Beiträge von Kikibee

    Achte darauf, dass Du genug Platz zum Rangieren hast. Nimm Dir also ein paar Bier- oder Wasserkästen und stelle sie als Beuten auf. Dann stellst Du Dich daneben (nicht vor das theoretische Flugloch) und hebst weitere VOLLE Bier- oder Wasserkästen rauf und runter, stellst eine ab und trägst eine weitere zum Haus, ebenfalls nicht genau vor dem Flugloch vorbei. Das ist der Platz, den Du brauchst. Wenn es Dir dafür irgendwo zu eng wird, dann ist es nichts. Rückentechnisch ist es angenehmer, die Rähmchen quer vor dem Körper zu orientieren, nicht längs. Rechne mal eher mit vier Völkern, dazu kommt es ganz schnell, zumindest zwischendurch.

    Ok, wenn die Bienen tatsächlich geschwärmt sind, dann ist das doch mehr oder weniger ein einmaliges Ereignis (zumindest im Schnitt pro Jahr und pro Beute :wink:). Dann ist hinsetzen und genießen angesagt, da die Bienen dann komplett was anderes im Kopf haben, als irgendeine Gärtnerin anzugehen.

    Die Bienen finden übrigens auch finstere Fluglöcher nach Nordosten mit Parkanlage dahinter. Du brauchst auch nicht das Problem der Imkernachbarn zu lösen, sondern nur Dein eigenes.

    Bambusmatte oder 1,80 m hohes Weidenzaunelement bekommt man gut mit zwei bis drei Pfosten stabilisiert. Pfostenträger mit Pfosten gibt es für wenige Euronen im Baumarkt. Entweder Loch graben (schmales Loch geht gut mit Konservendose) und unten einbetonieren oder einschlagen (lassen). Es gibt auch Blumenkastenelemente, an denen man solche Pfosten befestigen kann, kostet aber mehr.


    Was sagt denn der Vorstand höchstpersönlich dazu? Lad ihn doch mal für eine Begehung ein, vielleicht wird seine Genehmigung dann relativ, oder es stellt sich heraus, dass es da Auflagen gab, von wegen keine Belästigung der Nachbarn oder so...

    Stell doch Deinerseits eine große Bambusmatte oder was auch immer auf. Nach zwei Tagen wissen die Bienen, wo sie lang müssen (oder nicht lang können) und suchen sich einen andere Weg. Wenn es nicht gerade ausdrückliche Stecher sind, fliegen sie die die letzten Meter im Flugschneisenmodus, quasi im Blindflug. Kollisionen mit unvorhergesehenen Objekten in dieser Flugschneise sind dann unabsichtlich und meistens harmlos, aber manchmal bleibt eine Bienen wo hängen oder fühlt sich sonstwie bedroht und dann sticht sie doch. Wenn richtig viel los ist, dann kann sich das durchaus bedrohlich anfühlen.

    Übrigens fliegen die Bienen oft am frühen Nachmittag mal eine Stunden lang besonders heftig vor den Kisten. Das ist aber kein Schwarm und auch vollkommen unagressiv, aber dennoch beeindruckend, und ich kann verstehen, dass Du Dich dann lieber verziehst.

    Also ein Hindernis bis über Kopfhöhe und so breit, dass sie ihre Kisten lieber hintenrum durch den Garten der Nachbarn anfliegen. Das Objekt kannst Du ja dann noch mit Rankzeugs begrünen.


    Viel Erfolg

    Kikibee

    Den Robinienhonig fanden sie meist gut (sagten sie zumindest), aber den anderen im direkten Vergleich besser, weil noch andere Geschmacksnuancen mit drin. Beruhigend zu hören, dass es auch anderen so geht.

    Weil ich mal richtig hellen Robinienhonig haben wollte, habe ich zur Ernte jede Wabe einzeln nach Farbe sortiert. Das Ergebnis war ein wirklich fast farbloser Robinienhonig und der Rest, der auch noch Obstblüte enthielt und etwas gelber aussah. Inzwischen hat mein Hauptverkaufsevent stattgefunden. So gut wie alle, die die reine Robinie neben der Robinien-Obst-Mischung probiert haben, wollten die Mischung. Auf der reinen Robinie bin ich sitzen geblieben.

    Meine vor vier Jahren umständlich und nicht preiswert beschaffte, gepamperte und in Form gebrachte Napoleon hat sich dieses Jahr auch als etwas Dunkelrotes herausgestellt. Ganz gut, aber nicht das, was ich wollte.

    Mit den Hürden eines Ausschlusses beim Schulausflug müssen sich die Lehrer herumschlagen.

    Susanna hat meiner Ansicht nach an diesem Tag das Hausrecht auf dem Imkervereinsgelände, und in dieser Funktion kann sie bestimmen, wer reinkommt und wer nicht. Gggf. auch in abgeschwächter Form, welches Kind bis wohin mitgehen darf. Das Problem der Lehrer besteht dann darin, das einzelne Kind so lange zu beaufsichtigen. Da Susanna aber die Bedingungen vorher bekannt gemacht hat, müssen sich die Lehrer um eine Lösung kümmern, nicht Susanna.

    Hm, habe ich ja anfangs auch gedacht. Wenn man mal eine richtig dumm erwischt beim Zargenheben oder so. Aber das ist äußerst selten. Nur beim Pusten sehe ich immer mal die ein oder andere halbe. Einleuchten tut mir das nicht.


    Wenn ich ernte, dann ist mein Smoker grundsätzlich gar nicht erst in Betrieb, daran kann ein zu inniges Festhalten nicht liegen.

    Ich habe den Akkulaubbläser von Ryobi versucht, da wir dafür auch schon die Akkus hatten. Vom Handling her ist er gut, schön leicht und ausgewogen zu halten, die Düse ist vorne sowieso schon schmal gestaltet, man muss nichts mehr basteln.


    Vorher Bienenflucht benutzen, dann Zarge hochkant stellen und Restbienen damit rauspusten geht ganz gut.


    ABER: Ich sehe immer wieder HALBE Bienen, also Bienen ohne Hinterleib. Zuerst habe ich es für Zufall gehalten, inzwischen nicht mehr. Offenbar gibt es einzelne Bienen, die sich lieber den Hinterleib wegpusten lassen als loszulassen. Da ich davon ausgehe, dass mein kleines Akkupüsterlein nicht ansatzweise die gleiche Leistung bringt wie so ein wirklich großer Benzin-Laubbläser, möchte ich gar nicht wissen, wie viele Bienen dabei dran glauben müssen. Schon allein aus diesem Grund sollte man vorher eine Bienenflucht benutzen, damit die allermeisten schon weg sind, bevor man mit dem Bläser rangeht.


    Imker_luis :

    An Honigzargen lasse ich gar keinen Rauch. Nie nicht! Ich habe einmal Honig probiert, der bei der Ernte eingesmokert wurde, igitt. Ist höchstens was für Raucher... :eek: