Beiträge von Christian S.

    Das ist natürlich vollkommen richtig und diese Geräte sind sicher top. Aber es gibt da - zumindest für mich - zwei wesentlich Unterschiede...;-)

    Du meinst wohl Preisunterschied und Heizmantel oder?

    Ich meinte den Preisunterschied (vor allem bezogen auf die doppelwandigen Rührgeräte von CFM) einerseits und die Steuerung andererseits.


    Ich möchte gar nicht in Abrede stellen, dass die CFM-Geräte ihren Preis wert sind. Die Qualität von CFM-Produkten, die bisher den Weg zu mir gefunden haben, ist einwandfrei. Und ich würde gern auch beim Rührgerät zu CFM greifen. Allerdings müsste mich das jeweilige Produkt gegenüber der Alternative schon mehr überzeugen. Das tut es aber nicht. Insbesondere sind auch die doppelwandigen Rührer mit Heizmantel von CFM mit einer festen Drehzahl (was nicht schlecht sein muss) ausgerüstet und das "Programm" wird über eine externe Steckdosen-Zeitschaltuhr gesteuert. Das letzte wird zwar auch funktionieren, aber es wirkt schon etwas antiquarisch.


    Insgesamt wirkt das oben verlinkte Rührgerät für meine Bedürfnisse und Vorstellungen sehr stimmig. Ich gehe davon aus, dass die Qualität der CFM-Gerät insgesamt besser ist und die Rührschnecken auch durchdachter, aber ich betrachte halt für mich persönlich das Gesamtpaket. Und da von Euch letztlich nur gute Erfahrungen berichtet wurden, bekräftigt das natürlich meine Neigung zum Lyson.

    Vielen Dank Euch allen! Das klingt ja sehr vielversprechend. Ich war bisher nicht sicher, ob ich lieber auf den 100kg-Rührer von CFM zurückgreifen sollte oder mit dem obigen sehr gut bedient bin. Ich bin zwar Fan der Produkte von CFM, aber beim Lyson gefällt mir der Doppelmantel mit Heizung (bei CFM "nur" angeklebte Bodenheizung) und auch die Steuerung (bei CFM Steckdosenzeitschaltuhr) besser.

    Hallo Martin,


    hast Du die Premiumversion oder die normale? Ist es überhaupt erforderlich, die Rührgeschwindigkeit regeln zu können? Wenn ich das richtig sehe, können das die hochwertigen Geräte von CFM auch nicht.


    Wie lange und auf welche Temperatur hast Du den Honig zum Abfüllen erwärmt?


    Greift der mitgelieferte Rechen den Honig auch im Bodenbereich ausreichend gut, so dass eine komplette Durchmischung stattfindet?


    Was sind die Vorteile eines Scheibenventils? Gibt es diese Rührgeräte auch direkt mit einem solchen Scheibenventil?


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo zusammen,


    hat jemand Erfahrungen mit dem folgenden Produkt?


    https://imkershop24.de/shop/pr…uerung-mit-auftaufunktion


    Es handelt sich um ein Honigrührgerät mit einem zusätzlichen Edelstahlmantel und darunterliegendem Heizelement.

    Über die Steuerung lassen sich die Intervalle und Drehgeschwindigkeiten programmieren. Nach Erreichen der gewünschten Konsistenz kann der Honig über das integrierte Heizelement etwas erwärmt und kurz gerührt werden, um den Honig zu leichteren Abfüllen fließfähig zu machen.


    Besten Dank für Eure Erfahrungen!


    Gruß

    Christian

    Okay, wenn es um die Wortwahl geht, dann muss ich dem Remstalimker beipflichten: einen Versuch als "Betriebsweise" zu bezeichnen, passt nicht wirklich. Aber es soll tatsächlich ein Versuch sein, mit welchem handling ich persönlich am besten klarkomme. Dabei werde ich auch die jeweilige Entwicklung der Völker berücksichtigen und darauf achten, ob bestimmte Zustände/Verhaltensweisen auf meinen Einfluss zurückzuführen sein. Dass das nicht ganz einfach sein wird, ist mir klar. Immerhin verhalten sich die aus meiner Sicht am ehesten vergleichbaren Völker schon sehr unterschiedlich.

    Dank Euch allen! Ich werde diese Saison einfach mal verschiedene Betriebsweisen parallel betreiben und schauen, was bei mir persönlich am besten passt. Habe bei drei Völkern einen zweiten Brutraum gegeben und drei andere bekommen direkt nen Honigraum. Je nach Entwicklung der Völker mit zweiteiligem Brutraum werde ich dort ggf versuchen, den Raum zu begrenzen und zu lenken. Ich bin mal gespannt.

    Moin,


    wenn ich das richtig deute, möchte sich niemand der These von Jürgen Binder so recht anschließen. Wenn man also den Faktor Schwarmtrieb außen vor lassen kann, knüpft die Frage nach der passenden Beute an anderen Faktoren an. Auf das Zandermaß bezogen:

    • Man kommt mit einem Brutraum nicht aus, ohne hin und wieder Brutwaben in den Honigraum zu hängen (Woran liegt das eigentlich, wenn doch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Zellen rechnerisch ausreicht? Pollen?)
    • Der Raum von zwei Zargen Zandermaß ist deutlich zu groß und birgt die Gefahr, dass viel Honig im Brutraum eingelagert wird.

