Beiträge von Kikibee

    Vielleicht könnte sich der eine oder andere Verlag auch zu einer Neuauflage oder der Option des Book on demand aufraffen, wenn er von genügend Interesse erfährt. Also direkt die Verlage anschreiben!

    Der Zweck bestand erstens darin herauszufinden, ob die brutfreien Völker im November nur eine lokale Erscheinung hier darstellen oder auch unter anderen klimatischen und geographischen Eckdaten auftreten.

    Der zweite Zweck bestand darin, zur Benutzung von Augen und Hirn aufzurufen und ein perfektes Behandlungsfenster dann zu nutzen, wenn es sich darbietet.

    Jupp. Und ich bin jetzt mit der Winterbehandlung durch. Brutfrei bei knapp 10 Grad. Die haben jetzt bis zum Frühjahr Ruhe. Noch weniger kann man nicht stören.


    Ist schon mal wem aufgefallen, dass dieses gebetsmühlenhafte Wasmanimwinterzutunundzuunterlassenhat immer mit beinhaltet, dass man die Beute sechs Monate nicht öffnet. Also definitiv nichts weiß, was man aber auch nicht braucht, weil es schon immer alle so gemacht haben. Nichtwissen gehört zum Konzept und wird idealistisch überhöht... Sorry, das ist Religion, aber nicht 21. Jahrhundert.


    Danke all denen, die diesen Faden zum eigentlich vorgesehenen Zweck genutzt haben!:p_flower01::u_idea_bulb02::daumen:

    Mit 35 mm bekommst Du auch wunderschönen Naturbau.

    Welches Zellmaß ein schmaler Anfangsstreifen hat, ist vollkommen egal, die Bienen bauen darunter, was sie brauchen und wollen. Du kannst auch nur einen schmalen Wachsrand ohne Prägung hinkleben, Hauptsache, sie haben etwas, was die Orientierung vorgibt. (Nicht mal das brauchen die Bienen, aber Du freust Dich, wenn sie nicht aus dem Rähmchen raus bauen.)

    Bei 35 mm sowie bei ganz freiem Wildbau bauen meine Bienen im Naturbau Arbeiterinnen-Zellen mit 5,3-5,4 mm. Ob sie bei kleinerem Wabenabstand kleinere Zellen bauen würden, weiß ich nicht. Dazu habe ich sie noch nicht genötigt.

    Beides. Um die Zargen (und dann auch Rähmchen) voneinander zu trennen, musst Du die Zargen beim Abheben gegeneinander drehen, sonst hebst Du die unteren Rähmchen mit raus. Gibt gequetschte oder zumindest genervte Bienen. Beim Zurücksetzen laufen Bienen auf den Rähmchen der unteren Zarge und auf die setzt die obere Zarge mit dem dann gar nicht mehr vorhandenen, weil verbauten Beespace auf. Gibt noch mehr gequetschte Bienen. Die werden noch nicht mal rausgetragen, weil eingeklemmt.

    Das ist 11 Jahre her! Seither haben sich Qualität und Akzeptanz von Wikipedia und ähnlichem Angeboten deutlich verbessert, die Imkerschaft ist jünger geworden und die Anzahl der aktiven Internetnutzer unter diesen gestiegen.

    Low tec und low sophisticated. Halbwegs durchgängig die ersten zwei Jahre den natürlichen Milbenfall alle paar Tage auf der Windel gezählt. Ich hatte dann einen guten Eindruck, was so runterfällt, wie sehr das von Behandlungen oder auch Temperaturschwankungen, Volksstärke, Brutzustand etc. abhängt.


    Ich muss nicht zwanghaft jede einzelne Milbe in meinen Völkern mit Nummer versehen, solange es allen dabei gut geht. Meinen Völkern geht es gut und ich mach mich nicht verrückt. Passt.

    Ich benutze bei beidem keine Maske, damit komme ich wegen der Brille nicht zurecht. Die beschlägt mir dauernd. Außerdem habe ich keine Lust darauf. Daher verlasse ich mich auf die Rauchsäule meines Smokers und meine Nase. Bei der Milchsäure merkt man eher, ob man was davon einatmet, weil sie einen starken Eigengeruch hat. Oxalsäure beißt "nur". Ich halte beim beim geringsten Anzeichen die Luft an, gehe ein paar Schritte in den Wind und lasse mich wieder freiblasen. Ohne entschiedene Windrichtung sprühe ich daher ungern. Mit geht es gut.


    rase : 3 % sind 30 g pro Liter.

    Ich glaube aber auch nicht, dass eine Kleinstimkerexposition da wild ist. Nur unangenehm, man muss ziemlich husten, wenn man mal mehr davon erwischt. Das unterlässt man bald von selbst.

    Zur Wärme:

    Erstens soll man sie nicht durchnässen, weder mit MS noch mit OS. Feiner glitzernder Sprühnebel drauf reicht.

    Zweitens geht das flott, und wenn man die Waben gleich wieder reinhängt und zusammenschiebt, dann bleibt noch viel Wärme in den Waben selbst gespeichert. Drittens macht man das bevorzugt, wenn eben keine Brut da ist. Dann ist ein kurzer Temperaturdip vermutlich auch nicht so tragisch.

    Und bei der Anwendung im Sommer ist es nicht wirklich kalt, wobei zur Anwendung im Sommer auch Brutfreiheit angesagt ist.


    Zur OS als Alternative:
    Ja, das probiere ich seit letztem Jahr aus. Es fallen viele Milben, vermutlich mehr als bei der Milchsäure. Allerdings verläuft der Milbenfall deutlich länger über die Zeit verteilt und ich finde es schwieriger zu bestimmen, was noch fallen wird. Bei der Milchsäure kann ich nach zwei Tagen sagen, ob ich nächstes Wochenende nochmal ran muss.

    Besser finde ich an OS vor allem, dass sie in anwendungsverdünnter Form offenbar wesentlich länger hält.