Beiträge von ChrisAusEssen

    Ich nutze die gleiche Presse aus dem Vereinsinventar, wie in dem Video, und das bei Temperaturen von 0-5°C im Außenbereich...die ersten 5 MW schaffe ich auch in dem Tempo...doch dann hakt es an folgenden Stellen:
    - Presse trotz Außentemperaturen zu warm und muss ein paar Minuten abkühlen

    - mein Wasser-Sammel-Behälter ist voll, also Wasser aus, Behälter entleeren, Wasser wieder an - eine Umwälzpumpe habe ich noch nicht

    - ein höherer Durchfluss verlängert die Zeit, bis die Presse abkühlen muss, verkürzt aber die Zeit, bis der Eimer voll ist...ein Teufelskreis

    - die MW fangen an, an den Scharnieren zu kleben, sieht man übrigens auch im Video...da beginnt es bei 2:10 bereits und sorgt für ausgefranste Kanten - die solange egal sind, bis die MW bei der Entnahme reißt

    - überschüssiges Wachs muss entnommen werden

    -...


    MWgießen ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Bis man den Kompromiss zwischen Wachstemperatur, Wachsmenge und Kühlung gefunden hat, ist viel Wachs durch die Presse gegangen. Von einer Wirtschaftlichkeit fange ich garnicht erst an. Trotzdem tue ich es mir an.


    Bei mir schaut es so aus...~5MW zügig gießen, Presse offen abkühlen lassen, dabei das überschüssige Wachs entnehmen und ggf. den Wassertank entleeren...wieder 5 MW...usw. mehr als 20/h schaffe ich aber nicht.

    Genau...Siebkübel und dann klären und abschäumen. Ein Spitzsieb im Siebkübel geht auch, solange durch das Spitzsieb die Kontaktfläche zur Luft nicht vergrößert wird. Ich glaube daher kommt bei mir, zumindest beim Sommerhonig, der Schaum. Bei der Frühtracht scheint es eine geringere Rolle zu spielen, vermutlich auf Grund der schnelleren Kristallisation.

    Hallo Andreas ... ist das Allgemeinwissen mit den spiegelnden Flächen .. oder eben deine persönliche Erfahrung?

    :/hhmmm, ob hier jemand bei einem Solaranlagenbetreiber mal bezüglich eines Bienenstandortes nachgefragt hat und dieser sich nun über "Nebenwirkungen" informiert


    Ich sehe natürlich mal Kotspritzer auf dem Auto und dem Dachfenster, aber sehe ich die, weil die nur da hin machen, oder sehe ich die, weil ich die anderen Kotzspritzer nicht sehe:/


    Ob das ganze Auswirkungen hat, weiß ich nicht. 8 Völker stehen jedenfalls bei einem Versorger mit maximal ausgelasteten Dachflächen...Beschwerden/Probleme wurden jedenfalls noch nicht an mich herangetragen.

    Die Aussage mit den gestohlenen königinnen passt deshalb so gut ins Konzept, weil wir Pkw-reifenspuren vor den Bienenstöcken beobachtet haben

    Vergiss das mit den geklauten Königinnen. Selbst wenn die Reifenspuren 20 Tage alt wären, wäre die Bienenmasse nicht so drastisch weniger geworden, aber dafür gäb es einige Nachschaffungszellen und manchmal tauscht im Herbst auch ein Volk seine Königin selber aus. Auch die x-ländischen Vagabunden, die jetzt durchs Land fahren und Kunstschwärme bilden, passen gut ins Konzept, bringen einen aber nicht weiter. Sind aber immerwieder berichtete Mythen, die leere Kisten erklären.

    In der Zeit, die man bräuchte die Königinnen zu finden oder die Waben abzufegen, wären die Beuten schon lange verladen.


    Die Ursache liegt wo anders.

    Mit Apilive Var habe ich keine Erfahrung, aber wie war die Varroalast vorher und nachher und jetzt? Maßnahmen zur Varroareduktion während der Saison? Baurahmen geschnitten? Ablegerbildung? Fütterung während der Behandlung oder vorher/nachher? Mit was?

    Jedenfalls habt ihr Reinhard wohl vergrault. Spannend wie die OX-Sublimation in einem Faden verteidigt wird und bei Amitraz nach der Zulassung gefragt wird.

    Dabei kennen wir weder seinen Standort noch die Betriebsweise.

    Ich kenne einen Imker der alternierend mit Bayvarol und Amitraz behandelt - auf das Wachs angesprochen legte er dar, wie er 70-80% des Brutraumwachses zu Kerzen verarbeitet und der Rest geht eben in seinen eigenen Kreislauf...also alles kein Problem.

    Und hätte mir jemand da gesagt, ich bekäme von Vater Staat zwei große Scheine dazu, wäre ich den Weg vielleicht schon Jahre vorher gegangen! Darum geht's auch, nicht bloß darum, den Cent aufs Glas umzurechnen.

    Genau das kenne ich. Auch bei einem organischen Wachstum treten Investitionsschwellen auf. Ich habe die letzten Jahre ~12 WV...mehr gibt die Technik (Gabel, Handkurbel, Siebkübel Marke Eigenbau) nicht her und so gebe ich regelmäßig Völker und Ableger ab.


    Ich überlege ernsthaft endlich mal einen Zweitwohnsitz anzumelden und mir 2 Kisten auf den Hof oder in den eigenen Wald zu stellen - richtig kann es aber nicht sein.

    Von daher verstehe ich deinen Einwand mit der Wettbewerbsverzerrung vollkommen.


    Immerhin profitiere ich von der Förderung der Mittelwandpressen vom Verein.

    Was ratet ihr mir? Erst im winter wieder behandeln? Oder jetzt noch was auf den Deckel geben?

    Windel raus, Mäusegitter dran und Deckel drauf. Was jetzt nicht als gesunde Winterbiene im Kasten ist, kommt auch nicht mehr. Den Rest der Milben erledigt die Winterbehandlung.

    Ich kontrolliere jetzt nur noch letztmalig Anfang/Mitte September den Befall - seitdem ich das mache, schlafe ich auch viel entspannter.

    Die Rechnung kommt schon hin. Ich füttere aber Einzarger auf 32-33kg auf und Zweizarger auf 42...also die 2-3kg mehr von denen du sprichst.

    Warum...lieber 2kg zu viel als 2g zu wenig. Außerdem schwanken bei mir herstellerbedingt die Materialgewichte, so passt es aber immer.

    Dennoch musste ich dieses Jahr bei den starken Einzargern und dem frühen und starken Bruteinschlag im Februar teilweise Teig auflegen bzw. Waben umhängen.

    Viel wahr und doch viel Schmarrn.


    Wenn du wenigstens auf die ständige öffentliche Selbstkasteiung verzichten würdest.

    Ich gehe den gleichen Weg über das eigene Etikett/Label, von Marke möchte ich da bei weitem noch nicht sprechen, sehe ihn aber nicht als dornig und hart.

    Außerdem steht es jeden frei einen anderen, einfachen Weg zu gehen. Wer sich dagegen entscheidet, der soll aber auch nicht jammern.

    Ab da driftet für mich dein Posting leider auch ab in den Bereich der FakeNews, schade eigentlich. Mir ist es aber zu mühsam das auseinander zu klamüsern.