Beiträge von kaktusland

    Noch mal schnell eine Frage zum Starter/Anbrüter, auf die ich noch nie eine richtige Antwort gefunden habe. Wie lange vor dem Einhängen der Weiseln kann man den Anbrüter befüllen, ohne daß er Schaden nimmt?

    Also, ich will Zuchtstoff holen, und der wird idealerweise im Anbrüter transportiert. Drauf hoffen, daß man mit feucht eingewickelten Maden innerhalb von zwei Stunden über die Autobahn wieder zu Hause ist, ist sehr heikel, ansonsten hätte ich bis dahin einen fertigen Sammelbrutableger, den ich am Sonntag schon mal mit eigenen Larven füllen will. Deshalb will ich den Anbrüter machen, aber früh um 6Uhr vor dem Losfahren ist auch ungünstig. Ich würde es lieber am späten Nachmittag am Tag vorher machen, wenn es noch warm ist und die Flugbienen unterwegs und den Anbrüter dann in den Keller packen. Hat jemand damit Erfahrung?

    Genauso sieht mein momentaner Ansatz aus.

    Hi,

    mein Zeitplan ist ähnlich. Ich will morgen meinen Sammelbrutableger machen. Also, eine zu alte Made bekommst Du nicht auf den Umlarvlöffel. Schöne kleine aussuchen und genauso herum in das Weiselnäpfchen legen, wie Du sie aus der Zelle genommen hast. Hast Du schon mal geübt? Brauchst gutes Licht dazu. Viel Glück!

    Ich habe keine Ahnung, was ich richtig mache, aber sie wohnt immer noch bei mir - irgendwo. Mein Nachbar hat auch berichtet, daß er in seinem Garten zwei gesehen hat. Ich freu mich jedes Jahr, wenn sie wieder auftaucht.

    Danke. Also, die nächste Ladung friere ich ein, und ich wollte mir schon immer mal noch eine zweite (einfache) Kaffeemühle kaufen. Aber wieviel Prozent soll so eine Propolis-Lösung dann am Ende haben? Irgendwo stand hier was von 10-20%? Die über 90% habe ich genommen, damit es sich besser auflöst, hatte ich mal irgendwo gefunden. Aber die verursacht selbst im Heißgetränk noch Rückstände am Tassenrand.

    Gruß, Kaktusland

    Also, es gab 2017 einen Thread, aber weil der zu alt ist mache ich noch mal einen neuen auf. Ich bin mir nicht so ganz sicher, wie man die Propolis-Lösung am vernünftigsten herstellt und benutzt. Ich nehme immer das abgeschabte Propolis, manchmal ist da auch noch Wachs oder etwas Holzspäne bei, tue alles in ein Konservenglas und gieß den ganz hochprozentigen Primasprit (über 90%) drauf, schüttle es durch und lasse es eine Weile stehen. Alkohol desinfiziert auch alles. Irgendwann kippe ich es durch einen Teefilter. Nun habe ich allerdings eine ziemlich hochprozentige Lösung, die man kaum pur zu sich nehmen kann. Die Tipps aus dem anderen Thread, das Propolis auf Honig oder Brot zu geben, sind gut. Auf Brot kam ich auch schon mal, schmeckt aber nicht wirklich. Für Verletzungen oder so trage ich pur etwas auf die Stelle auf, bei Zahn-OPs schadet es offenbar auch nicht, nur die Mundschleimhaut rundherum fühlt sich dann nicht so super an. Eigentlich müßte man die Lösung verdünnen. Aber wie und womit genau? Und wieviel nimmt man davon wirklich. Wie weit kann man das verdünnen? Da ich immer alles zusammenschütte, bis das Glas voll ist, habe ich natürlich auch keine vernünftige Analyse der Menge der Bestandteile. Hat da jemand gute Anleitungen? Da ich es nur zum Eigenbedarf benutze oder nur an jemanden abgebe, der speziell darum bettelt, müssen wahrscheinlich ansonsten keine besonderen Kriterien erfüllt werden.

    Ansonsten habe ich die Absicht, die ausgelaugten Rückstände mit dem normalen Wachs zusammen einzuschmelzen.

    Gruß, Kaktusland

    Okay, danke. Nun der Reihe nach:

    Ich hatte erwartet, daß das Ding für Menschen unhörbare Frequenzen aussendet. Als Ich meinen Irrtum bemerkte, war die Rückgabefrist verstrichen. Ich habe das außerdem jetzt im Gemüsegarten mit der Vertreibung durch Buttersäure kombiniert. Diesel, wie manche empfehlen, will ich nicht im Untergrund haben.

    Mein Nachbar würde mir sehr bereitwillig solche Fallen mit Patronen stellen, aber er macht nebenbei auch immer Flurschaden im Beet und kommt ständig zur Fallenkontrolle.

    Diese Wolfsmilchgewächste haben sich wie riesiges Unkraut in meinem Garten verbreitet, meine Kartoffelernte war dennoch fast aufgefressen. Ich reiße sie jetzt wieder raus.

