Beiträge von kaktusland

    Also, ich habe auch ziemliche Honigblüte (geerntet am 31.5.), und zwar genau an den Stellen im Glas, wo der Honig bein Etikettieren noch mal hoch und runtergelaufen ist. Gläser, die ich nach dem Abfüllen nicht gekippt habe, weil sie für mein rundes Standardetikett zu klein waren, haben die Honigblüte auch nicht. Meine Bienenpatin sagte, er stand zu warm, irgendwo hier habe ich gelesen, so was passiert, wenn es zu kalt ist. Ich bin aber fast überzeugt, daß es am Rühren liegen muß. Ich habe nämlich die Schaumschicht (viel Schaum war nicht) mit einer Schöpfkelle runtergenommen und in ein separates Glas gefüllt. Das Glas habe ich genau dort und genauso lange aufbewahrt, wo auch der andere Honig stand - in meiner Wohnung bei Zimmertemperatur. Der Honig im abgeschöpften Glas hat keinerlei Honigblüte und sieht weicher aus als der gerührte, die Farbe ist auch gelber. Ich habe auch noch ein ungerührtes Glas verschenkt an jemanden, der ungeduldig war, der hat auch keine Blüte und ist weniger fest.
    Ich habe den Honig natürlich auch als besonders wasserarm angepriesen und gesagt, es sei ein Zeichen für gute Qualität. Meine Bienenpatin hat sich köstlich amüsiert über diese Marketingstrategie, meinte aber, Hongblüte dürfe keinsfalls passiere, so ein Honig wäre nicht prämierungswürdig und ein Ladenhüter. Brr! Dabei schmeckt er , und man kann ja auch erst den Honig aufs Brötchen schmieren und die Butter obendrauf:wink:
    Annette

    Na ja, ich hatte gar keine Königin und wollte aber wenigstens noch ein Volk mehr. Für zwei mehr, wie usprünglich geplant, hat es leider dann nicht gereicht. Ist nicht so gelaufen wie ich es mir ausgemalt hatte. Also habe ich eine gekauft, und es hat funktioniert. (Aufgeben ist bei mir nicht.)


    Danke für die Regel. Nun ist also klar, daß ich mit nur drei Völkern in den Winter gehe, eine ganze Zarge kann ich nicht entbehren. Bin froh, wenn ich die Völker alle wieder auf eine ordentliche Stärke bekomme.


    Annette

    Na ja, bei anderen Imkern habe ich auch keinen Schutz angehabt und bin nicht gestochen worden. Hab auch die Rähmchen ohne Handschuhe genommen. Meine eigenen merken aber sofort, wenn es eine Schwachstelle gibt. Ich habe es daher aufgegeben mutig zu sein. Gestern haben sie gemerkt, daß ich einen Reißverschluß nicht vergessen hatte. Prompt hat mich eine auf die Kinnspitze gestochen und ich sah aus wie Babajaga. :oops: Zum Glück war es nach dem Aufstehen nicht mehr so schlimm, so daß ich mich raustrauen konnte. Gestern hat mich dieses eine Volk komplett besetzt und einmal auch noch durch den Anzug gestochen als ich mich angelehnt habe. Keine Ahnung, warum sie sich so verhalten. Es ist besonders dieses eine Volk, das ich als Schwarm bekommen habe im letzten Jahr und das auch zweimal abgeschwärmt ist.


    Annette

    Vielleicht hättest Du lieber eine begatte Königin reinsetzen sollen, das spart Zeit und verkleinert das Risiko. Ich hab schon Ende Mai gedacht, daß mein Ableger schleunigst in die Gänge kommen muß, wenn er dieses Jahr noch was werden soll. Deshalb habe ich eine begattete genommen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit Du damit noch hast, aber wenn es wieder schiefgelaufen ist, mußt Du den Ableger vielleicht auflösen.
    Wie lange kann man eigentlich Ableger machen? Bis zur Sommersonnenwende?


    Gruß,
    Annette

    Nee, zu flüssig ist er nicht - im Gegenteil, ich hätte ihn gerne etwas flüssiger gehabt. Jetzt muß ich erst den Honig aufs Brötchen schmieren und die Butter obendrauf :-).
    Er schmeckt durchaus (sehr süß übrigens) und ist auch nicht körnig. Ich hoffe nur, daß meine Gartennachbarn, die Kaufwünsche geäußert haben, das so akzeptieren. Hab mir so gedacht, daß ich 1€ für 100g Honig nehmen könnte.


    Übrigens wegen dem Honigimpfen: Ich hab meinen Hobbock bisher noch nicht ausgewaschen, nur grob ausgekratzt und ordentlich zugedeckelt. Kann man da den Sommerhonig, den ich hoffentlich im Juli ernten kann obendrauf laufen lassen? Quasi zum Impfen? Oder soll ich den Hobbock vorher doch lieber auswaschen und das Honigwasser anderweitig verwerten? Ich weiß nicht genau, ob es sonst eventuell hygienisch oder anderweitig problematisch wird oder ob es eine sinnvolle Nutzung der Ressourcen ist.


    Gruß,
    Annette

    Hab auch das erste Mal geerntet (31.5.) und den Honig mit dem Löffel gerührt, es waren boß 11kg, das ging. Allerdings habe ich nicht regelmäßig morgens und abends gerührt und auch nicht jeden Tag. Habe vorher die oberste Schicht ungerührt in ein Glas gefüllt. Habe dann den Honig nach ca. 2 Wochen abgefüllt, als er perlmuttartig war. Innerhalb von einer Woche wurde der gerührte Honig dann im Glas fest und jetzt hat er sogar helle Stellen an der Glaswand (soll ja ein Zeichen von Qualität sein). Der ungerührte Honig ist zwar auch dicker geworden, aber nicht fest.


