Beiträge von Dommy

    Ich habe es ja dieses Jahr zum ersten Mal gemacht und habe, da ich etwas spät dran war, einfach alle alten BW raus und ausgeschleckte Honigwaben im Austausch gegeben. Das ist der Vorteil bei Zander, gleiches Maß in BR und HR. Nächstes Jahr will ich aber früher starten und es dann so machen wie Dommy .

    Fang nur nicht zu früh an: Wenn draußen noch Tracht ist, werden sonst die frei von Brut werdenden Zellen vollgetragen, die Honigräume bleiben leer...

    Wie machen das denn die anderen Bannwabennutzer?


    VG, Timo

    Hallo Timo,


    unmittelbar bevor ich die Weisel wieder freilasse, richte ich den Wintersitz der Völker: Lediglich nicht einwandfrei ausgebaute und mir zu dunkle Brutwaben fliegen raus. Die guten Brutwaben bilden einen Block, an den Mittelwände angehangen werden.


    Wenn du den Block der Mittelwände zum Flugloch hin einhängst, wird beim Einfüttern zügig ausgebaut. Außerdem riskierst du so zum Frühjahr auch keinen Futterabriss, da das Volk dann ausschließlich auf eigenen und bereits bebrüteten Waben sitzt.


    Viele Grüße

    DOMMY

    Vielleicht passt ihnen bei mir der Boden nicht. Wer weiß. Sie werden aber auch nicht groß gepflegt, sondern stehen in einer kleinen angelegten "Hecke", zusammen mit Kornelkirschen, Schneebeeren usw.

    Hier ist´s offensichtlich ähnlich doof mit dem Boden:


    Vor drei Jahren habe ich mit 9 bereits im Topf bewurzelten Stecklingen aus drei Sorten und mit etwa 40 cm Abstand einen kleinen Weidenzaun angelegt. Im ersten Jahr sind die Hälfte einige Stecklinge kaum gewachsen, drei Pflanzen sind ausgefallen. Von den Nachpflanzungen (wieder andere Sorten) ist einer gleich eingegangen, ein weiterer hat sich übers Jahr gequält (mit immer wieder gelben Blättern an der Basis und blassgrünem Neuaustrieb. Die ganze Hecke ist noch längst nicht bei 2 Metern angekommen...


    Vor dem Pflanzen habe ich in Spatentiefe ordentlich Lehm in den märkischen Sandboden hier gegeben. Aufgefüllt würde mit einer Mischung aus normaler Erde und gesiebtem Kompost. Im Sommer gibt´s zweimal pro Woche extra für die Weidenreihe eine ganze Gießkanne. Für die Tage dazwischen schützt eine drei, vier Zentimeter dicke Mulchschicht aus geschreddertem Strauch- & Baumabschnitt.


    Ich bin echt ratlos! Hat jemand eine Idee, was ich jetzt noch verändern könnte?


    Neugierige Grüße

    DOMMY

    Wie gleichst du die wabenhöhe an?

    Bin zwar nicht Dommy , habe den entsprechenden Tipp aber hier aus dem Forum übernommen und schon mehrfach erfolgreich angewendet: Einfach mit einer Buchenholzleiste dem Rähmchenholz entlang fahren (auf beiden Seiten, natürlich). Funktioniert bei mir sehr gut, aber die Waben sind jeweils fast gefroren, wenn ich das mache, da die Zargentürme in einem offenen Aussenraum stehen. Bröselt richtig schön. :)

    N´ Abend Allerseits!

    Genau so mache ich das tatsächlich. Allerdings nehme ich den Stockmeißel dazu: Einfach mit der Längsseite in einem Rutsch einmal die Breite des Rähmchen (159 mm) langgefahren und es schneit kräftig Wachs in den darunter liegenden Blechdeckel.


    Ein schönes Wochenende wünsche ich und bleibt gesund

    DOMMY

    Ich lagere meine Honigraumwaben in geschlossenen, übermannshohen Zargentürmen in der unbeheizten Schleuderküche:
    Beim Einlagern der ausschließlich unbebrütenden Waben achte auch ich peinlichst darauf, möglichst nirgens Pollen drin zu haben. Oben auf den Turm kommt in eine Leerzarge ein verknoteter Einkaufsbeutel mit frischem Lavendelabschnitt.


    Im Winter (wo ich ja Zeit für so Pillepalle habe...) stelle ich dann zwei Blechdeckel nebeneinander: In einen kratze ich das Propolis von den Hoffmann-Seitenteilen und den Zargeninnenseiten ab. In dem anderen landet das Wachs, welches beim Angleichen des Wabenbau an die Rähmchenausseite anfällt.


