Beiträge von Dommy

    Das sieht schon mal mega aus, top 😋! Ich mache auch Met mit geriebenen Äpfeln drin und zusätzlich Cranberries und alles rein, was ich denke, es könnte schmecken. Das Abziehen ist ja es asy , dazu nimmst du einfach den Absaugschlauch und fertig. Aber die Idee ist super, werde ich auch probieren.

    SK-Honig, das zu süße kann man prima umgehen, wenn man am Anfang nicht übertreibt mit den Honig, tendenziell weniger Zucker nimmt bis nahe null und dann mit Milch- oder Zitronensäure gegensteuert. Das geht gut, mein Met ist schön frisch und eher herb. Aber die angesetzten 30 Liter schaffen es immer nur bis in den Juni, dann sind sie alle😂

    VG Rudi

    Hallo Rudi,


    klingt interessant, was du da machst! Nur meine ich, du solltest das dann keinesfalls mehr von "Met" eetikettieren, sondern als "Honigwein".


    Schönen Sonntagabend

    DOMMY

    Im Zweifel etwas einpacken. Das sollte er schon überstehen. Meiner steht in Deining noch sehr viel höher und exponierter.

    Allerdings ist er bislang noch jeden Mai zurückgefroren und hat daher noch nie geblüht.

    Der ist jetzt 5 oder 6 Jahre alt und dann den vierten "Winter" draussen.

    Was du machen kannst, um deinen Baum doch eine Blüte erleben zu lassen, ist folgendes: Du besorgst dir eine große Bauplane. Wenn dann im April/Mai dann Nachtfröste angesagt sind, hängst du abends den Baum damit zu und morgens nimmst du die wieder runter.


    Ich mache es bisher immer so, dass ich Bienenbäume gänzlich ungeschützt überwintere. Dass, was dann immer wieder zurückfriert, hat genetisch hier nichts verloren.

    Also fährst auch du vielleicht doch langfristig besser, wenn du den Baum verkaufst, um dir einen neuen aus deiner Nachbarschaft zu organisieren. Ebay-Kleinanzeigen eignet sich hervorragend dafür. Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Bienenbäume scheint März zu sein.

    Ich habe einen Bienenbaum, der im Topf auf dem Balkon meiner Mietwohnung steht und bereits erfolgreich 2 mal im Freien überwintert hat. Alter mittlerweile etwa 4 Jahre.

    Im Moment beziehe ich unserer gekauftes Haus und möchte den Baum in den Garten pflanzen.

    Wie ist es besser für den Baum, jetzt in den Garten auspflanzen oder nochmal im Kübel überwintern und im Frühjahr auspflanzen?


    Ich konnte im Internet leider nicht wirklich eine Antwort finden.


    Wenn der schon zweimal draußen auf dem Balkon überwintert hat, wird er das ganz sicher auch in deinem Garten schaffen. Allerdings würde ich dir nicht empfehlen, den dauerhaft einzupacken: Die dann zusätzlich gespeicherte Sonnenwärme wird dafür sorgen, dass er früher beginnt auszutreiben. Wenn es dann im April/Mai noch mal Nachts knackig wird, frieren die die Triebe komplett ab.

    Bei uns gab es bisher lediglich eine vereinseigene geeichte Waage. Alle meine bisherigen Anläufe, mit dem durchaus vorhandenen Guthaben auf dem Vereinskonto und ggfls. der Spendenbereitschaft von Mitgliedern und Unterstützern weiteres "Gemeingut" zu beschaffen, scheiterten bisher am allgemeinen Interesse:


    Lehrbienenstand? "Wer soll denn den in Schuss halten? Das funktioniert ganz sicher nicht zuverlässig. Und der Unterhalt ist doch bestimmt deutlich teurer, als veranschlagt."


    Mittelwandgießform? "Wer soll denn bestimmen, wer die wann bekommt? Wer macht die sauber? Wer weiß, ob wirklich alle damit ordentlich umgehen? Bin doch all die Jahre zufrieden damit, mein Wachs zum Händler zu bringen, um dort gegen Zuzahlung Mittelwände (aus fremdem Wachs) wieder mitzunehmen."


    Schleuder? "Wo soll die denn stehen? Wer soll die verwalten? Ich habe doch bereits eine eigene Schleuder." (Auf die Frage, was denn mit den Neuimkern mit ihren zwei Völkern ist, bekommt man vom älteren Semester nur Schulterzucken.)


    Ich selbst ärgere mich bei Diskussionen dieser Art noch immer regelmäßig über die Engstirnigkeit und den Egoismus vieler Vereinsmitglieder. Glücklicherweise gibt es bei den aktuell 32 Mitgliedern eine gute handvoll von Leuten, die anders, die offen für neue Ideen sind, die helfen wollen, Dinge zu gestalten! Das sind übrigens vorwiegend Frauen... ^^


    Viele Grüße

    DOMMY

    Dein Hinweis auf die Beweisbarkeit ist natürlich absolut korrekt. Allerdings ist solch ein Nachweis total einfach zu erbringen: Im geschäftlichen Verkehr kommt sicher niemand darum herum, irgendwann auch mal eine Rechnung, ein Angebot, eine Anfrage oder Ähnliches zu erstellen. Und genau hiermit lässt sich absolut zweifelsfrei nachweisen, wer denn die älteren Ansprüche hat: Derjenige, der seit x Jahren die Wortmarke auf seinen geschäftlichen Unterlagen hat oder derjenige, der eine Wortmarke eingetragen hat/eintragen will.


