Beiträge von DerBergische

    Habe Dadant gewählt, da es das Format meines Imkerpaten war und die Entscheidung nicht bereut. Besitze die 3 empfohlenen Bücher. Bei der praktischen Imkerei halte ich mich am ehesten an Gerdes.

    Karl

    Die Milben in der verdeckelten Brut kannst mit keiner Diagnostik finden. Sie sind im Sept. dann plötzlich da....


    Und ob die Brutscheune viele oder wenige Milben hat, zeigt eine konsequente Blockbehandlung mit OXS (7 * 3 Tg.).

    Doch, eine größere Menge mindestens 7 Tage verdeckelte Brutzellen öffnen und nachsehen. Das ist meiner Meinung nach die einzige Diagnostik, die wirklich schlüssige Resultate liefert.

    Liebe Grüße Bernd.

    2018 habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die Varroazahlen bei der Gemüllkontrolle von August nach September sprungartig anstiegen. Vermutlich müsste man, um den Varroabefall eines Volkes realistisch zu quantifizieren, wirklich viele Brutzellen öffnen, was absolut nicht meine Lieblingstätigkeit ist.

    Karl

    ... es kann auch am Brutrhytmus der Volker liegen, wenn viele Waben verdeckelt sind (bei mir nicht, da fast die ganze Brutfläche von Kastanien überpollt war) stecken auch viele Milben mit drinn die du nicht erfasst. Und plötzlich peng, die Prozente steigen gen Milbengefahr.

    Seid bitte Aufmerksam, ich traue dem Braten nicht!

    So ein Schüttelbecher plus Spritus kosten nich die Welt, gemacht ist das auch ganz schnell....

    Nur wer wirklich und dauernd weiß was Sache ist........:daumen:

    Was ich bei allen Diagnoseverfahren unbefriedigend finde, ist dass die Varroen in der Brut nicht mit erfasst werden, es sei denn ich würde Brutzellen öffnen. Insofern fürchte ich, dass uns weder die "Varroawindel" noch Puderzucker, CO2 oder Alkohol die ganze Wahrheit über den Varroabefall offenbaren. Nach meinem Verständnis müsste die Vergleichbarkeit am besten sein, wenn bei allen untersuchten Völkern ein gleicher Brutstatus vorliegt, z.B. sowohl Brut kurz vor der Verdeckelung, die Varroen "aufnimmt", als auch schlüpfende Brut.

    Karl

    Doch. Nicht alle, aber es gibt durchaus verschiedene Gruppen von Bakterien, die Sporen bilden.


    Gruß von Kikibee, Mikrobiologin

    Hierzu z. B. https://www.spektrum.de/lexiko…pakt/bakteriensporen/1202

    Karl


    Bzgl der Dienstleister, die Kleinmengen von Wachs umarbeiten, vermute ich, dass längt nicht jeder ganz offiziell mit Billigung der zuständigen Behörde "Seuchenwachs" verarbeiten darf. Mein Umarbeit jedenfalls nicht.

    Karl

    Wenn die FKP über das Amt läuft, geht das Ergebnis sehr schnell. Doch als einfacher Einsender für ein Gesundheitszeugnis..... Sehr langsam

    Da im Nachbarort AFB ausgebrochen ist und mein Haus-Bienenstand im Sperrbezirk liegt, habe ich mehrfach Futterkranzproben gezogen oder durch BSV ziehen lassen und nach Mayen zur Untersuchung geschickt. Überwiegend, insbes. bei Hinweis auf AFB in der Nachbarschaft, kamen die -glücklicherweise bisher immer negativen - Untersuchungsergebnisse innerhalb etwa 2 Wochen. 2018 habe ich allerdings bei selbst eingesandten Proben wegen Überlastung des Labors auch mal deutlich länger warten müssen.

    Unsere Vet-Ämter schicken Proben auch an ein NRW-Landesinstitut in Krefeld. Als ich dieses per Email wegen Kosten/Bedingungen für die Untersuchung einer Futterkranzprobe angefragt habe, hielt man nicht einmal eine Antwort für nötig.