    Ergebnis von diesem Jahr aus etwa 30 Honigräumen und mit zwei Nachmittagen: Anderthalb Eimer Naturbauwachs, mehr als zwei Hände voll Propolis und vier von Wachsmotten angefressende Waben für den Dampfwachsschmelzer. Und auf das Arbeiten mit den wunderbar gleichmäßigen Waben freue ich mich schon jetzt! :)

    ...

    Ich nehme ein starkes Volk inkl. Honigraum. ...


    LG Johannes

    Hallo Johannes, toll, dass du das nächstes Jahr versuchen willst!


    Ich empfehle dir, auf keinen Fall dein bestes Volk zu nehmen. Für mich habe ich nämlich wiederholt feststellen müssen, dass das so durcheinander gebrachte Volk als Wirtschaftsvolk für den Rest der Saison ausfällt. (Die hören praktisch sofort auf zu sammeln, sind durch dich ja im Vermehrungsmodus.)


    Auch kann man Völker als Finisher im Honigraum durchaus überlasten: Von den 20 gegebenen Zellen wurden bis zu 18 angezogen. Nach der Vereinigung scheinen einige Bienen dann aber doch noch einen Rückzieher machen zu wollen: Mehr als 12 verdeckelte Zellen habe ich noch nie geschafft.


    Ich lasse mittlerweile nur noch kleine Serien in den Honigräumen (max. 10 angezogene Zellen) meiner schwächsten Völker endpflegen. Direkt nach dem Schlupf teile ich diese dann gleich in Begattungsableger auf:

    • Eine Annahmequote nahe der 100% ist somit praktisch die Regel.
    • Ich muss diese Schwächlinge später nicht umweiseln.
    • Es stehen immer ausreichend Bienen und Brutwaben für Begattungsablger zur Verfügung.
    • Mir geht kaum Honig durch die Lappen.

    Viel Erfolg und bleib gesund

    DOMMY

    Den thread habe ich jetzt erst entdeckt. Ist ja schon älter.

    Dommy :machst du deine Puderzuckermethode immer noch so wie du in #8 beschrieben hast?

    Hallo Bettina,


    schön, mal wieder von dir zu hören! :)


    Ich muss gestehen, dass ich das jetzt so bereits zwei Jahre nicht gemacht habe:

    Letztes Jahr habe ich pauschal alle Völker mit AS behandelt: Irgendwie habe ich nie die Zeit und Energie für eine vorherige Befallsermittlung aufbringen können.

    Dieses Jahr habe ich dann nach der Honigernte mit "Bienenhilfe" und einem Schüttelbecher die stärker befallenen Völker versucht zu ermitteln: Alle, bei denen mindestens 5 Milben aus der 50-g-Bienenprobe fielen, haben nach der Hitzewelle einen Nassenheider eingehangen bekommen.


    Liebe Grüße und einen schönen Sonntagnachmittag

    DOMMY

    Das 300er von CFM kannst du dir gern bei deinem nächsten Radler hier bei mir live angucken (samt selbstgebautem VA-Bock auf Schwerlastrollen und Bodenheizung).


    Ich selbst mache das genau so, wie du das vorhast: Am ersten Schleudertag allen bereits mittels Überlauf-Kübel (der 35er ebenfalls von CFM) feingesiebten Honig reingeben. Zu Beginn des zweiten Tages dann in 50er Abfüller und 25er Lagereimer aufteilen. Der Honig vom zweiten Tag kann problemlos die paar Tage im Tank bleiben, bis ich den Inhalt der 50er abgefüllt habe.


    Diesen Kessel empfinde ich schon echt als wuchtig. Größer möchte ich den in meiner etwa 15 qm großen Schleuderküche lieber nicht haben! Aber ein Rührwerk hierfür wäre jetzt noch ein Träumchen...

    Wer nicht fressen will, oder sich beim fressen ertränkt, hat ein Problem. Manchmal findet man's, manchmal auch nicht. Im Frühjahr ist die Kiste jedenfalls meistens leer.

    Es gab Zeiten da hättest du schlicht geantwortet: "Mach´n Kreuz dran."

    Hast Du schon einmal in die Corona Schutzverordnung deines Bundelandes geschaut?

    Ich muss Schilder aufstellen, die auf das Abstandsgebot hinweisen, und selber einen Mundschutz tragen.


    Ist Verkosten am Verkaufstisch ein Verzehr vor Ort? Dann bräuchte ich eine Adressliste. Oder gilt das nur, wenn man sich zum Essen an einem Tisch niederlässt? Ich tendiere zu letzterer Auslegung.

    Aber das wär´ doch voll cool: Dann hast du gleich jede Menge Adressen! ;-)

    Das sieht schon mal mega aus, top 😋! Ich mache auch Met mit geriebenen Äpfeln drin und zusätzlich Cranberries und alles rein, was ich denke, es könnte schmecken. Das Abziehen ist ja es asy , dazu nimmst du einfach den Absaugschlauch und fertig. Aber die Idee ist super, werde ich auch probieren.

