Beiträge von Bärentatze

    Oje, die arme Biene.

    Danke für das Bild!

    Ich brauche bitte weitere Bilder.


    Aktueller Projektstand:

    1 Person hat Bilder geschickt per Mail.

    Ich habe Anflugbrettchen zugeschnitten, die können bald angebracht werden.

    Raspberry Pi mit Kamera für Aufnahmen von unten ist gekauft.

    Jetzt muss ich basteln.


    Schickt mir Eure Fotos!


    Gruß

    Bärentatze

    Ja, und ich lese aus https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegender_Bau#Ausnahmen heraus, dass eine "versetzbare landwirtschaftliche bauliche Anlagen" eine gültige Ausnahme ist.


    Die Versetzbarkeit ist das Kriterium, nicht, ob Du das Ding versetzt.

    Ist jemand Anwalt, und kann das bestätigen?


    Gruß

    Bärentatze.

    [...) Nimm ein Schaf (oder eine Ziege) in deinen Armen und sie werden als Hunde bezeichnet. "


    Das zeigt nicht, dass Neuronale Netze nicht funktionieren.


    Das zeigt nur, dass sie von Anfängern programmiert wurden, die Schafe nicht vor verschiedenen Hintergründen angelernt haben.

    Und die keine Innenraum-Hintergründe ohne Schafe angelernt haben als "kein Schaf".

    Und die keine Katzenfotos angelernt haben als "kein Schaf".


    Das ist ein klassischer Beweis für "Kaum macht man es falsch, funktioniert es nicht".

    Mit Verlaub, den Schuh zieh ich mir hier einfach mal nicht an.


    Gruß

    Bärentatze

    Hi,


    uh, da hab ich ja eine sehr aktive Diskussion losgetreten.


    Ich versuche mal nach und nach zu antworten.


    Von Befallskontrolle war von meiner Seite nie die Rede. Ich wollte das zur Vermeidung von Re-Infektionen einsetzen.


    Ich möchte die Varroen auf den Bienen am liebsten gleich beim Anflug abfangen.

    Im Stock kann man kaum mit dem Laser rumschießen, und filmen auch nicht - Bei Licht kitten die Ladies das zu...


    Deep learning und was es lernt:

    Da hängt maßgeblich von der Masse und Vielfalt der Bilder ab, die man zum Training gibt.

    Deswegen versuche ich ja nicht nur mit meinen eigenen Bildern zu arbeiten, sondern frage Euch nach weiteren, damit ich Vielfalt habe bezüglich

    - Belichtung

    - Arbeiterinnen und Drohnen

    - Auflösung

    - Bienenrasse

    - Varroa Alters-Stadien

    - Aufnahmewinkel

    usw.


    Ja, mir ist klar, dass Varroen meist unten an den Bienen sitzen.

    Die von unten zu erkennen ist aber gar nicht so schwierig.

    Schwierig ist es meiner Einschätzung nach, Bienenaugen und Varroen zu unterscheiden, wenn man von oben guckt.

    Wenn ich Euch jetzt geschrieben hätte, schickt mir bitte "Bilder von Bienen von unten",

    da hätte ich ja gleich die Lacher auf meiner Seite gehabt.


    Janee, also natürlich nehme ich auch besonders gerne Bilder von Bienen mit und ohne Varroen von unten. Ich war nur nicht davon ausgegangen, das irgendjemand sowas hat.

    Ich nehme auch gerne Infrarot-Bilder und sonstiges Abwegiges, vielleicht reicht ja eine spezielle Lichtfarbe, um die Varroa gülden aufleuchten zu lassen. Keine abwegige Idee.

    Z.B. Flaschenglas-Farben-Sortieranlagen gibt es, die einfach in verschiedenen Beleuchtungen mehrere Fotos machen, und dann vergleichen.

    (Da fällt mir ein... womöglich kann man den Bienen was ins Futter tun, was dann die Varroen aufleuchten lässt... oder die Bienen... da war doch mal was im TV mit leuchtenden Hunden... ich schweife ab...)


    Statt Glas wollte ich einen Plexiglaskanal vor's Flugloch (bzw. vor die Flugloch-Batterie) setzen,

    da könnte man dann auch gleich mit einem Laser durch. Und für eine 3D-Positionierung von einem Laser brauchen wir auch mehrere Kameras. Aber alles zu seiner Zeit.


    Zum Glück brauchen wir die Varroen nicht zu verdampfen, ein Erhitzen bis zum Zerfall der Eiweiße wird reichen. (also >45°C)


    Die Idee kam mir im Zusammenhang mit einer TV-Sendung über Netzhaut-OPs mit Lasern.

