Beiträge von ChrisAusEssen

    Beim REWE an der Landesgrenze trifft sich dann der Honig im Regal und das zu völlig unterschiedlichen Herstellungskosten. Dafür fördern sie bei uns in NRW mit '1 Wabe gibt 1 Volk Pia' zumindest indirekt den Markt für meine Ableger im Frühjahr. Ein schwacher Trost, aber immerhin.

    Für 2020 ist es noch düsterer als rase es schildert.

    Entsprechend des neusten Rundschreibens aus Mayen, wird für 2020 jegliche Unterstützung für technischen Hilfen für die Imkervereine ersatzlos eingestampft. Der Grund dafür ist wohl die zu hohe Nachfrage - klingt paradox, aber isso.
    Stattdessen fließen die EU-/ und Landesmittel wohl nur noch in die Referentenkosten. Auch die finanzielle Unterstützung der Zucht wird reduziert.


    Rundschreiben des IVR RS 01 aus 01-2020 schrieb:

    EU-Förderung
    Die gewünschten Mittel in NRW überschreiten das in Aussicht gestellte NRW-Budget der EU-/und Landesmittel um 52.000 Euro. Nach reiflicher Überlegung werden wir in NRW in 2020 keine technischen Hilfen und bei den Fortbildungen keine Saalmieten und keine Verbrauchsmaterialien berücksichtigen können. Dafür begrenzen wir nicht die Referentenkosten. Der 10%ige Eigenanteil bei den Honorarkosten und bei den Reiseaufwendungen der Referenten gilt aber weiterhin (Vorgabe der Bewilligungsbehörde). Der Bereich Zucht muss mit 10.000 € auskommen (Erstattungskürzung von10.400 €).


    Ob damit nun den Vereinen und Imkern vor Ort gedient ist, oder nur den Referenten, sei dahingestellt. Von irgendetwas leben müssen alle. Aber ob das der Weg ist die Imker vor Ort zu unterstützen, das finde ich fraglich. Jede Vereinsschleuder, Mittelwandpresse, was auch immer, bietet Gelegenheit zum Austausch
    Ich habe jedenfalls meinen Unmut über diese Entscheidung bereits kundgetan und würde ich freuen ggf. Unterstützer zu finden, die sich über Ihre Kreisverbände im Verbandsgebiet an den IVR wenden.



    Grüße

    Bienenvölker stehen doch ganz unten in der Liste, aber vergess den Haken nicht zu setzen für die mögliche Beantragung der Beihilfen.

    Das mit dem rühren und direkt abfüllen habe ich hinter mir und mache es nie wieder.

    Bei der Frühtracht bei mir kein Problem, doch die Sommertracht wird bei mir mit animpfen, rühren und abfüllen eine nichtverkaufsfähige Katastrophe...alles voller Blüten.

    Daher reitzt natürlich ein Angebot, weit tiefer als das olle DIB-Seminar sehr, doch der Weg ist weit.


    Auch decken sich meine Erfahrungen mit hornet  
    Was für den Imker feinsteif ist, ist für den Kunden fest. Unter cremig versteht er Schleim. Manchmal habe ich auch Schleim, und schäme mich dafür, aber er ist als erstes ausverkauft...was will man machen.

    Usw......

    Wisst ihr, eines hab ich gelernt, Einfach ist einfach zuverlässig!

    Für Imkers mit Holzböden- Varrox (günstig und funzt immer und immer Zuverlässig)

    Imkers mit Plasteböden/Kisten- Sublimox (nicht ganz günstig, aber funzt immer und immer Zuverläßig)

    Seit Jahren überlege ich einen Wechsel hin zur Oxalsäure. Angefangen vom Oxamaten und Varrox über den Varomor und jetzt GasVap...aber nach all den Jahren des Abwägens, hat mich deine Aussage mit den Zitaten als erste überzeugt. Jetzt weiß ich was es wird.

    Ist doch super. Dann können die nach der OX-Träufelung nochmal kurz auf Klo. Würd mich nicht wundern, wenn meine Mädels dann den ersten Pollen finden und einen ersten Versuch mit dem Brutgeschäft starten. Ob ich das nun toll finde, ist eine andere Frage.

