden gleich mit integrierter Futterwanne ist. Wenn ich die mit Flüssigfutter fülle, gibt es dafür eine Abdeckung oder tue ich da einfach Korken rein wie bei den Futtertaschen? Bei meinen großen Holzbeuten sind die Futterwannen oben. Hab dazu nichts im Netz gefunden. Hab aber schon Segenberger Beuten mit Futterwannen unten gesehen, aber nicht darauf geachtet, wie das funktioniert.


    Gruß, Kaktusland

    Nur noch mal zu dem Thema ob sie stechen oder nicht (von 2012), oder ob sie dann sterben, oder ob das Gift stärker ist als von einer Arbeiterin:

    Sie können stechen, heute hat mich eine am Zeigefinger erwischt, als ich den Sitz der Markierung noch mal überprüfen wollte. Sie ist dann zum Glück mit dem Rücken auf den Honig des Entdeckelungsgeschirrs gefallen und ich konnte sie bequem absammeln. Ich hatte nämlich reflexartig losgelassen. Sie hat dann problemlos weitergelebt, und ich, mit meiner Bienengiftallergie, hatte auch kein Problem :).

    Gut, ich werde es mal so probieren. Ein anderer Imker hat gemeint, ich soll sie doch einfach mit Begleitbienen und Futter auf dem Rahmen lassen. Das ist aber sicher schlechter für die Königin, als hinterher mühsam die Königin im EWK zu suchen.:) Hab ja auch erst mit der Zucht angefangen und muß Erfahrungen machen.

    Hi Swissmix, hast Du Deine Begattungseinheiten vorher in Kellerhaft gestellt? Habe bei meiner letzten Umlarvaktion per Hand am Samstag mit Larven einer anderen Kö plötzlich so viele Weiselzellen bekommen, daß ich vor Schreck nicht weiß, was ich damit machen soll. Hatte wieder bloß mit einzelnen gerechnet. Wenn die am 5.7. nicht rechtzeitig wie geplant bis 18Uhr schlüpfen, bin ich nämlich für 5 Tage weg, Blitzverkauf von unbegatteten Kös kann ich dann auch nicht machen. Habe jetzt überlegt, ob ich so viele EWKs wie möglich fertig mache und dann vor meinem Abflug die Weiselzelle hineintue.

    Könnte man EWKs u.U. 5 Tage in Kellerhaft stellen? (Terminproblem) Oder lieber die geschlüpften Kös 5-6 Tage im Schlupfkäfig mit Futter und Begleitbienen lassen?

    Die optimale Lösung wäre natürlich, jemanden zu bitten, sie nach 2-3 Tagen rauszustellen, falls man jemanden finden kann, weiß ich.

    Habe gerade mal bei Karl Weiß nachgesehen. Das Risiko der Methode besteht darin, daß eine Kö nicht schlüpft oder fehlerhaft ist, und für mich, daß ich ewig nach ihr suche, um sie zu zeichnen.;) Die beste Zeit, Weiselzellen in Begattungseinheiten zu setzen, sei etwa zwei Tage vor dem Schlupf, dann sind sie nicht mehr so empfindlich. Meiner Meinung nach ist es einen Versuch wert, wenn alles andere nicht gut funktioniert.

    Danke.

    Habe gestern 6 Königinnen aus meiner Handumlavaktion gekäfigt. 3 andere sind noch in der Warteschleife. Weiß noch nicht, ob sie was werden, eine von den vier späteren war gestern schon leer. Aber man weiß ja nicht, ob sie dann alle auch Belegstellenreife erlangen und wieviele dann von dort zurückkommen. Hätte gerne noch etwas Reserve. Von den 8, die ich letztes Jahr zur Belegstelle gebracht hatte, habe ich vier ordentlich begattet zurückbekommen und auch erfolgreich eingeweiselt. Wenn ich jetzt wenigstens 6 ordentliche EWKs zusammenkriege, denke ich noch mal über Norderney nach (die nehmen bis 18.7. an), ansonsten über eine Landbelegstelle (Birkenmoor hat noch bis in den August rein Annahme). Aber Stress ist es schon, besonders, wenn noch so viele andere Termine dazwischen kommen, die man auch noch bei der Erstellung des eigenen Zuchtkalendes berücksichtigen muß. Wollte für die Zucht die drei nötigen lückenlosen Generationen zusammenbekommen und außerdem Geschwistervölker zur Zuchtwertschätzung. :) Nächstes Jahr fange ich lieber schon Ende April oder Anfang Mai mit meinen Versuchen an.

    Ja, und wie hast Du die dann gekäfigt ohne die Sockel?

    Ich habe neulich eine Jungfernwabe oben in den HR gehängt und die Kö dort eingesperrt. Die hat das Teil auch bestiftet. Aber wie schon gesagt, so super geschickt habe ich mich beim Umlaven wohl auch nicht angestellt. Hab dann bis jetzt 2 Mal dran geübt, die Larven in die Nicot-Näpfchen zu befördern. Muß wohl aber weiterüben. Alternativ könnte ich aber parallel noch mal ein paar Wabenstreifen in den Anbrüter packen. Mal sehen, was rauskommt. Habe die Kö erst am Sonntag wieder in den Brutraum zurückgesetzt und die Restwabe vom Üben einem königinlosen Volk gegeben, das ich irgendwann wieder mit seiner abgeschwärmten Hälfte vereinigen will, die gerade woanders wohnt. Mal sehen, ob ich am Donnerstag schon brauchbares Material im Brutraum vorfinde. Könnte sie heute dann vielleicht in die Wabentasche sperren. Die nächste Experimentalserie muß bis spätestens zum 5.7. morgens geschlüpft sein. Dann bin ich 5 Tage weg. Wird mal wieder knapp.