Beiträge von kaktusland

    Nee, die Brille müßte ich abnehmen und ganz dicht rangehen, auch schlecht, wenn man mit Schleier und Handschuhen arbeitet. Laß ich sie lieber auf, vergesse die Lupe weiter und warte bis ich Larven sehe.:lol: Meine Betreuerin ist aber letztes Jahr mit Lupe angerückt.


    Gruß,
    Annette

    Nein, das ist doch kein Ableger, das ist mein zweites volles (und war eigentlich dieses Jahr mein bestes) Volk, von dem ich dieses Jahr bisher die Hauptmasse Honig geerntet habe. Begattete Königin deshalb, weil ich Angst habe, daß sie sonst bis zum Winter nicht wieder richtig in Gang kommen. Ich habe Angst, daß mir die Zeit davonrennt. Ich war neulich bloß so vernagelt, daß ich die einfachste Lösung, die klar auf der Hand lag, nicht gesehen habe, als ich zur Erhaltung der gekauften Königin diesen unsinnigen Ableger gemacht habe. Das war eigentlich der richtige Aussetzer. Die könnten jetzt schon 2 Wochen weiter sein. Da hatte ich bloß die Möglichkeit mit dem KS nicht im Hintekopf, sonst hätte ich klarer denken können.
    Ich muß mal gucken, ob sie überhaupt Nachschaffungszellen machen oder ob sie es geschafft haben, eine neue Königin zu produzieren. Werde ich vielleicht heute Abend schon rausfinden können, habe die Weiselprobe am Samstag reingehängt.
    Ja, ich habe ein Rähmchen reingehängt, das ein kleine Fläche verdeckelte Brut hatte und am Rand Larven, aber insgesamt kein riesiges Nest. Kann auch drin bleiben, wenn sie noch alles verdeckeln. Würde es bloß sicherheitshalber rausnehmen wollen, falls ich wirklich noch keine Königin habe.
    Muß zugeben, daß ich noch nie eine ungezeichnete Königin gefunden habe, und um Eier zu sehen, müßte ich wohl mal endlich dran denken, mir eine ordentliche Lupe zu kaufen und mitzunehmen.


    Gruß,
    Annette

    Seit diesem Jahr habe ich mehrfach eine blaue Holzbiene in meinem Garten gesichtet - Sachsen-Anhalt, Halle/Seeben. Wunderschönes Insekt und gar nicht scheu. Liebt meine Muskatellersalbei. Soll man die zwecks Kartierung irgendwo melden?
    Habe außerdem ein Hornissennest in einem alten Zweigehaufen entdeckt, ganz in der Nähe von meinen Bienenstöcken. Zumindest denke ich, daß da eins ist, weil da immer 3 Hornissen nach einem Eingang an der selben Stelle gesucht haben, nachdem ich den Haufen schon zur Hälfte entfernt hatte. Habe dann damit aufgehört. Sie waren die ganze Zeit friedlich.


    Annette

    Kurzer Zwischenbericht: Ich habe unsägliches Glück gehabt. Offenbar hatte ich beim zweiten Abkehren die Afterweisel erwischt, und sie haben deshalb Nachschaffungszellen gebaut. Beide Beuten haben ordentliche Brutbretter drin und keine Buckel. Zumindest der größte Teil gut. Aber so einen Nervenkitzel brauche ich nicht noch mal, Lektion verstanden. Nächste Woche muß ich mal sehen, was der Ableger macht. Wenn ich nicht so verblockt gewesen wäre an dem Abend, hätte ich die neue Königin für das weisellose Volk nehmen können, von dem ich vorher nicht wußte, daß es weisellos ist, aber die naheliegendste Idee kam erst später. Diese Beute, der ich zwei Brutbretter reingegeben habe, hat noch keine Brut, aber die angelegten Nachschaffungszllen sind alle weg. Habe ein kleines Brutbrett zur Weiselprobe reingehängt. Ist eh noch nicht genug Zeit vergangen, vor kommendem Wochenende sind sicher keine Eier zu erwarten (großzügig gerechnet 16 Tage + 10). Wenn sie allerdings eine Nachschaffungszelle bauen, dann muß ich sicher noch mal eine begattete Königin reingeben und das Brutbrett vorher rausnehmen, wenn sie wieder aufholen sollen.