    SK-Honig , das zu süße kann man prima umgehen, wenn man am Anfang nicht übertreibt mit den Honig, tendenziell weniger Zucker nimmt bis nahe null und dann mit Milch- oder Zitronensäure gegensteuert. Das geht gut, mein Met ist schön frisch und eher herb. Aber die angesetzten 30 Liter schaffen es immer nur bis in den Juni, dann sind sie alle😂

    VG Rudi

    Hallo Rudi,


    klingt interessant, was du da machst! Nur meine ich, du solltest das dann keinesfalls mehr von "Met" eetikettieren, sondern als "Honigwein".


    Schönen Sonntagabend

    DOMMY

    Im Zweifel etwas einpacken. Das sollte er schon überstehen. Meiner steht in Deining noch sehr viel höher und exponierter.

    Allerdings ist er bislang noch jeden Mai zurückgefroren und hat daher noch nie geblüht.

    Der ist jetzt 5 oder 6 Jahre alt und dann den vierten "Winter" draussen.

    Was du machen kannst, um deinen Baum doch eine Blüte erleben zu lassen, ist folgendes: Du besorgst dir eine große Bauplane. Wenn dann im April/Mai dann Nachtfröste angesagt sind, hängst du abends den Baum damit zu und morgens nimmst du die wieder runter.


    Ich mache es bisher immer so, dass ich Bienenbäume gänzlich ungeschützt überwintere. Dass, was dann immer wieder zurückfriert, hat genetisch hier nichts verloren.

    Also fährst auch du vielleicht doch langfristig besser, wenn du den Baum verkaufst, um dir einen neuen aus deiner Nachbarschaft zu organisieren. Ebay-Kleinanzeigen eignet sich hervorragend dafür. Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Bienenbäume scheint März zu sein.

    Ich habe einen Bienenbaum, der im Topf auf dem Balkon meiner Mietwohnung steht und bereits erfolgreich 2 mal im Freien überwintert hat. Alter mittlerweile etwa 4 Jahre.

    Im Moment beziehe ich unserer gekauftes Haus und möchte den Baum in den Garten pflanzen.

    Wie ist es besser für den Baum, jetzt in den Garten auspflanzen oder nochmal im Kübel überwintern und im Frühjahr auspflanzen?


    Ich konnte im Internet leider nicht wirklich eine Antwort finden.


    Wenn der schon zweimal draußen auf dem Balkon überwintert hat, wird er das ganz sicher auch in deinem Garten schaffen. Allerdings würde ich dir nicht empfehlen, den dauerhaft einzupacken: Die dann zusätzlich gespeicherte Sonnenwärme wird dafür sorgen, dass er früher beginnt auszutreiben. Wenn es dann im April/Mai noch mal Nachts knackig wird, frieren die die Triebe komplett ab.

    Bei uns gab es bisher lediglich eine vereinseigene geeichte Waage. Alle meine bisherigen Anläufe, mit dem durchaus vorhandenen Guthaben auf dem Vereinskonto und ggfls. der Spendenbereitschaft von Mitgliedern und Unterstützern weiteres "Gemeingut" zu beschaffen, scheiterten bisher am allgemeinen Interesse:


    Lehrbienenstand? "Wer soll denn den in Schuss halten? Das funktioniert ganz sicher nicht zuverlässig. Und der Unterhalt ist doch bestimmt deutlich teurer, als veranschlagt."


    Mittelwandgießform? "Wer soll denn bestimmen, wer die wann bekommt? Wer macht die sauber? Wer weiß, ob wirklich alle damit ordentlich umgehen? Bin doch all die Jahre zufrieden damit, mein Wachs zum Händler zu bringen, um dort gegen Zuzahlung Mittelwände (aus fremdem Wachs) wieder mitzunehmen."


    Schleuder? "Wo soll die denn stehen? Wer soll die verwalten? Ich habe doch bereits eine eigene Schleuder." (Auf die Frage, was denn mit den Neuimkern mit ihren zwei Völkern ist, bekommt man vom älteren Semester nur Schulterzucken.)


    Ich selbst ärgere mich bei Diskussionen dieser Art noch immer regelmäßig über die Engstirnigkeit und den Egoismus vieler Vereinsmitglieder. Glücklicherweise gibt es bei den aktuell 32 Mitgliedern eine gute handvoll von Leuten, die anders, die offen für neue Ideen sind, die helfen wollen, Dinge zu gestalten! Das sind übrigens vorwiegend Frauen... ^^


    Viele Grüße

    DOMMY