Beiträge von ChrisAusEssen

    200€/Jahr und ich muss nicht mehr in der Garage in einem zu kleinen Schmelzer nächtelang Wachsschmelzen, ich muss nicht mehr den Honig aus dem Deckelwachs entsorgen, sondern kann ihn gewinnen und verkaufen, ich habe nicht mehr die Zargentürme in der Garage, die übrigens von Bienen belagert wird, zur Freude meiner Frau, kann nachts um 3 in der Werkstatt Polstermöbel einschlagen,..., und muss nichtmal alles selber kaufen und irgendwo hinstellen?

    Genau das suche ich gerade, kostet aber 300/Monat und die Geräte habe ich auch noch nicht.

    Ich wäre dabei

    Die Brutscheunen fallen schneller und heftiger zusammen als in den Vorjahren und es gibt auch Totalschäden. Kannte ich bisher so nicht.

    Brutscheunen sind dieses Jahr ganz übel bis mäßig - je nach Standort.

    Die Brutscheunen eines Standes konnte/musste ich komplett auflösen. Bei denen der anderen Stände geht es noch, sieht aber alles andere als rosig aus. Annahme der Königinnen, Begattungserfolg, Räuberei, alles spielt einem entgegen. Aktuell habe ich ein Verfahren aus 3-4 mach 1. Nicht schön...und die Varroen der ausgeräuberten Brutscheunen sind ja jetzt irgendwo anders.


    Aktuell habe ich kein gutes Gefühl.


    Ursache: Klar 2 Wochen früher wäre besser gewesen. Hätte, hätte Fahrradkette...
    Restentmilbung?

    Früher kontinuierlicher Brutbeginn bei Bienen und Milben?

    ...


    Völker und Brutscheunen aus Völkern mit Brutpause durch Königinnenableger/Schwärme/vorweggenommene Schwärme stehen deutlich besser da. Vielleicht sollte ich in die Richtung etwas umswitchen. Quasi Trachtlücke mit Brutpause kombinieren.

    Tja, die einen gestalten ihr Etikett mühevoll selber und werden mit Hinweisen zugeschüttet, andere suchen sich bei EtikettenWERK ein Design aus, geben Name und Region ein und werden für das klar durchdachte Design gelobt.


    Man sieht häufig wo ein Profi am Werk war, aber so lange es einem selbst gefällt.

    Ich imkere meistens im Anzug, auch wenn es jetzt nicht immer nötig wäre dank neuer Königinnen. Wenn es aber zum Stich kommt, dann im Auto, bei der Ernte doch eine Biene mitgenommen und vor dem Entdeckeln gedrückt, mal eine Biene auf einer alten Brutwabe übersehen und beim packen des Schmelzers draufgepackt, mal eine unter Griffleiste...ja manchmal hing sogar nur irgendwo ein Stechapparat, der den Weg in die Haut gefunden hat.


    Für mich in meiner aktuellen Sitiation mit der verständnissvollsten Frau der Welt und Kindern, wäre eine Allergie ein klares k.o.-Kriterium. Ich würde für ein Hobby nicht mein Leben in die Hände eines hoffentlich verfügbaren Pens legen.


    Ich würde im Zwei-Mann-vier-Augen-Prinzip sauber abwickeln und vielleicht eine Desensibilisierung durchführen und dann mal weitersehen.


    Sorry für die eben nicht-aufmunternden Worte, musste sie aber los werden.

    Nur gesunde Völker bringen Honig.


    Ob die nun in einer runden oder eckigen Kiste, in Einzelaufstellung mit 250mm dicken Wänden, auf Naturbau oder MW, Schwarminkerei oder mit Schwarmverhinderung, mit ASG oder ohne, große Kiste, kleine Kiste, Überwinterung auf Honig oder Zucker/Sirup...


    Mir alles vollkommen egal, solange die Art der Bienenhaltung nachhaltig betrieben wird, ohne Zukauf im Frühjahr auskommt und keine Bienen unnötig im Winter krepieren - auch wenn der Tod zum Wesen des Biens gehört.


