Beiträge von Spurbiene

    Denk auch an die Höhe des Flugloches. 8mm sind richtig!


    Und möglichst wegstellen, und nicht zuschauen, wie´s immer weiter geht.


    Von Wespenfallen halte ich nichts. Meist sind einfach die Fluglöcher zu groß, viel zu groß, liest man hier ständig.


    ...
    Hoffentlich begreifen bald immer mehr Menschen, dass wir bunt statt grün brauchen.
    ...


    Das hoffe ich auch, denn aus grün wird braun. (Für meine ehem. Rosenanlage bedeutet das aber ausnahmsweise nichts schlechtes, die vielen Spatzen, welche wir hier das ganze Jahr füttern, fühlen sich in dem Riesenstaubbad sichtlich wohl...)


    Umwelt- und Naturschutz ist ein erzkonservatives Anliegen und darf daher nicht den grünen überlassen werden!


    Weil es gerade zum Thema Grün paßt, noch ein Praxisbeispiel: Die Grünen treiben gerade eine neue Sau durchs Dorf, Anbau von Pappeln als verteuerbare Energie. Bei uns gibt es einen Landwirt, der das macht. Vertraglich mit Vattenfall, damit Vattenfall seine Klimaziele erreicht. So weit so gut. Aber der war mal Biolandwirt und seine Flächen gaben viel Kornblume, Wicke usw. her.


    Nun stehen da Pappelreihen (sieht aus wie eine riesige Baumschule), dazwischen Kornblume, Hederich, Distel, Phacelia uva. Da die Trachtsituation, noch dazu bei der extremen Trockenheit, sehr prekär ist, habe ich meinen Wanderwagen dorthin gebracht, in Absprache mit dem Landwirt. Der Wagen stand 10 Tage da, da sehe ich, wie der Landwirt sämtliches "Un"kraut zwischen den Pappeln beseitigt, mit der sprichwörtlichen deutschen Gründlichkeit. Dabei sind die Pappeln über 1,50 m hoch und dürften von dem Unkraut nicht beeinflußt werden.
    Als ich das erste Mal von solchen Kurzumtriebsplantagen hörte, dachte ich noch, das ist vielleicht keine schlechte Sache, das könnten Refugien für Tiere und Pflanzen sein. Nun gibt es hier schon mehrere und man kann sehen, diese Annahme war weit gefehlt, sie fügen sich nahtlos in die grüne Rasenmäherkultur ein.

    Das hört sich an, als wäre die Königin noch drin und Du hast wahrscheinlich die Bienen alle auf einen Haufen gekehrt und somit einen Freiluftkunstschwarm gebildet? (Beim Abkehren soll man die Kiste offen mit auseinandergerückten Waben erstmal eine Weile hinstellen, dadurch Konfusion erzeugen und dadurch löst sich das Volk auf.) Ich würde nicht zugucken, wie die jetzt sterben, sondern sie jetzt, solange sie noch Futter in sich haben, mittags in einen Karton fegen und verstreuen. Die Bienen haben ja wohl kaum Trachtflug und kaum Brutpflege gemacht und daher ist ihr Lebensarbeitszeitkonto noch voll. Keine Altbienen, die "sowieso" bald sterben, will ich damit sagen.

    Das kennt jeder von uns. Und bei den Schwachmaten, die mittlerweile zu faul oder nicht mehr fähig sind, hinter einem Rasenmäher herzulaufen, erfreut sich der Aufsitzrasenmäher enormer Beliebtheit. Da dürfen sogar schon die Kleinstkinder mitfahren. Man ist schon ein Assi, wenn man sowas nicht hat.


    Vor meinem Haus gibt es so eine Verkehrsinsel. Darin wurden Rosen gepflanzt, das war alles schön, so schön, daß regelmäßig Leute sich Rosen abschnitten (weil sie dachten, es sieht keiner). Die ersten Jahre gut gepflegt. Im Laufe der Zeit verwahrloste das Rosenbeet, so wie das für öffentliche Anlagen heute üblich ist. Da mischten sich die Rosen dann eben mit vielen Kräutern, auch gut, jahrelang. Und ich hab das von meinem Grundstück aus immer schön mit bewässert ;-)


    Eines Morgens ein mächtiges Getöse vorm Haus, ein großer Bagger baggerte die Rosen samt Erde aus den Beeten. Ich raus, um die Arbeiter zu fragen, was das werden soll. Antwort: "Wir baggern das hier jetzt alles raus, hier auf dieser schlechten Erde wächst doch nichts. Dann bringen wir GUUUUTE Erde hier rein und säen Rasen." Ich habe dann guerillamäßig massenhaft Wildsamen eingesät, aber das wird nichts, die schrubben nun immer mit dem Rasenmäher drüber.


    Ich nenne das Vernichtung durch Arbeit und solche Leute überflüssige Menschen. Wenn es die nicht gäbe und niemand ihre Arbeit machen würde, keinem würde was fehlen.

