Beiträge von kaktusland

    Hallo David,


    habe genau die Firma eben auch gefunden und fand das auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Sieht gut und "bio" aus, also für umweltbewusste Kunden. Passen die in eine Halbzarge oder eine Flachzarge?

    Hallo WFLP, die Idee mit den Halbrähmchen klingt auch gut für größere Abnehmer. Nimmst Du da Anfangsstreifen? Ich würde gerne versuchen, ohne auszukommen. Außerdem habe ich gerade kein Jungfernwachs mehr.

    Ich würde den Thread gerne anoch mal aufmachen. Wabenhonig habe ich noch nie gemacht. Es gibt aber einen jungen Herren, der mich schon öfter danach gefragt hat. Ich würde es eigentlich sonst ablehnen, weil ich dazu gar kein Material habe, aber ich bin kürzlich bei Marktschwärmer eingestiegen, und da gibt es hochpreisige Lebensmittel direkt vom Erzeuger. Mit meinem Honig im Glas könnte es besser laufen, aber da ich dort auch selbst einkaufe, macht es auch nichts, wenn ich mal nur wegen einem Glas Honig dort zum Anliefern auftauche. Und vielleicht wird es ja besser. Nun aber meine eigentliche Frage: Was muß ich mir denn dann anschaffen? 1 Flachzarge - ist klar. Ich arbeite mit DNM und bisher nur Ganzzargen. Eine Verkaufsverpackung für die Waben brauche ich natürlich auch. Wäre es praktisch, gleich Kassetten zu kaufen, wo man einen Deckel dazu bekommt und wo die Bienen gleich "verkaufsfertig" ausbauen? Man kann auch Holzrähmchen nehmen und ausschneiden, aber wo bekomme ich dann die Behälter für die Waben her? Was könnt Ihr mir als Anfänger auf dieser Strecke empfehlen? Riesenmengen will ich gar nicht produzieren. Eher so als kleines Extra.

    Gruß, Annette

    Hatte bei einigen Beuten auch ungewöhnlich viel Totenfall, bei manchen ganz wenig. Beunruhigt mich etwas, aber die Beuten sind schwer. Nach dem Freiräumen kommen vereinzelte Bienen mal raus. Als es vor einer Weile noch warm war, waren sie alle hyperaktiv. Mal sehen, Oxalsäure ist nächste Woche dran. da muß ich sowieso aufmachen.

    Bei mir sind sie dafür da, die Königinnen, die von der Belegstelle kommen, unterzubringen. Manche verkaufe ich gleich, aber ich behalte auch welche, um dann bei Bedarf umzuweiseln und Reserven zu haben. Habe jetzt Anfang September meine eigenen umgeweiselt und den Überschuss verkauft. Im Frühjahr brauche ich natürlich welche, wovon ich wieder neue kleine Einheiten erstellen kann mit zwei Futterwaben, zwei Brutwaben und zwei Leerwaben oder Mittelwänden. Gestern bin ich dem Rat eines anderen Imkers gefolgt und habe bei einem die Brutwaben abgefegt und einem weiselrichtigen Volk gegeben, dort auch noch ein paar magere Futterwaben gegen fette ausgetauscht und noch eine Zarge aufgesetzt. Ich würde die Zargen von den anderen aber lieber einfach auf die weiselrichtigen Minis aufsetzen. Gestern habe ich das eine Mini vor zwei großen Beuten abgekehrt, damit sie sich einbetteln. Hat nach anfänglichen Startschwierigkeiten auch funktioniert. Aber in der Region der Minibeuten haben sich für eine Zeit lang ziemlich viele Bienen an den noch vorhandenen Minibeuten angesammelt. Ich glaube, es ist freundlicher, sie gleich einem Volk zuzuteilen.

    Hallo, ich habe jetzt einige Königinnen aus meinen Miniplus verkauft. Die sind jetzt natürlich weisellos, haben aber schön Bienen und Brut, mit F1 kann man jetzt nicht mehr rechnen. Brauche auch nicht so viele. Ich habe natürlich auch noch einige weiselrichtige Miniplus für meine Zucht im kommenden Jahr bzw. als Reserve. Ich könnte die alle durchsehen, die leeren Waben rauswerfen und Brutwaben und Futterwaben samt Bienen aus den weisellosen gleichmäßig darauf verteilen und etwas höher bauen. Ich könnte sie auch mit Wirtschaftsvölkern vereinigen. Oder ich könnte sie einfach so, wie sie sind, oben auf ein Miniplus mit Königin aufsetzen. Was empfehlt Ihr? Zeitung brauche ich jetzt sicher nicht mehr.

    vom Nichtvorhandensein der Königin überzeuge ich mich lieber persönlich. Habe da schon Fälle erlebt, wo Imker meinten, sie hätten keine Königin und wollten eine von mir. Ich habe dann die Beute durchgesehen, mich über die negative Weiselprobe gewundert und Stifte gefunden ... Und meine Königin wieder mitgenommen.

