Beiträge von kaktusland

    Die beste Königin, die ich jemals hatte, stammte von Carnica Sklenar ab und war in Hundeluft begattet, wo es 5 verschiedene Drohnenvölker gab. Leider kann man davon nicht nachziehen. Wenn man nur begrenzt Zeit und Platz hat, hat man bei der Reinzucht ziemlich wenig Bewegungsradius. Ich würde manchmal auch gerne mehr experimentieren. Dann erklärt der Zuchtobmann mal wieder, daß mich das nicht weiterbringt. Mit den F1 kann man auch richtig Glück haben bei der Honigleistung, oft sind die aber nicht so friedlich. Muß man sehen, was einem wichtiger ist.

    Hallo, jetzt ist zwar keine Auffütterungszeit, aber ich bin gestern über das Thema Trockenzucker füttern in einem Imkerbuch gestolpert. Es sei eine alte Methode, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts beschrieben worden sei. Man könne nach der Honigernte langsam mit Trockenzucker auffüttern. Damit sich die Bienen daran gewöhnen, könne man auch etwas Futterteig auf den Zucker legen oder etwas Honig einmischen oder den Zucker etwas anfeuchten. Am Ende seien die Völker am besten in ihrer Entwicklung vorangekommen, die sowohl mit Trockenzucker als auch etwas Flüssigfutter gefüttert worden seien. An dritter Stelle stünden die, die nur flüssig auffgefüttert worden seien. Das könne damit zusammenhängen, daß die Bienen für den Trockenzucker mehr Speichel produzieren. Aufgefüttert würden etwa 8-10kg möglichst feiner Trockenzucker. [Man könne es auch im Frühjahr als Reizfutter verwenden, aber davon lasse ich die Finger ganz gewiß.]

    Funktioniert das wirklich? Wenn ja, würde es die Zeit zum Zucker auflösen sparen, die Kleckerei im Auto und an der Beute verhindern, und ich müßte nicht die schweren Eimer schleppen. Klingt fast zu genial. Aber es ist so verlockend, daß ich perspektivisch schon mal nachfrage, was Ihr davon haltet und was Ihr eventuell für Erfahrungen damit habt.


    Gruß, Annette

    ... also tut mir leid, ich habe eben den Text nach dem abschicken nochmal gelesen, furchtbar, aber ihr versteht was ich sagen wollte?


    Grete

    ... aber Du kannst, wenn Du es merkst, den Text nachbearbeiten, das mache ich ziemlich oft, wenn ich dann hinterher sehe, wo ich wieder danebengehauen habe :-).


    Also bei meinen EWKs nehme ich immer den Lötkolben zum Anschmelzen, aber da habe ich mir Leisten mit Nut gekauft.

    Kreissäge brauchst Du eine mit Tisch und Führung und Höheneinstellung, hat nicht jeder.

    Irgendwie blöd - Bieneweber verkauft komplette gedrahtete große Rähmchen mit Nut, aber einzeln bekommt man es nur ohne Nut.

    Noch eine Frage, die mir kam, als ich das Komplettsystem mit den Holzrähmchen und die Nicot-Rähmchen verglichen habe. Laut Video werden die Holzrähmchen mitverpackt - sieht natürlich insgesamt sehr schick und professionell aus und lässt sich auch nett auf dem Frühstückstisch präsentieren. Die Nicoträhmchen behält man sicher selbst und schneidet die Wabe aus? Wenn nicht, dann spricht man mit den Holzrähmchen eher die Kunden an, die per se mehr Geld für schick aussehende und umweltbewußte Nahrung ausgeben. Im Rähmchen lassen sich die Waben natürlich auch einfacher transportieren.

    Habe gerade mal gestöbert, finde aber nirgendwo ungedrahtete Rähmchen oder Einzelteile für Halbzarge mit Nut. An das Befestigungsproblem hatte ich noch gar nicht gedacht, mehr an den Kunden, der dann auch ein Stückchen Mittelwand in seiner Wabe hat.

    Hallo David,


    habe genau die Firma eben auch gefunden und fand das auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Sieht gut und "bio" aus, also für umweltbewusste Kunden. Passen die in eine Halbzarge oder eine Flachzarge?