    Annette

    Kriegt man leider alles so nicht im Kurs erklärt. Auch beim Lesen findet man nicht alles, wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll. Ablegerbildung aus Brutwaben habe ich gelernt. Aber ich hab offenbar den falschen Typ von Imkerpatin erwischt, hatte mir so etwas anders vorgestellt, zum Beispiel, daß man gelegentlich zusammen an den Völkern arbeitet bis man es selbst drauf hat. Den weisellosen Völkern eine Königin geben hat sie mir letztes Jahr gezeigt, aber sich erst nach mehreren verzweifelten Hilferufen meine zwei weisellosen Beuten angesehen und mich dieses Jahr mit der Schwarmverhinderung alleine gelassen, als ich geklagt habe, daß mein eines Volk ständig Schwarmzellen baut, obwohl ich es schon geschröpft und die Zellen gebrochen hatte. Hab es dann aufgegeben, weil ich nicht wie im letzten Jahr dann wieder vor weisellosen Völkern stehen wollte. Der andere Tip (s.o.) war auch nicht super.
    Na ja, habe jedenfalls meine Ablegerkiste jetzt an den anderen Standort gebracht und dabei noch ein verlassenes Häufchen Bienen von meinen beiden vorigen Ablegern gesichtet, die die wiedergekehrte Behausung begrüßt haben. Den Rest muß ich jetzt wohl abwarten und aushalten, fühl mich aber echt schlecht, wenn es meinen Bienen schlecht geht. Hatte so sehr gehofft, daß es im zweiten Jahr besser läuft als im ersten, vor allem, nachdem ich meine drei Völker trotz allem super durch den Winter bekommen habe.:roll:
    Jetzt hab ich hoffentlich alle Böcke durch (oder was gibt es sonst noch???). Ich geb dann später mal einen Lagebericht und hoffe momentan noch, daß ich vielleicht mehr Glück als Bienenverstand habe. Letzteres stellt sich hoffentlich noch ein.


    Annette

    Naja, ist echt Mc Murphy gerade, hast recht. Man lernt ja auch aus seinen Fehlern, aber lieber wäre es mir natürlich, zu lernen ohne Lehrgeld zu bezahlen. Würde mich dann wesentlich besser fühlen.
    Kannst Du mir das mit dem Aufteilen der Völker zu Kunstschwärmen nach der Honigernte bitte noch mal ganz langsam nach "Kochbuchmethode" für einen Anfänger erklären, für den Fall, ich entscheide mich dafür, falls das noch möglich ist? Ich möchte jetzt nämlich durch einen blödsinnigen Denkfehler nicht noch mal was riskieren.
    Meine, offenbar weniger grandiose, Idee war es, wenn ich den Völkern unten was wegnehme, dann verstärke ich sie andererseits oben wieder durch zugegebene Bienen. Nach so etwas wie dem Ratschlag mit der Gaze habe ich gestern eigentlich noch gesucht (hätte ich dann auch gestern sofort umgesetzt), aber nur das mit der Zeitung gefunden. (Mit Gaze meinst Du Fliegendraht oder so, kein Vlies, denke ich. Hätte ich sogar da gehabt.)
    Das mit der einzelnen begatteten Königin, die nicht durch Bienen geschützt wird, trifft doch vorwiegend auf neu zugesetzte zu, oder? Werden Bestandskönniginnen durch hinzukommende Afterweiseln auch in jedem Fall abgestochen oder kann ich eventuell noch Glück haben? Irgendwo habe ich gelesen, die Bienen könnten sehr wohl zwischen richtigen Königinnen und AW unterscheiden und würden letztere dann killen. Es kursieren so viele verschiedenen Meinungen im Netz.
    Ich hatte ja bei der Bestellung der neuen Königin auch gedacht, die Afterweisel(n) wäre(n) weg, aber dann waren plötzlich Larven da und kurz darauf sogar besetzte Nachschaffungszellen, und da hab ich dann gedacht, daß die Kö da nicht drin bleiben kann und generell Panik bekommen.