    Ich habe das selbst schon erlebt: Ein Rundreiseveranstalter aus München hat einem Rundreiseveranstalter aus Athen wegen exakt gleichem Firmennamen an die Karre fahren wollen. Der Münchener hatte sich den Firmennamen mehr als 10 Jahre zuvor als Wortmarke eintragen lassen, der Athener war seit 1973 auf dem deutschen Markt präsent. Rate mal, wie das ausgegangen ist... ;)

    Die Eintragung ins Markenregister ist sicher wirklich der eindeutigste Weg, sich Markenrechte schützen zu lassen.

    Aber I: Ein Markenschutz entsteht genauso gut durch den normalen geschäfltichen Verkehr! Hierbei gilt lediglich: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.


    Aber II: Oft sind Wortmarken mit regionalem Bezug nicht schutzfähig. Erinnert sei an dieser Stelle an die Diskussion hier über "Ruhrpott-Honig"...

    Hallo zusammen,


    habe das dieses Jahr versucht mit dem 2-zargigen überwintern. Fazit im Februar: die obere Zarge war fast leergefuttert, untere Zarge war wieder bebrütet. Aufgrund des milden Winters, scheinen die Bienen zum fressen hochgegangen sein und dann wieder runter in die Traube. Muss mir für dieses Jahr auch eine andere Strategie überlegen....

    War bei mir auch so, fand ich perfekt: Deckel auf, Rauch von oben, etwas warten. Oberste Zarge runter, Absperrgitter drauf, oberste Zarge wieder drauf, Deckel zu. Fertig! :)

    Wie handhabst Du das dann mit den Waben aus der letzten Schleuderung?

    Die dürfen diese Völker zwar trotzdem ausschlecken. Aber davor werden diese auch strikter beerntet, als die anderen. Und sie werden sofort im Anschluss ans Ausschlecken fertig aufgefüttert, damit der Druck auf Teufel komm raus alles zu sammeln (ggfl. auch zu räubern) möglichst gar nicht entsteht.

    Die Bienen sammeln auch im August noch Nektar, wenn es die örtliche Tracht zulässt. Also wenn es noch Tracht gibt in der Gegend dann schleudere etwas früher ab, die aufgeschleuderten Waben oben auf auslutschen lassen und dann sehen, ob die Beiden Bruträume ordentlich mit Honig gefüllt werden. Wenn es nicht so aussieht kann man meist noch dreiviertel August nachfüttern. Vielleicht ergibt sich so ein Mix aus selbst gesammeltem Honig und zugefüttertem Zuckerwasser. Meiner Meinung nach ist das ok.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Meine Versuche in diese Richtigung sind grandios fehlgeschlagen...:

    Bei meinem Schleuderraum habe ich zwei Völker zu stehen. Die dürfen nach jeder sSchleuderung die ausgeschleuderten Waben leer schleckern. Das - zusammen mit dem, was Sie nach der Linde selbst noch finden konnten - war dann deren Winterfutter.

    Das habe ich zwei Jahre so gemacht. Beide Jahre hatten diese beiden Völker - und nur die - tierische Durchfallprobleme! Sie haben das zwar überlebt. Jedoch war das ordentlich Arbeit für mich und an Frühtracht von denen war nicht zu denken.


    Mein Fazit: Ab diesem Jahr werden auch diese beiden Völker gleich nach dem Abschleudern regulär mit selbst angerührtem Zuckerwasser auf Einwinterungsgewicht eingefüttert.

    Ich habe schon live erlebt, wie ein Vereinskollege entspannt in seinem Garten saß und mit der Entdecklungsgabel die Drohnenmaden aus den Waben zog. Mit einem Schwung aus dem Handgelenk flogen die Maden dann von der Gabel in den Teich zu seinen bereits wartenden Fischen.


    Übrigens ist das noch heute seine Art der Kontrolle, welches Volk außergewöhnlich hohen Milbenbefall hat. :u_idea_bulb02:

    Ich habe mal gelesen, das man die Hoffmann Seitenteile auf einer Seite spitz anfasen kann, dann sollen sich die verkitteten Rähmchen leichter lösen.

    Das funktioniert nicht: Ich habe das vor drei Jahren bei einer Charge Rähmchen gemacht. Einziger Erfolg dieser Aktion war, dass durch die zusätzlichen Kanten das Sauberkratzen der Rähmchen nach dem Dampfwachsschmelzer deutlich aufwendiger geworden ist.


    Schönes Wochenende
    DOMMY

    Leider kann ich dieses Jahr aus terminlichen Gründen nicht zum IFT.

    Ich bin gerade noch in Urlaub, Anfang März möchte ich aber die ersten Entwürfe fertig haben.


    Wolfgang

    Guten Morgen Wolfgang,
    magst du uns wissen lassen, was aus deinem Vorhaben geworden ist?


    Freundlichst fragende Grüße und frohes neues Jahr

    DOMMY

    Eine sehr ähnliche Diskussion haben wir ->hier im Forum schon über den "Nürnberger Stadthonig" geführt.


    Daher würde auch ich meinen, dass - völlig unabhängig von der Entscheidung des Markenamtes - dem Auftraggeber des Anwaltes ein Schutzrecht für "Ruhrpott-Honig" allein schon durch den stolzen 15jahrelangen Gebrauch entstanden ist.


    Ob dieser Anspruch gerechtfertig ist und somit Bestand haben wird, dürftest du nur gerichtlich feststellen können. Mir persönlich wäre das zu risikoreich - zumal wenn das Ganze tatsächlich bisher so friedlich ohne Unterlassungserklärung, Abmahnung etc. verlaufen ist.

    Viel Erfolg
    DOMMY