    Manche hier können sich offensichtlich nicht vorstellen, wie klein ein Flugloch sein kann/muß, ohne daß die Bienen Luftnot hätten. Ich möchte mal ein Beispiel geben: Bei unseren alten Hinterladern sind am Flugloch 2 Reduzierblenden, eine auf 8x60mm und eine auf 8x25mm. In diesen Beutentyp passen 26 Waben DNM, sind also auch schon ein paar Bienen. Unter günstigen Umständen, wie zur Rapszeit, kann man die Blenden weglassen und hat dann eine Öffnung von ca.15x150mm. Mehr geht schon mal gar nicht. Wenn das Volk die Kiste ganz füllt, stelle ich den 8x60-Wirbel ca. 7mm hoch, ganz auf mache ich nie. Alle normalen Völker haben bei mir das ganze Jahr 8x60. Ableger haben bei mir 8x25 bis zu einer Größe von mind. 10 Waben. Außerdem liegen immer Klötzchen an den Fluglöchern, die bei Bedarf zum Verengen davorgeschoben werden können.


    Und das alles im Querbau, und selbstverständlich ohne Gitterboden.


    Gitterböden machen alles noch schlimmer. Zwar kommen die Bienen nicht rein, aber sie sind dadurch alarmiert. Und dann ein Fehler und es geht los. Meine habe ich das ganze Jahr komplett zu.

    Nach menschlichem Ermessen ist die Natur brutal und deshalb wird sie den Menschen auch überleben.


    Daß die mit leerem Magen nicht reingelassen werden, ist freilich die Lebensversicherung für das eigene Volk, nicht aus Versehen Räuber reingelassen zu haben, schon klar, oder.

    Rauch bewirkt, daß sich die Bienen in die Gassen zurückziehen und mit Honig vollpumpen, da sind sie erstmal beschäftigt und mit vollem Magen friedlich.


    Ich mache 99% ohne Rauch.


    Rauch verwende ich, wenn ich weiß, daß ich an ein stechlustiges Volk gehe, oder wenn ich eine Arbeit ausführe, wo Bienen sich woanders einbetteln müssen (z. B. Abfegen, Auflösen, Umwohnen), oder Jungbienen, die nicht wissen, wo sie wohnen, freigesetzt werden. Die Bienen müssen beim Einbetteln in ein fremdes Volk ein Geschenk für die Fluglochwache mitbringen. Mit leerem Magen werden sie nicht reingelassen (ganz anders als bei der dt. Einwanderungspolitik). Das ist der wesentliche Nutzen bei Rauch, und dann sollte man davon auch Gebrauch machen.

    ..........


    Das Volk hat sich gut gemausert, am WE werde ich von denen 2 volle HR (Dadant) ernten. Hätte ich nie gedacht. Totgeglaubte leben länger, und die Kö ist immer noch dieselbe.
    Die Minis sind übrigens total geschickt und sehr, sehr wendig und flink. Ich meine, zu beobachten, dass sie "fixer" als die grossen sind, mag aber täuschen.


    Du machst nicht zufällig Königinnenzucht? Von diesem Zaubervolk würde ich mal ein paar nehmen, unbegattet.

    An diesen heißen Tagen saßen die Bienen massenhaft vor den Beuten. Eine gute Gelegenheit zum Anschauen, zumal sie super friedlich waren. Und da fand ich auch, daß alle Bienen kleiner aussahen. Wir Menschen schlagen uns bei der Hitze ja auch nicht den Magen voll, vielleicht lag´s daran.

    ...Hauptgrund ist, dass die Bienen stechen, sehr unruhig sind und das Arbeiten an Ihnen nicht viel Spaß macht. Weiterhin sind sie auch schwarmtriebig.
    ...


    Für Stechen und Unruhe ist oft der Imker selbst die Ursache. Machst Du die Völker ständig auf? Und Schwärmen ist natürlich.


    Das mit der Stecherei geht meist von selbst weg, das kann man freilich nicht mitbekommen, wenn man stets vorher umweiselt. Mein Nachbar wollte mal ein Volk abschwefeln, aber ich habe gesagt, er soll es lieber mir geben. Er hat es mir dann mit vollem Honigraum geschenkt, so hatte er die Schnauze voll von der Stecherei. Aber es wurde dann lammfromm. Mir ist sogar mal eine Wabe runtergefallen, und nicht mal da gab es eine Stecherei. Was ich damit sagen will: Ein bißchen mehr Geduld und dann kannst Du Dir solche Aktionen ,wie oben beschrieben, ersparen.

    ...
    Dann muss ich noch etwas mehr herumfragen, ...


    Hallo, ich nochmal. Falls Du auf keinem Markt jemanden findest, schau doch mal in die Gemüseläden, Bäckerläden usw., wo Honig angeboten wird. Das ist i. d. R. regionaler Honig und die Adresse vom Imker steht auf dem Etikett.


    Kunstschwarm per Versand ist leider [siehe o. g. Film, oh je] üblich, aber hole Dir Deine Bienen lieber von einem Imker in Deiner Nähe, wenn Ihr Euch sympathisch seid, ist das dann gleich Dein "Pate". Als Anfänger brauchst Du immer jemanden, den Du schnell mal um Rat fragen kannst, oder der Dir mit Waben usw. aushelfen kann.


    Viel Erfolg!

    Du meinst, ein Völkchen, also eine Beute mit Waben darin?


    Absoluter Unsinn, meine Meinung.


    * Seuchenfreiheitsbescheinigung nötig
    * Der offene Honig würde auslaufen und alles verkleben, schon deshalb...


    Du wirst in Deiner Umgebung auf jeden Fall einen Ableger bekommen, gegen Geld gibt Dir ein Imker alles.


    Imker trifft man z. B. auf Märkten, da wo die Honiggläser verkauft werden. Einfach ansprechen.