Beiträge von DerBergische

    Bekam gestern den Anruf, dass ein Schwarm nahe einem meiner Stände gesichtet wurde. Als ich eintraf, war er "über alle Berge". Vermutlich stammte er aus einem Volk mit einer gut versteckten verdeckelten WZ, die ich bei der letzten Durchsicht vor 6 Tagen übersehen hatte.

    Ein fremder Carnica-Schwarm, den ich vor 2 Wochen eingefangen habe, hat zwar die gegebenen MW gut ausgebaut, aber noch keine Stifte.

    Karl

    Erkenntnis 1: Ich brauche neue Beuten...... :evil:

    Evtl. auch neue Brille ? :)

    Habe in den letzten Tagen gemerkt, dass ich wohl auch eine neue Brille bräuchte, obwohl die aktuelle gar nicht so alt ist ...

    Meine Ladies haben mich wohl veräppelt. :evil:

    Einzelheiten erspare ich mir. Die Zeit brauche ich, um zu überlegen, wie ich mehrere Völker noch am Schwärmen hindern kann.

    Karl

    Interessant auch für mich. Habe zu hause 2 Völker, von denen eines "nicht aus den Pötten kommt" und das zweite sich mäßig entwickelt. Vor allem vor erstem lagen vor etwa 2 Wochen auch fluginfähige und tote Bienen. In der Beute relativ unauffällig. Eine BSV meinte vielleicht Vergiftung. Allerdings waren auf Oberträger ca 1 Woche vorher Bienen mit abgespreizten Flügeln festgestellt worden, die ein befreundeter BSV als CBPV-Symptome deutet. Viele scgwarze/unbehaarte Bienen habe ich nicht gesehen, aber gelegentlich "steckengebliebene" Larven. AFB-Futterkranzproben im Herbst und im Februar waren negativ. Verwirrend! Versuche es jetzt mit Umweiselung..

    Bei mir im Garten (Wohngebiet, Landwirtschaft in 1km ) steht ein großer gelbblühender Rhododrendrom luteum, früher als Azalea pontica gehandelt, 150m entfernt eine kurze Hecke davon.

    Eine Tabelle zum MHD je nach Wassergehalt gibt es im genannten Artikel nicht. Es wird nur die Gärungstendenz ins Verhältnis zur Anzahl der je nach Wassergeahlt erforderlichen Hefezellen gesetzt.

    Das hilft dem Praktiker aber wenig, weil er die Zahl der Hefezellen nicht bestimmen kann und nur die Gärung, nicht die Phasentrennung erfasst wird.


    Wolfgang

    Interessant finde ich in dem Artikel u. a. die Aussage, dass unter 17,1% WG keine Gärungstendenz festgestellt wurde, ab 20,1% eine permanente Gefahr der Gärung besteht und dazwischen die Gärungstendenz von der - allerdings uns Imkern i.d.R. nicht bekannten - Zahl der Hefezellen abhängt. Darüber hinaus enthält der Beitrag Tipps u. a. zur Lagertemperatut.

    Karl

    Ich würde den Honig bis nach Pfingsten bewusst relativ warm bei Wohnraumtemperatur lagern in der Hoffnung, dass die Kristallisation nicht so schnell einsetzt, und nach Pfingsten anfangen, in etwa nach dem Schema von https://www.die-honigmacher.de/kurs3/seite_32000.html zu rühren (Beginn, wenn Schlierenbildung oder nach Animpfen). Bei 22° geht die Kristallbildung langsamer als bei Kellertemperatur vonstatten, müsste aber auch funktionieren. Allerdings würde ich ab sofort etwa alle 2 Tage kontrollieren, ob die Kristallisation einsetzt, was bei hohem Rapsanteil besonders schnell geht, Sollte das vor mehrtägiger Abwesenheit der Fall sein, entweder Honig im Eimer erstarren lassen und später bei Kollegen "auftauen" oder abfüllen, solange er noch fließfähig ist, und in Kauf nehmen, dass sich grobe Kristalle bilden.

    Karl

    Die Feuchtigkeit im Keller kann man in den Griff bekommen.

    Die Ausführungen zur Feuchtigkeit im Keller sind plausibel.

    Ich selbst rühre meinen Honig zeitnah nach dem Schleudern und fülle ihn dann in Neutralgläser mit Twistoff-Deckel ab. Diese lagere ich im Keller, dessen Temperatur zwischen etwa 12° und 19°C schwankt. Nennenswerte Probleme oder Kundenreklamationen hatte ich bisher noch nicht, allerdings gelegentlich die bekannten "feinkristallinen Ausblühungen" als optischen Mangel.


    Auch ich freue mich, wenn ich einen Wassergehalt unter 17 % erreiche und dann guten Gewissens 2 Jahre Mindesthaltbarkeit angeben kann. Bei Honig zwischen 17 % und 19 % WG gebe ich ein MHD zwischen 3 Monaten und 2 Jahren an. Ich achte darauf, dass keine honigfeuchten oder mit Pollen belegten ausgeschleuderten Waben (Hefen?!) über Winter eingelagert und wiederverwendet werden. Eine gute Richtschnur zum Thema MHD gibt eine Veröffentlichung des LAVES/Celle im Bienenjournal, nach meiner Erinnerung Ausgabe 3/2018.

    Karl

    Eine im Frühjahr zulässige Alternative wäre meines Wissens das Sprühen 3%iger Oxalsäure, z. B. verdünnt aus Oxuvar5,7. Honigräume wären vorher abzunehmen. Bitte unbedingt Hinweise des Herstellers und ggf. von Bieneninstituten beachten, insbes. bzgl. Arbeitssicherheit. Persönliche Erfahrungen damit habe ich noch nicht.

    Karl

    Ich rühre meinen Honig, oft nach Animpfen mit kremigem Honig, zeitnah nach dem Schleudern in etwa nach den Empfehlungen von diehonigmacher.de mit dem AufUndAb und fülle ihn ohne längere Lagerung im Eimer und Auftauen ab. Bei dieser Vorgehensweise hatte ich bisher keine Probleme bzgl. Entmischung.

    Karl