    Ich nutze die gleiche Presse aus dem Vereinsinventar, wie in dem Video, und das bei Temperaturen von 0-5°C im Außenbereich...die ersten 5 MW schaffe ich auch in dem Tempo...doch dann hakt es an folgenden Stellen:
    - Presse trotz Außentemperaturen zu warm und muss ein paar Minuten abkühlen

    - mein Wasser-Sammel-Behälter ist voll, also Wasser aus, Behälter entleeren, Wasser wieder an - eine Umwälzpumpe habe ich noch nicht

    - ein höherer Durchfluss verlängert die Zeit, bis die Presse abkühlen muss, verkürzt aber die Zeit, bis der Eimer voll ist...ein Teufelskreis

    - die MW fangen an, an den Scharnieren zu kleben, sieht man übrigens auch im Video...da beginnt es bei 2:10 bereits und sorgt für ausgefranste Kanten - die solange egal sind, bis die MW bei der Entnahme reißt

    - überschüssiges Wachs muss entnommen werden

    -...


    MWgießen ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Bis man den Kompromiss zwischen Wachstemperatur, Wachsmenge und Kühlung gefunden hat, ist viel Wachs durch die Presse gegangen. Von einer Wirtschaftlichkeit fange ich garnicht erst an. Trotzdem tue ich es mir an.


    Bei mir schaut es so aus...~5MW zügig gießen, Presse offen abkühlen lassen, dabei das überschüssige Wachs entnehmen und ggf. den Wassertank entleeren...wieder 5 MW...usw. mehr als 20/h schaffe ich aber nicht.

    Genau...Siebkübel und dann klären und abschäumen. Ein Spitzsieb im Siebkübel geht auch, solange durch das Spitzsieb die Kontaktfläche zur Luft nicht vergrößert wird. Ich glaube daher kommt bei mir, zumindest beim Sommerhonig, der Schaum. Bei der Frühtracht scheint es eine geringere Rolle zu spielen, vermutlich auf Grund der schnelleren Kristallisation.

    Hallo Andreas ... ist das Allgemeinwissen mit den spiegelnden Flächen .. oder eben deine persönliche Erfahrung?

    :/hhmmm, ob hier jemand bei einem Solaranlagenbetreiber mal bezüglich eines Bienenstandortes nachgefragt hat und dieser sich nun über "Nebenwirkungen" informiert


    Ich sehe natürlich mal Kotspritzer auf dem Auto und dem Dachfenster, aber sehe ich die, weil die nur da hin machen, oder sehe ich die, weil ich die anderen Kotzspritzer nicht sehe:/


    Ob das ganze Auswirkungen hat, weiß ich nicht. 8 Völker stehen jedenfalls bei einem Versorger mit maximal ausgelasteten Dachflächen...Beschwerden/Probleme wurden jedenfalls noch nicht an mich herangetragen.

    Die Aussage mit den gestohlenen königinnen passt deshalb so gut ins Konzept, weil wir Pkw-reifenspuren vor den Bienenstöcken beobachtet haben

    Vergiss das mit den geklauten Königinnen. Selbst wenn die Reifenspuren 20 Tage alt wären, wäre die Bienenmasse nicht so drastisch weniger geworden, aber dafür gäb es einige Nachschaffungszellen und manchmal tauscht im Herbst auch ein Volk seine Königin selber aus. Auch die x-ländischen Vagabunden, die jetzt durchs Land fahren und Kunstschwärme bilden, passen gut ins Konzept, bringen einen aber nicht weiter. Sind aber immerwieder berichtete Mythen, die leere Kisten erklären.

    In der Zeit, die man bräuchte die Königinnen zu finden oder die Waben abzufegen, wären die Beuten schon lange verladen.


    Die Ursache liegt wo anders.

    Mit Apilive Var habe ich keine Erfahrung, aber wie war die Varroalast vorher und nachher und jetzt? Maßnahmen zur Varroareduktion während der Saison? Baurahmen geschnitten? Ablegerbildung? Fütterung während der Behandlung oder vorher/nachher? Mit was?

    Jedenfalls habt ihr Reinhard wohl vergrault. Spannend wie die OX-Sublimation in einem Faden verteidigt wird und bei Amitraz nach der Zulassung gefragt wird.

    Dabei kennen wir weder seinen Standort noch die Betriebsweise.

    Ich kenne einen Imker der alternierend mit Bayvarol und Amitraz behandelt - auf das Wachs angesprochen legte er dar, wie er 70-80% des Brutraumwachses zu Kerzen verarbeitet und der Rest geht eben in seinen eigenen Kreislauf...also alles kein Problem.