Beiträge von ChrisAusEssen

    Ich halte selber erst seit diesem Jahr Bienen, aber ich glaube eine pauschale Aussage zur Temperatur für die Futterabnahme ist schwierig.
    Ein Volk bei mir hat bei 18° 5l Sirup in 3 Tagen weggehauen und sollte nun voll sein.
    Das kleinere Volk direkt daneben nimmt scheinbar unter 20° nichts an...ein Glück für mich, dass hier es in absehbarer Zeit nochmal wärmer wird. Sirup steht nun drauf, der wird ja nicht so schnell schlecht. Vielleicht passt es ja doch noch.

    Kurzes Update.
    Ich hatte freundlicherweise vom Imker, vom dem ich den Ableger bekommen habe, die Woche noch eine neue Königin erhalten und hoffentlich erfolgreich umgeweichselt (habe nicht reingeschaut aber sie zumindest nicht tot vor dem Flugloch gefunden)


    Ob die Bienenmasse ausreicht, wird mir wohl erst der Winter zeigen. Ich bilde mir zumindest ein, dass mehr Futter abgenommen wird und auch mehr geflogen wird - auch wenn es ja eigentlich nicht sein kann.

    Ärgerlich, aber ich sehe es positiv.
    Mein erster Gedanke war soweit richtig, ich gehe wohl mit einem starken Volk in den Winter und habe einiges auch praktisch gelernt - nur füttern wäre ja auch langweilig.


    Ich Danke allen für die Antworten. Was würde ich bloß ohne das Forum machen.


    Grüße Chris

    Ich bin zwar selbst blutiger Anfänger, habe aber selbst mit dem Dispenser gearbeitet.
    Die Zweite Behandlung ist doch erst nach der Fütterung vorgesehen. Wenn die noch nicht durch ist, dann würde ich nicht behandeln. Mein Ziel wäre ein Start der Behandlung mitte/Ende September.


    Bestimmt sind aber auch noch Meinungen von erfahreneren Imkern vorhanden.

    Dem Wunsch nach einer neuen Regentin wollte ich in sofern nachkommen, dass ich für das nächste Jahr schonmal Königinnen vorbestellt habe. Das zweite Minivölkchen zeichnet sich nämlich nicht nur durch gutes Wachstum aus, sondern auch durch eine ausgesprochene Wehrhaftigkeit:roll:


    Das mit den ausreichend starken Völkern, Jungköniginnenreserve und ausreichend Drohnen ist im ersten Jahr so eine Sache...:oops: und wenns so weiter geht wohl auch im zweiten.


    Ich habe denen jetzt dennoch eine weitere Portion Futter verabreicht und werde Mitte/Ende der Woche mal schauen, ob es denn mal wieder frische Stifte gibt und wie es sonst ausschaut. Da es sich bei dem Volk eh um meinen "Kümmerling" handelt, der seit Wochen auf seinen 7 Waben herumdümpelt, wenig Futter abnimmt und auch einen deutlich kleineren Flugbetrieb als sein Nachbarvolk aufweist, werde ich da nicht mehr in eine begattete Königin investieren. Vielleicht war das dann auch mein Volk zum totgucken.:-( Es heißt ja wohl auch starke Völker stärken und schwache auflösen.
    Dann vereinige ich lieber und hoffe mit dem verbleibenden Volk aus dem Winter zu kommen.

    Die Königin ist aus diesem Jahr. Der Ableger wurde Ende Mai gebildet.
    Das Volk hatte im August ein paar Spielnäpfchen angelegt, die aber nicht bestifftet bzw. entfernt wurden.


    Dann werde ich erstmal warten.

    Hallo mal wieder.
    Heute sollten eigentlich mal wieder meine Minivölker wieder gefüttert werden.
    Nach meinem ersten Varroabehandlungsversuchs zog ich mal eine Brutwabe. Prompt lief dort die Königin herum doch irgendwie erschien mir die Wabe etwas auffällig.
    Nur noch zwei weitere Waben mit auslaufenden Brut - keine frische.


