Beiträge von Kikibee

    Gegen richtige Mäuse reichen 8 mm, gegen Zwergspitzmäuse tun es die Mäusegitter mit 6,3 mm Maschenweite. Dann wird es aber auch für die Bienen eng, vor allem mit dicken Pollenhöschen. Also ein bisschen jahreszeitlich passend anbringen, so spät wie möglich dran, bei Einsetzen massiven Polleneintrags wieder ab oder durch die 8 mm ersetzen.

    6,3 mm sieht echt winzig aus, aber der Erfolg ist eindeutig. Ohne oder mit 8 mm Bienenteile auf der Windel, mit 6,3 mm war Ruhe.


    Viele Grüße von Kikibee

    Wenn Ihr dauerhaft Bienen haben wollt, lohnt sich die Anschaffung eines Topfes für Wachsarbeiten, der nicht jedes Mal gesäubert werden muss. Spart Zeit und Nerven auf allen Seiten.


    Das Wachs, das Ihr so erhaltet, ist leider für Kerzen noch lange nicht sauber genug. Dafür müsste es mehrfach geklärt werden. Sonst habt Ihr immer noch kleinste Partikel darin, die dann zu einem dauernden Zischen und Spratzeln der Kerzen führen. Wenn Ihr das Wachs loswerden wollt, tauscht es beim Imkerbedarfshandel gegen fertige Wachspellets.

    Zum Kerzen ziehen braucht Ihr mehr Wachs, als Ihr aus diesen paar Rähmchen heraus bekommt.


    Oder Ihr delegiert die Arbeit gleich an den Verkäufer und drückt ihm nach und nach die Rähmchen mitsamt Waben darin wieder in die Hand. Damit erspart Ihr Euch eine Wachsmottenzucht und/oder mehrfachen Einschmelzen von Minimengen.


    Viel Spaß!

    Kikibee

    Mich beißen gerne mal so 2 mm kleine Mistviecher. Bis vor zwei Jahren bekam ich davon fieseste Ödeme. Seit diesem Jahr sieht man bei mir Bienenstiche nach einigen Stunden nicht mehr und auch auf diese anderen Bisse reagiere ich nur noch sehr schwach. Mangels anderer Erklärungen schiebe ich das ebenfalls auf die vielen Bienenstiche und die daraus resultierende Unempfindlichkeit ihnen gegenüber.

    Als Kleinstimkerin war ich bisher mit der Variante von Kruppi (Kiste Dirk) vollkommen zufrieden. Durch die zwei ineinandergehängten Kisten gab es von vorneherein und ohne jeden Aufwand eine ziemlich gute Isolation. Allerdings zerbröselt mir jetzt nach vier Jahren die innere Kiste. Ob das an der Hitze während des Betriebs liegt oder daran, dass sie letzten Sommer die ganze Zeit draußen in der prallen Sonne stand, weiß ich nicht. Vielleicht auch die Kombi aus beidem. Dauerhafter ist eine Edelstahlvariante mit Sicherheit. Dafür kann frau die Plastikkisten mal eben durch die Gegend tragen, sogar dann, wenn sie voll Rähmchen sind.

    Ich hatte letzte Woche auch in allen Völkern relativ wenig verdeckelte Brut, fast keine offene und ansatzweise einige Stifte. Hier hat es noch immer nicht geregnet. Es wird zwar Pollen eingetragen, der scheint aber direkt vom Bein in den Mund zu gehen, es gibt fast keinen Pollen auf den Waben.

    Ich habe schon überlegt, ob ich nicht diese Fast-Brutfreiheit für eine Behandlung nutze, aber es fällt so gut wie nichts.

    Den Abstand vom Holz halten sie nur, wenn das Holz die Außenwand darstellt. Die kuscheln sich aber gerne an Innenwände, wenn das auf Kontakt stehende Nachbarvolk sich von der anderen Seite ankuschelt.

    Bitte. Wobei Beschichtung wilder klingt, als sie ist. Beim Durchsägen sieht man nichts davon. Regen hält die Platte mal problemlos aus, falls der Wetterdeckel davonfliegt, wenn sie danach gut trocknen kann. Ich finde das Material gut, weil es sich nicht verzieht und die daraus geschnittenen Platten immer dicht schließend auf den Beute liegen. Wegen ihres Gewichts fliegen sie auch nicht so einfach davon.

    Einziger Nachteil. Wenn die Bienen im Spätsommer den Deckel richtig festkitten, leidet beim Öffnen auf Dauer die Platte. Auch, aber nicht nur deswegen, verwende ich außerhalb der Trachtzeit eine Folie.