    Hallo WFLP, die Idee mit den Halbrähmchen klingt auch gut für größere Abnehmer. Nimmst Du da Anfangsstreifen? Ich würde gerne versuchen, ohne auszukommen. Außerdem habe ich gerade kein Jungfernwachs mehr.

    Ich würde den Thread gerne anoch mal aufmachen. Wabenhonig habe ich noch nie gemacht. Es gibt aber einen jungen Herren, der mich schon öfter danach gefragt hat. Ich würde es eigentlich sonst ablehnen, weil ich dazu gar kein Material habe, aber ich bin kürzlich bei Marktschwärmer eingestiegen, und da gibt es hochpreisige Lebensmittel direkt vom Erzeuger. Mit meinem Honig im Glas könnte es besser laufen, aber da ich dort auch selbst einkaufe, macht es auch nichts, wenn ich mal nur wegen einem Glas Honig dort zum Anliefern auftauche. Und vielleicht wird es ja besser. Nun aber meine eigentliche Frage: Was muß ich mir denn dann anschaffen? 1 Flachzarge - ist klar. Ich arbeite mit DNM und bisher nur Ganzzargen. Eine Verkaufsverpackung für die Waben brauche ich natürlich auch. Wäre es praktisch, gleich Kassetten zu kaufen, wo man einen Deckel dazu bekommt und wo die Bienen gleich "verkaufsfertig" ausbauen? Man kann auch Holzrähmchen nehmen und ausschneiden, aber wo bekomme ich dann die Behälter für die Waben her? Was könnt Ihr mir als Anfänger auf dieser Strecke empfehlen? Riesenmengen will ich gar nicht produzieren. Eher so als kleines Extra.

    Gruß, Annette

    Hatte bei einigen Beuten auch ungewöhnlich viel Totenfall, bei manchen ganz wenig. Beunruhigt mich etwas, aber die Beuten sind schwer. Nach dem Freiräumen kommen vereinzelte Bienen mal raus. Als es vor einer Weile noch warm war, waren sie alle hyperaktiv. Mal sehen, Oxalsäure ist nächste Woche dran. da muß ich sowieso aufmachen.

    Bei mir sind sie dafür da, die Königinnen, die von der Belegstelle kommen, unterzubringen. Manche verkaufe ich gleich, aber ich behalte auch welche, um dann bei Bedarf umzuweiseln und Reserven zu haben. Habe jetzt Anfang September meine eigenen umgeweiselt und den Überschuss verkauft. Im Frühjahr brauche ich natürlich welche, wovon ich wieder neue kleine Einheiten erstellen kann mit zwei Futterwaben, zwei Brutwaben und zwei Leerwaben oder Mittelwänden. Gestern bin ich dem Rat eines anderen Imkers gefolgt und habe bei einem die Brutwaben abgefegt und einem weiselrichtigen Volk gegeben, dort auch noch ein paar magere Futterwaben gegen fette ausgetauscht und noch eine Zarge aufgesetzt. Ich würde die Zargen von den anderen aber lieber einfach auf die weiselrichtigen Minis aufsetzen. Gestern habe ich das eine Mini vor zwei großen Beuten abgekehrt, damit sie sich einbetteln. Hat nach anfänglichen Startschwierigkeiten auch funktioniert. Aber in der Region der Minibeuten haben sich für eine Zeit lang ziemlich viele Bienen an den noch vorhandenen Minibeuten angesammelt. Ich glaube, es ist freundlicher, sie gleich einem Volk zuzuteilen.

    Hallo, ich habe jetzt einige Königinnen aus meinen Miniplus verkauft. Die sind jetzt natürlich weisellos, haben aber schön Bienen und Brut, mit F1 kann man jetzt nicht mehr rechnen. Brauche auch nicht so viele. Ich habe natürlich auch noch einige weiselrichtige Miniplus für meine Zucht im kommenden Jahr bzw. als Reserve. Ich könnte die alle durchsehen, die leeren Waben rauswerfen und Brutwaben und Futterwaben samt Bienen aus den weisellosen gleichmäßig darauf verteilen und etwas höher bauen. Ich könnte sie auch mit Wirtschaftsvölkern vereinigen. Oder ich könnte sie einfach so, wie sie sind, oben auf ein Miniplus mit Königin aufsetzen. Was empfehlt Ihr? Zeitung brauche ich jetzt sicher nicht mehr.