    Spermavorrat schon zu Ende?

    So viele Drohnen werden jetzt ja wohl nicht mehr nachgezogen?


    Abseits vom Stand ablegen und beim Zweiten Volk einbetteln lassen?


    Sorry, dass ich hier schon wieder fragen muss.


    Grüße
    Chris aus Essen

    Hallo Jürgen und Danke für die beruhigende Antwort.



    Von deinen 7 Waben haben 6 Brut, die meisten Milben Befinden sich in der verdeckelten Brut
    Auch hier hat die Verdunstete - Menge gereicht sonst währe so gut kein Milbenfall gewesen.


    Echt? Ich hätte es höchstens als minimal erhöhten natürlichen Milbenfall abgetan - zumal auch viel weniger als die angepeilten 10-15 bzw 20-30ml pro Tag verdunstet sind.
    Varroabehandlung ist trotz diverser Lektüren doch noch eine ganz große Unbekannte...



    Grüße


    Chris aus E

    Hallo zusammen,


    kurz die Ausgangslage:
    2 5-Wabenableger (Zander) Ende Juni erhalten, regelmäßig gefüttert 1:1


    Stand Mitte/Ende Juli
    1. Ableger
    - auf 8 Waben gewachsen
    - erhielt noch eine ordentlich Portion Futter
    - Milbenfall 1/Tag


    2. Ableger
    - auf 7 Waben angewachsen
    - ebenfalls Futter
    - Milbenfall 1/Tag


    Nach meinem Urlaub sah es am 13.8 so aus:
    1. Ableger
    - Zarge komplett ausgebaut
    - Bienenbart vor dem Flugloch
    - Wildbau oberhalb und unterhalb der Rähmchen
    - verdeckelte Brut auf 7 Waben, 5 davon nahezuvollständig mit kleinem Futterkranz in den äußersten Ecken
    - erhielt dann eine zweite Zarge - leider nur mit MW (warte immernoch auf die versprochenen Leerwaben)
    - und insgesamt 3 kg Zucker 1:1 in 2 Portionen
    - Milbenfall ermittelt bis zum 17.8 ergab ~4 Milben/Tag


    2. Ableger
    - 7 Waben achte im Bau
    - Brutnest mit verdeckelter Brut über 5-6 Waben
    - ebenfalls 1:1 in zwei Portionen
    - Milbefall bis zum 17.8. ergab ~4 Milben/Tag



    Nun startete ich am 18. die Milbenbehandlung (zweite Zarge zu etwa 1/3 ausgebaut). Wetterbedingt habe ich mich für den Liebig-Dispenser entschieden. Bestückt nach Anleitung (17-19° Tageshöchsttemperatur) und nach einem Tag habe ich die Verdunstungsmenge bestimmt (Einzarger etwa 10ml/Zweizarger etwa 15ml) und beim Einzarger den Docht vergrößert - der Zweizarger hatte ja bereits die volle Dochtgröße.
    Heute nun (nach drei Tagen) erneut reingeschaut. Beim Einzarger sind in den drei Tagen nun etwa 35 der 50ml verdunstet, beim Zweizarger etwa nur 40 der 100ml.
    Milben auf der Windel beim Einzarger 25 und beim Zweizarger 19 - insgesamt nach 3 Tagen.


    Wenn ich mir das Ergebnis meines ersten Varroabehandlungsversuches anschaue, so kann wohl davon ausgehen, dass das nix war.
    Die Frage ist nur, was nun? Das Wetter wird hier auf absehbare Zeit nicht wesentlich wärmer werden (max 22° aber mit dann viel Regen).


    Da die Verdunstungsfläche des Dispenser - zumindest für meinen etwas feuchteren Standort wohl zu klein ist - dachte ich daran es nun vielleicht doch mit dem Schwammtuch zu versuchen.
    Macht das Sinn es bspw. heute Abend noch "nachzuwerfen" (morgen bis 18°) und dann ab Sonntag wieder zu füttern bis in 3-7 Tagen zur Wiederholung des ST?
    Sollte ich dann vielleicht den Zweizarger wieder einengen (Zwecks der Verdunstung durch die Brutnestwärme) und die ausgebauten Waben vielleicht bienenfrei dem Kümmerling spendieren?



