Beiträge von Kikibee

    Das ist jetzt bei dem Wetter so. Ich habe eine Moosschale und eine Hühnertränke mit etwas Jute in der Rinne, weil sie sogar in der 2 cm breiten Rinne erfrieren, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Beides hilft aber nur bedingt gegen den Schwund, weil sich auch ständig Bienen in sonstigen regenwassergefüllten Gefäßen sowie bei diversen Nachbarn ersäufen.

    Frag mal bei Rühlemann's. Die sollten sich damit auskennen. Wir haben dort mal ein größeres Lavendelsortiment gekauft.

    Grüße von Kikibee

    Zur Erinnerung siehe Beitrag von Drops hier.

    Ich besitze fünf Spitzsiebe, damit kann ich fortlaufend arbeiten. Wichtig ist, dass die Spitzsiebe während des Schleuderns IM Eimer hängen. Danach Zipfel mittig hoch ziehen (die Schnur muss innen liegen!), ggf. passend fixieren und, wenn leer, in den nächsten leeren Eimer hängen, weiter geht es. Für beschränkt große Ernten von einigen Eimern auf einmal vollkommen ausreichend. Ich benötige kein Grobsieb vorneweg. Den Rest des Jahres liegen die Nylonsiebe platt im Regal.


    Grüße von Kikibee

    Trockenzucker habe ich schon mal genommen, wenn ich in Erwartung von Tracht in den Urlaub gefahren bin und nicht wußte, ob in der Zeit tatsächlich etwas reinkommt. Die Bienen lassen den Zucker liegen, sobald es etwas anderes gibt. Aber wenn es gar nichts gibt, verhungern sie zumindest nicht.

    Also, ich finde, um sich wirklich sachgerecht um die Belange der Bienen sowie sämtlicher weiterer Aspekte der Imkerei kümmern zu können, sollte man Biologie und Biochemie studiert haben sowie über gute betriebswirtschaftliche und pädagogische Kenntnisse verfügen. Man sollte ausreichend Zeit, Geld und Fuhrpark nachweisen müssen, ebenso ein Gesundheitszeugnis vom Orthopäden und vom Augenarzt. Darüber hinaus sollte man jenseits der 40 Jahre nicht einsteigen dürfen, es sei denn, man hat vorher schon Großvieh gehalten. Ein Führungszeugnis und eine schriftliche Empfehlung vom BSV braucht es auch. Aus Paritätsgründen und weil die fast ausschließlich weibliche Bienenbelegschaft von Männern nicht adäquat geführt werden kann, dürfen bis auf weiteres nur Frauen imkern. Bestandsschutz gibt es nur für Altimker, die mit einer nachweislich (s.o.) adäquat ausgebildeten Frau verheiratet sind oder eine solche in der Imkerei als Betriebsleiterin beschäftigen. Die Imkerführerscheinprüfung ist innerhalb des nächsten Jahres auch von diesem Personenkreis abzulegen. Die Imkererlaubnis erlischt mit dem 65 Lebensjahr. Für verstorbene Bienenvölker und sonstige Vergehen sollte ein Punkteregister in Celle eingerichtet werden.

    Ich habe einen dermaßen grottenschlechten Honigkurs mitgemacht, dass er jeder Beschreibung spottete. Durchfallen war unmöglich, da die Prüfungsbögen erst nach der Besprechung der korrekten Ergebnisse eingesammelt wurden. Aber hinterher hatten wir alle einen Schein. Der sagt was?


    Ich bin gegen eine Reglementierung, weil solche Formalkriterien mit der Realität wenig zu tun haben. In beiden Richtungen.


    Klartext: Auch erfahrene Imker haben gelegentlich Völker auf dem Gewissen und zwar in Summe deutlich mehr als Dreivölkeranfänger. Wenn letztere es nicht auf die Reihe kriegen, hören sie bald wieder auf und das war es dann.


    Grüße von Kikibee,

    die nicht in einer Gesellschaft leben möchte, in der sie sich für alles zwangsweise an der Hand nehmen lassen muss.

    Spüli ist für mich an dieser Stelle ein No-Go. Die Zellmembran besteht aus Fettmolekülen und Spüli löst Fettmolekül-Verbünde auf. Defekte Zellmembran heißt tote Zelle. Das mag ich nicht auf den Brutwaben haben, auch nicht in Spuren.

    Jetzt lasst mal nicht alles in vorauseilendem Gehorsam gleich sein. Die vernünftigen Eltern sind in der deutlichen Mehrheit. Kinder sind lernfähig. Barfuß laufen sowieso nur noch Kinder, deren Eltern Verletzungen in Kauf nehmen, die je nach Platz durch Scherben viel wahrscheinlicher als durch Bienenstiche sind.