    Die Maulwürfe in meinem Garten stören micht nicht ganz so sehr, sie fressen wenigstens meine Ernte nicht. Ich habe aber verschiedene unterirdische Mitbewohner.

    Gut, wenn die Bienen sich dran gewöhnen, dann mache ich in dem Gartenteil einen Versuch ohne Buttersäure und nur mit dem Piepding, werde es aber in eine Gartenecke verbannen. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich hatte nur Bedenken, weil mir ein Imker sagte, die Bienen würden auf seine Hörgeräte reagieren und er müsse sie rausnehmen, wenn er an den Bienen arbeiten möchte. Reizen will ich die Bienen nämlich nicht.:)

    Hallo,

    ich habe eine ziemliche Plage in meinem Garten, ich glaube Wühlratten, Maulwürfe und Mäuse. Jedenfalls habe ich zahllose Gänge und Löcher etc. Nun habe ich zwei Wühlmausabschrecker gekauft, die man in die Erde steckt. Die geben aber leider in regelmäßigen Abständen einen Piepton von sich, den man auch hört, wenn sie ganz eingegraben sind. Eigentlich wollte ich so ein Ding auch in den Gartenteil stecken, wo die Bienen stehen, habe jetzt aber Bedenken, daß das die Bienen beeinträchtigt. Was meint Ihr?

    Nun ja, eben in den Miniplus Beuten, weil sie nicht im EWK bleiben sollen. Ich wollte sie erst in kleine Einheiten tun und sehen, wie sie sich entwickeln. Ich will halt auf Nummer sicher gehen und eigentlich wollte ich erst noch die zweite Varroabehandlung abwarten, bevor sie in die Beuten kommen. Teuer ist nicht blind mit Qualität gleichzusetzen. Aber bei dem was teuer war, sollte man auch versuchen, keinen Schaden anzurichten.

    Und vielleicht will ich ja, situationsabhängig, lieber noch ein oder zwei für das Frühjahr als Reserve aufheben.

    Na ja, das Jahr war schwierig. Nachzucht hat nicht problemlos funktioniert, und dann eben jetzt so spät. War anders geplant. Ich wollte eigentlich ein paar Völker umweiseln. Haben die jetzt aber erst mal selbst gemacht, und ich weiß noch nicht, wie gut die Inselköniginnen sind. Deshalb wollte ich sie in MiniPlus stecken, um herauszufinden, ob sie was taugen, ehe ich die Nachschaffungsköniginnen rauswerfe.

    Das EWK kann man erst mal in die MiniPlus diagonal reinstellen. Scheibe ab. Wenn sie sich eingeflogen haben, kann man die Wabe ausschneiden und auf einen gedrahteten MiniPlus-Rahmen setzen und zwischen Mittelwände hängen. EWK rausnehmen, wenn es leer ist. Dann könnte man sie mit ja mit Bienen aus den anderen Völkern auffüllen.

    Ich habe nur gestern gesehen, daß sie wie wild räubern. Ich hatte eine MiniPlus von vor vier Wochen, die sich gut entwickelt hat. Dann habe ich sie umgesetzt und die Königin gezeichnet und Flüssigfutter reingehängt. Plötzlich starke Aktivität. Aufgemacht und gesehen, daß sie die gezeichnete Kö eingeknäult haben (Opalithplättchen, Pattex-Gel, ca. 10min gewartet). Kö gerettet und in Ausfresskäfig gesetzt. (Nicht wieder zurückgegeben sondern später unter Schutz in weisellosen Ableger.) Daraufhin wurde die Minibeute geräubert. Hab sie also leer gemacht und leer wieder hingestellt, damit die Bienen nicht die nächsten Einheiten überfallen. Hat funktioniert.

    Also vielleicht erst mal Flugloch vorübergehend ganz zumachen, mit Zusatzbienen füllen und Futter reinhängen? Oder doch gleich umweiseln? So hab ich es im letzen Jahr gemacht, aber da sahen die EWKs schon überzeugender aus.

    Hi Holger

    update: Ich bin es angegangen :) Leider etwas später.


    Am letzten Samstag (2.9.) hat mein ehemaliger Pate mir eine einjährige Königin spendiert und von drei Brutwaben DNM die Bienen dazu gefegt.

    Stehe gerade vor derselben Aufgabe, aber mit frisch begatteten Königinnen. Wie herum hast Du es gemacht? Ich würde die Wabe vom EWK mit der Königin und dem Minivölkchen in die MiniPlus umsetzen wollen und dann Bienen von Brutwaben zugeben. Ist das so okay?

    Hab mich auch noch nicht getraut. Nehme aber Nassenheider professional. Warte händeringend auf fallende Temperaturen, hoffentlich morgen. Varroawetter gibt aber immer dazwischen ungeeignete Tage an. Nach Aumeier sei Ende August aber noch in Ordnung. Siehe letzes Bienenjournal.