    Gruß,
    Annette

    Ach ja, noch mal zum Abkehren: Manchmal liest man auch, daß 10-15m ausreichen. Voriges Jahr habe ich einen mißlungenen Ableger in meinem unteren Garten abgekehrt, das waren sicher mehr als 30 Meter, der ist nämlich 67m lang. Die Bienen waren am nächsten Tag immer noch da, wo ich sie abgekehrt hatte. Ich hatte auch das Gefühl, sie würden nicht zurückfinden, habe mitten in meinem Garten einen Miniwald mit Hütte und habe das Gefühl, das wirkt wie eine Grenze. Wenn mich einige Bienen nach der Bearbeitung verfolgen (sie sind "oben"), dann lassen sie spätestens dort von mir ab. Jedenfalls habe ich deshalb jetzt "oben" abgekehrt. Allerdings ist mein unterer Garten immer voll von Honig sammelnden Bienen.


    Annette

    Okay, hab sie angerufen, kommen tut sie natürlich nicht. Sie hat bestätigt, daß das Unfug war, was ich gemacht habe, aber weil das Abstechen höchstens 2-3 Stunden dauern würde, hätte es keinen Zweck mehr, die Zargen wieder runterzunehmen, ich könnte nur abwarten und in zwei Wochen gucken, was los ist. Sie drückt mir die Daumen. :cry:


    Zu dem Ableger: in den Keller hatte ich ihn gepackt, damit sich die Königin mit den Bienen vereinigen soll, habe ich irgendwo so gelesen. Hätte ihn gestern Abend auch nicht mehr an einen neuen Platz bringen können. Futter hab ich natürlich mit reingegeben (Honig und nasses Entdeckelungswachs), deshalb nur 4 Rähmchen. Ich soll mal noch eine Mittelwand gegen eine ausgebaute Wabe tauschen und mal noch ein paar Bienen reinstoßen und den Ableger wegstellen. Er muß leider noch bis morgen früh ausharren, aber vielleicht sind dann mehr Bienen auf den Honigwaben als gestern abend und ich kann ihn noch auffüllen.


    Gruß,
    Annette


    So, also abwarten und hoffen.

    Hallo, das war jetzt zu spät, aber nun muß ich wohl sehen, was passiert. Mußte nämlich noch im Hellen damit anfangen und bevor es vielleicht wieder regnet. Sicher war ich mir hinterher aber auch nicht, ob ich das Richtige gemacht habe.
    Habe also meine beiden Wirtschaftsvölker durchgesehen und geguckt, was ich da an Bienen entnehmen kann und dabei festgestellt, daß meine richtig gute Beute keine Brut mehr hatte. Mein ursprünglich abgeschwärmtes Volk hatte dagegen fleißig Brutbretter angelegt. Dem habe ich drei geklaut und dafür eine Zarge mit dem drohnenbrütigen Volk unter die Honigzarge gesetzt. Habe eine feuchte durchlöcherte Zeitung dazwischen gelegt. Weil ich irgendwie nicht genug Bienen für einen Kunstschwarm in meine Ablegerkiste bekommen habe, habe ich dort das dritte Brutbrett reingepackt - jetzt drei Mittelwände + 1 Brutbrett + abgefegte Bienen + Königin. Habe sie in den Keller gestellt, dort haben sie noch lange ziemlichen Krach gemacht, heute früh war Ruhe. Die andere Zarge von dem drohnenbrütigen Volk habe ich über einer durchlöcherten Zeitung auf den Ableger gesetzt, der am weitesten von dem Platz mit dem drohnenbrütigen Volk entfernt stand. Dann habe ich den Boden des drohnenbrütigen Volks weggenommen. Der Rest, der noch darußen war, wird sich wohl in den Ableger einbetteln, der daneben stand. Jetzt kann ich offenbar nur noch beten:cry:
    Habe dann hinterher überlegt, ob ich die Drohnenbeute doch hätte so lassen können, es hatten sich nämlich ziemlich viele Bienen um die Versandkönigin gekuschelt. Ich habe einfach noch zu wenig Erfahrung, und diese dämliche Situation ist nach einem schlechten Rat am Telefon durch meine Betreuerin entstanden. Sie hätte eigentlich kommen und gucken müssen. Ich hatte nämlich nach dem Honigraumaufsetzen im April plötzlich unten eine Weiselzelle und in allen, auch in der Honigraumzarge Brut, die KÖ war da aber unten. Sie hat gesagt, ich soll die obere Zarge auf einen neuen Boden setzen, es wäre aber gescheit gewesen, nur das Absperrgitter rauszunehmen. Hinterher habe ich sie doch wieder zusammengesetzt und Weiselzellen zugehängt, als ich die gezeichnete Königin nicht mehr finden konnte, hab aber eben dann gemerkt, daß die vermeintlich schönen Larven dann alle Buckel obendrauf bekommen haben.
    Ich wollte mit 5 Völkern in den Winter gehen, weil das eine Förderauflage ist, ist aber irgendwie stressig, wenn man so eine Auflage hat, weil immer was schiefgehen kann.