    Hm, bin etwas ratlos.


    Gruß,
    Annette

    Hallo,


    ich habe das gerade erfolgreich so gemacht. Mein Ableger vom April hat sich keine Königin gezogen. Hatte ihn wegen Drohnenbrütigkeit schon einmal abgekehrt und ein neues Brutbrett reingehängt. Fehlanzeige, wieder Drohnenbrut. Habe dann eine begattete Königin gekauft, noch mal abgekehrt und die Königin eingesetzt (am 6.6.). Hatte schon Bammel, ob das funktionieren kann, vor allem auch, weil die Bienen so lange ohne Königin waren und immer älter wurden. Gestern habe ich dann Unmengen verdeckelte Brut und Larven gefunden (die Königin natürlich auch und quietschlebendig). Ich denke, der Ableger ist gerettet.


    Gruß,
    Annette

    Hab vorgestern das Dilemma gesehen. Keine der beiden Beuten hatte mehr Brut, der Ableger auch nicht, aber vielleicht kommt der noch. Habe dann von dem Volk, das stark dezimiert war, den zweiten Honigraum runtergenommen und das Absperrgitter rausgezogen. Die andere Beute hatte wenigstens schon gut gefüllte Honigwaben oben, den Honigraum, der vorher unten war, scheinen die Bienen aber nicht richtg füllen zu wollen, den oberen neuen mögen sie lieber. Habe gestern von meiner Betreuerin dann zwei Brutbretter bekommen und jedem Stock eins mitten ins Brutnest gesetzt. Ich hoffe, die rappeln sich wieder.


    Annette

    Hab jetzt doch noch mal gesucht und den Thread von 2007 gefunden. Die Methode funktioniert demnach nur, wenn man die alte Beute von ihrem Platz wegnimmt. Ist sie noch da, fliegen die Flugbienen doch wieder in die alte Beute zurück. Oder hat schon mal jemand Erfolg gehabt, wenn er einen Ableger gemacht hat, aber die Spenderbeute noch an ihrem Platz gelassen hat, nur wenige Meter entfernt? Ist vielleicht doch zu schön und bequem um wahr zu sein? Ich hatte gerade gedacht, ich könnte das nächste Woche mal versuchen.


    Gruß,
    Annette

    Hallo,


    die Antwort ist gut :lol:. Aber sie würde den Verlust vielleicht gar nicht bemerken, sie hat mindestens 12 Völker oder mittlerweile auch mehr, da sie immer gerufen wird, wenn Bienenschwärme gesichtet wurden.


    Pheromone sollen ja nicht wirklich helfen. Ich hatte vorige Woche schon überlegt, ob ich nicht bei mir selbst eine benutze Zarge zum Reinfliegen aufstellen sollte (Bauchgefühl war richtig), aber wahrscheinlich würden sie wieder einen meiner Nachbarn beehren (ist mir fast peinlich). Da ich jetzt zum Glück ab Mittwoch mal für ein paar Wochen am Stück nicht weg bin, werde ich meinem Nachbarn sagen, daß er mich auf jeden Fall anrufen soll bevor er die Bienenfängerin alarmiert. Ich muß ja auch mal Gelegenheit zum Üben bekommen.:-? Aber jetzt werden sie vielleicht brav sein wie die Lämmchen. Mal sehen, ob mein Ableger was geworden ist. Wenn noch genug Bienen da sind, versuche ich noch einen.


    Gruß,
    Annette

    Na ja, hast schon recht. Ich dachte nur, sie wäre großzügiger und auch hilfreicher. Wenn ich Betreuer wäre und einen Schützlig hätte, wäre ich gekommen und hätte mir angeguckt, ob der einen Fehler gemacht hat oder ob man noch was verbessern könnte.
    Ganz ohne Paten geht es aus verschiedenen Gründen nicht. Außerdem wollte ich alles richtig machen.


    Blöd ist nur, daß die Bienen immer genau dann abhauen, wenn ich wirklich richtig weg bin und nix machen kann. Wenn das Wetter schön ist, bin ich fast jeden Tag im Garten. Hab eigentlich davon geträumt, mit vier ordentlichen Völkern in den nächsten Winter zu gehen und vorher ein bißchen ersten Honig zu ernten.
    Ja, Schwarmzellen hatte ich vorher ziemlich viele in beiden Stöcken. Dem einen habe ich alle geklaut, dem einen habe ich eine Nachschaffungszelle gelassen. Umgetauscht habe ich hauptsächlich, weil unten lauter Honig war und auf manchen Rähmchen eine sehr geringe Anzahl verdeckelter Zellen. Die habe ich in den Brutraum gesetzt und die reinen Honigrähmchen in die Honigzarge (ist genau ausgekommen). Habe die Beuten momentan dreizargig - 1 x Brut und 2x Honig. Vorher hatte ich das Absperrgitter über der zweiten Zarge, jetzt über der ersten. Jetzt habe ich es ohnehin umgebaut. Würde dann eher noch mal den Brutraum erweitern und eine Zarge dazwischen schieben, wenn vielleicht dann genug Bienen da sind. Oder wenn ich doch noch Honig bekomme, die abgeschleuderten Waben auf Position 2 setzen und das Absperrgitter darüber. Ich überlege auch, ob ich es dann nicht ganz rausnehmen sollte.


    Annette