Beiträge von DerBergische

    Dr. Werner von der Ohe vom Institut aus Celle vertritt im aktuellem Bienen-journal eine andere Meinung. Wenn ein Imker seinen Honig einfriert und dann zum Verkauf wieder auftaut, muss er ihn mit dem Wort aufgetaut kennzeichenen.

    Wenn er es schafft, dass der Honig gefriert (durch Bildung von Wasserkristallen fest wird) ist die Deklaration bestimmt sinnvoll. Bei -18°C in meinem Gefrierschrank bleibt Honig (zäh)flüssig, so dass ich ihn gar nicht auftauen (=vom festen in den flüssigen Zustand überführen) kann. 😁

    Karl

    Habe mich im Herbst durchgerungen, eine Rückstellprobe von einer Frühtracht mit Raps (statt dem erhofften Löwenzahn) in Hohenheim auf Pestizide aus der Rapsblütenspritzung untersuchen zu lassen. Leider wurden zwei Fungizide in Konzentrationen gefunden, die mich veranlassen, für dieses Frühjahr Standplätze >3km (besser 5km) von Raps zu suchen, zumal ich aktuell auch ein neues Rapsfeld nur ca. 1,5km von zu Hause habe. Dr. Wallner sagte mündlich, solche Funde seien 2017 nicht ungewöhnlich gewesen. Ich bin gespannt auf den für März erwarteten Jahresbericht aus Hohenheim.

    Karl

    P.S.: Ich hatte auch im www vergeblich nach deutlich billigeren Privatlaboren gesucht. Das schließt aber nicht aus, dass es solche doch gibt.

    lmkere seit 4 Jahren mit inzwischen 14 Völkern, teils Carnica teils Buckfast, überwiegend Mischung, da standbegattet, im Beutensystem Dadant. Bisher weder wilde Stecher noch "wehrlose" Kuschelbienen dabei. Hier ist die alte Stechermär zum Glück nicht verbreitet.

    Karl

    Habe am 7.12. OS-Behandlung gemacht. Innerhalb 5 bis 6 Tagen nach der Behandlung fielen zwischen etwa 40 und über 500 Varroen je Volk. Etwa 3 Wochen nach der Behandlung lag der "natürliche" Varroafall bei einigen Völkern immer noch höher als kurz vor der Behandlung; wie schon von anderen geschrieben, ist dieser von vielen Faktoren abhängig; 3 Wochen Abstand waren wohl zu kurz ...

    Gestern lebten meine 14 Völker noch alle; die meisten machten auf mich subjektiv einen recht vitalen Eindruck.

    Karl

    Im Moment habe ich auch ein Volk, das einerseits einen relativ hohen Totenfall auf dem Boden hat und sich möglicherweise zusätzlich kahlfliegt; die Bienenzahl erscheint mir bei Blick von oben in die Wabengassen deutlich geringer als im Dezember. Es ist das Volk mit dem stärksten Varroafall vor der Winterbehandlung. Falls es eingeht, werde ich vor allem nach Varroakot schauen.

    Karl

    Ich vermarkte im TO-Glas mit einem Foto unseres romantischen Dorfkerns auf dem Etikett und genauer Herkunftsangabe. Bin damit sehr zufrieden. Da es ansonsten kaum Produkte mit diesem Lokalbezug zu kaufen gibt, wird der Honig wohl auch gerne mal verschenkt. Die Möglichkeit, auch einen Honig mit 19% WG, dann mit sehr kurzem MHD, noch zu verkaufen, habe ich schon genutzt.

    Karl

    Völker, die mit der Milbe nicht klarkommen, werden von der Nachzucht durch die Selektion der Drohnen dieser Völker ausgeschlossen.

    Evolution und Darwin sind sicher Begriffe, die in diesen Zusammenhang passen. Aber kann mir jemand erläutern, wie ich mir die Selektion der Drohnen und im Zusammenhang damit die Entwicklung der Völker konkret vorstellen muss? Sind dabei Völkerverluste in größerem Umfang einkalkuliert?

    Karl

    Meine 10 Wirtschaftsvölker habe ich mittels TBE im Juli oder AS 60% im Nassenheider-Verdunster Mitte August behandelt; bei immer noch hoher Varroabelastung habe ich noch eine AS-Behandlung in der zweiten Septemberhälfte nachgezogen. 4 Ableger aus der TBE wurden mit MS behandelt. Im November lag die Varroabelaastung gemäß Windelkontrolle zwischen 0,1 und 9 Varroen/Tag. Verkrüppelte Bienen sind mir bei flüchtiger Durchsicht nicht aufgefallen.

    Bei 3 Völkern mit maximal 0,5 Varroen/Tag habe ich auf eine Spätherbstbehandlung verzichtet; ob das gut war wird sich zeigen. Bei den übrigen Völkern habe ich Anfang Dezember OS geträufelt. In den Tagen danach sind zwischen 40 und über 500 Varroen pro Volk gefallen. Alle 14 Völker sind am leben; die meisten machen einen recht starken und fitten Eindruck.


    Karl,

    der Euch allen erholsame Festtage, gesunde Bienen und viel Honig für 2018 wünscht.

    Warum so kompliziert? Es genügt eine warme Lagerung bei ca. 25 Grad. Dazu kann man sich einen"Brutraum" basteln, der aus 2 Zargen und einem untergelegten Heizkissen besteht. evtl mit Zeischaltuhr für das Heizkissen. Verlängert nicht endlos, aber deutlich.

    Habe auch schon mal frisch geschleuderten Honig im Eimer ca. 2 Wochen in der Wohnung statt im Keller gelagert, weil kein Edelstahlabfüllbehälter zum Rühren frei war (meine "Marotte", nicht im Kunststoffeimer zu rühren). Eine längere Lagerung bei 25° dürfte die Qualität langsam verschlechtern, indem Enzyme abgebaut und HMF gebildet werden. Zudem wird zumindest bei relativ hohem Wassergehalt die Gefahr der Gärung erhöht

    Karl