    Die Arten der Bienenhaltung sind unglaublich vielfältig. Dazu sollte man einfach mal die Korbimkerei der Heideimker mit der Magazinimkerei vergleichen. Auch kenne ich erfolgreiche Bienenkistler, die jedes Jahr die Kiste abtrommeln und mit zwei Völker in den Winter und aus dem Winter gehen und eine verkaufen. Vieles geht, wenn man es umsetzen kann und mit den Bienen arbeitet.


    Bringen Bienen Honig, gehts ihnen gut. Ob das nun artgerecht, wesensgemäß, konventionell oder natürlich ist, dass entscheiden weder Imker noch Bienen, sondern Politik und Meinungsmache und kann sich auch im laufe der Jahre ändern.

    Nochmal Futter geben und Sonntag den Nassenheider reinstellen und auf der Windel die Milben purzeln sehen. Das entspannt den Urlaub.

    Wenn du aus dem Urlaub kommst, haben die dir die Dinger zwar ordentlich verbaut und mit Propolis zugekleistert, haben wieder ein ordentliches Brutnest.

    Danach kannst du im Forum stöbern, was es für wetterunabhängige Verfahren gibt.

    Gerade durch den 3-wöchigen Familienurlaub nutze ich die TBE, um wetterunabhängig zu sein. Anders wäre es nicht machbar. Ich musste mich entscheiden, Hü oder Hott.


    Meine TBE-Bölker bauten auch mit Sirup MW tadellos aus. Naturbau ist da aber deutlich pflegeintensiver.

    Folie drauf, eine Ecke umschlagen und da drauf die Leerzarge mit Eimer/Schüssel/... eine kleine Futterspur legen und dann den Deckel. Ansonsten sammeln die sich als Traube am höchsten Punkt und bauen dort.

    Ich habe das Ganze nun mal mit meiner störrischen Frühtracht (WGH 16,9%) ausprobiert.
    Ein paar Gläser flüssig abgefüllt und in den Kühlschrank gepackt: Jetzt nach 4 Wochen beginnt der Honig grob zu kristallisieren, ist aber noch eher flüssig. Also eher rase `s "Schleim mit Knirsch"

    Angeimpft, einmal gerührt und in den Kühlschrank: fein cremig und eine wunderbare Blütenbildung an der Oberfläche und am Glas. Aber das ist ja ein QualitätsmerkmalX/

    Den Rest angeimpft, ein paar mal gerührt, abklingen lassen und ab ins Lager. Feincremig, ohne Blütenbildung.

    Ich glaube, für meine Trachtlage brauche ich keine weiteren Kühlschränke im Haus.


    Die restliche Frühtracht ist noch immer im Eimer und noch immer flüssig, aber wie ich damit verfahre, weiß ich für mich. Wenn es wo anders klappt, dann finde ich das sogar beneidenswert. Bei mir scheint es nicht wie gewünscht zu funktionieren.

    Ihr müsst die Ablegerbildung im Gesamtkonzept sehen.

    Die Völker müssen regelmäßig geschröpft werden, um der Schwärmerei vorzukommen. Ansonsten würde doch die Kippkontrolle nicht funktionieren und außerdem muss eine Zarge als HR ausreichen. Ergo müssen die Völker künstlich klein gehalten werden.

    Die Spätsommerpflege startet erst Mitte/Ende August. Also muss vorher bereits etwas gegen die Varroa unternommen werden. Daher der regelmäßige Schnitt der Drohnenbrut und auch die regelmäßige Entnahme von Brutwaben - schließlich muss die Milbenlast auch gesenkt werden, damit, in meinen Augen spät, mit der AS-Behandlung begonnen werden kann. Leider steht nur ein Verdunster zur Verfügung, der zur Not mit einem Grablicht unterstützt werden muss.


    Ohne die 2, besser 3-4malige Schröpfung bricht das Ganze in sich zusammen.


