Beiträge von ChrisAusEssen

    Gibt es einen neuen oder weiteren Erfahrungsstand...insbesondere in der Kombination mit den Brutraumsensoren?

    Ist eine WLAN-Anbindung möglich?


    Gibt es vielleicht auch Bilder der Darstellung der Werte?

    Wäre durchaus interessant, nur ich bekomme 45% Förderung auf Anschaffungen von neuen Geräten, demnach bin ich preislich vermutlich selbst neu unter dem.

    Ich habe dem Beitrag einen "Daumen hoch" gegeben, weil ich es voll und ganz verstehen kann. Es auch jedem gönne, aber es zeigt auch die Perversion der verfehlten Subventionspolitik.
    Über den Sinn von Subventionen kann man gerne streiten, aber wenn, dann sollten die Subventionen allen entsprechenden Marktbeteiligten zur Verfügung stehen.

    Da uns das aber noch nicht mal innerstaatlich gelingt, wundert es erst recht nicht, dass es innereuropäisch vollends scheitert.


    Viele Grüße von Chris,
    der jetzt offiziell auch einen Wohnsitz in Brandenburg hat...aus Subventions-Gründen

    p.s.: traurig aber 1000€ wahr

    Wenn die Kerzen auf feuerfestem Untergrund leicht bitzeln egal. Das ist vom Pollen.

    Das sind ECHTE Bienenwachs Kerzen.

    Das sind dann echte, aber schlechte Bienenwachskerzen. Es ist gerade die Qualität von Bienenwachskerzen, dass sie lange, mit schöner Flamme und rauchlos brennen. Das verpfusche ich mir doch nicht, durch eine unzureichende Reinigung des Wachses!

    Ohne scheiß jetzt. Ich habe an einer Stelle meine ersten Teelichter zum Kauf angeboten.
    Heute Mittag rief eine Kundin an fragte, wieso meine Teelichter nicht knistern und so gut brennen - das ist sie eigentlich nicht gewohnt. Sie hat direkt 60 bestellt...ich gieß dann mal.

    In Wuppertal hatte ich letzte Woche mal nach den Schulbienen gesehen...2 von 3 brutfrei, trotz spätsommerlicher Temperaturen. Ob das so bleibt und auch beim dritten Volk die wenige Brut nur ausläuft, oder es doch nochmal zu einem kurzen Einschlag kommt...wer kennt schon die Bienen.

    Wie es bei meinen Völkern aussieht weiß ich gar nicht ... ich weiß nur die Kisten stehen noch und sind schwer genug.

    Brauche ich einen Melitherm?

    Es kommt darauf an, was man damit machen will. Um Honig anzutauen und wieder fließfähig zu machen nicht. Dazu tuts der Einweckautomat, auch wenn ich den Wärmemeister bevorzuge. Antauen, kurz langsam durchrühren, umfüllen, warten, abfüllen.

    Bei Sommertracht mit Kandis funktioniert das aber nicht mehr...impfen hilft aber.


    Will ich/muss ich den Honig aber zurück auf 0 bringen, dann ja.


    Also ich brauche ihn eigentlich nicht, auch wenn das Bedürfnis da ist...aber zur Not hilft es manchmal zu wissen wo einer steht.

    Es interessiert mich schon länger, warum nimmt man 340g Gläser?

    Ich finde solche Sondergrößen nicht uninteressant.
    250g sind deutlich kleiner, als das übliche Pfundglas, das für manche auf dem ersten Blick zu groß ist. Die 250g erscheinen vielen aber im Vergleich häufig zu teuer.
    Mit solchen Sondergrößen, auf "edel getrimmt" kann man damit bestimmt einen guten Preis erzielen, der netto /kg über dem 500g-Glas liegt. Wer die Nische trifft, der kann damit garantiert Erfolg haben.

    Es mag eine Art Mogelpackung sein nach dem Muster "Neues Design, trotzdem gleicher Preis nur weniger Inhalt" aber so funktioniert nun Mal das System.


