Beiträge von rase

    Das Du das als Standimker gerne hättest ist klar, aber wenn wir zur Bestäubung irgendwo gebucht werden, dann interessiert mich der Imker vor Ort null.

    Ja, mit dem Ergebnis, dass man dann 200 Völker im engsten Flugkreis stehen hat (ging mit vorletztes Jahr so). Das sollte Dich auch als Wanderimker interessieren. Es genügen meist schon ein paar hundert Meter mehr Abstand.


    Eine Haltung wie Deine macht Bauschaum zwar nicht legitim, aber weniger verwunderlich.

    Ich mach die Verträge im Spätherbst des Vorjahres. Mit dem Landwirt. Ich bin dann vertraglich gebunden. Zwei Völker/ha z.B. Sobald das Blühfenster kommt, stimme ich mit dem Landwirt Zeitpunkt und Stellplätze ab, in der Regel gibt es dazu eine gemeinsame Begehung.. Am Tag X rücke ich morgens um vier, fünf Uhr an und bau auf. Wenn ich alleine das nicht stemmen kann, kommt noch ein Kollege mit seinen Völkern. Der Ertrag ist da auch nicht maßgeblich, im Kernobst fütter ich zu.


    Es gibt da einfach keine Schnittmenge zu anderen Imkern, egal ob Stand- oder Wanderimker. Ich sorge für gesunde Völker, das ist selbstverständlich (im Gegensatz zu vielen Hobbyimkern). Ich schau auch nicht bei Kollegen in die Kisten (wie Hobbyimker) oder tausche fremde volle Honigwaben gegen leere schwarze BR Waben (wie heuer passiert). Es gibt in allen Lagern schwarze Schafe, aber diese pauschalen Aussagen ohne zu wissen, was und wie das passiert, helfen keinem.

    Das Du das als Standimker gerne hättest ist klar, aber wenn wir zur Bestäubung irgendwo gebucht werden, dann interessiert mich der Imker vor Ort null. Weder positiv, noch negativ. Wanderzeugnis hängt natürlich an unseren Kisten. Man muß auch keine schlafenden Hunde wecken.


    Zum Artikel, weil da explizit seine zehnjährige Zuchtarbeit betont wird, da vermute ich andere Hintergründe. 'Vermute' ist was viel, aber vorstellbar isses. So in Richtung Standimker grau, Wanderimker mit gelb drin. Ist aber müßig drüber zu spekulieren. Imker sind ein abgründiges Völkchen.

    Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung und auch nicht mit der Physik. Aber kann doch jeder so schleudern, wie er will. Auch in feuchten Kellern. Wenn der Eimer im Lager dann überquillt, kann man ja die betreffende Ausgabe vom Bienenjournal unterlegen.

    - Wabenhygiene kann helfen, ggf. noch nicht erkannte Infektionsquellen (nicht nur AFB!) zu vermindern. Sie ist also eine pauschale Vorsorgemaßnahme ganz egal, ob Infektionen vorhanden sind oder nicht.

    Aber da ist der Hebel im Brutraum ungleich größer.


    Sauber ausgebaute HR sind ein Schatz, den man erst bei Massentrachten so richtig zu schätzen lernt. Und ob die dann ein, zwei oder zehn Jahre alt ist, ist da völlig latte. Hauptsache, da stehen noch genug Zargen. Da gilt der Spruch 'haben ist besser als brauchen'.

    Wenn man Eurer Argumentation folgt, dann sind zwei HR eng (hier definitiv zu eng) und trotzdem hat der Kollege zu feuchten Honig. ;)


    Ohne Tracht kein Honig, das ist klar. Ohne Personal ist viel Raum zum Trocknen auch Quark. Volksstärke und Beutenvolumen/Wabenfläche muß zusammenpassen. Bei Massentrachten wie Robinie etc. braucht es im Vergleich mehr Platz, weil schneller getrocknet werden muss. Eine Zarge Honig sind drei mit Nektar.


    DD ist insofern kniffelig, weil sich das Brutnest nicht flächig unter dem HR befindet, sondern nur am Rande. DIE Lösung jibbet vielleicht garnicht. Nur so Kompromisse. Ich hatte heuer Glück.


    Ich wünsche allen viel Erfolg!

    Ich kann mir nicht erklären, was genau ich falsch mache, die Völker sind stark, die Honigmenge und -Qualität ist super, nur der Wassergehalt stimmt nicht. Ich habe im Schnitt zwei HR während der Saison auf den Völkern, erweitert wird, wenn der erste HR ca. zur Hälfte bis 2/3 gefüllt ist.

    Deine Völker sind nicht stark. Starke Völker brauchen hier vier oder fünf HR und Du hast trotzdem Bedenken, ob der Deckel noch drauf paßt :)


    Das ist die einzige Schraube, die Du hast. Der Nektar muß halt auch irgendwo getrocknet werden können. Dafür brauchst Du Platz und viel Personal. Grade bei der Robinie!

    Erstaunlich, dass meine Völker, ohne die Vorteile des offenen Bodens zu genießen, recht gut leben.

    Operationalisiere doch mal 'recht gut'? Da versteht hier ja jeder was anderes drunter.


    Mein 'Honigkübelindex' ist zwar profan, aber recht verläßlich, weil Spitzenerträge bringen auch Spitzenvölker nur unter optimalen Bedingungen. Ersteres ist natürlich Ansichtssache, aber selbst dann bleibt der Punkt 'optimale Bedingungen'. Den könntest Du ja mal umreißen. Mit etwas gutem Willen könntest Du Dir die Vorteile eines Wärmebrettes bei einem ansonsten offenen Gitterbodens herleiten, oder? ;)

    Ich kann gut gönnen. Auch Kollegen ohne Profil und mit dicker Hose. Alles schick. Sogar meine beiden Patenkinder hatten in ihren je vier Völkern deutlich mehr Honig als ich im Schnitt 😂