    Noch mal eine Frage zu dem Königinnenableger: Hat der Chancen, wie lange muß er im Keller stehen und muß er dann auch wieder aus dem 3km-Umkreis raus? Und kann ich ihn dann erst mal sich selbst überlassen oder muß er unter Aufsicht?


    Gruß,
    Annette

    Danke für die ausführliche Antwort.
    Also, die Königin ist definitiv weg, die war blau gezeichnet. Ich habe sie schon seit einer Weile nicht mehr gesehen, weiß aber nicht, wie und wann sie abhanden gekommen ist, hätte im April lieber einen Königinnenableger machen sollen, als ich ein Schwarmzelle entdeckt habe. Statt dessen habe ich einen neuen Ableger gemacht, der ist auch gut gekommen.
    Ja, die legende vollreife Königin habe ich nun offenbar beschädigt? Es nützt also nichts, sie in eine neue leere Beute zu hängen und das Volk abzukehren? Bis vorhin bin ich davon ausgegangen, daß Afterweiseln nicht zurückkönnen, sonst hätte ich anders gehandelt. Hatte Angst, daß die Afterweiseln die Königin abstechen, hätte sie also gleich reinsetzten sollen. Leider zu spät offenbar, aber Experimente habe ich an diesem Volk jetzt wohl genug gemacht Mal gucken, wieviele Brutwaben ich entbehren kann, habe zwei Ableger und zwei Völker, eines davon war aber geschwärmt.
    Werde folgendes probieren, wenn die Königin nach dem halben Tag noch lebt:
    1. Kö rausnehmen, mal sehen, ob ich genügend Material für einen Ableger bzw Kunstschwarm finde und sie in einen Ablegerkasten setzen.
    2. Auf die geschröpften Völker je eine Zarge von dem drohnenbrütigen Volk zur Verstärkung aufsetzen, ist das okay?
    Ich google noch mal, ob das mit dem Aufsetzen irgendwo beschrieben ist.


    Gruße, Annette

    Hallo , habe gerade ein ähnliches Problem: festegestellt, daß Volk buckelbrütig ist. In ca. 15m Entfernung komplett abgekehrt, am 6.6. begattete Königin bestellt, am 9.6. mit Käfig eingehängt. Dann am 11.6. nachgesehen, da waren offene Larven da, eine Traube war um den Königinkäfig, ließen sich aber wegschieben. Alle Waben mit irgendwelcher Brut rausgenommen, die mit 2-3 Larven von Larven befreit und wieder reingehängt, die anderen Waben in etwa 10-15 verteilt im Garten abgekehrt. Ansonsten Mittelwände reingehängt. Heute früh eine Menge Nachschaffungszellen gefunden, waren schon kleine Maden im Saft drin, dazu einige Näpfchen. Alle Näpfchen und Zellen zerstört, Wabe mit den vielen Nachschaffungszellen rausgenommen, Absperrgitter reingelegt und beim Königinkäfig Plastikverschluß abgebrochen, Futterteig war noch drin, hab mich nicht eher getraut, sie aufzumachen. Königin ist oben. Hab jetzt aber trotzdem Angst, daß es nicht funktioniert und sie die Königin killen könnten. In der Beute sind noch sehr viele Bienen. Will unbedingt sowohl Königin als auch Bienen behalten. Was am besten tun? Wenn, dann muß ich das sicher noch heute Abend machen, aber zum, Abfegen ist das Wetter zu unbeständig. Das Volk ist aggressiv. Hab das Volk außerdem gefüttert, sie nehmen aber nicht viel ab.

