Beiträge von Kikibee

    Die kleinste Variante solcher gelöcherter Pressen dürfte eine Spätzle- oder Kartoffelbreipresse sein. Die passt in die Spülmaschine und hinterher in eine Schublade.

    Wie wäre es mit Plasmareinigung? :cool:


    Im Ernst. Das Sieb soll nicht mehr für Honig verwendet werden, wahrscheinlich auch nicht für Nudeln. Sondern nur halbwegs vom Siff befreit. Küchenkrepp bereitstellen, heiß machen (Backofen, Fön, heißes Wasser, whatever) auswischen, evtl wiederholen. Luftig bis zum nächsten Mal aufbewahren. Dran erfreuen, dass man ein dediziertes Wachssieb besitzt, das man nicht nach jeder Verwendung picobello sauber machen muss.

    Kommt auf den Backofen an. Meiner kann ab 30 Grad relativ gut alles halten.

    Ich leg die MW auf den Wäschetrockner, während er läuft, und löte auch dort ein.

    Angenehme Wohnzimmertemperatur reicht aus. Im frostigen Schuppen ist zu kalt. Mehr Geheimnis ist das nicht.

    Ah so. Es geht also darum, wer den Dreck wegmacht. Verständlich bei vielen Völkern.

    Wir teilen uns die Arbeit. Die Bienen räumen ihre Toten raus und ich das Gebrösel. Dafür weiß ich dann auch zeitnah, was Sache in der Kiste ist. Finde ich als Deal ok.

    (Genauso wie es sich ab und an lohnt, beim Aufräumen der Kinderzimmer persönlich mit anzufassen. Es finden sich immer interessante Dinge.)

    Bodenschieber unter dem Gitterboden entzieht das Gemüll den Bienen zum Aufräumen. Nicht gut.

    Warum nicht gut? Weil ich es dann selber wegräumen muss? Oder weil die Bienen sonst nichts zu tun haben?

    Davon gehe ich auch aus.

    Trotzdem verstehe ich nicht, was bei den Pellets so fies stinkt. Paraffin- oder Stearinkerzen haben doch auch nicht diesen stechenden Geruch. Die riechen für mich weitgehend harmlos bis gar nicht. Was könnte in den Pellets noch drin sein? Die Folienbeutel der Verpackung sind geruchlos.

    Danke, Wolfgang!

    Ich hatte beim Aufkochen auch Oxalsäure mit drin. Es hat aber nichts geholfen.

    Ich glaube, die Oxalsäure hilft sowieso nur gegen protein- oder feststoffgebundenen Muffel, indem diese durch die pH-Verschiebung verbessert ausgefällt bzw. ausgeflockt werden. Sichtbar an der Schmodderschicht nach langsamem Abkühlen. Bei den Wachspellets zeigten sich an der Unterseite der Blöcke jedoch keinerlei sichtbaren Verunreinigungen.

    Der "Duft" hat mit altem Wachs nichts zu tun. Muffeliges Wachs aus bebrüteten Waben riecht anders, das habe ich hier. Die Pellets sind hellpastellgelb und der Geruch geht eher in die Richtung frisch ausgepacktes billiges Kunstleder.

    Daher würde es mich interessieren, ob dieser Geruch bei Wachspellets normal ist.

    Nachdem ich im Sinne einer Wachsstrecke mein ältestes Wachs zu Kerzen verarbeitet hatte, überstieg die Nachfrage meine kleinen Vorräte.

    Also holte ich die vor vier Jahren angeschafften Wachspellets aus dem Keller, deren fieser Gestank mich beim Öffnen des Beutels schier umwarf. Erhitzen und mit Wasser aufkochen half nicht. Die restlichen Pellets und die Blöcke stehen nun seit drei Wochen auf der Terrasse. Ich habe dann woanders Pellets gekauft, die zwar etwas schwächer, aber genau denselben fiesen Geruch aufweisen. Sie stehen jetzt ebenfalls auf der Terrasse, weil sie innerhalb von Stunden das Büro verpestet haben.

    Den Geruch nehme nicht nur ich wahr, sondern alle, denen ich die Pellets unter die Nase halte. Ich würde ihn als stechend, plastikartig beschreiben. Da es sich bei zwei sehr verschieden alten Proben von zwei verschiedenen Händlern um denselben Geruch handelt, scheint er wohl normal zu sein.

    Dass Wachspellets nicht aus 100 % feinstem Bienenwachs bestehen, ist mir klar. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn sie gar nicht nach Wachs oder sonstwas duften. Aber dieser Gestank ist so widerlich, dass ich mir echt nicht vorstellen kann, dass man das (a) mit irgendwelchen Duftölen übertünchen kann und (b) dass das den Kunden nicht auffällt.


    Für Tipps und sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar.

    Kikibee

    Nee, das hieße leichtfertig mit dem Gesunder-Honig-Mythos spielen. Wenn der wegfällt, dann bleibt nur noch das mehr oder weniger aromatisierte Zuckerkonzentrat übrig.

    99.9 % der Kunden kann ich doch eher eine Säurebehandlung als gentechnisch veränderte Bienen erklären.


    (Zu dem Thema hatte ich schon viele interessante Gespräche mit informierten Mitmenschen. "Ich würde nie eine Tomate mit Genen drin essen!")

    Könnte man, wenn man genau weiß, was zu tun ist.

    Das ist aber nur Theorie. In der Praxis wäre der Aufschrei riesig: Genhonig! Sehr bäh bis sehr gefährlich! =O

    Dann wäre der Imkerheiligenschein weg.