Beiträge von Kikibee

    Ach, der hat in dieser Frage auch viel pauschal rumgeholzt. Es gibt auch gute selbstgebaute und schlechte zu kaufende Beuten. Eine Aussage wie "Warum ich nicht zu Ende gedachtes hasse" wäre besser gewesen. Wobei ich mich gerade frage, was eigentlich der Mehrwert dieses Threads war... außer dass man ihn reflexhaft zitieren kann?


    Grüße von Kikibee

    So wild ist das Pressen nicht und bei entsprechender Organisation ist es auch nicht mehr Schweinerei als beim Entdeckeln und Schleudern. Ganz normale Obstpresse mit mindestens 10 l Fassungsvermögen. Sehr hilfreich ist ein ausreichend großes Gefäß zum Ausschneiden der Waben. Perfekt ist ein flacher Gastronorm-Behälter. Wabe an einer Schmalseite hochkant hineinstellen, mit scharfem Messer die Honigwabe ausschneiden und nach hinten wegkippen lassen. Wenn die Rahmen gedrahtet sind, muss man jedes Segment einzeln umfahren. Nervig, aber mal machbar.

    Du kannst damit die Siebhöhe verringern.

    Außerdem: Ich hänge die Siebe direkt IN den Eimer. Wenn der Eimer voll ist, ziehe ich die Kordel hoch, binde sie an geeigneter Stelle fest und der restliche Honig läuft ab. Ich brauche also kein wackeliges Siebgestell.

    Eigentlich bekomme ich auch seit zwei Jahren keine Schwellungen mehr. Aber gestern stach mich eine, als ich sie nicht mal eben wegwischen konnte. Sie hatte also alle Zeit der Welt und sie hat sie genutzt. Lang und gründlich. Den hintersten, fiesesten letzten Gifttropfen noch rausgedrückt, sich nochmal lustvoll reingedreht, damit es auch richtig tief geht und weh tut. Jetzt habe ich genau so eine oben beschriebene Hand wie ein aufgeblasener Handschuh. Den gleichzeitig erfolgten Stich an der anderen Hand sah man nach einer Stunde schon nicht mehr. Kann also zwischendurch auch anders aussehen.

    Heizkörper - Reflektionsfolie aus dem Baumarkt.

    Diese ist meistens selbstklebend und. Ein Isolierstoff-Aluverbund.

    Definitiv nicht zu empfehlen. Das wird zerschrotet, wann immer die Bienen irgendwo an eine Seitenkante kommen. Dann hast Du Styroporbrösel und flatternde Folienreste. Ich habe das Abkratzen schon hinter mir.

    Äh, hier geht grad einiges durcheinander. Wasser und Säure schließt sich nicht aus, nicht jede Säure ist organisch, und pures Lösen hilft nur, wenn man dann die Lösung möglichst vollständig entfernt und nicht einfach nur verdampfen lässt, weil sonst der gelöste Stoff übrig bleibt.

    Oder meintest Du, dass die Säure den Stoff zersetzt, also zu dessen Abbau beiträgt?

    Ich benutze diese Edelstahl-Fluglochrosetten, ordentlich so festgeschraubt, dass ich sie gerade noch mit den Fingern oder dem Stockmeißel verdrehen kann. Also durchaus nicht durch bloßes Hinstupsen zu bewegen! Trotzdem sind diese oft von einem Tag auf den anderen (oder innerhalb weniger Stunden!) ein Stückchen verdreht, manchmal so stark, dass die Bienen nicht mehr durch können. Das Gelände ist eingezäunt, keine Kinder, keine Strolche, dort kommt höchstens mal der Hund hin, der aber sonst immer respektvoll Abstand zu den Bienen hält. Ich habe inzwischen keine andere Erklärung mehr, also dass die Bienen selbst das machen. Und zwar bevorzugt bei der Einstellung, bei der noch nicht mal die Königin durchpasst, also einem sehr niedrigen Schlitz. Ist Euch das auch schon passiert? Muss ich die auf der Belegstelle nochmal extra fixieren, damit sie sich nicht selber einsperren?


    Ratlos, Kikibee