Beiträge von ChrisAusEssen

    Ich arbeite mittlerweile mit mehreren Stufen bei der TBE
    a) stark vermilbtes Volk, vielleicht bereits löchriges Brutbild, DWV,...Brut wird entnommen und eingeschmolzen

    die Brut der restlichen Völker wird zu Brutscheunen verarbeitet und nach 9 Tagen kontrolliert und Zellen gebrochen, wobei aus je 2 Völkern eine Brutscheune gebildet wird (so zumindest der Plan, auch wenn es nicht immer so perfekt aufgeht)
    a) nach 9 Tagen weitgehend unauffällig, neue unbegattete Kö dazu, und nach Auslaufen der Brut behandeln - ruhig zweimal
    b) auffällig, Restbrut einschmelzen, verbleibende Bienen mit neuer Kö auf Mittelwände schlagen und sofort behandeln

    c) behandeln und auflösen, wenn es gar nicht mehr geht


    Das Problem mit den Brutscheunen ist, du weißt nicht, was sie taugen. Ich habe schon aus der Brut von einem Volk erfolgreich ordentliche Völker eingewintert. Mit der Brut aus 3 Völkern sind mir schon vor den 9 Tagen Brutscheunen abgeschmiert und auch was zwischenzeitlich top aussieht, kann sich nach 4 Wochen als Gurke, Milben- und Varroschleuder entpuppen, egal wie sehr du dich reckst und anstrengst.

    Hier sind Sommerlinde, Winterlinde & Brombeere auf. Ich bin heute füttern gefahren, die Völker sind knochentrocken. Die Waage lügt nicht :(

    Wenigstens einer der ehrlich ist. Dachte schon nur bei mir laufen die Völker trocken, trotz eines verbliebenen HR.

    Um es vorwegzunehmen, ich imkere vermutlich in einer anderen Größenordnung, aber dennoch meine Gedanken:
    Aktuelles Problem kalter Honig und Spitzsieb:
    Da passt eher eine Spitzsiebheizung oder ein Melitherm - mit dem könntest dann auch das Rührwerk befüllen. Also für die Honigverarbeitung eher das Melitherm.
    Der Deckwachsschmelzer taug wohl eher zum auftauen, aber nicht zum reset des Honigs. Dafür gewinnt er aber Honig aus dem Deckelwachs, was je nach Entdeckelungsmethode sich auch schnell amortisieren sollte.
    In der aktuellen Situation würde ich mir ein Melitherm zulegen, perspektivisch aber einen Deckelwachsschmelzer daneben planen. Ich selber bin noch auf dem Stadium Spitzsiebheizung...aber auch bei mir sind die Perspektiven klar.

    Da ist sicher was dran, aber nützt in der aktuellen Saison halt nix bei angehenden Schwärmen.

    Bietet aber Chancen...ansonsten steht man nächstes Jahr vor dem gleichen Dilemma.

    Restvolk alle Zellen brechen und Züchter abtelefonieren,
    nach 9 Tagen erneut alle Zellen brechen, auf 3-5+ Ableger aufteilen (je nach Bienenmasse) und die besorgten unbegatteten Königinnen reingeben. Damit sollten vielleicht auch noch Kös übrigbleiben, um im Spätherbst andere Völker umzuweiseln.

    einen Deckelwachsschmelzer ist für mich nicht erreichbar. Es sind ca. 80 Rähmchen, die z. T mit 30-50 % kristalisietem Honig belegt sind


    Also etwa 60kg Honig á 10€/kg macht 600€
    Deckelwachsschmelzer sofort versandfertig 1279€
    Wiederverkaufswert nach einmaligem Gebrauch 1000€


    Nein, ich habe noch keinen, aber bei waren auch nur eine Handvoll Waben kristallisiert - zu wenig für die Argumentation mit dem Finanzministerium.


    Wo haben sie es denn hingetragen?

    Der Honig geht durch das Brutnest zum Teil nach oben, die Kristalle durch den Gitterboden oder z.T. sogar durchs Flugloch. Viel kommt nicht oben an.

    Die Krux sind die Zeitpunkte.
    Raum geben im HR, wenn man von den Nachbarn nur kopfschüttelnd beäugt wird. Dann landet der erste Nektar bereits da wo er hin soll und man gewinnt das erste Zeitfenster. Bei einem BR Zander engen sie sich selber entsprechend ein - brauchen aber entsprechend Raum, damit das Brutnest nicht verhonigt - das zweite Zeitfenster. Läuft es richtig gut, dann brauchen die noch mehr Platz...Fenster Nr. 3. Ist man einmal zu spät...stellt so manches Volk die Weichen in Richtung Vermehrung.


    Mir gelingt das in diesem Jahr auch nur bedingt. Ich wollte im Frühjahr noch ausgebaute HR-Rähmchen einschmelzen...heute war ist dankbar für mein Versäumnis und hab sie den Bienen rangeschleppt...irgendwo muss der Nektar ja hin.

    Ich glaube, es sind weniger die ASG, als die Ablageflächen.

    Deckel rechts neben die Beute, HR auf die Nachbarbeute, ASG rechts neben die Beute und eventuell gleich eine Wabe recht neben der Beute abstellen...so war einst mein workflow... 8| ...hab draus gelernt. Die gleichen ASG verwende ich noch immer, aber mit ein paar Anpassungen des Handlings hab ich keine Kö mehr im HR.


    Wobei ich erst heute nach der Durchsicht eine Königin an der linken Beutenwand (neuer Platz für das ASG) fand und sie über das Flugloch wieder zurückführte.

    Kurze Frage bezüglich der Zungen im Drohnenrahmen. Wie deutet Ihr diese Aufnahme?

    Es herrscht Tracht und vermutlich wurde der HR zu spät gegeben und daher landet der Nektar in den Zungen.

    Schwarmstimmung könnte sich entwickeln. Das wäre ein Kandidat, den ich genauer beobachten würde. Wenn die den Rahmen aber zügig ausbauen und den Nektar vielleicht auch dahinschaffen, wo er hin soll, dann passt es schon. Vielleicht hängen da aber auch schon bald erste Näpfe oder Weiselzellen an den Zungen, dann geht die Reise ab.

    So zumindest meine Interpretation

    Es ist also kein Unterschied. In den Bericht könnte es sogar, wenn überhaupt keine Vergütung in irgendeiner Form dafür gezahlt würde.

    Es ist für die betreffenden Firmen ein wesentlicher Unterschied. In professionellem Umfeld holt man professionelle Anbieter und keinen Hobbyimker, der im Fall der Fälle dann nicht erreichbar ist und erst Tage später kommt.

    Berggeist Dass möchte ich nicht beurteilen. Aber es müsste doch bestimmt belegt werden, denn ansonsten sind solche Berichte ja noch sinnbefreiter...Da machen sich Verträge bestimmt gut und die Buchhaltung findet bestimmt auch Möglichkeiten die Ausgaben steuerlich interessant zu verbuchen.


    Interessant wird es, wenn man schaut, wer denn bei den einschlägigen professionellen Anbietern die Völker betreut...das sind dann auch gerne Hobby-Imker.