Beiträge von DerBergische

    Wer mit Oxuvar-Zuckerlösung träufelt, sollte es nur einmal und wegen Brutfreiheit und verkürzter Lebensdauer der Bienen so spät wie möglich.

    Die verkürzte Lebensdauer finde ich interessant/wichtig. Kann jemand dazu einen Link zu einer wissenschaftlichen Untersuchung bzw. Veröffentlichung einstellen?

    Karl

    Zum Gewicht: Ich habe auch 12er Dadant. Mein "Sollgewicht" nach der Einfütterung Ende September liegt bei etwa 40 kg. Derzeit haben die meisten Völker ebenso wie letztes Jahr um diese Zeit etwa 35 kg. Das hat bis Anfang Mai 2017 knapp ausgereicht. Einem relativ schwachen Ableger, der derzeit nur 28 kg an die Waage bringt, habe ich Futterteig im unten geschlitzten Beutel aufgelegt.

    Karl

    Bisher habe ich Oxalsäuredihydrat-Lösung von Bernburg 3,5% geträufelt, bei der 300g mitgelieferter Sacharosezucker zu den 300g Oxalsäuredihydrat-Lösung gekippt werden, um 500ml gebrauchsfertige Lösung für etwa 10 Völker zu erzeugen. Von diesem Produkt gibt es eine Doppelpackung mit insgesamt 600g Oxalsäuredihydrat-Lösung und 600g Zucker zum Preis von etwa 25€, die für etwa 20 Völker reichen müsste.


    Für das neue Oxuvar 5,7 finde ich für 1.000g Lösung im Internet einen Preis von etwa 24€. Die Kosten für die zuzusetzenden 1.000g Zucker dürften unter 1€ liegen. Nach meiner Rechnung komme ich damit für 1.000ml gebrauchsfertige Oxalsäuredihydrat-Lösung mit Zucker für etwa 20 Völker auf etwa 15€ und liege damit deutlich niedriger als bei dem ersten Produkt.


    Oder habe ich bei dieser Rechnung einen Denkfehler gemacht ?

    Karl

    Das Ablösen der Etiketten ist für mich auch ein wichtiger Punkt. Bei morelabels bekomme ich Etiketten, die sich nach Einweichen schnell lösen, evtl. sogar trocken abziehen lassen. Das Papier wellt sich allerdings manchmal etwas und billig sind die Etiketten auch nicht

    Karl

    Ähnliche Probleme letzte Woche bei mir: An einem Stand mit 3 Völkern beim ersten Volk winziges Brutnest aber nicht die nicht gezeichnete Kö gefunden, beim zweiten bei dritter Durchsicht zwar keine Stifte aber die Kö gefunden. Beim 3. Volk weder Stifte noch Kö gesichtet, gezeichnete ReserveKö von einem Freund unter Futterteigverschluss zugesetzt und nach 4 Tagen nicht wiedergefunden. Bei Volk an anderem Stand Ende September noch Kö (falls ich mich nicht verguckt habe) und verdeckelte Brut gesehen, aber seitdem bis heute keine Stifte.

    Für mich ist es schwer zu differenzieren, ob Brutpause oder Weisellosigkeit. Ob mir zu dieser Jahreszeit eine Weiselprobe zuverlässig sagen würde, ob eine begattete Kö im Volk ist, bin ich nicht sicher. Werde nächstes Jahr wohl alle jungen Kö's zeichnen, obwohl ich Angst habe, dass sie mir dabei wegfliegen oder beschädigt werden könnten.

    Karl

    Wenn Du die Rähmchen zwischen ausgebaute Honigrähmchen setzt, bauen sie sie schon gerade aus.

    Das habe ich auch erfolgreich probiert, als mich diesen Sommer ein Kunde nach Wabenhonig fragte. Die Bienen haben allerdings nicht mehr allzu viel eingelagert, da es schon zu spät im Jahr war.

    Karl

    Hallo,

    einen noch nicht allzu starken Ableger (Dadant), der vor etwa 3 Wochen eine neue Kö bekommen hat, möchte ich Wespen möglichst draußen halten und die Erzeugung von Winterbienen bis etwa November fördern. Zu diesem Zweck habe ich das Flugloch mit Schaumstoff stark verkleinert und die Varroaschublade druntergeschoben. Auf Rat eines Freundes und hier im Forum werde ich kurzfristig noch auf etwa 6 Waben schieden. Ich überlege, in diesem Zusammenhang statt der Varroaschublade ein Wärmebrett nur unter dem geschiedeten Brutnestbereich einzulegen bzw. evtl. durch das Flugloch einzuschieben, wobei ich als Hauptzweck die Reduzierung von Zugluft bei starkem Wind im Brutnestbereich sehe und hoffe mit dem Wärmebrett die Schimmelgefahr hinter dem Schied zu reduzieren . Bzgl. Material bin ich unsicher: Einfach vorhandene Laminatreste zurechtschneiden oder etwas anderes kaufen? Hat jemand bzgl. Material und Geometrie Erfahrung/Tipps?

    Karl

    Mit dieser Schleuder (mit Handantrieb; Motor ist nachrüstbar) habe ich in 3 Jahren in Summe etwa 700 kg Honig aus Dadant HR-Waben geschleudert. Dabei sind etwa 4 bis 5 Waben zu Bruch gegangen, möglicherweise schlecht gedrahtete.

    Karl

    Auf deiner Stelle würde ich den Boden schließen, damit sie es etwas wärmer haben; brüten sie ja noch.

    Elk

    Varroaschublade/Windel habe ich schon eingeschoben in der Hoffnung, dadurch bis November die Erbrütung einiger Winterbienen zu unterstützen. Werde sie im Nov wohl zwecks Brutpause für OS-Behandlung wieder herausnehmen. Werde bei wärmeren Wetter Mitte nächster Woche ins Volk reinschauen, ob noch weiselrichtig und ob Krankheitssymptome, evtl. auch noch mit anderem Volk vereinigen.

    Karl


    P.S.:

    Danke für die hilfreichen tröstenden Worte aus dem Südstaat.

    Es ist auch ein Trugschluss das sich Wespen an den Bienensitz ran wagen, sie stehlen nur auf unbesetzten Waben.

    Den Eindruck habe ich beim betroffenen Volk auch. Auf der Windel, die ich vor 2 Tagen eingeschoben habe, liegen zwar einige InsektenBeine; so lange das nur wenige sind, dürfte das aber wohl nicht tragisch sein.

    Da der Stand nur 6 Fahrminuten von zu hause ist, kann ich das Flugloch ggf. schnell wieder öffnen.

    Ansonsten hoffe ich auch, dass die Wespenplage bald ein jahreszeitbedingtes Ende findet.

    Karl

    ... habe ich etwas Angst, dass das zu Kämpfen zwischen Bienen und Wespen um Futterkränze auf den Brutwaben führt. Oder muss ich die nicht fürchten?

    Ein starker Ableger/Volk sollte ohne Probleme mit den Wespen fertig werden. Wichtig ist aber das Einengen des Flugloches auf ca. 1-2 Bienenbreiten.

    Das Flugloch habe ich eingeengt. Der Ableger ist nicht allzu stark. Nach Weisellosigkeit ist seit knapp 3 Wochen eine eingeweiselte begattete Kö am Stiften.

    Karl