    Da wird nämlich nicht das menschliche Auge ruhig gestellt, sondern der Laser nachgeführt.

    Ich habe später jemanden kennengelernt, der mir die Laser-Ansteuerung bauen will, und habe inzwischen auch eigene Anleitungen gefunden, um Laser in kleinen Winkeln anzusteuern.

    (Ich finde mein MAKE-Abo immer noch so gut!!!)


    Öh, ja, kann wohl sein, dass die Idee nicht oder nicht mehr so exclusiv ist. Danke für die Links, die kannte ich noch nicht. Außer den Mosquito-Laser. Der ist cool. Aber zu teuer und zu großer Stromverbrauch. Wir sind am Bienenstand. Schon 12 Volt Autobatterie hinzutragen ist ne Zumutung für die meisten. Arduino. Raspberry Pi. Das ist das Ziel.


    Zur Rechenleistung kann ich nur sagen, dass ich das anders sehe.

    Es gibt Projekte mit Raspberry Pi, z.B. "not Santa", die mit Kera als Deep Learning Software in einem Video einen Weihnachtsmann erkennen können.

    Und sobald ich immer nur eine Biene im Plexiglaskanal habe, habe ich auch kein großes Bild auszuwerten.


    Ja, Bienen-Sortier-Anlage wäre ein sinnvoller Zwischenschritt.

    Soll's auch schon geben. Aber wo werfe ich die Biene dann hin?

    Soll ich sie gleich zerquetschen, oder vorher noch in einen Behälter fallen lassen?

    Klingt für mich nach "Kind mit dem Bade ausschütten".


    Ich bedanke mich höflich für die Einschätzung, dass ich ein junger Mensch sei. ;-)

    Innerlich jung, so ist mein Titel doch Dipl.-Ing. Informationstechnik, weil es damals bei uns noch gar keine reine Informatik gab. (Soo alt bin ich schon).

    Dennoch ist das nicht so falsch, das Projekt mit jungen Leuten zu machen.

    Es könnte die 4. Bachelorarbeit werden, die ich betreue - Aber ohne Fotos wird das nichts, die brauche ich, bevor ich das Thema anbiete.


    Natürlich ist ein Deep Learning Algorithmus immer nur so gut, wie sein Training.

    Das Beispiel mit den Lichtverhältnissen ist da sehr treffend.

    Mir ist als Software-Profi bewusst, dass ich mit einem Satz Fotos trainiere, und mit mehreren weiteren Sätzen Fotos Referenz-Tests durchführen muss.

    Ich wäre schön blöd, wenn ich die Software freigeben würde, bevor sie richtig funktioniert.

    Ich rufe als Ziel mal forsch 95% richtige Erkennung auf einem fremden Bild auf.


    Danke für den Hinweis mit den EXIF-Daten in den Fotos.

    Positionsdaten von Bienenständen sind nach Bundesdatenschutzgesetz vermutlich Personenbeziehbare Daten und als solche schützenswert.

    Ich werde mir ein Script organisieren, das die Daten rauslöscht, bevor wir damit arbeiten.

    Ich hatte Veröffentlichung der Bilder gar nicht im Plan, aber sicher ist sicher.

    Wer die Fotos noch machen will, kann natürlich auch die Positionserkennung an der Kamera abschalten. (Die Erkennung, nicht die Übernahme der Position ins Bild. Die wird sonst mitgespeichert und nur auf "Du sollst mich nicht ablesen" geschaltet.)


    Varroen auf der Windel zählen mit Bilderkennung? Wie jetzt? Das ist doch nur Punkte zählen.

    Da behaupte ich schon vor dem googlen, dass es das schon gibt.

    Fragt mal die Leute von der Bienensauna, wie die das machen... die verlangen den Weißabgleich vorher und die Skala am Rand bestimmt nicht, weil sie mit dem Auge zählen.


    Apidät : Auch ein langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Der Sammlung der Rohdaten. FOTOS!


    An Online-Dienst outsourcen... hm. Ich halte nicht so viel von der Cloud. Vielleicht als Own-Cloud. Bei mir im Garten sowieso, die Beuten stehen in WLAN-Reichweite ;-)


    Ich nehme aus der Diskussion mit, dass ich auch Bilder so schneiden werde, dass die Varroa teils verdeckt ist, und sie dann als Treffer zu werten sind.


    Puh.

    Danke für Euer Feedback. Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen.

    Freue mich auf Eure Fotos!


