Beiträge von Kikibee

    Selber hinfahren oder wen vor Ort hinschicken und besichtigen, bevor das Teil bezahlt ist. Bei Zufriedenheit am besten gleich mitnehmen.

    Wenn der Verkäufer versucht, einer Besichtigung aus dem Weg zu gehen, dann lass es sein! Sowas wird auch mal verkauft, ohne geliefert zu werden. Oder ohne überhaupt existiert zu haben.


    Gruß vom beinahe gebrannten Kind

    "Auf dem Herd erhitzen" kann alles mögliche bedeuten.

    Beim Auflösen von Zucker wird spürbar Energie verbraucht, dh entweder kühlt sich dabei die Flüssigkeit ab oder sie muss Energie aus ihrer Umgebung aufnehmen, um hinterher wieder normale Raumtemperatur zu haben.

    Wenn man den Topf während des Umrührens auf eine mittelheiße Herdplatte stellt, dann braucht man die Lösung gar nicht wirklich über 40 Grad erhitzen, weil der Zucker dann schon gelöst ist. Die zugeführte Energie wird sofort für das Lösen verbraucht, eine nennenswerte Erhitzung findet (noch) nicht statt, wenn man den Topf danach gleich vom Herd nimmt.


    Gruß von Kikibee

    Mir ist das erste brutfreie Fenster lieber. Je früher die Bienen die letzten Varroen los sind, desto besser, glaube ich. Die Viecher stören einfach, und wenn sie nur Unruhe reinbringen, weil sie beim Rumkrabbeln kitzeln, wie man schön bei den Aufnahmen von Paul Siefert sehen konnte. Außerdem habe ich dann Luft nach hinten, falls im Einzelfall eine Nachbehandlung notwendig ist.


    Grüße von Kikibee

    Ähm... im flexiblen Beutel kann sich aber im Gegensatz zum starren Glas kein Unterdruck bilden, wenn erst mal ein Loch drin ist. Der fällt nämlich unter dem Luftdruck einfach zusammen.

    Der Kniff scheint in Anzahl und Größe der Löcher zu bestehen. Was da raustropft, muss in dieser Rate auch vom Volk aufgenommen werden können. Also ggf. an den Zustand des Volkes anpassen!


    Gruß von Kikibee

    Na dann viel Spaß und Erfolg beim Durchtränken der Bienen, womöglich noch bei Kälte!

    Freizeitimker Wenn Du nicht weißt, wovon Du schreibst, dann lass es sein.


    Für alle anderen und zum gefühlt 1000sten Mal: Vorher Probesprühen und Sprühkopf so einstellen, dass es einen feinen Nebel gibt. Bienen nicht durchweichen, sondern so einsprühen, dass sie leicht silbrig schimmern. Ich finde Temperaturen von 4-8 Grad optimal, da die Bienen dann meist einschichtig sitzen und auch sitzen bleiben. Auf eine Sprühbehandlung zurückführbare Verluste hatte ich bisher weder mit Oxalsäure noch mit Milchsäure.


    Gruß von Kikibee

    Bei allumfassender Betrachtung dürfte der ökologische Fußabdruck so gut wie aller Hobbyimker mieser ausfallen, als wenn sie die Imkerei lassen und einfach spazieren gehen würden.


    Ich denke an Fahrten, Bestellungen und damit verbundene Transporte und Verpackungen, Beutenherstellung und -entsorgung, Wachsarbeiten, Futterherstellung, Edelstahl in allen Variationen ...


    Es gibt aber schlimmere Hobbies mit gefühlt weniger Karmapunkten.


    Gruß von Kikibee

    Bloß weil Oxalsäure besser wirkt, heißt das nicht, dass Milchsäure gar nichts taugt. Selbst wenn noch ein Restbrutnest vorhanden war, wirst Du die Milbenlast deutlich reduziert haben. Bei Milchsäure fallen die allermeisten Milben in den ersten zwei Tagen, der natürliche Milbenfall hat sich dann nach zwei bis drei Wochen wieder eingependelt.

    Allerdings bist Du für dieses Jahr noch nicht fertig. Warte richtige Brutfreiheit ab und sprühe nochmal.

    Oder Betrug in irgendeiner Form:

    Unsere zwei Marken-Küchengroßgeräte, die es im Internet besonders preisgünstig gab, stellten sich als Kopien heraus. Sie funktionieren soweit, wenn auch nicht so gut/leise wie das Original, eines korrodiert leise vor sich hin etc.

    Es kann auch sein, dass Du überweist, aber keine Ware bekommst. Im Imkermarkt war mal vor ein paar Jahren ein solcher Betrüger mit einer angeblichen Imkereiauflösung und sehr verlockenden Preisen unterwegs.

    Wenn etwas (neu?) soooo viel billiger als der sonstige Marktpreis ist, dann ist da meiner Erfahrung nach irgendwie der Wurm drin.


    Grüße von Kikibee

    Es ist und bleibt mühsam. Wir erschweren mit grobem Baumschnitt (sperrigen Ästen) den Zugang und lassen schon 2m vorher alles wuchern, was kommt. Die Zielpflanzen schneide ich ein-, zweimal im Jahr etwas frei, so dass sie Luft und Licht bekommen. Inzwischen wächst es an vielen Stellen und die Rehe laufen außen rum. Immerhin such die Wildschweine inzwischen meist leichter zugängliche Wiesen auf. Lücken und Trampelpfade durch den Verhau gibt es bei uns auch.