Beiträge von DerBergische

    Mit derartigen Honigräumen für 2mal 5 Waben habe ich überwiegend positive Erfahrungen. Allerdings besteht die Gefahr, dass beim Aufsetzen Bienen zwischen den Hälften gequetscht werden. Selbst halbieren halte ich für problematisch, wenn die HR einen Holztechen aufweisen.

    Karl

    Habe fertig. Bei der letzten Frage hätte ich mir eine weitere Antwortmöglichkeit gewünscht:

    "Ich halte für meine Hobbyimkerei eine Internetpräsenz bis auf weiteres nicht für zweckmäßig, da ich eine steigende Honignachfrage nicht befriedigen könnte."

    Kael

    "Deutscher Imkerhonig" ist leider mit "Deutscher Bienenhonig" leicht zu verwechseln.

    Klär mich bitte mal über den Unterschied auf ! Ich weiß schon, dass im Jägerschnitzel kein Jäger ist und nehme an, dass in unserem Honig i.d.R. weder Imker und Bienen sind ;). Ob's "Echter teutscher Honig" ist, ist wieder eine andere Frage.

    Karl

    Selbst wenn man apothekenpflichtige Medikamente bräuchte, wäre es doch der Amtstierarzt selber, der sie verschreiben würde oder nicht?

    "Apothekenpflichtig" (in D z.B. Aspirin oder bis vor kurzem OS) heißt nicht "verschreibungspflichtig" (meines Wissens z.B. Amitraz oder Antibiotika). Letztere dürften wohl i.d.R. von niedergelassenen (Tier)Ärzten, nicht von Amts(tier)ärzten verschrieben werden.

    Karl

    Bei mir hat es ein Jahr gedauert, dann hatte sich mein Körper an das Gift gewöhnt. Ein Stich tut immer noch weh, aber nach eine Stunde ist es meistens wieder gut - wenn es nicht an einer ganz blöden Stelle getroffen hat.

    VG

    Asimov

    Die meisten Imker werden innerhalb einiger Monat unempfindlicher gegen Stiche. Ich z.B. spüre inzwischen Stiche in die Finger nur noch wenige Minuten.

    "Blöde" Stellen sind bei mir - wie wohl auch bei anderen - zum Beispiel die Knöchel oder der Bereich um die Augen. Stiche in diese Bereiche spüre ich manchmal noch 1 bis 2 Tage. Deshalb trage ich beim Imkern fast immer einen Schleier.

    Damit mir Bienen und auch Zecken nicht so leicht in die Hosenbeine gelangen, ziehe ich mir die Socken über die Hosenbeine. Zecken, die auch in Gärten weit verbreitet sind, können Krankheiten übertragen. Das sind in ganz Deutschland die Borreliose, gegen die man nicht impfen kann, und vor allem in Süddeutschland FSMS, gegen die man sich impfen lassen kann.

    Karl

    Sehe das ähnlich wie die vorherigen Stellungnahmen. Ich habe als "Winter-Garten" zur Überwinterung von Kübelpflanzen ein Anlehngewächshaus, das mit Plexiglas-Stegdoppelplatten eingedeckt ist. Diese sind recht bruchempfindlich und würden einen Stockmeißel wohl kaum aushalten. Andere Kunststoffe mögen robuster sein.

    Karl

    Die Frage ist, wie man "anständig" definiert.

    Meine Anforderungen an ein Behandlungskonzept bzgl. Anstand und Leidensdruck:

    Im Juli 'ne TBE mit OS sprühen (nicht MS), und im Winter träufeln. Wenn Du moralisch zum Verdampfen zu weit weg von der Grenze wohnst.

    Evtl. werde ich Ableger dieses Jahr so behandeln und bei der TBE Anfang Juli 2 statt bisher 1 Fangwaben in den Wirtschaftsvölkern einsetzen. Bei Zweifel, ob gut genug gewirkt, notfalls bei einzelnen Völkern noch AS im August.

    Im Frühjahr werde ich wohl bei allen Völkern bis auf 1 oder 2, deren Gene ich bewusst weitergeben möchte, konsequent das ungeliebte Drohnenbrutschneiden praktizieren.

    SpätherbstBehandlung mit OS sowieso; Verzicht darauf nach Vorschlag Kirchhein nur noch in seltenen Ausnahmefällen.

    Zugelassene OS-Verdampfung wäre mir lieber.

    Karl

    Und es wird sehr teuer- Angebot und Nachfrage!!!!

    wieso? Mein Leidensdruck ist gleich null. Wenn man anständig behandelt, gibt es kaum Probleme. ... :)

    Die Frage ist, wie man "anständig" definiert.