    Karl

    Ich lasse nach dem Abschleudern HR-Rähmchen vor dem Einlagern von den Bienen ausschlecken. Bei Waben, in denen wenige Zellen mit Pollen sind, schneide ich diese aus, um die Gefahr des Wachsmottenbefalls zu verringern. HR-Waben mit viel Pollen gehen gemeinsam mit mir zu dunkel bzw. älter als etwa 2 Jahre gewordenen Waben zum Einschmelzen. Das gewonnene Wachs lasse ich gemeinsam mit Wachs vom Drohenbrutschneiden zu MW für die BR umarbeiten.

    Karl

    Ich hatte weniger Völker als gemeldet, das kann zum Problem werden.

    Ich habe die Anforderungen der TSK bei uns in NRW so verstanden, dass am Jahresbeginn die maximal für das Jahr zu erwartende Völkerzahl einschl. Ablegern zu melden ist (mag sein, dass früher mal die Zahl der "eingewinterten" Völker zu melden war). Insofern würde ich zumindest bei uns in NRW Probleme mit der TSK nur erwarten, wenn man zu wenige Völker gemeldet hat. Liege ich da falsch oder ist einfach die Rechtslage in anderen Bundesländern anders?

    Karl

    In Wuppertal Sommerlinde weitgehend verblüht, späte Lindenart (Silberlinde?) noch in Knospe.

    Ansonsten fliegen die Bienen kräftig auf Brombeeren.

    Karl

    Ich ernte pro Jahr etwa 300 bis 400 kg und bin auch kein großer Freund von Kunststoffeimern. Allerdings benutze ich solche zur kurzfristigen Lagerung nach der Ernte. Ich besitze 2 Edelstahl-Abfüllkübel, in denen ich meinen Honig - meist nach Animpfen - mit dem Auf-und-ab rühre, um ihn dann zeitnah in Gläser abzufüllen, in denen er dann im Keller bis zum Verkauf lagert. Das hat allerdings den Nachteil, dass für Rühren, abfüllen und Etikettieren im Juni/Juli ein hoher Zeitaufwand entsteht, den ich mir als Rentner allerdings leisten kann. Bei der langfristigen Lagerung im Glas bilden sich bei mir häufig kleine Kristalle am Rand bzw. eine weißer Schicht auf dem Glas.


    Zum Sieben reicht mir die konventionelle Kombination Grob-/Feinsieb, durch die meist zwischen 50 und 100 kg ohne Siebreinigung durchlaufen.


    Karl

    Hallo Ede,

    einige Deiner Kritikpunkte kann ich teilen, andere nicht. Die Unterschiede in den Regelungen je nach Bundesland/Freistaat empfinde ich auch als sinnlos, ebenso die zumindest bei uns in NRW recht unterschiedliche Handhabung durch die einzelnen Veterinäre.

    Deine Behauptung, Vereinsmitglieder müssten ihre Bienenstände nicht selbst anmelden, trifft in NRW nicht zu. Da Du Dein Profil nicht ausgefüllt hast, weiß ich nicht, woraus Du diese Aussage herleitest. Mein Eindruck ist, dass Imker, die keinem Verein angehören, häufiger schlecht über gesetzliche Bestimmungen und aktuelle AFB-Lage informiert sind, obwohl Informationen im Internet prinzipiell verfügbar, aber manchmal schwer zu finden sind.

    Im großen und ganzen habe ich den Eindruck, dass das System, vor allem Dank der ehrenamtlich tätigen BSV, bei uns einigermaßen funktioniert. Eine völlige Deregulierung halte ich für kontraproduktiv.

    Karl

    Bekam gestern den Anruf, dass ein Schwarm nahe einem meiner Stände gesichtet wurde. Als ich eintraf, war er "über alle Berge". Vermutlich stammte er aus einem Volk mit einer gut versteckten verdeckelten WZ, die ich bei der letzten Durchsicht vor 6 Tagen übersehen hatte.

    Ein fremder Carnica-Schwarm, den ich vor 2 Wochen eingefangen habe, hat zwar die gegebenen MW gut ausgebaut, aber noch keine Stifte.

    Karl