    Gruß

    Bärentatze

    Hallo,


    ich möchte Euch bitten, mir Fotos von


    * Euren Bienen,

    * Euren Varroen und

    * Euren Bienen mit Varroen


    zu senden an

    varroafotos@gmail.com


    Ich möchte die Bilder verwenden, um einer Software beizubringen, Varroa zuverlässig zu erkennen mit einer Deep Learnning Methode.


    Wenn das irgendwann klappt, könnte man die Varroen irgendwann in Videos erkennen und im nächsten Schritt die Bienen aussortieren oder sogar die Varroen mit einem Laser runterschießen.


    Ich werde gerne hier über den Fortgang des Projekts berichten.


    Bitte sendet mir vorhandene Fotos gleich, und denkt beim der nächsten Durchsicht daran, ein paar Waben zu knipsen.

    Es dürfen gerne auch mehrere oder viele Bienen drauf sein, also Fotos von ganzen Waben.


    Auch brauche ich verschiedene Bienenrassen, also wenn Ihr was besonderes haltet, brauche ich Euro Fotos um so mehr.


    Wer Bilder an diese Adresse sendet, möchte bitte bestätigen, dass er die Rechte an den Bildern hat, und ich sie dafür benutzen darf.


    Vielen Dank!


    Gruß

    Bärentatze

    Versteh nicht warum mein Beitrag geqoutet wird wenn Florian angesprochen wird :roll:


    Wie wird das Update bei der Bienensauna durchgeführt?
    Kann man es in dem FeldPortal Downloaden oder wird es per Mail geschickt?
    Wie bekommt man dann die Software auf das Gerät?


    Hi,


    bin etwas frustriert. Nachdem ich Wochenlang auf 2 Tage trockenes Wetter hintereinander gewartet habe (damit ich die Sauna über Nacht stehen lassen kann, ich möchte nicht, dass sie nass wird, weil ich sie noch nicht gestrichen habe), wollte ich gestern behandeln.


    Das Update soll so funktionieren:


    Es ist ein kostenloses Update, weil es keinen großen Mehrwert bietet (eine Restlaufzeitanzeige und ein paar weitere Kleinigkeiten).


    Download von der Seite www.bienensauna.de unter Feldversuch gibt es "Download". (Die Suche nach "update" auf der Seite findet massig Treffer, die alle keine Links sind.)
    Da gibt es dann einen Dropbox Link auf eine Anleitung, die verlinkt auf weitere Dropbox-Links für Windows und Linux Versionen.
    Alles total unnötig kompliziert.


    Dann der Installationsversuch:
    Zunächst will es ein gammelaltes Arduino 1.0.6 installieren, und fordert dafür mein Arduino 1.6.5 zu deinstallieren. Bäh!
    Dann vergisst die Anleitung, dass man auf Arduino "mega" umstellen muss.
    Die Windows-Datei erfolgreich installiert.
    Dann der Versuch des Updates endet mit "kann 32bit dll nicht auf 64bit amd System installieren".
    Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber ich habe schon seit mehreren Jahren keine so alte Gurke mehr im Haus (nicht nur nicht in Betrieb).
    Na toll.
    Böse Mail geschrieben.
    Schauze voll vom Update.
    Fußball geguckt.
    Werde die Tage ohne Update behandeln, also mit der alten Software-Version. Wenns mal wieder nicht regnet.
    Oder ich setze ne 32bit Linux VM auf. Wenn ich Bock habe. Oder es regnet. Wo mag eine Linux CD rumliegen?


    Übrigens: Die 48h-vorher Windel war recht voll, sie liegt winddicht und ich mache noch ein Foto.


    Nöl.


    Achso, wenn man dann das korrekte antike Betriebssystem auf dem PC hat, um das Update laufen zu lassen,
    schließt man die Bienensauna mit einem USB Druckerkabel (liegt Deinem Drucker vielleicht bei, aber nicht der Bienensauna) an den PC an, und das Update wird übertragen.
    Bei diesem Schritt kam die 32bit Fehlermeldung bei mir.


    Fazit:
    Also neue PC-Hardware scheinen die Bienensaunabauer schon mal nicht von dem Croudfunding-Geld gekauft zu haben...


    Gruß
    Bärentatze


    Das mit der Säure ist wahrscheinlich.
    Das mit der Hitze ist quatsch.


    Es gibt nun mal eine Temperatur, bei der das in der Milbe verbaute Eiweiß denaturiert. Da kann die Milbe nicht mal eben ein anderes Eiweiß erfinden, dass eine andere Temperatur abkann.
    Wenn das ginge, dann hätte man längst Hühner gezüchtet, deren Eier auch in Höhenlagen mit niedrigem Luftdruck bei niedrigeren Koch-Temperaturen hart werden.


