Beiträge von ChrisAusEssen

    Heute bemerkte ich auch am Ablegerstand, dass urplötzlich eine ganze Reihe von Königinnen fehlte...der Brut und den Auzeichnungen zur Folge haben die alle zwischen dem 24. und 27.6. die Königinnen verloren.

    Komische Zufälle gibt's.

    Die Problematik der Seuchenfreiheitsbescheinigung ist da schon noch etwas anderes. Ich denke, dass da zuviel Aufhebens darum gemacht wird. AFB wäre bei mir schon lange kein Thema mehr in der Tierseuchen Verordnung. Was da für ein Aufwand betrieben wird steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Tragweite der AFB. Ich würde das den Imker selbst regeln lassen.


    Fettung von mir.
    Ich behaupte, auch ohne jegliche Datengrundlage, dass so manche Imker das auch unter sich regeln und bei Anzeichen/Verdacht selbst sanieren mit dem Imkerkumpel.
    Doch die Anzahl deren denen ich die frühzeitige Diagnostik und erfolgreiche Sanierung zutraue, steht in keinem Verhältnis zur Zahl der Imker die ich kenne.
    Damit die Imker das unter sich selbst regeln, wie bei der Varroa, müsste die Sanierung gängige Schulungspraxis sein. Ich fürchte aber in dem Falle würden wir eher eine Antibiotikaanwendung erleben, als eine gängige Sanierungspraxis.

    Die Varroaverluste zeigen ja, dass bei Diagnostik und Behandlung von Bienenkrankheiten noch Luft nach oben ist. Und wenn es schon nicht mit der Varroa klappt, dann muss man es doch auch nicht noch an der Faulbrut ausprobieren.


    Vielleicht ist die aktuelle Tragweite der AFB so gering, weil so viel Aufwand betrieben wird?

    So sehe ich es auch, auch wenn ich gleichzeitig sehe, dass so manches Mal auch über das Ziel hinausgeschossen wird.

    Edelkastanie blüht, Sommerlinden blühen fast alle, Silber-, Krim und Holländische kommen noch. Was insbesondere von der letzten zu erwarten ist, habe ich aber noch immer nicht raus - wenn die blüht bin ich im Urlaub - freue mich aber danach immer über die vollen HR.

    Gummistiefel und lange Hose! Auch bei 35°

    So sieht es bei mir auch aus. Leider gehöre ich zu den exzellenten Zeckensammlern während der Saison - und Saison ist, wenn kein Schnee liegt :rolleyes:

    Hm, redet ihr aneinander vorbei ? Er will doch eine begattete zusetzen.

    ups... ;( ...mal wieder nicht aufgepasst.

    Verliert man nicht zuviele Bienen, wenn man nach 10 Tagen die Brutwaben schon einschmelzt?

    Nein,

    die Bienen die den noch schlüpfen, sind meistens zu einem sehr hohen Grad bereits von der Varroa befallen und eh nicht langlebig genug.

    Es tut weh, halte ich aber manchmal für den besseren Weg.


    Persönlich würde ich eine begattete Königin bei einer TBE garnicht einweiseln, sondern erst einen KS bilden oder in einem Ableger einweiseln und im Oktober umweiseln.

    Wenn ich aus meinen Brutscheunen neue Ableger bilde, breche ich nach dem 9.Tag alle gebildeten Weiselzellen.
    Zum folgenden Termin, also bis zum vollständigem auslaufen der Brutzellen füge ich die neue Königin (unbegattet) über eine Zweitschlupfzelle ein und lasse diese bei mir Standbegatten. Es sind immer noch genug Drohnen vorhanden, so dass ich bislang nie Schwierigkeiten hierbei hatte.

    Also die fast zwei Wochen Weisellosigkeit müssen gar nicht sein - und halte ich auch nicht für gut.
    Ich gebe über einen Ausfresskäfig nach 9 Tagen eine unbegattete hinzu. Das erspart den Bienen die Weisellosigkeit und man hat eine Woche aufgeholt.
    Nach weiteren 14 Tagen erfolgt die Behandlung und die leeren Waben können entfernt werden und durch ausgebaute oder Mittelwände ersetzt werden. Da kann man ggf. auch direkt einengen.


    Wenn ich nach 9 Tagen die Milben schon auf den Waben laufen sehe, dann entnehme ich bei einem hohen Befallsgrad auch schon mal nach 9 Tagen die noch verdeckelte Brut und die wandert dann zügig in den Schmelzer - aus denen schlüpfen dann eh nur geschwächte Bienen und ein Haufen Milben.
    Mit der neuen unbegatteten Königin bilde ich dann quasi einen offenen Kunstschwarm am Stand.

    Der Trick ist die dreigeteilte Abdeckfolie. Dann gibt es kein Durcheinander und die Königin ist ziemlich zuverlässig auf einer der Waben zu finden. Und sollte sie doch auf der Beutenwand sitzen, dann muss man die eben da mitnehmen.


    Einfach anschließend die überflüssigen Fluglöcher verschließen. Die Ableger würde ich aus dem Flugkreis bringen - "verstellen auf kurze Distanz" wäre aber vielleicht auch eine Option, habe ich aber mit solch kleinen Einheiten noch nicht praktiziert.

    Wenn mal ein paar Tage keine Tracht reinkommt, dann wird offener Nektar schnell verbraucht und auch wohl umgetragen. Verdeckeltes hält sich deutlich länger - so zumindest meine Beobachtung.
    Die Bienen hängen dann aber auch schnell im Baum - es ist die Frage, was zuerst eintritt.