    In den letzten Jahren trudelten immer mehr Nachfragen nach 100 bis 150g-Gläsern ein. Irgendwas zwischen 500 und 1000/Jahr. Auch irgendeine Nische, die ich eben regional bediene. Angebot und Nachfrage halt...

    Von 2 auf 8 ist kein großes Problem...
    man hat den drive...
    alles fluppt mit den Völkern...

    bekommt man an einem Nachmittag + abend geschleudert...

    was haben die denn alle...


    !Vorwärts immer, rückfährts nimmer!


    Next year 16 Völker

    Lagerplatz bricht zusammen...

    Logistik de facto nicht mehr vorhanden, an allen Ständen fehlt immer etwas...

    nach der TBE teilweise eine Woche lang jeden Tag unterwegs...nur für die verkackte Logistik...

    Dauergast im Imkereibedarf...man muss nehmen was man kriegt...

    Schleuderung dauert über zwei Tage, weil sich Engstellen auftuen, an die man nicht dachte...

    Oma hat eigentlich Geburtstag...

    jeden Abend wird nach Einbruch der Dunkelheit geschmolzen...

    Honig im Eimer verkauft, weil für Absatzmärkte fehlte die Kraft...

    Einwinterung ging irgendwie, aber eher mäßig...



    Next year 10-12

    Ein zusammengewürfeltes Sammelsurium an Rähmchen und Zargen. Mit Hoffmann, ohne Hoffmann, mod. nicht mod., mit Auflageschiene, mit Rechen, ohne alles, mind. 3 verschiedene Böden mit 3 verschiedenen Fluglochkeilen und Einschüben.

    Aber!: man kennt die Schwachstellen, erkennt nun die Details, kennt nun die eigenen Anforderungen körperlich, psychisch und auch gebäudetechnisch



    Wachsen in der Imkerei ist unglaublich komplex. Ich meine, da gab es mal einen Vortrag mit einem Eichhörnchen ;)

    Es tuen sich zwangsläufig Probleme auf, die man nicht gesehen hat - nicht sehen wollte, oder auch sehen konnte. Logistik, Verarbeitung, Vertrieb. Die Schleuder ist für mich rückblickend zwar ein erster Hebel, aber weder der erste, und erst recht kein alleiniger. Imkerei ist ein unglaubliches Gesamtwerk, was man häufig aber erst erkennt, wenn man vor die Pumpe rennt.


    Ich fange nun so langsam an die Details zu begreifen und die können auch ganz unterschiedlich sein...je nach Beute, Betriebsweise und auch Vermarktung.


    Wachstum bedeutet, so glaube ich, in der Imkerei gang ganz häufig Flickwerk. Man findet Lösungen für Probleme, die mit der nächsten Stufe erneut ein Problem darstellen, oder man geht aus der Not Kompromisse ein. Die Lösung aus einem Guss ist aber individuell und muss erst ermittelt werden.


    Irgendwann, wenn die Kinder groß sind, dann kann ich mir 25-50 Völker vorstellen.
    Ich meine auch nun die Engstellen zu kennen, auch wenn ich nicht für alles die optimale Lösung kenne. Ich weiß aber, selbst beim gleichen Rähmchenmaß, würde ich bestimmt 70% der Beuten und Rähmchen neu kaufen müssen. Und wenn ich mir die Vita einiger Kollegen anschaue, dann läuft es irgendwann auf einen Rest hinaus. Das aber zu umgehen, geht eigentlich nicht ohne die tiefen Einblicke in einen bestehenden Betrieb. Die Details im Vorfeld gesehen UND erfasst zu haben.


    Wachstumsgrenzen zeigen einem die Schwachstellen und Wachstumspausen ermöglichen es zahlreiche Stellschrauben im Bereich Genetik, Betriebsweise und auch Vermarktung zu drehen. So wachsen Erntemenge und auch der Vertrieb läuft besser bei gleicher Völkerzahl und sinkendem Zeiteinsatz...eine erste Vorbereitung für den nächsten Step

    Rein betriebswirtschaftlich macht der Völkerverkauf zwar nur begrenzt Sinn, für mich ist es aber Wertschöpfung - wenn auch nicht immer monetär.