    Wäre es da, will man nicht auf Dadant umstellen, nicht sinnvoll, durchweg mit Zander-Flachzargen zu imkern? Der zweiteiliger Brutraum ist dabei nicht zu klein, aber auch nicht wesentlich zu groß. Er wäre zweigeteilt, so dass die daraus resultierenden Vorteile bestehen bleiben. Es würde ein einheitliches Maß im Brut- und Honigraum geben. Die gefüllten Honigzargen wären deutlich leichter als Zander-Ganzzargen.

    Es muss ja irgendwelche gewichtige Gründe geben, warum das bisher nicht (aggressiv) propagiert wird. Ich überlege gerade ernsthaft, daraufhin umzustellen.


    Cheers

    Christian

    Wolfgang, danke für die rasche Antwort. Mir geht es nicht um die maximale Honigausbeute, sondern um eine möglichst problemlose Völkerführung. Dazu zählt es auch, dass die Schwarmtendenz eher nicht so ausgeprägt sein sollte. Es ist klar, dass ich ohnehin die Schwarmkontrollen werde durchführen müssen, aber auch dabei gibt es ja deutliche Unterschiede. Du hast natürlich vollkommen recht, wenn Du sagst, es kommt auf so viele Faktoren an. Das sehe ich bereits an den sechs Völkern an meinem Stand, die alle unterschiedlich sind.

    Gibt es außer Aspekten im Zusammenhang mit dem Schwärmen überhaupt einen gewichtigen Grund, warum bei Zandermaß zwei Bruträume gegeben werden sollten? Der Brutraum ist ja bekanntermaßen von ausreichender Größe und der zusätzlich benötigte Raum würde durch die Honigräume zur Verfügung gestellt. Nachteilig dürfte ein zweiräumiger Brutraum hinsichtlich des Honigertrags wohl auf alle Fälle sein.

    Moin zusammen,


    beim Durchlesen der neuen Ausgabe des DBJ (April 2017) bin ich bei "Der angepasste Brutraum - Teil 2" von Jürgen Binder auf die These gestoßen, dass "...ein enger Brutraum Schwarmtendenzen entgegenwirkt. Dies könnte an dem erhöhten Pheromongehalt und dem viel geringeren Pollenanteil im Brutbereich liegen. Wohl deshalb schwärmen junge Königinnen, die generell eine hohe Pheromonproduktion aufweisen, weit seltener als ältere."


    Steht diese These/Beobachtung nicht den bisherigen Erkenntnissen entgegen, wonach als auslösende Faktoren für das Schwärmen ein starkes Populationswachstum (viele Pflegebienen mit Futtersaftproduktion) sowie zugleich wenig leere Zellen für die Eiablage, was zu einem Futtersaftstau führe?


    Diese Fragen sind für mich gerade essentiell, weil ich vor der Entscheidung meiner Betriebsweise stehe. Zum Hintergrund: Ich imkere mit sechs im Jahr 2016 aufgebauten und nun (erfolgreich) überwinterten Völkern im Zandermaß in Berlin. Die Völker zeigen unterschiedliche Entwicklungsstadien, von der Besetzung von erst vier Wabengassen bis hin zu acht besetzten Wabengassen.


    Meine Überlegung ist nun, ob ich einen zweiten Brutraum unter- bzw. aufsetze oder lieber (auch mit Blick auf die These von Binder) einen einräumigen (engen) Brutraum bevorzugen sollte und Raum nur durch Aufsetzen von Honigzargen gebe.


    Mir ist jeweils klar, dass ich die jeweils individuelle Volksentwicklung beachten sollte und nur bei "Erweiterungsreife" zusätzlichen Raum gebe.


    Besten Dank für Eure Meinung!


    Cheers

    Christian

    Hallo Bienenhummel,


    zum aktuellen Zeitpunkt, ist ein derartiger Eingriff meines Erachtens immer mit einer Schädigung des sich gerade entwickelnden Organismus Bien verbunden. Wenn Du das Brutnest jetzt störst, besteht die Gefahr der Unterkühlung der Brut. Die aktuell wichtigste Aufgabe innerhalb des Bien ist die Aufzucht gesunder Jungbienen. Die Winterbienen gehen jetzt immer stärker ab und müssen ersetzt werden. Wird dieser wichtige Schritt der Anfangsentwicklung gestört, kann das nachhaltige Auswirkungen für die Gesamtentwicklung des Volkes haben. Greifst Du also jetzt in der Wärmehaushalt ein, was Du durch ein Zerlegen des Brutnests definitiv tun würdest, richtest Du definitiv Schaden an.

    Wenn es für Dich also machbar ist, lass derzeit die Finger von diesem Vorhaben. Wenn es unumgänglich ist, solltest Du einen möglichst warmen Tag abwarten und die Brut dem Wind nicht aussetzen.


    Cheers

    Christian

    Hallo Reinhard,


    das zu lesen, beruhigt und ermutigt mich, die Futterwaben weiter zu verwenden. Besten Dank!


    Moin Rainer,


    Du hast vollkommen recht: das wird mir - im Normalfall - nicht wieder passieren. Ich hoffe, meine künftigen Erfahrungen sind nicht immer gleich von so essentieller Bedeutung, dass gleich ganze Völker darunter leiden müssen. Und dank Dir für die weiteren Hinweise zur Fütterung - ich werde sie beherzigen!


    Bis denne
    Christian