Beiträge von kaktusland

    Hab auch das erste Mal geerntet (31.5.) und den Honig mit dem Löffel gerührt, es waren boß 11kg, das ging. Allerdings habe ich nicht regelmäßig morgens und abends gerührt und auch nicht jeden Tag. Habe vorher die oberste Schicht ungerührt in ein Glas gefüllt. Habe dann den Honig nach ca. 2 Wochen abgefüllt, als er perlmuttartig war. Innerhalb von einer Woche wurde der gerührte Honig dann im Glas fest und jetzt hat er sogar helle Stellen an der Glaswand (soll ja ein Zeichen von Qualität sein). Der ungerührte Honig ist zwar auch dicker geworden, aber nicht fest.


    Hm, bin etwas ratlos.


    Gruß,
    Annette

    Hallo,


    ich habe das gerade erfolgreich so gemacht. Mein Ableger vom April hat sich keine Königin gezogen. Hatte ihn wegen Drohnenbrütigkeit schon einmal abgekehrt und ein neues Brutbrett reingehängt. Fehlanzeige, wieder Drohnenbrut. Habe dann eine begattete Königin gekauft, noch mal abgekehrt und die Königin eingesetzt (am 6.6.). Hatte schon Bammel, ob das funktionieren kann, vor allem auch, weil die Bienen so lange ohne Königin waren und immer älter wurden. Gestern habe ich dann Unmengen verdeckelte Brut und Larven gefunden (die Königin natürlich auch und quietschlebendig). Ich denke, der Ableger ist gerettet.


    Gruß,
    Annette

    Hab vorgestern das Dilemma gesehen. Keine der beiden Beuten hatte mehr Brut, der Ableger auch nicht, aber vielleicht kommt der noch. Habe dann von dem Volk, das stark dezimiert war, den zweiten Honigraum runtergenommen und das Absperrgitter rausgezogen. Die andere Beute hatte wenigstens schon gut gefüllte Honigwaben oben, den Honigraum, der vorher unten war, scheinen die Bienen aber nicht richtg füllen zu wollen, den oberen neuen mögen sie lieber. Habe gestern von meiner Betreuerin dann zwei Brutbretter bekommen und jedem Stock eins mitten ins Brutnest gesetzt. Ich hoffe, die rappeln sich wieder.


    Annette

    Hab jetzt doch noch mal gesucht und den Thread von 2007 gefunden. Die Methode funktioniert demnach nur, wenn man die alte Beute von ihrem Platz wegnimmt. Ist sie noch da, fliegen die Flugbienen doch wieder in die alte Beute zurück. Oder hat schon mal jemand Erfolg gehabt, wenn er einen Ableger gemacht hat, aber die Spenderbeute noch an ihrem Platz gelassen hat, nur wenige Meter entfernt? Ist vielleicht doch zu schön und bequem um wahr zu sein? Ich hatte gerade gedacht, ich könnte das nächste Woche mal versuchen.


    Gruß,
    Annette

    Hallo,


    die Antwort ist gut :lol:. Aber sie würde den Verlust vielleicht gar nicht bemerken, sie hat mindestens 12 Völker oder mittlerweile auch mehr, da sie immer gerufen wird, wenn Bienenschwärme gesichtet wurden.


    Pheromone sollen ja nicht wirklich helfen. Ich hatte vorige Woche schon überlegt, ob ich nicht bei mir selbst eine benutze Zarge zum Reinfliegen aufstellen sollte (Bauchgefühl war richtig), aber wahrscheinlich würden sie wieder einen meiner Nachbarn beehren (ist mir fast peinlich). Da ich jetzt zum Glück ab Mittwoch mal für ein paar Wochen am Stück nicht weg bin, werde ich meinem Nachbarn sagen, daß er mich auf jeden Fall anrufen soll bevor er die Bienenfängerin alarmiert. Ich muß ja auch mal Gelegenheit zum Üben bekommen.:-? Aber jetzt werden sie vielleicht brav sein wie die Lämmchen. Mal sehen, ob mein Ableger was geworden ist. Wenn noch genug Bienen da sind, versuche ich noch einen.


    Gruß,
    Annette

    Na ja, hast schon recht. Ich dachte nur, sie wäre großzügiger und auch hilfreicher. Wenn ich Betreuer wäre und einen Schützlig hätte, wäre ich gekommen und hätte mir angeguckt, ob der einen Fehler gemacht hat oder ob man noch was verbessern könnte.
    Ganz ohne Paten geht es aus verschiedenen Gründen nicht. Außerdem wollte ich alles richtig machen.


    Blöd ist nur, daß die Bienen immer genau dann abhauen, wenn ich wirklich richtig weg bin und nix machen kann. Wenn das Wetter schön ist, bin ich fast jeden Tag im Garten. Hab eigentlich davon geträumt, mit vier ordentlichen Völkern in den nächsten Winter zu gehen und vorher ein bißchen ersten Honig zu ernten.
    Ja, Schwarmzellen hatte ich vorher ziemlich viele in beiden Stöcken. Dem einen habe ich alle geklaut, dem einen habe ich eine Nachschaffungszelle gelassen. Umgetauscht habe ich hauptsächlich, weil unten lauter Honig war und auf manchen Rähmchen eine sehr geringe Anzahl verdeckelter Zellen. Die habe ich in den Brutraum gesetzt und die reinen Honigrähmchen in die Honigzarge (ist genau ausgekommen). Habe die Beuten momentan dreizargig - 1 x Brut und 2x Honig. Vorher hatte ich das Absperrgitter über der zweiten Zarge, jetzt über der ersten. Jetzt habe ich es ohnehin umgebaut. Würde dann eher noch mal den Brutraum erweitern und eine Zarge dazwischen schieben, wenn vielleicht dann genug Bienen da sind. Oder wenn ich doch noch Honig bekomme, die abgeschleuderten Waben auf Position 2 setzen und das Absperrgitter darüber. Ich überlege auch, ob ich es dann nicht ganz rausnehmen sollte.


