Beiträge von Kikibee

    Bei Naturbau hast Du an den Grenzbereichen zwischen Arbeiterinnen- und Drohnenbrut auch öfter mal ungleichmäßig geformte Zellen oder nicht ganz regelkonforme Zellböden. Trotzdem wird da gebrütet. Ich glaube nicht, dass das so die große Rolle spielt. Die Standard-Form folgt mehr der Bauphysik. Die sechseckige Wabenform und der Boden stellen materialsparende und stabile Annäherungen an die eigentlich benötigte runde/walzenartige Form dar.

    Nur mal interessehalber: Gibt es Leute, die aufgrund eines GPS-Trackers ihre geklauten Beuten wiedergefunden haben und damit netto einen Verlust vermieden oder zumindest verringert haben?

    Besser ginge nur über mehr Selbstdisziplin der Schreibenden. Dagegen hilft auch keine Neubenennung.

    Davon abgesehen bin ich auch gegen eine Kategorisierung nach Rähmchenmaß oder Betriebsweise. Ich täte mich schwer, meine Imkerei da irgendwo einzusortieren. Ich mache, was mir plausibel und für meine Verhältnisse sinnvoll erscheint. Dafür ist der hier gebotene Überblick über die Breite der möglichen Ideen sehr hilfreich.

    Wer nur ein Maß und eine Schule berücksichtigen möchte, sollte das zugehörige Buch lesen, beim Autor einen Kurs belegen und sich auf dessen Forum beschränken.


    Grüße von Kikibee

    Da braucht man nur den richtigen Drucker. Inzwischen werden aus gelartigen Substanzen Gewebe einschließlich darin enthaltener lebender Zellen gedruckt. Da sollte Wachs ein lösbares Problem sein. Allerdings vermute ich, dass es sich nicht mal ansatzweise rechnet.

    Als zufriedene Blautonmatrizen-Nutzerin vermute ich den Mehrwert einer aufwändig hergestellten Form in der Präzision und Glätte der Oberfläche. Das ist zwar allerhöchstwahrscheinlich den Bienen vollkommen schnuppe, aber ich freue mich bei jeder einzelnen Mittelwand, wie gut sie sich ohne jedes Trennmittel ablösen lässt. Ich bezweifle, dass sich eine Wachsmittelwand so gut von einer gedruckten Oberfläche ablösen ließe, weil gedruckte Oberflächen doch immer noch rau sind. Dasselbe dürfte auch für eine Silikonform gelten, die von so einer gedruckten Oberfläche abgenommen wurde.

    Ich befürchte kein Verhungern, sondern eine große Vereinzelung. Mag ja sein, dass das dieses Mal angesagt ist, aber dauerhaft fände ich das doof. Der Charme von Donaueschingen lag darin, dass man alles fußläufig erreichen konnte und gleich auf andere traf.

    Habt Ihr mal gesehen, wie weit ab von jeglicher sonstiger Infrastruktur die Messehallen liegen? Kein Wirtshaus, nix. Man kann auch nicht mal eben von der Unterkunft aus rüberlaufen, man trifft vermutlich in der Stadt abends nicht automatisch andere Imker.

    Leute, erfindet keine Probleme, wo keine sind. Ein halber Meter vor, zurück, rauf , runter ist egal. Wenn die Bienen von vorne anfliegen, finden sie die Kiste trotzdem. Auch einen halben Meter seitwärts haben sie nach einem Tag locker verstanden. Das hängt ggf auch mit sonstigen Landmarken zusammen. Ein halber Meter auf der freien Wiese ist was anderes als erst links und dann rechts vom Baum. Wenn Ihr einen Blumentopf davor stehen habt, dann bewegt ihn einfach mit, wenn es Euch dann besser geht.