Beiträge von Beaglebiene

    Wir arbeiten schon seit Jahren mit Hochböden.

    Nur ganz selten Wildbau wenn genügend Platz im HR.

    Super zum Wandern.

    Sehr einfach bei Besiedlung der Beuten mit Schwärmen / Kunstschwärmen. Die Zarge wird vorbereitet evtl. die Kö. im Leerrähmchen in die Mitte, Deckel drauf, Schwarm in den Hochboden kippen, Zarge drauf fertig. Einfacher geht´s nicht. Wir vermehren sehr viel über KS.

    Wir haben auch viele Jahre friedlich mit dem Dachs zusammengelebt, bis er im Winter 2017/2018 nach längerer Kälteperiode mit viel Schnee uns über 10 Beuten von unten öffnete.

    Der Schaden blieb aber gering die Böden konnten repariert werden und die Völker haben überlebt. Jetzt stehen sie über Winter auf dem Metallabsperrgitter, so kommt er nicht mehr ran!

    Aber im Mai Juni 2018 fing er dann an, die aufgestellten Kieler Begattungskästen zu entsorgen!:cursing::cursing::cursing: Wir mussten die restlichen Einheiten umsiedeln - er hatte sich voll drauf eingeschossen. Erst einige Meter weggetragen, dann geöffnet und die Einzelteile ins Gebüsch verschleppt. Wir haben die letzten Tage noch 2 Kisten im Gebüsch gefunden.

    @ Bertram
    bei uns hat es mit den Gläsern immer nur ohne HR gefunzt - die Völker müssen sehr eng zusammengedrängt werden sonst nehmen sie die Gläser nicht an.

    Hallo Hornet der Dampferzeuger von WET Thermplate kostet so um die 1750 Euronen die Wanne dazu noch mal so um die 1500 dazu.
    Wir haben 2016 mit ihm ca.300 kg Wachs gewonnen. Als Schmelzer haben wir ein große Fass mit Auslauf am Boden und der Dampfschlauch geht mittig ins Fass rein.
    Wenn der Dampferzeuger heiß ist - dauert vom Anfeuern bis zur Betriebsbereitschaft knapp 15 min. - hast Du in 3 - 5 min einen Schmelzgang fertig.
    Funktioniert echt super aber man muss genug Schmelzmaterial haben, dass er sich rechnet. Aber er kann ja auch gemeinsam genutzt werden dann sieht die Sache auch gleich ganz anders aus.
    Dieses Jahr werden wir bestimmt noch die Wanne dazu bestellen, dann geht es noch etwas besser da man dann mit 2 Kammern im Wechsel schmelzen kann.
    Die eine Kammer wird leer gemacht und neu bestückt und die andere wird in der Zeit bedampft und geschmolzen und so immer im Wechsel..... Nachteil es sind keine Pausen mehr möglich:roll:

    Hallo Blütenbiene, wir haben in dieser Saison den TTK 75 S im Schleuderraum benutzt und waren voll zufrieden.
    So lange wie Honig in den Zargen zwischengelagert wurde lief der Luftentfeuchter. Erst wenn der Honig verschlossen in den Lagerbehältern war haben wir ihn abgeschalten.
    Wir konnten auch ohne Probleme die HR im Regen verladen (natürlich von oben geschützt) aber die Zargen werden ja aussen nass. Einen Tag mit Trockner stehen lassen und am nächsten Tag geschleudert - Wassergehalt voll ok.
    Man hat den Unterschied z.B. an dem Entdecklungstisch gemerkt - Honiganhaftungen sind durch den Trockner über Nacht stark zusammengetrocknet und fühlten sich an wie Kaubonbon. Hätten nicht gedacht das das so viel ausmacht - war die richtige Entscheidung:daumen:
    Unser Schleuderraum hat eine Fläche von 25 Quadratmeter und ist ca.3 m hoch.
    Musst halt den Entfeuchter für Deine Raumgröße anpassen.

    Wir imkern seit über 30 Jahren und haben in dieser Zeit viel gelernt und ausprobiert und wie gesagt muss jeder für sich entscheiden wie er seine Völker führen will.
    Ein Kollege von uns schiedet seine Völker im 12er Dadant - wir stehen oft nebeneinander auf den selben Ständen, helfen uns natürlich auch gegenseitig. Aber bessere Erträge oder schönere Völker konnte ich nicht feststellen. Jeder ist der Meinung "Seines ist das Beste" Darum kann man nur hinweise geben und jeder muss es für sich selbst entscheiden.
    Wir haben unseres gefunden und sind damit sehr zufrieden.