    Annette

    Habe am Mittwoch beide Beuten durchgesehen, Brutnest bei beiden runtergesetzt, Absperrgitter drauf, darauf 2 Honigzargen. Im Volk, was schon geschwärmt hatte, waren wieder Weiselzellen. Eine habe ich gelassen, weil ich keine frische Brut gesehen habe. Bin dann zu einer Hochzeit gefahren. gestern erreichte mich der Anruf meines Nachbarn, meine Bienen seien schon wieder geschwärmt. Betreuerin angerufen. Die hatte schon ihre Schwarmfangkiste aufgestellt und meint , dass das nicht unbedingt meine Bienen sein müssen, Pheromone würden auch andere anlocken. Bin leider erst am Mittwoch wieder zurück. Ich soll jetzt aber lieber kein Schwarmvolk mehr nehmen, ich bekomme den Schwarm also nicht.
    Kann sie recht haben? Bin jetzt etwas sauer. Ist schon der zweite, den sie in meiner Umgebung fängt und dem Bienenlehrgarten schenkt.

    Ja, die waren aber noch jung genug, denke ich. Und ich hoffe, daß aus der neuen Wabe auch noch welche schlüpfen. Meine Bienenpatin meinte, ich hätte da jetzt genug Flugbienen zm Wärmen - klingt natürlich ein bißchen anders als Deine Variante.
    Ich hatte übrigens eine Buckelwabe in der Wanne stehen lassen. Um die haben sich dann die Restbienen in der Wanne ganz rührend gekümmert, es war aber schon dämmrig. Gestern konnte ich wegen des Unwetters nicht gucken gehen, ich hoffe aber, sie haben die Wanne aufgegeben und sind wieder in der Ablegerkiste. Aber den Schauplatz mit der Wanne (die übrigens dann auf der Seite stand, also nicht nach oben offen) wollte ich heute sowieso aufräumen.


    LG

    Ja, ich habe eine Betreuerin, aber irgendwie hat mich das letzte Telefonat nicht so ganz befriedigt. Wahrscheinlich hätte ich sie bitten müssen, mal rauszukommen, als sie es nicht von sich aus angeboten hat. Sie hat nur meinen zuerst geflüchteten Schwarm verschenkt, den ich von ihr im letzten Jahr bekam. Das habe ich erfahren, als ich sie wegen der fetten Wabe mit den vielen Weiselzellen anrief. Ich muß wahrscheinlich noch lernen, daß ich ganz direkt fragen muß.
    Wegen dem Honig in der unteren Zarge fragte sie nur, ob ich zuviel Winterfutter drin gelassen hätte, aber ich denke, so viel war da nicht mehr drin.
    Also momentan habe ich drei Zargen, Brutnest ist in der zweiten, darüber ein Absperrgitter, darüber ein ziemlich schlecht ausgebauter Honigraum. Sterzeln ist mir nicht aufgefallen, aber dafür muß ich auch noch einen Blick entwickeln.
    So, jetzt noch mal zur praktischen Seite: Soll ich es bei drei Zargen belassen, die zweite auf Position 1 setzen, das Absperrgitter über die erste? Die schlecht gefüllte Honigzarge, die auf Position 3 ist dort lassen? In diese Zarge 3 dann die Honigwaben aus der Brutzarge? In die Brutzarge dann vielleicht noch aus der momentan unteren Zarge Waben, wo eventuell doch ein paar Brutzellen sind? Die Brutzarge würde ich ungern einengen, das Volk soll ja genügend Platz zur Entwicklung haben. Man könnte doch lieber Mittelwände reinhängen, oder?

    Ja, er war buckelbrütig. Keine einzige Arbeiterinnenzelle auf den Waben. Natürlich hab ich alles vorher am anderen Gartenende in eine Wanne abgekehrt und die leere Kiste wieder an ihren Ort zurückgebracht und dort mit abgekehrten Rähmchen besetzt. Aber die Flugbienen sollten ja wieder zurückfliegen um die neue Brut zu wärmen. Die Drohnenmütterchen können ja nicht fliegen und sind hoffentlich in der Wanne geblieben (oder so ähnlich).
    Thuja hab ich (leider) genug, die hat der Vorbesitzer angepflanzt. Aber beim Neuansatz des Ablegers hatte ich ja schon genug Flugbienen die da schon gewohnt haben, so daß ich die Zweige diesmal nicht anwenden muß. Die draußen waren, haben schon auf die Ablegerkiste gewartet.

    Das heißt also, wenn ich einen Ableger mache und ihn nicht aus dem Flugkreis bringen kann oder will, kann ich in die Öffnung des Ablegers Thujazweige stecken, und die Flugbienen kommen dann wieder in die Ablegerbeute und fliegen nicht in den alten Stock zurück? Auch wenn der nicht weit weg davon steht? Wenn das so ist, dann hätte ich das 4 Wochen eher wissen sollen ... Mein erster Ableger hat sich wahrscheinlich verkühlt und keine Königin gezogen. Dem habe ich gestern, mit gehörigem Abstand, die Buckelwaben weggenommen und eine neue Brutwabe reingesetzt. Mal sehen, ob die Flugbienen alle zurückgefunden haben.
    Und warum gerade Thuja?