Beiträge von Kikibee

    Und die Zargen sind ja nicht alle vom einen auf den anderen Tag bummsvoll. Es ist also auch im Frühjahr noch ein bisschen Training mit steigendem Gewicht angesagt (hoffentlich) :).

    Jepp, wie mit Babys, da wächst die Kraft mit dem Kind.


    Über den Winter könntest Du schon mal mit Bierkisten trainieren, das kommt dem Zargenheben von der Belastung her ziemlich nahe. Nur dass die Bierkisten naturgemäß immer leichter werden, weswegen aus Trainingsgründen für regelmäßigen Nachschub gesorgt werden sollte. Imkern ist eine ganzheitliche Angelegenheit, die man sehr ernsthaft und nur mit geeignetem Handwerkszeug betreiben sollte. Aber das weißt Du ja schon.

    Und hier die kumulierten Ausgaben in diesen gut 6 Jahren (in Klammern unter Berücksichtigung der üblichen Abschreibungen):

    • Beuten, Beutenzubehör, Beutenbaumaterial 4.700 €
    • Schleuder, Melitherm, MW-Presse, Abfüllkübel 2.100 €
    • Sonstige Anschaffungen (ohne Verbrauchsmaterial) 2.700 €

    Sorry, die Abschreibungen habe ich einzutragen vergessen . Wenn ich für Beuten und Zubehör, Edelstahlkram, MW-Presse und noch zwei, drei andere langlebigere Dinge von 5-20 Jahren Nutzungszeit ausgehe, dann reduzieren sich die Posten oben um ca 4.400 € (die ich also gedacht erst in den nächsten Jahren ausgegeben haben werde).

    Ich führe seit dem ersten Tag Buch über alles außer Zeit, Strom/Wasser, dafür angeschaffte Handwerkergeräte, Autofahrten, Vereinskosten, Kurse, Bücher und Besuch von Imkerveranstaltungen (die zähle ich endgültig zum Vergnügen) und kann für den Rest auf den Cent genau sagen, was mich die praktische Imkerei bisher allermindestens gekostet hat. Die Zahlen sind gruselig und ich glaube regelmäßig die Summe nicht, die Excel ausspuckt. Aus dem Bauch heraus würde ich gerade mal die Hälfte schätzen.


    Hier die Eckdaten:

    • Imkerei seit 2014
    • Start mit 4 Völkern, letztes Jahr 14 aktive Wirtschaftsvölker und diverse Spielvölker, Ableger etc., 6-10 Völker pro Jahr für den Verkauf im Frühjahr.
    • Handschleuder, Mittelwandgießform, ein 35-kg-Edelstahlabfüllkübel, Melitherm.
    • Holzbeuten, selbstgebaute Minis, überhaupt einiges selbst gebaut mit mittelprächtigem Holz.
    • diverses Kerzen- und Wachstuchherstellungsgedöns
    • Zuchtkleinkram


    Und hier die kumulierten Ausgaben in diesen gut 6 Jahren (in Klammern unter Berücksichtigung der üblichen Abschreibungen):

    • Beuten, Beutenzubehör, Beutenbaumaterial 4.700 €
    • Schleuder, Melitherm, MW-Presse, Abfüllkübel 2.100 €
    • Sonstige Anschaffungen (ohne Verbrauchsmaterial) 2.700 €
    • Futter 2.400 €
    • Sonstiges Verbrauchsmaterial 4.000 €

    Ich empfinde meine technische Ausstattung als solide Basics, da ist nichts Wildes dabei. Was sich läppert, ist das diverse Zubehör, fast alles Einzelausgaben deutlich unter 100 Euro, die man so schnell aus den Augen verliert, wie man sie ausgibt. Von ein paar Dingen habe ich lieber zwei mehr als eins zu wenig, also Futtertaschen, Absperrgitter, Böden, Deckel, Bienenfluchten etc. Diverse Dinge wie Futter, Gläser etc könnte man in (viel) größeren Mengen deutlich preiswerter erwerben, aber nicht im Rahmen meines Bedarfs, zumindest während der ersten Jahre.


    Jedes Jahr um diese Zeit finde ich, dass ich nächstes Jahr eigenlich nur noch Futter und Gläser brauchen sollte, weil ich sonst alles besitze, was ich benötige. Leider habe ich aber auch schon wieder Ideen, was auch noch ganz nett wäre.


    Grüße von Kikibee

    Sorry, hier (Rhein-Main!) verkauft der große lokale Berufsimker den Frühjahrsblütenhonig für 5,50 Euro, wovon 30 ct Pfand sind. Da nimmt selbst mein Imkerpate mehr. Wer zieht hier wessen Preis runter?

    Dieser Spalt kommt mir arg weit und tief vor und wenn dann noch Metallspäne drin fest hängen, ist das definitiv ein Rückgabegrund.

    'Normale' Ritzen dagegen kriegt man gut sauber. Mehrfach viel lauwarmes Wasser und eine neue Klobürste (die mit rundherum Borsten) sind genau richtig. Dann löst es den Honig auf, die Wachskrümel werden noch als Ganzes rausgespült und in die Ritze kommt die Bürste auch. Am allerwichtigsten ist danach gutes Trocknen lassen (ohne Nachwischen oder Trockentuch) und die luftige und trockene Lagerung. Dann wächst da drin nix.


    Viele Grüße

    Kikibee

    Wir mussten den mit dem Streuobstwiesengrundstück erworbenen Zaun entfernen, weil wir keine Landwirte sind. Nicht mal einen kleinen Geräteschuppen dürfen wir haben. Da halfen auch die Bienen nichts. Wie Rainfarn schrieb, müsste die Imkerei dazu einen gewichtigen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten. Soweit ich mich erinnere, mindestens ein Drittel (?) oder so. Auf jeden Fall deutlich mehr als das bei uns der Fall war. Außenbereich in Südhessen, 500 m Luftlinie vom nächsten Dorf.

    Mutige Annahme! Es haben noch nicht mal zwei verschiedene Stellen auf einer Wabe oder aus einer Zarge oder aus einer Beute den gleichen Wassergehalt.

    Ich hab das Steckregalsystem von Scholz, gibt es in Grundausführungen direkt im Bauhaus-Baumarkt und in größerer Variationsbreite ebenda online.

    Tiefen in 10-cm-Schritten von 30-60cm, diverse Höhen, diverse Breiten. Traglast pro Regalboden um die 100 kg, je nach Tiefe und Breite. Alles kombinierbar.


    Tipp: den untersten Regalboden so hoch einhängen, dass der Saugroboter drunter durchfahren kann.

    Ich wüsste nicht, was an dem Begriff "wesensgemäß" so nützlich ist, dass man ihn nicht getrost den Demeter-Imkern überlassen kann.

    Weil er gleich so bildhaft und einleuchtend ist, dass jeder für sich ihn auch ohne Steiner- oder Demeterahnung mit Inhalt füllen kann, eben irgendwo in Richtung "artgerecht". Und schon hat man Verständnisprobleme.