    Grüße


    Chris aus Essen


    Ich halte es für wichtig, überhaupt zu behandeln, natürlich nach bestem Wissen und Gewissen.


    Das trifft es meiner Anfängermeinung nach am besten.
    Ich stehe hinter meinen Ablegern, hänge über der Windel, studiere den Wetterbericht...und kratze mir am Kopf.


    Eigentlich wollte ich ja mit dem Schwammtuchbehandeln, auch weil dann die Königin wohl nicht aus der Eilage geht. Da das Wetter aber nicht wesentlich besser wird, mir die Schwammtuchbehandlung nun zu unsicher ist, ich aber bei etwa 4 Milben/Tag nicht länger warten will, habe ich mich dann aber nun doch für den LiebigDispenser entschieden - auch wenn es mir etwas wiederstrebte.


    Habe aber nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, um einen größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, ohne die Bienen mit einer möglicherweise nicht wirksamen Behandlung zu traktieren.
    Obs richtig war...das zeigt die Zeit.

    Da ich mit der Bienenhaltung begonnen habe, schaue ich mir im Urlaub gerade die Honigetiketten an. Dabei bin ich am Wochenmarkt auf einen Imker gestoßen, der "Honig in bioqualität" verkauft. Er meinte offen er sei nicht zertifiziert, erfülle aber ansonsten alle Anforderungen.
    Das würde dann aber eigentlich rechtlich auch nicht gehen, oder?

    Ich klinke mich hier mal ein, da meine Ableger eine ähnliche Größe besitzen.


    Wie sieht da eigentlich mit einer Frühsommerbehandlung gegen die Vorroa aus?
    Aktuell fallen <1 Milbe/Tag bei meinen Ablegern. Ich fahre Ende nächster Woche in den Urlaub und würde dann erst Anfang/Mitte August behandeln. Jetzt noch möchte ich eigentlich nicht, da ich die sichtbare Aufwärtsentwicklung nicht bremsen möchte und der Milbenfall mir noch recht gering erscheint.
    Auf der anderen Seite bedeutet der Urlaub in dem Fall eine ganze Milbengeneration, was bei einem verhältnismäßig kleinem Brutnest möglicherweise größere Folgen hat.
    Daher meine Frage, ob ich doch nächste Woche eine einmalige Kurzzeitbehandlung durchführen sollte (Schwammtuch oben), um den Druck schonmal etwas zu minimieren und die Restmilben werden im August hoffentlich erledigt. Oder jetzt schon die große Keule mit einer Langzeitbehandlung schwingen, auch wenn die Königinnen dann wohl aus der Einlage gehen, was der Entwicklung wohl nicht besonders förderlich wäre. Oder gar nichts ... füttern (lassen) und nach dem Urlaub über die Entwicklung freuen.


    In den Büchern/Theorie ist Bienenhaltung so logisch (ich sage jetzt mal nicht Imkerei, aber das wäre ein anderer Thread) ...kaum steht man hinter den Ablegern ist vieles unklar und dann sieht man auch noch wie unterschiedlich zwei Ableger sein können.

    Als Futter verwende ich Zuckerwasser 3:2. Zuerst im Tetrapak. Da die aber abgeknabbert wurden bin ich auf eine lebensmittelechte Kunststoffschale umgestiegen. Eine Futterzarge wollte ich eigentlich vermeiden, da mit einer Leerzarge ich direkt die Varroabehandlung durchführen kann, ohne wieder Zargen zu transportieren und zu tauschen...zumal eine Futterzarge ja die meiste Zeit nur im Keller liegt...alles garnicht so einfach.


    Ich fahr erstmal zum Händler und lasse mich dort nochmal beraten. Vielleicht gibts ja noch Alternativen, die ich so nicht auf dem Schirm habe.