    Meine Anforderungen an ein Behandlungskonzept bzgl. Anstand und Leidensdruck:

    1. Eindeutig konform mit der deutschen Rechtslage (also für mich leider noch keine OS-Verdampfung; bitte nicht die Rechtslage hier diskutieren außer es gäbe aus den letzten Wochen definitiv neues)

    2. Keine Gefahr von Rückständen der Produkte in Honig bzw. Anreicherung in Wachs (das schließt für mich insbes. Perizin und Amitraz aus, Bayvarol und Thymol sind diesbezüglich wohl "grenzwertig")

    3. Möglichst keine Resistenzentwicklung (diese Gefahr sehe ich insbes. bei Amitraz und Bayvarol)

    4. Höchstens geringe Schädigung der Bienen; insbes. höchstens in Ausnahmefällen Königinnenverluste (Gefahr sehe ich insbes. bei AS sowie Träufeln, evtl. auch Sprühen, von OS)

    5. Guter Wirkungsgrad (nach meinen Erfahrungen und solchen aus dem Forum zumindest bei TBE bei Wirtschaftsvölkern und bei einmaliger Anwendung von MS bei Ablegern nicht garantiert)

    6. Vertretbarer Arbeits-/Zeitaufwand (bei der von mir gelegentlich eingesetzten MS-Blockbehandlung wohl für Profis zu hoch, auch bei TBE beträchtlich).

    7. Geringe Witterungsabhängigkeit (leider bei den meisten Verfahren, außer TBE, evtl. MS und sythetischen Produkten, nicht gegeben)

    Fazit: Ich sehe für mich persönlich derzeit kein Verfahren, das mir eine anständige Behandlung ohne Leidensdruck ermöglicht.
    Ich hoffe kurzfristig auf eine Zulassung der OS-Verdampfung und mittelfristig auf einen Erfolg der Züchtungsbemühungen)

    Karl

    Ich kenne das mit dem Geschirrspüler vom Kochen.

    Ich bin halt kein Freund von Säuren.

    Natronlauge ist keine Säure (niedriger pH-Wert) sondern eine Lauge (stark basisch bzw. sehr hoher pH-Wert), hat allerdings eine ähnlich ätzende Wirkung wie starke Säuren. Deshalb unbedingt Arbeitsschutz beachten! Übrigens ist auch Geschirrspülmittel basisch und darf keinesfalls in die Augen gelangen.

    Karl

    Ich kann nur von meinen Erfahrungen als Hobbyimker mit TBE mit EINER Fangwabe berichten, das ich seit mehreren Jahren anwende. Lediglich bei einem meiner Völker, bei dem ich eine gute Genetik bzgl. VSH vermute, konnte ich in diesem Jahr auf eine Sommerbehandlung mit TAM verzichten, ohne dass der natürliche Varroafall zum Herbst stark anstieg; dieses Volk hatte als letzte TAM-Behandlung AS im Sommer 2017. Einige andere Völker wiesen nach TBE im August einen relativ geringen Varroafall auf,was mich veranlasste, auf eine Sommerbehandlung zu verzichten. Im September stieg der Varroafall für mich unerwartet drastisch an, was mich zu einer "Notbehandlung" mittels MS-Blockbehndlung veranlasste. Eines dieser Völker hat sich inzwischen, wohl mit Varroaschaden, verabschiedet. Meine persönliche Schlussfolgerung ist, dass nach TBE mit einer Fangwabe in den meisten Fällen noch eine Sommerbehandlung mit AS oder - sofern zugelassen - OS erforderlich ist.

    Mittelfristig hoffe ich auf genetisch verankerte VSH-Eigenschaften.

    Karl

    Den Beitrag finde ich sehr interessant. Ich bin Hobbyimker mit etwa 12 Völkern und würde gerne, falls sie gut aus dem Winter kommt, von einer 2016er Königin mit sehr guten Eigenschaften nachziehen. Wie könnte ich mit einfachen Mitteln das Brutnest einengen, ohne die Schwarmgefahr stark zu erhöhen? Gibt es sonstige besondere Risiken dabei?

    Karl

    Und zwei haben zuviel Internet, und zwei zuwenig.

    Auch schon wieder Langeweile 😉 ?

    Ich gehe jetzt in den Keller Drähte bei Rähmchen spannen. Ich glaube an eine Honigernte auch in 2019. Etwas Muskeltraining könnte auch nicht schaden 💪. Bin nur meist zu faul dazu.

    Karl