Beiträge von kaktusland

    Auf der Wabe ist das einfacher, aber im EWK verschwinden die Kös immer auf die andere Seite, dann muß man sie doch einzeln rausfangen. Ich finde es auch schwierig, die Bienen hinterher reinzupuzzeln.

    Ansonsten habe ich neulich sogar die Kös vom Lib in einem normalen Luftpolsterumschlag erhalten, ohne Löcher und Hinweis auf Bienen.

    Das geht aber nur bei Ablegerkisten, die man plan aneinander stellen kann. Bei meinen steht der Deckel über, da wäre also immer eine Lücke ... Und müssen es unbedingt 5 sein?

    Die Vogtlandbeuten für original 13 Rähmchen kann man mit einem Abtrennschied teilen und am Boden noch eine Leiste abschrauben und noch ein Mäusegitter einstecken. Dann kann man da zwei Ableger mit 6 Waben einlogieren. Haben die denn aber dann auch genug Futter für den Winter?

    Ich habe mal irgendwann Bleu Magenta gepflanzt, ein riesiger Rambler. Der ist zwar leicht gefüllt, aber trotzdem mit Bienen voll. Wunderschön ist auch Appleblossom, damit habe ich meine Weide aufgepeppt. Um meine 6 Bienestöcke im Garten haben wir voriges Jahr Spaliere gebaut und ich habe Lavendel und ungefüllte Kletterrosen auf jede Seite gepflanzt. Die kommen langsam in Gang.

    Funktioniert auch, wenn Du das EWK mit Zeitung auf der glaslosen Seite zwischen zwei Waben stellst. Hat jedenfalls bei mir funktioniert. Wenn Du sie auf die Oberträger packst, mußt Du ja noch eine Zarge draufstellen.

    Miniplus und Ausfreßkäfig hat gerade nicht so gut funktioniert, obwohl ich die Eigenwabe mitgegeben habe. Blöd ist, daß die EWKs nur diagonal in die Miniplus passen.

    Also, ich hab noch mal geguckt. Ganz oben (ist aber nur mit Trittleiter zu benutzen) sind Ablegerkästen einfach lose auf die unteren Beuten gestellt. Man hat dann beim Rausnehmen aber eine offene Front. Ansonstern scheint es so was zu sein, was Du da zitiertst :

    "zwei übereinander stehende Beuten als Vier-Raum-Beute." Die sind verbunden und mit einer seitlichen Balkenkonstruktion verschraubt. Dazwischen sind Spalten. Dazu gibt es eine Menge altes Isoliermaterial, was man dazwischen stopfen kann. (Jetzt verstehe ich das Prinzip.) Leider geht mein Fenster genau anders herum auf, und das für einen Umbau anzufassen, ist sehr riskant bei dem Alter des Fensters. Aber meine Vorgänger müssen damit ja irgendwie zurechtgekommen sein.

    Danke für den interessanten Link.


    Also, das gescheiteste wird wohl sein, die Frontöffnung mit der Säge anzupassen und jeweils eine Platte auf Rollen unter das Miniplus zu stellen. Dann kann man es nach hinten bequem rausziehen. Vielleicht noch ein paar Leisten auf den Boden schrauben als Führungsschienen. Die Vierraumbeuten muß ich wieder in Zwei-Raum Beuten verwandeln, sprich Bodenbrett reinschrauben. Da ist nämlich in den Boden ein Viereck gesägt vorden. Ich wollte sie eigentlich nur für die Königinnezucht nutzen. Türme können ja im Winter draußen stehen.

    Hab noch nicht herausgefunden, wie die HBBs eingebaut sind. Habe das Gefühl, die kann man nicht rausnehmen, ohne die gesamte Front zu zerstören. (Deshalb stehen meine Magazine auch davor.) Das mit dem Fenster ist ein guter Tipp, aber die gehen bei mir nur anzukippen, und zwar nach außen/oben. Ansonsten sind die Scheiben eingekittet. Da kann man unten ein Holz reinlegen. Es gibt auch noch eine Schiebetür, so daß man den Beutenraum schließen kann (vielleicht nich 100% bienendicht). Das Ganze ist schätzungsweise vom Ende der fünfziger Jahre.


    Gruß, Kaktusland

    Hallo,


    ich habe so ein altes Bienenhaus, in dem ich die Hinterbehandlungsbeuten nicht nutze. Nun habe ich überlegt, ob man die quasi als "Regal" für Miniplus zur Königinnenzucht umbauen kann, statt ein Regal davor zu bauen. Die Fluglochhöhe kommt so momentan erst mal hin, aber wahrscheinlich müßte ich die Miniplus auf Auszüge stellen und sie zur Kontrolle quasi ins Bienenhaus ziehen und im Bienenhaus öffnen. Auch ist die Beute größer als die Miniplus. Hat jemand dazu eine gute umsetzbare Idee?


    Gruß, Kaktusland

    Noch mal schnell eine Frage zum Starter/Anbrüter, auf die ich noch nie eine richtige Antwort gefunden habe. Wie lange vor dem Einhängen der Weiseln kann man den Anbrüter befüllen, ohne daß er Schaden nimmt?

    Also, ich will Zuchtstoff holen, und der wird idealerweise im Anbrüter transportiert. Drauf hoffen, daß man mit feucht eingewickelten Maden innerhalb von zwei Stunden über die Autobahn wieder zu Hause ist, ist sehr heikel, ansonsten hätte ich bis dahin einen fertigen Sammelbrutableger, den ich am Sonntag schon mal mit eigenen Larven füllen will. Deshalb will ich den Anbrüter machen, aber früh um 6Uhr vor dem Losfahren ist auch ungünstig. Ich würde es lieber am späten Nachmittag am Tag vorher machen, wenn es noch warm ist und die Flugbienen unterwegs und den Anbrüter dann in den Keller packen. Hat jemand damit Erfahrung?

    Genauso sieht mein momentaner Ansatz aus.

    Hi,

    mein Zeitplan ist ähnlich. Ich will morgen meinen Sammelbrutableger machen. Also, eine zu alte Made bekommst Du nicht auf den Umlarvlöffel. Schöne kleine aussuchen und genauso herum in das Weiselnäpfchen legen, wie Du sie aus der Zelle genommen hast. Hast Du schon mal geübt? Brauchst gutes Licht dazu. Viel Glück!

    Ich habe keine Ahnung, was ich richtig mache, aber sie wohnt immer noch bei mir - irgendwo. Mein Nachbar hat auch berichtet, daß er in seinem Garten zwei gesehen hat. Ich freu mich jedes Jahr, wenn sie wieder auftaucht.