    Jetzt steht das Konzept aber vor einem Problem, was ist mit den Ablegern.
    Empfehlung Sammelbrutableger - geht natürlich an der Zielgruppe der Kleinstimker vorbei. Die Idee mit den Nachbarimkern gemeinsam einen zu erstellen, führte hier im Umkreis mal zu einer ordentlichen Faulbrutschleuder.

    So bleiben aber nur noch Ableger.
    Ableger mit 2BW sind für angehende Neuimker mit 1 Volk schlecht vermarktbar, da 2 BW merkt man ja im Honigertrag und wir wollen ja sanft schröpfen (sanft = macht nix).
    Methoden zur Beweiselung sind verpöhnt und machen abhängig (abhängig = schlecht). Siehe hierzu auch die Monatsshinweise, die wirklich einladend sind.

    Zitat

    „Professionelle“ machen es noch diffiziler: von A wie Anbrüter über Be legstelle, Buckfast, Carnica, Cubital index…bis hin zu Vatervolk, Zucht latte und Zusetzkäfig…ganze Bücher sind gefüllt mit Methoden zur Königinnenzucht. Entsprechend hart prallen die Meinungen über „die richtige Technik“ oder „die richtige Biene“ aufeinander…fassungslos beäugt von den meisten Jungimkern – und vielen entmutigten Erfahrenen.

    So bleibt neben der Völkervermehrung in 4-Schritten nur der 1-Waben-Ableger, um auch dem 1-Volk-Imker gerecht zu werden und ihm Möglichkeiten zu geben.

    Das gute ist aber, die werden ja garnicht alle eingewintert. Einige dienen zum Umweiseln der WV, und die anderen werden nicht aufgelöst, sondern es werden nur Ableger vereinigt oder durch andere verstärkt - auch hier ist das Vokabular wichtig...und die Aussicht ein Volk im Frühjahr zu verkaufen ist ja auch verlockend.

    Wenn ich den Honig ein halbes Jahr auftaue, dann setzt offensichtlich irgendwann eine Maillard-Reaktion ein.

    Wegschütten und die Gläser neu befüllen. Danach aber anders lagern.

    Hallo liebe Honig-Profis,


    ich stehe mit meiner Frühtracht mal wieder auf dem Schlauch.
    Vor drei Wochen geschleudert und es kristallisiert mal wieder nichts in den Eimern - also zumindest in den meisten, ein paar zeigen eine erste Trübung, mehr aber nicht und da tut sich auch nichts mehr. Die Trübung war schon nach der Schleuderung da und ich war schon voller Vorfreude auf den Raps.

    Was ich gemacht habe: vor einer Woche 35kg mit 2kg geimpft. Er ist trüb, zeigt einen "Perlmuttschimmer" aber an der Konsistenz hat sich noch nichts getan. Ebenso in den anderen Eimern.

    Soll ich trotzdem abfüllen und auf ein Wunder im Glas hoffen? Also so sieht er im Glas echt scheiße aus, es sei denn man steht auf Schlieren.
    Vor dem gleichen Problem stand ich letztes Frühjahr auch und habe die klägliche Frühtrachternte flüssig verkauft. Der Honig war im November noch immer flüssig und zeigte keine Kristallisation, was ich nicht mit der Lehrbuchmeinung über Frühtrachthonig übereinbringe - von Beton ist der weit entfernt - eher Wasser, trotz des passenden Wassergehalts.

    Die Spekulation ging letztes Jahr in Richtung Ahorn-Honig, blumig im Geschmack, leicht dunklere Farbe...
    Wäre für die nächsten Jahre natürlich interessant zu wissen, wie ich mit dem Honig verfahre, scheint sich ja so bei mir einzustellen, trotz der Rapsfelder vor den Fluglöchern.


    So, nun die Frage an die Profis, was könnte das für Honig sein und wie behandel ich den nun? Doch flüssig verkaufen, vielleicht in einer Quetschflasche? Mehr impfen?


    Wassergehalt zwischen 16,4% und 17,3%, geerntet vor der Robinie, über Grobsieb und Siebkübel mit Spitzsiebeinsatz gesiebt. Temperatur im Keller 17°C