    Bei uns sind die Weiselzellen auch oft an den unmöglichsten Stellen und auch der Baurahmen zeigt nicht immer das richtige Bild was im Volk wirklich los ist.
    Darum ziehen wir auch die Waben im Brutraum zur Schwarmkontrolle. Aber wir ziehen nur alle Waben wenn das Volk in Schwarmstimmung ist.
    Man sieht nach dem ziehen der ersten 3-4 Brutwaben meist schon was so los ist im Volk und wenn alles ok. ist machen wir den Deckel wieder zu.
    Sind damit immer gut gefahren.
    Das Schieden praktizieren wir gar nicht auch nicht im Frühjahr. Wenn die Völker kräftig genug sind wird der Honigraum schnell gefüllt und das komplett bis unten.
    Wir sind der Meinung man braucht keine Großraumbeute wenn man die Bienen dann doch durch das Schied einengt. Aber jeder kann seine eigenen Erfahrungen machen und muss für sich entscheiden welche Bertriebsweise er bevorzugt.

    Wir haben unseren Stand mit den Zucht und Pflegevölkern (ca. 40 Völker) immer noch auf DNM mit 2 Bruträumen und es hat uns dieses Jahr immer geärgert dort die Durchsichten zu machen es ging einfach zu viel Zeit drauf. Im nächsten Jahr werden wir den Standort auch noch umstellen auf 1,5 DNM.
    Die Bearbeitung geht einfach schneller und effizienter, der Honig wird besser in die Honigräume gedrückt und die Königin kann auf den großen Waben sehr schöne Brutnester anlegen. Wir arbeiten ohne Schied da immer 2 Futterwaben in der Brutwabe verbleiben + 2 Baurahmen und Pollenwaben nehmen wir nicht raus - so halten die Völker die Brut automatisch auf meist 6 großen Brutwaben + Baurahmen.
    Die HR lassen wir in DNM da wir mit der Hebekarre die schweren Zargen gut händeln können.

    Hallo Northlight,
    warte mit den beiden Rapsvölkern nicht bis Trachtende sondern nutze den starken Bautrieb und den Druck durch die Rapstracht.
    Packe einfach die 1,5 Zarge unter das Volk bestückt mit 2 Baurahmen(wir nehmen die BR in DNM dann kann man eine Woche im Rahmen und nächste Woche unter dem Rähmchen die Drohnenbrut schneiden) , 8 MW und einer Futterwabe- die kann auch DNM sein.
    Wenn die Völker kräftig genug sind gehen sie recht schnell in die untere Zarge denn bei guter Tracht drückt der Honig die Brut ja eh nach unten.
    Ist das Volk noch nicht so weit ist auch nicht schlimm da dann die 1,5 Zarge vorerst nur zum durchlaufen genutzt wird. Die Wärme im Brutnest bleibt erhalten da es ja dann noch oben ist.
    Das Volk kann so individuell in die 1,5 Zarge reinwachsen.

    Immer diese Extreme!!!
    Bei uns hier im NO Brandenburgs ist alles trocken wie in der Wüste und das schon seit Wochen die meisten kleinen Seen und Tümpel sind ausgetrocknet und so ging es auch den Bienen.
    Wir und auch die meisten Kollegen mussten noch mal ordentlich Futter nachbestellen. Das, was oben reingekippt wurde haben sie unten gleich wieder verbraten:evil:
    3 bis 4 Wochen nach der ersten Futtergabe von 15 kg hatten viele Kästen wieder 20 -22 kg Gesamtgewicht (Endgewicht bei uns 36-38 kg)
    Das war echt nicht lustig so viel Futter haben wir noch nie gebraucht. Aber jetzt sehen sie alle gut aus und Regen gab es noch immer nicht bei uns:cry:

    Hallo Nordlicht,
    Wir haben im dieses Jahr ca. 100 Völker umgestellt von DNM auf DNM 1 1/2
    Es ging ganz einfach, wir haben zu beginn der Obstblüte die überschüssigen Futterwaben entnommen und den freien Platz mit MW ausgefüllt.
    Dann auf den Boden die 1 1/2 Zarge mit 8 MW, 2Baurahmen und einer Futterwabe drauf. Darüber die DNM Zarge mit den Brutwaben, darüber das Absperrgitter und die zweite Zarge mit den Leerwaben und Mittelwänden.
    In der Frühtracht wird der HR vollgetragen und mit dem wachsenden Brutnest die 1 1/2 Zarge ausgebaut und bebrütet. Die Königin wird nach Annahme der 1 1/2 Zarge dort per ASG abgetrennt und die DNM Brutzarge wird 2. HR.
    Nach dem Abschleudern werden die bebrüteten Waben gleich eingeschmolzen da wir im HR ja eigentlich nur unbebrütete verwenden, aber bei der Umstellung war es halt nicht anders machbar.
    Die Völker haben alle super mitgemacht, wir hatten keine Ertragseinbuße und der Schwarmtrieb war durch die Umstellung auch sehr verhalten.
    Wir werden 2017 die restlichen Völker nach dem selben Schema umstellen