Beiträge von ChrisAusEssen

    Der Versicherungschutz kann erlöschen, da man überversichert ist.

    Leider weiß ich nicht in welchem Bundesland du imkerst, aber in NRW wäre das an Absurdität kaum zu überbieten.

    Erst vor zwei Jahren wurde hier bei der TSK von einer Stichtagsmeldung auf eine Meldung des Höchstbestandes in der Saison umgestellt. Also überlege ich mir im Winter, wie viele Ableger ich bilde, wie viele Schwärme gefangen werden, wie viele KS im Mai dazukommen und wie viele Brutscheunen ich im Juli erstelle.

    Der Hinweis der TSK lautete: geben sie die Anzahl der vorhandenen Böden an.


    Wenn dann im April ein "Schadensfall" eintritt, sind die gemeldeten Zahlen natürlich obsolet...und dafür wird man bestraft?

    Viel schlimmer als die eine Räuberei auf einigen Altwaben (die in 1 ... 2 h leergeräubert sind) ist der neurologisch nachhaltige Erziehungseffekt. Eine Tracht mit solch hohem Zuckergehalt, wie ihn nur Honig hat, vergißt eine Biene ihr Leben lang nie wieder. Einmal Wassergahalt von 20% - x gemessen, wird sie immer wieder mit aller Energie nach so etwas suchen und natürliche Trachten mit 60% + x Wassergehalt als unattraktiv einschätzen. Einmal Räuber = immer Räuber!

    Das kann ich unterschreiben. Ein WV hat mal einen Ableger plattgemacht am Stand...im Mai...es dauerte 2 Monate bis ein normales arbeiten wieder möglich war, ohne das sofort die Scouts jedes geöffnete Volk inspizierten.

    Ich hoffe das ist ein schlechter Scherz.

    Wenn die AFB kein Fall mehr für die TSK und den Veterinär ist, dann sehe ich ein wenig schwarz.

    Ich sehe much schon neben den Varroamitteln Antibiotika in die Völker kippen...und das soll dann noch ein Naturprodukt sein.


    Im übrigen fehlen in de Sperrbezirksaufzählung Mülheim und Essen, mal wieder, hatten ja erst drei Sperrbezirke letztes Jahr.


    Ich sehe den Honig als ein Abbild der Umwelt an. Wenn das nur noch mit Antibiotika, oder einer Therapie durch genetisch veränderte Bakteriophagen zu gewinnen ist in D, dann gute Nacht.

    Ich hab ja vor der Robinie abgeschleudert und das gleiche Phänomen. Ich hab mit diversen Schätzeisen gemessen, weil ich die Viskosität nicht mit dem Wassergehalt in Einklang bringen konnte. Fließt wie 19-20%, hat aber nur 17,5.

    Ein wirklich erfahrener Imker, ehemals Berufsimker, im Verein meinte auf Nachfrage nur, ein toller Honig vom Berg-Ahorn...kannte er sonst nur von früher.

    Angeblich nach 2 Monaten zähfließend, nach 4-6 fest.

    Er ging jetzt flüssig in den Verkauf und bis auf einen Hobbock ist er auch schon weg...ein trauriges Jahr;(

    Auch wenn der Faden bereits älter ist und ich nicht mehr von jedem Teilnehmer eine Antworten erhalten werde, so hänge ich mich doch hier mal dran.


    Meine diesjährige und erstmalige Wanderung in die Himbeere war/ist bescheiden. Nach meinen Beobachtungen drängt sich mir aber die Frage auf, ab welchen Temperaturen Himbeeren gut/ordentlich honigen. Ich stehe mit lediglich 3 Völkern in einer etwa 4 ha großen Himbeerplantage und jetzt sind die letzten Blüten offen.
    Kommende Woche hole ich sie heim für die Linde, die Schleuder werfe ich aber dafür nicht an.

    Wirkliche Zunahmen konnte ich nur Anfang Juni bei über 25°C beobachten. Da brummten auch die Sträucher merklich und dDa füllten sich die Honigräume auch recht schnell...seit dem wird auch brav verdeckelt. Die Himbeere wird auch bei 20°C noch immer beflogen, nur eine brummende Party ist es nicht und es werden mehr und mehr Zellen wieder frei im HR. Hat das schonmal jemand beobachtet?

    So einen Kanidaten habe ich auch...2 Zellen am unteren Wabenrand. Mitte Mai eine geschlüpft, eine seitlich aufgebissen. Mutti (min im dritten Jahr) ist aber noch immer da, aber merklich am Ende. Dieses Wochenende wieder 2 verdeckelte nebeneinander am unteren Wabenrand. Mal schauen ob es diesmal klappt.

    Vielleicht ist die Lage der Nachschaffungszellen im Brutnest auch jahreszeitlich verschieden...ich lass die aber erstmal in Frieden.

    Um zum Thema zu kommen Schwarmstimmung zurück zukommen...Heute stand das Telefon nicht mehr still.

    Schwarm in Höhe 3.OG, Schwarm im Sperrbezirk, Schwarm im Kleingarten 3m hoch, aber bei Ankunft weg,...und dann ein Schwarm in Kniehöhe...na endlich.

    Morgen schaue ich erstmal meine Völker durch.

    Hier ist noch immer Ebbe...zum Teile habe ich wieder leergefutterte bereits wieder abgeräumt. So langsam geht mir der Platz in der Garage für die Honigräume aus;(

    Himbeere ist hier seit letzter Woche auf und seit dem Wochenende merkt man es auch im Honigraum. Brombeeren sind auch am kommen. Die Linden lassen sich hier aber noch etwas auf sich warten...mir soll's recht sein.

    Heute meinen Stand im Bergischen wieder gefüttert. Aber da die jetzt eh nur noch als Bienenfleischproduzenten laufen, passt auch das.

    Mein Gott...was ihr für Energie in den Deckel und die Beutenkonstruktion verwendet. In der Zeit bilden anderen Ableger oder fangen Schwärme.
    Ich nutze einfach irgendwas zugesägtes aus dem Baumarkt 20mm Vollholz oder auch MDF - je nach Verfügbarkeit und Angebot. Manche mit Folie, manche ohne, wenn sie gerade nicht griffbereit war. Einen Ast, Holzklotz, oder was anderes greifbares als Abstandhalter und dann eine Blechhaube und einen Stein. Schimmel habe ich nicht, trotz im Frühjahr geschlossenen Boden. Habe ich Völkerverluste, ja, aber unter 10% und die lagen nicht an meinen Deckeln. Vielleicht liegt es am aber am Stein. Ich nutze ausschließlich Doppel-T-Verbundpflaster-Steine.