    Heute Mittag habe ich meinen Schwarm mühsam aus Nachbars Tanne geholt. War schwierig, habe die Bienen mit dem Rechen in die Kiste gefegt. Hab die Plöner Kiste dann unter den Baum gestellt, damit sich die Restbienen darin auf dem Gitter sammeln können. Haben sie auch fein gemacht und ich dachte, ich könnte sie da noch bis zum Abend stehen lassen, um den Rest anzulocken und bin wieder auf Arbeit gefahren. Nach zwei Stunden rief mich mein anderer Nachbar an - die Bienen waren einfach wieder geschwärmt. Er konnte sie nicht weit genug verfolgen. Hab mich tierisch geärgert, daß ich sie nicht vorher mitgenommen hatte, der Rest hätte auch wieder nach Hause gefunden. Am späten Nachmittag waren sie wieder in derselben Straße in einem Vogelhaus aufgetaucht. Ich also wieder rausgefahren - sah interessant aus. Habe dann meine Montur angezogen und den fast leeren Fangkasten eingesammelt, ein paar Restbienen waren noch drin (habe aber den Eindruck, daß die sich seitlich an dem Gitter wieder rausquetschen können) und bin zum Vogelhaus gegangen. Wollte die Truppe gleich einsacken, habe mich dann aber vom Grundstücksbesitzer erst zu einem Kaffe nötigen lassen und den Kasten in den Hof gestellt (ca. 20m entfernt). Während ich noch drin saß und auf den Kaffe wartete, löste sich der Schwarm in Windeseile auf und verschwand. Haben die Restbienen vielleicht Signale ausgesandt?:confused: Jedenfalls Frusttag.:evil: Ich wollte sie ja eigentlich sofort vor dem Kaffee wegnehmen. Habe dann das Vogelhaus noch mit Nelkenöl eingesprüht, damit die zurückgebliebenen Einzelbienen nicht weiter suchen.


    Annette

    Ja, den Thread habe ich schon mal gelesen. Dem stehe ich etwas skeptisch gegenüber, weil bei meinem Ablegerkasten das Flugloch so winzig ist. Nicht, daß ich Mangel an Koniferenzweigen hätte, auf die ich auch gerne verzichten könnte, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß ich einfach so ein kleines Flugloch verstopfen kann und die kommen dann trotzdem noch raus. Deshalb, und auch, weil ich einem kleinen Jungen ein paar Bienen zur Ablenkung von seinem Technospielzeug anbieten wollte, habe ich den Ableger weggebracht. Ich finde sicher auch noch einen anderen Standort mit etwa 3 km Entfernung zum dem jetzigen und meinem ursprünglichen, obwohl nach Hause bringen die bequemste Lösung wäre.
    Meine Hauptsorge ist eigentlich, daß ich den Ableger in irgendeiner Form durch die Umstellung schädigen könnte. Aber bei dem Wetterbericht für die kommende Woche ist die Königin sicher im Kasten und nicht auf Hochzeitsflug.


    Und dann ist mir nicht ganz klar, zu welchem der beiden Standorte ich jetzt die richtige Entfernung benötigen würde - zu beiden?


    Annette

    Hallo, ganz so einfach ist das leider nicht. Die Bienen stehn im Garten bei meiner Tochter, den teilen sich aber mehrere Parteien, ebenso wie die zugehörigen Wohnungen. Das Problem ist also noch nicht gelöst. Ich muß wissen, ob ich die Bienem umstellen kann. An die Allergien glaub ich auch nicht. Mein eigener Nachbar hat vor zwei Jahren gesagt, sein Enkel hätte eine Allergie, deshalb sollen die Bienen nicht an seine Grundstücksgrenze, jetzt hat er mir angeboten, ich könnte den Ableger in seinen Garten stellen:wink:


    Also liebe Imkergemeinde, kann ich den Ableger problemlos noch mal umsetzen oder nicht? Natürlich würde ich das am Abend machen, wenn alle im Kasten sind. Zu mir zurückbringen ist vermutlich noch zu früh, ich habe von den anderen Stöcken Bienen mit reingefegt.


    Gruß,
    Annette