    Die Lebewesen in kochender Schwefelsäure haben sehr wohl immer dort gelebt.


    Gruß
    Bärentatze


    [..]


    Die Behandlung im Video geht ja auch nur etwa 10 Minuten. Und bei den 48°C aus dem Video würde ich auch keine Feuchte mehr beigeben: trockene Hitze ist deutlich leichter zu ertragen als feuchte Hitze. Ich vermute, den Bienen geht es in dieser Beziehung ähnlich wie uns...
    [..]


    Nein, mal abgesehen davon, dass 48 viel zu viel sind als Lufttemperatur (Ich nehme mal an, das ist hier die Temperatur der Heizelemente?), ist das nicht richtig.
    Bei unter 30% Luftfeuchtigkeit verbrausen die Bienen. Ich schrieb davon, dass ein Bekannter ohne Befeuchtungsmodul sein Volk totgegrillt hat.
    Aber wenn Du bei Deiner Vermutung bleiben willst, kannst Du das ja mal mit einem Deiner Völker ausprobieren...


    Gruß
    Bärentatze


    Upsie, Joew, das war ja wohl ein Eigentor.


    Deine Annahme von Fall 1 ist völlig daneben.


    Am Drohnensammelplatz sind Drohnen aus ca 50 km Umkreis. Ich nehme mal an, das umfasst so 20 Imker mit je 5 Völkern. Davon wird immer nur ein Volk gerade behandelt, also 1/5.
    Wir nehmen an, dass eine ganze Drohnengeneration von einem Monat dabei möglicherweise geschädigt wird, also einer von 6 Sommermonaten.


    Damit berechnet sich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein behandelter Drohn dabei ist, nicht mit 50%, wie Du annimmst, sondern mit 0,017% (aufgerundet.)


    1/20 Imker* 1/5 Völker* 1/6 Monate=1/(20*5*6)=1/600 =0,017% der Drohnen könnten geschädigt sein.


    Bei einer Begattung von 20 Drohnen pro Königin (das ist fast doppelt so hoch wie der Wert, den ich kenne, nämlich 12) ist also die Wahrscheinlichkeit, dass EINER der Drohnen geschädigt sein könnte, bei 0,03%.


    WENN dieser unwahrscheinliche Fall tatsächlich auftritt, würde die Königin also entweder 5% früher aufhören zu legen, oder 5% mehr Ausschuss legen (Wenn man annimmt, dass das Ei ausgeräumt wird) oder 5% mehr Drohnen legen (wenn man annimmt, dass das Ei dann unbefruchtet ist.).


    Beides würdest Du also gar nicht zu spüren bekommen, besonders wenn Du darauf achtest, eher junge Königinnen zu haben.


    Bis so viele Leute mit Hyperthermie behandeln, dass das überhaupt in den einstelligen Prozentbereich rückt, haben wir mit Sicherheit verlässliche Studien über die fragliche Schädigungsmöglichkeit.
    Da können wir uns also alle sehr ruhig zurücklehnen und abwarten.


    Dies alles unter der für mich ungünstigen Annahme, dass ein behandelter Drohn zu 100% unfruchtbar ist und trotzdem fliegt und begattet.


    Zuchtlinien wären gar nicht betroffen, weil man die Zuchtdrohnen einfach nicht grillt.
    Die Selektion der Standbegattung wäre dann minimal Hyperthermie-Freundlich.



    Gruß
    Bärentatze.

    Hat die Bärentatze sein Gerät über den Imkermarkt abgesetzt – oder warum gibt es keine Einwürfe mehr.


    Wow, neu für 1.500 € gekauft, einmal benutzt und für 800 € verscherbelt.


    Was setzt Du da für Lügen in die Welt?


    Ich habe die Sauna noch. Ich habe nicht die Absicht sie zu verkaufen.
    Wenn ich die hätte, bräuchte ich sie nicht in den Imkermarkt zu setzen, weil meine Kumpels, die die Sauna auch benutzen, sie sofort haben wollen würden.
    (Und wäre das nicht der Fall, dann würde ich sie Clemens zum Testen zur Verfügung stellen, damit er den Temperaturverlauf mitloggen kann...)


    Und ich habe auch gerade mal einen Tag nichts geschrieben.
    Nur weil mal andere aktiv werden in diesem Thread, und plötzlich mehrere Einträge ohne Kommentar von mir sind, heißt das ja wohl nicht, dass ich verstummt bin.


    Gruß
    Bärentatze