    Genau das ist gestern Abend wieder passiert, der Herr hatte zwei kleine Brutnester und offene und verdeckelte Brut ...

    Habe meine Miniplus wieder mit nach Hause genommen. Habe gestern gefunden, daß er eine Königin haben muß, er hatte unten kleine Brutnester auf 2 Waben. Daß da nicht mehr war, deutet auf eine Nachschaffungskönigin hin. Es gab offene und verdeckelte Brut. Ich bin bisher noch nicht ganz dahinter gekommen, wann das genau passiert sein kann, es paßt rechnerisch alles nicht so richtig. Wir haben am 26. Juli die neue Königin eingesetzt. Am 6. August hatte er viele Weiselzellen und die Königin war nicht auffindbar. Er hat die Zellen gebrochen, ich habe am 7. August noch mal durchgesehen und eine weitere gefunden und gebrochen. Ich habe dann gleich die alte Königin, die ich in das Apidea der ursprünglichen Zuchtkönigin getan hatte, mit Apidea über Zeitung eingesetzt. Am 19. August hat er wieder Weiselzellen gemeldet und gebrochen. Ich nehme aber an, er hat nicht dran gedacht, das Apidea prüfen, und ich weiß auch nicht, wo die 4 Weiselzellen auf den Waben noch hergekommen sein sollen. Die alte erst mal noch zum Legen gezwungen, bevor sie ins Nirwana geschickt wurde? Wenn aber vielleicht am 20. August eine Königin geschlüpft ist, können davon noch keine verdeckelten Arbeiterinnenzellen in der Beute sein, oder doch? Ich hatte beide Königinnen gezeichnet, eine mit blauem Punkt habe ich nicht gefunden.

    Ich hoffe mal, die schaffen jetzt noch genug Winterbienen. Bienenmasse sah aber gar nicht schlecht aus. Waren kaum noch leere Waben ohne Futter da, habe die zwei leeren rechts und links neben das Brutnest gehängt und eine noch drüber und gesagt, er soll erst mal nicht mehr füttern aber jede Woche prüfen. Varroa war okay, es kam fast nichts mehr runter (im Gegensatz! zu seiner zweiten Beute). Aber die Milben erkennt er leider nicht, habe ich gestern feststellen müssen.

    Er hat offenbar schon vorher Bienen gehabt und ist sonst ganz lieb (irgendwas um die 80), aber die Bienen hat er bisher nicht wirklich verstanden. Zudem ist er letztes Jahr in die Hände einer "alternativ" arbeitenden Imkerin geraten, die meint, Honigernte sei nicht wichtig und man müsse nachforschen, was die Bienen wirklich mögen. (Gegen Varroa wird nicht offen sondern nur heimlich behandelt und 250g Honig kosten 4€.) Über den Winter hat er seine Bienen verloren und im Frühjahr 2 neue Völker gekauft. Mal sehen, ob ich ihm helfen kann, im nächsten Frühjahr noch zwei Völker zu haben. Erst mal bin ich geduldig. Mal sehen, ob ich es durchhalte.

    Das Mini ist gut gefüttert, aber ich bekam gestern die Antwort, daß das Futter in der Beute fast verbraucht wäre und er jetzt Zuckerwasser reingestellt hat. Ich hoffe, er hat morgen Zeit und wir können das Ding in Ordnung bringen. Er wollte auch schon kopflos die anderen möglichen Säuren zum Sprühen kaufen, weil er nicht kapiert hat, was ich ihm per sms sagen wollte.

    Ah, okay. Das Problem hatte ich bisher nicht.

    Gewartet habe ich deshalb, weil ich Ende August nicht da war, als er die Weiselzellen gemeldet hat, und er dann nicht von alleine auf mich zugekommen ist. Aufdrängen wollte ich mich dann auch nicht. Und vom Nichtvorhandensein der Königin überzeuge ich mich lieber persönlich. Habe da schon Fälle erlebt, wo Imker meinten, sie hätten keine Königin und wollten eine von mir. Ich habe dann die Beute durchgesehen, mich über die negative Weiselprobe gewundert und Stifte gefunden ... Und meine Königin wieder mitgenommen.

    Warum das Absperrgitter? Ich würde natürlich schon noch mal nachgucken, ob es wirklich keine alte Königin gibt. Man kann das Mini doch mit einer Zeitung drunter auf die Oberträger stellen, hat zumindest bei mir immer funktioniert. Meine Minis sind alle behandelt.

    Wie ich den Herren einschätze, hat er den Liebig mit 80% genommen!