Beiträge von rase

    Ich hab dieses Jahr bei mir in flugentfernung glücklkcherweise noch kein Raps Feld gefunden.

    Warum glücklicherweise? Meine Kunden und meine Bienen lieben den Raps. Rückstände gibt's laut Analyse auch nicht. Also wo rührt Dein Vorbehalt her?

    PS.: Wenn 'mit biologischen Mitteln' mit Kupfer & Co ist, fänd ich das bedenklicher. Und wenn jeder der mault mal seine Analysen auf den Tisch legen würde, dann wüßten wir wenigstens, wovon wir reden.... Wobei es dieses Jahr anders laufen könnte, wenn Landwirte in Ermangelung an Alternativen rechtswidrig mit Mosopilan oder Danjiri in die Blüte spritzen, Acetamiprid ist zwar von der Wirkung ziemlich gleich zu dem vorher für diese Anwendung (gegen Kohlschotenmücke u. -rüssler) im Einsatz befindlichen Biscaya (Thiacloprid), aber die zulässige Höchstgrenze im Honig sind bloß 50μg (anstatt 200μg bei Thiacloprid). Da beide Mittel auch B4 sind, könnte der Landwirt glaüben, es sei okay. Aber die Ernte kann man dann entsorgen. Wenn man denn analysieren würde.

    Meiner spritzt konvi, und trotzdem ist der Honig sauber. Hab ich schriftlich 🤷

    Sauber heißt genau was? Unter der vorgegeben Belastungsgrenze? :evil:

    Schön das Du so freundlich nachfragst ;)


    :evil::evil::evil::rolleyes:


    Wir lassen den Rapshonig immer analysieren. Für unsere eigene Absicherung & aus Spaß für alle, die aus Prinzip und wegen der gefühlten Wahrheiten schon dicke Backen machen müssen ;)

    'extensiveren Anbau und Natur nebeneinander auf dem gleichen Feld

    halte ich für Wunschdenken...

    Natürlich. Aber das die Natur zu retten ist wenn wir weitermachen wie bisher ist auch Wunschdenken. Da werden sich alle bewegen müssen, nicht bloß die anderen.

    Nutzt man die Flächen schlecht aus, braucht man eben mehr!

    'schlecht' ist ein weites Feld ;)


    Das sind eben zwei gegensätzliche Konzepte: das eine setzt extensiveren Anbau und Natur nebeneinander auf dem gleichen Feld, das andere Konzept setzt auf intensiven (und flächenschonenden) Anbau und Natur auf den so 'eingesparten' Flächen. Was grundsätzlich und im Einzelfall die bessere Lösung ist, kann ich nicht entscheiden. 'Sch...egal was mit der Welt passiert' seh ich bei beiden nicht.

    Als ob sich konventionelle Bauern in Deutschland einen Sch... um die Welt oder deren Ernährung sorgen würden.

    Krasses Feindbild hast Du Dir da aufgebaut. Ich kenne persönlich keinen einzigen Bauern, dem das egal wäre. Und ich hab Freude, die das beruflich machen. Ich empfinde die Aussage als Unverschämtheit.

    Zitat

    Das ist schon ziemlich borniert bis tollkühn dem Ökolandbau Umweltfrevel vorzuwerfen

    Nö. Weil der Flächenverbrauch irre viel mehr ist. Fläche, wo jetzt was anderes passiert. Aber was in Gewerbegebieten und zugeschotterten Neubaugebiete passiert (oder auch nicht) der Landwirtschaft anzulasten ist... kreativ.

    kann bloß auch was hubbelig sein, die Brut.