    Könntest du das für mich noch ein wenig erläutern?

    Wenn ich die Kosten mir anschaue:
    10 Rähmchen, MW, Futter, Behandlungsmittel, Abschreibung für Kisten, Boden, Deckel, Königin, Begattungs- und Überwinterungsrisiko, Gesundheitszeugnis + Labor + BSV...Dann kommt man schnell auf eine Kalkulation, wonach ein Verkauf bei 120-130€ eher höchstens kostendeckend ist.


    Aber, wenn das Material eh da ist, die Bienen auch vorhanden sind (oder im Falle der TBE "anfallende Brutscheunen"), die Königinnen eh aus der eigenen Vermehrung stammen, dann kann ich einen/mehrere Kollegen im Umkreis im Frühjahr glücklich machen, vermeide vielleicht einen KS-Import und kann vielleicht auch eine gescheite Genetik in den Umkreis bringen...und habe plötzlich Geld in der Tasche.

    ich kann es mir schwer vorstellen, dass das warme Glas in den ersten "drei Minuten" entscheidend ist, dass sich nach vier Wochen keine Blüten bilden...

    Ich verstehe es auch nicht, macht für mich auch physikalisch keinen Sinn und es ist mit Sicherheit auch nicht die einzige Variable in dem System Honigverarbeitung...Trachtzusammensetzung, Rühren, Abfüllzeitpunkt,...


    Auch ich lerne, wenn auch manchmal schmerzhaft und entgegen der Erfahrung.
    Ach egal, ist ja im Keller nicht kalt...erwärme ich halt nur 2 Kartons an Gläsern...
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    ZB. In Volltracht Waben bauen und füllen lassen. Widerspricht etwas dem eng halten. Schieden.

    Nein, nennt sich Honigraum geben. Bauen und füllen machen die eh nur bei Tracht.

    Vielleicht im Frühling Futterwaben nicht voll ausschmelzen sondern sofort in Ableger umhaengen.

    Klassische imkerliche Paxis...überschüssige Futterwaben für Ableger aufheben.

    Bei starken Voelkern 1 Honigraum nur als Futterraun aufsetzen. Und den lassen.

    Kann man (ohne ballaststoffreiche Spättrachten) bestimmt machen, wenn HR und BR das gleiche Rähmchenmaß haben. Macht aber, wie bereits erwähnt, wirtschaftlich keinen Sinn, kann aber Arbeit sparen.


    Selbst wenn einem 50€ Futter für ein Bienenvolk zu viel sein sollte, dann sollte man vielleicht an anderen Stellschrauben drehen.


    Was tatsächlich zu Buche schlägt ist eine TBE. Ich kalkuliere da mit etwa 28kg/Volk + die entstehenden Brutscheunen. Dafür habe ich aber eine (meistens) effektive Behandlung, gesunde Völker und erhalte nochmals 25-50% mehr Völker, die ich im Frühjahr verkaufen kann. Rein betriebswirtschaftlich macht der Völkerverkauf zwar nur begrenzt Sinn, für mich ist es aber Wertschöpfung - wenn auch nicht immer monetär. Deckt aber zumindest die Futterkosten.

    Ich bin zwar kein Freund von unkommentierten Links,
    aber wenn es wirklich so einfach geht, wäre das eine feine Sache. Interessant wäre, wie lange dieser "Impfschutz" anhält. Leider finde ich dazu keine Hinweise/Untersuchungen.


    Bis zum jetzigen Zeitpunkt für mich erstmal nur eine Crowdfounding-Blase, die 5,5 Mio. $ eingebracht hat...mit Hoffnung.

    Gerne lasse ich mich aber überzeugen.